Repräsentation und Kultausübung an Toren und Eingängen der ägäischen Bronzezeit

Repräsentation und Kultausübung an Toren und Eingängen der ägäischen Bronzezeit von Nawracala,  Stefanie
Die Autorin beschäftigt sich mit der Frage, ob und inwieweit Tore und Eingänge der bronzezeitlichen Kulturen der Ägäis über „profane“ Aufgaben – also die Regulierung des Zugangs und den Schutz vor Eindringlingen – hinausgehende Funktionen erfüllten: Dabei stehen zwei Aspekte im Vordergrund: Welche Charakteristika dienen der repräsentativen Darbietung des Machtanspruchs der Palasteliten im Minoischen Kreta und Mykenischen Griechenland? Und gibt es archäologisch fassbare Zeugnisse, die auf die Existenz von Kulthandlungen am Eingang oder die Verehrung von Schutzgottheiten am Tor weisen? Das Fehlen von Schriftzeugnissen mit historischen oder religiösen Inhalten erschwert die Befundlage für die Kulturen der griechischen Bronzezeit, so dass eine Annäherung methodisch größtenteils über die Auswertung ikonographischer Zeugnisse sowie über Vergleiche mit architektonisch verwandten Fundkontexten erfolgt. Ferner bietet eine Analyse der Toranlagen der östlich benachbarten Kulturregionen, v.a. in Kleinasien und Anatolien, Potential für das Aufzeigen von Parallelerscheinungen aber auch Abgrenzungen der Charakteristika griechischer Eingänge. Von den Löwen in Mykene bis zu den Sphingen in Hattuša – das Buch bietet einen umfassenden Einblick in die Monumentalarchitekturen antiker Tor- und Türanlagen und liefert erstmals eine kulturübergreifende Studie zu den vielfältigen Aspekten, die den bronzezeitlichen Herrschereliten einerseits zum Schutz ihrer Burgen und Paläste, andererseits zur plakativen Darstellung ihrer Machtposition an den Eingängen dienten.
Aktualisiert: 2019-04-30
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Mykene

Mykene
Mit Heinrich Schliemanns Ausgrabungen auf der Akropolis von Mykene begann 1876 die Wiederentdeckung einer verlorenen Kultur: der Kultur der Griechen des Bronzezeitalters, die zwischen 1600 und 1200 v. Chr. ihre Blütezeit erlebte. Der Katalog zur großen Ausstellung im Badischen Landesmuseum lässt die mykenische Kultur lebendig werden.
Aktualisiert: 2019-05-18
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Die handgemachte geglättete Keramik mykenischer Zeitstellung

Die handgemachte geglättete Keramik mykenischer Zeitstellung von Kilian,  Klaus, Maran,  Joseph, Mühlenbruch,  Tobias
Die Veröffentlichung eines nachgelassenen Werkes von Klaus Kilian stellt die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einer Keramikgattung, der in Fragen von Bevölkerungsbewegungen in der spätmykenischen Zeit große Bedeutung beigemessen wurde, auf eine neue Grundlage. Die umfassende Bearbeitung der zahlreichen Beispiele der handgemachten geglätteten Keramik aus Tiryns führt zu der Erkenntnis, dass ihre Herstellung wohl tatsächlich auf fremden Töpfereitraditionen beruht, die sich vor allem mit der Apenninenhalbinsel in Verbindung bringen lassen. Diese Traditionen freilich waren schon vor der Zerstörung der mykenischen Paläste in der Argolis wirksam und dürfen damit nicht als Anzeichen der Ankunft von Neuankömmlingen am Beginn der Nachpalastzeit gewertet werden.
Aktualisiert: 2019-05-28
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Die neuen Linear B-Texte aus Theben

