Auf der Spur des frühen Christentums im Gebiet zwischen Saale und Elster

Auf der Spur des frühen Christentums im Gebiet zwischen Saale und Elster von Voigt,  Henning, Voigt,  Wolfram

Erstmalig wird der Versuch unternommen, alle verschwundenen Kirchen und Kapellen in der Region zwischen mittlerer Saale und Elster zu erfassen und die verschiedenen Ursachen für ihr Verschwinden im Laufe der Zeit zu klären. In einem zweiten Teil wird der aktuelle Forschungsstand zur Missionsgeschichte der Region dargestellt. Die Suche nach den verschwundenen Kirchen in der Region zwischen Saale und Elster ist ein spannender Exkurs von den Anfängen der Christianisierung vor über 1000 Jahren bis in die unmittelbare Gegenwart. Das Thema fasziniert, weil es nicht nur auf authentische Art und Weise die frühen Missionsstrategien widerspiegelt, sondern auch die Kolonialisierung und den Ausbau dieses Landstriches sowie den anschließenden Rückzug aus den unwirtschaftlichen Gebieten. Die Reste der Kirchen von aufgegebenen oder zerstörten Orten sind in einigen Fällen die letzten vorhandenen Spuren ganzer Dörfer. Das harte und leidvolle Schicksal der Bewohner dieser Ortschaften findet in den Überresten der Kirchen ein letztes Denkmal.

Aktualisiert: 2017-07-24
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Joachim von Fiore, Concordia Novi ac Veteris Testamenti

Joachim von Fiore, Concordia Novi ac Veteris Testamenti von Patschovsky,  Alexander

Die ist das Hauptwerk Joachims von Fiore († 1202). Darin setzte sich Joachim so umfassend und grundlegend wie in keinem anderen zum Ziel, das mit seinem Namen unverwechselbar verbundene System einer Korrespondenz zwischen geschichtsprägenden Ereignissen des Alten und des Neuen Testaments – das heißt der Kirchengeschichte als Weltgeschichte, bei der die Gottheit in ihrer dreieinigen Gestalt Regie führte und die auf ein bevorstehendes Zeitalter des Geistes zulief –, hermeneutisch zu erschließen, methodologisch zu begründen und in der Sache ad oculos zu demonstrieren. Das Werk ist damit nichts weniger als die früheste Ausformung eines geschichtsphilosophischen Systems, das der Philosoph Karl Löwith in eine Reihe mit Hegel und Marx stellte. Nach Weite des Entwurfs, Komplexität der Gedanken, Umfassendheit der erfassten Bezüge menschlicher Existenz, auch nach geistiger Klarheit, Stringenz der Argumentation und sprachlicher Kraft ist die ein Stück Weltliteratur; allerdings eines, das es als solches erst noch zu erschließen gilt. Dazu liefert die vorliegende Ausgabe die Grundlage, in der das Werk erstmals vollständig einer kritischen Edition zugeführt wurde, versehen mit einer Einleitung, die neben den üblichen Ausführungen zu Entstehungszeit, Ratio editionis etc. vor allem den Gedankengang zu skizzieren sucht.

Aktualisiert: 2017-07-24
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Geschichte der Monumenta Germaniae historica

Geschichte der Monumenta Germaniae historica von Breslau,  Harry

Die auf die 1819 vom Reichsfreiherrn Karl vom Stein gegründete „Gesellschaft für ältere deutsche Geschichtskunde“ zurückgehenden Monumenta Germaniae Historica haben die Aufgabe, durch kritische Quellen-Ausgaben und -Studien der wissenschaftlichen Erforschung der mittelalterlichen Geschichte Deutschlands und Europas zu dienen. Dieses Ziel verfolgen sie dadurch, dass sie in ihren Editionsreihen mittelalterliche Textquellen der Forschung zugänglich machen und durch kritische Studien zur wissenschaftlichen Erforschung der deutschen und europäischen Geschichte beitragen. Die Aufgaben der Monumenta Germaniae Historica haben sich in den letzten Jahrzehnten durch die Einbeziehung neuer Quellengruppen und durch die Vermehrung der Forschungsbereiche stetig erweitert. Neben Werken der Geschichtsschreibung, Urkunden, Gesetzen und Rechtsbüchern werden auch Briefsammlungen, Dichtungen, Memorialbücher und Necrologe, politische Traktate und Schriften zur Geistesgeschichte herausgegeben.

