„Vor unserem Herrgott gibt es kein unwertes Leben“.

„Vor unserem Herrgott gibt es kein unwertes Leben“. von Diözesanarchiv St. Pölten, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Garscha,  Winfried

Michael Memelauer (1874 - 1961) war 1927 bis 1961 Bischof von St. Pölten. Seine Amtszeit war ganz wesentlich von der Auseinandersetzung mit der NS-Diktatur geprägt. Die nationalsozialistischen Massentötungen von kranken und behinderten Menschen forderten auch im "Reichsgau Niederdonau" Hunderte Opfer. Der St. Pöltner Bischof gehörte zu den wenigen, die dieses Verbrechen öffentlich anprangerten. Memelauers Predigt bei der Silvesterandacht am 31. Dezember 1941 im Dom zu St. Pölten ist in der österreichischen Kirchengeschichte einmalig. Kein anderer Bischof in der annektierten "Ostmark" hat mit solcher Eindeutigkeit die "Euthanasie" öffentlich verurteilt: "Vor unserem Herrgott gibt es kein unwertes Leben." Die vorliegende Publikation enthält einen vollständigen Abdruck dieses historischen Dokuments und verdeutlicht den Stellenwert von Memelauers mutiger Predigt.

Aktualisiert: 2017-07-21
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Österreichische Ärzte und Ärztinnen im Nationalsozialismus

Österreichische Ärzte und Ärztinnen im Nationalsozialismus von Angetter,  Daniela, Berger,  Ernst, Czech,  Herwig, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, Feikes,  Renate, Kanzler,  Christine, Mayer,  Thomas, Raggam-Blesch,  Michaela, Roelcke,  Volker, Sauer,  Barbara, Schütz,  Wolfgang, Szekeres,  Thomas, Weindling,  Paul, Zatloukal-Reiter,  Ilse

Die Publikation ist den Auswirkungen des Nationalsozialismus auf die österreichische Ärzteschaft gewidmet, wobei die große Gruppe der verfolgten – zum größten Teil – jüdischen Ärzte und Ärztinnen im Mittelpunkt des Interesses steht. Thematisiert werden aber auch das "Rassenbiologische Institut" an der Universität Wien, verbrecherische medizinische Zwangsversuche an Häftlingen des Konzentrationslagers Dachau sowie der Umgang mit NS-Ärzten nach 1945.

Aktualisiert: 2017-07-21
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Die Gräfin kam aus Tokyo

Die Gräfin kam aus Tokyo von Schmidt-Muraki,  Masumi

Gräfin Mitsuko Coudenhove-Kalergi kam tatsächlich aus Tokyo. Ihre Lebensgeschichte, betrachtet aus dem Blickwinkel der ebenfalls aus Japan stammenden Autorin vermittelt neue An- und Einsichten zur Person, vor allen Dingen Verständnis zu Charakter und Verhalten der Gräfin, die durch Gesellschaft und Kultur Japans zum ausgehenden 19. Jahrhundert geprägt wurden und welche sie mit der ihr fremden Umwelt des beginnenden 20. Jahrhunderts in Europa zu verbinden suchte.

Aktualisiert: 2017-07-16
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Sozialismus für Kleinbürger

Sozialismus für Kleinbürger von Krier,  Frédéric

Im vorliegenden Buch werden die Verbindungslinien zwischen dem Werk des französischen Sozialtheoretikers Pierre Joseph Proudhon (1809–1865) und der Ideologie des Nationalsozialismus rekonstruiert. Ideengeschichtliche Kontinuitäten bestehen vor allem zwischen dessen Konzept eines »kleinbürgerlichen Sozialismus« und dem sogenannten »Mittelstandssozialismus« der Nationalsozialisten. In der Analyse von Proudhons Antisemitismus werden dessen Parallelen und Unterschiede zum Antisemitismus im deutschsprachigen Raum deutlich. Das Buch bietet ein eindrucksvolles geistesgeschichtliches Panorama, in dem so unterschiedliche Figuren wie Eugen Dühring, Richard Wagner, Silvio Gesell, John Maynard Keynes und der Gnostiker Marcion in den Blick kommen, und leistet einen wesentlichen Beitrag zu einer kritischen Kulturgeschichte des Nationalsozialismus.

