Deutsche Verfassungsgeschichte 1776–1866

Deutsche Verfassungsgeschichte 1776–1866 von Grimm,  Dieter, Wehler,  Hans-Ulrich

1806 löste sich die politische Form auf, die tausend Jahre lang das Zusammenleben der Deutschen geprägt hatte, das »Heilige Römische Reich Deutscher Nation«. Kurz zuvor war in Amerika und Frankreich eine neue Form der politischen Existenz eines Volkes entstanden: der moderne Verfassungsstaat. Seine Übernahme und Ausgestaltung bestimmte fortan auch die deutsche Geschichte. An Verfassungsrecht, Verfassungsinterpretation und Verfassungspraxis lassen sich die jeweiligen Gesellschaftszustände und Machtverhältnisse ablesen. Die wechselvolle Entwicklung wird hier in ihrem politischen, sozialen, ökonomischen und kulturellen Kontext dargestellt: Der erste Band behandelt Durchsetzung und Ausbreitung des Verfassungsstaats von den Anfängen bis zur Auflösung des Deutschen Bundes, der zweite Band Konsolidierung und Krise von der Reichsgründung bis zur Gegenwart.

Aktualisiert: 2017-07-04
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Potsdam und sein Militär im 18. Jahrhundert

Potsdam und sein Militär im 18. Jahrhundert von Schobeß,  Volker

Potsdam diente mehr als 300 Jahre preußischen Königen und deutschen Kaisern als Residenz- und Garnisonstadt zugleich. In ihrer Nähe befanden sich daher auch immer elitäre Leibtruppen. Schließlich war es ein Verdienst dieser Truppen, dass sich Potsdam und seine Umgebung, mit den vielen Schlössern und Gärten, zur Kulturlandschaft ersten Ranges entwickeln konnte. Warum durch die Truppen? Die Siege Friedrichs des Großen und die langanhaltende Friedensperiode machten das große Aufbauwerk in Preußen erst möglich! Ale erster Herrscher zog Friedrich Wilhelm I., genannt der Soldatenkönig, im Jahre 1713, mit etwa 700 Langen Kerls (Königs-Regiment No.6), darunter die Ersatzmannschaften, in den damals kleinen Fischerort Potsdam ein. Im Verlauf von 27 Herrschaftsjahren wurde Potsdam zur militärischen Musterstadt für Preußen. Der König entwickelte sich zum Vater der Soldatenstadt Potsdam. Zuerst löste er den verschwenderischen Hofstaat seines Vaters auf, gleichzeitig schaffte er die Garden ab. Von dieser Maßnahme ebenso betroffen, die Schweizer Garde, ehemals Leibwache von König Friedrich I. Letztere hatte nach Meinung des Königs zu höfisch gelebt und verfügte daher über keinerlei Kampfkraft mehr. Unter der Regentschaft Friedrich Wilhelms I. machten die Stadt und der preußische Staat eine rasante Entwicklung durch. Die Stadt verdankte ihren Aufschwung allein dem Militär. Als der König 1740 gestorben war, hatte sich ihre Größe verdreifacht und verfügte über ein weitverzweigtes, modernes Manufakturwesen. Preußen war zudem schuldenfrei! In derselben lagen im Jahre 1739 3.861 Mann vom Königs-Regiment (No.6). Beherbergt wurden die Soldaten, zusammen mit den Ersatzmannschaften, in den Häusern von ca. 10.000 Einwohnern und in zusätzlich errichteten Wohnkasernen für die verheirateten Soldaten. Im Prinzip war Potsdam eine große Gesamtkaserne. Die angeworbenen Soldaten stammten aus aller Herren Länder und sorgten in der Stadt für ein babylonisches Sprachgewirr. Unter dem reformfreudigen und arbeitssamen König hatten sich zudem Tugenden herausgebildet, die es so früher nicht gab. Zu den wichtigsten Preußischen Tugenden zählte ein neues Arbeitsethos, das sich zuerst im Beamtentum und im preußischen Offizierkorps festigte. Ordnung und Rechtstaatlichkeit waren eine weitere preußische Devise, die den Soldaten eingebläut wurde und den vielen Einwanderern zum Nutzen gereichte. Preußische Sparsamkeit wurde bald zum neuen Markenzeichen für eine perfekte Haushaltsführung. Das Sparsamkeitsprinzip, staatlich verordnet, hat sich in Deutschland weitgehend erhalten. Friedrich Wilhelm I. war sehr fromm und liebte seine Soldaten, verabscheute aber ungerechte und kostspielige Kriege. Die berühmte Potsdamer Hof- und Garnisonkirche