Alfred Escher (1819-1882)

Alfred Escher (1819-1882) von Jung, Joseph

Alfred Escher hat die Entwicklung der Schweiz geprägt wie vor und nach ihm kaum jemand. Sein kometenhafter Aufstieg in wirtschaftliche und politische Spitzenpositionen, sein epochales Lebenswerk sowie sein tragisches Ende faszinieren noch heute. Legendär ist seine unermüdliche Schaffenskraft und sein bedingungsloses Engagement für die Schweiz und den Kanton Zürich, beispiellos war die öffentliche Polemik um seine Person. Ausgerechnet jenes Projekt, womit er Geschichte schrieb, brach ihm das Genick: die Gotthardbahn. Die bewegte Lebensgeschichte Alfred Eschers ist aktueller denn je. 'Diese Geschichte mit ihren Triumphen, aber auch Pleiten, Krimis und Skandalen ist eine fesselnde Lektüre. Wer sie liest, versteht die Schweiz des 19. Jahrhunderts. Und auch jene des 21., die sich auf ihren Ursprung besinnen sollte.' SonntagsZeitung 'Endlich eine aktuelle Biografie. Joseph Jung setzt damit Massstäbe und löst eine breite Popularisierung aus. Damit ist der Schweizer Übervater endlich beim Volk angekommen. Escher, der lange Ignorierte, ist rehabilitiert und steht bereit für Fragen, die die Gegenwart an ihn richtet.' Tages-Anzeiger

Aktualisiert: 2017-02-22
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Jenny Marx

Jenny Marx von Ambrosi, Marlene

Jenny Marx ist heutzutage bekannt als Ehefrau von Karl Marx. Sie war allerdings nicht nur die Frau an der Seite eines außergewöhnlichen Mannes, sondern eine heute noch bemerkenswerte, eigenständige Persönlichkeit mit einem starken Willen zu einer unkonventionellen Lebensführung. Dies zeigte sich zum ersten Mal, als die adlige Dame ihre Heirat mit dem bürgerlichen, vier Jahre jüngeren Marx über alle Standesgrenzen hinweg durchsetzte. Sie zeigte auch Entschlossenheit, als sie lieber ins Exil ging, als ihr politisches Ziel zu verraten, nämlich die Befreiung der unterdrückten Arbeiterschaft. Jenny Marx war nie bereit, ihre "Lieblingstugend", die "Aufrichtigkeit", aufzugeben, nur um materielle Vorteile zu erlangen. Lieber setzte sie sich bitterer Armut aus. "Es tut nichts" gab Jenny Marx als "Lieblingsmaxime" in ihren "Bekenntnissen" an. Nach diesem Grundsatz zu handeln, fiel ihr nicht leicht, wenn sie mit Landesverweisungen, Armut und Todesfällen in ihrer Familie fertig werden musste. Doch ihre große Liebe zu Karl Marx, die Freude an ihren Töchtern und der Erfolg der Arbeiterbewegung ließen sie letztendlich alle Härten des Schicksals mit Fassung ertragen.

Aktualisiert: 2017-02-21
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Das verzauberte Leben von Hardy

Das verzauberte Leben von Hardy von Smutny, Erhard

Als stotternder Junge bekam HARDY an Weihnachten einen Zauberkasten von seinen Eltern. Der junge HARDY zauberte fortan und vergaß dabei seinen schweren Sprachfehler. Die weitere Entwicklung nahm seinen Lauf und machte daraus seinen Beruf. Wie man sieht mit großem Erfolg. Das Buch lässt den Leser hinter die Lulissen mit allen Höhen und Tiefen in seiner Branche blicken. Interessante Begegnungen mit Zeitgenossen und Erlebnissen rund um die Zauber- und Promiwelt fehlen ebenfalls nicht. Fast ein komplettes Zauberbuch mit vielen leichten aber verblüffenden Zaubertricks mit einfachen Mitteln und Materialien runden die Biographie von HARDY ab.

