Kultur und Natur

Kultur und Natur von Svilar, Maja

Wenn wir die Wechselwirkungen zwischen Kultur und Natur untersuchen, ergeben sich ungezählte Aspekte. Einige davon wurden in dieser Vortragsreihe meisterlich herausgearbeitet und vermitteln, lebendig und verständlich, faszinierende und wichtige Einsichten.Stark vereinfachend lässt sich den zwölf Beiträgen die Frage zugrunde legen, ob wir beim Verständnis der Begriffe «Kultur» und «Natur» eher von einer Kulturgeschichte der Natur oder von einer Naturgeschichte der Kultur auszugehen haben. Die Lektüre der unterschiedlichen «Antworten» fordert zu einer eigenen Gewichtung heraus.

Aktualisiert: 2017-01-06
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Landschaft und Heimatboden

Landschaft und Heimatboden von Stintzing, Irmgard

Grundfrage ist das Verhältnis von Landschaftsästhetik und politischem Engagement. Die Hinwendung zur Landschaft - hier Oberbegriff für Boden, Heimat, Scholle - als objektivierter Vergangenheit und die Erhebung der Landschaft in den Rang einer politischen Entscheidungsin- stanz sind Reflexionsformen des Irrationalismus, der als Reaktion gegen die Moderne die Jahrhundertwende in Europa kennzeichnet. Die sich wandelnde Ästhetik und der Landschaftsdeterminismus sind Gradmesser des Traditionalismus, Konservatismus und gar Nationalismus, aber auch der Resignation und Evasion.

Aktualisiert: 2017-01-06
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Das heutige Menschenbild

Das heutige Menschenbild von Svilar, Maja

«Existenzunsicherheit», «Unüberschaubarkeit», «säkularisierte Weltsicht», «neue Spiritualität», «Verlust der Normen» ... Das sind Begriffe, die wir im Vorwort zu diesem Sammelband finden. Es sind Begriffe, die das Collegium generale dazu bewogen haben, in den kulturhistorischen Vorlesungen 1987/88 bestimmte Tatbestände unserer sozialen Wirklichkeit auszuleuchten sowie einige Modelle und Konzepte aus den Erfahrungsbereichen aller Fakultäten darzulegen. Den zwölf Vorträgen lag die Absicht zugrunde, dem Verständnis für das Menschsein und für unsere Mitwelt den Weg etwas zu ebnen und Ansätze zu einem unserer Zeit angemessenen Menschenbild aufzuspüren.

Aktualisiert: 2017-01-06
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Mensch und Natur in Australien

Mensch und Natur in Australien von Stilz, Gerhard

Mensch und Natur in Australien - der Titel dieses Buchs umreißt ein problematisches Spannungsverhältnis von weltweiter Brisanz. Der Umgang des Homo Sapiens mit seinen Lebensgrundlagen ist allenthalben fragwürdig geworden, seit man erkennt, daß sein eifriges Einwirken auf die Natur letztlich die eigene Existenz in Frage stellt. Die Gesellschaft für Australienstudien als interdisziplinäre Vereinigung deutschsprachiger Wissenschaftler, die sich mit dem Südkontinent beschäftigen, hat es sich zur Aufgabe gemacht, anläßlich ihres zweiten Symposiums vom 11.-14. Oktober 1990 im Berghaus der Universität Tübingen in Oberjoch das umrissene Thema aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten und in gemeinsamer Diskussion für weiterführende Arbeiten zu erschließen. Der vorliegende Band präsentiert die sechzehn überarbeiteten Beiträge im Rahmen der Reihe, die mit dem ersten Australien-Symposium in Deutschland eröffnet wurde (Band 1: Australienstudien in Deutschland: Grundlagen und Perspektiven, hrsg. von Gerhard Stilz und Heinrich Lamping, 1990). Die Beiträge zeigen, wie nahe sich in der Tat die Antipoden heutzutage sind.

Aktualisiert: 2017-01-06
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Klimaalltag

Klimaalltag von Ochs, Franziska Luisa

Das globale Klima erwärmt sich. Diese Erkenntnis ist inzwischen keine Schlagzeile mehr wert, doch tatsächlich sind die viel diskutierten, weltweiten Klimaveränderungen in unserem Alltagsleben kaum wahrnehmbar. Anders stellt sich dies für viele BewohnerInnen des kleinen Küstenorts Happisburgh in Ostengland dar. Die Erosionsrate ist hier in den letzten Jahren stark angestiegen und Politik, Medien und Wissenschaft erklären den Klimawandel zum verschärfenden Faktor für das Wegbrechen der Küste, dem auch Wohnhäuser zum Opfer fallen. Wie aber bewertet die Dorfgemeinschaft selbst die unmittelbare Konfrontation mit den Naturgewalten und dieser Kontextualisierung? Franziska Ochs arbeitet die lebensweltliche Verhandlung des Klimawandels im Alltag des Küstenortes Happisburgh heraus. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf den lokalen Wahrnehmungen und alltäglichen Auseinandersetzungen mit dem von Politik, Medien und Wissenschaft produzierten Klimadiskurs. Dabei behandelt sie insbesondere die Funktion der Augenzeugenschaft von Umweltmigration im Klimawandelkontext sowie die Verwissenschaftlichung des Alltags – des Klimaalltags.

