Das Grabdenkmal König Rudolfs von Schwaben im Dom zu Merseburg

Das Grabdenkmal König Rudolfs von Schwaben im Dom zu Merseburg von Hinz,  Berthold
Das auf den ersten Blick unauffällige ehemals vergoldete Bronzegrabmal des Gegenkönigs Rudolf von Schwaben (um 1025–1080) im Merseburger Dom erweist sich bei näherem Studium als erstes plastisches Figurengrab des Abendlandes und Prototyp tausender späterer figürlicher Grabmäler, die zuvor aufgrund des frühchristlichen Bilderverbots ausgeblieben waren. Diese epochale Initiative galt keinem großen und siegreichen Herrscher, sondern dem Haupt der politischen Opposition im Reich. Nach dem Schlachtentod des Gegenkönigs setzten ihm seine Anhänger unter Führung des Merseburger Bischofs Werner dieses Denkmal. Die im Kampf verlorene meineidige Schwurhand spielte dabei eine nicht unbedeutende Rolle.
Aktualisiert: 2019-05-20
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Albrecht Dürer – Supplement zur „Menschlichen Proportion“. Die Dresdner Handschrift (1523)

Albrecht Dürer – Supplement zur „Menschlichen Proportion“. Die Dresdner Handschrift (1523) von Hinz,  Berthold
Das hier erstmals vorgelegte Dresdner Dürer-Manuskript bildet eine Ergänzung zur Gesamtedition von Dürers Proportionslehre (1528). Es handelt sich um eine Vorstufe des Werks von 1523, das Dürer, wie er selbst mitteilt, „gebessert" habe. Die Ausgabe enthält den bereits in einer Transkription vorliegenden Text, der hier zwecks aktualisiertem Verständnisses in heutiges Deutsch übertragen ist, mit wortphilologischen Anmerkungen und Kommentaren, ferner einen Katalog der bislang unpublizierten Zeichnungen und ein Fazit. Das Studium des Manuskriptes erhärtet erneut die Annahme, dass es Dürer weniger um ein Künstlerhandbuch ging denn um seine Priorität als Autor eines wissenschaftlichen Werkes zur darstellenden Anthropometrie, mit dem er seine Künstlerlaufbahn zu krönen gedachte.
Aktualisiert: 2019-04-09
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Emil Nolde in seiner Zeit. Im Nationalsozialismus

Emil Nolde in seiner Zeit. Im Nationalsozialismus von Danker,  Uwe, Drobe,  Christian, Fulda,  Bernhard, Heckötter,  Anna, Hinz,  Berthold, Jüngling,  Kirsten, Kaube,  Jürgen, Kubowitsch,  Nina, Nolde Stiftung Seebüll, Ring,  Christian, Scherliess,  Volker, Schöddert,  Wolfgang, Soika,  Aya
Emil Nolde – „ein ,entarteter‘ Entarteter“? Das von der Nolde Stiftung Seebüll in Kooperation mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ausgerichtete Symposion „Emil Nolde in seiner Zeit. Im Nationalsozialismus“ thematisiert Leben und Wirken Emil Noldes (1867–1956) im „Dritten Reich“. Seine Sympathien für den Nationalsozialismus und sein Antisemitismus sind seit Langem bekannt. Trotzdem wurde er von den damaligen Machthabern zurückgewiesen, sein Werk als „entartete Kunst“ geächtet und aus allen deutschen Museen verbannt. Nach 1945 wird Nolde einer der bekanntesten und gefragtesten Künstler in Deutschland. Angesprochen werden auch die Legendenbildung im Nachkriegsdeutschland durch die Überarbeitung bzw. Publikation der Selbstbiografie. Zwölf namhafte Experten, Historiker und Kunsthistoriker, Provenienzforscher und Publizisten, untersuchen mit sehr unterschiedlichen Ansatzpunkten das Schicksal Noldes im „Dritten Reich“ und ordnen sein Verhalten in das Zeitgeschehen ein. Schwerpunkte sind die Bedeutung der Propagandaschau „Entartete Kunst“ und die Praktiken der Reichskammer der bildenden Künste sowie die Möglichkeiten des zeitgenössischen Kunsthandels. Analysiert werden zudem Noldes Verhalten jüdischen Sammlern gegenüber und seine Verwurzelung in der nordischen Heimat.
Aktualisiert: 2019-06-04
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Albrecht Dürer: Vier Bücher von menschlicher Proportion (1528)

