Ausgewählte byzantinische Epigramme in illuminierten Handschriften

Ausgewählte byzantinische Epigramme in illuminierten Handschriften von Gastgeber,  Christian, Hörander,  Wolfram, Paul,  Anneliese, Rapp,  Claudia, Rhoby,  Andreas
Byzanz spielt für die Überlieferung antiker, spätantiker und mittelalterlicher griechischer Texte eine zentrale Rolle. Tausende von in Bibliotheken und anderen Sammlungen aufbewahrten Handschriften sind voll von Texten zu antiken Tragikern, spätantiken Kirchenvätern und vor allem biblischen Schriften, die den Löwenanteil der Überlieferung ausmachen. Eine nicht geringe Anzahl der Handschriften, abhängig vom Umfeld, in dem sie kopiert wurden, weist Illuminationen auf oder ist mit verschiedenen Ornamenten versehen, die den Prunk des Objekts steigern. Diese oft sehr kunstvoll und farbenfroh gestalteten Darstellungen werden in den meisten Fällen von Texten begleitet, die nicht zum Haupttext der Handschrift gehören und daher die Bezeichnung Paratexte tragen. Viele dieser Paratexte sind im Versmaß verfasst; die (Buch-)Epigramme genannten Verse können verschiedene Funktionen ausüben: Sie beschreiben die dargestellte Szene, sie stellen eine Verbindung zwischen Haupttext der Handschrift und Illumination her, oder sie wirken selbst wie ein Bildnis, sei es, dass sie etwa in der Gestalt eines Kreuzes angebracht sind oder dass sie in einen Ornamentrahmen eingeschrieben sind. Schon rein optisch wirken viele dieser Texte wie Inschriften, die auf anderen Oberflächen bzw. Objekten angebracht sind. Der vorliegende Band stellt ebenso wie die vorausgegangenen Bände 1–3 der Reihe „Byzantinische Epigramme in inschriftlicher Überlieferung“, in denen inschriftliche Verse auf Fresken und Mosaiken, auf Ikonen und Objekten der Kleinkunst bzw. auf Stein behandelt wurden, die kritischen Texteditionen der Epigrammtexte samt deutscher Übersetzung und Kommentar in den Vordergrund. Neben allgemeinen Kapiteln zum kulturhistorischen Phänomen der quasi-inschriftlichen Verse in Handschriften, zur Paläographie, zur Sprache etc. sind fast alle behandelten Epigramme auch bildlich dokumentiert, um dem Benützer / der Benützerin das Studium des Kontexts der Verse zu erleichtern.
Aktualisiert: 2018-02-16
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Recht, Staat und Verwaltung im klassischen Indien

Recht, Staat und Verwaltung im klassischen Indien von Kölver,  Bernhard
Trotz seiner Beschränkung auf Recht, Staat und Verwaltung spiegelt der Band etwas von der Vielfalt der gegenwärtigen Forschung zur älteren indischen Geschichte wider. Dem hinduistischen Indien fehlt ja die indigene Historiographie. Das Gerüst aus Fakten und Ideen hat man aus disparaten Quellen zusammenzusetzen - und für lange Perioden, für ganze Regionen fehlen auch die. Man ist auf beiläufige Erwähnungen, auf Rituale, Sprachgeschichte, Dialektgeographie angewiesen. Deutlich später setzt der breite Strom der mit grossem Prestige ausgestatteten Rechts- oder Moralliteratur ein, der - wiederum beiläufig - ein in seinen Grundzügen kohärentes Bild vom Königtum, von Recht und Staat vermittelt. Dessen Realität ist jedoch immer wieder in Zweifel gezogen worden - nicht zuletzt durch die Texte selbst. Obwohl sie sich normierend geben, reden sie gelegentlich der Pluralität, den Lokaltraditionen das Wort. Die seit dem Mittelalter reichlicher fließenden inschriftlichen Quellen zeigen dann auch regional unterschiedliche Systeme - kaum verwunderlich angesichts der Ausdehnung und kulturellen Vielfalt des Subkontinents. Dazu kommen Partikularrechte einzelner religiöser Gruppen, únd die Akkulturation durch den sich ausbreitenden Hinduismus in mannigfachen Mischformen. All das dokumentiert den mühseligen Prozeß der Auseinandersetzung zwischen "Lokalbrauch" und der Begrifflichkeit der Orthodoxie.
Aktualisiert: 2018-02-16
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Königtum und Königsherrschaft im 10. und 11. Jahrhundert

