Berlin 1933-1945

Berlin 1933-1945 von Meiners, Antonia

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Januar 1933 veränderte Berlin sich schlagartig. Aus einer turbulenten Metropole wurde die Zentrale eines totalitären Regimes. Auf den Straßen herrschte Gleichschritt von SA, Reichsarbeitsdienst oder Hitlerjugend. Mittelpunkt eines „Tausendjährigen Reiches“ sollte Berlin werden, eine Welthauptstadt Germania mit unvorstellbaren Ausmaßen. Geblieben ist davon nur ein unübersehbares Trümmerfeld, nach einem Krieg, der unermessliches Leid über die Menschen brachte. Dieser Band vereint teilweise noch nie veröffentlichte Fotografien und Textdokumente aus den zwölf Jahren Naziherrschaft mit sachkundigen Kommentaren sowie einer Chronik, die dem Leser diese Zeit in Berlin historisch nahebringen.

Aktualisiert: 2017-01-06
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„Ostwall“

„Ostwall“ von Focken, Christel

Neben dem Westwall, der Maginotlinie und dem Atlantikwall stellt die Festungsfront “Oder-Warthe-Bogen” eines der größten, weitgehend noch erhaltenen Festungssysteme des vergangenen Jahrhunderts dar. Die Festungsfront “Oder-Warthe-Bogen”, im Volksmund vielfach als “Ostwall” bezeichnet, wurde in den dreißiger und vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts errichtet. In einer Entfernung von ca. 120 km wurde der “Ostwall” zur Verteidigung der damaligen Reichshauptstadt Berlin errichtet. In den Jahren nach dem 2. Weltkrieg wurde die Festungsfront vom sowjetischen und polnischen Militär ge- und umgenutzt und dabei teilweise zerstört. So hat jede spätere Benutzung ihre Spuren hinterlassen. Der “Oder-Warthe-Bogen” wurde in der militärhistorischen Fachliteratur mehrfach detailliert dargestellt. In dieser Fachpublikation wird zum ersten Mal anhand von mehr als 350 bisher unveröffentlichten Farbaufnahmen der gesamte oberirdische Zentralabschnitt dem Leser vorgestellt. Auch wird auf vielen Fotos die noch heute vorhandene unterirdische Welt der Festungsfront “Oder-Warthe-Bogen” gezeigt. Die Bauweise wird anhand von Zeichnungen und Fotos erklärt, bauliche Geheimnisse und Funktionen aufgezeigt und die technische und historische Relevanz erläutert. Nach der Lektüre des Buches erschließt sich dem an Bunkeranlagen Interessierten die ganze Dimension der heute noch vorhandenen ober- und unterirdischen Anlagen.

Aktualisiert: 2017-01-03
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»Pasaremos« – Organ der XI. Brigade

»Pasaremos« – Organ der XI. Brigade von Abel, Werner

»Wir stellen heute unseren Genossen die erste Nummer unserer neuen Brigade-Zeitung vor, auf die schon viele Kameraden gewartet haben«, so war im Editorial der ersten Ausgabe vom 2. März 1937 zu lesen. Die »Pasaremos« war die Zeitschrift der XI. Internationalen Brigade mit einer Auflage von 2.000 Exemplaren. Im Spanischen Bürgerkrieg hatte jede Division, jede Brigade, jedes Bataillon eigene Zeitschriften und Zeitungen. Das galt auch für die Internationalen Brigaden. Die meisten dieser Publikationen sind, mehr oder weniger vollständig, heute vermutlich nur noch im Komintern-Archiv in Moskau und in den Militärarchiven in Spanien erhalten. Reprints existieren bislang nur von einzelnen Nummern des »Volontario de la Libertad« und der »Milicia popular«, der Zeitung des legendären 5. Regiments. Mit dem Nachdruck wird nun erstmals wieder die Zeitschrift einer Internationalen Brigade komplett der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Aktualisiert: 2017-01-03
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Als Blinder in Theresienstadt

