Felix Martin Furtwängler

Felix Martin Furtwängler von Freitag,  Michael, Philipsen,  Christian
"Die Zahl derer, die sich mit dem Thema „Künstlerbuch“ beschäftigen, ist nie groß gewesen. Das gilt für die Schaffenden selbst, aber auch für die Liebhaber dieses Spezialgebiets der Grafik, das oft auch unter „visueller Poesie“ gefasst wird. Der Begriff umschreibt ein Gesamt-kunstwerk, das zwischen Typografie, Material, Bindungstechnik und Druckverfahren, aber auch zwischen Bild, Text und Objekt eine geistige Einheit sucht und weit über den Anspruch von Buchdesign hinauszielt. Beim Künstlerbuch wird die handwerkliche Umsetzung als Teil der Bildgestalt verstanden. Fertigungstechniken spielen deshalb eine größere Rolle als sonst in der modernen Kunst."
Aktualisiert: 2018-06-21
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Heillose Menschen?

Heillose Menschen? von Lund,  Hannah Lotte
Heinrich von KLeists Erzählungen, Briefe, Dramen und Schriften enthalten zahlreiche religiöse Motive, Bibelanspielungen, kirchenkritische und moraltheologische Überlegungen und verhandeln den Zusammenhang zwischen göttlicher Gerechtigkeit und menschlicher Heillosigkeit. Neben Bearbeitungen religiöser und kirchlicher Texte und Motive treten Figurenwelten des Glaubens und Aberglaubens, Motive aus der ganzen Spannbreite einer thematischen Annäherung, von der Mythologie bis zur aufklärerischen Religionskritik, bildlich gesprochen von Engelserscheinungen bis zur Versperrung des Paradieses: »Doch das Paradies ist verriegelt und der Cherub hinter uns; wir müssen die Reise um die Welt machen, und sehen, ob es vielleicht von hinten irgendwo wieder offen ist.« (Kleist) Zur Auslotung dieses großen, systematisch noch relativ unbearbeiteten Forschungsfeldes lud das Kleist-Museum im Juni 2017 Vertreter und Vertreterinnen unterschiedlicher Fachdisziplinen, der Germanistik, Theologie, Philosophie, Politik- und Geschichtswissenschaften zur bewusst fachübergreifenden Diskussion. Die internationale Konferenz »Heillose Menschen? Religiöse Implikationen in den Werken Heinrich von Kleists« spannte einen Bogen von Kleists Interpretation des Bösen zur Darstellung himmlischer Boten, von der Fortschreibung und literarischen Weiterentwicklung biblischer Sprache bei Kleist bis zur aufgeklärten und postaufklärerischen Bibelkritik, von der theologischen Lesart des Prinzen von Homburg zu Politik in liturgischen Textformen. Der Dialog der Disziplinen eröffnete dabei neue Diskussionsfelder. Als besonders produktiv erwiesen sich Konstellationen, in denen Texte Heinrich von Kleists mit anderen Verarbeitungen religiöser Implikationen, Sprach- oder Bildwerken, in Bezug traten. Aus dem Inhalt: Andrea Allerkamp Schwur-Szenen. Jacques Louis David undDie Familie Schroffenstein Ingo Breuer: »Ein Denkmal? Wie?« Diabolisches und Skatologisches in Heinrich von Kleists Der zerbrochne Krug Hans Richard Brittnacher: Gott der Schmerzen Pablo Valdivia Orozco: Beschädigte Epiphanien. Über eine Figur bei Kleist und Bolaño Nadja Kupsch: Max Liebermanns Begegnung mit Heinrich von Kleist Hannah Lotte Lund: Alte Formen, neue Götter? Eine Frage an Friedrich Schleiermacher und Heinrich von Kleist
Aktualisiert: 2018-06-21
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Herrscherbild im Widerstreit

Herrscherbild im Widerstreit von Rickert,  Yvonne
Im Jahre 1763 fand auf der Pariser Place Louis XV, der heutigen Place de la Concorde, die Einweihung der kolossalen Reiterstatue des Königs statt. Mit diesem Ensemble waren der Architekt Ange-Jacques Gabriel und der Bildhauer Edme Bouchardon beauftragt. Die vorliegende Studie widmet sich neben der Entstehungsgeschichte auch der künstlerischen Originalität und den politischen Aussagen von Platz und Denkmal. Insbesondere beschäftigt sich die Autorin mit den unterschiedlichen Ansichten, die darüber bestanden, wie sich der König auf dem Platz zu inszenieren habe. Denn verschiedene Gesellschaftsgruppen versuchten, die Gestaltung des zukünftigen Königsbildes zu beeinflussen: Dem seit Ludwig XIV. etablierten Ideal des triumphierenden Souveräns stand das Bild des Frieden suchenden Herrschers gegenüber. Letztlich konnte sich Ludwig XV. durchsetzen und sich als Friedensfürst verewigen lassen. Darüber hinaus werden größtenteils noch unbekannte Schrift- und Bildquellen daraufhin befragt, wie die interessierte in- und ausländische Öffentlichkeit die auf dem Platz präsentierte Darstellung des Monarchen beurteilte. Die genannten Untersuchungsfelder verbindet die Frage nach dem komplexen Verhältnis zwischen der Souveränität des Königs und der öffentlichen Meinung im Zeitalter der Aufklärung.****************In 1763, in the Place Louis XV (now Place de la Concorde) in Paris, a colossal equestrian statue of the king was unveiled. The ensemble was the work of the architect Ange-Jacques Gabriel and the sculptor Edme Bouchardon. This study examines the development, artistic originality and political statements of both the square and the statue. The author is particularly concerned with the different views that emerged about how the king should present himself in the square. Different social groups tried to influence the design of the proposed royal image: the ideal established since the time of Louis XIV of a triumphant sovereign was set against the image of a ruler seeking peace. Finally Louis XV succeeded in having himself immortalised as a peaceful ruler. Written and visual sources, many of them previously unknown, are examined to establish how public interest at home and abroad judged the portrayal of the monarch presented in the square. These areas of study are linked by the question of the complex relationship between the sovereignty of the king and public opinion in the age of the Enlightenment.
Aktualisiert: 2018-06-20
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Christoph Mäckler. Lehre 1998–2018

