Historia Magistra

Historia Magistra von Lehner,  Ulrich L
Aus der Einleitung Der Titel Historia Magistra weist auf das Anliegen der Arbeit hin, die Bedeutung der geschichtlichen Überlieferung als Interpretationshorizont zu untersuchen. Der Titel ist nicht teleologisch zu verstehen, als ob man die Geschichte als Lehrmeisterin und Aufdeckerin eines in ihr verborgenen Ziels betrachten könne. Dies ist Aufgabe einer heilsgeschichtlichen Theologie, verbietet sich aber der Historiographie. Unter den altbayerischen Kollegiatstiften nahm das Straubinger Stift eine bedeutende Rolle ein. Es bleibt zu hoffen, daß die vorliegende Schrift eine Anregung für weitere Studien in diesem Bereich der Kirchengeschichte darstellt.
Aktualisiert: 2019-01-08
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Urkundenbuch des Stiftes St. Andreas zu Verden

Urkundenbuch des Stiftes St. Andreas zu Verden von Historische Kommission für Niedersachsen und Bremen, Jarecki,  Walter, Nistal,  Matthias
Vier Jahrhunderte Verdener Stiftsgeschichte aus erster Hand. Das Verdener Kollegiatstift St. Andreas wurde 1220 von Bischof Iso von Wölpe an der Pfarrkirche in unmittelbarer Nähe des Doms gegründet. Sein historischer Urkundenbestand ist weitgehend geschlossen am Standort Stade des Niedersächsischen Landesarchivs überliefert. Er gibt Auskunft über ein kleineres bischofsnahes Stift in einer wenig begüterten Diözese, über Grundbesitz, Kapitalverkehr und nicht zuletzt über die Amtsträger und weitere an den Rechtsgeschäften beteiligte Personen. Deren Verbindungen reichten in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts in die päpstliche Kurie und das Konzil zu Basel. Das Urkundenbuch liefert zuverlässige Abschriften und Kurzregesten von insgesamt 343 Urkunden von der Gründungszeit bis 1558, als die mittelalterlichen Verhältnisse mit dem Tod des Verdener Erzbischofs Christoph von Braunschweig-Lüneburg endeten. Hinzu kommen ein geschichtlicher Überblick, Erläuterungen zur Quellenüberlieferung, editorische Hinweise und ein ausführliches Register. Der Band setzt die Reihe der niedersächsisch-bremischen Urkundenbücher fort, deren Herausgabe zu den langfristigen Arbeitsschwerpunkten der Historischen Kommission gehört.
Aktualisiert: 2019-01-07
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Das Statutenbuch des Stiftes Xanten

Das Statutenbuch des Stiftes Xanten von Hülscher,  Katharina
Das Archiv des ehemaligen Xantener Viktorstifts gehört zu den besonders gut erhaltenen mittelalterlichen Kirchenarchiven. Zum Bestand gehört auch ein vom Xantener Dekan Arnold Heymerick verfasstes Statutenbuch aus dem Jahr 1490. Unter dem Titel „Repertorium Decani“ vereint es in sich eine Fülle von Gesetzen, Regeln und Gewohnheiten, die über Jahrhunderte erlassen wurden und den Stiftsalltag bin ins kleinste Detail regelten. In keinem anderen Stift wurden die Vorschriften mit solcher Akribie zusammengetragen wie im Viktorstift durch Dekan Heymerick. Die Zusammenstellung lässt in ihrer Ausführlichkeit Rückschlüsse auf das alltägliche Miteinander der Kanoniker im Stift zu und zeigt die kirchliche Institution als einen Ort des intensiven Austausches mit ihrer Umgebung. Erstmals wurde das Statutenbuch nun ediert und kommentiert. Die Klärung der Frage, warum es sich ausgerechnet der Dekan des Xantener Viktorstifts zur Aufgabe machte, solch ein umfassendes Werk zu erstellen, ist Gegenstand dieser Arbeit. Anhand einer genauen Auswertung der in der Statutensammlung enthaltenen Vorschriften im Vergleich mit den Gesetzessammlungen anderer Stifte und dem Abgleich mit den ältesten Kanonikerregeln werden Besonderheiten des Xantener Stiftslebens ebenso aufgedeckt wie generelle Schwachstellen im „System Kollegiatstift“. Dem Leser bietet sich ein buntes Portrait des Stiftsalltags im ausgehenden Mittelalter.
Aktualisiert: 2019-04-03
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INVOCABIT

