Martin von Tours

Martin von Tours von Rosen,  Judith

Sankt Martin, Bischof von Tours, ist der wohl populärste Heilige der Kirche. Er steht mit seiner Barmherzigkeit für ein mitmenschliches Christentum. Anlässlich des 1700. Geburtstags des Heiligen zeichnet Judith Rosen ein auf breiter Quellenbasis beruhendes, anschauliches Portrait dieser zentralen Figur des spätantiken Christentums und seiner Zeit.

Aktualisiert: 2017-06-24
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Gegen den Strom

Gegen den Strom von Branko,  Pavel

Pavel Branko wurde 1921 als Pavel Haas, Sohn einer Russin und eines slowakischen Juden, auf einem Schiff in der Nähe von Triest geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Hačava, einem kleinen Ort in der Mittelslowakei, als Gymnasialschüler lebte er in Bratislava. In seiner Jugend begeisterte er sich für linke Ideale und trat in die Kommunistische Partei ein. Er engagierte sich im Widerstand gegen den faschistischen Slowakischen Staat, wofür er zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt und kurz vor Kriegsende im Konzentrationslager Mauthausen interniert wurde. Nach der kommunistischen Machtübernahme in der Slowakei 1948 war Pavel Branko von der Politik der Partei enttäuscht und verließ sie. Bis 1956 arbeitete er als Übersetzer und Filmkritiker;zur Zeit der kulturellen Liberalisierung in der Tschechoslowakei war er Redakteur der bekannten Zeitschrift „Film und Theater“. Während der „Normalisierung“ in den 1970er- und 1980er-Jahren hatte er Publikationsverbot. Für sein Lebenswerk erhielt er 2007 den Preis Slnko v sieti (Die Sonne im Netz) der Slowakischen Film- und Fernsehakademie, 2015 vom slowakischen Präsidenten das Pribina-Kreuz zweiten Grades. Seine Memoiren zeugen von einem wechselvollen Leben, das von Konflikten mit den jeweiligen Machthabern geprägt war und ist. Als freier und kritischer Mensch schwamm er stets gegen den Strom.Als Beilage: Der Film Hrdina našich čias (Ein Held unserer Zeit) von Zuzana Piussi, Ultrafilm s r. o./ Slovenský filmový ústav (Slowakisches Filminstitut)

Aktualisiert: 2017-06-21
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Postadresse: Landmesser Voss, Ochsenwagen, DSWA

Postadresse: Landmesser Voss, Ochsenwagen, DSWA von Gralow,  Klaus-Dieter

Zwischen 1908 und 1919 war die Familie des Kaiserlichen Oberlandmessers Hugo Voss mehrere Monate im Jahr mit einem Ochsenwagen in der deutschen Kolonie Südwestafrika unterwegs. In zwei handgeschriebenen Tagebüchern, die die Frau des Landmessers, Gertrud Voss, während ihres Aufenthaltes in Deutsch-Südwestafrika schrieb, lässt den Leser am kolonialen Leben ihrer Familie teilhaben, so entstand ein lebendiges Zeugnis der Zeit. Die Tagebücher, aus dem Sütterlin buchstabengetreu transkribiert, werden an dieser Stelle erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Über einhundert Fotos und Zeichnungen illustrieren die Arbeit und den Alltag der Familie. Vor Einführung der Eisenbahn und des Automobils im südlichen Afrika um 1900 war der Ochsenwagen das Transportmittel schlechthin und spielte bei der wissenschaftlichen Erforschung und der Kolonialisierung des Kontinentes eine unentbehrliche Rolle. Bis zu elf Ochsenpaare setzten ihn in Bewegung und so konnte seine Gesamtlänge über 30 Meter betragen. Schlangenförmig bewegte sich das Gefährt durch die Landschaft, wenn es galt Büsche, Bäume oder Bergmassive zu umfahren. Mit bis zu 30 Doppelzentner beladen, legte ein Ochsengespann, je nach Gelände, bis zu 5 km in der Stunde zurück. Auch für die Familie Voss, insgesamt fünf Personen, verstaute der Ochsenwagen all das, was im täglichen Leben unterwegs gebraucht wurde.

Aktualisiert: 2017-06-21
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Tee mit Ayman

Tee mit Ayman von Ruppert,  Astrid

Ayman, 27, ist einer der vielen Syrer, der im Sommer 2015 nach Deutschland kommt. Sein Leben hier beginnt in einer 750 Seelen zählenden Gemeinde im hessischen Vogelsberg. Dort begegnet ihm die Autorin Astrid Ruppert im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Arbeit mit Geflüchteten. Aus den ersten Skizzen über ihre Begegnungen mit Ayman und den anderen Bewohnern der kleinen Gemeinschaftsunterkunft auf dem Land entstehen wöchentliche Kolumnen, die in der Alsfelder Allgemeinen Zeitung erscheinen und sich wachsender Beliebtheit erfreuen. Diese sind hier in einem Buch neu zusammengestellt. In ganz persönlichem Ton schildert die Autorin ihre Erlebnisse und reflektiert dabei sowohl den Alltag der Geflüchteten als auch das Tagesgeschäft ehrenamtlicher Arbeit. Viele, die ehrenamtlich mit Geflüchteten arbeiten, werden sich hier wiederkennen. Andere, die noch nie Kontakt zu Geflüchteten hatten, erhalten Antworten auf vielleicht ungestellte Fragen. Tee mit Ayman ist süß und bitter zugleich: erzählt wird von Kämpfen gegen die Windmühlen der Bürokratie, von berührenden zwischenmenschlichen Momenten und vom Culture Clash zwischen Orient und Okzident, der manchmal zum Lachen und Weinen gleichzeitig ist.

Aktualisiert: 2017-06-21
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Empörung allein schafft kein Gemeinwohl

Empörung allein schafft kein Gemeinwohl von Hülkenberg,  Josef

Damit die Anliegen und Erfahrungen der Bürger sich als „politischer Wille“ auch im Regierungshandeln niederschlagen, sind Kultur und Regelwerk der Demokratie weiterzuentwickeln. Für den Autor ein Grund, den dazu nötigen Dialogprozess voran zu treiben. Dabei geht er einen ungewöhnlichen Weg, Menschen zu ihren Visionen, gesellschaftlichen Vorstellungen oder Lösungen zu befragen und zu ermuntern. Aus Gesprächs-, Reise- und Tagungsnotizen, in eigenständiger sozialethischer Reflexion entstanden die hier vorgelegten Impulse. Die Reflexionen und Impulstexte laden ein zum eigenständigen Nach-Denken. Wie in seinen Seminaren zieht Hülkenberg auch als Autor den pointierten Impuls der umfangreichen Ausarbeitung vor. Teilnehmer wie Leser sollen ohne akademische Rückgriffe aus eigener Alltags- und Lebenserfahrung mit gesundem Menschenverstand die vorgestellten Überlegungen nachvollziehen, prüfen und eigenständig nachvollziehen können.

Aktualisiert: 2017-06-20
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Herzog wider Willen

Herzog wider Willen von Steguweit,  Gisa

Die Publikation versucht, den bislang wenig beachteten Lebensweg Friedrich IV. zwischen musischer Begabung, gesundheitlichen Beschwerden und Pflichterfüllung zu erhellen. Als nicht für das Regierungsamt Vorgesehenen hatte es ihn aus der heimischen Enge des Hofes in das kulturell blühende Italien, speziell nach Rom gezogen, wo Aufklärung und die französische Revolution einen Wandel im gesellschaftlichen Leben verursacht hatten. Fern von den erstarrten Formen und Konventionen des Absolutismus an kleinen Höfen konvertierte er dort zum Katholizismus und wollte ein selbst bestimmtes Leben führen, musste jedoch gegen seinen Willen nach dem Tod seines Bruders die Regentschaft übernehmen.

Aktualisiert: 2017-06-16
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Theodor Mommsen. Eine biographische Skizze.

Theodor Mommsen. Eine biographische Skizze. von Hartmann,  Ludo Moritz

In dieser umfassenden Biografie skizziert Ludo Moritz Hartmann, Geschichtsprofessor, seinen früheren Lehrer Theodor Mommsen, der im 19. Jahrhundert weltweite Berühmtheit als Altertumsforscher erlangte und 1902 den Literaturnobelpreis für sein Werk „Römische Geschichte“ erhielt. Im Anhang des Werkes findet sich eine Sammlung zahlreicher Artikel Mommsens zum politischen Geschehen.

Aktualisiert: 2017-06-22
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… mit ihren eigenen Worten

… mit ihren eigenen Worten von Bertram,  Matthias

Geboren im Januar 1950 in Dernau/Ahr. Seit Abschluss des Studiums an der RWTH Aachen, arbeitete er als Projektleiter und Geschäftsführer in Bauunternehmen und Ingenieurgesellschaften im Inland und Ausland. Einige seiner Erfahrungen und Erlebnisse hat er in Veröffentlichungen festgehalten. Vor wenigen Jahren erschien ein kleines Buch zur Thematik der Auswanderer aus Dernau unter dem Titel „Ech sinn dann enns fott“; im Jahr 2015 dann eine umfassende Dokumentation („… in einem anderen Lande.“, Shaker Media Verlag: ISBN 978-3-95631-333-2) der ehemaligen jüdischen Gemeinde Dernau bzw. Ahrweiler. Das vorliegende Buch ist eine weitere Dokumentation zur regionalen Geschichte des Rheinlandes. Es schildert Lebenssituationen von Nachkommen rheinischer Juden, die den Holocaust überlebten, mit deren eigenen Worten. War der Ursprung und das Zuhause der großen Familie Heymann bis etwa 1865 in Dernau, so zog es die Familienmitglieder danach nach Ahrweiler, Neuenahr, Siegburg, Euskirchen und andere Orte des Rheinlands. Fast alle Familienmitglieder spielten in ihren jeweiligen Gemeinden eine wesentliche, anerkannte Rolle, nicht nur in der Jüdischen Gemeinde, sondern auch im allgemeinen gesellschaftlichen Leben der jeweiligen Städte. Damit standen Sie in der Tradition ihrer Vorfahren Marc Heymann (*1794 +1862) und Jacob Heymann (*1746 +1818). In alten Dokumenten wurde Jacob Heymann (vor 1808: Chaim ben Issac) als Vorsitzender der Dernauer Synagoge und zentrale Person des Judentums im Ahrtal bezeichnet. Marc und Jacob sind beide auf dem kleinen Jüdischen Friedhof von Dernau beerdigt. Der Autor, geboren in Dernau, lebt heute in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Er widmet sich unter anderem der Dokumentation von fast vergessenen geschichtlichen Ereignissen und hält diese in Büchern, Berichten, Gemälden und Drucken fest und stellt sie gelegentlich in Ausstellungen der Öffentlichkeit vor. Die Website www. ahr-eifel-rhein.de zeigt die Ergebnisse einiger dieser Aktivitäten.

Aktualisiert: 2017-06-22
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Richard Löwenthal

Richard Löwenthal von Schmeitzner,  Mike

Der Berliner Politikwissenschaftler Richard Löwenthal (1908–1991) ist einer der bekanntesten deutschen Intellektuellen im 20. Jahrhundert. Er selbst bezeichnete sich als Deutscher, Jude und Brite zugleich, was seine eigene Entwicklung verdeutlicht: Der Kommunist und spätere Linkssozialist leistete Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Berlin und im Exil. In Großbritannien engagierte er sich journalistisch – so für „Reuters“ und für den „Observer“. Als Professor für Politikwissenschaften an der FU Berlin sowie als Diktatur-Theoretiker und Vordenker der Sozialdemokratie entwickelte er sich letztlich zu einem weithin bekannten und auch streitbaren Intellektuellen der Bundesrepublik. Gastprofessuren führten ihn u.a. in die USA und nach Israel. Dem jüdischen Staat blieb er zeitlebens in kritischer Solidarität verbunden.

Aktualisiert: 2017-06-22
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Alexander Lion

Alexander Lion von Bartmuß,  Hartmut

Der 1870 in Berlin geborene Generaloberarzt a. D. Dr. med. Alexander Lion entstammte einer jüdischen Familie und konvertierte 1900 zum Katholizismus. Er diente als königlich- bayerischer Sanitätsoffizier auf drei Kontinenten. Von 1904 bis 1906 gehörte er der Kaiserlichen Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika an, dem heutigen Namibia. Im Ersten Weltkrieg diente Lion als Arzt auf den westlichen Kriegsschauplätzen, in Palästina und auf dem Balkan, nach dem Krieg auch in der Reichswehr. Lion begeisterte sich für die von Robert Baden-Powell ins Leben gerufenen „Boy scouts“ und begründete alsbald, gemeinsam mit anderen, die deutsche Pfadfinderbewegung. 1938 wurde Lion verhaftet und wegen Landesverrats angeklagt. Nach der Befreiung 1945 setzte er sich mit Erfolg für den Neuaufbau des deutschen Pfadfinderwesens ein. Alexander Lion verstarb 1962 auf Schloss Elmichwang.

Aktualisiert: 2017-06-22
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Am Anfang war die Reise

Am Anfang war die Reise von Meyer Sabino,  Giovanna

«Am Anfang war die Reise» ermöglicht zahlreiche Interpretationen: Reisen zum einen als fundamentale Erfahrung verschiedener Persönlichkeiten, die das letzte Jahrhundert auf abenteuerliche Weise durchwandert und erfahren haben; zum anderen gestattet das Buch eine ganz persönliche Deutung der Beziehungen zwischen der Schweiz und Italien durch die Jahrzehnte; darüberhinaus stellt das Werk eine Sammlung von Geschichten dar, die von Menschen erzählen, die in ihrem Leben Außergewöhnliches geleistet haben, von denen sonst aber nur Fragmente ihres Werks in Erinnerung blieben. Dabei werden wichtige historische Ereignisse behandelt, die Schweizer Aufnahmepolitik seit der Gegenreformation, das Abenteuer der schweizerischen Textilindustriellen, die in Süditalien eine florierende Textilindustrie aufbauten, die Widerstandsbewegung in Nord- und die Bauernkämpfe in Süditalien u.v.a. Schlussendlich vereinen sich in «Am Anfang war die Reise» Literatur, Journalismus, Geschichte und persönliche Erinnerungen der Schreibenden auf eine Weise, dass das Werk auch als Autobiographie der Autorin gelesen werden kann, welche ihr Leben durch das Leben anderer reflektiert: es sind die anderen, die uns formen, durch die wir wachsen und uns vervollkommnen. Die Anderen als Menschen, das Andere als Orte. Und da kommt das Thema der Reise wieder ins Spiel: die Reise als Wendepunkt, als Lehre, als Kultur oder wie John Steinbeck sagte: «Nicht Menschen machen Reisen, Reisen machen Menschen».

Aktualisiert: 2017-06-22
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Unerledigte Flaschenpost

