Die Gepanzerten. Geschichte der Schwetzinger Panzer 1938-1945

Die Gepanzerten. Geschichte der Schwetzinger Panzer 1938-1945 von Münch,  Karlheinz, Trojca,  Waldemar

Von November 1938 bis März 1945 war Schwetzingen Garnisonsstandort für Panzer-Einheiten der deutschen Wehrmacht. Anfangs für die I. Abteilung/Panzer-Regiment 23, die in die neu gebaute Kaserne an der Friedrichsfelder Landstraße eingezogen war und von hier aus am Polenfeldzug 1939 und am Frankreich-Feldzug 1940 teilnahm. Nach Beendigung der Kämpfe in Frankreich im Juni 1940 kehrte diese Einheit aber nicht mehr hierher zurück und Schwetzingen wurde als Standort für eine Panzer-Ersatz-Abteilung erwählt. Im Frühjahr 1941 wurde in Schwetzingen die Panzer-Ersatz-Abteilung 100 errichtet und nach deren Verlegung, im Frühjahr 1942, wurde die Panzer-Ersatz- und Ausbildungs-Abteilung 204 aufgestellt. Diese für die Ausbildung von Panzerbesatzungen zuständige Einheit verblieb dann bis März 1945 in der Schwetzinger Panzerkaserne. Die Geschehnisse zum Kriegsende am 30. März 1945 in Schwetzingen bilden den Abschluss des vorliegenden Buches. Dem Autor ist es in jahrelangen Recherchen gelungen, eine heimatgeschichtliche Dokumentation zu erarbeiten. Mit über 600 fast ausschließlich bisher unbekannten Fotografien und Dokumenten veranschaulicht er die Geschichte der Schwetzinger Panzerkaserne und der darin stationierten Einheiten ebenso wie das Kriegsende in seiner Heimatstadt. Der interessierte Leser und sicherlich viele Schwetzinger können sich mit diesem Buch auf eine Zeitreise begeben, das das damalige Zeitgeschehen anschaulich in Wort und Bild wiedergibt. Die Fülle zeitgenössischer Fotos von Militärfahrzeugen und vor allem verschiedener Panzer ist für Modellbauer ein reicher Fundus.

Aktualisiert: 2017-06-19
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Der Fall Foerster

Der Fall Foerster von Jochem,  Clemens

W. R. Foerster war einer der führenden Industriellen Japans. In seiner Fabrik, der NICHIDOKU KIKAI SEISAKUJO, beschäftigte er während der Zeit des Nationalsozialismus eine beträchtliche Anzahl jüdischer Flüchtlinge aus Deutschland und den besetzten Gebieten. Mithilfe des „Jüdischen Flüchtlingskomitees“ sorgte Foerster für alle notwendigen Einreiseformalitäten und übernahm die anfallenden Reisekosten. Aufgrund seines Widerstandes wurde er im Mai 1943 auf Veranlassung deutscher Stellen, unter dem Vorwand der Spionage zu Gunsten der Sowjetunion, verhaftet und gefoltert. Anhand noch verfügbarer Akten wird sein Leben erstmals rekonstruiert. Dem Autor gelingt es, das Geflecht aus Lügen und Desinformation ehemaliger deutscher NS-Beamter, dem sich Willi Foerster bis zu seinem Tod 1966 ausgesetzt sah, zu durchbrechen.

Aktualisiert: 2017-06-22
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Unbekannter Holocaust im Osten Europas

Unbekannter Holocaust im Osten Europas von Heistver,  Alexey

Zeitzeugen und Experten des Vereins „Phönix“ der postsowjetischen Child Survivors berichten über die grauenhaften Massenmorde der Nazis in Osteuropa bis 1945. Sie verdeutlichen, wie vor allem in den baltischen Ländern und der Westukraine bereits 1941 Tausende von Juden noch vor Eindringen der Wehrmachtstruppen von den Einheimischen ausgeraubt und ermordet wurden. Viele von ihnen brechen erstmals ihr jahrzehntelanges Schweigen. Hunderte Verfolgte kamen voller Hoffnung nach Deutschland – aber deutsche Behörden verweigerten ihnen den Status von „Verfolgten des Nazi-Regimes“, mit gravierenden sozialen und ökonomischen Folgen für den Einzelnen.

