Clemens Brentano: Sämtliche Werke und Briefe / Prosa III,2: Italienische Märchen II: Gockel und Hinkel/ Gockel, Hinkel und Gackeleia

Clemens Brentano: Sämtliche Werke und Briefe / Prosa III,2: Italienische Märchen II: Gockel und Hinkel/ Gockel, Hinkel und Gackeleia von Bohnenkamp-Renken,  Anne, Breuer,  Ulrich, Landfester,  Ulrike, Perels,  Christoph, Schultz,  Hartwig, Wingertszahn,  Christof
Das Märchen von der Familie des Raugrafen Gockel von Hanau, seiner Frau Hinkel Gräfin von Hennegau und ihrer Tochter Komtess Gackeleia gehört zu den schönsten Kleinoden des romantischen Kunstmärchenschatzes. Die handschriftliche Urfassung verfasste Clemens Brentano 1816 nach einer Vorlage aus Giambattista Basiles Pentamerone. Später überarbeitete und erweiterte er sein Werk, das schließlich 1838 mit einem Umfang von über 300 Seiten im Druck erschien. An der Oberfläche ist der Text eine bunte Mischung aus überschäumenden Wortspielen, so rührenden wie grotesken Handlungselementen und phantasievollen Märchenfiguren. In der Tiefendimension aber handelt es sich um ein bis ins Detail durchkonstruiertes, hochkomplexes Kunstwerk, das von dem reichen Wissen des unermüdlichen Lesers Brentano ebenso durchtränkt ist wie von seinen zeitgeschichtlichen Eindrücken und lebensweltlichen Erfahrungen: Emilie Linder und die Brüder Grimm, Ritterromane und Zeitungsenten, die Bankiers-Familie Rothschild und die Salinen von Bad Orb, das napoleonische Frankreich und das mythische Ländchen Vaduz finden sich in dieser Dichtung, deren Reiz nicht zuletzt in der Leidenschaft liegt, mit der ihr Verfasser darin um die Identifikation von Poesie und Religion ringt.
Aktualisiert: 2018-11-07
> findR *

Gabe, Tausch, Verwandlung

Gabe, Tausch, Verwandlung von Landfester,  Ulrike, Simon,  Ralf
U. Landfester / R. Simon:Vorwort – 1. Gabe – C. Weder: Wildes Erzählen: Der Fetisch als poetologische Figur der Verwandlung in Brentanos Godwi – C. Sinn: Schleier, Rose, Ring. Zur immanenten Poetologie von Clemens Brentanos Aloys und Imelde – R. Simon: Zirkulation als Gabe. Zu einigen poetologischen Figuren in Brentanos spätester Poetik des Bildlichen (Im Wetter auf der Heimfahrt) – B. Menke: Stimme – Geben – 2. Tausch – N. Kaminski: Autorschaft aus der Beernhaut – Brentano, Grimmelshausen, Herzbruder und Schelmuffskys große Ratte – C. Pross: Texte in Bewegung. Zur Typologie intertextuellen Schreibens in der Romantik: Clemens Brentano, Wien 1813/14 – A. Honold: Zwischen Wasser und Poesie: Brentanos Stromkreislauf – J. Michelmann: Architektur und Arabeske. Performative Baukunst in Gockel, Hinkel, Gackeleia – 3. Verwandlung – H. Schultz: „von der Menschen/ Thieren/ vnd anderer Creaturen Veränderung / auch von den Wandeln / Leben vnd Thaten der Götter“. Metamorphosen bei Ovid und Brentano – M. Bergengruen: Das Geheimnis der vierten Hirnhöhle. Zum zirkulären Zusammenhang von Physiologie, Teratologie und Synästhesie in Brentanos und Görres’ Bogs – S. Willer: „Des Hahnen Ahn.“ Verwandlung und Verwandtschaft bei Clemens Brentano – U. Landfester: Kreuzungen. Körperbild und Textproduktion in Clemens Brentanos Das bittere Leiden unseres Herrn Jesu Christi (1834) und Gockel, Hinkel und Gackeleia (1838)
Aktualisiert: 2018-09-29
> findR *

