Österreich wird Verfassungsstaat

Österreich wird Verfassungsstaat von Rebhan,  Hanno
Die Monarchie wankte im Frühjahr 1848, der verhasste Kanzler Metternich war nach England geflohen: Da gewährte der kranke Kaiser Ferdinand I. seinem Volk in Österreich die erste Verfassung. Demokratisch fundiert war sie nicht - und hielt kaum ein Jahr. Zum zweiten Mal wurde der Verfassungsstaat erst nach der Niederlage der Habsburgermonarchie im Krieg gegen Preußen 1866 und dem Ausgleich mit Ungarn 1867 gebildet. Da auch andere Nationalitäten in der österreichisch-ungarischen Monarchie versuchten, ihre Rechte durchzusetzen, beeinflussten und veränderten sie das Verfassungsleben, indem sie sogar zeitweise die Tätigkeit der Volksvertretung lahmlegen konnten. Hanno Rebhan analysiert die politische Geschichte Österreichs auf dem steinigen Weg zwischen der Märzrevolution 1848 und der Gründung der Republik 1918. Er geht insbesondere auf die historischen Hintergründe für die Etablierung der Verfassungsstaaten ein, charakterisiert die Verfassungen und untersucht ihre Umsetzung in der Verfassungswirklichkeit.
Aktualisiert: 2019-03-20
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Vorarlberg 1523 bis 1861. Auf dem Weg zum Land

Vorarlberg 1523 bis 1861. Auf dem Weg zum Land von Niederstätter,  Alois
Der Beginn der Frühneuzeit, als das Land Gestalt annahm, und die Schaffung eines modernen Landtags geben den zeitlichen Rahmen des zweiten Bandes der "Geschichte Vorarlbergs" ab. Nach einer Einführung in Raum und Zeit werden das Verhältnis von Mensch und Umwelt sowie die Bevölkerungsentwicklung thematisiert, außerdem der tiefgreifende ökonomische Wandel, der aus einem alpinen Bauernland eine hochindustrialisierte Region entstehen ließ. Verwaltung und Rechtsleben spiegeln die Anpassung spätmittelalterlicher Strukturen an die Erfordernisse des frühmodernen Staates wider. Ebenso turbulent verlief die von Kriegen und sozialen Konflikten, aber auch von großer Flexibilität bei der Anpassung an veränderte Gegebenheiten geprägte Ereignisgeschichte. Den Abschluss bildet eine Kulturgeschichte dieses spannenden Zeitalters. Zahlreiche Abbildungen illustrieren die Ausführungen, ein umfangreicher Anhang mit Glossar, Verzeichnissen von Amtsträgern, Register und einer übersichtlichen Zeittafel erleichtert die Benutzung.
Aktualisiert: 2019-03-20
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Österreichs Neugestaltung

Österreichs Neugestaltung von Seiderer,  Georg
Die Studie erfasst mit der Analyse der österreichischen Verwaltungs- und Verfassungspolitik der 1850er Jahre Grundprobleme des österreichischen Neoabsolutismus. Der Neoabsolutismus kann als Reaktion auf die „modernen“ Strömungen des Nationalismus und des Liberalismus betrachtet werden, auf die er mit einer straffen administrativen Unifizierung des Staates, mit der Abwehr des Konstitutionalismus und mit den Mitteln der Repression antwortete. Zugleich bedeutete er eine entscheidende Etappe in der Durchsetzung des „modernen“ Staates. Die administrative Neuordnung des Kaiserstaates richtete sich damit nicht zuletzt gegen den Adel, der im Vormärz weitreichende Herrschaftsfunktionen besessen hatte. Mit der Ablösung der grundherrlichen Jurisdiktions- und Verwaltungsbefugnisse durch die staatliche Verwaltung, der Eingliederung der ehemaligen Dominien in die Gemeinden sowie der Aufhebung der ständischen Verfassungen der Länder des Kaisertums wurde er als Herrschaftsstand eliminiert. Der neoabsolutistische Staat vollzog damit in weitreichendem Maße Vorgaben der Revolution von 1848/49. Die Ära des Neoabsolutismus erweist sich somit als grundlegende Transformationsphase der Habsburgermonarchie. In den politischen Führungsgruppen des Kaiserstaates war dies alles andere als unumstritten, während sich dem hochkonservativen Adel zeitweilig Chancen zu einer partiellen Reetablierung adeliger Herrschaftsfunktionen zu bieten schienen. Innenminister Alexander Bach trug als entschiedener Vertreter eines bürokratischen Etatismus maßgeblich dazu bei, dass die nachrevolutionäre Neuformierung staatlicher Strukturen von Bestand blieb. Auch wenn er sich von seinen politischen Zielen des Jahres 1848 weit entfernt hatte, sind darin seine liberalen Wurzeln erkennbar.
Aktualisiert: 2019-04-04
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Österreich wird Verfassungsstaat