INVOCABIT von Maurice,  Pierre
In drei Tagen, so der Plan, soll nach über drei Wanderjahren eines Mönches seine Reise zu Ende sein. Doch die Hoffnung trügt: »Himmel und Erde« wenden das Geschick des willensstarken und doch sensiblen Mannes im Zentrum der - historisch genauen, aber fiktiven - Abenteuer-Erzählung auf eine so ungeheure Weise, dass er daran zerbricht. Im Untergehen des Bisherigen aber entfaltet sich nicht nur ein völlig neuer Lebensentwurf, sondern - zwischen Tod und Leben, Glück und Leid, Liebe und Hass – die sich im tiefen Umbruch befindliche, brodelnde Welt des 13. Jahrhunderts. Alles: Glück, Macht, Glaube, Politik und Religion werden in diesen Jahren neu definiert. Und der »Klimawandel« erfasst nicht nur - wörtlich - das Wetter und die Berge, sondern in vielerlei Weise fast alle Stände und Schichten - Mächtige wie Ohnmächtige - der bekannten Welt. Aber in dem »Nichts bleibt wie es ist« entscheidet sich die Hauptfigur des Romans zu einem Neuanfang: Ohne Vorbilder, ohne Erlaubnis, und - anfangs - ohne jedes Maß. Und so wird, was ursprünglich nur Abschluss einer Reise sein sollte, zum Beginn einer Folge von Reisen, von denen die vorliegende nur den Anfang darstellt. »INVOCABIT« ist - auf mittelalterliche Weise in einem traditionellen Kontext - der Anfang von allem: Hier, in der »Anrufung«, beginnt ein starkes Leben. Hier wandelt sich eine Familie. Hier entstehen bedeutende und bewegende Freundschaften. Hier entsteht Zukunft.
Aktualisiert: 2017-12-20
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INVOCABIT

INVOCABIT von Maurice,  Pierre
In drei Tagen, so der Plan, soll nach über drei Wanderjahren eines Mönches seine Reise zu Ende sein. Doch die Hoffnung trügt: »Himmel und Erde« wenden das Geschick des willensstarken und doch sensiblen Mannes im Zentrum der - historisch genauen, aber fiktiven - Abenteuer-Erzählung auf eine so ungeheure Weise, dass er daran zerbricht. Im Untergehen des Bisherigen aber entfaltet sich nicht nur ein völlig neuer Lebensentwurf, sondern - zwischen Tod und Leben, Glück und Leid, Liebe und Hass – die sich im tiefen Umbruch befindliche, brodelnde Welt des 13. Jahrhunderts. Alles: Glück, Macht, Glaube, Politik und Religion werden in diesen Jahren neu definiert. Und der »Klimawandel« erfasst nicht nur - wörtlich - das Wetter und die Berge, sondern in vielerlei Weise fast alle Stände und Schichten - Mächtige wie Ohnmächtige - der bekannten Welt. Aber in dem »Nichts bleibt wie es ist« entscheidet sich die Hauptfigur des Romans zu einem Neuanfang: Ohne Vorbilder, ohne Erlaubnis, und - anfangs - ohne jedes Maß. Und so wird, was ursprünglich nur Abschluss einer Reise sein sollte, zum Beginn einer Folge von Reisen, von denen die vorliegende nur den Anfang darstellt. »INVOCABIT« ist - auf mittelalterliche Weise in einem traditionellen Kontext - der Anfang von allem: Hier, in der »Anrufung«, beginnt ein starkes Leben. Hier wandelt sich eine Familie. Hier entstehen bedeutende und bewegende Freundschaften. Hier entsteht Zukunft.
Aktualisiert: 2017-12-20
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Otto Rubeus fundator

Otto Rubeus fundator von Landi,  Walter
Das Kloster und nachmalige Kollegiatstift Innichen wurde 769 vom bairischen Herzog Tassilo III. gegründet. Das Stiftsarchiv verwahrt heute noch Bestätigungs- und Schenkungsurkunden aus der Zeit vom 8. bis zum 10. Jahrhundert, die vor allem die Innichner Grundherrschaft und Gerichtsrechte am Oberlauf von Rienz und Drau, im Gailtal und im Cadore betreffen. Aussteller der Diplome waren neben dem erwähnten Herzog die Kaiser Ludwig der Fromme, Otto der Große, Otto II. und Otto III. Dieses Urkundenensemble kennzeichnet eine verwickelte Überlieferungsgeschichte: Gleich mehrere der Privilegien wurden in der Folgezeit und vor allem im 12. Jahrhundert verfälscht, um die Rechte des Stifts durch neue, explizitere Formulierungen wirksamer gegen Usurpationsversuche zu schützen. Die vorliegende Studie untersucht nicht nur diese Hintergründe und den Kontext der Textinterpolationen, sondern beleuchtet auch die Bedeutung der Ottonenherrscher für die klösterliche liturgische Memoria. Darüber hinaus wird die Funktion der Güterschenkungen im Hochpustertal, einer wichtigen Kontaktzone am nördlichen Abschnitt der „Strada d’Alemagna", in den Blick genommen: Zusammen mit dem übrigen Freisinger Fernbesitz im Wipptal, im Pustertal, in Kärnten, vor allem aber im Cadore, im Gebirge und in den Voralpen der Veroneser Mark spielte Innichen für die Italienpolitik der Ottonen und deren Beziehungen zum Hochstift Freising eine bedeutende Rolle.
Aktualisiert: 2018-10-24
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Der Dom St. Nikolaus in Stendal

