Philosophische Überlegungen in psychologischen Auslegungen von Schuett,  Rolf Friedrich

Philosophische Überlegungen in psychologischen Auslegungen

Bauchgedanken und Kopfgefühle: Wenn die Seele auf den Geist geht

Sigmund Freud meinte, „dass die Philosophie eine der anständigsten Formen der Sublimierung verdrängter Sexualität, nichts weiter, ist.“
Diese Arbeit bietet philosophische Überlegungen in tiefenpsychologischen Auslegungen, am Modellbeispiel einiger hellenistischer Philosophen der Spätantike, der drei „logischen Rationalisten“ Spinoza, Leibniz und Wittgenstein wie der drei „moralistischen Existenzphilosophen“ Schopenhauer, Jaspers und Sartre.
Der philosophische Gedanke sollte dabei durchaus nicht verkürzt werden auf das psychische Rohmaterial, das in ihm auch mitverarbeitet ist, doch Tiefenpsychologie könnte helfen, die Objektivität von Gedanken vor der unreflektiert geheimen Subjektivität des Denkers und seiner Kunden zu schützen. Nicht die Philosophen werden dabei auf Freuds Couch gezerrt, sondern ihre explizit bewussten Ideen tunlichst von möglichen unbewussten Anteilen befreit, die deren Wahrheitsgehalt hinterrücks systematisch verzerren können: Die Ratio würde sonst zur bloßen Rationalisierung seelischer Abwehrmechanismen verkümmern.
Die Arbeit geht aus von der These, dass Philosophie noch gar nicht recht ausgeschöpft hat, was sie von Psychologen profitieren könnte.

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