Als Blinder in Theresienstadt von Benz, Wolfgang

Der Münchner Schriftsteller und Privatgelehrte Norbert Stern (1881–1964) wurde am 21. Juni 1942 aus seiner Wohnung in der Kunigundenstraße in das Barackenlager Knorrstraße und von dort als Jude in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Er hatte Philosophie studiert, in Bern promoviert, war Generalsekretär des Verbands der deutschen Moden-Industrie gewesen. Als deutscher Soldat des Ersten Weltkriegs war Stern für die Deportation nach Theresienstadt „privilegiert“. Er hat seine Erfahrung in einem Tagebuch dokumentiert, das, obwohl nur in einem Fragment überliefert, eine einzigartige Quelle zur deutsch-jüdischen Geschichte ist. Stern selbst war eine besondere Persönlichkeit. Er war blind, aber er „sah“ deshalb wohl mehr als andere. Seine Aufzeichnungen aus Theresienstadt geben ein Bild der inneren Widersprüche der jüdischen Zwangsgemeinschaft des Ghettos, das seinesgleichen nicht kennt. Um die Gegensätze zwischen böhmischen und deutschen Juden auszugleichen, lernte der über 60-Jährige im Ghetto Tschechisch. Stern überlebte und kehrte im Juni 1945 nach München zurück, wo er im jüdischen Altersheim in der Kaulbachstraße lebte.

Aktualisiert: 2016-12-26
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Vilne – Wilna – Wilno – Vilnius

Vilne – Wilna – Wilno – Vilnius von Kotowski, Elke-Vera, Schoeps, Julius H.

Der Band bietet eine historische Rückschau auf die wechselvolle Geschichte zwischen der Etablierung eines Zentrums rabbinischer Gelehrsamkeit und der Ghettoisierung und Ermordung der Wilnaer Juden durch Hitler-Deutschland. Ein weiterer Fokus wird auf die wechselseitigen Einflüsse der Ost- und Westjuden zwischen Wilna und Berlin gelegt. Im Zuge der jüdischen Aufklärung (Haskala) waren es die sogenannten „Berliner“, Maskilim, die die Wilnaer Juden für die Haskala begeistern wollten. Das Wilnaer Verlagswesen, das die Literatur aus Berlin ins Jiddische übersetzte, brachte diese Texte wiederum der Wilnaer Leserschaft nahe. Umgekehrt wirkten sowohl die rabbinische Gelehrsamkeit und Einflüsse der Kabbala als auch moderne politische Strömungen von Wilna aus auf Berlin. Autorinnen und Autoren aus Litauen und Deutschland stellen ihre Forschungsprojekte vor und erörtern Fragen zu den bisher kaum betrachteten Wechselwirkungen der verschiedenen jüdischen insbesondere jiddischen Kulturen in Berlin und Wilna zwischen Haskala und Holocaust. Mit Beiträgen von Christoph Dieckmann, Margret Heitmann Stephan Kummer, Ruth Leiserowitz, Mindaugas Kvietkauskas, Lara Lempert, Sarunas Liekis, Gertrud Pickhan, Gudrun Schroeter, Sandra Studer, Irena Veisaite, Markas Zingeris

Aktualisiert: 2016-12-26
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Neue Heimat Brasilien

