Ästhetik der Einfachheit

Ästhetik der Einfachheit von Schöttker,  Detlev
Einfachheit spielt in Kunst und Architektur der Moderne eine zentrale Rolle. Vertreter des Bauhauses haben daraus seit Mitte der Zwanzigerjahre ein umfassendes Programm entwickelt, das die Gestaltung grundlegend veränderte. Die Wurzeln reichen bis in die antike Rhetorik zurück, in deren Mittelpunkt die Forderung nach Klarheit steht. In der Aufklärung wurde die Forderung nach Einfachheit zu einer zentralen Idee der Literatur- und Architekturtheorie. Einfachheit kann je nach Gegenstand oder Kunst unterschiedliche Formen annehmen, ist aber immer das Ergebnis eines kreativen Prozesses, von dem meist nur das Ergebnis wahrnehmbar ist. Beschränkung auf das Wesentliche und Herstellung von Übersichtlichkeit gehören zu den elementaren Bestandteilen. Die Geschichte der Idee ist bisher nicht umfassend dargestellt worden. Die vorliegende Anthologie mit knapp 40 Texten liefert dafür Bausteine von der Antike bis zur Gegenwart. In einer Einführung stellt der Herausgeber den ideengeschichtlichen Zusammenhang dar. Fragmente und Aphorismen zur Einfachheit beschließen den Band.
Aktualisiert: 2018-06-21
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Architekturführer Stuttgart

Architekturführer Stuttgart von Lambrette,  Uta, Schmolke,  Birgit
Mit etwa 4.000 Kammereintragungen besitzt Stuttgart die höchste Architektendichte in ganz Deutschland. Die baden-württembergische Landeshauptstadt ist Sitz zahlreicher Architekturverlage und beherbergt drei Architekturfakultäten. Dennoch lässt das Image des Stadtbilds zu wünschen übrig. Dieser Architekturführer möchte den Blick auf die Architektur der Stadt weiten und den Leser für die Baukunst begeistern. In acht Touren präsentieren die Autorinnen mehr als 150 Bauten, die aufgrund ihrer städtebaulichen oder architekturgeschichtlichen Relevanz, ihres Modellcharakters, der durch sie ausgelösten Architekturdiskussion und der Beispielhaftigkeit für ihre Zeit ausgewählt wurden.
Aktualisiert: 2018-06-21
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Dichtelust

Dichtelust von Frank,  Susanne, Haemmerli,  Thomas, Kofler,  Andreas, Marchal,  Katharina, Ruby,  Andreas
Der Begriff der Dichte ist im Zusammenhang mit Städtebau oft negativ besetzt. In der politischen Diskussion um die städtebauliche, raumplanerische und demografische Entwicklung wird er oft zum populistischen Schreckensbild mit Hochhäuser-überwucherten Altstädten. Es ist an der Zeit, das Potential der Dichte als qualitativen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität vorzustellen und wieder die Lust am Leben in Gemeinschaften zu erzeugen. In Dichtelust geht es darum, die psychologischen Aspekte von Dichte zu thematisieren und zu zeigen, was dieser Begriff eigentlich bedeutet: eine sinnvolle Ausnutzung der bebaubaren Fläche. Dass dies nicht unbedingt bedeutet, hoch zu bauen, sondern vor allem kompakt, erschliesst sich aus den verschiedenen Formen von historischen städtischer Dichte und zeitgenössischer Nachverdichtung.
Aktualisiert: 2018-06-21
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Architekurführer Slowenien

Architekurführer Slowenien von Bohle,  Hendrik, Dimog,  Jan
Max Fabiani, Jože Plečnik, Edvard Ravnikar: Die Liste der Architekten, die Ljubljana im 20. Jahrhundert prägten, spiegelt nicht nur die geografische Schnittstelle zwischen Italien, Österreich und dem Balkan wider. Die drei Baukünstler stehen auch für eine kontinuierliche Stadtentwicklung nach dem verheerenden Erdbeben 1895. Wiederaufbau, prachtvolle Einzelbauten und eine gemäßigte Moderne haben der Hauptstadt Sloweniens ein harmonisches Stadtbild hinterlassen. Auch während der Zeit der Demokratischen Föderativen Volksrepublik Jugoslawien entstanden anspruchsvolle Neubauten, die sich in das Stadtgefüge integrierten. Dieser Tradition ist die slowenische Baukunst treu geblieben. Zwischen Alpen und Adria hat sich eine neue Architektengeneration etabliert, die ihre sozialistische Vergangenheit anerkennt und zugleich einen selbstbewussten Weg auf der Suche nach nationaler Identität eingeschlagen hat. Die nördlichste Teilrepublik des ehemaligen Jugoslawiens ist von der europäischen Bühne zeitgenössischer Architektur nicht mehr wegzudenken. Dieser Titel stellt Bauten und Projekte mit Fokus auf den vergangenen 100 Jahren vor, ergänzt durch Essays und Interviews junger slowenischer Architekturbüros und Kuratoren.
Aktualisiert: 2018-06-21
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Architekturführer Kabul

