Neue Bundeswehr – neue Innere Führung?

Neue Bundeswehr – neue Innere Führung? von Wiesendahl,  Elmar
Die Bundeswehr befindet sich inmitten eines tief greifenden Umstrukturierungsprozesses, in dessen Verlauf sie ihren bisherigen Charakter als Landesverteidigungsarmee ablegt und sich zu einer Armee im Einsatz transformiert. Ein solcher im Kern radikaler Neuansatz wirft die Frage auf, inwieweit die Innere Führung als Unternehmensleitbild der Bundeswehr weiter zu entwickeln und an die Gegebenheiten einer Einsatzarmee anzupassen ist. Diese Frage wird in dem vorliegenden Buch auf den Prüfstand gestellt. Wie den Beiträgen einheitlich zu entnehmen ist, muss die Innere Führung weiterentwickelt werden; nur bleibt weiterhin diskussionsbedürftig, an welchen unveränderlichen Konstanten und welchen fortzuschreibenden Variablen sich die Weiterentwicklung der Inneren Führung orientieren sollte. Der Band fasst Beiträge zusammen, die aus interdisziplinärer Sicht veränderte Rahmenbedingungen ausleuchten, aus denen sich der Fortschreibungsbedarf der Inneren Führung ergibt. Das Ausmaß der erforderlichen Konzeptveränderungen wird in erster Linie von militärsoziologischer und betriebswirtschaftlicher Warte aus abgesteckt. Bei welchem Anpassungsbedarf auch immer wird ersichtlich, dass die Innere Führung von ihrem ganzheitlichen Ansatz her als ein modernes Unternehmensleitbild für die Bundeswehr angesehen werden kann. Der Herausgeber ist Professor für Politikwissenschaft an der Universität der Bundeswehr München. Eines seiner Forschungsgebiete ist die Militärsoziologie.
Aktualisiert: 2019-05-09
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Persönlichkeitsbildung junger Führungskräfte im Heer

Persönlichkeitsbildung junger Führungskräfte im Heer von Eisel,  Karlheinz, Franke,  Dirk, Friedrich,  Joerg, Gerthenrich,  Uwe
Bei einer Analyse der bundeswehrinternen Ausbildung wird deutlich, daß die starke Betonung aller (militär-)fachlichen Aspekte zu guten Resultaten bei der »methodischen Kompetenz« und der »Fachkompetenz« von jungen Führungskräften geführt hat. Im Bereich der Menschenführung leiden diese – besonders der Offiziernachwuchs – weiterhin unter Verhaltensunsicherheit und dem Gefühl des Alleingelassenseins. Daher werden zunehmend Forderungen nach mehr Charakterstärke und individueller Persönlichkeitsbildung laut. Als Antwort auf diese Forderungen zeigen die Autoren ausgehend von einer psychologischen Definition von Persönlichkeit auf, wie mittels erlebnispädagogischer Ausbildungsverfahren diesem Mangel begegnet werden kann. Im Mittelpunkt steht dabei das Bemühen, durch das Herbeiführen besonders fordernder und erlebnisreicher Situationen Selbst- und Führungskompetenz zu bilden. Auf dieser Grundlage werden am Ende der Arbeit Maßnahmen für militärische Führerausbildung und insbesondere die Offizierausbildung vorgeschlagen.
Aktualisiert: 2019-05-07
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Beteiligung in der Bundeswehr

Beteiligung in der Bundeswehr von Ulrich,  Uwe
Art und Umfang von beteiligten Soldaten war und ist ein kontroverses Thema in der Bundeswehr. Die vorliegende Arbeit soll Mißverständnisse verringern und Chancen, aber auch Grenzen der Beteiligung im militärischen Alltag aufzeigen. Es wird ein interdisziplinäres Analysemodell angeboten, das geeignet ist, den integrativen und ganzheitlichen Charakter der Beteiligung im Prozeß militärischer Führung deutlich zu machen. Das Thema wird anhand der folgenden Leitfragen erschlossen: Wie stellt sich die historische Entwicklung der Inneren Führung unter besonderer Betrachtung des Beteiligungsaspektes dar? Welche Beteiligungsnormen sind in der Bundeswehr gültig? Wie stellt sich die Beteiligung und das vermutete Beteiligungsdefizit in der Praxis dar? Welche Funktionen hat die Beteiligung in den verschiedenen Systemebenen? Welche Möglichkeiten und welche Grenzen der praktischen Umsetzung von Beteiligung sind erkennbar?
Aktualisiert: 2019-05-09
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Europäische Streitkräfte in der Postmoderne

