Si les trois villes hanséatiques de Hambourg, Brême et Lübeck commercent avec la France dès le XIIIe siècle, leurs relations explosent avec le règne de Louis XIV et la guerre de Hollande. Devenues en 1789 le plus gros client de la France, les trois villes sont occupées par les armées napoléoniennes après la dissolution du Saint-Empire en 1806, puis incorporées à l’Empire français de 1811 à 1814. Malgré le traumatisme de cet épisode, des relations privilégiées subsistent encore aujourd’hui dans certains domaines, comme la construction aéronautique.
Apportant un éclairage nouveau sur l’histoire de ces relations, du Moyen Âge au XIXe siècle, les contributions au colloque organisé à Paris en 2002 par la direction des Archives du ministère des Affaires étrangères et l’Institut historique allemand rassemblées dans ce volume abordent les rapports entre un grand État et des villes souveraines, la formalisation des échanges diplomatiques, l’organisation de l’espace économique et la circulation des hommes et des idées. Elles comparent la situation de ces villes avec celle de la Confédération helvétique et du Saint-Empire et éclairent enfin l’existence d’une mémoire interculturelle.
Handelsbeziehungen zwischen Frankreich und den drei Hansestädten Hamburg, Bremen und Lübeck bestehen seit dem 13. Jahrhundert. Sie verzeichneten unter der Herrschaft von Ludwig XIV. einen enormen Aufschwung. Im Kontext der Französischen Revolution wurden die drei Städte zu einem der bedeutendsten Abnehmer französischer Waren. 1806, nach der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation, wurden sie von napoleonischen Truppen besetzt und anschließend von 1811 bis 1814 zum Bestandteil des französischen Kaiserreichs. Ungeachtet der traumatischen Ereignisse dieser Epoche bestehen bis heute privilegierte Verbindungen in verschiedenen Bereichen, so beispielsweise im Flugzeugbau.
Die Tagungsbeiträge der 2002 in Paris vom französischen Außenministerium und vom Deutschen Historischen Institut organisierten Konferenz werfen ein neues Licht auf die Geschichte dieser Beziehungen vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert. Sie beschäftigen sich mit den spezifischen Verbindungen zwischen einer europäischen Großmacht und einzelnen Städten, dem Ausbau diplomatischer Beziehungen, den Grundstrukturen eines gemeinsamen Wirtschaftsraumes, dem Austausch von Ideen und Menschen. Sie vergleichen die Situation der drei Städte mit der Schweizer Eidgenossenschaft sowie dem Alten Reich und befassen sich schließlich mit bestehenden Formen interkultureller Erinnerung.
Aktualisiert: 2023-04-07
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Die Beschäftigung mit dem Phänomen "Denunziation" hat innerhalb der Geschichtswissenschaft Konjunktur. Das historiographische Interesse richtete sich zunächst auf die Bedeutung von Denunziationen für das Funktionieren des nationalsozialistischen Unterdrückungsapparates. Zeitlich weiter zurückgreifende Arbeiten thematisierten in der Folgezeit die Ambivalenz der Denunziation, die Herrschern wie Beherrschten als Machtmittel diente.
Die Abhandlung greift diese Ansätze auf, geht jedoch einen anderen Weg. Nicht die Geschichte der "Denunziation" ist ihr Gegenstand, sondern die Entstehung und Ausgestaltung eines strafprozessualen Rechtsinstituts, der denunciatio. Dargestellt wird der institutionelle Rahmen, innerhalb dessen verschiedene Formen der "Justiznutzung" erst möglich wurden. Der Beobachtungszeitraum erstreckt sich vom frühen 13. Jahrhundert bis zum Erlass der Reichsstrafprozessordnung im Jahre 1877. Berücksichtigung finden außerdem
begriffsgeschichtliche Aspekte, die Abgrenzung zwischen neutraler "Anzeige" und verächtlicher "Denunziation" sowie die institutionelle Bedeutung von Strafanzeigen im Rechtsstaat. Die Abhandlung stellt das Rechtsinstitut der denunciatio durchgehend und epochenübergreifend in den Kontext des jeweils gültigen Verfahrensrechts; sie versteht sich als Beitrag zur Geschichte des Strafprozessrechts.
Aktualisiert: 2021-12-22
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