Architekturführer Kabul von Dimog,  Jan
Kabul ist eine alte Drehscheibe des Handels, der Kulturen und Religionen. Die Hauptstadt und Afghanistan sind seit jeher ein Schmelztiegel der Völker und Spiritualität, der Ideen und Architekturen. Der Niedergang Kabuls erfolgte mit weitflächigen Zerstörungen im über 20 Jahre währenden Krieg. Seit dem Ende des Talibanregimes 2001 hat ein ungezügelter, planloser Aufbau mit extremen Exzessen begonnen. Trotzdem gibt es seit mehreren Jahren ermutigende Ergebnisse von klugen, denkmalpflegerischen Initiativen hin zur Wahrung des architektonischen Erbes der Viermillionenmetropole, die in 1.800  Metern Höhe liegt. Dieser erste Architekturführer Kabul zeigt mit über 50 Projekten eine bemerkenswerte Bandbreite islamisch-mogulischer und afghanisch-europäischer Baukunst: mogulische Landschaftsarchitektur, europäische Eklektizismus-Bauten und Restaurierungsarbeiten in der Altstadt mit Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert. Interviews und Gastbeiträge von Architekten, Experten und Entwicklungshelfern sowie kulturgeschichtliche Essays und Ausflüge in andere Landesteile komplettieren das Buch.
Aktualisiert: 2018-06-20
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Kulturreformer. Rassenideologe. Hochschuldirektor

Kulturreformer. Rassenideologe. Hochschuldirektor von Meier,  Hans-Rudolf, Spiegel,  Daniela
Paul Schultze-Naumburg (1869–1949), Mitbegründer des Werkbundes und des Deutschen Bundes Heimatschutzes, gehört zu den schillerndsten Vertretern der deutschen Kulturgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als Maler, Publizist, Unternehmer, Architekt und Kulturpolitiker erreichte er eine große Popularität, nach dem Ersten Weltkrieg radikalisierte er sich jedoch zum völkischen Rassisten und wurde früh Mitglied der NSDAP. Adolf Hitler und andere Parteigrößen besuchten ihn auf seinem Anwesen am Fuße der Burg Saaleck. Eingesetzt vom ersten nationalsozialistischen Minister in Thüringen leitete Paul Schultze-Naumburg von 1930 bis 1940 als Direktor die „Staatlichen Hochschulen für Baukunst, bildende Künste und Handwerk“ in Weimar. Der Zielvorgabe folgend, die ehemalige Bauhaus-Stätte auf den Kurs der neuen Machthaber zu bringen, entwickelte Schultze-Naumburg ein explizit antimodernes, an heimatschutzorientierter Handwerklichkeit orientiertes Konzept. In 16 Beiträgen werden im vorliegenden Band Persönlichkeit, Werk und Wirken Paul Schultze-Naumburgs sowie das didaktische und ideologische Profil der Weimarer Hochschule unter seinem Direktorat beleuchtet. Nicht zuletzt werden Wirkung und Nachleben dieser widersprüchlichen, bis heute schwierigen und daher wenig beforschten Persönlichkeit diskutiert. Vorgelegt werden die Ergebnisse eines vom Bauhaus-Institut für Geschichte und Theorie der Architektur und der Planung organisierten wissenschaftlichen Symposiums, das vom 3. bis 4. Dezember 2015 an der Bauhaus-Universität Weimar stattfand.
Aktualisiert: 2018-06-21
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Herrscherbild im Widerstreit