Aktualisiert: 2017-02-10
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Der totale Autodidakt

Der totale Autodidakt von Welke, Friedrich

Onkels und Tanten sagten immer: “Junge, aus dir wird nie was.“ Nachdem Welke sich in Mathe von 'ungenügend' auf 'nicht ausreichend' hochgearbeitet hatte, schaffte er gerade noch seinen Mittelschulabschluss, um eine sogenannte 'ordentliche kaufmännische Lehre' zu beginnen, die er jedoch schon nach zwei Jahren wieder abbrach. Als 'Ungelernter' jobbte er dann ein Jahr als Gasuhrenreiniger, Brotfahrer, Landesvermessungsgehilfe, Barmann und Jazzsinger, bevor er per Anhalter nach England fuhr und in der Nähe von Liverpool in einem kleinen Hotel nachts Schuhe putzte und Toiletten reinigte. Dort lernte er auch die Beatles kennen. Das war 1961. Ohne höheren Schulabschluss oder Berufsausbildung 'mogelte' er sich durch diverse Hotelabteilungen in sieben verschiedenen Ländern und erklomm langsam aber sicher die Leiter des beruflichen Erfolgs als totaler Autodidakt. Im Laufe der weiteren Jahre begegnete er weltbekannten Hollywoodgrößen, Politikern, berühmten Schauspielern und Jazzern, über die er in diesem Buch ein paar lustige Anekdoten erzählt. 1963 durfte Welke als Statist im Film 'Der Menschen Hörigkeit' mitwirken und bekam in späteren Jahren kleine Rollen in französischen und britischen Fernsehproduktionen. Er begann ebenfalls Jazz-Standards zu singen und tritt heute noch öffentlich auf. Seine Liebe für den Jazz brachte ihn mit Größen wie Toots Thielemans, Max Roach, Clark Terry, Milt Jackson, Art Farmer, Tony Bennett, Tom Jobim, Ray Brown, Oscar Petersen, Errol Garner, Peter Herbolzheimer und vielen anderen zusammen. 1999 traf er zum ersten Mal seine irische Tochter Maureen, von deren Existenz er bis dato nichts wusste. Sie hatte ihn fünfundzwanzig Jahre lang in der ganzen Welt gesucht. Als sie ihn schließlich 'fand', lebten sie nur neunhundert Meter voneinander entfernt in einem Pariser Vorort.

Aktualisiert: 2017-02-10
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Das russische Album

Das russische Album von Hildebrandt-Essig, Angelika, Ignatieff, Michael

Diese ungewöhnlichen Erinnerungen erzählen die dramatische Geschichte von vier Generationen einer aristokratischen weißrussischen Familie – ihr luxuriöses Leben im zaristischen Rußland, die Verfolgung und Flucht durch den Bürgerkrieg und schließlich die Ankunft im Exil und den Neubeginn. Der Enkel und Autor Michael Ignatieff bedient sich der Tagebücher der Großeltern und entrollt so rückblickend das Leben seiner Familie in einer nicht mehr vorhandenen Welt. (Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)

Aktualisiert: 2017-02-20
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Hias Rebitsch (PoD)

Hias Rebitsch (PoD) von Höfler, Horst

Mathias "Hias" Rebitsch (1911–1990) gehörte in den 1930er- und 1940er-Jahren zu den weltweit besten Kletterern. Seine Erstbegehungen im Karwendel, Kaisergebirge oder in den Stubaier Alpen zählen zu den schwierigsten ihrer Zeit und nötigen selbst heutigen Spitzenbergsteigern Respekt ab. Rebitsch war in erster Linie Freikletterer und erreichte nachweislich bereits Ende der 1930er-Jahre den siebten Schwierigkeitsgrad – den es offiziell erst seit 1977 gibt. Legendär ist Hias' Eiger-Nordwand-Versuch 1937 zusammen mit Ludwig Vörg: Nach einem infernalischen Wettersturz kamen sie als erste Partie lebend aus der berühmt-berüchtigten Wand zurück. Im selben Jahr erreichte Rebitsch am noch unbestiegenen Nanga Parbat den Silbersattel. Auf Sechstausendern der Puña de Atacama (Argentinien) entdeckte er ab Mitte der 1950er-Jahre bis dahin unbekannte Zeugnisse der Inkakultur ("Die silbernen Götter des Cerro Gallan") und wurde darüber zum anerkannten Forscher und Höhenarchäologen.