Neue Heimat Brasilien von Maier, Dieter G, Nürnberger, Jürgen

Zu unterschiedlichen Zeitpunkten und auf verschiedenen Routen flohen in den Jahren 1933 bis 1939 etwa zwanzig Mitglieder aller Altersgruppen der Stargarder Familie Levy und Angehörige der mit ihr verwandtschaftlich verbundenen Dresdner Bankiersfamilie Arnhold nach England und – in der Mehrzahl – nach Brasilien. Die rund 250 erhaltenen Briefe, die sie sich aus Deutschland oder bereits aus dem Ausland schrieben, geben beispielhaft Einblick in ihre immer bedrohlicher werdende Lage, ihre Schwierigkeiten bei der Ausreise, den Verlust ihres Vermögens, ihre seelischen Nöte sowie ihre Sorgen um die noch in Deutschland lebenden Angehörigen. Sie belegen aber auch den Humor und die Ironie, die sie sich bewahrten. Die Dokumente bezeugen ebenfalls, wie es den Einwanderern gelang, dank ihres ungebrochenen Selbstwertgefühls, ihrer unermüdlichen Tatkraft und ihrer gegenseitigen Unterstützung in der Fremde eine neue Existenz aufzubauen.

Aktualisiert: 2016-12-26
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Gedenken und Datenschutz

Gedenken und Datenschutz von Nachama, Andreas, Neumärker, Uwe

Die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde wurden in historischen Dokumentationen bislang meist ihrer Individualität beraubt, da unter Berufung auf Datenschutzgründe Angaben über die Opfer in der Regel anonymisiert oder nur als statistische Daten aufgeführt wurden. Viele Gedenkstätten möchten hingegen in ihren Ausstellungen, Gedenkbüchern oder in Online-Datenbanken diesen Opfern von NS-Mordaktionen durch Angaben der Namen ihre individuelle Identität zurückgeben und damit die Basis für ein würdevolles Gedenken schaffen. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes – Archivare, Historiker, Rechtswissenschaftler und Angehörige von „Euthanasie“-Opfern – erörtern die Argumente, die für und gegen eine öffentliche Nennung der Namen von „Euthanasie“-Opfern sprechen. Zusammenfassend wird ersichtlich, dass die Bereitschaft, die Namen der Opfer mit Lebensdaten zu veröffentlichen, von allen Seiten zugenommen hat und der rechtliche Rahmen durchaus die Möglichkeit zur Nennung der Namen zulässt. Mit Beiträgen von Thomas Beddies, Michael von Cranach, Diethelm Gerhold, Margret Hamm, Gabriele Hammermann, Michael Hollmann, Harald Jenner, Ehrhart Körting, Georg Lilienthal, Robert Parzer, Michael Wunder

Aktualisiert: 2016-12-28
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Die letzten Tage des deutschen Judentums

Die letzten Tage des deutschen Judentums von Alperowitz, Blanka, Hillenbrand, Klaus, Simon, Hermann

Berlin unterm Hakenkreuz: Blanka Alperowitz erlebt als Jüdin all die Erniedrigungen, Diskriminierungen und Verfolgungen der Nationalsozialisten hautnah. Die Lehrerin weiß um die Züge, die mit unbekanntem Ziel in den Osten fahren, kennt manche der mit ihnen Deportierten, aber sie ahnt nur, dass es Transporte in den Tod sind. Alperowitz beschreibt das Alltagsleben der in der Reichshauptstadt verbliebenen Juden, schreibt über die unzähligen Verbote, die drangsalierte Jüdische Gemeinde, für die sie tätig ist, die angepassten Deutschen und ihre eigene unglaubliche Rettung nach Erez Israel im November 1942. Ihr Bericht wird 1943 in Tel Aviv veröffentlicht – ein authentisches Zeugnis der NS-Verfolgung. Der Politikwissenschaftler und Journalist Klaus Hillenbrand hat ihren kaum bekannten Text ediert und um eine Biographie von Blanka Alperowitz erweitert.