Aktualisiert: 2017-06-22
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Das Rittergut Garzau und jüdische Zwangsarbeit

Das Rittergut Garzau und jüdische Zwangsarbeit von Schwarz,  Erika, Schwarz,  Gerhard, Simon,  Hermann

Garzau, östlich von Berlin, ist weit über die lokalen Grenzen hinweg durch den preußischen Kartografen Friedrich Wilhelm Carl Graf von Schmettau (1743–1806) bekannt. Auf dem Areal seines Rittergutes hatte der General einen Landschaftsgarten errichten lassen. Heute zeugt lediglich die 2010 rekonstruierte, ursprünglich als Grabmal gedachte größte Feldsteinpyramide Deutschlands noch von der einstigen Blütezeit des Parks. Die wenigsten der zahlreichen Besucher dürften um die Verbindung des Anwesens und seiner späteren Eigentümer mit der jüdischen Geschichte Berlin-Brandenburgs wissen. Paul von Rohrscheidt und sein Sohn Hans, beide eng verwandt mit Katia Pringsheim, der Gattin des Nobelpreisträgers Thomas Mann, führten das Gut Ende des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts zu wirtschaftlichem Aufschwung. Von 1939 bis 1943 mussten auf dem Besitz Jüdinnen und Juden Zwangsarbeit für die Kriegswirtschaft leisten. Erika und Gerhard Schwarz beschreiben erstmalig das „Jüdische Arbeitseinsatzlager Garzau“, seine Entstehung, Funktion und Verwaltung als Bestandteil der faschistischen Judenverfolgung und rekonstruieren die Biografien der ehemaligen Insassen. Keiner von ihnen überlebte den Holocaust. Die Autoren stützen ihre detektivische Recherche auf einen bisher nicht ausgewerteten Schriftwechsel, der sie von Garzau nach Berlin, Fürstenwalde, Paris, Zürich, London, New York, Tel Aviv und Auschwitz brachte. Dieses Buch soll auch Anregung zur Erforschung der jüdischen Zwangsarbeit in über 20 anderen Orten Brandenburgs sein.

Aktualisiert: 2017-06-22
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General der Gebirgstruppe Hans Schlemmer

General der Gebirgstruppe Hans Schlemmer von Kaltenegger,  Roland

Dies ist die Geschichte von General der Gebirgstruppe Hans Schlemmer. Am 18. Januar 1893 in Nesselwang im Allgäu geboren, trat er nach dem Abitur als Fahnenjunker in das 2. bayerische Pionierbataillon ein und wurde kurz vor Kriegsausbruch 1914 in das 5. bayerische Feldartillerieregiment nach Landau in der Pfalz versetzt. Mit ihm zog er in den Ersten Weltkrieg, den er als Zug- und Batterieführer bestritt. In die Reichswehr übernommen, diente Hans Schlemmer jahrelang bei der II. Abteilung des (Gebirgs-) Artillerieregiments in Landsberg am Lech und studierte an der Technischen Hochschule in Berlin-Charlottenburg. Im Herbst 1938 wurde er zum Kommandeur der III. schweren Abteilung des Gebirgsartillerieregiments 111 der 2. Gebirgsdivision in Innsbruck ernannt. Nach dem Polenfeldzug nahm er als Kommandeur des Artillerieregiments 7 am Frankreichfeldzug teil. Ende 1941 wurde er während des Russlandfeldzuges im Mittelabschnitt der Ostfront mit der Führung der sich in schwieriger Lage befindenden 134. Infanteriedivision beauftragt, die er innerhalb kurzer Zeit wieder in einen kampfstarken Großverband verwandelte und hervorragende Abwehrerfolge mit ihr erzielte, für die er am 21. April 1942 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet wurde. Nach den harten Rückzugsgefechten, die sich an die erfolglose Operation „Zitadelle“ im Großraum Kursk anschlossen, wurde Hans Schlemmer am 18. Januar 1944 das 369. Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes für seine Führungsleistung als Kommandeur der 134. Infanteriedivision verliehen. Am 2. Juli 1944 übernahm der am 9. November 1944 zum General der Gebirgstruppe beförderte Hans Schlemmer die Führung des LXXV. Armeekorps im Rahmen der Armee „Ligurien“ an der Westalpenfront, die er bis zur Kapitulation auf dem oberitalienischen Kriegsschauplatz führte.

