Ulrich und Agathe von Zingel,  Astrid

Ulrich und Agathe

Das Thema Geschwisterliebe in Robert Musils Romanprojekt "Der Mann ohne Eigenschaften"

In Robert Musils Romanprojekt „Der Mann ohne Eigenschaften“ wird die Krise der Moderne in all ihren Facetten seziert. Die Titelfigur Ulrich gilt als Prototyp des obdachlos gewordenen Subjektes, dem nicht nur Gott genommen, sondern das in eine umfassende Sinnkrise gestürzt ist. Diese Erkenntnisse sind nicht neu – neu hingegen ist der Ansatz der vorliegenden Arbeit, deren Titel „Ulrich und Agathe“ gleichzeitig ihre Kernthese beinhaltet: Robert Musils Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“ hat neben der dem Roman seinen Titel gebenden männlichen Helden eine weitere, bislang in ihrer Bedeutung verkannte zentrale Figur: Agathe, seine Schwester. Die Beziehung der beiden Figuren zueinander – das Thema der Geschwisterliebe – zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Romanprojekt und erschließt sich in seiner Komplexität erst dann, wenn auch der Figur der Agathe ein zentraler Platz eingeräumt wird. Anhand intensiver Studien des über 5000 Seiten umfassenden literarischen Nachlasses zum „Mann ohne Eigenschaften“, anhand Musils Tagebuchnotizen und seiner Korrespondenz und nicht zuletzt des zu Musils Lebzeiten herausgegebenen Textes wird diese These belegt. In ihrem Licht kann der gesamte erste Teil des Romans, in dem Agathe noch nicht in Erscheinung tritt, als Auftakt zum zweiten gelesen und so neu interpretiert werden.

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