Aktualisiert: 2017-07-20
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Corpus subscriptionum

Corpus subscriptionum von Wallenwein,  Kirsten

Subscriptiones sind Bestätigungen der Textkontrolle, die in spätantike und frühmittelalterliche Handschriften eingetragen worden sind. Sie nennen idealerweise Ort, Datum und Namen des Prüfers und zeigen somit Wege der Textüberlieferung im frühen Mittelalter auf. Die lange Zeit maßgebende Studie von Otto JAHN stammt aus dem Jahr 1851 und erfasst auf 45 Seiten nur einen Teil des Materials. Zu Beginn des XX. Jahrhunderts war ein Band mit Codicum latinorum subscriptiones für die von Ludwig TRAUBE begründete Reihe «Quellen und Untersuchungen zur Lateinischen Philologie des Mittelalters» angekündigt. Dieses alte Desiderat wird mit dem vorliegenden Band eingelöst. Auf einen Forschungsbericht folgen Darstellungs- und Katalogteil. Letzterer bringt die Edition aller bekannten original- und kopialüberlieferten subscriptiones vom ausgehenden IV. Jahrhundert bis zum Jahr 800 – von der Zeit Theodosius’ des Großen bis zu der Karls des Großen. Ein farbiger Tafelteil bildet zahlreiche subscriptiones in Originalüberlieferung ab und beschließt zusammen mit dem Handschriften- und Namenregister, einer Zeittafel und einer Karte zu den Überlieferungszentren der spätantiken und frühmittelalterlichen subscriptiones den Band.

Aktualisiert: 2017-07-24
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Vom finsteren zum bunten Mittelalter

Vom finsteren zum bunten Mittelalter von Bildhauer,  Bettina, Busch,  Nathanael, Gallé,  Volker, Goller,  Detlef, Kost,  Jürgen, Meier,  Frank, Rohr,  Christian, Schindler,  Andrea, Sieber,  Andrea, Zeppezauer-Wachauer,  Katharina

Der Begriff vom finsteren Mittelalter ist nicht nur ein Kampfbegriff von Renaissance und Aufklärung, der die jeweilige Gegenwart in hellerem Licht erscheinen lassen sollte. Auch die Mittelalterverfilmungen unserer Gegenwart zeigen oft ein Bild von schlechtem Wetter, Schmutz und Dreck als Kulisse der Handlungen. Was darin gedeiht, ist häufig brutale Gewalt und Herrschsucht. Andererseits ist das Mittelalterspiel im Reenactment und auf Märkten eher bunt und fröhlich. Es wird mit Identitäten und Kulturen gespielt. Und auch dafür gibt es im Mittelalter Ansatzpunkte. Das Aufspüren der Ambivalenzen in allen Zeitaltern ist angesagt im hermeneutischen Prozess von Alterität und Identität. Wie wir auf die Geschichte schauen und was wir für Heute und Morgen auswählen, ist nicht nur eine Frage von Erkenntnis und Interesse, sondern auch eine Entscheidung zur gesellschaftlichen Gestaltung, wenn der Blick in Inszenierungen mündet, seien sie wissenschaftlicher, künstlerischer, musealer oder touristischer Art. Die 10. Tagung der Nibelungengesellschaft befasste sich unter dem Titel »Vom finsteren zum bunten Mittelalter« im Herbst 2015 mit diesem Fragenkomplex.

