Die Ungezogenen von Ganahl,  Kay

Die Ungezogenen

Ein satirischer Erziehungsroman

Eine Satire. Ein Roman. Ein satirischer Erziehungsroman!
Ein Roman, der sich mit der Erziehung befasst, sollte einen Leser allerdings nicht nur ernst und sachlich in das Thema Erziehung eintauchen lassen – den Weg des jungen Menschen in Richtung „Lebenserfolg“, also die Anpassungsbemühungen an die Erfordernisse des Lebens behandeln!
Jeglicher „Lebenserfolg“ …
– was auch immer darunter zu verstehen ist; es hängt davon ab, von welcher Position aus jemand sieht, bewertet und urteilt –
bietet nämlich sehr viele Absurditäten des Alltags, die aufzugreifen sind – besonders in einem satirischen Werk, welches dem Unernst huldigt, aber dies ganz ernsthaft!
Alles spielt sich vor dem Hintergrund der ernstesten Probleme und Sachlagen, der gewissenhaftesten Persönlichkeiten als handelnden Figuren, ab. Es gilt, manches aufzugreifen, um es in der vollen Ernsthaftigkeit satirischen Betrachtens schnell, jedenfalls ganz ernst-unernst abzuhandeln!
Beispielhaft geht es um die Lebenseinstellungen von jungen Menschen um die sechzehn Jahre, aber auch um die Rolle, die die vom Staat organisierte Bildung spielt (Dies gewiss ganz ernsthaft!) – zumal ums Widersprechen, das Besserwissen, das Rebellieren im Alltag des Schülers. Wichtig ist, dabei die Meinungsbildung und das Ego dieser jungen Menschen zu sehen. Vom Erziehungserfolg hängt es eben auch ab, ob junge Menschen manchen Erwachsenen, erst recht den Arrivierten, auf den Kopf …
Dabei gilt tatsächlich – und hier muss man sich an dem orientieren, was Realität ist: Die Älteren sind nicht notwendig weise und klug, sie sind oft genug das Gegenteil. Und die Jüngeren, die das erkannt haben, setzen sich erst recht mit Überzeugung und einiger Gewissenlosigkeit über die Regeln hinweg, die sie für dumm und falsch halten … auch wenn diese das vielleicht gar nicht wirklich sind. Sie werden nur nicht so verstanden, wie sie gemeint sind – und was sie nützen sollen.
Lebensschilderungen, die das Denken, Tun, Lassen (vielmehr Unterlassen) und das Werden von jungen Menschen betreffen, sparen natürlich Desinteresse, Faulheit, Langeweile und auch Arroganz nicht aus. Ach, manche von ihnen neigen dazu, sich selbst zu überhöhen, was andere sehr leicht provoziert.
So kommt es, dass Bildung, Weisheit und Klugheit bei Jüngeren dazu führen können, Grenzen zu überschreiten. Es wird gegen Mauern, Wände und verschlossene Türen angerannt! Wo Ältere nicht selten darüber wachen, dass Regeln penibel eingehalten werden! Diese Älteren haben überwiegend völlig andere Einstellungen, Haltungen, Neigungen und Interessen, die allem, das jung und strebsam ist, entgegenstehen!
Im Laufe der Handlung in diesem Roman „Die Unerzogenen“ tritt ein Ich-Erzähler in Erscheinung, dessen Ambitionen in kurioser Art und Weise mit den Erziehungsbemühungen der heutigen Zeit verknüpft sind. Erziehung ist ihm so wichtig wie die Schriftstellerei, mit der er gerade begonnen hat. Aber nirgends kommt er wirklich an! Das Schreiben als auch die Erziehung finden jedenfalls in einem Meer der sozialen Widersprüche statt, sind doch Kinder und Jugendliche auch Mitgestalter, nicht nur Objekte der Erziehung ohne Möglichkeiten zur Mitgestaltung, Mitwirkung, Mitsprache.
Das ist eine neuere Entwicklung, der ein Bürger genauso zustimmend wie ablehnend gegenüberstehen kann. Jugendliches Selbstbewusstsein kann sehr stressen, was eventuell die erziehende Person überfordert. Immer droht das Scheitern.

Der Ich-Erzähler als Erzieher/Schriftsteller fragt sich: Ist es nicht schön, ein Schreiber zu sein?! Er hat die Möglichkeit, die ihn verfolgenden Geister mittels des Schreibens loszuwerden, hat zudem die Möglichkeit, Erkenntnis zu gewinnen. Er findet sich klüger, weiser und wissender als diejenigen, die neben ihm mit Erziehungsaufgaben betraut sind. Einen Großteil seiner Zeit verbringt er damit, einen Spiegel der inneren Wohnstatt zu bauen, in welchem er sich selbst wiedererkennen kann.
„Die Ungezogenen“ ist ein Roman, der das Leben von Gymnasiasten der Mittelstufe und das des Ich-Erzählers thematisiert. In ihm wird Realität gespiegelt, wie sie junge Menschen leben oder nicht leben. Es ist eine, die gleichsam unterhält wie nachdenklich macht. Das Lernstreben ist vorhanden, doch es konkurriert mit den alltäglichen Bedürfnissen, die wenigstens zum Teil – jedenfalls mit dem schulischen Lernen – nicht befriedigt werden können. Zumal dieses Lernstreben auch eines ist, welches mit dem Schulalltag nicht so ganz in Einklang gebracht werden kann, in dem hauptsächlich angepasstes Lernverhalten zum Erfolg führt. Wer neben der Schule her lernt, sich nicht ganz an den konkreten Aufgabenstellungen orientiert – ja nicht für sie, sondern vielleicht sogar gegen sie lernt, kann leicht Probleme bekommen.
Im Roman lebt es sich ziemlich absurd, abseits des gesellschaftlichen Mainstreams, ohne dass Drogenkonsum oder Kriminalität eine nennenswerte Rolle spielen würden.
„Die Ungezogenen“ sind die jungen Menschen, die sich wichtig nehmen, geben und unangepasst leben möchten.
„Die Ungezogenen“ wurden und werden erzogen, aber durch ihre gesellschaftliche Unangepasstheit wird das, was „ungezogen“ ist und auch so wirkt, offensichtlich.

„Die Ungezogenen“ sind ungezogen – moralisch-amoralisch! Sie leisten sich im Umgang vieles, was auch unflätig ist, unverschämt sowieso, frech und arrogant …
Dennoch lehnen sie die Kultur an sich nicht ab!

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