Aktualisiert: 2017-07-10
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Vom Weinviertel nach Stalingrad

Vom Weinviertel nach Stalingrad von Gurschka,  Michael

Die tragischen Folgen von Hitlers Fehlentscheidung aus Größenwahn ist historisches Allgemeinwissen: Die Vernichtung der 6. Armee vor Stalingrad in nur zwei Monaten. 100.000 Gefallene und 90.000 Gefangene, von denen lediglich 6.000 heimkehrten! Der Autor, selbst Offizier, dokumentiert anhand von 600 Einzelschicksalen junger Männer aus dem nordöstlichen Niederösterreich, dem Weinviertel, aus Wien und dem Nordburgenland persönliche Schicksale und bringt sie mit militärischer Taktik und Operation zum offiziellen Kriegsverlauf und den Geschehnissen an der Front in Übereinstimmung. In jahrelanger Kleinarbeit wurden akribisch Dokumente und Fotos aus bisher teils unzugänglichen Archiven, zahlreichen persönlichen und bewegenden Gesprächen mit Zeitzeugen sowie aus privaten Quellen gesammelt und zu einem einmaligen Werk zusammengefügt, das dieses Buch sowohl zu einer spannenden Lektüre wie auch zu einer wichtigen Mahnung werden lässt.

Aktualisiert: 2017-07-20
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Naziverbrechen

Naziverbrechen von Angrick,  Andrej, Cüppers,  Martin, Matthäus,  Jürgen

Der Band legt in großer Breite neueste Positionen der Forschung zum Nationalsozialismus vor – zur Täterforschung, zur Perspektive der Opfer und zu Nachkriegsstrategien im Umgang mit dem Dritten Reich. 20 international renommierte Forscher präsentieren ihre Ergebnisse, von Donald Bloxham und Christopher R. Browning bis Gerhard Paul und Wolfram Pyta.

Aktualisiert: 2017-07-08
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Camaradas

Camaradas von Abel,  Werner, Bermejo,  Benito, Cros,  Almudena, Eisenhut,  Günter, Erker,  Linda, Filip,  Irene, Gatterer,  Joachim, Getreuer-Kostrouch,  André, Hackl,  Erich, Halbrainer,  Heimo, Kaiser,  Konstantin, Kostrouch,  Ernest, Kugler,  Christoph, Matscheko,  Jakob, McLoughlin,  Barry, Müller,  Reinhard, Pichler,  Georg, Wimmler,  Karl, Wolf,  Michaela

80 Jahre nach Beginn des Spanischen Bürgerkriegs unternimmt das Buch den Versuch, eine Leerstelle im sozialen Gedächtnis Österreichs zu füllen und aus einer interdisziplinären Perspektive über die Teilnahme der rund 1.400 Österreicher und Österreicherinnen nachzudenken. Neue Erkenntnisse in der internationalen Aufarbeitung des Themenbereichs, die Öffnung russischer Archive und die jüngsten Forschungsergebnisse zur österreichischen Geschichte der dreißiger und vierziger Jahre erlauben es, einen neuen Blick auf das Thema zu werfen. Im Rahmen der gedächtnispolitischen Debatte um den Stellenwert des Bürgerkriegs in der spanischen und europäischen Geschichte werden Themenkomplexe wie die künstlerische und literarische Verarbeitung, der Beitrag der Frauen, Übersetzen und Dolmetschen, ideologische Aspekte innerhalb der Internationalen Brigaden oder die Teilnahme von Österreichern auf Seiten der aufständischen Generäle behandelt.

Aktualisiert: 2017-07-20
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Topographie des Terrors

Topographie des Terrors von Nachama,  Andreas

Seit nunmehr 30 Jahren erarbeitet die "Topographie des Terrors" Ausstellungen zur NS-Geschichte in einem dokumentarisch-sachlichen Stil. Sie hat in diesen Jahren mehr als 11 Millionen Besucher mit Dokumentationen zum NS-Terror und seinen Folgen erreicht. Über die inhaltliche Bandbreite dieser Ausstellungen informiert die vorliegende Publikation.

