Jahrbuch Kreis Düren 2018

Jahrbuch Kreis Düren 2018 von Blender,  Lucia, Blümmert,  Bernd, Büren,  Guido von, Fücker,  Dieter, Hahne,  Bernd, Herrling-Tusch,  Ursula, Holtz,  Helmut, Irmen,  Helmut, Ishii,  Hiromi, Jaeger,  Achim, Jentzsch,  Wilfried, Johnen,  Marco, Körver,  Edith, Kreutzer,  Josef, Krings,  Anne, Kückhoven,  Gerda, Lensa,  Werner von, Loup,  Alexander, Offergeld,  Annika, Perplies,  Günter, Perse,  Marcell, Reiche,  Alwin, Schneiders,  Wolfgang
Das über 200 Seiten starke Kreisjahrbuch 2018 hat diesmal „Mobilität im Kreis Düren“ als Schwerpunktthema. In sechs Beiträgen werden ganz unterschiedliche Aspekte beleuchtet. Guido von Büren wartet mit einem Parforce-Ritt durch die Geschichte auf, beginnend bei den Römern und ihrer Via Belgica als wichtige Ost-West- Verbindung zwischen Rhein und Maas bis in die Jetztzeit. Auf seiner Zeitreise spielt das mittelalterliche Pilgern ebenso eine Rolle wie die Kriegs- und Heereszüge. Ein Pionier der Mobilität war Franz Kurtz aus Pier. Mit seinem selbstkonstruierten Dreirad rollte er schon 1849 von Jülich nach Köln. Eisenbahn, Autobahn und Pendlerströme sind weitere Aspekte der Zeitreise. Wie beschwerlich das Reisen in der Region anno dazumal war, geht aus den drei sehr unterschiedlichen Reiseberichten hervor, die Bernd Hahne präsentiert. In den Schilderungen wird zudem deutlich, wie die Auswärtigen im frühen 19. Jahrhundert Land und Leute an der Rur gesehen und empfunden haben. Gemeinsam mit Helmut Irmen zeichnet Bernd Hahne dann die Geschichte der Bahnlinie zwischen Köln und Aachen nach. Dass sie über Düren führt, war alles andere als Zufall und ein Segen für die Stadt an der Rur. Dass die denkmalgeschützte Drehscheibe im Dürener Bahnhof heute wieder funktionstüchtig ist, ist Ehrenamtlern des Stadtmuseums Düren zu verdanken. Anne Krings und Dieter Fücker haben diese Geschichte in Wort und Bild aufbereitet. An einen in Vergessenheit geratenen Weltenbummler erinnert Achim Jäger. Carl Baumann heißt der Dürener Kaufmann, der „Kaschmir, Japan, Nordamerika“ bereiste und dabei stetig Tagebuch führte. Wie Mobilität morgen aussieht? Ein Vorgeschmack auf selbstfahrende Autos rundet das Schwerpunktthema ab. Dabei rückt das Autotestzentrum Aldenhoven in den Fokus. Das vom Kreis Düren und der RWTH Aachen entwickelte Gelände bietet allen Forschern optimale Bedingungen, um Visionen zu verwirklichen. „Mobilität ist eines der wichtigsten und spannendsten Themen für unseren ländlich geprägten Kreis“, würdigte Landrat Wolfgang Spelthahn das Gespür der ehrenamtlich tätigen Redaktion um Ludger Dowe. Dass die Leserschaft sich einmal mehr auf einen vielfältigen Themenmix freuen darf, dafür sorgen zwölf weitere höchst unterschiedliche Beiträge. Die Leader-Region Rheinisches Revier an Inde und Rur spielt dabei ebenso eine Rolle wie der kreative Technologieführer GKD Düren, Wetterphänomene auf der Sophienhöhe und Orchideen im Jülicher Land. Was es mit den „Schwarzen Bergen“ bei Jüngersdorf auf sich hat, erfährt der Leser, Kunst und Kultur liefern weitere Farbtupfer, etwa in der Würdigung der Künstler Herb Schiffer und Hanns Pastor. Nicht fehlen dürfen die Chroniken aus dem Kreis Düren und seinen Städten und Gemeinden, die an herausragende Ereignisse erinnern. Sie machen die Jahrbücher zum Gedächtnis des Kreises. „Das Buch bietet einmal mehr viel hochwertigen Lesestoff für erstaunlich kleines Geld“, würdigte Landrat Wolfgang Spelthahn die ehrenamtlich tätigen Autoren.
