Vergessene Geschichte

Vergessene Geschichte von Perkmann,  Josef, Rauch,  Günther
Über die Zeit, als Südtirol zu Italien kam, wurde viel geschrieben, Sozialdemokratie und Gewerkschaften sind dabei nur eine Randnotiz. Günther Rauch befasst sich mit diesem Teil der Tiroler Zeitgeschichte. Er zeichnet ein neues und ungewohntes Bild von Südtirol und seinen Wechselfällen im 20. Jahrhundert. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen nicht nur die großen Ereignisse, sondern der modernere, mobilere, aber auch schwächere und hilflosere Teil der Gesellschaft, nämlich die in beacht-lichem Ausmaß gewerkschaftlich und politisch organisierte Tiroler Arbeiterschaft. Josef Perkmann beschreibt den Autonomie-entwurf der Sozialdemokraten aus dem Jahre 1920, mit überraschenden Ergebnissen.
Aktualisiert: 2019-05-24
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Tiroler Heimat 39 (1975)

Tiroler Heimat 39 (1975) von Huter,  Franz
FRANZ HUTER, Von der medizinischen Versorgung unserer alten Berggemeinden. Dargestellt am Beispiel Kastelruth (Südtirol). RAINER LOOSE, Siedlung und Bergbau im Suldental. SEBASTIAN HÖLZL, Studien zum Pflichtschulwesen in Tirol 1774–1806. II. Gliederung und Verbreitung des Elementarschulwesens in Tirol. FRANZ MATHIS, Die Salzversorgung des Tiroler Unterlandes vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. PETER LEISCHING, Zur Rechtsgeschichte der Innsbrucker Jesuitenfakultät. GERHARD OBERKOFLER, Innsbrucker Romanisten im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert. Ein Beitrag zur Geschichte der Juristenfakultät. RICHARD SCHOBER, Das Verhältnis der Katholisch-Konservativen zu den Christlich-Sozialen in Tirol bis zu den Reichsratswahlen von 1907 (II). KARL FINSTERWALDER, Die Sprachform der Ortsnamen Tirols – ein Zeugnis zur deutschen Siedlungsgeschichte. Mit einem Anhang: Zur Auswahl der Namen in meinen Ortsnamenkarten 1965. Anhang: Beiträge und Begleittexte zum Tirol-Atlas 2.
Aktualisiert: 2016-11-24
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Österreich 1934 – das Spiel mit dem Feuer

Österreich 1934 – das Spiel mit dem Feuer von Dippelreiter,  Michael, Prosl,  Christian
Das vorliegende Werk ist das Ergebnis des Wiener Kulturkongresses 2014, der namhafte Historiker, Politologen und Juristen zusammenführte, um vermehrt Fachleute aus dem konservativen Lager zu Wort kommen zu lassen, war doch die Geschichtsschreibung über den Februar 1934 bislang hauptsächlich von der Sozialdemokratie nahestehenden Wissenschaftlern erforscht und aufgearbeitet worden. Die Verschränkung der innenpolitischen Entwicklung mit den Entwicklungen im europäischen Umfeld zählte zu den Vorraussetzungen der Tragik der Ereignisse 1934, die nach dem Februaraufstand in den "Staatsstreich von oben" und in das autoritäre System führten. Viele Autoren lehnen den Begriff "Austrofaschismus" ab, für dessen Klassifizierung allerdings das Regime durch seine repressiven Maßnahmen Argumente geliefert hat. Die zunehmende Radikalisierung in Wort und Tat auf beiden Seiten führte zu einer verhängisvollen Spirale der Gewalt. Der Leser erfährt, dass der Mythos der zahlreichen Opfer auf sozialdemokratischen Seite der Wirklichkeit nicht standhält: mehr als ein Drittel der Opfer waren Unbeteiligte, ein weiteres Drittel bestand aus den Regierungstruppen und den ihnen verbündeten bewaffneten Einheiten und etwa ein Viertel der Todesopfer waren sozialdemokratische Kämpfer bzw. justifizierte Personen. Bekanntestes Opfer der Justiz war der steirische Schutzbundführer Koloman Wallisch, eine eindrucksvolle Persönlichkeit, der ein eigener Beitrag gewidmet ist. Wichtig auch der Hinweis, dass die sozialdemokratische Partei bereits vor den verhängisvollen Februartagen eine Spaltung erfahren hatte, wodurch der Aufstand auch von der Mutterpartei nicht hätte verhindert werden können. Fest steht, dass die Christlich-Sozialen in allen ihren Erscheinungsformen ihrerseits weder damals noch heute die tiefe Traumatisierung der Sozialdemokratie durch die Ereignisse und Folgen des Jahres 1934 erkannt haben. Vielleicht bietet diese Feststellung eine Grundlage für weitere Gespräche der politischen Parteien über die tragischen Ereignisse und damit zu einer Entemotionalisierung dieses noch heute relevanten Themas.
Aktualisiert: 2016-12-01
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