Aktualisiert: 2017-02-16
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Gut, dass man nicht weiss, was kommt

Gut, dass man nicht weiss, was kommt von Brod, Toman, Heißig, Gudrun, Knechtel, Anna

Auszug aus den Erinnerungen: "Eines Tages Mitte Oktober wurde ich in die Lagerküche geschickt, um beim Kartoffelschälen zu helfen. Kaum hatte ich mich an die Arbeit gemacht, kam jemand und rief, daß auf dem nahegelegenen Platz eine Gruppe von Jungens stehe und sich zur Abfahrt aus dem Lager bereitmache. Im selben Augenblick lief ich – ohne nachzudenken – hinaus und stellte mich dazu. Irgendein SS-Mann war dabei, die fähigen „Anwärter“ auszuwählen. Als jedoch die Reihe an mich kam, wies er mit der Hand in Richtung der kleineren Gruppe, die aussortiert worden war. Und wieder entschied ich mich blitzschnell und lief hinter seinem Rücken unbemerkt auf die gegenüberliegende Seite… Die ausgewählten Burschen, wir waren etwa fünfzehn oder zwanzig Personen, wurden zum Anschlußgleis geführt, wo bereits ein Zug bereit stand. Alles geschah wie üblich mit solcher Geschwindigkeit, daß mir mein Freund „Rocek“ von all meinen Sachen nur ein Stückchen Brot bringen konnte – ich habe ihn damals zum letzten Male lebend gesehen. Aber habe ich durch meine geistesgegenwärtige Tat mein Leben gerettet?Habe ich richtig gehandelt? Darüber denke ich oft nach. Die Antwort ist, so scheint es, eindeutig: ich bin ja schließlich am Leben geblieben. Ich habe jedoch in einer katastrophalen Verfassung überlebt, während diejenigen, die in Birkenau blieben, das Kriegsende in einer relativ zufriedenstellenden Verfassung erlebten – aber eben nur die Hälfte von ihnen. In welcher Hälfte hätte ich mich wohl befunden? Der Mensch weiß nämlich in Wirklichkeit nie, was ihn erwartet. (Hätte ich gewußt, was mich erwartet, wäre ich nicht auf die andere Seite gelaufen!) Und deshalb kann man sich niemals sicher sein, ob die Entscheidung, die man trifft, – egal, um was es geht – eine richtige und weise Entscheidung ist. " Toman Brod wurde 1929 in Prag geboren. Während der Besatzung der Tschechoslowakei und des Zweiten Weltkriegs war er drei Jahre lang in den Konzentrationslagern Theresienstadt, Auschwitz und Groß-Rosen inhaftiert. Nach dem Krieg und der Beendigung des Studiums war er als Historiker tätig und widmet sich bis heute historischen Studien. Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der nationalsozialistischen Politik und dem tschechoslowakischen Widerstand. Nach anfänglichem Anschluß an die Kommunisten wandelte er seine Auffassung und unterzeichnete die Charta 77. Sein größtes Werk in den vergangenen Jahren war seine Studie über den tschechoslowakischen Weg in die sowjetische Abhängigkeit in den Jahren 1939-1948, die im Jahr 2002 vom Verlag Academia unter dem tschechischen Titel "Der Schicksalhafte Irrtum des Edvard Beneš" veröffentlicht wurde.

Aktualisiert: 2017-02-02
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SS-Nr. 74695 Konrad Meyer

SS-Nr. 74695 Konrad Meyer von Dr. von Herget, Harald, Meyer, Bettina

Eine biographische Annäherung der Enkelin an ihren Großvater Prof. Konrad Meyer, der 1947 im 8. Nürnberger Nachfolgeprozess als Hauptverantwortlicher des sogenannten "Generalplans Ost" angeklagt und weitgehend freigesprochen wurde. Die Autorin fand die unveröffentlichte Autobiographie ihres Großvaters und legt die resümierenden Erkenntnisse vor, die ein Fehlurteil aufzeigen. Himmlers Dienstkalender stand den Alliierten Anklägern damals nicht zur Verfügung. Ebenso zeigt das Werk den schicksalshaften Eingriff in die Familiengeschichte, die bis heute andauert. Frau Meyer hat Kontakt zu einer israelischen Opfer-Täter-Nachkommen Organisation aufgenommen und Hilfe bei diesem Thema gefunden.

Aktualisiert: 2017-02-02
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