Clemens Brentano: Sämtliche Werke und Briefe / Briefe X 1840-42. Nachträge

Clemens Brentano: Sämtliche Werke und Briefe / Briefe X 1840-42. Nachträge von Bohnenkamp-Renken,  Anne, Breuer,  Ulrich, Landfester,  Ulrike, Oehring,  Sabine, Wingertszahn,  Christof
In Band 37,2 der FBA erscheinen die letzten Briefe Brentanos, die er von 1840 bis zu seinem Lebensende 1842 geschrieben hat, ebenso einige Nachträge. Die wichtigsten Briefpartner in diesen zweieinhalb Jahren waren die Baseler Kunstsammlerin und Malerin Emilie Linder, Brentanos letzte Liebe, und der aus Wien stammende "Historienmahler" Edward Steinle. Brentanos letzter Wunsch, Steinle durch einen Ruf König Ludwigs I. nach München zu holen, scheiterte trotz aller Bemühungen, auch von Seiten Emilie Linders.
Aktualisiert: 2018-11-07
> findR *

Clemens Brentano: Sämtliche Werke und Briefe / Religiöse Werke II,1. Marienleben I

Clemens Brentano: Sämtliche Werke und Briefe / Religiöse Werke II,1. Marienleben I von Bohnenkamp-Renken,  Anne, Breuer,  Ulrich, Feilchenfeldt,  Konrad, Frühwald,  Wolfgang, Landfester,  Ulrike, Perels,  Christoph, Sammer,  Marianne, Schultz,  Hartwig
Der historisch-kritische Kommentarband zu Clemens Brentanos Leben Mariä beendet das traditionsreiche Missverständnis, dass es sich bei dem Text um Visionen der inzwischen selig gesprochenen Anna Katharina Emmerich handele, die der Schreiber, Clemens Brentano, sozusagen als Diktat zu Papier gebracht habe. Es handelt sich statt dessen um eine in ihrer Dichte bislang singuläre Kompilation aus älteren Werken, die hauptsächlich der Theologie und den ihr zugehörigen Zweigen zuzurechnen sind. Das Erzähler-Ich ist eine poetische Fiktion, der Schreiber ist der Autor. Die vermeintliche Glaubwürdigkeit der "Gesichte" beruht darauf, dass der Leser, der sich über die geschilderten Details und Spezialkenntnisse wundert, diese ausnahmslos in der Spezialliteratur wiederfinden kann. Die ebenfalls sehr verbreitete Idee, dass ein romantischer Dichter sich als Medium des Weltgeistes verstehe, ist hier zu revidieren.
Aktualisiert: 2018-11-07
> findR *

Clemens Brentano: Sämtliche Werke und Briefe / Briefe IX 1836-1839

Clemens Brentano: Sämtliche Werke und Briefe / Briefe IX 1836-1839 von Bohnenkamp-Renken,  Anne, Breuer,  Ulrich, Feilchenfeldt,  Konrad, Frühwald,  Wolfgang, Landfester,  Ulrike, Oehring,  Sabine, Perels,  Christoph, Schultz,  Hartwig
Die Briefe Clemens Brentanos aus den Jahren 1830 bis 1837 fallen in den Beginn seiner letzten Lebensphase, die Zeit seiner Liebesbeziehung zur Baseler Malerin Emilie Linder. Brentano lebt in München und verkehrt dort in Künstlerkreisen, hat beispielsweise Umgang mit Ludwig Schwanthaler, Wilhelm von Kaulbach, Franz Graf von Pocci u.a. Zugleich setzt er sein karitatives Engagement der Koblenzer Jahre fort. Auf seine Initiative treten Apollonia Diepenbrock, Antonie Fugger von Glött und Emilie Linder in Kontakt miteinander und planen die Eröffnung eines Kinderhospitals in Regensburg. Zugunsten dieser Einrichtung findet sich Brentano bereit, das Märchen von "Gockel, Hinkel und Gackeleia" in überarbeiteter Fassung zu veröffentlichen. Auch sein Buch "Die Barmherzigen Schwestern in Bezug auf Armen- und Krankenpflege" und sein religiöses Werk "Das bittere Leiden unseres Herrn Jesu Christi" erscheinen in diesen Jahren.
Aktualisiert: 2018-11-07
> findR *

