ReVision. Fotografie im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

ReVision. Fotografie im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg von Ruelfs,  Esther, Schulze,  Sabine
Als erstes Museum in Deutschland öffnete sich das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts der Fotografie und machte sie zu einem Sammlungsschwerpunkt. Damit spielt das MKG eine Vorreiterrolle: Fotografien wurden angekauft und ab 1911 in Ausstellungen präsentiert. ReVision gibt erstmals einen Überblick über den einzigartigen Bestand der Sammlung Fotografie und neue Medien im MKG, der von der Frühzeit der Fotografie bis in die Gegenwart reicht und heute rund 75 000 Werke umfasst. Aus verschiedenen Perspektiven wirft das Buch Blicke auf die vielfältige und gewachsene Sammlung: In 11 Kapiteln wird sie anhand ausgewählter Gattungen wie Porträt-, Architektur- oder auch Reportagefotografie vorgestellt. Dabei werden zentrale Diskurse untersucht, etwa der Wunsch nach einer präzisen und objektiv dokumentierenden fotografischen Erfassung der Wirklichkeit oder die im 19. Jahrhundert begründeten Rollen der Fotografie als Hilfsmittel der Wissenschaft und als Medium der Archivierung. Gleichzeitig widmet sich die Publikation der wandelnden materiellen Gestalt der Bilder, beispielsweise ihrer Rahmung. Einzelne Kapitel spiegeln Sammlungsschwerpunkte wieder, so etwa den hochkarätigen Bestand internationaler piktorialistischer Fotografie oder die in den 1980er Jahren zusammengetragene Sammlung japanischer Aufnahmen. Internationale Fotohistorikerinnen und Kulturwissenschaftler führen mit Essays in die jeweiligen Kapitel des großzügig illustrierten Bildbandes ein. Ausstellung: 21. Dezember 2016 bis 23. April 2017 im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Aktualisiert: 2017-01-31
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IMAGES RECALLED

IMAGES RECALLED von Berger,  Tobias, Ruelfs,  Esther
Kann man heute noch Fotografien machen, die etwas völlig 'Neues' zeigen? Oder ist nicht vielmehr die Frage entscheidend, wie die vorhandenen fotografischen Bilder unsere Welt ordnen und unsere Wahrnehmung der Welt lenken? Eine Strategie, auf die Bilderflut aus Journalismus, Werbung und Archiven zu reagieren, ist es, die Ordnung dieses Bildrepertoires, das unser Bildgedächtnis prägt, zum Thema zu machen. Die rund 50 ausgewählten internationalen fotografischen Positionen machen diese Ordnung bewusst – indem sie auf Bildern aus unserer visuellen Kultur aufbauen. Wie greifen Fotografen vorhandene Bilder auf und rekombinieren sie? Sie werden zitiert, appropriiert und collagiert. Selbstreflexive Bildstrategien zeigen auf, warum eine Fotografie als 'wahr' oder 'authentisch' gilt. Mit Texten von Tobias Berger, Knut Ebeling, Tom Holert, Kathrin Peters, Esther Ruelfs
Aktualisiert: 2017-03-01
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Rollenbilder – Rollenspiele

Rollenbilder – Rollenspiele von Butler,  Mark, Holschbach,  Susanne, Jooss,  Birgit, Kampmann,  Sabine, Müller,  Vanessa Joan, Ruelfs,  Esther, Stoos,  Toni, Ziegelmaier,  Veit
Ob auf der Bühne oder in sozialen Netzwerken des Internets – 'wir alle spielen Theater', um den gesellschaftlichen Normen und Erwartungen zu entsprechen und um unser 'Selbst' darzustellen. Anhand von zahlreichen Fotografien, Grafiken, Videoarbeiten und Installationen bietet dieses Buch erstmals einen Überblick über das Phänomen des Rollenspiels als Thema der Kunst.
Aktualisiert: 2017-07-05
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Die Zukunft fotografieren

Die Zukunft fotografieren von Chernysheva,  Olga, Efimov,  Vladislav, Gavrilova,  Sofia, Gütschow,  Beate, Iro,  Wolf, Kahdan,  Yakov, Kazhdan,  Yakov, Kuryshev,  Anton, Lazareva,  Ekaterina, Leitolf ,  Eva, Petrovskaya,  Elena, Pohflepp,  Sascha, Roggan,  Ricarda, Ruelfs,  Esther, Schröter,  Jens, Sundheim,  Jens, Woebken,  Chris
'Die Zukunft fotografieren' – das klingt zunächst paradox. Gewöhnlich ist die Fotografie immer mit der Gegenwart oder der Vergangenheit verknüpft. Mehr als jedes andere Medium thematisiert sie das Verrinnen von Zeit. Der Fotograf drückt den Auslöser und dokumentiert die Spuren dessen, was stattgefunden hat.Fünf deutsche und fünf russische Fotografinnen und Fotografen, eingeladen vom Goethe Institut, unternehmen das Experiment, in die andere Richtung zu schauen. Die Künstler konstruieren Bilder am Computer oder fotografieren gebaute Modelle, um utopische und dystopische Orte und Landschaften zu schaffen. Oder sie fotografieren die Gegenwart, die auf die Zukunft vorausweist.Das Projekt und die Ausstellung verfolgen dieses utopische Potenzial der zeitgenössischen Fotografie und sind für das Goethe-Institut Moskau im Rahmen des Deutschlandjahrs entstanden.
Aktualisiert: 2016-03-09
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Den Körper aktivieren