Die neuen Linear B-Texte aus Theben von Deger-Jalkotzy,  Sigrid, Panagl,  Oswald
Erstaunlich kurze Zeit nach ihrer Auffindung wurden die neuen Linear B-Tafeln von Theben 2001 durch den Ausgräber Vassilis Aravantinos und die beiden Epigraphiker Louis Godart und Anna Sacconi in einer ersten kritischen Edition vorgelegt. Ein Jahr später fand in Wien ein zweitägiges internationales Forschungskolloquium statt, bei dem 16 führende Mykenologen aus acht Ländern zu einem interdisziplinären Gedankenaustausch zwischen Epigraphik, Sprachwissenschaft, Philologie und Geschichtsforschung zusammentrafen. Gemeinsam mit den Herausgebern diskutierten sie das neue Textkorpus und seine Bedeutung für unser Bild von der mykenischen Sprache und Kultur. Die Beiträge behandelten den Erkenntnisgewinn des neuen Textmaterials für den mykenischen Wortschatz und besonders für die mykenische Anthroponymie, Toponymie und Terminologie, wie auch für die dialektale Landkarte der griechischen Sprache. Referenzsemantische Sachinterpretation und das Verhältnis des neuen Materials zu den Texten der anderen mykenischen Paläste bildeten weitere Themen. Das Wiener Kolloquium machte aber auch deutlich, dass durch die neuen Texte mehr neue Probleme aufgeworfen werden als definitive Antworten gefunden werden können. Ebenso wurden zwei exemplarische Deutungsmuster und Interpretations-Richtungen evident, die seither die wissenschaftliche Auseinandersetzung beherrschen. Sie lassen sich zwei grundsätzlichen, im Zugang konträren Paradigmen des Textverständnisses zuordnen und vereinfacht als Antithese religiöse versus profane Sachverhalte bezeichnen. In diesem Sinn bieten die Beiträge des Wiener Kolloquiums „Die neuen Linear B-Texte aus Theben” den Ansatz für jede weitere Diskussion über dieses Textkorpus. … In 2001, amazingly soon after their discovery in the 1990s, the Linear B tablets from the Mycenaean palace at Thebes were published by their excavator Vassilis Aravantinos, together with the epigraphists Louis Godart and Anna Sacconi. On the basis of this first critical edition, the new texts were discussed by the participants of an international and interdisciplinary colloquium held in 2002 in Vienna. Together with the editors, 16 leading scholars in the fields of epigraphy, linguistics, Greek philology and Greek history discussed the importance of the new corpus of texts for our picture of the Mycenaean language and culture. Papers were presented that broaden our insight into Mycenaean vocabulary, particularly with regard to personal names, toponymy and terminology, as well as how the newly-found texts contribute to the distribution map of Greek dialects. Several papers dealt with the semantics of words for real objects, while others compared the new material with texts found at other palace sites such as Pylos and Knossos. However, the Vienna colloquium made it clear that new questions and problems have been raised by the new material rather than solutions for old ones. Moreover, it became evident that two quite opposite patterns of approaching and interpreting the texts from Thebes have developed, and these two viewpoints have since dominated the discussion of this material.
Aktualisiert: 2019-04-04
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Kult im archaischen Tiryns

Kult im archaischen Tiryns von Brüggemann,  Nora, Maran,  Joseph
Diese Veröffentlichung widmet sich der Analyse neuer Grabungsergebnisse in Tiryns, die unter Einbeziehung aller bisher bekannten archäologischen, epigraphischen und literarischen Zeugnisse erlauben, ein umfassendes Bild von Tiryns und seiner Kulte in archaischer Zeit zu skizzieren. Durch den eingehenden Vergleich mit den Nachbarstädten Argos, Mykene, Asine, Midea sowie dem Heraion von Argos und deren zeitgleichen Entwicklung ergeben sich interessante Aspekte und Anknüpfungspunkte für die gesamte Region Argolis in dieser Epoche.
Aktualisiert: 2019-05-28
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Kleinfunde aus Tiryns