Werkausgabe: Bettine von Arnims Briefwechsel mit ihren Söhnen

Werkausgabe: Bettine von Arnims Briefwechsel mit ihren Söhnen von Arnim,  Bettine von, Bunzel,  Wolfgang, Landfester,  Ulrike
Du bist mir Vater und Bruder und Sohn. Bettine von Arnims Briefwechsel mit ihrem Sohn Freimund 978-3-89244-239-4In allem einverstanden mit Dir. Bettine von Arnims Briefwechsel mit ihrem Sohn Friedmund 978-3-89244-240-0Da wir uns nun einmal nicht vertragen. Bettine von Arnims Briefwechsel mit ihrem Sohn Siegmund 978-3-89244-241-7Bettine von Arnim (1785-1859) hat mit ihren Söhnen Freimund, Friedmund und Siegmund über viele Jahre hinweg intensiv korrespondiert. Die Briefe geben Aufschluß über die privaten Lebensumstände und enthalten wertvolle Informationen über ihr literarisches Werk und ihre politischen Aktivitäten. Diese kultur- und sozialgeschichtlich interessanten Zeugnisse waren bislang fast ausnahmslos unbekannt; sie werden hier erstmals in einer sorgfältig kommentierten Ausgabe zugänglich gemacht.
Aktualisiert: 2018-10-09
> findR *