Aktualisiert: 2017-06-07
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In der Hölle der Atlantikschlacht

In der Hölle der Atlantikschlacht von Röll,  Hans-Joachim, Wende,  Thomas

Dies ist die Geschichte von Oberleutnant zur See Rudolf Walther. Am 30. Juni 1922 in Dohna, Sachsen, geboren, trat er am 1. Oktober 1940 als Seeoffiziersanwärter in die Kriegsmarine ein. Er hatte dort zunächst seine Grundausbildung zu durchlaufen, gefolgt von der praktischen Bordausbildung auf dem Zerstörer Z 24 und als Fähnrich zur See auf U 87. Mit U 87 nahm er an zwei Feindfahrten unter Kapitänleutnant Joachim Berger teil, die ihn vom Nordatlantik bis zur Neufundlandbank und Nova Scotia führten. Ab April 1942 begannen für Rudolf Walther die eigentlichen Wachoffizierslehrgänge an den verschiedenen Marineschulen im Wechsel mit praktischen Bordausbildungen. Als überzähliger Wachoffizier auf U 231 kommandiert, machte er mit diesem U-Boot noch einmal alle Übungen und Manöver der Agru-Front mit. Schließlich wurde er als I. Wachoffizier auf U 256 kommandiert, eines der wenigen U-Boote, die zu einem Flak-U-Boot umgebaut worden waren und das unter dem Kommando von Werner Brauel stand. Auf diesem Boot erlebte er die Hölle der Atlantikschlacht der Jahre 1943 und 1944. Schon längst waren die deutschen Unterseeboote vom Jäger zum Gejagten geworden. Vor allem die Fähigkeiten des mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichneten Wilhelm Brauel waren es, die U 256 immer wieder zurück in den Stützpunkt Brest nach Frankreich führten. Mit Beginn der Invasion am 6. Juni 1944 stand auch U 256 am Gegner, wurde allerdings durch Bombentreffer derart beschädigt, dass es zurück zum Stützpunkt musste. Die Besatzung von U 256 übernahm U 92 in Brest und Rudolf Walther war wiederum als I. Wachoffizier mit an Bord. Auf U 92 erlebte er eine Feindfahrt im englischen Kanal und die anschließende Überführung des Bootes nach Norwegen. Zurück in Deutschland musste Rudolf Walther Abschied von den Männern nehmen, mit denen er eineinhalb Jahre die Hölle des Nordatlantiks geteilt hatte. Im Januar 1945 folgte ein Kommandantenlehrgang in Danzig und die Kommandierung als überzähliger Kommandantenschüler auf U 3011, einem Boot von Typ XXI, des zu dieser Zeit wohl modernsten U-Bootes der Welt.

Aktualisiert: 2017-06-07
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Im Fadenkreuz der Scharfschützen

Im Fadenkreuz der Scharfschützen von Gilbert,  Adrian, McKenney,  Tom C., Mills,  Dan, Moorhouse,  Roger, Newark,  Tim, Pegler,  Martin, Plaster,  John L., Sasser,  Charles W., Spicer,  Mark, Thompson,  Leroy, Tonkin,  John B.