Christoph Mäckler. Lehre 1998–2018 von Ebbing,  Georg
Christoph Mäckler zählt nicht nur mit seinen Bauten und Texten, sondern auch mit seiner Lehre zu den wichtigsten und einflussreichsten zeitgenössischen deutschen Architekten. Mit der bereits früh (1991) eingeforderten Rematerialisierung der Architektur und der zunehmenden Notwendigkeit einer Rekultivierung des öffentlichen Raums verbindet sich für Mäckler nicht nur in der Gründung des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst, sondern vor allem in der Lehre und in den Veranstaltungen seines Städtebau-Lehrstuhls an der TU  Dortmund von 1998 bis 2018 die Vorstellung von einer heutigen Stadtbaukunst, die im konkreten Ort und in der Geschichte gleichermaßen verankert ist. Diese Publikation gibt Einblick in die Grundlagen und Gedanken einer zeitgenössischen Stadtbaukunst und stellt die Entstehung und Entwicklung der Lehrmethode dar, die auf der Vermittlung von Erfahrungswissen und der Suche nach dem Selbstverständlichen basiert. Anhand der architektonischen und städtebaulichen Lehrziele werden studentische Projekte dargestellt, die einen Überblick über die vielfältigen Aufgaben bieten und exemplarische Beiträge zu aktuellen städtebaulichen Fragestellungen liefern.
Aktualisiert: 2018-06-20
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Christo & Jeanne-Claude –– Fotografien von Wolfgang Volz

Christo & Jeanne-Claude –– Fotografien von Wolfgang Volz
„Die Menschen lieben einmalige, vergängliche Ereignisse.“ Christo und Jeanne-Claude (geb. 1935 in Gabrowo, Bulgarien / geb. 1935 in Casablanca, gest. 2009 in New York) waren eines der populärsten Künstlerpaare unserer Zeit. Ihnen gelang es wie kaum einer anderen künstlerischen Arbeits- und Lebensgemeinschaft, die engen Grenzen des Kunstbetriebs zu durchbrechen und eine breite Öffentlichkeit für ihre spektakulären Verhüllungsaktionen zu interessieren. Dabei verpackten sie nicht nur Gegenstände, sondern ganze Gebäude, Inseln und Landschaften. Zu den bekanntesten Werken gehören: The Iron Curtain, Rue Visconti, Paris 1962; Running Fence, Kalifornien 1976; The Pont Neuf Wrapped, Paris 1985; Wrapped Reichstag, Berlin 1995, und zuletzt The Floating Piers, Iseosee, Italien 2016. Nach dem Tod von Jeanne-Claude werden die mit ihr geplanten Arbeiten von Christo fortgeführt. Seit 1971 begleitet der Fotograf Wolfgang Volz (geb. 1948 in Tuttlingen) exklusiv die monumentalen Projekte mit der Kamera. Dabei wird er zum Auge der Künstler, und erst seine Fotografien vollenden den langjährigen Prozess von der Planung bis zur Realisierung der aufwendigen Kunstwerke. Das Buch gibt mit zahlreichen farbigen Zeichnungen von Christo und einzigartigen Fotografien von Volz einen Überblick über alle großen Projekte von Christo und Jeanne Claude aus fünf Jahrzehnten gemeinsamen Schaffens. Die Texte schrieben Matthias Koddenberg und Bettina Ruhrberg.
Aktualisiert: 2018-06-20
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Aurich – 1960 bis heute

Aurich – 1960 bis heute von Weißer,  Hans H.
Dieses Buch enthält eine Auswahl von Fotos aus dem Archiv des Fotografen Hans H. Weißer, auf denen Aurich, seine Bürger und die ostfriesische Umgebung im Mittelpunkt stehen und die auch die Veränderungen der Stadt seit den 1960er Jahren dokumentieren. Nahezu alle Fotos waren bereits 2017 in der Ausstellung des Fotografen „Bilder aus Aurich“ im Auricher Rathaus zu sehen. Ein Buch zum immer wieder Blättern und zum (Wieder-)Entdecken, für aktuelle und ehemalige Auricher und für alle Liebhaber Ostfrieslands.
Aktualisiert: 2018-06-19
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