Aktualisiert: 2018-11-05
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Was bleibt von Preußen in Düren?

Was bleibt von Preußen in Düren? von Bongarz,  Helmut, Hahne,  Bernd, Höner,  Hans-Peter, Höner,  Sarah, Krebs,  Helmut, Kreutzer,  Christel, Krings,  Anne, Nellessen,  Karl-Wilhelm, Neustraßen,  Leo, Schoeller,  Anita
Zweihundert Jahre nach dem Ausspruch Friedrich Wilhelms III. »… und nenne Euch Preußen« hat (nicht nur) die Stadt Düren versucht, das überlieferte Preußen-Bild ein wenig gerade zu rücken. Mit einer ganzen Reihe von Vorträgen, Lesungen, Lieder- und Kabarettabenden, Theaterstücken und Ausstellungen unter dem Thema »200 Jahre Preußen im Rheinland und in Düren« näherte man sich – nicht immer nur todernst – einer unverstellten Sichtweise auf jene Epoche deutscher Geschichte, die gerade auch für Düren so bedeutend war. Ohne die negativen Konnotationen zu verdrängen, sollte doch »den Preußen« ein wenig historische Gerechtigkeit widerfahren. Die Ausstellung „Was bleibt von Preußen in Düren?“ war Teil dieses Themenprogramms. Das Buch gibt Teile der gezeigten Objekte, die Texttafeln und die ergänzenden Audioguide-Texte wieder. Der Beitrag von Dr. Karl-Wilhelm Nellessen untersucht das „gespaltene Verhältnis“ zwischen Düren und Preußen, das sich am deutlichsten in konfessionellen Fragen zeigte. Christel Kreutzer schließlich geht der Frage nach, inwieweit die 1845 errichtete evangelische »Auferstehungskirche« als Symbol für die preußische Herrschaft und das Selbstbild der Gemeinde gelten kann.
Aktualisiert: 2018-11-05
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Jahrbuch Kreis Düren 2015

Jahrbuch Kreis Düren 2015 von Brandenburg,  Franz-Josef, Cremer,  Hans Bert, Dautzenberg,  Bernhard, Dowe,  Ludger, Frings,  Margret, Hahne,  Bernd, Holtz,  Helmut, Jaeger,  Achim, Kaulen,  Heinz, Kreutzer,  Josef, Kückhoven,  Gerda, Nolden,  Karl-Josef, Pelzer,  Herbert, Perse,  Elisabeth, Perse,  Marcell, Reuter,  Ursula, Röhlich,  Felix, Schieffer,  Walther, v. Büren,  Guido, Wecker,  Kurt Josef, Zander,  Kathrin
„Feste, Feiern, Bräuche“ hat sich die Redaktion des Kreisjahrbuchs als diesjähriges Schwerpunktthema vorgenommen. Angesichts eines rasanten kulturellen Wandels war es spannend zu sehen, wo sich Traditionen in diesem Sinne behaupten, erneuern oder wo sich vielleicht sogar neue herausbilden.