Aktualisiert: 2017-07-19
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Fyrir vináttu sakir – um der Freundschaft willen

Fyrir vináttu sakir – um der Freundschaft willen von Mora,  Marco

Freundschaften spielten - insbesondere neben verwandtschaftlichen Bindungsverhältnissen - im Zusammenleben menschlicher Gemeinschaften zu allen Zeiten eine wichtige Rolle. Dabei bezeichnet der Oberbegriff "Freundschaft" aber eine, aus heutiger Sicht, ganze Reihe unterschiedlicher Beziehungsformen. Gefolgschaftsverhältnisse wurden ebenso darunter subsumiert wie Kampf- und Reisegemeinschaften oder Liebesverhältnisse. Der vorliegende Band befasst sich mit dem Phänomen Freundschaft anhand einer Vielzahl unterschiedlicher Quellentexte aus dem Sprachraum des Altnordischen, wobei der Schwerpunkt auf den Gattungen der Isländersagas (Íslendingasögur) und der Königssagas (Konungasögur) liegt. Der Zeitrahmen erstreckt sich dabei von der sogenannten "Sagazeit" (ca. 870-1030 n.Chr.) bis ins ausgehende 13. Jahrhundert. Ziel der Untersuchung ist es, einen umfassenden Überblick über den Stellenwert freundschaftlicher Bindungen im Bewusstsein der Zeitgenossen zu liefern

Aktualisiert: 2017-07-19
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Geprägte Bilderwelten der Romanik

Geprägte Bilderwelten der Romanik von Hartner,  Johannes, Haverkamp,  Eva, Hirsch,  Martin, Hylla,  Alexandra, Matzke,  Michael, Rizzolli,  Helmut, Torggler,  Armin, Wihoda,  Martin, Winter,  Heinz

Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert entstanden neben Münzen, die nur mit Buchstaben versehen waren, auch romanische Bildmünzen. Besonders in Mitteleuropa zeigen diese einen außerordentlichen Bilderreichtum, der hier erstmals unter kunsthistorischen Gesichtspunkten als romanische Kleinkunst behandelt wird. Die Publikation betrifft dabei den geografischen Raum zwischen Brixen und Prag, Augsburg und Wien.

Aktualisiert: 2017-07-24
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Ehrenvolle Abwesenheit. Studien zum adligen Reisen im späteren Mittelalter

Ehrenvolle Abwesenheit. Studien zum adligen Reisen im späteren Mittelalter von Hirschbiegel,  Jan, Künzel,  Karolin, Leiber,  Lisa, Paravicini,  Werner, Schneider,  Hauke, von Seggern,  Harm, Wessela,  Eva-Maria

Seit den Untersuchungen zu den Preußenreisen des westeuropäischen Adels, dem großen Thema seiner Habilitationsschrift, deren erster und zweiter Teil 1989 und 1995 erschienen sind, bildet das adlige Reisen mit all seinen Varianten eines jener Forschungsfelder, die Werner Paravicini anhaltend beschäftigen. Von dieser intensiven Forschungstätigkeit zeugt nun nach den "Menschen am Hof", "Edelleute und Kaufleute" und den "Studien zum adligen Leben" auch der vorliegende vierte Band mit ausgewählten Aufsätzen zum Thema. Dabei werden einst veröffentlichte Texte nicht nur erneut publiziert, sondern in einer thematisch orientierten Zusammenstellung als Einheit präsentiert, versehen mit einem chronologischen Verzeichnis der Reisedokumente, zudem überarbeitet und übersetzt (Konrad von Scharnachtal) sowie mit in Anhängen edierten Texten versehen (Konrad von Scharnachtal, Leo von Rozmitál). Umfangreiche Nachträge bieten den aktuellen Forschungsstand. Erneut wird deutlich, dass es stets der Mensch ist, der im Mittelpunkt der die alteuropäischen Horizonte abschreitenden Arbeiten steht, ob es sich um die italienischen Albizzi, den Kastilier Alfonso Mudarra, den Berner Konrad von Scharnachtal oder etwa den schwäbischen Ritter Georg von Ehingen handelt, dessen Wappenscheibe auch den Titel des Bandes schmückt. Diese Annäherungen an den Menschen erfolgen auf vielerlei Weise und beziehen sich mitnichten nur auf die schriftliche Überlieferung, sondern folgen auch heraldischen, bildlichen oder materiellen Spuren. Handwerkliches Können, hilfswissenschaftliche Fertigkeit, vielsprachige Kompetenz und sprachliches Niveau finden dabei in Paravicinis Texten zu einer individuell-unverwechselbaren Darstellungsform, die bleibenden Erkenntnisgewinn mit eindrücklichem Lesevergnügen verbindet.

