Zielvorgabe Todesstrafe von Ollendorf,  Marie

Zielvorgabe Todesstrafe

Der Fall Jennrich, der 17. Juni 1953 und die Justizpraxis in der DDR

Am 17. Juni 1953 kommt es in der ganzen DDR zu Protesten gegen das SED-Regime. Nur mit Hilfe seiner sowjetischen Verbündeten und deren Panzern kann der Volksaufstand niedergeschlagen werden. Es folgen Massenverhaftungen und Prozesse mit hohen Strafen. Und es gibt Todesopfer – unter ihnen die einzigen beiden von DDR-Gerichten zum Tode Verurteilten. Einer ist der Arbeiter Ernst Jennrich (1911–1954), der in Magdeburg als Mörder eines Volkspolizisten verurteilt wird und in Dresden unter dem Fallbeil stirbt.
Marie Ollendorf zeigt in ihrer Untersuchung, dass Jennrich in der Verhandlung nicht nur der Mord nicht nachgewiesen wird, sondern zudem, dass das politisch motivierte Todesurteil schon vor Prozessbeginn feststeht. „Wir sind der Ansicht, daß bei Jenrich Todesstrafe angemessen ist“, teilt Justizministerin Hilde Benjamin der SED-Führung lapidar mit und lässt sich bei der Umsetzung ihres Plans auch vom Mord-Freispruch des Angeklagten im ersten Prozess nicht beirren.

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Die Publikation Zielvorgabe Todesstrafe - Der Fall Jennrich, der 17. Juni 1953 und die Justizpraxis in der DDR von ist bei Mitteldeutscher Verlag erschienen. Die Publikation ist mit folgenden Schlagwörtern verschlagwortet: DDR, SED-Regime, Todesurteil, Verurteilung, Volksaufstand. Weitere Bücher, Themenseiten, Autoren und Verlage finden Sie hier: https://buch-findr.de/sitemap_index.xml . Auf Buch FindR finden Sie eine umfassendsten Bücher und Publikationlisten im Internet. Sie können die Bücher und Publikationen direkt bestellen. Ferner bieten wir ein umfassendes Verzeichnis aller Verlagsanschriften inkl. Email und Telefonnummer und Adressen. Die Publikation kostet in Deutschland 19.95 EUR und in Österreich 20.6 EUR Für Informationen zum Angebot von Buch FindR nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf!