EISZEITEN

EISZEITEN von Gräf,  Claudia, Kohl,  Dirk, Micheel,  Sophie, Steuer,  Ingo
Ingo Steuer hat dieses Buch nicht erst geschrieben, wenn sein Leben auf diese oder jene Art gelebt sein wird; wenn andere auf dem Eis stehen und trainieren und er nur noch hinter der Bande steht oder auf der Bank sitzt, zuschaut und ein heißer Tee ihm die Hände wärmt. Irgendwann einmal, wenn alles so oder so gelaufen sein wird. Er schreibt es heute und erzählt auf diese Weise seine Geschichte, aus seiner Sicht, vor allem für seine Fans. Für jene Frauen und Männer, die immer zu ihm gehalten haben, die hinter ihm standen, in all den Jahren. Menschen, die seine Leidenschaft „Eiskunstlauf“ teilten, vor allem in Chemnitz, wo er zu Hause ist. Frauen und Männer, die bis heute immer an seiner Seite waren und ihm die Daumen drückten. Fans, die ihn lange kannten, bevor er begann, als Trainer zu arbeiten. Einige freuten sich schon mit ihm, als er in Sapporo – vor 30 Jahren! – mit Manuela Landgraf Juniorenweltmeister wurde. Fans, die Mandy Wötzel und ihm zujubelten, wo immer sie zu sehen waren. Die Rico Rex und Eva Maria Fitze kannten und mit Nicole Nönnig und Matthias Bleyer bangten. Sie reisten mit den beiden zu Wettkämpfen und schickten ihnen Briefe aus England und Frankreich – und als Mandy Wötzel vor fast genau 20 Jahren in Lillehammer schwer stürzte und sie am Boden zerstört waren, da schrieben ihnen Schulkinder aus Amerika zum Trost ihr „Don‘t worry, be happy“. Später bestärkten seine Anhänger die Läufer Aljona Savchenko und Robin Szolkowy darin, weiterzumachen und nicht das Handtuch zu werfen. Ja, auch zu ihrem Trainer Ingo Steuer zu stehen. Einige wenige flogen sogar über den Großen Teich, um die beiden auf dem Eis zu sehen. Ob er ohne seine Fans durch diese stürmischen, oft auch eiskalten Zeiten gekommen wäre? Stünde er dann heute hier, wo er jetzt steht?
Aktualisiert: 2018-02-20
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Flucht, Exil und die Laster der Leidenschaft

Flucht, Exil und die Laster der Leidenschaft von De Dijn,  Rosine
Als die Geusen, niederländische Rebellen auf der Flucht vor der Rache des bigotten spanischen Regimes, das "hillige Köln" ansteuerten, wurden sie von den Rheinländern zunächst als Bettler und Habenichtse abgewiesen. Sie alle erlebten bittere Jahre im Exil. Auch Jan Rubens und Maria Pypelinckx, die Eltern des berühmten Barockmalers. Aber nicht nur die Vertreibung aus dem geliebten Antwerpen, sondern auch die Affäre des Rechtsgelehrten mit der Frau Wilhelm von Oraniens, Anna von Sachsen, stürzte die Familie Rubens in höchste Nöte. Seine Gattin bewahrte ihn mit großem diplomatischem Geschick vor dem Gang zum Schafott. So wurde schließlich in der Bannmeile der Burg Siegen ein kleiner Peter Paul geboren. Anna von Sachsen dagegen bezahlte den vollen Preis für den sogenannten Fehltritt. Bekam die Unglückselige von ihrem Liebhaber Jan Rubens eine Tochter? Wie auch immer. Anna wurde von ihrer Familie verstoßen und starb völlig vereinsamt mit nur 33 Jahren. Die ganze Geschichte wurde über Jahrhunderte totgeschwiegen.
Aktualisiert: 2018-02-19
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Eberhard Leibnitz (1910-1986)

Eberhard Leibnitz (1910-1986) von Stottmeister,  Ulrich
Der „Wissenschaftspark“ in der Leipziger Permoserstraße und die „Hochschule Merseburg“ gehören heute zu den leistungsfähigsten Forschungs- und Bildungseinrichtungen Mitteldeutschlands. Obwohl beide Institutionen in hohem öffentlichen Ansehen stehen, ist ihre Gründungsgeschichte kaum bekannt. Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht der Chemiker Eberhard Leibnitz (1910-1986). Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete dieser herausragende Wissenschaftler und Organisator in Leipzig unter schwierigen Bedingungen ein neues naturwissenschaftliches Forschungszentrum. Ebenso maßgeblich prägte er das Profil der Merseburger Technischen Hochschule für Chemie, die er als erster Rektor leitete. Chemische Forschung bedeutete in den Anfangsjahren der DDR neben exzellenter fachlicher Arbeit auch ein hohes Maß an Improvisationsvermögen. Gemeinsam mit seinen engagierten Mitarbeitern gelangte Leibnitz zu international beachteten Forschungsergebnissen, die über ihren wissenschaftlichen Wert hinaus auch deshalb beeindrucken, weil sie den eher hinderlichen als fördernden staatlichen Eingriffen in den Forschungs- und Lehrbetrieb abgewonnen waren. Bislang unbeachtete Archivalien auswertend, rekonstruiert diese Studie die berufliche Karriere von Leibnitz, in der sich in vielfältigen Brechungen die deutsche Geschichte der 1930er bis 70er Jahre spiegelt, und eröffnet neue Einsichten in das widersprüchliche Verhältnis zwischen naturwissenschaftlichen Institutionen der DDR und ideologischen Führungsansprüchen von Parteifunktionären.
Aktualisiert: 2018-02-19
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Amparo Poch y Gascón

