Analogie des Subjekts von Hünefeldt,  Thomas, Olivetti,  Marco M.

Analogie des Subjekts

‚Die These dieses Buches ist, dass ein Wesen des Menschseins nicht existiert. Ein solches Wesen ist ›eingebildet‹, und ohne eine derartige Einbildung wären das Sein und der Mensch einander nicht zugehörig. Auf diese Weise bringt man in gewissem Sinne das Ende der Ethik zum Ausdruck. Zugleich jedoch bringt man zum Ausdruck, dass die Ethik und nicht die Ontologie die erste oder vielmehr die
vorgängige Philosophie ist.‘ (Aus dem Vorwort) Inspiriert von Levinas, auf der Grundlage einer profunden Kenntnis der klassischen deutschen Philosophie (Kant, Fichte, Hegel, Jacobi) und in kritischer Auseinandersetzung mit der Diskursethik (Habermas, Apel), mit der Systemtheorie (Luhmann) und mit dem Seinsdenken (Heidegger) entwickelt Olivetti eine Konzeption von Intersubjektivität, welche die transzendentalphilosophische und die entwicklungspsychologische Perspektive auf die Konstitution von Intersubjektivität miteinander verbindet. Personale Subjektivität wird dabei verstanden als das Ergebnis einer ‚Analogisierung‘ seitens eines Anderen (alter ego), dessen personale Subjektivität ihrerseits einer ‚Analogisierung‘ zu verdanken ist, so dass sich die Konjugation von Existenz des Ich (sum), Präexistenz des Anderen bzw. des Du (prae-es) und Absenz der Gesellschaft bzw. des Man (abest) ergibt. Vor dem Hintergrund dieser wesentlich ‚asymmetrischen‘ Konzeption von Intersubjektivität sind nicht nur Olivettis Thesen zur Ethik zu verstehen, sondern auch sein innovatives Verständnis des Verhältnisses zwischen Gesellschaft und Religion, das er in diesem Buch ebenfalls ausführlich darstellt.

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Die Publikation Analogie des Subjekts von , ist bei Alber, K erschienen. Die Publikation ist mit folgenden Schlagwörtern verschlagwortet: Ethik, Existenz, Philosophie, Subjektivität. Weitere Bücher, Themenseiten, Autoren und Verlage finden Sie hier: https://buch-findr.de/sitemap_index.xml . Auf Buch FindR finden Sie eine umfassendsten Bücher und Publikationlisten im Internet. Sie können die Bücher und Publikationen direkt bestellen. Ferner bieten wir ein umfassendes Verzeichnis aller Verlagsanschriften inkl. Email und Telefonnummer und Adressen. Die Publikation kostet in Deutschland 49 EUR und in Österreich 50.4 EUR Für Informationen zum Angebot von Buch FindR nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf!