Neue Nachbarn – die Welt in Bewegung

Neue Nachbarn – die Welt in Bewegung von Bertels,  Ursula, Bußmann,  Claudia
Im Spätsommer 2015 prägten Bilder von in Deutschland ankommenden Flüchtlingen die Medienlandschaft. Die Meinungen darüber, was das Ankommen der vielen Flüchtlinge für das Leben in Deutschland bedeutete, spalteten sich bald in die Pole „Flüchtlingskrise“ und „Refugees welcome“. Die Diskussion über den Umgang mit den geflüchteten Menschen ist oft geprägt von der Unterscheidung in „wir“ und „die Anderen“. Doch spiegelt diese Unterscheidung die Realität wider? Mit diesem Band werden unterschiedliche Perspektiven zu Flucht und Migration zusammengeführt. Aus historischer Sicht zum Beispiel waren viele „Einheimische“ einmal „Fremde“. Und betrachtet man Flucht und Migration aus der Sicht des „Eine-Welt-Gedankens“ stellt sich die Frage, wie angesichts von globalem Klimawandel, Welthandelsstrukturen oder kolonialen Kontinuitäten eine Einteilung in „wir“ und „die Anderen“ sinnvoll vorgenommen werden kann.
Aktualisiert: 2018-04-17
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„Der Wilde schlägt zurück“

„Der Wilde schlägt zurück“ von Brus,  Anna, Halder,  Lucia, Himmelheber,  Clara
Das Buch „The Savage Hits Back“ schlug in den 1930er-Jahren hohe Wellen: Der Kölner Ethnologe Julius Lips zeigte darin, wie Europäer zum Gegenstand künstlerischer Darstellungen in den Kolonialgebieten wurden. Lips interpretierte die Darstellungen als Bewunderung des Fremden, aber auch als Kritik und Spott am Besatzer. Seine polemischen Deutungen entlarvten den „Kolonialherren“ als den eigentlichen Barbaren. Aus Köln von den Nationalsozialisten vertrieben und seiner Ämtern in Universität und Museum enthoben publizierte Lips sein Buch im amerikanischen Exil. Er verstand es dabei nicht nur als Kritik am Kolonialismus, sondern zugleich als Gegenschlag gegen den Nationalsozialismus in Deutschland. Die Begleitpublikation zur gleichnamigen Ausstellung erzählt die Geschichte dieses Buches und zeigt ausgewählte Europäerdarstellungen der Sammlung Lips, die von ihm in Köln zusammengetragen wurden. Anhand der vielschichtigen Objektgeschichten werden unterschiedliche historische Perspektiven auf die Kolonialgeschichte sichtbar. Eine umfassende wissenschaftliche Aufbereitung dieser Sammlung und ihrer Entstehungsgeschichte wird unter dem Titel "The Savage Hits Back" Revisited. Art and Alterity in the Colonial Encounter ebenfalls in der Edition Imorde im Reimer Verlag erscheinen und zum ersten Mal einen Bestandskatalog der Sammlung Lips aus dem Rautenstrauch-Joest Museum vorlegen.
Aktualisiert: 2018-03-27
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Mitteilungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte

Mitteilungen der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte
The volume contains a report on the progress of the society for the period between January and December 2017, a list of members, and eight papers. The contributions deal with the transnational biographies and multiple social affiliations of South-Korean women who came to Germany in the 1960s and 70s [Bauer], the frequency of teenage pregnancies in archaeological-anthropological contexts since the Stone Age [Bealek], unusual skeletal evidence from A.D. 1350 to 1720 on the East Frisian Island of Borkum in the North Sea caused by a genetically conditioned weakness of connective tissues [Burkhardt], archaeo-geophysical research results on the Scythians in the Northern Caucasus east of Stavropol from 2012-16 [Gass], the reconciliation festivals with nature named “Ololo” and “Kilvej” amongst the Koryaks and Chukchi on the Kamchatka Peninsula in North-Eastern Siberia [Kasten], rock art as world cultural heritage and Leo Frobenius with his female painters [Stappert], human zoos between show business, science, and colonial politics [Thode-Arora], as well as with possible Celtic symposia at the Ipf Hill and new perspectives on an old paradigm [Wehrheim].
Aktualisiert: 2018-03-27
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Kochen im Ersten Weltkrieg