Europäische Streitkräfte in der Postmoderne von Collmer,  Sabine, Kümmel,  Gerhard
Zukünftige Aufgaben von Streitkräften werden sich in einem völlig anders strukturierten Kontext abspielen als zu Zeiten des Ost-West-Konflikts. Es ist das Anliegen des vorliegenden Bandes, diesen neuen Kontext der Streitkräfte zu analysieren. Dabei mag man darüber streiten, ob bereits alle westlichen Armeen in der Postmoderne angekommen sind oder ob sie je ankommen werden. Sicher ist jedoch, dass sich die Anforderungen an das Militär derzeit dramatisch verändern. Die Beiträge diskutieren diese Herausforderungen aus unterschiedlichem Blickwinkel und auf einer allgemeinen, einer Makro-Ebene wie auch auf der Mikro-Ebene von einzelnen, besonderen Anforderungen. Zu letzterem zählen etwa die Themen Outsourcing, der Trend zu Söldnerarmeen, die Mobilitätsanforderungen an den Soldaten auch im Hinblick auf deren Wirkung auf Familie und Partnerschaft, die Motivation von Soldaten in Auslandseinsätzen, aber auch die Frage nach dem soldatischen Ethos und Selbstverständnis. Den Abschluss bildet eine Diskussion über die Frage, ob die Innere Führung der Bundeswehr unter gewandelten, postmodernen Bedingungen bestehen kann. Der Band wendet sich an alle, die an Fragen der Streitkräfte interessiert sind.
Aktualisiert: 2019-05-09
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Wehrverfassung im Wandel

Wehrverfassung im Wandel von Spranger,  Tade Matthias
Die Streitkräfte befinden sich im Wandel. Die Teilnahme an bewaffneten Auslandseinsätzen verdeutlicht diesen Prozess ebenso wie die unter dem Stichwort »innere Sicherheit« geführte Diskussion um neuartige Inlandsverwendungen der Bundeswehr. Die beschriebene Entwicklung stellt das Wehrverfassungsrecht, das unter völlig anderen Vorzeichen in den Anfangsjahren der Bundesrepublik ausgearbeitet wurde, auf die Probe. Vor diesem Hintergrund untersucht der vorliegende Band den so entstandenen Reformbedarf. Gegenstand der Ausführungen ist zunächst das System der parlamentarischen Streitkräftekontrolle, das in seiner Intensität zweifellos weltweit seinesgleichen sucht. Einen weiteren Themenschwerpunkt bildet sodann die im Grundgesetz vorgesehene, bislang aber nicht aktivierte Möglichkeit der Schaffung einer speziellen Wehrstrafgerichtsbarkeit. Behandelt werden darüber hinaus die verschiedenen Optionen einer Streitkräfteverwendung im Innern. Ausführungen zur Funktionsfähigkeit der Streitkräfte sowie zu staatskirchenrechtlichen Verknüpfungen der Wehrverfassung runden die Darstellung ab. Die Untersuchung wendet sich an alle wehr- und verfassungsrechtlich Interessierten in Wissenschaft und Praxis.
Aktualisiert: 2019-05-09
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Bundeswehr und Tradition

Bundeswehr und Tradition von Prüfert,  Andreas
Tradition in der Bundeswehr ist meist nur ein Thema gesellschaftlicher Diskussion, wenn es rechtsextremistische Vorfälle gegeben hat, die an die Öffentlichkeit gelangt sind. Meist wird dann lediglich diskutiert, ob entsprechende Inhalte der »richtigen« Tradition entsprechen oder nicht. Eine systematische Herangehensweise an das Thema hat man bisher eher vermisst. Ausgehend von der anthropologischen Frage, ob der Mensch Traditionen benötigt, wird entwickelt, welche Tradition der Soldat für seine Aufgaben braucht. Nach der Darstellung aktueller Antworten auf diese Frage werden Beispiele der Umsetzung in der Ausbildung und in Ausstellungen angeboten. Der durch weitere aktuelle Aufsätze ergänzte Tagungsband ist für alle Unteroffiziere und Offiziere der Bundeswehr, insbesondere die Verantwortlichen in den Führungsstäben und die Disziplinarvorgesetzten bestimmt. Daneben ist er für alle Sozialwissenschaftler und Historiker, die sich mit den Streitkräften befassen, von Interesse. Der Herausgeber ist Geschäftsführer der Karl-Theodor-Molinari-Stiftung. Er hat zahlreiche Werke zu Fragen der Inneren Führung in der Bundeswehr veröffentlicht.
Aktualisiert: 2019-05-09
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Soldat – Militär – Politik – Gesellschaft

