Die Orden und Ehrenzeichen unserer Republik von Sallach,  Alexander von, Wessendorf,  Franz

Die Orden und Ehrenzeichen unserer Republik

Gegenüber der letzten Auflage wurden nunmehr auch die zahlreichen Auszeichnungen, Ehren- und Abzeichen der Landesverbände vom Roten Kreuz und der Feuerwehr, sowie u. a. des Technischen Hilfswerkes, der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, der Reiterlichen Vereinigung, wie auch die zahlreichen nicht tragbaren Medaillen und Plaketten, die von Bundes- und Landesministerien als Auszeichnungen vergeben werden, aufgenommen, so daß die Gesamtzahl der aufgeführten Nummern bei jetzt über 850 (gegenüber bisher 520) liegt. Aufgrund dieser erheblichen Erweiterung mußte jetzt auf das in der letzten Auflage enthaltene Kapitel „Ritterorden“ verzichtet werden. Betrachtet werden somit in diesem sehr farbenprächtig gestalteten Bildband unter anderem die Auszeichnungen, die nach 1949 in der Bundesrepublik Deutschland vom Bund oder von den Bundesländern gestiftet worden oder auf Basis des Gesetzes über Titel, Orden und Ehrenzeichen als solche vom Bundespräsidenten genehmigt worden sind. Es gibt somit einen umfangreichen Überblick über das derzeitig in unserem Land bestehende System tragbarer und nicht tragbarer Auszeichnungen nach dem Stand vom Januar 2006, beginnend mit Bundes- und Landesverdienstorden über die Rettungsmedaillen, Bundeswehr-, Feuerwehr- und Rot-Kreuz-Auszeichnungen hin zu den Sportauszeichnungen – offiziellen wie auch inoffiziellen -. Eine aktualisierte Bewertungsliste mit Preisen in Euro runden den hohen informativen Gehalt des Werkes ab.

Vorwort zur dritten Auflage von Franz Wessendorf von der Ordenskanzlei im Bundespräsidialamt in Berlin:

„Das Ordenswesen schaut auf eine sehr lange Tradition zurück. Seinen Ursprung hat es in den geistlichen Ritterorden des Mittelalters. Deren Mitglieder trugen als äußeres Kennzeichen ein besonderes Abzeichen, meist in der Form eines Kreuzes. Im Laufe der Zeit wurden die Orden von den Fürsten verweltlicht und als Ausdruck der besonderen Bindung zwischen Fürst und Ritter umgestaltet. Die Ritter waren verpflichtet, einen untadeligen Lebenswandel zu führen und das Ansehen und die Macht des Fürsten zu mehren. Zugleich bestand die Verpflichtung das Ordenszeichen ihres Fürsten zu tragen. Mit der französischen Revolution vollzog sich der Wandel zum reinen Verdienstorden. Dieser konnte nunmehr unabhängig von der Herkunft verliehen werden und war sichtbarer Ausdruck der Anerkennung der Gemeinschaft für die geleisteten Verdienste um das Gemeinwesen. Heute verfügen fast alle Staaten der Erde über ein Ordenswesen, mit dem die Verdienste um Volk und Staat gewürdigt werden können.
Nach dem Ende der Nazidiktatur gab es viele Stimmen, die einen Orden für die junge Bundesrepublik für verzichtbar hielten. Der erste Bundespräsident Heuss entschied sich 1951 trotz dieser Bedenken bewusst für die Stiftung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Für ihn war die Verleihung staatlicher Orden ein integrierendes Band zwischen Staat und Bürger. Die über 50jährige erfolgreiche Geschichte des Verdienstordens hat diese Auffassung bestätigt. Auch die Länder stifteten jeweils Landesauszeichnungen, zuletzt nach der Wiedervereinigung 1990 die neuen Länder.
Den Ordenszeichen kam immer eine besondere Bedeutung zu. Sie sollen in erster Linie den Dank für die geleisteten Verdienste nach außen hin dokumentieren. Aber auch der ursprüngliche Gedanke der Bindung und der Verbundenheit des Ordensträgers mit dem Gemeinwesen spielt noch immer eine wichtige Rolle. Mit dem Tragen der Ordenszeichen bringt der Ordensträger seine Verbundenheit mit dem auszeichnenden Land und seine Übereinstimmung mit dessen Grundwerten öffentlich zum Ausdruck. Aus diesem Grunde liegt es in der Natur des Ordens, diesen nicht nur an hohen Feiertagen, sondern bei möglichst vielen Gelegenheiten zu tragen.
Das besondere Augenmerk dieses Buches ist auf diese sichtbare Seite des Ordenswesens gerichtet. Durch die umfassende bildliche Darstellung der Orden und Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland gelingt es, ein lebendiges und farbiges Bild der Auszeichnungskultur in Deutschland zu zeichnen.“

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