Das Anthroponomikum von Fischer,  Roland

Das Anthroponomikum

Wie weit reicht das Wissen des Menschen? Wie weit reicht sein Können? Wie weit seine Freiheit? Sehr weit! In vielen Fällen bis an die Grenzen des Möglichen beziehungsweise Erstrebenswerten.
Die Menschen haben auf vielen wichtigen Wissensgebieten die Struktur der sichtbaren Welt vollständig verstanden. Mit diesem Wissen haben sie Technik erschaffen, die ihre materiellen Wünsche so weit erfüllt und die Welt so weit durchdringt, dass die verbliebenen unerschlossenen Gebiete unter Naturschutz gestellt werden mussten. Die Menschen haben sich emanzipiert: vom Ausgeliefertsein an die Naturkräfte, von Göttern, von Tyrannen. Sie können lesen und schreiben, sind aufgeklärt, tauschen sich weltweit kulturell aus und haben teil an politischen Prozessen.
Das Handeln des Menschen, das so mächtig ist wie nie zuvor, bringt gleichzeitig so viele negative Nebenwirkungen hervor – weshalb verhält sich der Mensch nicht klüger? Weil die technischen Mittel um eine Größenordnung besser durchgebildet sind als das Bewusstsein für ihre Zwecke.
Die Neuzeit war das Zeitalter, in dem der Mensch die dem Erkennen und Handeln zugängliche Welt weitgehend erschlossen hat, wo er die Grenzen seines Unvermögens überwand und die Ehrfurcht vor dem Unzugänglichen verlor. Mehr als je hat er seine Geschicke nun in seiner eigenen Hand, im Guten wie im Schlechten. Was soll er jetzt tun?

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