- Ein stiller Landwirt und Elchjäger bietet der sowjetischen Armee in den eisigen Weiten Kareliens die Stirn. - Eine wunderschöne junge russische Geschichtsstudentin wird in der Verteidigung für ihr Land zur erfolgreichsten Scharfschützin des 2. Weltkriegs. - Ein bescheidener amerikanischer Farmerssohn vollbringt am Kasserinpass Erstaunliches. - Ein patriotischer japanischer Soldat gibt auf einer einsamen Insel im Pazifik mit seinem letzten Schuss sein Leben für das Vaterland. Die vorliegende außergewöhnliche, interessante und informative Anthologie beleuchtet in fesselnder Weise die Erfolgs- und Lebensgeschichten von zehn erfolgreichen Scharfschützen des Zweiten Weltkriegs wie Simo Häyhä, Ljudmila Pawlitschenko, Wassili Saizew, Sepp Allerberger, Harry M. Furness und viele mehr. Im Privatleben still und bescheiden, wurden sie durch die Umstände des Kriegs gezwungen, ihre Aufgaben an den Fronten zu erfüllen. Jeder von ihnen war hervorragend, ohne sich mit seinen Taten zu brüsten. Die einzelnen Porträts wurden von namhaften englischsprachigen Militärjournalisten verfasst, die es damit ausnahmslos geschafft haben, die Scharfschützen und deren Kriegserlebnisse anschaulich und fesselnd darzustellen. Von der Beschreibung der Gewehre und des Umgangs der Schützen mit diesen, bis zur Schilderung von Tarntechniken und Geländeerkundungen erfährt der Leser alles über die Lebens- und Kampfsituationen dieser Soldaten. Ein ganzes Kapitel widmet sich der Entwicklung der Schulung von Scharfschützen während des 2. Weltkriegs, die maßgeblich von dem englischen Hauptmann Clifford Shore vorangetrieben wurde. Seine Erkenntnisse sammelte er in einem Buch, das später auch in der Scharfschützenausbildung anderer Länder Verwendung finden sollte. Der vorliegende Band wird durch umfangreiches Fotomaterial vervollständigt. Ein sehr lesenswertes Werk für alle, an diesem Thema interessierten Leser.

Aktualisiert: 2017-06-07
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Generalleutnant Willibald Utz

Generalleutnant Willibald Utz von Kaltenegger,  Roland

Dies ist die Geschichte von Generalleutnant Willibald Utz. Am 20. Januar 1893 im oberpfälzischen Furth im Wald geboren, trat er knapp zwei Jahrzehnte später am 1. Oktober 1913 als Fahnenjunker in das 13. Königlich Bayerische Infanterieregiment „Franz Joseph I., Kaiser von Österreich und Apostolischer König von Ungarn“ ein. Im Ersten Weltkrieg wurde er ausschließlich an der Westfront eingesetzt und mit zahlreichen Orden und Ehrenzeichen ausgezeichnet. In den Nachkriegswirren war er unter anderem an der Niederschlagung des Hitler-Ludendorff-Putsches von 1923 beteiligt. Nach einer fundierten Gebirgsausbildung unter dem späteren General Eduard Dietl in der Reichswehr, bei der er bereits am 1. April 1931 zum Heeresbergführer ernannt wurde, übernahm er das Bad Reichenhaller Gebirgsjägerregiment 100. Mit ihm bestritt er als Regimentskommandeur den Polen- und Frankreichfeldzug. Als bei der Aufstellung der 5. Gebirgsdivision des Generals Julius Ringel das Gebirgsjägerregiment 100 in die „Gams-Division“ eingegliedert wurde, durchbrach Willibald Utz mit diesem die griechische „Metaxaslinie“. Für seinen darauffolgenden mutigen und entschlossenen Einsatz bei der Eroberung von Kreta wurde Oberst Utz am 21. Juni 1941 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Während des Feldzugs gegen Russland stand die 5. Gebirgsdivision im Norden der Ostfront bei Leningrad und an der Newa im Einsatz und kämpfte bei der 1. Ladogaschlacht mit. Am 25. September 1943 zum Kommandeur der 100. Jägerdivision ernannt, hatte Generalmajor Utz mit seiner Division schwere Kämpfe an der Ostfront und gegen Partisanen auf dem Balkan zu bestehen. Als letzter Kommandeur der 2. Gebirgsdivision zog er sich mit seinen Gebirgsjägern von der Oberrheinfront in die Alpenfestung zurück, wo er die Kapitulation erlebte.