Kochen im Ersten Weltkrieg von Frisch,  Regina
Hilfreiche Ratschläge oder Kriegspropaganda? Kriegskochbücher des Ersten Weltkriegs sind beides. Siegesgewiss und unvorbereitet marschierten die Deutschen 1914 in einen Krieg. Schon nach kurzer Zeit wurden die Lebensmittel im Land knapp. Kochbücher mit Sparrezepten und innovativen Ideen wollten den Hausfrauen helfen, mit Wenigem zu kochen. Wie backt man einen Kuchen ohne Mehl? Sind Brennesseln Unkraut oder Gemüse? Experimentierfreudig geben sich die Kriegskochbücher nur in der Küche. Mit Durchhalteparolen appellieren sie an die Moral der Zivilbevölkerung und sind so Teil der Kriegspropaganda. Das Buch stellt drei Kriegskochbücher aus Bayern vor: das Bayerische Kriegskochbüchlein aus München, das Kriegskochbüchlein von Marie Buchmeier aus Regensburg und die Kriegs-Kochkurse von Amelie Sprenger aus Würzburg. Die drei Rezeptsammlungen unterscheiden sich regional und sozial. Sie stehen für die Vielfalt des Königreichs Bayern zur Kaiserzeit. Als Faksimile werden die drei Kriegskochbücher wieder lebendig. Seitensynoptische Editionen der Frakturtexte, Gesamtregister und Glossar erschließen die Quellen. Ein Nachwort vergleicht die Texte und stellt sie in einen kulturhistorischen Zusammenhang.
Aktualisiert: 2018-02-13
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Gustav Pauli (1824-1911)

Gustav Pauli (1824-1911) von Frühsorge,  Lars
Gustav Pauli entstammte einer Lübecker Familie von Kaufleuten und Gelehrten. Nach einer kurzen Karriere als Landwirt in Osteuropa entschloss er sich 1865 seinen Traum zu verwirklichen und die Welt zu bereisen. In den folgenden 45 Jahren besuchte er alle Kontinente und verfasste zahlreiche Reiseberichte. Im Zentrum von Paulis Werken steht ein tiefgreifender Wandel der Welt im späten 19. Jahrhundert. Viele Themen seiner Veröffentlichungen wie die Kommerzialisierung traditioneller Kulturen durch den Tourismus, die politische Vereinnahmung afrikanischer Flüchtlinge auf Kreta oder das Verhältnis von Religion und Politik im Nahen Osten sind bis heute von erstaunlicher Aktualität. Zudem trug Pauli eine beachtliche archäologische, ethnographische und naturkundliche Sammlung zusammen, die er nach seinem Tod 1911 den Lübecker Museen vermachte. In den Wirren der zwei Weltkriege geriet sein Werk aber in Vergessenheit. So werden seine Reiseberichte und Sammlungen in diesem Band erstmalig analysiert und mit zahlreichen Abbildungen umfassend präsentiert.
Aktualisiert: 2018-01-17
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Hans Jobelmann: Aus Afrika …

Hans Jobelmann: Aus Afrika … von Böhme,  Gottfried, Templin,  Brigitte
Der Präparator Hans Jobelmann aus Berlin begleitete den Forschungsreisenden Günther Tessmann auf der Lübecker Pangwe-Expedition (1907-1909) in das unerforschte Hinterland von Rio Muni (Äquatorialguinea). Als Assistent übernahm er u.a. das Zeichnen und Fotografieren von Landschaften, Menschen und Gegenständen. Bald wurde er krank, verließ die Expedition und arbeitete fortan auf einer Pflanzung in Kamerun. Dort verstarb er im 21. Lebensjahr. Zwei Tagebücher, Briefe, Fotos und Zeichnungen aus Zentralafrika geben Auskunft von den beiden letzten Jahren seines kurzen Lebens. Sie erzählen zudem von Menschen, die unter ungleichen Machtverhältnissen in einer faszinierenden Landschaft aufeinandertrafen. Diese bislang nicht bekannten Dokumente, die einen Einblick in den Alltag eines jungen Afrikareisenden Anfang des 20. Jahrhunderts geben, erweitern die Quellen zur Geschichte der deutschen Kolonialforschung und stellen einen weiteren Baustein zur Geschichte der Ethnologie dar. Vor allem sind es Zeugnisse einer geteilten Geschichte Afrikas und Europas, geprägt von Machtmissbrauch, Gewalt, Fehlinterpretationen und Sehnsüchten. INHALT: - Vorwort - Einführung - Tagebuch I - Tagebuch II (Fragment) - Meine Reisen an den oberen Uelle (Benito), Congo francais, und zurück Juni-Oktober 1908 - Batanga-Märchen - Der Tod und ich - Auszüge aus Briefen - Zeichnungen - Photographien - Quellen- und Literaturverzeichnis - Index
Aktualisiert: 2018-01-17
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Vom Reichtum eines armen Landes

