Wirtschaft und Wirtschaftspolitik in der Kreisky-Ära

Wirtschaft und Wirtschaftspolitik in der Kreisky-Ära von Böheim,  Michael H., Popp,  Nora, Seidel,  Hans, Tichy,  Gunther, Walterskirchen,  Ewald
Hans Seidel (1922–2015) hat in seiner 34-jährigen Karriere am Österreichischen Institut für WIrtschaftsforschung (WIFO), davon 18 Jahre als wissenschaftlicher Leiter und später als Direktor des IHS die österreichische Wirtschaftspolitik nicht bloß analysiert, sondern als Berater vieler Regierungen wie auch als Staatssekretär im Finanzministerium intensiv mitgestaltet. In dem vorliegenden Band setzt er sich mit der Kreisky-Periode auseinander, der wohl interessantesten Periode der österreichischen Wirtschaftspolitik. Persönliche Erfahrung mit breiter Literaturkenntnis und Archivarbeit verbindend zeigt Seidel, wie die Herausforderung zweier schwerer Ölkrisen besser gemeistert werden konnte als im Ausland. Neben der bewährten Sozialpartnerschaft trugen dazu vor allem die neu entwickelten Konzepte der Hartwährungspolitik und des Austro-Keynesianismus bei.
Aktualisiert: 2018-09-24
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Wie kam der Keynesianismus nach Österreich?

Wie kam der Keynesianismus nach Österreich? von Chaloupek,  Günther, Feichtinger,  Johannes, Guger,  Alois, Mesch,  Michael
Von jenen österreichischen ÖkonomInnen, die in den 1930er-Jahren Österreich verlassen mussten, machten sich einige im britischen oder amerikanischen Exil mit den neuen ökonomischen Ideen von John Maynard Keynes und dessen Umfeld vertraut. Nach dem Krieg sorgten Zurückgekehrte aus diesem Personenkreis wie Josef Steindl, Kurt Rothschild, Stefan Wirlandner, Philipp Rieger, Eduard März, Maria Szécsi, Karl Forchheimer, Theodor Prager und andere dafür, dass diese theoretischen Ansätze und wirtschaftspolitischen Konzepte in Österreich zur Verbreitung und praktischen Anwendung gelangten. Aufnahme fanden die KeynesianerInnen vor allem am WIFO und in der Arbeiterkammer Wien. Die von Rothschild, Steindl und später auch von Kazimierz Łaski am WIFO entwickelten theoretischen Ansätze bildeten die konzeptionelle Grundlage für den wirtschaftspolitisch erfolgreichen Austro-Keynesianismus. Auf Initiative von Wirlandner erfolgte in der Wiener AK 1957 die (Neu-)Gründung der Wirtschaftswissenschaftlichen Abteilung. Eduard März war ihr erster Abteilungsleiter. Diese Abteilung profilierte sich in der Folge als Denkfabrik keynesianischer Wirtschafts- und Wachstumspolitik. In den 1950er- und 1960er-Jahren gelang es diesen keynesianischen ÖkonomInnen, führende FunktionärInnen des ÖGB, der Wiener Arbeiterkammer und der SPÖ von der Eignung ihrer wirtschaftspolitischen Konzepte zu überzeugen.
Aktualisiert: 2019-01-08
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Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht

Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht von Hagemann,  Harald, Horn,  Gustav, Krupp,  Hans J
„Aus gesamtwirtschaftlicher Sicht“ – so heißt nicht ohne Grund diese Festschrift, die Schüler, Weggefährten und Kollegen Jürgen Kromphardt zu seinem 75. Geburtstag gewidmet haben. Das Opus von Jürgen Kromphardt kreist immer wieder um gesamtwirtschaftliche Fragen. Dies wird schon in seinen ersten Veröffentlichungen deutlich, die sich mit Problemen der Wachstumstheorie und der Zahlungsbilanz beschäftigten. So lautete etwa das Thema seiner Dissertation bei Erich Schneider: „Beiträge zur Theorie des Wachstums offener Volkswirtschaften“. Ein zweijähriges Stipendium ermöglichte es ihm, die Schrift Strukturwandel und Einkommensverteilung. Die Entwicklung in der Nachkriegszeit zu verfassen, mit der er 1967 von der Universität Münster habilitiert wurde. Bereits 1968 erhielt Jürgen Kromphardt einen Ruf auf eine ordentliche Professur für Volkswirtschaftslehre an der Justus-Liebig-Universität in Gießen, wo er zwölf Jahre lehrte. 1980 wechselte er auf eine Professur für Volkswirtschaftslehre insbesondere Wirtschaftstheorie an der Technischen Universität Berlin. Makroökonomische Gedankengänge beherrschen immer noch auch seine jüngsten Arbeiten zur Phillips-Kurve und zur Lohnentwicklung im Aufschwung. Herausragend sind seine Lehrbücher zu Konjunktur, Wachstum, Inflation und Arbeitslosigkeit sowie zu den Grundlagen der Makroökonomie, die Standardwerke für makroökonomische Vorlesungen sind.
Aktualisiert: 2018-11-08
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Die Ära Kreisky

Die Ära Kreisky von Gatty,  Werner, Schmid,  Gerhard, Steiner,  Maria, Wiesinger,  Doris
Umfassend und vielschichtig betrachten die AutorInnen dieses Bandes die Laufbahn einer der prägenden Gestalten der österreichischen Nachkriegspolitik, und rücken einerseits die dreizehnjährige Kanzlerschaft Bruno Kreiskys, andererseits aber auch den Menschen Kreisky in den Mittelpunkt. Die tiefgreifenden Reformen, die die Ära Kreisky mit sich brachte, werden von ExpertInnen aus Politik, Kultur, Medien und Wissenschaft dargestellt und als Meilensteine in der politischen Modernisierung Österreichs gewürdigt. Ergänzt werden ihre Ausführungen durch sensible, berührende Porträts des Charakters dieses großen Politikers, seines Engagements und seiner politischen Ziele und Visionen. Aus dem Inhalt: Gerhard Schmid: Die "Ära Kreisky" - einleitende Bemerkungen Werner Gatty: Bruno Kreisky im schwedischen Exil Gerhard Schmid: Bruno Kreisky - Der Weg an die Spitze der österreichischen Politik Peter Kreisky: Bruno Kreisky - Mensch, Vater, Politiker Margit Schmidt: Bruno Kreisky - Ein Mann mit Eigenschaften Hermann Schnell: Bildungspolitik in der "Ära Kreisky" Erwin Lanc: Die Außenpolitik der "Ära Kreisky" Karl E. Birnbaum: Bruno Kreisky als Entspannungspolitiker Herbert Ostleitner: Die wirtschaftspolitischen Erfolge des Austro-Keynesianismus unter der Regierung Bruno Kreisky Josef Cerny: Die Sozialpolitik der "Ära Kreisky" 1970-1983 Charlotte Teuber-Weckersdorf: Politikwissenschaftliche Analyse der Kreisky-Jahre Oliver Rathkolb: Bruno Kreisky aus der Sicht der Zeitgeschichtsforschung Fritz Muliar: Kulturbezüge in Kreiskys Leben
Aktualisiert: 2016-11-23
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