legte bis zu ihrer endgültigen Zerstörung, im Jahr 1968, von der ehrbaren Lebensweise des reformfreudigen Preußenkönigs Zeugnis ab. Am Ende seiner Regierungszeit zählte die Preußische Armee ca. 82.000 Mann. Die personelle Stärke reichte als Abschreckung gegen fünffach überlegene Militärallianz aus, in deren Mitte Preußen ja lag. Wie sich in den Kriegen Friedrichs des Großen zeigen sollte, war es aber nicht nur die Größe der Preußischen Armee, sondern ihre unübertroffene Ausbildung und Erziehung, die letztlich zum Sieg verhalf. Das Standhalten von 5 Millionen Preußen gegen eine Koalition von 90 Millionen hinterließ in aller Welt eine Bewunderung, die bis heute nicht vergessen ist. Den Grundstein für die erfolgreiche Armee Friedrichs des Großen hatte also der Soldatenkönig in Potsdam gelegt! Bereits vier Wochen nach dem Tod seines Vaters stellte Friedrich der Große in Potsdam einige Garderegimenter auf, die teils hier einquartiert wurden (s. Anhang). Freilich zog er mit den meisten in Potsdam neu aufgestellten Regimentern sofort in den Ersten Schlesischen Krieg von 1740/41. Aus der Zeit des 18. Jahrhunderts stammen die meisten hier aufgezählten und abgebildeten militärisch genutzten Bauten. Die frühen Wohnkasernen dienten damals Soldaten, die verheiratet waren oder Familie besaßen. Die Mehrzahl der Soldaten wohnte um 1740 freilich noch immer in Bürgerquartieren. Aus militärsoziologischer Sicht sind die Soldaten aufgrund der Einquartierung in der Stadt nicht als Fremdkörper empfunden worden, sie gehörten damals einfach dazu. Beide Seiten partizipierten von der Einquartierung, man vertrug sich recht und schlecht und der Handel wurde durch das Militär belebt. Der Hausbesitzer bekam vom König ein Servicegeld, der Soldat erfuhr durch den Hauswirt und dessen Familie eine einfache Betreuung und Bedienung. Dabei handelte es sich um das sogenannte Naturalquartier nach dem berühmt gewordenen Edikt von Sauer und Süß (Essig, Pfeffer, Salz). Die Potsdamer Langen Kerls, mit einer annähernden Größe von 2 m, galten in Europa als das „achte Weltwunder“! Friedrich der Große profitierte von den Gründungsideen seines Vaters. Für Friedrich war die Stadt seit Kindheitstagen jeher ein Lieblingsort gewesen. Daher ließ er sich dort 1746 folgerichtig ein Kleinod, nämlich Schloss Sanssouci, errichten. Unter seiner Herrschaft nahm die Stadt eine prächtige Gestalt an. Der kunstverliebte König ließ Neubauten und Schmuckfassaden nach antiken Vorbildern an schönen Plätzen errichten, und schon bald wurde die Stadt zur Perle in der Streusandbüchse der Mark Brandenburg. In Potsdam standen unter Friedrich II. ebenfalls Leibtruppen, die er wieder zur Garde erhoben hatte und die er persönlich zu exerzieren pflegte. Zu den berühmtesten friderizianischen Truppen, die in Potsdam standen, zählten das I. Bataillon-Leibgarde (No.15), das Regiment-Garde (No.15), das Grenadier-Garde-Bataillon (No.6) und das berühmte Kürassier-Regiment der „Gardes du Corps“ (K13). Die Garderegimenter galten als Lehrregimenter für die Preußische Armee. Diese Truppen und deren Traditionsnachfolger waren mit der alten Residenzstadt Potsdam bis 1918 auf das Engste verbunden. In den drei Schlesischen Kriegen, aus denen Friedrich bekanntlich als Sieger hervorging, bewiesen die Potsdamer Garden eine besondere Kampfkraft. Das war auch noch in den Deutschen Einigungskriegen der Fall, ebenso im Ersten Weltkrieg. In einer Zeit, da sich ein Teil unserer Gesellschaft mit Geschichtsvergessenheit abfindet, scheint es mir jedenfalls wichtig, das Wissen um unsere historische Vergangenheit wachzuhalten. Dazu gehören auch Kenntnisse über noch vorhandene, damals militärisch genutzte Bauten aus dem 18. Jahrhundert, die Krieg und Abrisswut überlebt haben. Der wahre ideelle und materielle Schatz einer Gesellschaft gründet sich auf dem „Alten“, nur darauf (oder in Opposition zu diesem) wurde alles Weitere aufgebaut!

