Familienwissenschaftliche und familienpolitische Signale von Habisch,  André, Jans,  Bernhard, Stutzer,  Erich

Familienwissenschaftliche und familienpolitische Signale

Max Wingen zum 70. Geburtstag

Inhaltsverzeichnis:

Grußworte

Dr. Christine Bergmann MdB, Dr. Friedhelm Repnik MdL, Georg Kardinal Sterzinsky

Wissenschaftliche Forschung – politikrelevant?
Dr. Lukas-Rölli-Allkemper: „Max Wingen – ein Berufsleben an der Nahtstelle von Wissenschaft und Praxis der Familienpolitik“

Familie und Gesellschaft – Grundlagen der Familienpolitik
Prof. Dr. Dr. h. c. Franz-Xaver Kaufmann: „Zum Konzept der Familienpolitik“ – Prof. Dr. Kurt Lüscher: „Familienpolitik rational begründen“ – Prof. Dr. Heinz Lampert: „Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Wert der Familienarbeit“ – Prof. Dr. Joachim Genosko: „Zur ökonomischen Fundierung der Familienpolitik“ – Prof. Dr. Hans-Günter Krüsselberg: „Der vermögenstheoretische Zugang zur Familienpolitik“ – Prof. Dr. André Habisch: „Gesellschafts-Ordnungspolitik – Gestaltung institutioneller Arrangements für die Bürgergesellschaft des 21. Jahrunderts“ – Prof. Dr. Manfred Hermanns: „Das humane, soziale und ökonomische Leistungspotential von Familien“ – Prof. Dr. Frank Schulz-Nieswandt: „Von der Familie zur Gemeinde – Eine historisch-anthropologische Perspektive und einige Befunde aus der Ethnologie und Kulturgeschichte“ – Georg Kardinal Sterzinsky,: „Kirchliche Sorge um Ehe und Familie hat viele Gesichter“ – Prof. Dr. Michael Ebertz:, „Die Koalition von Familie und Kirche – ein Auslaufmodell?“ – Michael Hannich: „Ehe & Familie heute bedeutungs-los?“

Förderung und Entlastung von Familien
– Familienlastenausgleich, Familienleistungsausgleich
Prof. Dr. Dr. h. c. Jürgen Zerche: „Zur Einkommensposition von Familien und daraus abzuleitende gesellschaftspolitische Konsequenzen“ – Prof. Dr. Reinar Lüdeke: „Familienbesteuerung in Deutschland: Der besondere Grundgesetzliche Schutz der Ehe, das Ehegattensplitting und die Kinderfreibeträge“ – Dr. Andreas Netzler: „Leistung und Bedarf: Prinzipien einer rationalen Familienpolitik“ – Prof. Dr. Notburga Ott: „Ökonomische Effizienz und Familienlastenausgleich“ – Heike Schmidt: „Sprachwirrwarr – Die Begriffe Familienbesteuerung, Famileinlastenausgleich und Familienleistungsausgleich“ – MinDirig Heinrich Sudmann: „Steuergerechtigkeit als notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung für Familienförderung“ – PD Dr. Jörg Althammer: „Familienbesteuerung im Spannungsfeld zwischen horizontaler und vertikaler Verteilungsgerechtigkeit“ – Prof. Otto Fichtner: „Kinder, Mütter und Sozialstaat – Wird der Kinderlastenausgleich niedrig verdienden Familien gerecht?“

