Zwischen Regnum und Sacerdotium

Zwischen Regnum und Sacerdotium von Bölling, Jörg

Der so genannte Investiturstreit betraf nicht nur Papst und Kaiser, sondern auch jede einzelne Region des Reiches. Im umkämpften Sachsen der Salierzeit forderte insbesondere der Apostelfürst Petrus, zugleich genuin päpstlicher wie auch traditionell karolingischer Heiliger, im Verbund mit jeweils spezifischen Ortsheiligen die Korporationen und Einzelpersonen zur eigenen Positionierung heraus.

Aktualisiert: 2017-02-23
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Europäische Musikkultur im Kontext des Konstanzer Konzils

Europäische Musikkultur im Kontext des Konstanzer Konzils von Leopold, Silke, Morent, Stefan, Steinhauer, Joachim

Während des Konstanzer Konzils (1414-1418) begegneten sich über einen Zeitraum von fast vier Jahren in der Stadt am Bodensee die höchsten kirchlichen und geistlichen Würdenträger aus dem gesamten europäischen Raum sowie deren Kapellen mit den avanciertesten geistlichen und weltlichen Kompositionen. Es ist davon auszugehen, dass dieser Ort intensiver Begegnung zu einem gegenseitigen Austausch und wechselseitiger Befruchtung auch auf dem Gebiet der Musik führte. Im Juni 2014 fand hierzu anlässlich des 600-jährigen Konzilsjubiläums in Konstanz ein internationales und interdisziplinäres wissenschaftliches Symposion »Europäische Musikkultur im Kontext des Konstanzer Konzils« statt, um einen Beitrag zur Aufarbeitung der musikgeschichtlichen Implikationen des Konstanzer Konzils zu leisten. Die während des Symposions vorgestellten Vorträge werden in der Publikation dokumentiert.

Aktualisiert: 2017-02-23
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Tocius mali causa

Tocius mali causa von Dohmen, Linda

Gegen nicht weniger als fünf Gemahlinnen karolingischer Herrscher sind schwere öffentliche Vorwürfe von Unzucht überliefert. In der vorliegenden Studie dienen diese Vorwürfe als Zugriffspunkte zu einer Analyse der Aushandlungsprozesse von Herrschaft im komplexen Verhältnis von König, Königin und Großen im frühen Mittelalter.

Aktualisiert: 2017-02-23
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Die Politik der fränkischen Reichsstände auf den Reichstagen von 1521–1555

Die Politik der fränkischen Reichsstände auf den Reichstagen von 1521–1555 von Mühlhofer, Stefan

Die Reichstage der frühen Neuzeit wurden seit dem 19. Jahrhundert intensiv erforscht. Dabei interessierten vor allem die religionspolitischen Verhandlungen und Ergebnisse. Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Augenmerk in den Untersuchungen auch auf die innere Verfasstheit der Reichstage gelegt. Doch die Anregung Albrecht Pius Luttenbergers, die Verhandlungsstrategien und die personellen Konstellationen im Rahmen der Reichstagsforschung stärker zu hinterfragen, hat bisher wenig Widerhall gefunden. Deshalb nimmt die vorliegende Untersuchung für den Kreis der sechs großen frän kischen Reichsstände – die geistlichen Reichsfürsten Bamberg, Würzburg und Eichstätt, die weltlichen Reichsfürsten von Brandenburg-Ansbach/- Kulmbach und die Reichsstadt Nürnberg – diese Anstöße auf. Dabei bestimmen zwei große Komplexe die Untersuchung: erstens die Position der fränkischen Stände innerhalb der Reichstagsverhandlungen und zweitens die handelnden Akteure. Zeitlich begrenzt wird die Arbeit durch die Regierungszeit Kaiser Karls V. Im ersten Teil der Arbeit werden die Schwerpunkte der fränkischen Reichstagsverhandlungen deutlich: die Konfessionsstreitigkeiten, die Bewilligung von Hilfen im Kampf gegen das osmanische Heer und die Behebung der Folgen des zweiten Markgräfl erkrieges (1552–1554). Im zweiten Teil finden sich prosopographische Untersuchungen zu den Reichstagsgesandten der sechs großen fränkischen Reichsstände.

Aktualisiert: 2017-02-15
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Reges geminati – Die „Gegenkönige“ in der Zeit Heinrichs IV.

Reges geminati – Die „Gegenkönige“ in der Zeit Heinrichs IV. von Muylkens, Michaela

Als „Gegenkönig“ bezeichnet die Forschung bis heute gemeinhin den in förmlicher Königswahl bestellten Rivalen eines Herrschers, der in den Auseinandersetzungen um den Thron letztendlich unterlag. Ein vergleichender, die zeitgenössischen Stimmen ernst nehmender Blick auf die vielfältigen Entwicklungen und Bedingungsfaktoren des Phänomens in der Geschichte des mittelalterlichen römisch-deutschen Reiches fördert jedoch ganz andere Einsichten zutage. So wird etwa deutlich, dass die Zeitgenossen kein sicheres Instrumentarium zur Hand hatten, einen „König“ reichsweit und konsensfähig vom „Gegenkönig“ zu unterscheiden. Erst in der nachträglichen Bewertung durch den modernen Historiker wird der Sieger im Kampf um die Macht zum legitimen Throninhaber, sein unterlegener Kontrahent zum illegitimen „Gegen“-Kandidaten. Anhand der besonders aussagekräftigen Fälle von Thronkonkurrenz zur Zeit Heinrichs IV. († 1106), die mit den Namen Rudolf von Rheinfelden, Hermann von Salm und den Söhnen Heinrichs IV., Konrad und Heinrich V., verbunden sind, beleuchtet die Studie detailliert die verschiedenen Facetten „gegenköniglicher“ Herrschaft. In einem zweiten Teil werden die an den Einzelfällen gewonnenen Erkenntnisse diachron und systematisch in die Gesamtzusammenhänge mittelalterlicher Königsherrschaft eingeordnet.

Aktualisiert: 2017-02-15
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