Marginalien in Bild und Text

Marginalien in Bild und Text von Carmassi,  Patrizia, Heitzmann,  Christian
In der neueren Forschung zur mittelalterlichen Schrift- und Buchkultur gilt dem Paratext in allen seinen Erscheinungen, von den Prologen zu den Rubriken, von den Glossen zu den Kolophonen, eine stetig wachsende Aufmerksamkeit. In diesem Band stehen die Seitenränder von mittelalterlichen Handschriften und frühneuzeitlichen Drucken im Mittelpunkt. Schriftliche und bildliche Ergänzung oder die geplante Disposition von Inhalten „am Rande“ werden als aufschlussreiche, bisher wenig erforschte Erschließungsinstrumente für Kulturtradition und Kommunikation analysiert und bewertet. Sie gelten als Zeugnisse von Lese- und Kommentierungspraktiken, von Rezeption und Überlieferung von Wissen. Sie können die Gedanken von einzelnen Lesern oder Schreibern reflektieren, aber auch komplexere Veränderungen in den visuellen Gestaltungsformen und -gewohnheiten in illuminierten Handschriften sowie ausgereifte Lernprogramme von ganzen Gemeinschaften wie dem Kloster Weißenburg im 9. Jahrhundert reflektieren. Neben einzelnen Essays und Falluntersuchungen vom Frühmittelalter bis zur Renaissance bietet der Band einen umfangreichen systematischen Einführungsbeitrag zu der Natur, den Formen und den Funktionen von Marginalien in der vormodernen Buchkultur.
Aktualisiert: 2019-06-06
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Zeitschrift für Ideengeschichte Heft VII/4 Winter 2013

Zeitschrift für Ideengeschichte Heft VII/4 Winter 2013 von Bender,  Michael, Figal,  Günter, Gleixner,  Ulrike, Grafton,  Anthony, Heitzmann,  Christian, Latour,  Bruno, Laube,  Stefan, Rapp,  Andrea, Schabert,  Ina
"Die spinnen" - die Zeitschrift für Ideengeschichte widmet sich in der Winterausgabe einer alten Idee: dem Kult des Netzes und der ständigen Vernetzung. Schon lange vor Big Data und der Digitalisierung unserer Lebenswelt beschrieben Vernetzungen und gedankliche Verknüpfungen die Praxis des Polyhistors. Gerade die Frühe Neuzeit war geprägt von Gruppenkulturen mit ihren Verflechtungen von Regeln, Normen und Werten. Überall waren Netze, und über Kontinente wurde sie gesponnen. Von den Gelehrtenrepubliken in den amerikanischen Kolonien über die politisch bukolischen Geheimbotschaften eines Helmstedter Professors bis zur Lagebeschreibung der modernen Philosophie spürt diese Ausgabe wirkmächtigen intellektuellen Netzen in den letzten Jahrhunderten nach. Es schreiben Anthony Grafton, Bruno Latour, Stefan Laube, Martin Mulsow, Ina Schabert und viele weitere.
Aktualisiert: 2019-04-30
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Einblicke

Einblicke von Eisermann,  Falk, Heitzmann,  Christian
Das 2. Barther Bibliotheksgespräch widmete sich besonderen Stücken aus der Kirchenbibliothek und förderte und vertiefte durch gezielte Einblicke in den historischen Buchbestand den übergreifenden Wissensaustausch. Dabei stellten Fachleute aus Bibliothek und Wissenschaft einzelne Bände und Bestandssegmente unterschiedlicher Epochen und Themengebiete inhaltlich vor und erläuterten ihre historischen, kulturellen und bibliothekarischen Kontexte allgemeinverständlich. Die Barther Bibliothek wurde so erstmals in ihrer Funktion als ein über Jahrhunderte hinweg gewachsener, vielfältig genutzter Wissensspeicher an konkreten Beispielen erlebbar.
Aktualisiert: 2018-07-18
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Katalog der mittelalterlichen Helmstedter Handschriften Teil I: Cod. Guelf. 1 bis 276 Helmst.

