Die Lux-Lesebogen und Karlheinz Dobsky

Die Lux-Lesebogen und Karlheinz Dobsky von Dröge, Kurt

Zwischen 1946 und 1964 erschienen in vierzehntägigem Rhythmus die Lux-Lesebogen, insgesamt mehr als 400 Ausgaben. Die kleinformatigen Hefte boten der männlichen Jugend Lesestoff aus nahezu allen Sachgebieten. Was als wissenswert für Heranwachsende galt, konnte Aufnahme in die Hefte finden, deren Herausgabe zum Sammeln angelegt war. Die Lux-Lesebogen waren zugleich Groschenhefte und Jugend-Sachbücher und erreichten große Auflagenzahlen. Nach dem Ende von Nationalsozialismus und Weltkrieg bildeten die Hefte einen aus verlegerischer Sicht gelungenen Versuch, in der Nachkriegsphase des Übergangs mit der Produktion und literarischen Vermittlung von enzyklopädischem Wissen eine Lücke zu füllen. Im Zentrum der Darstellung stehen das Konzept der Reihe sowie ihre Gestaltung durch den Grafiker Karlheinz Dobsky.

Aktualisiert: 2017-02-20
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Die Konstruktion des Kannibalen zwischen Fiktion und Realität

Die Konstruktion des Kannibalen zwischen Fiktion und Realität von Fink, Sebastian, Pohl, Friedrich, Rebitsch, Robert

Der vorliegende Band vereint die Beiträge einer Tagung, die am 27. und 28. November 2014 an der Universität Innsbruck stattfand. Die hier publizierten zwölf Aufsätze untersuchen das Phänomen Kannibalismus unter verschiedenen Gesichtspunkten von der Antike bis in die Gegenwart. In geografischer Hinsicht wird, nicht zuletzt dank der Behandlung zahlreicher Forschungsreisender, beinahe die gesamte Welt abgedeckt. Auch hinsichtlich der im Band präsenten Wissenschaftsdisziplinen reichen die Zugänge von den historischen Disziplinen (Alter Orient, Alte Geschichte, Mediävistik, Neuzeit) über die Germanistik, Anglistik, Rechtswissenschaften, Ethnologie und Theologie bis hin zur Soziologie. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht die Frage nach der Konstruktion des Bildes des Kannibalen in Inschriften, Reiseberichten, Romanen und Filmen. Gleichgültig, ob die geschilderten Kannibalen dem Bereich der Realität oder der Fiktion zugeordnet werden, bieten der Kannibale beziehungsweise die kannibalistische Gesellschaft eine ideale Projektionsfläche zur Kritik der eigenen Gesellschaft oder dient als letzte Steigerungsstufe bei der Schilderung katastrophaler Zustände.

Aktualisiert: 2017-02-22
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Bibliothek und Wissenschaft 50 (2017): Die Zukunft des Sammelns an wissenschaftlichen Bibliotheken

Bibliothek und Wissenschaft 50 (2017): Die Zukunft des Sammelns an wissenschaftlichen Bibliotheken von Knoche, Michael

Jahrhundertelang waren Umfang und Auserlesenheit einer Sammlung das Kriterium für den Rang einer Bibliothek. Der Bestandsaufbau galt als vornehmste Aufgabe des wissenschaftlichen Bibliothekars. Heute, da digitale Kopien von Publikationen ubiquitär verfügbar sind, muss der Sammelauftrag der Bibliotheken neu bestimmt werden. Hat das bibliothekarische Konzept des Sammelns im digitalen Zeitalter überhaupt noch seinen Sinn? Gehört das vorsorgende Sammeln noch zu den Aufgaben von Bibliotheken, und wenn ja, wie sieht dies dann aus? Wie verändert sich die Aufgabenstellung der Bibliotheken? Die Beiträge dieses Sammelbandes gehen zurück auf eine 2016 veranstaltete Tagung an der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar. For centuries, having a comprehensive and select collection were the criteria for the rank of a library. Expanding the collection was the most important task of the academic librarian. Today, since digital copies of publications are ubiquitously available, the collecting task of libraries has to be redefined. Does the librarian's concept of collecting in the digital age have any meaning at all? Is provident collecting still one of the tasks of libraries, and if so, what does it look like? How does the libraries’ scope of work change in general? The contributions to this volume go back to a conference at the Herzogin Anna Amalia Library, Weimar, in 2016. Aus dem Inhalt: Aleida Assmann, Das kulturelle Gedächtnis zwischen materiellem Speicher und digitaler Diffusion Bernhard Fabian, Die Kulturelle Überlieferung als Sammlung Stephan Füssel, Der Sammelauftrag wissenschaftlicher Bibliotheken im Medienumbruch. Die Perspektive der Buchwissenschaft Klaus Kempf, Die Sammeltätigkeit in Zeiten der Hybridbibliothek. Eine bibliothekarische Perspektive Michael Knoche, Bestandsorientierte Erwerbung an der Herzogin Anna Amalia Bibliothek Robert Darnton, Digitize, Democratize: Libraries and the Future of Books

Aktualisiert: 2017-02-22
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