Die historischen Hintergründe der Nibelunge nôt

Die historischen Hintergründe der Nibelunge nôt von Kunstmann,  Heinrich, Kunstmann,  Thomas
Vor nunmehr fast einem Vierteljahrhundert hat der Verfasser ein erstes Mal und sozusagen "vorläufig" auf gewisse Zusammenhänge zwischen dem von Fredegar hinterbrachten baierischen Mord an Tausenden von Bulgaren und dem Untergang der Nibelungen-Burgunder aufmerksam gemacht (1982 und 1983). Die Resonanz war - hinter vorgehaltener Hand - freundlich bis zustimmend, coram publico indes abschätzig oder die Arbeit wurde mit Schweigen übergangen. Mangelnde geschichtliche Kenntnisse des 7. Jahrhunderts mögen dabei eine gewisse Rolle gespielt haben, den Ausschlag aber dürfte das Gefühl gegeben haben, hier solle eine heilige Kuh geschlachtet werden. Wenn nun nach so langer Zeit der Fall erneut verhandelt wird, so geschieht dies aus der Überzeugung, daß weiter ausholende Recherchen und eine Reihe von neuen Argumenten den Eindruck vertiefen, daß die Nibelungen-Tragödie, der grôze mort, doch eine ins Dichterische umgesetzte, auf eine höhere soziale Ebene angehobene Widerspiegelung des Bulgaren-Schicksals ist.
Aktualisiert: 2019-06-07
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Blankbook »Mittelalter«

Blankbook »Mittelalter«
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Aktualisiert: 2019-06-07
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Das päpstliche Amtsverständnis Nikolaus‘ I. in seiner Briefkorrespondenz

Das päpstliche Amtsverständnis Nikolaus‘ I. in seiner Briefkorrespondenz von Christgau,  Cordula
Das Papsttum ist eine mächtige, bis heute fortbestehende Institution, anhand derer sich die Entwicklung eines Vormachtanspruchs über mehrere geschichtliche Epochen hinweg zeigen lässt. Dieses machtpolitische Selbstverständnis war maßgeblich an der Einleitung eines Epochenwandels hin zur Frühen Neuzeit beteiligt. Allerdings lassen sich bereits bei frühmittelalterlichen Päpsten Ansätze dieses primatialen Amtsverständnisses finden. Zu diesen römischen Bischöfen zählt unbestritten Nikolaus I., welcher bereits im 9. Jahrhundert Versuche unternahm, die Machtposition des Papsttums selbstbewusst auszuweiten. Die vorliegende Studie analysiert dessen Haltung anhand zweier bestimmender Ereignisse innerhalb seines Pontifikats, mithilfe derer die Beanspruchung einer Vormachtstellung des römischen Bischofs innerhalb der kirchlichen Hierarchie, aber auch gegenüber den weltlichen Herrschern verdeutlicht werden kann: Der Ehestreit Lothars II. und das Photianische Schisma. An beiden Konflikten sind sowohl weltliche Regenten als auch geistliche Größen beteiligt, wodurch sich der päpstliche Anspruch auf beiden Ebenen vergleichend untersuchen lässt. Um das Selbstverständnis des Papsttums möglichst explizit herauszuarbeiten, stützt sich die Arbeit auf die Briefkommunikation zwischen den Parteien. Anhand dieser wird gezeigt, wie sich der päpstliche Primatsanspruch in Orient und Okzident in unterschiedlichen Bereichen schon im Frühmittelalter offenbart, bevor er von weiteren Amtsinhabern zunehmend ausgebaut wird.
Aktualisiert: 2019-06-05
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Adversarii ecclesiae, aufstrebende Territorialherren und gläubige Kirchenreformer

Adversarii ecclesiae, aufstrebende Territorialherren und gläubige Kirchenreformer von Clauss,  Martin
Kirche im Mittelalter bedeutete zunächst – neben ihrer Funktion als Kultort – Sicherung und Organisation christlicher Frömmigkeitspraxis, hieß Verwalterin der Sakramente und Hüterin des göttlichen Gnadenschatzes zu sein, für deren gerechte Austeilung sie einzustehen hatte, und sie war damit zugleich Legitimationsinstanz weltlicher Herrschaft. Neben diesen geistlichen Aufgaben, den spiritualia, fielen ihr über die Jahrhunderte seit ihrem Bestehen in römischer Zeit zunehmend weltliche Aufgaben zu – temporalia – und übte sie zunehmend selbst weltliche Herrschaft über Land und Leute aus. Kirchenrechtlich war das ein Problem, für das Lösungen gefunden werden mussten. Geistliche konnten und durften nicht ohne weiteres weltliches Recht sprechen und gar Blutgerichtsbarkeit ausüben; sie selbst unterlagen weltlichem Recht nicht. Zur Lösung solcher Probleme gehörte das Institut der Kirchenvogtei, das Laien zugänglich war und weltliche Handhabungen und Herrschaft für die Kirche und Ihre geistlichen Dignitäten ermöglichte. Martin Clauss widmet sich in seinem Festvortrag eben diesem zentralen Phänomen, das im Hochmittelalter eine differenzierte Ausprägung erfährt, dessen kaum zu überschätzende Bedeutung für das Verständnis von Kirche und Welt nicht allein – wie bislang in der Forschung – aus verfassungs- und (kirchen)rechtshistorischer Perspektive erfasst werden kann, sondern, wie Clauss zu zeigen versucht, methodisch erst in Verbindung mit sozial- und kulturhistorischem Zugriff unserem Verständnis für diese Form der Verknüpfung von geistlicher und weltlicher Sphäre zugänglich macht.
Aktualisiert: 2019-06-05
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Die Zeit der Häuptlinge

Die Zeit der Häuptlinge von Sander,  Antje
Häuptlinge hießen vom 14. bis 16. Jahrhundert in Friesland die Mächtigen und Vornehmen. Sie herrschten über Land und Leute, rivalisierten untereinander und bauten sich prächtige Burgen und Steinhäuser. Diese waren Wehrbauten, beherbergten Kanzlei und Familie und waren Mittelpunkt der Landesherrschaften und Herrlichkeiten. Die Häuptlingsfamilien setzten sich durch repräsentative Wohnkultur, exquisite Kleidung und adlige Lebensweise von den übrigen Friesen ab. Auch im Schloss zu Jever weisen noch viele Bauteile und Ausstellungsstücke auf die Zeit der Häuptlinge hin.
Aktualisiert: 2019-06-05
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Das Schwert mit dem goldenen Griff

Das Schwert mit dem goldenen Griff von Bertram,  Marion, Lehmann,  Ulrich, Oehrl,  Sigmund, Quast,  Dieter, Rau,  Andreas
Zu der im Jahre 2007 vom Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte erworbenen Grabausstattung eines militärischen Anführers des 5. Jahrhunderts gehört als herausragende Beigabe eine sogenannte Goldgriffspatha. Solche zweischneidigen Hiebschwerter mit goldblechumkleidetem Griff sind bisher im fränkisch-alamannischen Herrschaftsgebiet aus mehr als zwanzig Prunkgräbern hochrangiger Militärführer des 5. und frühen 6. Jahrhunderts überliefert. Dazu zählt auch das berühmte Grab des fränkischen Königs Childerich (? - 481/482 n. Chr.). - Umfassende Untersuchung der erstmals vollständig vorgelegten Funde aus einem Prunkgrab der Völkerwanderungszeit, die 2007 vom Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte erworben wurden
Aktualisiert: 2019-06-10
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