Aktualisiert: 2018-11-05
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„Man hat mir gesagt, meine Augen waren blau.“

„Man hat mir gesagt, meine Augen waren blau.“ von Dreves,  Friedrich, Ersing,  Manfred, Franz,  Wolfgang, Hagenau,  Wolfgang, Hahne,  Bernd, Krebs,  Helmut, Murken,  Axel Hinrich, Ruland,  Ude, Schiffer,  Jan, Schröder,  Friedrich, Schubert,  Lothar, Staatz,  Peter, Wallraff,  Horst, Weingartz,  Franz, Zeißig,  Hans-Joachim
Seine Ursprünge hat der Rheinische Blindenfürsorgeverein 1886 Düren in der Blindenschule Düren, die zur damaligen Zeit zu wenige Plätze für die berufliche Ausbildung der Schulentlassenen stellen konnte. Der damalige Direktor der Blindenschule regte deshalb die Gründung eines Vereins an, der sich um die Ausbildung der Schulentlassenen in den klassischen Blindenberufen kümmern sollte. So entstand aufgrund einer Kaiserlichen Kabinettsorder der „Verein zur Vorsorge für die Schulentlassenen aus der Provinzialblindenanstalt Düren“, der dann in den 1920-er Jahren seinen heutigen Namen erhielt. Der Verein richtete Werkstätten und Wohnheime ein und bietet seitdem über Generationen hinweg den Blinden Ausbildung, Arbeit und Unterkommen. Die Aufarbeitung der Vereinsgeschichte von 1886 bis 2011 kostete sehr viel Arbeit und die Fülle des zu sichtenden und zu bearbeitenden Materials war so immens, dass es leider nicht gelang, das Buch pünktlich zum Jubiläumsjahr 2011 fertigzustellen. Es dauerte darüber hinaus noch zwei lange Jahre, Ihnen das Werk in der heutigen anspruchsvollen und repräsentativen Form präsentieren zu können. Wir laden Sie mit der Lektüre des Buches „Man hat mir gesagt, meine Augen waren blau“ zu einer spannenden Exkursion durch die Geschichte des Rheinischen Blindenfürsorgevereins und darüber hinaus zu einem Streifzug durch die Sozialgeschichte der Stadt Düren ein.
Aktualisiert: 2018-11-05
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Jahrbuch Kreis Düren 2016

Jahrbuch Kreis Düren 2016 von Bielefeldt,  Heinz, Büren,  Guido von, Dowe,  Ludger, Gedig,  Iris, Grüdl,  Tanja, Hahne,  Bernd, Holtz,  Helmut, Hommel,  Wolfgang, Hüpgen,  Herbert, Jaeger,  Achim, Könen,  Lorenz, Kreutzer,  Josef, Krings,  Anne, Kückhoven,  Gerda, Matzerath,  Simon, Schneiders,  Wolfgang, Schnitzler,  Hans-Gerd, Simons,  Barbara
Unser diesjähriges Titelbild zeigt Menschen – deutlich erkennbar unterschiedlicher Hautfarbe, Herkunft, vielleicht auch Religion und politischer Überzeugung. Gemeinsam ist ihnen, dass sie in unserem Kreis Düren eine neue Heimat gefunden haben. Welche Bedeutung »Heimat« im Sinne von Geborgenheit, Sicherheit, Vertrautheit hat, wird uns in diesen Wochen tagtäglich vor Augen geführt. Menschen müssen ihre gewohnte Umgebung verlassen, weil sie unbewohnbar gemacht wird durch Krieg, Terror, aber auch durch Dürren und andere klimatische Entwicklungen. Ihnen Schutz und Hilfe zu gewähren, eine neue Heimat zu bieten, ist unsere humanitäre Pflicht, wie wir das auch in den vergangenen Jahrzehnten getan haben. Schließlich ist es noch gar nicht so lange her, dass auch aus unserem Kreise Menschen Schutz und Hilfe suchen mussten – in unseren Nachbarländern oder gar auf fremden Kontinenten. Auch das ist ein Thema in diesem Jahrbuch. Dem in diesem Jahr verstorbenen Schriftsteller Dieter Kühn ist ebenso ein Beitrag gewidmet wie dem Jülicher Herrscher Wilhelm V., dessen Geburtstag sich zum 500. Male jährte. Interessante Archivfunde zur Synagoge von Müddersheim werfen ein neues Licht auf die Lage des Landjudentums, ein Rückblick auf die ersten fünfzehn Jahr alternativen Karneval in Düren bildet dazu einen farbigen Kontrast. Eine Reihe weiterer Beiträge nebst den gewohnten Chroniken aus den Gemeinden und dem Kreis machen auch dieses Jahrbuch wieder zu einer spannenden und gewinnbringenden Lektüre.