Vom Reichtum eines armen Landes von Bierschenk,  Thomas, Drotbohm,  Heike, Haberecht,  Svenja, Kastenholz,  Raimund, Krings,  Matthias, Lentz,  Carola, Oed,  Anja, Verne,  Markus
In ihrer Forschung zum Unabhängigkeitsjubiläum in Burkina Faso beschäftigt sich die Autorin mit dem Spannungsverhältnis zwischen offizieller Politik und den inoffiziellen Praktiken des Erinnerns. Eine zentrale Frage ist, wer anlässlich der Nationalfeier die burkinische Geschichte wie erzählt. Welche historischen Phasen und Persönlichkeiten werden als erinnerungswert und identitätsstiftend betrachtet, und welche werden aus machtpolitischen oder anderen Gründen „vergessen“? Die Aufmerksamkeit gilt dabei besonders der Aushandlung eines „kollektiven Gedächtnisses“ zwischen den verschiedenen politischen Parteien, den Gewerkschaften und zivilgesellschaftlichen Initiativen sowie der (Re)Produktion nationaler Identität im Rahmen der Unabhängigkeitsfeiern. Über die Autorin: Nach einem Studium der Soziologie an der Universität Bielefeld seit 2003, das Svenja Haberecht mit dem Diplom im Jahr 2009 abschloss, war sie seither als Promotionsstipendiatin im Rahmen des Programms „PRO Geistes- und Sozialwissenschaften 2015“ der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Forschungsprojekt Erinnerungspolitik und Nationalfeiern in Afrika tätig. In diesem Rahmen führte sie zwischen 2010 und 2012 mehrere Feldforschungen in Burkina Faso durch. Eine weitergehende Analyse der Unabhängigkeitsbewegungen in verschiedenen afrikanischen Staaten bietet unser Sammelband, ferner sind weitere Forschungsarbeiten zu Nationenbildung westafrikanischer Staaten erschienen: „50 Jahre Unabhängigkeit in Afrika - Kontinuitäten, Brüche, Perspektiven“, ISBN 978-3-89645-829-2. „The Lion and his Pride – The Politics of Commemoration in Cameroon“, ISBN 978-3-89645-838-4.
Aktualisiert: 2018-04-07
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Germania

Germania von Tacitus,  Publius Cornelius
Die „Germania“, verfaßt im Jahre 98, ist das älteste historiographische Werk über die Germanen und die wichtigste Quelle unseres Wissens über das antike Germanien und seine Bewohner. Tacitus gibt einen äußerst interessanten Überblick über die öffentlichen und häuslichen Sitten, beschreibt sowohl positive als auch negative Charakterzüge der Ureinwohner Deutschlands und läßt deren einzelne Stämme, darunter so berühmte wie Sueben, Cherusker oder Chatten, vor dem geistigen Auge des Lesers anschaulich vorüberziehen. In Anbetracht der Tatsachen, daß keine weitere ethnographische Schrift über die Germanen überliefert ist, sich aber bereits ein Großteil der Informationen des Tacitus als richtig herausgestellt hat, ist und bleibt die „Germania“ das aufschlußreichste Lehrbuch für jeden, der in die älteste Geschichte Deutschlands eintauchen will.
Aktualisiert: 2018-04-11
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