Dialog und Bewegung

Dialog und Bewegung von Bunzel,  Wolfgang, Franke,  Olivia, Frechen,  Anne, Landfester,  Ulrike
Bettina von Arnim war ein besonders unruhiger Geist, ein „Feuergeist“, wie sie sich selbst in einem Text für die Presse 1847 bezeichnete, als sie sich vor Gericht verteidigen musste. 2010 jährte sich der Geburtstag dieses „Feuergeistes“ zum 225. Mal und wurde zum Anlass genommen, im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf, ihrem zeitweiligen Lebens- und Arbeitsort, in dem öffentlichen Symposion Dialog und Bewegung. Bettina von Arnim als Kommunikationsexpertin ihre literarischen und politischen Strategien erneut vorzustellen und zu befragen, insbesondere im Hinblick auf die Relevanz ihrer „Dialogizität“ im Zeitalter der neuen Medien. Denn es ist immer das Dialogische – sei es in der intimen Briefform oder im sokratischen Dialog – das als „Hebammenkunst“ in der Hervorbringung von Aufklärung und Erkenntnis dient und den Charakter des literarischen wie politischen Werkes von Bettina von Arnim ausmacht. An Bettina von Arnim zu erinnern und sie zu vergegenwärtigen, erfordert ein Nachdenken über die Kraft des Dialogischen, eines Dialogs, der immer das Du, den Anderen mitdenkt. Ob in ihren Briefen oder in ihren Salons, sie kreierte Netzwerke – Formen, die als social networking heute gang und gäbe sind. Und außerdem: Sie schrieb an „ihren König“. Ausgehend von diesem Befund und mit Blick nach vorn ist zu fragen: Wie findet heute Kommunikation mit der politischen Macht statt? Was brauchen wir aktuell für den politischen Diskurs in Deutschland? Entsteht aus dem Geist des bürgerlichen Salons eine demokratische Kultur, die auch den Dialog mit der politischen Macht nicht scheut? Welche Rollen spielen dabei die neuen Medien, die Foren im Internet und die social networks? Stehen sie nicht womöglich als auf Individuen bezogene Phänomene dem Anspruch der Aufklärung einer breiten Öffentlichkeit entgegen? Lassen sich Parallelen ziehen zwischen der Dialogkultur des Briefes, den bürgerlichen Salons des 19. Jahrhunderts und den sozialen Netzwerken im World Wide Web? 1919 – 60 Jahre nach ihrem Tod – erschienen in der soeben gegründeten, ersten deutschen Demokratie die Gespräche mit Dämonen, der zweite Teil ihres Königsbuches, unter dem Titel Bettina von Arnims Aufruf zur Revolution und zum Völkerbunde. Als „Geistesbibel der Zukunft“ galt ihr Königsbuch bereits zu ihren Lebzeiten. Am Dialogischen hält sie auch noch fest, als die demokratischen Hoffnungen von 1848 und ihr Vertrauen in Friedrich Wilhelm IV. gescheitert waren. Der „schlafenden Vernunft“, dem „schlafenden König“ gesellt sie den guten Dämon der Wahrheit hinzu. „Ein König hört alles nur wie im Traum! Schlafend dringt die Wahrheit heller ihm ins Ohr als wachend.“ 90 Jahre nach dem Tod Bettina von Arnims gelingt der zweite Anlauf zur Gründung der Demokratie: 1859, 1919, 1949 – wo stehen wir 2010 im Verhältnis zu ihr? In der ersten Sektion des Symposions Historie – Bettina von Arnim als Kommunikationsexpertin entfaltet Wolfgang Bunzel in Im Gespräch. Dialogizität bei Bettine von Arnim das schillernde Spektrum der „Brief-Politik“ Bettina von Arnims und belegt, dass sie, indem sie die gesellschaftlichen Grenzen von Privatheit und Öffentlichkeit gezielt missachtete, insbesondere im von der Zensur bestimmten Preußen der Vormärzzeit erstaunliche Wirkungen erzielt habe. Die von ihr bevorzugt verwendeten „lebensweltlichen Ausdrucksformen“ Brief und Gesprächsbuch seien zwar dialogische Textsorten, die beim Lesen (oder Hören) Präsenz suggerierten, aber als klassische Überbrückungsmedien blieben sie letztlich – wie die SMS oder die E-Mail heute – „kommunikative Brückenschläge“ zu einem stets absenten Gegenüber, das von Bettina von Arnim nicht selten zum machtvollen Instrument wurde, um politisch Einfluss zu nehmen. Aus der Perspektive des beginnenden 21. Jahrhunderts gesehen, scheint Bettina von Arnims literarische Tätigkeit, die teilweise hinter der stilisierenden Maske eines schreibenden Kindes (Goethe’s Briefwechsel mit einem Kinde) stattfindet, strukturelle Parallelen zur networking-Kultur der heutigen Internetgesellschaft aufzuweisen. Ulrike Landfester illustriert mit ihrem Vortrag Jugend-Bewegung. Bettine von Arnims Netzwerk-Pädagogik, wie Bettina von Arnim gezielt Daten, die sie in ihren kommunikativen Netzwerken gewonnen hat, sammelt und literarisch modifiziert. Durch ihre Technik, frei mit den dialogischen Formen des Gesprächs und des Briefwechsels zu operieren, bricht sie mit den literarischen Gepflogenheiten der Zeit. In den beiden folgenden Sektionen Digitale Kommunikationswege im Web 2.0 / Web-Präsentation und Soziale Strukturen und Interaktionen im Web 2.0: Blogs/Foren/Digitale Soziale Netzwerke wird der Sprung von den analogen Kommunikationsformen des 19. Jahrhunderts zu den digitalen Möglichkeiten der politischen und journalistischen Einflussnahme gewagt und aktuelle Dialogformen und Möglichkeiten der Einflussnahme im Internet werden präsentiert. Georg Kolb stellt die Web-Plattform www.direktzurkanzlerin.de vor, die Bürgern durch ein System der Sammlung von Fragen und Beiträgen die Möglichkeit gibt, sich mit ihren Anliegen direkt an die deutsche Bundeskanzlerin richten zu können. Somit stellt direktzu gewissermaßen eine moderne Variation von Bettina von Arnims Briefen an den König dar. Wie grundlegend sich der Journalismus und die Modi der Berichterstattung durch die kommunikationstechnologische Revolution der Medien geändert haben, zeichnet Klaus Hübner an seinem eigenen Werdegang vom klassisch ausgebildeten Journalisten über die Gründung der Netzzeitschrift EVOLVER bis hin zum Nutzer der performativen Möglichkeiten durch sein Online-Video-Kunstprojekt KASTING nach. Sein aktuelles Web2.0-Großprojet nutzt in Anlehnung an die Kunstrichtung DaDa die performativen Möglichkeiten des Netzes und spielt mit der Naivität jener Nutzer, die unkritisch auch frei Erfundenes für faktisch halten. Das Internet hat nicht allein ganz neue Dimensionen der Presse- und Meinungsfreiheit eröffnet, es bietet auch virtuelle Spielplätze verschiedenster Art, wo sich die User beliebige und beliebig viele Identitäten wählen können. Philipp Albers konstatiert im Beitrag Offene Korrespondenz. Anmerkungen zur Kommunikation in sozialen Netzwerken, dass sich in den digitalen sozialen Netzwerken die Sphären von Privatem und Öffentlichem überlagern und somit gänzlich neue Formen des wechselseitigen sozialen Austauschs entstehen, für die Albers den Begriff der „offenen Korrespondenz“ vorschlägt. Als eine Plattform der Selbstäußerung wird das Internet von Ute Schirmack in ihrem Blog www.frau-indica.de – Letzte Abfahrt vor der Bundesgrenze genutzt. Ihre Online-Text-Bild-Chronik der „Absurditäten des Alltags“ ist terminologisch analog zum Verkehr auf der Autobahn strukturiert, womit sie die Tatsache, dass es auf der „Datenautobahn“ des World Wide Web tendenziell keine Grenzen gibt, konterkariert. In ihrem virtuellen „Abzweig“ nach Wiepersdorf wird auch das Künstlerhaus zum Ort für Frau Indicas Alltagsbeobachtungen. In der vierten Sektion des Symposions Kommunikationswandel durch Technikwandel / Ethik der neuen Medien wird ausgehend von den historischen Formen von Kommunikation und den unterschiedlichen Angeboten der Online-Kommunikation eine kritische Auseinandersetzung mit dem Vernetzungsmedium Computer angestrebt. Hendrik Speck illustrierte in seinem Vortrag Identität und Gesellschaft – Technologischer Wandel und Systemträgheit, wie sich der Begriff Identität durch Internetplattformen wie u. a. Facebook gewandelt hat, weil diese nicht allein Kommunikationsplattformen sind, sondern ihren Usern auch die Möglichkeit bieten, als Avatare aufzutreten und mithin Schein-Identitäten aufzubauen. Kritik an Medien ist nicht neu. Anders als ein aktiver Meinungsaustausch, wie ihn Bettina von Arnim in ihren Salons praktizierte, war ein geschriebener Text ehemals nur ein hinlängliches Surrogat für einen lebendigen Dialog. Der Dialog ist zum Maß geworden, an dem sich jeweils neue Medien messen müssen, so konstatiert Rainer Leschke in Dialoge in Mediengewittern. Zur normativen Funktion des Dialogs und zur Teleologie des Medialen. Mit dem Aufkommen vernetzter Computer schienen die kommunikativen Defizite anderer Massenmedien wie Schrift oder Film, die immer einen Mangel an Interaktivität auszeichnete, aufgehoben. Rainer Leschke hinterfragt den Dialog als Norm für die Bewertung neuer Medien und beruhigt zugleich die allenthalben aufkommenden Untergangsszenarien des modernen Subjekts, die das gegenwärtige Mediensystem mit seinen zahllosen Möglichkeiten der performativen Selbsterfindung heraufbeschwöre. Der technologische Wandel treibe weniger eine Auflösung der unverwechselbaren Identität des Subjektes voran als vielmehr eine neue Ästhetik der Inszenierung im Spiel mit der eigenen Identität. Zum sehr guten Gelingen des Symposions hat der Philosoph, Literaturwissenschaftler und Komponist Asmus Trautsch, derzeit Fellow an der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart, mit seiner äußerst fachkundigen und sehr klugen Moderation beigetragen – ihm sei an dieser Stelle ganz besonders herzlich gedankt.
Aktualisiert: 2018-11-07
> findR *