Aktualisiert: 2017-01-06
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Caritas international Bildkalender 2017

Caritas international Bildkalender 2017

Bewegende Momente aus Caritas-Projekten weltweit machen diesen Din-A3 Wandkalender zu etwas ganz besonderem. Mit dem Kauf des Kalenders unterstützen Sie die Arbeit von Caritas international.

Aktualisiert: 2016-11-29
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Die Marquesaner und ihre Kunst, Band II: Plastik

Die Marquesaner und ihre Kunst, Band II: Plastik von Steinen, Karl von den

Die Marquesaner und ihre Kunst; Studien über die Entwicklung primitiver Südseeornamentik nach eigenen Reiseerlebnissen und dem Material der Museen, Band I:Tatauierung; mit einer Geschichte der Inselgruppe und einer vergleichenden Einleitung über den polynesischen Brauch Mit 215 Abbildungen, darunter zahlreiche Originalzeichnungen der Tatauiermeister, nebst 2 Kartenskizzen

Aktualisiert:
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Gerechtigkeitsgefühle

Gerechtigkeitsgefühle von Bens, Jonas, Zenker, Olaf

Was verbirgt sich hinter dem Begriff »Gerechtigkeitsgefühle«? Inwieweit spielt die gefühlte Legitimität von Recht eine Rolle? Um diesen Fragen auf die Spur zu kommen, mobilisiert der Band rechtsanthropologische, rechtssoziologische und kulturpsychologische Ansätze. In ethnographischen Fallstudien zu Deutschland, Madagaskar, zum Südsudan, zu Indonesien, Israel/Palästina, Peru, Uganda und Südafrika werden nationale und internationale Gerichtssäle, Polizeistationen, Grenzübergänge, Besprechungsräume, Büros und offizielle Dokumente ebenso analysiert wie Alltagspraktiken, Mediendiskurse, Demonstrationen, persönliche Erinnerungen und Online-Gemeinschaften.

Aktualisiert: 2016-12-14
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Völker ohne eigenen Staat

Völker ohne eigenen Staat von Sigerist, Stefan

Die Zahl der abgrenzbaren Völker ist sehr gross, rund 1300 weltweit erfasste Ethnien befinden sich auf dieser Liste. Diese leben in rund 200 Staaten. Mehrere Gründe können für das Fehlen eines eigenen Staates vorhanden sein: Fehlender Wille dazu, Zersplitterung durch Stammesfehden, spät erwachtes Nationalgefühl, geografisch und politisch ungünstiger Siedlungsraum, Fehlen einer Grossmacht als Helfer und übermächtige Nachbarn. Der fehlende Wille für einen eigenen Staat ist in der Regel durch die Lebensweise bestimmt. Die Roma wollen nur ihren Familiengrossverband pflegen, die Tuareg an ihrer nomadisierenden Lebensweise und Stammesstruktur festhalten, die nordamerikanischen Indianer und die australischen Eingeborenen sehen die Kolonialisierung als unumkehrbar ein. Viele Minderheiten wollen in erster Linie ihre Kultur und Sprache pflegen und diese vor dem Aussterben bewahren, dazu streben sie eine möglichst gut ausgebaute und konfliktfreie Autonomie an. Andere kämpfen gezielt für einen eigenen Staat, wie die Kurden und Katalanen. Auf dieses Thema wurde bisher kaum eingegangen. Im vorliegenden Buch wird das Schicksal einiger Völker geschildert, bei denen die Abgrenzung keine Schwierigkeiten bereitet. Ihre Zahl schwankt zwischen 100 000 bei den Samen bis etwa 70 Millionen bei den Tamilen. Auch in der Vergangenheit gab es immer wieder Völker ohne eigenen Staat: Das bekannteste Beispiel sind die Juden, die heute nun mit Israel über einen eigenen Staat verfügen. Die Orden der Templer, der Johanniter und den Deutschen Orden kann man mit Einschränkungen ebenfalls zu dieser Gruppe zählen. Polen war nach seiner dritten Aufteilung 1795 als Staat für 120 Jahre bis zum Ende des I. Weltkrieges von der Landkarte verschwunden, das polnische Volk war während dieser Periode ohne einen eigenen Staat. Den mit den Polen seit 1569 fusionierten Litauern erging es ebenso. Norwegen wurde nach 600 Jahren erst 1905 wieder souverän, den Finnen gelang es erst 1918, nach dem Ersten Weltkrieg, erstmals einen eigenen Staat zu gründen, ebenso wie den Esten und den Letten.

Aktualisiert: 2017-01-02
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