Aktualisiert: 2017-06-15
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Das Karussell im Wilhelmsbad in Hanau

Das Karussell im Wilhelmsbad in Hanau von Ludwig,  Thomas

Die Editionsreihe "Historische Baudenkmäler, Parks und Gärten in Messen" beschreibt in Einzelbroschüren Geschichte, Entwicklung und Bedeutung wichtiger Anlagen mit zahlreichen Abbildungen und Plänen. Als Sammelreihe gibt sie einen vorzüglichen Überblick über historische Denkmäler, Kunsthandwerke, Parks und Gärten in Hessen.

Aktualisiert: 2017-06-30
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Sachsens Glanz und Preußens Gloria

Sachsens Glanz und Preußens Gloria von Börner,  Albrecht

Die faszinierenden Geschichten um Liebe, Macht, Intrigen und Verrat – wer kennt sie nicht! August der Starke und seine »Mätresse«, die Gräfin Cosel, August III, sein Minister Brühl und Friedrich der Große – das sind die großen Gestalten, um die sich die Geschichten ranken, die der legendäre sechsteilige DDR-Fernsehfilm in die Herzen der Zuschauer einbrannte.
Albrecht Börner, über 25 Jahre Dramaturg und Autor beim Deutschen Fernsehfunk, hält auf eindrucksvolle Weise die Fehden, Machtspiele und Liebesepisoden fest, die sich am sächsischen Hof und in Preußens Residenzen ereigneten und die der Fernsehzyklus opulent in Szene setzte. Herausgekommen ist ein grandiosen Epos zur Geschichte zweier großer Dynastien und ein wahrer Lesegenuss nicht nur für die Fans des Films, sondern für alle, die sich für deutsche Zeitgeschichte interessieren.

Aktualisiert: 2017-06-26
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FRIEDLAND – PRAWDINSK (Wandkalender 2018 DIN A3 quer)

FRIEDLAND – PRAWDINSK (Wandkalender 2018 DIN A3 quer) von von Loewis of Menar,  Henning

In Friedland wurde einen Tag lang Weltgeschichte geschrieben: Am Ufer des Flüsschens Alle fand am 14. Juni 1807 eine der blutigsten Schlachten des 19. Jahrhunderts stand, in der Kaiser Napoleon Bonaparte einem vereinten russisch-preußischen Heer eine bittere Niederlage zufügte. Aus heutiger russischer Sicht war die Schlacht von Friedland ein ruhmreiches Kapitel im Widerstandskampf der Völker Europas gegen Napoleon. Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht.

Aktualisiert: 2017-07-01
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FRIEDLAND – PRAWDINSK (Wandkalender 2018 DIN A2 quer)

FRIEDLAND – PRAWDINSK (Wandkalender 2018 DIN A2 quer) von von Loewis of Menar,  Henning

In Friedland wurde einen Tag lang Weltgeschichte geschrieben: Am Ufer des Flüsschens Alle fand am 14. Juni 1807 eine der blutigsten Schlachten des 19. Jahrhunderts stand, in der Kaiser Napoleon Bonaparte einem vereinten russisch-preußischen Heer eine bittere Niederlage zufügte. Aus heutiger russischer Sicht war die Schlacht von Friedland ein ruhmreiches Kapitel im Widerstandskampf der Völker Europas gegen Napoleon. Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht.