Albrecht Dürer: Vier Bücher von menschlicher Proportion (1528) von Hinz,  Berthold
Dürers schriftliches Hauptwerk "Vier Bücher von menschlicher Proportion", erschienen in Nürnberg 1528, gilt als eines der herausragenden Quellenwerke zur Kunst und Kunsttheorie der europäischen Renaissance. Es besitzt als Druckwerk zugleich die Priorität vor allen im Range vergleichbaren Arbeiten; denn die entsprechenden Schriften und Projekte Albertis und Leonardos blieben in ihrer Epoche ungedruckt. Während deren Schriften inzwischen (oft mehrfach) ediert und kommentiert vorliegen, verharrt Dürers theoretisches Opus magnum noch immer im Status von 1528. Außer bloßen Nachdrucken des Originals, sämtlich ohne Einführung, Übersicht und Kommentar, blieb das Werk vollständig ungesichtet und unerforscht. Die vorgelegte Ausgabe der Dürer’schen Proportionslehre umfasst, neben der Wiedergabe des Originals und einem buchkundlichen Kapitel, in der Hauptsache dessen Übertragung aus dem Frühneuhochdeutschen in heutiges Deutsch. Die im Zuge der Übertragung festgestellten Fehler und Unstimmigkeiten aller Art, die nötigen Wort- und Bedeutungsnachweise sowie alle möglichen den Text und die Illustrationen betreffenden Verständnisfragen sind im Rahmen der ‚Umdeutschung’ dokumentiert. Neben die textliche Erschließung des Werks tritt seine inhaltliche Inspektion im anschließenden Kommentar, der Schritt für Schritt mit dem Katalog der insgesamt 150 Buchillustrationen verschränkt ist. Dabei geht es erstmals nicht vorrangig um die ‚Philosophie’ der "Menschlichen Proportion" und deren antike, mittelalterliche und italienische Hintergründe, sondern um die werkimmanente Perspektive: Verständnisfragen, interne Bezüge, externe Beziehungen, Widersprüche, Probleme, auch sachliche Irrtümer. Neben einer zusammenfassenden Charakterisierung des Werks folgt eine Auswertung dessen, was der Autor das "Messen" nennt: der Messdaten, ihrer Gewinnung und ihrer Modalitäten. Die dabei zutage tretenden Resultate widersprechen der landläufigen Annahme, das Proportionswerk basiere auf empirischen Erhebungen an lebenden Menschen. Dürers Maße verdanken sich nach Lage der Dinge nicht dem Abmessen, sondern dem Zumessen und sind damit letztlich Ausdruck eines spekulativ schöpferischen Umgangs mit der menschlichen Figur. Der abschließende Blick auf die Wirkung des Werks hat zwischen seiner deutschen und lateinischen Version zu unterscheiden, die wesentlich verschiedene kulturelle Wege genommen haben, wobei seine Rezeption weit mehr den akademischen Proportions-Diskursen als der künstlerischen Praxis zugute kam. So war Dürers Proportionswerk zwar kaum den Künsten dienlich, wofür es gedacht war, wurde aber zur nachgerade unerschöpflichen Quelle und Richtschnur für anthropometrische Zwecke unterschiedlichster Art sowie zum Bild- und Ideengeber der darstellenden Anthropometrie: immer dort, wo es um Berücksichtigung menschlicher körperlicher Faktoren in Arbeitswelt, Industrie sowie Produkt- und Raumgestaltung geht.
Aktualisiert: 2019-04-09
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Albrecht Dürer: Vier Bücher von menschlicher Proportion (1528)