Aktualisiert: 2017-06-07
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Oberstleutnant Anton Holzinger

Oberstleutnant Anton Holzinger von Kaltenegger,  Roland

Dies ist die Geschichte von Oberstleutnant Anton Holzinger. Am 30. Dezember 1901 in Pola, dem Standort des ehemaligen österreichischen Seekriegshafens auf der Halbinsel Istrien geboren, trat er am 6. August 1918 als Kriegsfreiwilliger in die k. u. k. Armee ein, wo er seinen ersten militärischen Schliff im Schützenregiment 3 erhielt. Um Seeoffizier zu werden, ließ er sich wenig später als Matrose in die k. u. k. Kriegsmarine versetzen. Nach dem Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Doppelmonarchie und der Beendigung seines Studiums, beteiligte er sich am Grenzschutzdienst im Burgenland gegen die ungarischen Freischärler. Im österreichischen Bundesheer der Ersten Republik war er beim Alpenjägerregiment 9, in dem er als Oberleutnant eine Kompanie führte. 1938 wurde Anton Holzinger in die Deutsche Wehrmacht übernommen. Als Hauptmann und Chef der 1. Kompanie des Gebirgsjägerregiments 138 in der 3. Gebirgsdivision des Generals Eduard Dietl nahm er am Polenfeldzug teil. Nach kurzer Stationierung an der Westgrenze des Reiches führte ihn sein Weg nach Norwegen. Dort wurde er für seine Verdienste als Führer einer Kampfgruppe beim waghalsigen Unternehmen „Wildente“ mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Bei seinem anschließenden Einsatz an der Lizafront schwer verwundet, kam er zur Genesung in die Heimat und wurde anschließend zum Kommandeur des II. Bataillons des Gebirgsjägerregiments 756 ernannt. Mit diesem Verband ging es im Eilmarsch nach Afrika und zum Einsatz im Brückenkopf von Tunesien, um Rommels Truppen zu Hilfe zu eilen, die sich durch die Landung der Alliierten in Algerien in einen Zweifrontenkrieg gezwungen sahen. Nach Kampfeinsätzen mit Gebirgseinheiten der Waffen-SS auf dem Balkan, wurde er zum Regimentskommandeur des Gebirgsjägerregiments 136 in der 2. Gebirgsdivision ernannt und erlebte das Kriegsende in der Alpenfestung. In der Zweiten Republik Österreichs trat Anton Holzinger als Oberst in die B-Gendarmerie ein, um dann im Bundesheer als Brigadier und General bis zum Militärkommandanten von Kärnten aufzusteigen.

Aktualisiert: 2017-06-07
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Blutende Fronten

Blutende Fronten von Kaltenegger,  Roland

Dieses Buch ist alles andere als ein Heldenepos, wie man es tausendfach über den Krieg kennt. Denn das Leben im Graben- und Stellungskrieg mit seinem Schlamm, dem Wasser und den Ratten sowie den menschenverachtenden Tages- und Nachtmärschen während der „Blitzkriege“ ohne die entsprechenden Ruhepausen ist nichts Heroisches, sondern es macht das Leben der geschundenen Frontsoldaten zur Hölle. Aus diesem Grund geht es hier auch nicht um die großen Schlachterfolge und Siege der Generalität, sondern um die stumme Pflichterfüllung von Menschen, die der Krieg schicksalhaft zusammengewürfelt hat und die vielfach vor Angriffsbeginn im Morgengrauen verspürten, dass sie bereits am Abend tot sein werden, noch ehe die Sonne blutrot am Horizont des Schlachtfelds versinkt. In diesem Werk geht es in erster Linie um die Darstellung der leidenden Frontsoldaten und der permanent überforderten Truppenärzte und Sanitäter sowie um das Leben der Rotkreuzschwestern im Inferno des Schlachtgetümmels, um ihr persönliches Schicksal, ihre Ängste, Sorgen und Nöte; aber auch um die Gewissensqualen und Sehnsüchte am Rande der menschlichen Existenz; um den Tod auf dem Schlachtfeld, wenn sich Mann gegen Mann unausweichlich gegenüberstehen. Dann gibt es kein Ausweichen und Entrinnen mehr vor der alles entscheidenden und überlebenswichtigen Frage: „Soll, ja muss ich töten, um nicht selbst getötet zu werden?“ Denn das Ziel eines jeden Krieges war und ist stets das gleiche: Besiege den Feind! Ein Soldat tötet auf den Befehl seines Vorgesetzten, damit er nicht selbst getötet wird. Das ist die erschreckende Formel der Tötungsmaschinerie aller Kriege und kriegerischer Konflikte in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Vor diesem Hintergrund entstand dieses andere, meist bewusst totgeschwiegene Gesicht des Krieges mit seinen schmutzigen Seiten, das dem erbarmungslosen Soldatenalltag sehr viel näher kommt als dasjenige, welches nach dem Zweiten Weltkrieg das verzerrte Heldentum mit seinen falschen Zungenschlägen einer einseitigen Vergangenheitsbewältigung zeigte.