Aktualisiert: 2017-07-20
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Ausgewählte Schriften in fünf Bänden / Studien zur Berliner und Brandenburgischen Geschichte

Ausgewählte Schriften in fünf Bänden / Studien zur Berliner und Brandenburgischen Geschichte von Müller-Mertens,  Eckhard

Eckhard Müller-Mertens (Jahrgang 1923) zählt zu jenen profilierten deutschen Historikern, die in mehr als einem halben Jahrhundert ein respektheischendes wissenschaftliches Werk vorgelegt haben. Die Bibliographie seiner Arbeiten umfasst hunderte Titel, wobei sich mehrere Themen als Schwerpunkte herausschälen, die über Jahrzehnte im Zentrum seiner Forschungen standen. Aus einer nunmehrigen Rückschau ist erkennbar, dass es sich in der großen Mehrheit um Texte handelt, die keineswegs überholt, sondern vielmehr nach wie vor grundsätzlich gültig sind, von denen unverändert Anregungen und Inspirationen zur weiteren Arbeit ausgehen und die heute zum Kanon der unentbehrlichen historiographischen Bausteine bei der wissenschaftlichen Befassung mit den jeweiligen Gegenständen gehören. Dieser Eindruck einer ungebrochenen Aktualität der Aufsätze, aber zugleich die Erfahrung, dass ein beträchtlicher Teil heute nur unter Mühen erreichbar ist, inspiriert zur Herausgabe einer fünfbändigen Studienausgabe der Arbeiten, die im Original, in unveränderter Form präsentiert werden. Der hier anzuzeigende zweite Band konzentriert sich auf Schriften zur Berliner und Brandenburger Geschichte.

Aktualisiert: 2017-07-13
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Burchards Bericht über den Orient

Burchards Bericht über den Orient von Thomsen,  Christiane

Nur kurze Zeit nach der Gründung des Ayyubidenreiches nahm Friedrich I. Barbarossa diplomatische Beziehungen zu Sultan Saladin auf. Der in diesem Kontext 1175/1176 entstandene Orientbericht Burchards von Straßburg lieferte dem staufischen Kaiserhof neues und aktuelles Wissen über die terra incognita Ägypten und Syrien. Besonders aber zeugt das außergewöhnliche Schriftstück von einem intensiven Austausch zwischen Christen und Muslimen.

Aktualisiert: 2017-07-24
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Gegenwart schreiben im 10. Jahrhundert

Gegenwart schreiben im 10. Jahrhundert von Schlieben,  Barbara

Ausgangspunkt der Studie ist die prinzipielle Herausforderung der Erfassung und Deutung von Gegenwart: Analysiert werden Darstellungsmodelle und Deutungsmuster von Gegenwart im Oberitalien des 10. Jahrhunderts – einer Zeit, die durch politischen und sozialen Wandel sowie durch die neuerliche Rezeption spätantiker Debatten um Gegenwart und Präsenz geprägt war und die die „Gegenwartsschreibung" als Antwort auf soziale Unsicherheit neu erfand.?????

Aktualisiert: 2017-07-24
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