Österreich wird Verfassungsstaat von Rebhan,  Hanno
Die Monarchie wankte im Frühjahr 1848, der verhasste Kanzler Metternich war nach England geflohen: Da gewährte der kranke Kaiser Ferdinand I. seinem Volk in Österreich die erste Verfassung. Demokratisch fundiert war sie nicht – und hielt kaum ein Jahr. Zum zweiten Mal wurde der Verfassungsstaat erst nach der Niederlage der Habsburgermonarchie im Krieg gegen Preußen 1866 und dem Ausgleich mit Ungarn 1867 gebildet. Da auch andere Nationalitäten in der österreichisch-ungarischen Monarchie versuchten, ihre Rechte durchzusetzen, beeinflussten und veränderten sie das Verfassungsleben, indem sie sogar zeitweise die Tätigkeit der Volksvertretung lahmlegen konnten. Hanno Rebhan analysiert die politische Geschichte Österreichs auf dem steinigen Weg zwischen der Märzrevolution 1848 und der Gründung der Republik 1918. Er geht insbesondere auf die historischen Hintergründe für die Etablierung der Verfassungsstaaten ein, charakterisiert die Verfassungen und untersucht ihre Umsetzung in der Verfassungswirklichkeit.
Aktualisiert: 2018-07-10
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Übergänge und Perspektiven / Übergänge und Perspektiven – Grundzüge der Landesgeschichte

Übergänge und Perspektiven / Übergänge und Perspektiven – Grundzüge der Landesgeschichte von Durnwalder,  Luis, Kasslatter Mur,  Sabina, Kustatscher,  Erika, Lechner,  Stefan, Mussner,  Florian, Romeo,  Carlo, Spada,  Alessandra, Tommasini,  Christian
Erstmals wird ein gemeinsames Geschichtebuch zur Landesgeschichte für alle drei Sprachgruppen vorgelegt. Es handelt sich um ein Werk, das von einem deutsch-italienisch-ladinischen Team von Historikern, Historikerinnen und Lehrpersonen verfasst wurde und somit die Sichtweisen aller drei Sprachgruppen zum Ausdruck bringt. Mit dem neuen Werk wird eine gemeinsame Reflexion der Geschichte Südtirols ermöglicht. Über ein besseres Geschichtsbewusstsein bei allen drei Sprachgruppen soll eine gute Basis für das Zusammenleben geschaffen werden. Die Südtiroler Landesregierung und der Südtiroler Landtag erteilten einer Kommission von Experten den Auftrag, die Erarbeitung einer gemeinsamen Landesgeschichte in die Wege zu leiten. Die Expertenkommission, welche von Rudolf Meraner, Direktor des Pädagogischen Instituts für die deutsche Sprachgruppe geleitet wurde, wählte die Autorinnen und Autoren aus und sorgte für die Veröffentlichung. Das nun vorliegende Werk zur Südtiroler Landesgeschichte belegt, dass die Sichtweise der Historikerinnen und Historiker über die Sprachgruppen hinweg übereinstimmt. Die Ergebnisse sind umso wertvoller, als auch Professoren der Universitäten Innsbruck und Trient und weitere Experten und Expertinnen die Entstehung des neuen Geschichtebuchs wissenschaftlich begleitet haben und für die Qualität der Ergebnisse bürgen. Von der Konzeption her handelt es sich bei der gemeinsamen Landesgeschichte um ein Werk, das in knapper Form, reicher Bebilderung und mit einer Zeitleiste versehen die Landesgeschichte der drei Sprachgruppen darstellt. Didaktische Materialien sind im Buch nicht enthalten, sondern sollen zu einem späteren Zeitpunkt – und zwar in Form eines Geschichtsportals im Internet – entstehen. Das Werk eignet sich deshalb nicht nur als Schulbuch in der Oberschule, sondern auch als Lektüre für Menschen jeden Alters, die an der Geschichte unseres Landes interessiert sind. Die Landesgeschichte wurde auf drei Bände aufgeteilt: Band I reicht von der Frühgeschichte bis ins späte Mittelalter, Band II erzählt die Geschichte Tirols in der Neuzeit, Band III behandelt die Geschichte Südtirols seit 1919. Diese Periodisierung unterstreicht die historische Zäsur, die das Jahr 1919 in der Landesgeschichte darstellt. Sie regt zudem an, dem Geschichtsunterricht der Abschlussklasse der Oberschule ausreichend Raum zu widmen. Das Buch erscheint in identischer Aufmachung in deutscher und italienischer Sprache im Athesia-Verlag. Es wird an die Schulen und Bibliotheken des Landes verteilt und ist im Buchhandel erhältlich.
Aktualisiert: 2019-05-24
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Österreichs Neugestaltung