Herrscherbild im Widerstreit von Rickert,  Yvonne
Im Jahre 1763 fand auf der Pariser Place Louis XV, der heutigen Place de la Concorde, die Einweihung der kolossalen Reiterstatue des Königs statt. Mit diesem Ensemble waren der Architekt Ange-Jacques Gabriel und der Bildhauer Edme Bouchardon beauftragt. Die vorliegende Studie widmet sich neben der Entstehungsgeschichte auch der künstlerischen Originalität und den politischen Aussagen von Platz und Denkmal. Insbesondere beschäftigt sich die Autorin mit den unterschiedlichen Ansichten, die darüber bestanden, wie sich der König auf dem Platz zu inszenieren habe. Denn verschiedene Gesellschaftsgruppen versuchten, die Gestaltung des zukünftigen Königsbildes zu beeinflussen: Dem seit Ludwig XIV. etablierten Ideal des triumphierenden Souveräns stand das Bild des Frieden suchenden Herrschers gegenüber. Letztlich konnte sich Ludwig XV. durchsetzen und sich als Friedensfürst verewigen lassen. Darüber hinaus werden größtenteils noch unbekannte Schrift- und Bildquellen daraufhin befragt, wie die interessierte in- und ausländische Öffentlichkeit die auf dem Platz präsentierte Darstellung des Monarchen beurteilte. Die genannten Untersuchungsfelder verbindet die Frage nach dem komplexen Verhältnis zwischen der Souveränität des Königs und der öffentlichen Meinung im Zeitalter der Aufklärung.****************In 1763, in the Place Louis XV (now Place de la Concorde) in Paris, a colossal equestrian statue of the king was unveiled. The ensemble was the work of the architect Ange-Jacques Gabriel and the sculptor Edme Bouchardon. This study examines the development, artistic originality and political statements of both the square and the statue. The author is particularly concerned with the different views that emerged about how the king should present himself in the square. Different social groups tried to influence the design of the proposed royal image: the ideal established since the time of Louis XIV of a triumphant sovereign was set against the image of a ruler seeking peace. Finally Louis XV succeeded in having himself immortalised as a peaceful ruler. Written and visual sources, many of them previously unknown, are examined to establish how public interest at home and abroad judged the portrayal of the monarch presented in the square. These areas of study are linked by the question of the complex relationship between the sovereignty of the king and public opinion in the age of the Enlightenment.
Aktualisiert: 2018-06-20
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Christoph Mäckler. Lehre 1998–2018

Christoph Mäckler. Lehre 1998–2018 von Ebbing,  Georg
Christoph Mäckler zählt nicht nur mit seinen Bauten und Texten, sondern auch mit seiner Lehre zu den wichtigsten und einflussreichsten zeitgenössischen deutschen Architekten. Mit der bereits früh (1991) eingeforderten Rematerialisierung der Architektur und der zunehmenden Notwendigkeit einer Rekultivierung des öffentlichen Raums verbindet sich für Mäckler nicht nur in der Gründung des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst, sondern vor allem in der Lehre und in den Veranstaltungen seines Städtebau-Lehrstuhls an der TU  Dortmund von 1998 bis 2018 die Vorstellung von einer heutigen Stadtbaukunst, die im konkreten Ort und in der Geschichte gleichermaßen verankert ist. Diese Publikation gibt Einblick in die Grundlagen und Gedanken einer zeitgenössischen Stadtbaukunst und stellt die Entstehung und Entwicklung der Lehrmethode dar, die auf der Vermittlung von Erfahrungswissen und der Suche nach dem Selbstverständlichen basiert. Anhand der architektonischen und städtebaulichen Lehrziele werden studentische Projekte dargestellt, die einen Überblick über die vielfältigen Aufgaben bieten und exemplarische Beiträge zu aktuellen städtebaulichen Fragestellungen liefern.
Aktualisiert: 2018-06-20
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Architekturführer Reykjavík

Architekturführer Reykjavík von Weber,  Arwen Moira
Mit knapp 120.000 Einwohnern gehört die nördlichste Hauptstadt Europas zu den kleineren Metropolen des Kontinents, dennoch überzeugt sie mit pulsierendem Leben, einer breit gefächerten Kunst- und Designszene, farbenfrohen Häusern und moderner Architektur. Gelegen an der größten Bucht des Landes und 900 Meter unterhalb des Gebirgszugs Esja, bietet Reykjavík ein eindrucksvolles Stadt-Land-Szenario. Insgesamt leben etwa 40  Prozent der isländischen Bevölkerung in der Hauptstadt, somit bietet Reykjavík bereits großzügige Einblicke in die architektonische Geschichte des Landes, vom frühen Besiedlungszeitalter im Jahr 870 durch erste Bauernhöfe aus Torf bis hin zu einem der gegenwärtig modernsten Konzerthäuser der Welt. Vor allem die Spuren der frühen Moderne des 20.  Jahrhunderts sowie der Durchbruch des Baumaterials Beton lassen sich an vielerlei Ecken der Stadt bewundern. Dieser Architekturführer führt nicht nur durch das pulsierende Herz der Hauptstadt, sondern lädt auch zu den versteckten Architekturperlen ein und ermöglicht neue Einblicke fernab der allseits bekannten Attraktionen.
Aktualisiert: 2018-06-20
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