Der Kulturbund auf dem Eibenhof

Der Kulturbund auf dem Eibenhof von Angela,  Grabley, de Bruyn,  Wolfgang
Die Rittergutsanlage Eibenhof in Bad Saarow erfuhr im Laufe der Zeit unterschiedliche Nutzungen, unter anderem als Sanatorium. 1948 pachtete der Kulturbund der DDR die Anlage als Erholungs- und Tagungsort für Kulturschaffende. Den Anstoß dafür gab Johannes R. Becher, der erste Präsident des Kulturbundes und spätere DDR-Kulturminister, der seit 1948 in Bad Saarow ein Sommerhaus hatte. Im Mittelpunkt des Bandes steht die Zeit, in der der Eibenhof als Erholungsheim des Kulturbundes genutzt wurde. Persönliche Reminiszenzen an Begegnungen auf dem Eibenhof werden um Reflexionen in Werken von Günter Grass, Stefan Heym, Elfriede Brüning, Hans Bentzien und Walther Victor ergänzt. Doch stand der Eibenhof, dem Anspruch des Kulturbundes entsprechend, auch den Mitgliedern der anderen Sektionen des Verbandes offen, wie Philatelie, Numismatik und Fotografie. Daran wird ebenfalls erinnert. Viele bisher unveröffentlichte Fotos, ein umfangreicher Dokumententeil und ein Grußwort von Johannes Freiherr von Salmuth, seit 2004 Eigentümer des Eibenhofes, der das Gebäudeensemble denkmalgerecht saniert hat und die kulturellen Traditionen unter neuen Vorzeichen fortführt, runden den Band ab.
Aktualisiert: 2018-04-17
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Essad Bey in Berlin (1921-1933)

Essad Bey in Berlin (1921-1933) von de Bruyn,  Wolfgang, Handke,  Anette, Januszewski,  Sebastian
Eine der schillerndsten Literatengestalten der 1920er- und 1930er-Jahre: Lev Nussimbaum alias Essad Bey. Sebastian Januszewski verfolgt den Weg des Juden Nussimbaum aus der aserbaidschanischen Stadt Baku in das Berlin der frühen 1920er-Jahre. Der 1922 zum Islam konvertierte Essad Bey, wie er sich nun nennt, schreibt über Exilrussen am Kurfürstendamm (Das weiße Rußland), macht als Journalist bei der Literarischen Welt, mit Biographien über Stalin und den Propheten Mohammed sowie unter dem Pseudonym Kurban Said als Romanautor Karriere. Er dient sich den Nationalsozialisten an und wird aus Deutschland und Österreich dennoch vertrieben. Gerhart Hauptmann hat ihm mit seinem Gedicht Positano 1944 ein Denkmal gesetzt.
Aktualisiert: 2018-03-05
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Nun hier Fuß gefaßt in Berlin…

Nun hier Fuß gefaßt in Berlin… von de Bruyn,  Wolfgang, Handke,  Anette, Kühnel,  Anita
„Nun hier Fuß gefaßt in Berlin …“ schrieb Charlotte E. Pauly (1886–1981) an ihrem 63. Geburtstag in ihr Tagebuch. Die Malerin und Schriftstellerin, bis 1946 in Agnetendorf im Riesengebirge ansässig und mit Gerhart Hauptmann befreundet, konnte Schlesien mit dem Sonderzug verlassen, der den toten Nobelpreisträger über Berlin nach Hiddensee überführte. Sie entschied sich für den Osten der geteilten Stadt. Ihre Wohnung in Friedrichshagen, die Wolf Biermann als „wildromantische Bohème-Bude einer greisen Weltenbummlerin“ beschrieb, wurde zum Treffpunkt vieler junger Intellektueller. Die Weltbürgerin Pauly wurde als Malerin und Schriftstellerin, die sich in politischen und ästhetischen Fragen nicht beugen ließ, zu einer Institution.
Aktualisiert: 2018-03-05
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Johannes Bobrowski in Friedrichshagen 1949-1965

Johannes Bobrowski in Friedrichshagen 1949-1965 von de Bruyn,  Wolfgang, Handke,  Anette, Völker,  Klaus
Johannes Bobrowski (1917–1965), der große Außenseiter der DDR-Literatur, war mit seiner Lyrik und Prosa in Ost wie West anerkannt. Seinen Lebens- und Schreibort hatte er in Berlin-Friedrichshagen. Hier, in der Ahornallee 26, war er umgeben von Reminiszenzen an die historisch-literarischen Landschaften, die den geistigen und topografischen Rahmen für sein Werk bildeten: Litauen und Ostpreußen. Neben Objekten wie Ikone und Diwan waren das unter anderem Bücher von Hamann, Herder und Klopstock, Donelaitis und Babel. Bobrowskis Haus wurde Treffpunkt für literarische Zeitgenossen wie Günter Bruno Fuchs, Robert Wolfgang Schnell, Sarah Kirsch, Christoph Meckel und andere. Klaus Völker begibt sich in der Neuausgabe des Bobrowski-Buntbuches auf die Suche danach, was von Bobrowski in Friedrichshagen geblieben ist.
Aktualisiert: 2018-03-05
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Der Sandpoet