Unerledigte Flaschenpost von Nibbe,  Bodo Bernd

Am 18. Juni 1936 wird Bodo Bernd Nibbe als dritter von sechs Brüdern in Stettin geboren. Die Familie reist mit der Nazikarriere des Vaters in „Groß“-Deutschland herum, der Weg führt über München und Graz. Am Ende des Krieges stranden die Nibbes (ohne Vater) wieder in München. Der umtriebige junge Mann beginnt 1955 sein Jurastudium, jobbt viel und reist sechs Monate lang um die Welt. Im Jahr 1965 heiratet er seine Frau Jutta, mit der er zwei Kinder, Bettina und Mark, bekommt. Bald darauf wird er als Rechtsanwalt tätig, zwischendurch übernimmt er den Posten eines Verlagsleiters. Beruflich und mit seiner Familie bereist er die ganze Welt. Mit viel Witz, Charme und Zeitbezug erzählt Bodo Bernd Nibbe seine Lebengeschichte(n). Er ist ein Mensch, der andere zu bezaubern weiß, der aber nicht immer den bequemen Weg wählt. Das kommt auch im Titel zum Ausdruck: Die „unerledigte Flaschenpost“ steht für alles, was er noch klären wollte – zum Beispiel das Verhältnis zu seinem Vater, der ein überzeugter Nazi war und blieb.

Aktualisiert: 2017-06-22
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Dandy – Komparse – Koch

Dandy – Komparse – Koch von Matthes,  Olaf

Theodor Simon (1897–1965), in Berlin geboren, wuchs umgeben von enormem Reichtum auf, machte während des Ersten Weltkrieges sein Notabitur, wurde Soldat, stieg 1919 in das väterliche Baumwollunternehmen „Gebrüder Simon“ ein und ohne Ausbildung zu einem ihrer Chefs auf. Er trug schließlich zum Untergang der einstigen Weltfirma bei, lebte dabei stets auf der Überholspur, genoss das pulsierende Berlin der 1920er Jahre in vollen Zügen und gab Geld großzügig aus. Nach seiner Entlassung aus der eigenen Firma stand er vor dem Nichts. Theodor Simon begann schon Jahre vor dem Machtantritt der Nazis in den USA ein neues Leben, u.a. als Komparse, Übersetzer und Taxifahrer in Hollywood. Hier lernt er zahlreiche Größen des Showgeschäfts kennen, u.a. Marlene Dietrich, Ernst Lubitsch oder den M.G.M.-Gründer Louis B. Mayer. Sein engster Freund war der Innenarchitekt und Oscar-Preisträger Paul Huldschinsky. Später wurde Simon zu einem der angesehensten Köche und Restaurantinhaber der USA in Taos, New Mexico. Seine Lebenserinnerungen bieten erstmals tiefe Einblicke in das großbürgerliche Leben einer jüdischen Familie Berlins im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts mit all ihren Glanz- und Schattenseiten. Sie illustrieren ebenso schonungslos wie eindrücklich die Lage vieler seit 1933 nach Amerika emigrierter Nazigegner und Juden.

Aktualisiert: 2017-06-22
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Die Herausforderung der Vergangenheit

Die Herausforderung der Vergangenheit von Matthäus,  Wolfgang, Schulz-Jander,  Eva, Sichel,  Frieda, Wenzel,  Cornelia

Frieda Sichel (1889–1976) entstammte der jüdischen Verlegerfamilie Gotthelft in Kassel. Sie gehörte zur ersten Generation von Frauen in Deutschland, die Zugang zu höherer Bildung hatten. Nach dem Besuch privater Realgymnasialkurse legte sie das Abitur ab und studierte in München, Berlin, Freiburg und Heidelberg Nationalökonomie und Soziologie. Sie wurde 1915 mit einer Arbeit über „John Stuart Mills sozialpolitische Wandlungen“ promoviert. 1918 heiratete sie ihren Cousin Karl Hermann Sichel, 1919 wurde eine Tochter, 1923 ein Sohn geboren. Frieda Sichel engagierte sich in jüdischen Vereinen und in der Kasseler Frauenbewegung. Ab 1933 hatte die Familie unter rassistischer Verfolgung zu leiden und emigrierte 1935 nach Südafrika. Dort konnte Karl Sichel schnell als Architekt wieder Fuß fassen und Frieda Sichel arbeitete sehr erfolgreich als Sozialarbeiterin. 1975 publizierte sie in Johannesburg ihre Lebenserinnerungen, die hier erstmals kommentiert in deutscher Übersetzung vorliegen.

Aktualisiert: 2017-06-22
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