Clemens Brentano: Sämtliche Werke und Briefe / Dramen II,2. Dramen, Dramenfragmente und -entwürfe

Clemens Brentano: Sämtliche Werke und Briefe / Dramen II,2. Dramen, Dramenfragmente und -entwürfe von Bohnenkamp-Renken,  Anne, Landfester,  Ulrike, Sauer,  Christina, Schultz,  Hartwig
Der Band enthält abgeschlossene Dramen sowie Dramenfragmente Brentanos, die während seiner Aufenthalte in Berlin, Prag, Wien und wieder Berlin (ca. 1807-1817) entstanden sind. Er komplettiert die Dramenabteilung der Ausgabe und präsentiert die Texte nach den Handschriften. Dabei versammelt der Band weitestgehend unbekanntes Material: Sämtliche Texte blieben zu Lebzeiten Brentanos ungedruckt, lediglich einige der Fragmente wurden bisher publiziert. Die abgeschlossenen Dramen "Juanna", "Geheimrath Schnaps" und "Merlin" werden hier erstmals veröffentlicht. Damit ermöglicht der Band einen umfassenden Blick auf Brentanos dramatische Arbeiten und erschließt neue Aspekte seines bisher wenig beachteten Schaffens als Dramatiker.
Aktualisiert: 2018-11-07
> findR *