Katalog der mittelalterlichen Helmstedter Handschriften Teil I: Cod. Guelf. 1 bis 276 Helmst. von Härtel,  Helmar, Heitzmann,  Christian, Lesser,  Bertram, Merzbacher,  Dieter
Die ursprünglich als herzogliche Bibliothek in Wolfenbüttel angelegte und dann in die Universitätsbibliothek Helmstedt überführte Sammlung der mittelalterlichen Helmstedter Handschriften besteht zu großen Teilen aus Beständen niedersächsischer Klosterbibliotheken, die bereits im 16. Jahrhundert in die damalige herzogliche Bibliothek überführt wurden, und aus Stücken aus dem Nachlass des Kirchenhistorikers Matthias Flacius Illyricus, der für das Geschichtswerk der „Magdeburger Centurien“ europaweit nach seltenen und historisch wichtigen Texten suchte. Hierzu zählt z.B. der einzige Textzeuge des Capitulare de villis Karls des Großen (Cod. Guelf. 254 Helmst.). Die seit 2001 laufende Neukatalogisierung erschließt den ältesten Handschriftenfonds der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel und ersetzt damit die veralteten Kataloge Otto von Heinemanns (1884–1888). Im 1. Teil des Katalogs werden insgesamt 150 Handschriften beschrieben, in welchen überwiegend lateinische, einige deutsche und vereinzelt auch hebräische und griechische Texte überliefert sind. Ein beträchtlicher Teil besteht aus liturgischen Handschriften, daneben finden sich auch historiographische und juristische Werke sowie antike und patristische Schriften.
Aktualisiert: 2018-07-06
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Die Sterne lügen nicht

Die Sterne lügen nicht von Heitzmann,  Christian
Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in der Herzog August Bibliothek vom 23.11.2008-7.6.2009 - broschierte Parallelausgabe nur in der Ausstellung erhältlich. Sternbilder und Planeten regen Phantasie und Forscherdrang seit Jahrtausenden dazu an, dem Einfluss des Himmels auf das irdische Geschehen nachzugehen. Solange sich der Mensch im Mittelpunkt des Kosmos wähnte und sich alles um die Erde drehte, wurde der Einfluss der Sterne kaum in Zweifel gezogen. Dem Rat der Astrologen folgten Päpste und Könige. Doch vor genau 400 Jahren begann mit der Erfindung des Teleskops und den damit möglichen Entdeckungen ein Umbruch: der Himmel wurde immer besser bekannt, die Erde verlor ihre Sonderstellung. Das neue Bild vom Himmel führte zur Abkehr vom ganzheitlichen Weltbild, das im Mikrokosmos des Menschen ein Abbild des Makrokosmos sah. Astronomie und Astrologie, nach Kepler wie Mutter und Tochter innig verbunden, gingen von da an getrennte Wege. Die Ausstellung ist ebenfalls ein Projekt des "Internationalen Jahres der Astronomie 2009". Mit dem Jahr der Astronomie soll die Begeisterung für die Astronomie und die Beobachtung des Sternhimmels geweckt werden. Neben der astronomischen Beobachtung und dem Wunsch, möglichst vielen Menschen den Sternhimmel durch ein Fernrohr zu zeigen, soll während des Astrojahrs auch in den verschiedensten Veranstaltungen die Bedeutung der Astronomie für die Kultur und Gesellschaft deutlich werden.
Aktualisiert: 2018-07-16
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Die Bibelsammlung der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart / Abteilung I: Polyglotte Bibeldrucke und Drucke in den Grundsprachen. Band 4,1-3: Lateinische Bibeldrucke.

Die Bibelsammlung der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart / Abteilung I: Polyglotte Bibeldrucke und Drucke in den Grundsprachen. Band 4,1-3: Lateinische Bibeldrucke. von Heitzmann,  Christian, Santos Noya,  Manuel, Schauffler,  Irmgard, Zwink,  Eberhard
The Württembergische Landesbibliothek also has one of the largest collections in the world of Latin Bibles in print which make it possible to study the printing history of the Latin Bible text. The incunabula era is very well represented by 78 complete editions of the Bible. The complicated history of the revision of the Latin Vulgate Bible can be traced almost completely using the works in Stuttgart. The same is true of the dissemination of new Latin translations from the basic Hebrew and Greek texts. Of special significance for the history of biblical philology are the first editions of the Old Latin translation (Vetus Latina), which were printed in the late 17th and 18th centuries. In addition there are numerous annotated bilingual editions with French, German and Italian translations from the 17th to the 19th century. The descriptions in the catalogue include the stages of revision and contextual dependencies, identify the literary and artistic contributors and list the individual characteristics of each book. The volumes contain several indexes.
Aktualisiert: 2019-01-08
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Ganze Bücher von Geschichten