Aktualisiert: 2018-11-05
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Jahrbuch des Kreises Düren 2014

Jahrbuch des Kreises Düren 2014 von Bielefeldt,  Heinz, Dowe,  Ludger, Düssel-Siebert,  Heidrun, Fritzen,  Georg, Goertz,  Pit, Hahne,  Bernd, Holtz,  Helmut, Jaeger,  Achim, Kreutzer,  Christel, Kreutzer,  Josef, Kückhoven,  Gerda, Lauscher,  Caroline, Matzerath,  Simon, Moll,  Wilfried, Ostenrath,  Friedrich, Pelzer,  Herbert, Perse,  Marcell, Rupp,  Stephanie, Valk,  Diether, von Büren,  Guido
Das Kreisjahrbuch 2014 lädt zu einem Streifzug durchs Grüne ein. "Gärten, Parks und Landschaften" sind diesmal das Schwerpunktthema. Die Autoren nehmen ihre Leser in zehn Beiträgen an die Hand und öffnen ihnen die Augen. Bringen ihnen weitgehend unbekannte, weil nicht öffentlich zugängliche Naturoasen wie den Park der Burg Gladbach, den Schillingspark in Gürzenich und die Bergehalde Emil Mayrisch nahe. Zudem laden sie sie zur Besichtigung auf das Gelände des Gartenbauvereins Jakob Triem in Aldenhoven ein und erläutern ihnen den Wert der im Frühling buntgetupften Streuobstwiesen in Wort und Bild. Um Kunst geht in einem Aufsatz, der Erwin Gross gewidmet ist, einem der bedeutendsten zeitgenössischen Landschaftsmaler. Hier stellt der berühmte Jülicher Landschaftsmaler Johann Wilhelm Schirmer das Bindeglied zum Kreis Düren her. Dass Gärten mehr sein können als nützlich oder ästhetisch schön, zeigt sich im Hospizgarten in Abenden. Im stetigen Wandel, im Werden und Vergehen klingen philosophische Fragen an - der griechische Philosoph Epikur taucht auf und auch Buddha. Wie er wurde, was er ist, heißt es im Falle des Dürener Stadtparks, dessen Geschichte von der Eröffnung im Jahr 1896 bis zum jüngsten Mundartfestival in Wort und Bild nachgezeichnet wird. Beim Blick in den Rückspiegel erscheint zudem der Renaissancegarten in der Zitadelle Jülich. Mit dem Naturverständnis der Menschen im Hier und Jetzt haben es dagegen die 18 ehrenamtlichen Landschaftswarte zu tun, die die Untere Landschaftsbehörde des Kreises Düren unterstützen; stellvertretend kommt Andreas Schneider aus Langerwehe zu Wort. Freie Themen bestimmen den zweiten Teil des Buches. Bernd Hahne, in dessen Verlag das Kreisjahrbuch erscheint, zeichnet anlässlich des Jubiläums 125 Jahre Rheinischer Blindenfürsorgeverein die Geschichte der Blindenförderung in Düren nach. Ein weiteres Jubiläum: Seit 25 Jahren erinnern zehn Rückriem-Stelen in Düren als dezentrale Denkmäler an die Gräueltaten der Nationalsozialisten. In einem weiteren Kapitel wird das grundlegende Wirken des Gymnasiallehrers und Historikers Dr. August Schoop ausgebreitet, der unermüdlich als Chronist gewirkt hat und dem in Düren eine Straße gewidmet ist. "Fortsetzung im nächsten Kreisjahrbuch" heißt es am Ende nicht ohne Grund.
Aktualisiert: 2018-11-05
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