Aktualisiert: 2016-12-26
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Dresdner Feldpostbriefe

Dresdner Feldpostbriefe von König, Guntram

In anschaulicher Weise werden in Feldpostbriefen und Dokumenten aus den Jahren des Zweiten Weltkrieges die erschütternden Erlebnisse und Ereignisse vorgestellt, mit denen die Schüler, Lehrer und Ehemaligen der Staatlichen Oberschule Dresden-Plauen konfrontiert waren. Die Feldpostbriefe, welche, in der Schule von den an der Front eingesetzten Schülern und Lehrern ein trafen, wurden gesammelt und in regelmäßigen Abständen an alle anderen Ehemaligen verschickt. Das erfolgte seitens des Rektors, durch die Vereinigung Ehemaliger bzw. durch Schüler, die als nicht kriegsverwendungsfähig eingestuft waren. Man wollte damit die Verbundenheit mit der Schule und das Gefühl der Zusammengehörigkeit fördern. Die redaktionelle Bearbeitung beschränkte sich lediglich auf die Absicht, dem Leser durch Karten, Fotos und einige wichtige Daten die Einordnung der Briefi nhalte in den Kriegsverlauf zu erleichtern, d.h., dass keinerlei inhaltliche Veränderungen vorgenommen wurden und auch keine Kommentare anzutreffen sind. Der Inhalt der Briefe und Dokumente spricht für sich, er zeigt deutlich, was für ein ver brecherischer Krieg geführt wurde und mit welchen Phrasen und Methoden es gelungen ist, eine hochgebildete deutsche Jugend für „Führer und Vaterland“ mit Begeisterung in die Wehrmacht und an die Fronten zu schicken. Mit dieser Losung ist eine im Buch abgedruckte Ehrentafel überschrieben, in welcher die Namen von 51 Lehrern und ehemaligen Schülern aufgeführt sind, die allein in den Jahren 1942 und 1943 ihr Leben lassen mussten. Die Spanne der Einsatzgebiete reicht von der Ostfront als Schwerpunkt über Frankreich, Belgien, Niederlande, Dänemark, Polen, Italien, Jugoslawien, Nordafrika und einige weitere besetzte Staaten. Ein Teil der Briefschreiber wurde ebenfalls bei der Luftwaffe ausgebildet und eingesetzt und fand dort den „Heldentod“. Mit dem Buch soll ein Beitrag geleistet werden, der heutigen Generation den Blick auf das damalige Geschehen deutlich zu machen und mitzuhelfen, dass sich so etwas niemals wiederholen kann. Als Buch über den Krieg versteht es sich ausdrücklich als Anti-Kriegsbuch.

Aktualisiert: 2017-01-05
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Kommodore Rudolf Petersen

Kommodore Rudolf Petersen von Frank, Hans, Rath, Norbert

Schnellboote wurden anfangs nur als Gelegenheitswaffe angesehen und noch 1938 forderte der Flottenchef die Einstellung des Schnellbootbaues. Im Krieg bewährten sie sich jedoch und wurden mit der Einrichtung eines „Führer der Schnellboote“ selbständig. Rudolf Petersen besetzte diesen Posten bis Kriegsende. Er führte einfallsreich und umsichtig und entwickelte die Schnellbootswaffe zu einem bis in die letzten Tage erfolgreichen Seekriegsmittel im Küstenvorfeld. Mit einer Flaggenparade in der Geltinger Buch im Mai 1945 endete der Krieg für die verbliebenen deutschen Schnellboote. Nicht so für Rudolf Petersen, denn als Gerichtsherr hatte er nach der Kapitulation noch Todesurteile gegen Fahnenflüchtige aus dem Verband bestätigt und das Urteil vollstrecken lassen. In jahrelangen Gerichtsverhandlungen hatte er sich dafür zu verantworten und, obwohl schließlich freigesprochen, trug er bis ans Lebensende schwer an dieser „Schuld“. In diesem Buch wird die Person Petersens als tatkräftiger und gleichzeitig fürsorglicher, auch Konflikte mit den Vorgesetzten nicht scheuender, militärischer Führer geschildert. Ein Mann, der aber in den Tagen des Übergangs vom Krieg zum Frieden offensichtlich nicht mehr die Kraft aufbrachte, sich von seinem Erfahrungs- und Lebensbild leiten zu lassen, sondern dem Druck, der von höchsten Stellen auf ihn ausgeübt wurde, nachgab.

Aktualisiert: 2017-01-05
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