Ganze Bücher von Geschichten von Heitzmann,  Christian
Die in dem Katalog vorgestellten Handschriften und Frühdrucke aus Nieder-sachsen veranschaulichen, in welcher Vielfalt die biblischen Texte in der Zeit vom 10. bis zum 17. Jahrhundert präsentiert wurden. Kostbare mittelalterliche Pergamenthandschriften, die meist mit Miniaturen und Initialen ausgestattet sind, enthalten den Text für ein gebildetes, lateinkundiges Publikum. Evangelien und Psalmen waren eine unentbehrliche Grundlage für den Gottesdienst und das gemeinsame Gebet in den Klöstern. Drucke des 15. und frühen 16. Jahrhunderts führen vor Augen, dass die deutschsprachige Bibel schon Jahrzehnte vor Luthers Übersetzung einem breiteren Publikum zugänglich wurde. Die reiche Ausstattung der gedruckten Bibeln mit Holzschnitten macht deutlich, wie stark der Wunsch nach Veranschaulichung und Unterhaltung ausgeprägt war. Auch Martin Luthers Übersetzung, die aufgrund ihrer sprachlichen Schönheit und Genauigkeit alle früheren Versionen rasch verdrängte, wurde immer wieder mit neuen Holzschnitten illustriert, die dem jeweiligen Zeitgeschmack entsprachen. Für Niedersachsen wurde Luthers Übersetzung ins Niederdeutsche übertragen und bis 1621 u.a. in Lübeck, Magdeburg, Wittenberg, Barth und Goslar gedruckt. Ein weiteres Thema ist der früheste Versuch, Luthers hochdeutsche Übersetzung sprachlich zu revidieren. Mit diesem Unterfangen Herzog Augusts von BraunschweigLüneburg beginnt in den 1660er Jahren die bis in die Gegenwart reichende Geschichte der ‚Modernisierung‘ der Lutherbibel.
Aktualisiert: 2018-07-04
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Zeitschrift für Ideengeschichte Heft VII/4 Winter 2013

Zeitschrift für Ideengeschichte Heft VII/4 Winter 2013 von Bender,  Michael, Figal,  Günter, Gleixner,  Ulrike, Grafton,  Anthony, Heitzmann,  Christian, Latour,  Bruno, Laube,  Stefan, Rapp,  Andrea, Schabert,  Ina
"Die spinnen" - die Zeitschrift für Ideengeschichte widmet sich in der Winterausgabe einer alten Idee: dem Kult des Netzes und der ständigen Vernetzung. Schon lange vor Big Data und der Digitalisierung unserer Lebenswelt beschrieben Vernetzungen und gedankliche Verknüpfungen die Praxis des Polyhistors. Gerade die Frühe Neuzeit war geprägt von Gruppenkulturen mit ihren Verflechtungen von Regeln, Normen und Werten. Überall waren Netze, und über Kontinente wurde sie gesponnen. Von den Gelehrtenrepubliken in den amerikanischen Kolonien über die politisch bukolischen Geheimbotschaften eines Helmstedter Professors bis zur Lagebeschreibung der modernen Philosophie spürt diese Ausgabe wirkmächtigen intellektuellen Netzen in den letzten Jahrhunderten nach. Es schreiben Anthony Grafton, Bruno Latour, Stefan Laube, Martin Mulsow, Ina Schabert und viele weitere.
Aktualisiert: 2019-04-29
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Einen Platz im Himmel erwerben

Einen Platz im Himmel erwerben von Heitzmann,  Christian, Müller,  Monika E
In der Ausstellung „Schätze im Himmel – Bücher auf Erden“ (5. September 2010 – 27. Februar 2011) wurden zahlreiche kostbar illuminierte mittelalterliche Handschriften sowie Bücher der Michaelismönche und der mittelalterlichen Dombibliothek in Hildesheim gezeigt. Parallel zur Ausstellung erweiterten namhafte Wissenschaftler mit ihren Vorträgen das Wissen über die Buchkultur und Bildung der Mönche, über die Darstellung Bernwards und anderer Bischöfe in den Stifterbildern ihrer Buchgeschenke sowie über die Geschichte der Kultpflege des 1192/1193 heilig gesprochenen Bernward im Laufe der Jahrhunderte. In dem von Monika E. Müller und Christian Heitzmann herausgegebenen reich bebilderten Vortragsband können die Beiträge nun mit Vergnügen und Gewinn nachgelesen werden. Aus dem Inhalt: Martina Giese, Die schriftliche Pflege des Bernward-Kultes im Wandel der Zeit vom 11. bis zum 18. Jahrhundert Bruno Reudenbach, Zwischen Kultsorge und individueller Programmatik – liturgische Bücher als künstlerische Aufgabe Felix Heinzer, Klösterliche Intellektualität zwischen Weltflucht und Wissenskultur
Aktualisiert: 2018-07-06
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