Das Laufstegtheater von K.U.SCH.

Das Laufstegtheater von K.U.SCH. von Krätschmer,  Renate, Schwarzenberger,  Jörg
Das von Renate Krätschmer und Jörg Schwarzenberger (K.U.SCH.) konzipierte Laufstegtheater repräsentiert eine spezifische Form des Objekttheaters. Aus Sichtweise der bildenden Kunst entwickelt, ist es ebenso durch einen Hang zum Gesamtkunstwerk wie durch ein Nahverhältnis zu neueren performativen Tendenzen charakterisiert. Schauplatz des Laufstegtheaters ist eine schmale, linear verlaufende Bühne, die wie der klassische Catwalk zu beiden Seiten von Publikum umlagert ist. Auch der szenische Ablauf zitiert mit einer permanenten Passage von PassantInnen das Medium Modenschau. Es ist ein Endlosband, ein Kommen und Gehen in beide Richtungen. Tempowechsel. Wiederholungen. Verweilungen. Experimentiert wird mit Form und Inhalt, thematisiert wird die Fragwürdigkeit der Zeitgenossenschaft. Die Form ist immer auch Inhalt, der Rahmen ist stets auch Bild. Die stark verschnittenen Interpretationsebenen sind so vielfältig wie abwechslungsreich. Sie umfassen die rasante und süffisante Parade wie das deftige Panoptikum, die archetypische Collage wie eine Second Reality Show, wobei auch dezidiert mit fein-ironischer Besinnlichkeit und einer Stilisierung trivialer Rituale gespielt wird. Das Buch bietet einen Überblick über die lange Geschichte des Laufstegtheaters und die einzelnen Stationen, an welchen es in den letzten Jahren zu sehen war.
Aktualisiert: 2018-01-09
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Constanze Mozart

Constanze Mozart von Krister,  Hanne, Servatius,  Viveca
Constanze Mozart, geb. Weber (1762-1842), war neun Jahre lang mit dem schon zu Lebzeiten berühmten Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart verheiratet. Als dieser am 5. Dezember 1791 starb, hinterließ er eine knapp 30-jährige Witwe, deren Leben sich nach einer nicht immer leichten, aber doch glücklichen Ehe nun von Grund auf änderte. Constanze blieb mit zwei Söhnen zurück und stellte ihr ganzes weiteres Leben – auch zusammen mit ihrem zweiten Ehemann, Georg Nikolaus Nissen – in den Dienst der Erinnerung an Leben und Werk des großen Komponisten. Damit legte sie den Grundstein für das bis heute ungebrochene Interesse an Mozarts Musik. Viveca Servatius würdigt in ihrer umfassenden Biographie den Werdegang und die verdienstvollen Leistungen Constanze Mozarts und räumt dabei mit einigen Vor- und Fehlurteilen der Musikgeschichtsschreibung auf.
Aktualisiert: 2018-01-08
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Giovanni Battista Viotti (1755 – 1824)

Giovanni Battista Viotti (1755 – 1824) von Brenning,  Ulrike
Der Violinvirtuose und Komponist Giovannia Battista Viotti (1755 – 1824) war einer der berühmtesten Geiger seiner Zeit. Er machte eine große europäische Karriere, die ihn bis nach St. Petersburg brachte. Die beiden künstlerischen Zentren seines Lebens waren Paris und London. Dort wirkte er als Solist, Komponist, Theaterleiter und Violinlehrer. Er trat gemeinsam mit Joseph Haydn in London auf, und noch Johannes Brahms schätzte Viottis Violinkonzerte sehr. Darüber hinaus hat Viotti die moderne Violintechnik entscheidend geprägt. Die Kulturjournalistin und Musikwissenschaftlerin Ulrike Brenning beschreibt das Leben Viottis auf der Grundlage umfangreicher Recherchen als spannende, europäische Lebensgeschichte im Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklungen auf dem Höhepunkt der Aufklärung und der Französischen Revolution. Sie würdigt das weitgehend unbekannte kompositorische Werk. Eine CD mit Streichquartetten von Viotti ist dem Buch beigefügt und ermöglicht einen direkten Höreindruck. Es ist die erste Biografie über Giovanni Battista Viotti in deutscher Sprache.
Aktualisiert: 2018-01-08
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„La cosa è scabrosa“