Kleinfunde aus Tiryns von Maran,  Joseph, Rahmstorf,  Lorenz
In dieser Studie werden ca. 2000 spätbronzezeitliche Objekte des täglichen Lebens wie Werkzeuge, Gebrauchsgegenstände und Schmuck aus Terrakotta, Stein, Bein, Fayence und Glas aus einem der wichtigsten mykenischen Siedlungsplätze eingehend analysiert. Der Kontext und Fundzusammenhang, die stratigraphische und chronologische Stellung, die Funktion und vergleichbare Objekten in und außerhalb Griechenlands werden im Detail diskutiert und die Nutzungsgeschichte der Unterburg von Tiryns illustriert. Dies ist eine der wenigen monographischen Darstellungen einer großen Anzahl von stratifizierten Siedlungskleinfunden aus dem bronzezeitlichen Ostmittelmeerraum.
Aktualisiert: 2019-05-28
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Baubefunde und Stratigraphie der Unterburg (Kampagnen 1976 bis 1983)

Baubefunde und Stratigraphie der Unterburg (Kampagnen 1976 bis 1983) von Damm-Meinhardt,  Ursula, Maran,  Joseph
Von 1976 bis 1983 wurde die Unterburg von Tiryns unter Leitung von Klaus Kilian großflächig ausgegraben. Der vorliegende Band stellt unter Berücksichtigung der jüngeren Ausgrabungen (2001–2003 und 2004/2005) die Ergebnisse ihrer Bau- und Siedlungsgeschichte während der ausgehenden mykenischen Palastzeit und beginnenden Nachpalastzeit dar. Auf die rund 50 Jahre währende Phase (1250 bis 1200 v. Chr.) expansiver, durch qualitätvolle Architektur charakterisierte Siedlungstätigkeit folgte eine in ihren Ursachen bis heute ungeklärte Zerstörung der gesamten Burganlage, die eine neue Epoche einleitete.
Aktualisiert: 2019-05-28
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Die minoisch-mykenische Säule

Die minoisch-mykenische Säule von Eichinger,  Wolfgang
Diese Studie befasst sich mit der minoisch-mykenischen Säule, die während des 2. Jts v. Chr. in der Architektur der ägäischen Bronzezeit Verwendung fand. Da Schaft und Kapitell der Säule aus Holz waren, ist heute in der Regel nur die steinerne Basis erhalten. In manchen Fällen haben sich jedoch Abdrücke des Säulenschaftes in Lehm oder Stuck gefunden. Neben den Überresten der Realarchitektur existieren sowohl Darstellungen von Säulen in Relief, Kleinkunst und Wandmalerei als auch eine große Anzahl von Säulenmodellen aus Elfenbein. Einen wichtigen Bestandteil dieser Arbeit bildet der knapp 800 Einträge umfassende und nach Materialgattungen gegliederte Katalog. Die dort aufgelisteten Säulenbasen lassen sich anhand ihrer Form in verschiedene Gruppen einteilen. Die Abdrücke der heute meist vergangenen Säulenschäfte werden auf ihre Form hin untersucht. Wichtig ist hierbei die Frage, ob die minoisch-mykenische Säule stets einen sich nach unten verjüngenden Schaft besessen hat. Die Darstellungen in der Glyptik bzw. auf den erhaltenen Siegelabdrücken sind wegen ihrer oftmals summarischen Gestaltung für eine genaue Formuntersuchung nur von bedingtem Wert. Sie können jedoch Aussagen über die Verwendung der minoisch-mykenischen Säule in bestimmten Kontexten zulassen. Die aus Holz, Knochen, v.a. jedoch aus Elfenbein gefertigten Säulenmodelle geben in großem Maße Auskunft über die Form von Kapitell und Säulenschaft. Die wenigen minoischen Hausmodelle liefern Erkenntnisse zur Verwendung der minoischen Säule im architektonischen Kontext. Die Darstellungen der Säule in der Wandmalerei und auf Reliefs runden das so gewonnene Bild ab. Neben Formausprägung und Bechnik wird ebenfalls auf den architektonischen Kontext der minoisch-mykenischen Säule eingegangen. Es handelt sich hierbei um verschiedene Gebäudetypen der Haus-, Villen- und v. a. der Palastarchitektur; hervorzuheben ist die Verwendung von steinernen Halbsäulen an repräsentativen Grabfassaden. Neben den archäologischen Befunden werden ebenso die antiken Schriftquellen miteinbezogen, in denen die minoisch- mykenische Säule möglicherweise Erwähnung findet.
Aktualisiert: 2019-04-01
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