Aktualisiert: 2017-07-01
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FRIEDLAND – PRAWDINSK (Tischkalender 2018 DIN A5 quer)

FRIEDLAND – PRAWDINSK (Tischkalender 2018 DIN A5 quer) von von Loewis of Menar,  Henning

In Friedland wurde einen Tag lang Weltgeschichte geschrieben: Am Ufer des Flüsschens Alle fand am 14. Juni 1807 eine der blutigsten Schlachten des 19. Jahrhunderts stand, in der Kaiser Napoleon Bonaparte einem vereinten russisch-preußischen Heer eine bittere Niederlage zufügte. Aus heutiger russischer Sicht war die Schlacht von Friedland ein ruhmreiches Kapitel im Widerstandskampf der Völker Europas gegen Napoleon. Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht.

Aktualisiert: 2017-07-01
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FRIEDLAND – PRAWDINSK (Wandkalender 2018 DIN A4 quer)

FRIEDLAND – PRAWDINSK (Wandkalender 2018 DIN A4 quer) von von Loewis of Menar,  Henning

In Friedland wurde einen Tag lang Weltgeschichte geschrieben: Am Ufer des Flüsschens Alle fand am 14. Juni 1807 eine der blutigsten Schlachten des 19. Jahrhunderts stand, in der Kaiser Napoleon Bonaparte einem vereinten russisch-preußischen Heer eine bittere Niederlage zufügte. Aus heutiger russischer Sicht war die Schlacht von Friedland ein ruhmreiches Kapitel im Widerstandskampf der Völker Europas gegen Napoleon. Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht.

Aktualisiert: 2017-07-01
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Die Französische Revolution

Die Französische Revolution von Bossier,  Ulrich, Israel,  Jonathan

Die Französische Revolution: ein Jahrhundertereignis, das immer wieder neu erzählt und gedeutet wird. Auf die Frage nach den Ursachen gibt es viele Antworten: Eine Krise des absolutistischen Staates. Verelendung des Volkes. Überhöhte Brotpreise. Die Revolution vollzog sich in drei parallel laufenden Bewegungen: der Forderung nach einer konstitutionellen Monarchie nach britischem Vorbild, einem gewalttätigen Protest in der radikalen Terrorherrschaft und einer demokratisch-republikanischen Revolution, die in der Aufklärung wurzelte. Dieser dritten Bewegung attestiert Jonathan Israel die zentrale revolutionäre Energie. Der international angesehene Experte vertieft und ergänzt so das überkommene Bild durch eine neue überraschende Dimension. Die radikalen Aufklärungsphilosophen Frankreichs dachten säkular und erklärten die Vernunft zur grundlegenden Triebkraft geschichtlichen Fortschritts. Damit bereiteten sie den umwälzenden Ereignissen den Weg, spalteten aber zugleich deren Führer in feindliche ideologische Blöcke.

Aktualisiert: 2017-07-20
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Morgenland und Doppeladler

Morgenland und Doppeladler von Samsinger,  Elmar

Der durchschnittliche Tourist um 1900, der Geld und Muße hatte, suchte im Orient in erster Linie das exotische Bühnenbild, das seine Sehnsüchte nach Bildern aus 1001 Nacht befriedigen konnte. Auf den gewohnten Komfort musste er dabei nicht verzichten, war doch die Tourismusindustrie bereits im 19. Jahrhundert hoch entwickelt. In den europäischen Reisebüros war es möglich, eine »all inclusive« Reise in eine inszenierte Welt zu buchen, in der die Reisenden unter sich blieben: »Ägypten ohne Ägypter«. Und so bestiegen die Reisenden im Orient Schiffe und Züge europäischer Transportunternehmen, wohnten in Grand Hotels westlicher Aktiengesellschaften, speisten in französischen Restaurants, tranken in Bierhallen mit karierten Tischtüchern und Wiener Bugholzgestühl böhmisches Bier, lauschten in Opernhäusern italienischen Sängerensembles, ließen sich in Kuranstalten von deutschen Ärzten kurieren und vor einer orientalischen Kulisse von österreichischen Fotografen ablichten.