„La cosa è scabrosa“ von Bebermeier,  Carola, Unseld,  Melanie
„La cosa è scabrosa“ – „Die Sache ist heikel!“, wissen die Gräfin, Susanna und Figaro, als sie das Verwechslungsspiel für den Grafen einfädeln, das doch „nach Theaterbrauch“ glücklich enden soll. Dieses Verwirr- und Verwechslungsspiel ist der Nährboden für Amüsement in der Opera buffa Le nozze di Figaro von Lorenzo da Ponte und Wolfgang Amadé Mozart. Dass sich solcherart Vergnügen auf der Wiener Opernbühne 1786 ereignen konnte, basiert nicht zuletzt darauf, dass das Publikum mit den Konventionen der Opera buffa, den auf und hinter der Bühne agierenden Personen und den in Libretto und Musik verborgenen intertextuellen Anspielungen vertraut war. Diese Zusammenhänge rund um das „Ereignis Figaro 1786“ werden in diesem Sammelband neu betrachtet: in der Zusammenschau dessen, was das Wiener Publikum dieser Zeit erlebte und faszinierte, welche Diskurse virulent waren und welche Akteurinnen und Akteure auf und hinter den Bühnen standen.
Aktualisiert: 2018-01-08
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Musizierende „Wunderkinder“

Musizierende „Wunderkinder“ von Traudes,  Jonas
Mozart ist kein Einzelfall: Ob auf der Konzertbühne, am Königshof oder in der Kuriositätenschau – musizierende 'Wunderkinder' waren um 1800 in Europa allgegenwärtig. Neben der Gunst von Mäzenen und Publikum trugen Zeitungen, Zeitschriften und gedruckte Bildporträts zu ihrer Popularität bei. Jonas Traudes verfolgt in seinem Buch die Spuren des Organisten William Crotch, des Violinisten Hippolyte Larsonneur sowie der Harfenistin Isabella Rudkin alias The Infant Lyra. Mit der Methode der Mikrogeschichte deckt er vor allem die Perspektiven auf, aus denen diese Kinder in der Öffentlichkeit betrachtet wurden. Als Ikonen ästhetischer Ideale sowie als Objekte der Pädagogik und der Naturwissenschaften bewegten sie sich im Spannungsfeld von Adoration und Observation.
Aktualisiert: 2018-01-08
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Herz des Tanzes – Tanz des Herzens

Herz des Tanzes – Tanz des Herzens von Eilenstein,  Harry
Mein Interesse für den Tanz wurde durch das Ballett "Der Kuss der Fee" geweckt, das ich ganz romantisch mit 18 Jahren zusammen mit meiner Freundin in einem alten Wasserschloss gesehen habe. Das Ballett stammt von Igor Strawinsky, der darin viele Melodien von Peter Tschaikowsky verwendet hat. Zwei Jahre später habe ich begonnen, selber klassisches Ballett zu tanzen. Kurz danach kamen indischer Tanz und spanischer Tanz hinzu und zehn Jahre später auch afrikanischer Tanz und einige indianische Tänze sowie der Fünf-Rhythmen-Tanz. Nach und nach habe ich alles an Tanz ausprobiert, was ich erreichen konnte und was interessant aussah. Dabei habe ich immer wieder nach der "Quelle des Tanzes" gesucht und habe sie schließlich in meinem eigenen Herzen gefunden. Wenn das, was in meinem Innersten lebt, ungehindert durch meine Psyche in meine Haltungen und Bewegungen fließen kann, wird es zu einem Tanz des Herzens. Nachdem ich entdeckt hatte, dass die Dinge, die ich in der Meditation und in der Magie erlebt und gelernt hatte, auch auf den Tanz übertragen konnte, wurde das Tanzen noch lebendiger - man kann aus den Wünschen in seinem Herzen heraus durch klare innere Bilder und mit ihnen übereinstimmende äußere Bewegungen die Lebenskraft lenken. Dann strahlt die Quelle des Tanzes im eigenen Herzchakra durch die übrigen sechs Chakren nach außen - die Identität wird in drei Stufen erst zu einem hemmungslosen Wünschen, dann zu einem Gestalten der Situation, in der man sich befindet, und schließlich berührt man seinen Bewegungen die Welt. In einem solchen Tanz kann die Selbstliebe aufglühen, die Freude über das Leben Ausdruck finden - dann werden die eigenen Bewegungen zu einem Tanz des Herzens. Ich stelle den Tanz in diesem Buch auch aus astrologischer Sicht dar und ebenso in seiner historischen Entwicklung von der Altsteinzeit bis heute, da auch diese beiden Sichtweisen das Potential des Tanzes deutlicher machen.
Aktualisiert: 2018-01-08
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Maske & Kothurn, 63. Jg., Heft 1, 2017