Den Körper aktivieren von Ruelfs,  Esther
Das Werk des Fotografen Herbert List erschließt sich durch Bildstrategien der Verlebendigung und Mortifikation. Vom Mythos Pygmalions bis zum Schlaf, von der Materialillusion bis zum Fragment reichen die Themen, die an zentralen Sujets des Künstlers wie etwa der Wachsfigur, dem männlichen Akt und der Marmorskulptur exemplifiziert werden. Die Frage nach den Methoden der Verlebendigung und deren Umkehrung erschöpft sich jedoch nicht mit Blick auf Lists Motive, sondern berücksichtigt auch den Rezeptionsvorgang des Betrachters und die genuinen Eigenschaften der Fotografie. Eingebettet in kulturhistorische Kontexte untersucht Esther Ruelfs die Überschneidungen und subtilen geschlechterpolitischen Umdeutungen des männlichen Körpers durch einen homosexuellen Fotografen zur Zeit des Nationalsozialismus.
Aktualisiert: 2017-08-03
Urheber / Autor:
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Fotografische Leidenschaften

Fotografische Leidenschaften von Derenthal,  Ludger, Ruelfs,  Esther, Sykora,  Katharina
Äußerungen extremer Gefühle kennzeichnen Grenzsituationen unseres Alltagslebens. Im Theater und in den visuellen Künsten wurden sie über Jahrhunderte hinweg zu gestischen und mimischen Konventionen menschlicher Leidenschaften geformt. Die Fotografie trat dieses Erbe an. Seit ihrem Entstehen hat sie ältere Pathosformeln der Bühne und der Malerei aufgegriffen, diese verändert und neue Topoi "Fotografischer Leidenschaften" geschaffen. Im 19. Jahrhundert schlug sich die Fotografie dabei entweder auf die Seite der Wissenschaften und produzierte im Dienste der Medizin, Psychologie oder Kriminologie ‚objektive' Aufzeichnungen ‚grenzüberschreitender' Gefühlsäußerungen. Oder sie schuf für die aufsteigenden bürgerlichen Schichten etwa im Piktorialismus melodramatische Inszenierungen ‚wahrer', leidenschaftlicher Gefühle. Im 20. Jahrhundert experimentierte die Fotografie im Rahmen expressionistischer Kunstströmungen nicht nur vor der Kamera mit der Darstellung extremer Emotionen, sondern nutzte alle ästhetischen und medialen Mittel, um die Leidenschaften auch formal zu steigern. Unter dem Diktum moderner Sachlichkeit begann zugleich die systematische Eliminierung aller Zeichen heftiger Gefühle aus dem fotografischen Menschenbild. Surrealistische oder postmoderne Fotografien verwandelten den Ernst dieses Für und Wider in spielerische Bilder von Leidenschaft und Leidenschaftslosigkeit, mit denen sie zugleich die emotionale Macht des eigenen Mediums reflektierten. Die Aufsätze des Bandes spüren den motivischen, performativen und ästhetischen Veränderungen in den Fotografien überbordender Gefühle nach und erforschen die Grenzen des Mediums zwischen Exzess und Domestizierung menschlicher Leidenschaften. Mit Texten von Joanna Barck, Marion Beckers, Wolfgang Brückle, Ludger Derenthal, Stefanie Diekmann, Florian Ebner, Peter Geimer, Judith Gerdsen, Felix Hoffmann, Susanne Holschbach, Christiane Kuhlmann, Barbara Lauterbach, Petra Löffler, Elisabeth Moortgat, Wiebke Ratzeburg, Esther Ruelfs, Karl Sierek, Timm Starl, Änne Söll, Geraldine Spiekermann, Katharina Sykora, Christine Walter, Friedrich Weltzien
Aktualisiert: 2017-07-04
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Fette Beute

Fette Beute von Ruelfs,  Esther, Schulze,  Sabine
„Niemand hat, soweit ich weiß, das soziale Phänomen des Reichtums fotografiert“, äußerte die Fotografin Dorothea Lange 1964. Reichtum ist im Verhältnis zu Armut ein sehr viel selteneres Thema der Fotografie – seit den 1980er Jahren aber wächst das Interesse gerade zeitgenössischer gesellschaftskritischer Fotografen. Der Katalog bietet erstmals einen Einblick in dieses Thema und umfasst neben künstlerischen und sozialdokumentarischen Arbeiten auch Bilder aus populären Medien. Internet und TV werden von jungen Reichen zur Selbstdarstellung genutzt. Dort werden uns tagtäglich die Insignien einer neuen ultrareichen Gesellschaftsschicht präsentiert. Künstler (u. a.): Slim Aarons, Lamia Maria Abillama, Tina Barney, Bill Brandt, Giacomo Bianchetti, Jim Dow, Francesco Giusti, Jim Goldberg, Lauren Greenfield, Thomas Höpker, Christian Jankowski, Jacques-Henri Lartigue, Louise Lawler, Robert Lebeck, Gabriel Mascaro, LiSette Model, Martin Parr, Emil Puls, Regina Relang, Julika Rudelius, Hermann Rückwardt, Max Scheler, Julius Shulman, Anna Skladmann, Otto Snoek, Edward Steichen, Juergen Teller, Jakob Tuggener, Sébastien Valiela, Muntu Vilakazi, Weegee, Paolo Woods
Aktualisiert: 2016-09-09
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