Aktualisiert: 2017-06-01
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Caliban und die Hexe

Caliban und die Hexe von Birkner,  Martin, Federici,  Silvia, Henninger,  Max

Caliban und die Hexe ist eine Geschichte des weiblichen wie auch des kolonialisierten Körpers während des Übergangs zum Kapitalismus. Ausgehend von den Bauernaufständen des späten Mittelalters und dem Aufstieg der mechanischen Philosophie untersucht Federici die kapitalistische Rationalisierung der gesellschaftlichen Reproduktion. Sie zeigt, wie der Kampf gegen den Widerstand von Körper und Geist eine wesentliche Bedingung für zwei grundlegende Prinzipien der gesellschaftlichen Organisation darstellt: die Entwicklung der Arbeitskraft und die Verfügung über das eigene Selbst. Jetzt in 4. Auflage mit einem neuen Vorwort der Autorin! Die anschaulich geschriebene Studie ist eine unverzichtbare Ergänzung der Marxschen Schilderung der »Einhegung« und ein wichtiger Schritt in Richtung eines neuerlichen Nachdenkens über Entstehung und Wesen kapitalistischer Verhältnisse.

Aktualisiert: 2017-06-01
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Revolution des Geschmacks

Revolution des Geschmacks

Das Jahr 2017 verbindet zwei für die Geschichte der Antikenrezeption und des Klassizismus wichtige Jubiläen – den 300. Geburtstag des Vaters der Archäologie und Kunstgeschichte, Johann Joachim Winckelmann (1717–1768), und den 200. Todestag seines Schülers und Bauherrn des Wörlitzer Schlosses, des Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740–1817). Für die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz ist dies Anlass, die engen Beziehungen des Fürsten zu Winckelmann, vor allem aber dessen Einfluss auf die Ausstattung des Wörlitzer Schlosses in den Mittelpunkt der Betrachtung zu rücken und in einer Ausstellung näher zu beleuchten. Der Begleitband zur Ausstellung beschäftigt sich nicht nur mit den Facetten des Verhältnisses von Winckelmann, Fürst Franz und dessen Architekten Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff, sondern enthält zudem eine Untersuchung zu einem wichtigen Porträt Winckelmanns und dessen Wörlitzer Replik. In einem gesonderten Katalogteil werden die ausgestellten Objekte erläutert.

Aktualisiert: 2017-06-30
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Königspastete & Schusterstippe

Königspastete & Schusterstippe von Lembke,  Sandra

Gefüllte Hahnenkämme bis Vandalenwasser – eine kulinarische Zeitreise Autorin Sandra Lembke greift in die Rezepte-Kiste von königlichen Starköchen, Hof-Traiteurs und Kochbuchautorinnen der letzten Jahrhunderte, sie brutzelt, dünstet, bäckt und vor allem – sie kostet alles für ihre Leserinnen und Leser – von der Großherzogin-Suppe Potage à la Grand-Duchesse bis hin zum Albert-Biskuit. Und auch beim Trinken geht es außergewöhnlich zu: Husarenkaffee, Eichel-Branntwein und Vandalenwasser. Neben unzähligen Gerichten und Getränken vom Hof bietet das Buch erprobte Rezepte aus der Küche des Volkes – nicht minder interessant zu lesen und ebenso anregend, es selbst einmal zu versuchen, abgesehen vielleicht von Kalbshirn-Würsten und Beef Tea!? Wohl bekommt’s.

Aktualisiert: 2017-06-01
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Verborgene Chronik 1915-1918