Maske & Kothurn, 63. Jg., Heft 1, 2017 von Aubrunner,  Claus, Meister,  Monika, Meurer,  Ulrich, Schmid-Reiter,  Isolde, Schmitt,  Stefanie, Schulte,  Christian, Seier,  Andrea, Storr,  Annette
»Ein alter Gedanke, Wissenschaft«, notiert Friedrich Hölderlin, und das uneingelöst erscheinende Desiderat Wissenschaft ruft noch auf dem Blatt der Handschrift einen ganzen Hof von Konnotationen, von Korrespondenzen mit umstehenden Wörtern auf. Zwei Fragen nach der Lehre, nach ungewöhnlichen wissenschaftlichen Arbeiten haben die Autorinnen und Autoren der beiden Hefte auf den Plan gerufen. Die Positionen und Artikel zur Theater-, Film- und Medienwissenschaft verraten, welche unterschiedlichsten Fragen das Denken an der Universität Wien antreiben. Vol. 2 Claus Aubrunner Iris Fraueneder Matthias Fritz Christian Harten Julia Haugeneder Bérénice Hebenstreit Hanna Keßler Monika Meister Ulrich Meurer Sophia Neumeister Vrääth Öhner Beate Pamperl Michael Paninski Paul Pibernig Gabriele C. Pfeiffer Ramón Reichert Andrea Seier Isolde Schmid-Reiter Christian Schulte Stefanie Schmitt Veronika Schweigl Manon Steiner Annette Storr Sara Tiefenbacher Martin Wagner Ulrike Wirth
Aktualisiert: 2018-01-08
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200 Jahre Uraufführungen in der Gesellschaft der Musikfreunde

200 Jahre Uraufführungen in der Gesellschaft der Musikfreunde von Krones,  Hartmut
Am 22. Jänner 1813 wurde die „Gesellschaft der Musikfreunde in Wien“ gegründet, aus deren 1817 eröffnetem „Conservatorium“ die heutige Universität für Musik und darstellende Kunst hervorging. Neben Novitäten wurden im 20. Jahrhundert und insbesondere in den letzten 30 Jahren vermehrt auch „offizielle“ Uraufführungen gespielt. Diese Uraufführungen sowie ihr jeweiliges musikalisches und gesellschaftliches Umfeld nahm ein vom Institut für Musikalische Stilforschung der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien gemeinsam mit der Gesellschaft der Musikfreunde im Juni 2012 veranstaltetes Symposion in den Blick, dessen von Expertinnen und Experten aus vier Ländern vorgetragenen Referate nunmehr in dem vorliegenden Band versammelt sind.
Aktualisiert: 2018-01-08
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Samuel Becketts Spuren im 21. Jahrhundert

Samuel Becketts Spuren im 21. Jahrhundert von Knüppel,  Katharina
Auf der Suche nach Samuel Becketts Erbe im 21. Jahrhundert entdeckt die vorliegende Studie den »Dramatiker des Absurden« neu. Im Spiegel der Fortschreibung seines Werks durch zeitgenössische Künstler und Choreographen erscheint der Literat als Medienkünstler avant la lettre. Als Bildkonstrukteur, dessen facettenreiches OEuvre in der frühen Beschäftigung mit Malerei und Film wurzelt – und das sich in einer zwischen Wort und Bild oszillierenden Ästhetik entfaltet. Seine stilbildende Formensprache findet im Wechselspiel der Künste einen medienübergreifenden Resonanzraum, der anhand ausgewählter Beispiele von den 1960er Jahren bis ins digitale Jahrtausend ausgelotet wird.
Aktualisiert: 2018-01-05
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