Anerkennung und Unterstützung elterlicher Erziehungsleistungen
Prof. Dr. Dr. h. c. Laszlo A. Vaskovics: „Erziehungsurlaub – Akzeptanz und Inanspruchnahme“ – Dr. Rudolf Pettinger: „Erziehungsgeld und Erziehungsurlaub – Anspruch und Wirklichkeit zweier zentraler familienpolitischer Leistungen für junge Familien“ – Staatminister Dr. Hans Geisler: „Erziehungsgehalt – ein Weg zur besseren Anerkennung von Erziehungsleistungen“ – Prof. Dr.-Ing. Helmuth Schattovits: „Kinderbetreuungsscheck – eine Innovation in der Unterstützung der Betreuung von Vorschulkindern“ – Hannelore Rönsch MdB: „Kurzplädoyer für ein pauschales Familiengeld“ – Prof. Dr. Franz Ruhland, Ulrich Bieber: „Trends und Fakten zur Sicherung von Ehegatten in der gesetzlichen Rentenversicherung“ – Prof. Dr. Horst Jürgen Helle: „Infantenbetreuung in modernen Massengesellschaften: ein Beitrag zur Familiensoziologie“ – Prof. Dr. Elisabeth Jünemann: „Und drinnen waltet die züchtige Hausfrau? Frauen im Dilemma zwischen Familie und Beruf“ – Dr. Bernd Eggen: „Familienpolitische Leistungen der Länder Deutschlands für Familien und Kinder unter drei Jahren 1999“ – Prof. Dr. Thea Sprey-Wessing: „Familienbildung in einer Gesellschaft des Übergangs“ – Bernhard Jans: „Urlaub mit Familien – Kundenorientierung: Oft Mangelware“ – Prof. Dr. Wilfried Schlaffke, Dr. Helga Herrmann: „Familenpolitische Aspekte von Frauenförderung“

Familien und Bevölkerung – statistische Grundlagen und Ergebnisse
Prof. Dr. Peter von der Lippe: „Ideal und Realität der amtlichen Statistik in Deutschland – Max Wingens Beitrag zum Selbstverständnis der amtlichen Statistik“ – Dr. Rudolf Stadler: „Moderne Erhebungstechniken – Herausforderung und Chance für die amtliche Statistik“ – Prof. Dr. Karl Schwarz: „Familiengründung in den alten Bundesländern und heute“ – RD Ivar Cornelius: „Heirats-, Geburten- und Scheidungsverhalten im Generationenvergleich – eine Analyse ausgewählter Geburts- und Heiratsjahrgänge in Baden-Württemberg“ – Dr. Berthold Fischer: “ Regionalkonten der privaten Haushalte – Was ändert sich durch das europäische System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung?“ – ORR Erich Stutzer: „Einkommensverhältnisse junger Familien in Deutschland“ – Monika Hin M. A.: „Demographische Entwicklungen und Lebensformen der Bevölkerung in Baden-Württemberg“ – RD Hans-Jürgen Stubig: „Sozialhilfebezug von Familien mit Kindern – Ausgewählte Ergebnisse der amtlichen Sozialhilfestatistik“

Familie und Interessenvertretung – Ansätze, Initiativen, Erfahrungen
Prof. Dr. Werner W. Engelhardt: „Selbsthilfegruppen als Träger von Familienpolitik“ – Prof. Dr. Dr. Siegfried Keil: „Für eine Kultur des Aufwachsens in Familie und Gesellschaft“ – Renate Schmidt MdL: „Famileinpolitik in Deutschland (West) – ein Rückblick und ein Urteil: Mangelhaft“ – Minister Dr. Andreas Birkmann: „Christliche Familie – Im Spannungsfeld von Anspruch und Wirklichkeit“ – Dipl.-Ing. Günther Koolmann: „Familie in Deutschland – gesellschaftliche Fehlentwicklung oder Opfer defizitärer Familienpolitik?“ – Elisabeth Bußmann: „Verbandliche Interessensvertretung – Herausforderungen und Chancen für den Familienbund der Deutschen Katholiken“ – PD Dr. Tilman Mayer: „Organisationsschwache Interessen“ – Stefan J. Becker: „Unternehmensziel: Familienbewusste Personalpolitik“ – MR Günter Kolb: „Kommunale Familienfreundlichkeitskonzepte in Baden-Württemberg“ – Prälat Hellmut Puschmann: „Anwaltschaftliches Handeln und Familienpolitik – Erläutert am Beispiel der Familienkampagne der Caritas 1998“ – Dir. Günter Danhel: „Kirchliches Engagement für Ehe und Familie in Österreich“