Österreichs Neugestaltung von Seiderer,  Georg
Die Studie erfasst mit der Analyse der österreichischen Verwaltungs- und Verfassungspolitik der 1850er Jahre Grundprobleme des österreichischen Neoabsolutismus. Der Neoabsolutismus kann als Reaktion auf die „modernen“ Strömungen des Nationalismus und des Liberalismus betrachtet werden, auf die er mit einer straffen administrativen Unifizierung des Staates, mit der Abwehr des Konstitutionalismus und mit den Mitteln der Repression antwortete. Zugleich bedeutete er eine entscheidende Etappe in der Durchsetzung des „modernen“ Staates. Die administrative Neuordnung des Kaiserstaates richtete sich damit nicht zuletzt gegen den Adel, der im Vormärz weitreichende Herrschaftsfunktionen besessen hatte. Mit der Ablösung der grundherrlichen Jurisdiktions- und Verwaltungsbefugnisse durch die staatliche Verwaltung, der Eingliederung der ehemaligen Dominien in die Gemeinden sowie der Aufhebung der ständischen Verfassungen der Länder des Kaisertums wurde er als Herrschaftsstand eliminiert. Der neoabsolutistische Staat vollzog damit in weitreichendem Maße Vorgaben der Revolution von 1848/49. Die Ära des Neoabsolutismus erweist sich somit als grundlegende Transformationsphase der Habsburgermonarchie. In den politischen Führungsgruppen des Kaiserstaates war dies alles andere als unumstritten, während sich dem hochkonservativen Adel zeitweilig Chancen zu einer partiellen Reetablierung adeliger Herrschaftsfunktionen zu bieten schienen. Innenminister Alexander Bach trug als entschiedener Vertreter eines bürokratischen Etatismus maßgeblich dazu bei, dass die nachrevolutionäre Neuformierung staatlicher Strukturen von Bestand blieb. Auch wenn er sich von seinen politischen Zielen des Jahres 1848 weit entfernt hatte, sind darin seine liberalen Wurzeln erkennbar.
Aktualisiert: 2019-04-04
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Mit vereinten Kräften!

Mit vereinten Kräften! von Berger Waldenegg,  Georg Ch
Die jüngere Geschichte der Habsburgermonarchie wird seit jeher unter der Frage nach den so genannten versäumten innenpolitischen Gelegenheiten diskutiert. Wäre der Untergang dieses Reiches durch eine andere Innenpolitik der Machthaber, welche den politischen und nationalen Interessen der einzelnen Ethnien stärker Rechnung getragen hätte, zu vermeiden gewesen oder nicht? Als entscheidenden Wendepunkt auf dem Weg zum schließlichen Untergang der Doppelmonarchie erachten Historiker insbesondere den innenpolitisch in weiten Teilen repressiven Neoabsolutismus. Diese Epoche folgte auf den revolutionären Völkerfrühling von 1848/49, dauerte bis ungefähr 1859/60 und soll vor allem das bis dahin noch vergleichweise moderate nationale Denken zugespitzt und damit die Abneigung zwischen den verschiedenen Ethnien gefährlich verschärft haben. Ungeachtet dessen ist der Neoabsolutismus bisher nur wenig erforscht. Die vorliegende Studie schließt in dieser Hinsicht eine wichtige Lücke. Sie analysiert die Planung, Durchführung und Folgen der so genannten Nationalanleihe von 1854, die alle damaligen Größenordnungen sprengte und viele private und öffentliche Lebensbereiche massiv tangierte. Unter Berücksichtigung finanz-, wirtschafts-, sozial-, nationalitäten- und vor allem innenpolitischer Aspekte werden das neoabsolutistische Herrschaftssystem und die zeitgenössische Herrschaftspraxis untersucht. Nicht zuletzt das Scheitern dieses schon von Zeitgenossen als finanzpolitisches Hasardspiel beurteilten Großunternehmens hat dazu beigetragen, dass der noch junge Kaiser Franz Joseph seinen Wahlspruch viribus unitis (Mit vereinten Kräften) damals nicht verwirklichen konnte, den Neoabsolutismus im Sinne einer reinen Monarchie dauerhaft zu stabilisieren.
Aktualisiert: 2018-09-24
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Alexander Freiherr von Bach

Alexander Freiherr von Bach von Macho,  Eva
Alexander Freiherr von Bach (1813-1893), Justizminister und späterer Innenminister des ersten Dezenniums der Regierungszeit Franz Josephs I., gilt als eine der bedeutendsten Politikerpersönlichkeiten dieser Epoche. Der glänzende Anwalt und glühende Verteidiger der Märzrevolution 1848 wandelte sich zur Galionsfigur des vom konservativen Gedankengut geprägten Neoabsolutismus. Die Arbeit setzt es sich zum Ziel, der Bedeutung des Ministers aus heutiger Sicht gerecht zu werden.
Aktualisiert: 2019-05-29
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