Königtum und Königsherrschaft im 10. und 11. Jahrhundert von Boshof,  Egon
Welche Bedeutung hatte das liudolfinische und salische Königtum für die Entwicklung eines deutschen "Staates"? Wie festigte sich die Königsherrschaft unter Heinrich I. und Otto I.? Wie errang das Reich in Europa die Hegemonialstellung und auf welche Weise verliefen die Kämpfe der Salier mit dem Papsttum und den Fürsten seit dem Tode Heinrichs III.? In seiner 3. Auflage geht Egon Boshof auf den kulturwissenschaftlichen Paradigmenwechsel in der mediävistischen Forschung der letzten beiden Jahrzehnte ein, der das Bild der Ottonenzeit inhaltlich wie methodisch erheblich verändert hat. Die Literatur ist auf den neuesten Stand gebracht und ausführlich diskutiert.
Aktualisiert: 2018-02-16
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Alter Gleisberg I – Eine Höhensiedlung der Bronze- und Eisenzeit bei Jena

Alter Gleisberg I – Eine Höhensiedlung der Bronze- und Eisenzeit bei Jena von Ettel,  Peter
Das mittlere Saaletal um Jena ist aufgrund seiner verkehrsgeographischen Lage eine der kulturhistorisch interessantesten Regionen Mitteldeutschlands. Vielleicht gerade deshalb kommt es hier zu einer Konzentration von "Burgen" in allen vor- und frühgeschichtlichen Perioden. Insbesondere in der Bronze- und Eisenzeit nahmen die befestigten Höhensiedlungen eine dominierende Rolle im Siedlungsgefüge ein. Jenzig und Johannisberg überragen beeindruckend das Saaletal, der Alte Gleisberg liegt auf den ersten Blick etwas zurückversetzt, jedoch in Sichtweite zur Saale und durch Gleise und Gemdental bestens mit dem Saaletal verbunden. Schon aufgrund seiner topographischen Situation - ein weithin sichtbarer Inselberg als vorgeschichtliche Höhensiedlung prädestiniert - war der Alte Gleisberg in der Lage - vielleicht zeitweise zusammen mit Jenzig und Johannisberg - den Saaleweg als wichtige Nord- Südverbindung, aber auch die in diesem Bereich bestehenden Ost-Westverbindungen räumlich zu beherrschen und auch zu kontrollieren. Die Erforschung des Alten Gleisberges begann im 19. Jahrhundert durch erste "Ausgrabungen" von Prof. Dr. Friedrich Klopfleisch, dem Begründer unserer Sammlung und unseres Faches Ur- und Frühgeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena in den Jahren 1864-1881 - diese inspirierten ihn, vielleicht auch zusammen mit dem "Pferd", gefunden am Fuße des Alten Gleisberges in Löberschütz, zu seinem Vortrag von 1881. Die Untersuchungen zum Alten Gleisberg führten später Pfarrer H. Brehmer aus Graitschen und Klopfleischs Nachfolger an der Universität Jena G. Eichhorn und G. Neumann fort. Die dabei geborgenen Funde bildeten die Grundlage für die von Klaus Simon vorgelegte Jenaer Diplomarbeit über die Besiedlungsgeschichte des Alten Gleisberges von 1962 - die nun endlich mit diesem Band der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Zusammen mit weiteren Aufsätzen, insbesondere zum Bucchero-Fragment, hat der 2015 verstorbene Klaus Simon die wesentlichen, entscheidenden Grundlagen für jede weitere Erforschung zum Alten Gleisberg gelegt - Klaus Simon sei dieser Band gewidmet.
Aktualisiert: 2018-02-15
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Albertus Magnus und der Große Schied (Köln 1258)

Albertus Magnus und der Große Schied (Köln 1258) von Groten,  Manfred
Der Große Schied vom 28. Juni 1258 zwischen Erzbischof Konrad von Hochstaden und den Bürgern der Stadt Köln gilt als eines der bedeutendsten Rechtsdokumente des Mittelalters. Mit der Schlichtung der von beiden Seiten vorgebrachten Anklagepunkte war eine Kommission betraut, der auch der Dominikaner Albertus Magnus angehörte. Eine genaue Analyse des Textes zeigt, dass es zahlreiche stilistische Merkmale gibt, die diese Urkunde einerseits von zeitgenössischen Dokumenten unterscheiden, und die andererseits Parallelen in Alberts wissenschaftlichem Werk haben. Darüber hinaus finden sich die zentralen inhaltlichen Positionen des Schieds in Alberts Kommentaren zur Aristotelischen Ethik und Politik. So bestätigt sich die Annahme, dass Albert diese wichtige Urkunde maßgeblich bestimmt hat.
Aktualisiert: 2018-02-12
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