Der Sandpoet von de Bruyn,  Günter, de Bruyn,  Wolfgang, Handke,  Anette
Friedrich Wilhelm August Schmidt (1764–1838), genannt Schmidt von Werneuchen, ist dem Gedächtnis der Nachwelt durch Goethes Parodie Musen und Grazien in der Mark und durch Fontanes Porträt in den Wanderungen erhalten. Schmidts Gedichte jedoch, die in eigentümlicher Naivität vor allem die Sehnsucht nach ländlichem Glück zum Gegenstand haben, sind kaum noch bekannt. In der Reihe Märkischer Dichtergarten hatte Günter de Bruyn 1981 den natursüchtigen Märker wiederentdeckt und herausgegeben. Jetzt wendet er sich erneut jenem „Sandpoeten“ zu, den die Literaturwissenschaft leider noch immer – und zu Unrecht – kaum zur Kenntnis zu nehmen scheint.
Aktualisiert: 2018-03-05
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„… und weiche Klänge quellen auf wie Rauch“

„… und weiche Klänge quellen auf wie Rauch“ von de Bruyn,  Wolfgang, Rohlfs,  Stefan
Zum 70. Todestag von Gerhart Hauptmann richteten im Juni 2016 die Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft e.V., Berlin und das Gerhart-Hauptmann-Museum Erkner ein Symposium aus, das sich dem Verhältnis des Literaturnobelpreisträgers zur Musik widmete. Der neue Band der Schriften des Gerhart-Hauptmann-Museums dokumentiert die Erträge der Tagung. Zu Wort kommen namhafte Musikwissenschaftler und Hauptmann-Kenner, die unter anderem dem Verhältnis von Gerhart Hauptmann und Richard Strauss nachgehen und die Beziehung des Schriftstellers zum Musikleben seiner Zeit in den Blick nehmen. Zudem werden die Verdienste des langjährigen Vorsitzenden der Gerhart-Hauptmann-Gesellschaft, Dr. Klaus Hildebrandt, um die Hauptmann-Forschung und die Zusammenarbeit der Hauptmann-Häuser in Deutschland und Polen gewürdigt. Mit Beiträgen von Hans-Joachim Hahn, Sigfrid Hoefert, Sonja Kühne, Frank Piontek, Enjott Schneider und Marc Schweißinger.
Aktualisiert: 2017-11-13
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Heinrich von Kleist an Georg Moritz Walther. 5. April 1809

Heinrich von Kleist an Georg Moritz Walther. 5. April 1809 von de Bruyn,  Wolfgang, Gribnitz,  Barbara
Das achte Heft der bibliophilen Reihe widmet sich dem Brief Heinrich von Kleists an den Dresdener Buchhändler Georg Moritz Walther, der die von Kleist und Adam Müller herausgegebene Zeitschrift „Phöbus. Ein Journal für die Kunst“ ab dem 7. Stück verlegte. Der Brief wird in Originalgröße abgebildet und transkribiert. Der begleitende Text beschreibt Kleists Zeitschriftenprojekt und skizziert sein wechselvolles Verhältnis zu Adam Müller.
Aktualisiert: 2018-03-05
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2016 Gedankenstriche

2016 Gedankenstriche von Bias-Engels,  Sigrid, de Bruyn,  Wolfgang, Freitag,  Michael, Gorholt,  Martin, Gribnitz,  Barbara, Lütteken,  Anett, Paschinger,  Petra, Stötzer,  Werner, Wilke,  Martin
Beschreibung: Das fünfte Museumsjournal veröffentlicht neben einem Originalbeitrag zu dem Frankfurter Theologen Ernst Heinrich Ahlemann zwei ausstellungsbegleitende Beiträge zu Adolph Menzels Krug-Illustrationen und dem Verhältnis zwischen Kleist und Shakespeare. Weiterhin enthält das Journal die Reden anlässlich der Verabschiedung des Direktors Wolfgang de Bruyn, ein Interview mit ihm sowie ein Kurzporträt seiner Nachfolgerin Hannah Lotte Lund. Außerdem beinhaltet es einen Beitrag über den Bildhauer Werner Stötzer, der sich mit Kleist und seiner Erzählung „Michael Kohlhaas“ beschäftigte. Rezensionen, ein Veranstaltungsrückblick, ein Blick in die Schätze der Sammlung und die Präsentation dreier Projekte der kulturellen Bildung runden das Heft ab.
Aktualisiert: 2018-03-05
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Werner Stötzer in Altlangsow/Oderbruch

Werner Stötzer in Altlangsow/Oderbruch von de Bruyn,  Wolfgang, Hagen-Stötzer,  Karl, Handke,  Anette
Karl Hagen-Stötzer, Werner Stötzers 1978 geborener Sohn, begibt sich an den Ort seiner Kindheit und zeichnet das Leben seines Vaters am Rande des Oderbruchs nach. Dieses Frankfurter Buntbuch ergänzt aus sehr persönlicher Sicht das Bild des aus Thüringen stammenden Brandenburgers, der von 1980 bis zu seinem Tod 2010 mit seiner Frau, der Bildhauerin Sylvia Hagen, in einem ehemaligen Pfarrhaus in Altlangsow bei Seelow lebte.
Aktualisiert: 2018-03-05
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Im Haus der sieben Wälder. Lola Landau und Armin T. Wegner in Neuglobsow

Im Haus der sieben Wälder. Lola Landau und Armin T. Wegner in Neuglobsow von Böthig,  Peter, de Bruyn,  Wolfgang, Rehfeld,  Hans-Jürgen
In Neuglobsow am Stechlinsee lebten die Lyrikerin Lola Landau (1892-1990) und der Dichter und Pazifist Armin T. Wegner (1886-1978) bis zur Vertreibung durch den örtlichen Patriarchen und NS-Propagandisten General Karl Litzmann. Nach der Emigration führten sie eine Ehe zwischen Palästina, wo die Jüdin Landau eine neue Heimat fand, und Positano in Süditalien. Doch Armin T. Wegner konnte hier nicht an seine früheren Erfolge anknüpfen.
Aktualisiert: 2018-03-05
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