Clemens Brentano: Sämtliche Werke und Briefe / Gedichte 1820-1826

Clemens Brentano: Sämtliche Werke und Briefe / Gedichte 1820-1826 von Bohnenkamp-Renken,  Anne, Feilchenfeldt,  Konrad, Frühwald,  Wolfgang, Landfester,  Ulrike, Schultz,  Hartwig
Als dritter Band der zentralen Lyrik-Abteilung erscheinen die Gedichte der Jahre 1820 bis 1826, womit die besonders interessante Phase im Leben des Dichters, die mit der Rückbesinnung auf den katholischen Glauben und der intensiven Beziehung zu Luise Hensel begann, abgeschlossen wird. Brentanos Lyrik in diesem Band steht ganz im Zeichen seines Aufenthalts im westfälischen Dülmen bei der stigmatisierten Anna Katherina Emmerick. Nach der großen Krise hat er als ?Schreiber? und ?Pilger? eine neue Lebensaufgabe gefunden. Neben den ?Visionen? der ehemaligen Augustinernonne beschäftigt ihn fast ausschließlich Versdichtung, die nach seiner Auffassung zum Lobe Gottes und der Erweckung eines neuen Volksglaubens beitragen kann.
Aktualisiert: 2018-11-07
> findR *
MEHR ANZEIGEN

Bücher von Landfester, Ulrike

Sie suchen ein Buch oder Publikation vonLandfester, Ulrike ? Bei Buch findr finden Sie alle Bücher Landfester, Ulrike. Entdecken Sie neue Bücher oder Klassiker für Sie selbst oder zum Verschenken. Buch findr hat zahlreiche Bücher von Landfester, Ulrike im Sortiment. Nehmen Sie sich Zeit zum Stöbern und finden Sie das passende Buch oder die Publiketion für Ihr Lesevergnügen oder Ihr Interessensgebiet. Stöbern Sie durch unser Angebot und finden Sie aus unserer großen Auswahl das Buch, das Ihnen zusagt. Bei Buch findr finden Sie Romane, Ratgeber, wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Bücher uvm. Bestellen Sie Ihr Buch zu Ihrem Thema einfach online und lassen Sie es sich bequem nach Hause schicken. Wir wünschen Ihnen schöne und entspannte Lesemomente mit Ihrem Buch von Landfester, Ulrike .

Landfester, Ulrike - Große Auswahl an Publikationen bei Buch findr

Bei uns finden Sie Bücher aller beliebter Autoren, Neuerscheinungen, Bestseller genauso wie alte Schätze. Bücher von Landfester, Ulrike die Ihre Fantasie anregen und Bücher, die Sie weiterbilden und Ihnen wissenschaftliche Fakten vermitteln. Ganz nach Ihrem Geschmack ist das passende Buch für Sie dabei. Finden Sie eine große Auswahl Bücher verschiedenster Genres, Verlage, Schlagworte Genre bei Buchfindr:

Unser Repertoire umfasst Bücher von

Sie haben viele Möglichkeiten bei Buch findr die passenden Bücher für Ihr Lesevergnügen zu entdecken. Nutzen Sie unsere Suchfunktionen, um zu stöbern und für Sie interessante Bücher in den unterschiedlichen Genres und Kategorien zu finden. Neben Büchern von Landfester, Ulrike und Büchern aus verschiedenen Kategorien finden Sie schnell und einfach auch eine Auflistung thematisch passender Publikationen. Probieren Sie es aus, legen Sie jetzt los! Ihrem Lesevergnügen steht nichts im Wege. Nutzen Sie die Vorteile Ihre Bücher online zu kaufen und bekommen Sie die bestellten Bücher schnell und bequem zugestellt. Nehmen Sie sich die Zeit, online die Bücher Ihrer Wahl anzulesen, Buchempfehlungen und Rezensionen zu studieren, Informationen zu Autoren zu lesen. Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen das Team von Buchfindr.