Verborgene Chronik 1915-1918 von Exner,  Lisbeth, Kapfer,  Herbert

Nach der Euphorie: ein Stimmengewitter aus der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts »Was Walter Kempowski mit seinem ›Echolot‹ für den Zweiten Weltkrieg schuf, ist nun auch für den Ersten Weltkrieg realisiert worden.« NZZ »Eine atemberaubende, multiperspektivische Nahaufnahme des Ersten Weltkriegs, wie sie nicht im Geschichtsbuch steht und stehen kann« wurde schon der vergleichsweise bescheidene Auftaktband der »Verborgenen Chronik« genannt – jetzt wird das Großprojekt vervollständigt: Eine Montage aus über hundert bisher unveröffentlichten Tagebüchern aus der Zeit des Ersten Weltkriegs gibt ein erschütterndes, atemberaubendes und stark ins Nachdenken bringendes Bild des ersten großen Weltenbrandes. Die »Verborgene Chronik« ist eine gewaltige Collage von Originalzeugnissen von Front- und Etappensoldaten, Rekruten, Arbeiterfrauen, Kindern, sorgenden Familienmitgliedern, Ärzten, Stabsoffizieren, Krankenschwestern, propagandistischen Pressemeldungen, Altoffizieren, Kriegswitwen, Militärgeistlichen, Kriegsgefangenen etc., etc., die ihre Hoffnungen, Eindrücke und Ängste unzensiert und völlig offen ihren Tagebüchern anvertrauten. In bisher ungekannter Authentizität und Direktheit zeigt sich in ihnen die verwirrende Vielfalt und Ungleichzeitigkeit der die Biografien der Schreiber existenziell erschütternden Eindrücke. Von der Mobilmachung bis zur Niederlage entsteht so ein Echolot jener Tage: Trennungsschmerz und patriotisches Hoch, Todesangst und Heldenmut, Freudengesänge und das nackte Grauen stehen unmittelbar nebeneinander. Geschichte von unten erzählt und gleichzeitig ein großartiges Zeitzeugnis.

Aktualisiert: 2017-06-15
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Reportagen aus dem Reichsrat 1898/1899

Reportagen aus dem Reichsrat 1898/1899 von Beil,  Hermann, Csuss,  Jacqueline, Richter,  Werner, Twain,  Mark

Reportagen des großen amerikanischen Autors aus seinen Wiener Jahren Von 1897 bis 1899 lebte Mark Twain in Wien und tauchte dabei nicht nur in das kulturelle und gesellschaftliche Leben der Donaumetropole ein, er nahm sich als wacher Beobachter seiner Zeit auch der politischen Themen an. Seine Besuche im Parlament am Ring inspirierten ihn zu zwei Reportagen, die bis heute nichts an Aktualität eingebüßt haben: Es ist die Zeit der nationalen Spannungen, die slawischen Völker fordern energisch mehr Rechte, was von den deutschsprachigen Eliten brüsk zurückgewiesen wird. Im Abgeordnetenhaus gehen die Wogen hoch. Mark Twains Berichte liefern ein anschauliches Bild dieser Tage, die den Untergang der Donaumonarchie einläuteten. Begleitet wird die Edition durch ein besonderes Hörbuch: Hermann Beil liest Mark Twains Reportagen über das Hohe Haus.

Aktualisiert: 2017-06-01
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Der Dreißigjährige Krieg

Der Dreißigjährige Krieg von Münkler,  Herfried

Noch heute gilt «Dreißigjähriger Krieg» als Metapher für die Schrecken des Krieges schlechthin, dauerte es doch Jahrzehnte, bis sich Deutschland von den Verwüstungen erholte, die der längste und blutigste Religionskrieg der Geschichte angerichtet hatte. Dabei war, als am 23. Mai 1618 protestantische Adelige die Statthalter des römisch-deutschen Kaisers Ferdinand II. aus den Fenstern der Prager Burg stürzten, kaum abzusehen, was folgen sollte: ein Flächenbrand, der erste im vollen Sinne «europäische Krieg». Fesselnd erzählt Herfried Münkler vom Schwedenkönig Gustav Adolf und dem Feldherrn Wallenstein, von Kardinälen und Kurfürsten, von den Landsknechten und den durch Krieg und Krankheiten – ein Drittel der Bevölkerung fand den Tod – verheerten Landschaften Deutschlands. Auch die europäische Staatenordnung lag in Trümmern – und doch entstand auf diesen Trümmern eine wegweisende Friedensordnung, mit der eine neue Epoche ihren Ausgang nahm. Herfried Münkler führt den Krieg in all seinen Aspekten vor Augen, behält dabei aber immer unsere Gegenwart im Blick: Der Dreißigjährige Krieg kann uns, wie er zeigt, besser als alle späteren Konflikte die heutigen Kriege verstehen lassen. – Eine packende Gesamtdarstellung, die große Geschichtsschreibung und politische Analyse vereint.

Aktualisiert: 2017-07-06
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