Albrecht Dürer: Vier Bücher von menschlicher Proportion (1528) von Hinz,  Berthold
Dürers schriftliches Hauptwerk "Vier Bücher von menschlicher Proportion", erschienen in Nürnberg 1528, gilt als eines der herausragenden Quellenwerke zur Kunst und Kunsttheorie der europäischen Renaissance. Es besitzt als Druckwerk zugleich die Priorität vor allen im Range vergleichbaren Arbeiten; denn die entsprechenden Schriften und Projekte Albertis und Leonardos blieben in ihrer Epoche ungedruckt. Während deren Schriften inzwischen (oft mehrfach) ediert und kommentiert vorliegen, verharrt Dürers theoretisches Opus magnum noch immer im Status von 1528. Außer bloßen Nachdrucken des Originals, sämtlich ohne Einführung, Übersicht und Kommentar, blieb das Werk vollständig ungesichtet und unerforscht. Die vorgelegte Ausgabe der Dürer’schen Proportionslehre umfasst, neben der Wiedergabe des Originals und einem buchkundlichen Kapitel, in der Hauptsache dessen Übertragung aus dem Frühneuhochdeutschen in heutiges Deutsch. Die im Zuge der Übertragung festgestellten Fehler und Unstimmigkeiten aller Art, die nötigen Wort- und Bedeutungsnachweise sowie alle möglichen den Text und die Illustrationen betreffenden Verständnisfragen sind im Rahmen der ‚Umdeutschung’ dokumentiert. Neben die textliche Erschließung des Werks tritt seine inhaltliche Inspektion im anschließenden Kommentar, der Schritt für Schritt mit dem Katalog der insgesamt 150 Buchillustrationen verschränkt ist. Dabei geht es erstmals nicht vorrangig um die ‚Philosophie’ der "Menschlichen Proportion" und deren antike, mittelalterliche und italienische Hintergründe, sondern um die werkimmanente Perspektive: Verständnisfragen, interne Bezüge, externe Beziehungen, Widersprüche, Probleme, auch sachliche Irrtümer. Neben einer zusammenfassenden Charakterisierung des Werks folgt eine Auswertung dessen, was der Autor das "Messen" nennt: der Messdaten, ihrer Gewinnung und ihrer Modalitäten. Die dabei zutage tretenden Resultate widersprechen der landläufigen Annahme, das Proportionswerk basiere auf empirischen Erhebungen an lebenden Menschen. Dürers Maße verdanken sich nach Lage der Dinge nicht dem Abmessen, sondern dem Zumessen und sind damit letztlich Ausdruck eines spekulativ schöpferischen Umgangs mit der menschlichen Figur. Der abschließende Blick auf die Wirkung des Werks hat zwischen seiner deutschen und lateinischen Version zu unterscheiden, die wesentlich verschiedene kulturelle Wege genommen haben, wobei seine Rezeption weit mehr den akademischen Proportions-Diskursen als der künstlerischen Praxis zugute kam. So war Dürers Proportionswerk zwar kaum den Künsten dienlich, wofür es gedacht war, wurde aber zur nachgerade unerschöpflichen Quelle und Richtschnur für anthropometrische Zwecke unterschiedlichster Art sowie zum Bild- und Ideengeber der darstellenden Anthropometrie: immer dort, wo es um Berücksichtigung menschlicher körperlicher Faktoren in Arbeitswelt, Industrie sowie Produkt- und Raumgestaltung geht.
Aktualisiert: 2019-03-22
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Albrecht Dürer – Supplement zur „Menschlichen Proportion“. Die Dresdner Handschrift (1523)

Albrecht Dürer – Supplement zur „Menschlichen Proportion“. Die Dresdner Handschrift (1523) von Hinz,  Berthold
Das hier erstmals vorgelegte Dresdner Dürer-Manuskript bildet eine Ergänzung zur Gesamtedition von Dürers Proportionslehre (1528). Es handelt sich um eine Vorstufe des Werks von 1523, das Dürer, wie er selbst mitteilt, „gebessert" habe. Die Ausgabe enthält den bereits in einer Transkription vorliegenden Text, der hier zwecks aktualisiertem Verständnisses in heutiges Deutsch übertragen ist, mit wortphilologischen Anmerkungen und Kommentaren, ferner einen Katalog der bislang unpublizierten Zeichnungen und ein Fazit. Das Studium des Manuskriptes erhärtet erneut die Annahme, dass es Dürer weniger um ein Künstlerhandbuch ging denn um seine Priorität als Autor eines wissenschaftlichen Werkes zur darstellenden Anthropometrie, mit dem er seine Künstlerlaufbahn zu krönen gedachte.
Aktualisiert: 2019-03-22
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Lucas Cranach d.Ä.

Lucas Cranach d.Ä. von Hinz,  Berthold
Lucas Cranach d.Ä. ist neben Albrecht Dürer und Matthias Grünewald der dritte im Dreigestirn der großen deutschen Maler um 1500. Als Freund und Mitstreiter Martin Luthers begründete er die protestantische Bilderwelt. In der Werkstatt des unternehmerisch begabten Bürgers von Wittenberg entstanden genau charakterisierende Porträts und religiöse Bilderwerke, vor allem aber in Mengen perfekt gemalte erotische Darstellungen, die seinen Ruhm als Meister profaner Sujets festigten.
Aktualisiert: 2019-05-13
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