Aktualisiert: 2017-06-07
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Generalleutnant August Krakau

Generalleutnant August Krakau von Kaltenegger,  Roland

Dies ist die Geschichte von Generalleutnant August Krakau. Am 12. September 1894 in Pirmasens geboren, trat er im Alter von knapp zwanzig Jahren am 7. August 1914 in die Ersatzeskadron des Königlich Bayerischen 3. Chevaulegersregiment „Herzog Karl Theodor“ ein und erlebte den Ersten Weltkrieg als Offiziersanwärter und Leutnant im bayerischen 2. Jägerbataillon des Deutschen Alpenkorps an der Westfront, auf dem Balkan und im Kampf an der Isonzofront. In der Reichswehr war er zunächst als Zugführer und später als Kompaniechef beim 20. bayerischen Infanterieregiment eingesetzt. In der deutschen Wehrmacht übernahm er zunächst Aufgaben in der Kommandantur des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr und führte dann als Bataillonskommandeur das II. Bataillon des Infanterieregiments 41 mit dem er am Feldzug gegen Polen teilnahm. Am 5. Februar 1940 wurde er zum Kommandeur des Infanterieregiments 85 ernannt. Als bei der Aufstellung der 5. Gebirgsdivision des Generals Julius Ringel das Infanterieregiment 85 als Gebirgsjägerregiment 85 in die „Gams-Division“ eingegliedert wurde, war er als dessen Kommandeur am Durchbruch durch die griechische „Metaxaslinie“ maßgeblich beteiligt und wurde für seinen mutigen und entschlossenen Einsatz auf Kreta als Oberst am 21. Juni 1941 mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet. Im Sommer 1942 wurde er als Generalmajor auf den finnischen Kriegsschauplatz geholt, um die zusammengeführte 7. Gebirgsdivision als Generalleutnant bis zum Kriegsende als dessen Kommandeur von Mittelfinnland über Lappland nach Südnorwegen herauszuführen, denn es galt unter hinhaltendem Widerstand, seine Division vor der sowjetischen Gefangennahme zu bewahren.

Aktualisiert: 2017-06-15
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Die Unsichtbaren

Die Unsichtbaren von Räfle,  Claus

Da ist Cioma, der sich mit dem Fälschen von Pässen über Wasser hält und, um nicht aufzufallen, in vornehmen Restaurants essen geht und sich sogar ein Segelboot beschafft. Hanni, die ihre Haare blond färbt und hofft, nicht weiter aufzufallen und in der Öffentlichkeit, rund um den Kurfürstendamm unsichtbar wird. Eugen wiederum hat bei einer Familie Unterschlupf gefunden und wird Zeuge, wie ganz kleine einfache Leute voller Empörung über die Naziverbrechen Flugblätter schreiben. Nachts nimmt er mit ihnen an Aktionen des Widerstands teil. Die jüdische Arzttochter Ruth konnte sich als junge Kriegswitwe tarnen und findet eine Anstellung als Hausmädchen bei einem NS-Offizier.

Aktualisiert: 2017-06-09
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Oktoberrevolution. Aufstand gegen den Krieg 1917-1922

Oktoberrevolution. Aufstand gegen den Krieg 1917-1922 von Bollinger,  Stefan

Im Oktober 1917 wurde die bürgerliche russische Regierung gestürzt. »Frieden« und »Brot« hießen die Losungen. Die neuen Kräfte beendeten den Krieg und leiteten den Aufbau einer gänzlich anderen Gesellschaft ein, was weitere Revolutionen nach sich zog: 1921 die Wende zu einer Neuen Ökonomischen Politik, die Beendigung des Bürgerkrieges und die Gründung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken 1922. Die russischen Revolutionen werden heute als Teil einer revolutionären Welle im Gefolge des Ersten Weltkrieges gesehen und als Signal zur Ablösung des Kapitalismus. Der Historiker und Politikwissenschaftler Bollinger beschäftigt sich mit deren unterschiedlichen Auswirkungen bis in die Gegenwart. Er geht der Frage nach, ob der heutige globale Kapitalismus »revolutionär perfektioniert« oder nach dem Muster von 1917 überwunden werden sollte.

