Gerrit Dou – De Kwakzalver / Der Quacksalber, gedeutet nach der verborgenen Geometrie von Ritters,  Volker

Gerrit Dou – De Kwakzalver / Der Quacksalber, gedeutet nach der verborgenen Geometrie

Zur Bekräftigung des "Oranier-Baumes" (1652) in der "Ersten statthalterlosen Periode" (1650-1672)

Der holländische Fein-Maler Gerrit Dou (1613-1675) malte 1652 diese Marktszene mit einem als betrügerisch verschrienen „Kwakzalver“ vor seinem Atelierfenster, mit der Aussage, dass die Menschen betrogen werden wollen. Eine weitere Besonderheit ist der um 1650 zur Zeit der Kleinen Eiszeit noch nicht verheizte, abgestorbene Holunderbaum. Dann schaut der Maler Dou aus dem gegenüber liegenden Fenster des Haus-Seitenflügels zum Maler Dou zurück (eben zu sich zurück), als würde er sein eigenes Tun und Sehen betrachten. Auch ist das neben den gebackenen Kartoffelpuffern gewickelte Kleinkind an diesem Ort sonderbar. Jedoch mithilfe der Verborgenen Geometrie lässt sich die verwickelte Situation auflösen:

Das Kleinkind ist der zweijährige Prinz Willem III. von Oranien, sein politischer Gegenspieler ist der Ratspensionär Johan de Witt in Gestalt des Kwakzalvers, dessen Schritte von des Prinzen Großmutter, Amalia von Solms, verfolgt werden. Der schwache Holunderbaum, der für den Oranierbaum steht, wird dank der rituellen und spirituellen Bemühungen des Künstlers Dou von dem in ihn einstrahlenden Energiestrahl Atmas mit kräftigender Lebensenergie versorgt, so dass schlussendlich der Prinz (nach Dous verborgen-geometrischen Darstellungen) erhoben wird (und 1672 zum Statthalter ernannt wurde) und dass die Dynastie der Oranier damit gestärkt wird.
Philosophisch gesehen werden die Worte Aporie (Unmöglichkeit einer Problemlösung), und Peripetie (Umkehr) veranschaulicht.

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