Der Dom St. Nikolaus in Stendal von Stekovics,  Janos, Sünder-Gass,  Martina
Seit dem 12. Jahrhundert erlebte die Altmark, das Gebiet westlich der Elbe zwischen Magdeburger Börde und Wendland, einen beträchtlichen Aufschwung. Bis heute prägt der planmäßig vorangetriebene Landesausbau des hohen Mittelalters die Region im nördlichen Sachsen-Anhalt in ihrer dörflichen Siedlungsstruktur mit einer deutschlandweit einmaligen Ansammlung romanischer Dorf- und Klosterkirchen. Stendal entwickelte sich seit 1160 zu einer der wichtigsten und größten Städte des Territoriums. Gegen 1188 wurde das Kollegiatstift St. Nikolaus in die aufstrebende Stadt verlagert. Diese einzige Einrichtung für Weltgeistliche in der Mark Brandenburg erlangte umgangssprachlich alsbald den Status eines Doms. Auch von der sehr frühen Gründung einer Schule ging große Wirkung aus. Die Stiftsherren erhielten später am weiträumigen Domplatz Wohnhäuser. Der langgestreckte spätgotische Chor mit dem 66 Sitzplätze umfassenden Chorgestühl vermittelt einen Eindruck von der großen Zahl der Geistlichen. Endgültig aufgelöst wurde das Stifskapitel nach der Reformation 1551. Über das Aussehen des romanischen Vorgängerbaus kann mangels archäologischer Befunde nur spekuliert werden. Zu den umfangreichen Bauaktivitäten im 15. Jahrhundert am Ausgang des Mittelalters zählte auch der Neubau des Doms ab 1420. Spätgotik traf dabei auf erste Anklänge der Renaissance. Vierjochiger Langchor, neuer Chorraum, hoch aufstrebende Fenster, dreischiffiges Langhaus, zwei Lettnerpforten und mächtige Strebepfeiler kennzeichnen den Bau. Berichte aus dem 18. und 19. Jahrhundert schildern den Bau als verwahrlost. Die aufkeimende Denkmalpflege der Romantik und des Historismus widmete sich auch dem Dom. In der Mitte des 19. Jahrhunderts setzte eine erste Restaurierungsphase ein. Am 8. April 1945 erlitt die Anlage mehrere Bombentreffer. Zahlreiche Reparaturen nach 1990 waren Voraussetzung für ein inzwischen wieder reges Gemeindeleben.
Aktualisiert: 2019-01-07
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Pfarrer und Seelsorge im Aschaffenburger Raum

Pfarrer und Seelsorge im Aschaffenburger Raum von Hinkel,  Helmut
Eine wichtige und aufschlussreiche Abhandlung kirchengeschichtlicher Verhältnisse in 52 Pfarreien zwischen der Main-Kinzig-Spessart-Linie – Bürgel und Wirtheim im Norden, Großheubach im Süden. Vorgelegt als theologische Dissertation, gedruckt mit Personen- und Ortsnamenregister. Die Publikation bietet interessante Einblicke auch in den sittengeschichtlichen Bereich im Erzbistum Mainz im 16. und 17. Jahrhundert.
Aktualisiert: 2018-12-01
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Die Handschriften der Stiftsbibliothek und der Stiftskirche zu Aschaffenburg

Die Handschriften der Stiftsbibliothek und der Stiftskirche zu Aschaffenburg von Hauke,  Hermann, Hofmann,  Josef
Zwei Glanzlichter der Veröffentlichungsreihe sind die beiden Handschriftenbände, dies sich mit Geschichte und Beständen der Hofbibliothek und der Stiftsbibliothek in Aschaffenburg befassen. In wertvoller Aufmachung und bestem Druck mit zahlreichen prachtvollen Farbabbildungen sind die beiden Bände eine Dokumentation der Kostbarkeiten, die sich in diesen Bibliotheken befinden. Register über Buchmaler, Schreiber und Buchbinder, Personen, Sachen und Orte, die in den Handschriften Erwähnung finden, erleichtern die Handhabung dieser Prachtbände.
Aktualisiert: 2018-12-01
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Historia Magistra

Historia Magistra von Lehner,  Ulrich L
Aus der Einleitung Der Titel Historia Magistra weist auf das Anliegen der Arbeit hin, die Bedeutung der geschichtlichen Überlieferung als Interpretationshorizont zu untersuchen. Der Titel ist nicht teleologisch zu verstehen, als ob man die Geschichte als Lehrmeisterin und Aufdeckerin eines in ihr verborgenen Ziels betrachten könne. Dies ist Aufgabe einer heilsgeschichtlichen Theologie, verbietet sich aber der Historiographie. Unter den altbayerischen Kollegiatstiften nahm das Straubinger Stift eine bedeutende Rolle ein. Es bleibt zu hoffen, daß die vorliegende Schrift eine Anregung für weitere Studien in diesem Bereich der Kirchengeschichte darstellt.
Aktualisiert: 2019-01-08
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