Amparo Poch y Gascón von Baxmeyer,  Martin
Amparo Poch war eine der drei Gründerinnen der anarchistischen Frauenorganisation „Mujeres Libres“ während der spanischen Revolution und mitprägend für deren Politik. Sie kämpfte für die freie Liebe und gleichen Zugang für Frauen zum Arbeitsprozess. Als Ärztin leitete sie ein Feldlazarett vor Madrid, weigerte sich aber gleichzeitig, Gewalt in einer extrem gewalttätigen Situation zu legitimieren.
Aktualisiert: 2018-02-16
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Mukoviszidose mal anders

Mukoviszidose mal anders von Breitsprecher,  Silke
Da wird man zum zweiten Mal Mutter und die Welt scheint einfach perfekt zu sein. Alles verläuft nach Wunsch. Zuerst der Sohn, zwei Jahre später die Tochter, die Kitaplätze sind gesichert, der Wiedereinstieg in den Job ist geregelt … Dann drei Monate später die Diagnose: Mukoviszidose. Ein unheilbarer Gendefekt, dessen Namen ich kaum aussprechen konnte. Noch weniger konnte ich mir allerdings vorstellen, was das für unser Leben bedeuten würde. In einem Satz kommt es bei Mukoviszidose aufgrund defekter Drüsen zu innerer Verschleimung. Heute ist unsere Tochter zehn Jahre alt und lebt gut mit ihrer Mukoviszidose. Ich sage bewusst nicht: „Sie leidet an Mukoviszidose!“, weil wir es auf unsere Art geschafft haben, ihr ein mehr oder weniger „normales“ Leben zu ermöglichen, bei dem man eben ein paar Regeln mehr beachten muss.
Aktualisiert: 2018-02-13
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Damals war alles ganz anders

Damals war alles ganz anders von Huck,  Helga
„Mit meinen Erinnerungen beginne ich am besten im Jahre 1942. Ich war damals ein kleines Mädchen von 4 Jahren. Pausbäckig, mit einer blonden Bubikopf-Frisur. Und einer Tolle. Es war immer eine tolle Tolle, eine dicke Locke mitten auf dem Kopf. Dahinter steckte meistens eine breite karierte Taftschleife in den Farben meines Kleidchens. Das sah dann so aus, als hätte ich einen Propeller auf dem Kopf ...“ Mit diesen Worten beginnt Helga Huck ihre autobiografische Erzählung über die Kindheit im 2. Weltkrieg und in der Nachkriegszeit in dem heute zu Bonn gehörenden Friesdorf. Sie erzählt von Bombennächten, dem Überlebenskampf der Familie, aber auch von schönen Seiten, die ihre Kindheit – trotz Krieg und Elend in der Nachkriegszeit – hatte. Bis ins Jahr 1952 kann der Leser Helga Hucks Kindheit verfolgen. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie schreibt: „Ich war nun kein Kind mehr und hatte den Ernst des Lebens voll erfasst und kennengelernt.“
Aktualisiert: 2018-02-21
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MEIN BEWEGTES LEBEN

MEIN BEWEGTES LEBEN von Jaeger,  Volkmar
Ich bin eins mit dem Alltag und fühle mich, als wäre ich 68 Jahre alt und nicht 90. Aber wenn man mich durchsägt, stellt man in mir 90 Jahresringe fest. Die Zeit vergeht immer rasanter. Im Laufe meines Lebens hat sich das Weltbild gewaltig verändert. Das Altern ist nicht aufzuhalten. Wer der Vergangenheit nachtrauert und mit der Zeit keinen Schritt hält, der altert schnell und versteht die Gegenwart nebst der Zukunft nicht mehr. Das positive Denken, gepaart mit viel Bewegung, verzögert den seelischen Verfall – trotz Pech, Unfall oder Krankheit. Volkmar Jaeger, geboren am 2. Februar 1928 in Leipzig. (aus dem Text der Autobiografie)
Aktualisiert: 2018-02-11
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100 Jahre Erinnerungen

100 Jahre Erinnerungen von Lehrieder,  Anneliese
Eine fast hundertjährige Frau blickt zurück auf ihr Leben in turbulenten Zeiten. Sie erinnert sich an die Geschichte ihrer Familie, an die Entwicklungen von Technik und Umwelt, an die politischen Umbrüche und an Episoden, die ein Licht auf den jeweiligen Zeitgeist werfen. Der Leser kann das vielschichtige Geschehen anhand der Aussage einer unparteiischen Zeitzeugin aus erster Hand nachvollziehen.
Aktualisiert: 2018-02-08
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Hammer, Meißel, Mathebuch

Hammer, Meißel, Mathebuch von Kudernatsch,  Dieter
Dieter Kudernatsch erzählt von seinen Jahren als Lehrer und Direktor an der Dorfschule Straach. Durch seine Schüler lernt er Größen wie Paracelsus Kupferstich kennen und Bodenschätze wie Kohle, Erdöl und Blech. Auf Klassenfahrten werden Hasen gefangen, Lagerfeuer gehütet und üble Schrammen geflickt. Eine komplette Schulklasse verschwindet spurlos in einem Vorort-Zug bei Leningrad. Ausgerechnet die Russen sind es, die den jungen Lehrer mit einem Ural zum Fernstudium nach Halle bringen. Zwischendrin muss sich Dieter noch um Familie, Haus und Hof kümmern. Auch der Birkenhund und Herr Wusel beanspruchen seine Zeit. Doch dann wird alles anders! Die DDR ist auf einmal Geschichte. Das neue Land braucht einen neuen Unterricht. Im Herbst 1991 ergreift Dieter Kudernatsch seine Chance und bewirbt sich als Schulleiter. Er wird es und verdient sich rasch einen Spitznamen: Flämingrebell.
Aktualisiert: 2018-02-08
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