Soldat – Militär – Politik – Gesellschaft von Collmer,  Sabine, Kümmel,  Gerhard
Der vorliegende Band beschäftigt sich mit vier wichtigen Bereichen der militärbezogenen sozialwissenschaftlichen Forschung: dem soldatischen Selbstverständnis, den Aufgaben und Funktionen von Soldaten in sich internationalisierenden, kooperativen Militärstrukturen, der gesellschaftlichen Verankerung von Armeen und den politischen Konzepten zum Einsatz militärischer Gewalt. Fragen der Berufsausbildung von Offizieren, der Funktionsbedingungen von Gehorsam und der Menschenführung werden in diesem Rahmen ebenso behandelt wie Aspekte zum Einsatz militärischer Gewalt, der Ethik vom Gerechten Frieden, der deutsch-niederländische Kooperation in Kabul und den unterschiedlichen sicherheitspolitischen Konzepten der USA und Europas. Der Arbeitskreis Militär und Sozialwissenschaften (AMS) möchte mit dieser Festschrift seinen langjährigen Vorsitzenden Paul Klein für seine Verdienste in der Militärsoziologie würdigen.
Aktualisiert: 2019-05-09
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Demokratische Streitkräfte

Demokratische Streitkräfte von Groß,  Jürgen
Die Bundeswehr feiert dieses Jahr ihr 50jähriges Bestehen. Doch auch ein halbes Jahrhundert nach Gründung der Bundeswehr werden die Chancen zu ihrer inneren Demokratisierung nur unzureichend genutzt. Der Autor geht daher der Frage nach, inwieweit das Leitbild vom »Staatsbürger in Uniform« überhaupt verwirklicht ist? Welche Rolle spielt dabei die Wehrpflicht? Wo endet der Gehorsam des Soldaten? Geht die Einführung demokratischer Normen im Militär zwangsläufig zu Lasten seiner Effizienz? Diese und ähnliche Fragen werden diskutiert, militärische Traditionen in Frage gestellt und unkonventionelle Lösungen aufgezeigt. Das Buch richtet sich nicht nur an Politiker, Militärs und Wissenschaftler, sondern an alle sicherheitspolitisch Interessierten. Der Autor, Oberstleutnant i.G., ist seit vielen Jahren in der Friedensforschung tätig und ist durch zahlreiche Veröffentlichungen zu diesem Thema bekannt.
Aktualisiert: 2019-05-09
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Militär und Wissenschaft in Europa – Kritische Distanz oder hilfreiche Ergänzung?

Militär und Wissenschaft in Europa – Kritische Distanz oder hilfreiche Ergänzung? von Klein,  Paul, Prüfert,  Andreas
Aus Anlaß des 25jährigen Bestehens des Arbeitskreises Militär und Sozialwissenschaften berichten Autoren aus fünf europäischen Ländern über das Verhältnis von Militär und Sozialwissenschaften in ihren Nationen. B. Fleckenstein stellt vor, aus welcher Situation heraus der Arbeitskreis 1971 gegründet wurde, P. Klein und P.-M. Kozielski beschreiben den Werdegang von Militärsoziologie und Wehrpsychologie in Deutschland und W. Markus wendet sich in einem Rückblick den Sozialwissenschaften in der Nationalen Volksarmee zu. Beiträge von J. Hoffmann, F. Hammer und J. Stadelmann beschäftigen sich mit der Situation in Frankreich, Österreich und der Schweiz. Mit den Niederlanden setzen sich A. Rosendahl Huber und J. Soeters auseinander. Sie beschreiben die dortige Situation und weisen am Beispiel des Übergangs von der Wehrpflicht- zur Berufsarmee auf aktuelle Forschungsfelder hin. Der Band, der durch eine Bibliographie zur Militärsoziologie abgeschlossen wird, wendet sich an alle, die an Fragen des Militärs interessiert sind, insbesondere aber an Soldaten, Sozialwissenschaftler und Mitarbeiter in der Bildungsarbeit.
Aktualisiert: 2019-05-09
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