Aktualisiert: 2017-07-13
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Inselexistenz

Inselexistenz von Wiegandt,  Herbert

Als Band 21 ihrer Veröffentlichungen legt die Stadtbibliothek Ulm eine Auswahl der Briefe und Aufzeichnungen von Herbert Wiegandt aus den Jahren 1935 bis 1945 vor. Der im Jahr 1914 in Ulm geborene Autor studierte zu Beginn dieses Zeitraums Philosophie bei Karl Jaspers in Heidelberg. Als dieser wegen seiner jüdischen Ehefrau im Jahr 1937 Lehrverbot erhielt, immatrikulierte sich Wiegandt in München. Gleich zu Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde er eingezogen. In den ersten Jahren war er in einem Feldlazerett in Tschechien und Russland tätig. 1944 wurde er als Angehöriger einer Infantriekompanie in Polen verwundet. Beim Einmarsch der Amerikaner war er in Bückeburg stationiert. Von dort aus machte er sich zu Fuß auf den Weg nach Ulm, wor er am 3. Mai 1945 eintraf. Wiegandt sah von Anfang an völlig illusionslos, wohin die Dinge führten. Mit dem Ausdruck "Inselexistenz" hat Herbert Wiegandt eine treffende Metapher gefunden für die Art und Weise, wie diejenigen, die den Bund mit dem Ungeist ablehnten, leben und arbeiten konnten. Die Inseln, das waren die kleinen Kreise von Gleichgesinnten, mit denen allein noch eine humane Verständigung möglich war, anfangs vor allem die Schüler von Karl Jaspers. Spätestens seit Ausbruch des Krieges waren solche Inseln mehr und mehr bedroht. An ihre Stelle trat als letzter Halt die gelegentliche Begegnung mit Einzelnen gleicher Gesinnung, die aber oft unausgesprochen bleiben musste.

Aktualisiert: 2017-07-04
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Gedenkbuch

Gedenkbuch von Sonnenberg,  Beda Maria

Das „Gedenkbuch der verstorbenen Mönche der Benediktinerabtei Plankstetten“ möchte an die Mönche erinnern, die über mehr als ein Jahrhundert das Leben der oberpfälzischen Abtei geprägt haben. In einem Überblick in Text und Bild werden achzig Mönche dokumentiert, die seit der Wiedererrichtung des Klosters im Jahr 1904 dort ihre Profess abgelegt bzw. ihre Stabilität auf die Abtei Plankstetten übertragen haben. Das Gedenkbuch legt damit Zeugnis für die benediktinische Bereitschaft ab, unter „der Führung des Evangeliums“ Gott und den Menschen zu dienen.

Aktualisiert: 2017-07-13
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Verbotener Umgang. Ausländer und Deutsche im Nationalsozialismus

Verbotener Umgang. Ausländer und Deutsche im Nationalsozialismus von Schneider,  Silke

Mit der Kriminalisierung sozialer und intimer Beziehungen von Deutschen mit Kriegsgefangenen und „Fremdarbeitern“ nimmt die Autorin einen bislang wenig beachteten Aspekt der Geschlechter- und Sexualpolitik im Nationalsozialismus in den Blick. Mit einem diskursanalytischen Ansatz, orientiert an den Arbeiten Michel Foucaults, werden die Ordnungsvorstellungen, auf denen Motive und Strategien dieses Teilbereiches der NS-Rassenpolitik beruhten, herausgearbeitet. Gleichzeitig wird der Einfluss historisch sich wandelnder Wissensordnungen auf die nationalsozialistische Politik und auf das Verhalten der Bevölkerung im Nationalsozialismus deutlich. Die Studie stellt damit das Delikt des „verbotenen Umgangs“ erstmals in den Mittelpunkt einer umfassenden Analyse. Es wird nach den tiefgreifenden Legitimationsmustern der offiziellen politischen Programme gefragt, auf die selbst die nationalsozialistische Diktatur nicht verzichten konnte. Dazu werden kulturelle und wissenschaftliche Traditionslinien analysiert, die Denk- und Wissensschemata unter der Diktatur weiter geprägt haben – und damit die Frage nach Kontinuität und Bruch in der Geschichte neu thematisiert.

Aktualisiert: 2017-07-03
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