Aktualisiert: 2017-06-26
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Erich Koch. Hitlers brauner Zar

Erich Koch. Hitlers brauner Zar von Fuhrer,  Armin, Schön,  Heinz

Als Erich Koch (1896 bis 1986) auf dem Höhepunkt seiner Karriere angekommen war, konkurrierte er mit anderen NS-Größen wie Heinrich Himmler und Alfred Rosenberg um Macht und Einfluss bei Adolf Hitler, der große Stücke auf den kleingewachsenen Emporkömmling hielt. Wie ein König herrschte der gebürtige Rheinländer während des Dritten Reiches als Gauleiter über Ostpreußen und wie ein »brauner Zar« als Reichskommissar der Ukraine. Seine Macht reichte von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer - damit war er Hitlers größter Territorialherr. Der brutale und gnadenlose Machtmensch, dem sogar Stalin wegen seiner Unmenschlichkeit gegen die Ukrainer gerne einen Orden verliehen hätte, wird für den Tod von weit mehr als einer Million Menschen verantwortlich gemacht; nicht eingerechnet Zehntausende von Ostpreußen, die er zum Kriegsende an der rechtzeitigen Flucht vor der heranrückenden Roten Armee hinderte. Gleichzeitig war Koch ein rücksichtsloser Aufsteiger, der insbesondere auch in finanzieller Hinsicht immer auf seinen eigenen Vorteil bedacht war und unter dem Deckmantel einer Stiftung ein riesiges Industriekonglomerat zusammenraubte. Wer war dieser Mann, der 1986 in polnischer Haft starb, von der Welt vergessen, unbelehrbar und bis zuletzt von der nationalsozialistischen Ideologie überzeugt? Warum ist, ungeachtet seiner Bedeutung im Dritten Reich, heute nur noch so wenig über ihn bekannt? Offene Fragen zu Erich Kochs Leben ergeben sich jedoch auch aus der Nachkriegszeit: Wie gelang es ihm, nach dem Krieg zunächst ungehindert unterzutauchen? Warum wurde er später in Polen nach Verhängung seines Todesurteils begnadigt? Und was hinderte Willy Brandt daran, den in Polen inhaftierten NS-Verbrecher bei seinem legendären Warschau-Besuch 1970 mit nach Deutschland zurückzunehmen? Diese Biografie will Licht in das Dunkel bringen; sie zeichnet die Herkunft und den Werdegang Erich Kochs sowie seinen Aufstieg als NS-Größe nach und versucht aufzuklären, was aus ihm nach dem Untergang des Dritten Reiches wurde.

Aktualisiert: 2017-06-08
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Kelkheim in der Zeit des Nationalsozialismus

Kelkheim in der Zeit des Nationalsozialismus

Der Vergangenheit sich zu erinnern, ist ständige Aufgabe einer Gesellschaft, insbesondere um Fehlentwicklungen nicht zu wiederholen. Verleugnen wollen, Vergessen machen sind Irrwege, die keine Gesellschaft voranbringen. 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg und 80 Jahre nach der Machtergreifung der NSDAP beschäftigen sich die Autoren mit der NS-Zeit in Kelkheim. Selbstverständlich verblasst die Erinnerung auch bei den noch lebenden Zeitzeugen. Deshalb ist für die heutige Zeit Eile geboten, weil die Anzahl der Zeitzeugen jährlich ständig abnimmt. Längst überfällig, legen Herausgeber wie Autoren hier nun erstmals eine Synopse des Lebens in den Jahren der Hitler-Diktatur vor.

Aktualisiert: 2017-05-23
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