Familie und Familienpolitik – international
Dr. Erika Neubauer, Prof. Dr. Christiane Dienel: „Mehr Solidarität für Frauen – Anspruch mit unterschiedlicher Ausprägung in Europa“ – Dr. Bernhard Laux: „Frauenleitbilder und Familiengründung – Folgerungen aus ländervergleichenden Studien für Familienpolitik und kirchliche Praxis“ – Marlene Lenz: „Frauen- und Familienpolitik in der Europäischen Union“ – Prof. Gabriel Kiely PhD: „Fathers as Parents after Material Separation“ – Götz R. Köhler, Peter Strohmeier, Prof. Dr. Hans-Joachim Schulze: „Familienpolitische Rahmenbedingungen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf – ein Vergleich zwischen der Bundesrepublik und Dänemark“ – Prof. Dr. Christoph Badelt: „Familienpolitik und Ökonomie – Erfahrungen aus Österreich“ – Dr. Michel Neyens: „Entwicklungen in der luxemburger Familienrechtspolitik“ -. Prof. Dr. Antonin Wagner: „Der kommunitarische Wohlfahrtsstaat im Wandel – Schweiz“ – Dr. Michaela Freiová: „National policy and our entry int the European Union – Tschechien“ Dipl.-Ing. Terézia Lenczová Csc.: „Zur Position der Familie in der slowakischen Republik“ – Callistus V. C.Onaga: „Kinderarbeit und Solidarität in der nigerianischen Familie“.
Die Festschrift zum 70. Geburtstag von Max Wingen gibt nicht nur einen fundierten Überblick über das „Lebenswerk“ Max Wingens, sondern ist auch eine Bestandsaufnahme und ein Ausblick auf die derzeitigen familienwissenschaftlichen und familienpolitischen Diskussionen und Standpunkte. Eine wohl einmalige Textsammlung, die ein Standardwerk für alle in diesem Bereich Interessierten werden wird.

In dem einmaligen Sammelband werden von 68 Wissenschaftlern und Praktikern aus verschiedensten Arbeitsfeldern Signale gestellt: Es geht um die Zukunft von Familien. Namhafte Autoren beziehen mit ihren Beiträgen Position. Der vorliegende Band wirft einen Blick nach Vorne und fragt nach der Zukunft von Familie und Familienpolitik.

Am Übergang ins 21. Jahrhundert erweist sich die Familie – nachdem sie jahrzehntelang als hoffnungslos konservativ und sozialromantisch bezeichnet worden war – mit einem Mal wieder als hochaktuell und zukunftsträchtig. Denn im Kontext fortschreitender Individualisierung der Lebensformen und Ausdifferenzierungen gesellschaftlicher Subsysteme gewinnen die „Leistungen“ die Familien erbringen, ständig an Wert und können nur unter immer höheren Kosten und großen Qualitätsverlusten durch Alternativen ersetzt werden. Dabei ist nicht nur auf das mittlerweile vielzitierte „Humanvermögen“ – die Geburt und Erziehung von Kindern – hinzuweisen. Vielmehr wird angesichts wachsender Probleme mit Jugendkriminalität, Isolation und sinkenden schulischen Leistungen die unverzichtbare Bedeutung jenes sozialen Zusammenhangs offenbar, der in funktionsfähigen Familien grundgelegt ist. Familien sind das vielleicht wichtigste Bollwerk gegen die Desintegrationstendenzen der Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. In dieser Funktion sind sie für die meisten Menschen in Zukunft eher noch wichtiger – und weniger selbstverständlich – als bisher. In vielen schwierigen Lebenssituationen sind sie der letzte Halt, der vor einem Herausfallen aus sämtlichen gesellschaftlichen Bezügen bewahrt.

„Fazit: Wer sich über den aktuellen Diskussionsstand zum Thema Familie informieren will, findet hier einen umfassenden Überblick.“

BKU-Journal, 1/00, S. 31

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