Königsindischer Angriff – richtig gespielt

Königsindischer Angriff – richtig gespielt von Konikowski,  Jerzy, Ullrich,  Robert
Jeder Spieler, der eher den Hauptvarianten vertraut, kennt das damit einhergehende Problem zur Genüge. Die Theorie hört nicht auf zu wachsen, und manchem wächst sie früher oder später über den Kopf. Da ist der Wunsch nach einem einfacheren Ansatz verständlich. Man wünscht sich nicht unbedingt eine Eröffnung, die auf frühestmöglichen Vorteil abzielt. Man möchte Rahmenbedingungen, die es zunächst einmal sicherstellen, den Partiebeginn solide über die Bühne zu bringen. Und die eigentlichen Kampfhandlungen sollten möglichst erst zum Mittelspiel hin einsetzen. Eine solche Eröffnung gibt es, und zwar den sogenannten „Königsindischen Angriff". Dieser bietet ein strategisch höchst interessantes Herangehen an die Eröffnungsbehandlung, mit dem alle weit ausgearbeiteten Varianten vermieden werden können. Bei diesem System (salopp gesagt: einem Deckel, der auf jeden Topf passt) stellt Weiß zunächst nur den Königsbauern ins Zentrum. Dann baut er diesen zu einem äußerst soliden Zentrumsanker aus und entwickelt seine Kräfte im Geiste der Königsindischen Verteidigung. Und die weitere Spielanlage hängt vom gegnerischen Aufbau ab. Und diese Eröffnung ist nicht etwa zweitklassig, sondern durchaus ernst zu nehmen. Dafür bürgt allein schon die Tatsache, dass etliche Spitzenspieler sie in ihrem Repertoire haben bzw. hatten. Genannt seien hier nur (stellvertretend für viele andere) Weltmeister Magnus Carlsen und Ex-Weltmeister Michail Botwinnik.
Aktualisiert: 2019-01-21
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Caro-Kann-Verteidigung – richtig gespielt

Caro-Kann-Verteidigung – richtig gespielt von Karpow,  Anatoli
Das moderne Schach wird durch beidseitiges Streben nach möglichst kompliziertem und dynamischem Spiel geprägt. Aus dieser Perspektive mag die Caro-Kann-Verteidigung von ihrer Struktur her etwas passiv wirken. Tatsächlich signalisiert sie dem Gegner in etwa folgende Philosophie: „Ich habe kein Interesse daran, bereits in der Eröffnung zu gewinnen – und womöglich auch noch spektakulär. Allerdings habe ich erst recht kein Interesse daran, aus dem Stand über den Haufen gerannt zu werden." Wer einen solchen Spielansatz mit Begriffen wie ''Feigheit' oder gar 'Remisschieberei' in Verbindung bringt, ist womöglich nur deswegen so negativ gestimmt, weil er solche Schwierigkeiten damit hat, gegen diese verflixte Verteidigung zu gewinnen. Und außerdem werden mit der Caro-Kann-Verteidigung sicherlich nicht weniger Glanzpartien gespielt als mit anderen Eröffnungen. In diesem Sinne lässt der Autor, Anatoli Karpow, im Hintergrund den unausgesprochenen Kommentar anklingen: „Es ist doch völlig unwichtig, was meine Gegner über meine Eröffnung denken, wenn diese in nicht unerheblichem Maße dazu beigetragen hat, dass ich fast zwanzig Jahre lang Weltmeister und einer der erfolgreichsten Turnierspieler aller Zeiten war."
Aktualisiert: 2019-01-15
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Französisch – richtig gespielt

Französisch – richtig gespielt von Uhlmann,  Wolfgang
Die Französische Verteidigung (1.e4 e6), die erstmals in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts merklich ins Blickfeld der Schachgemeinde geriet, zählt bis heute zu den wichtigsten und populärsten Eröffnungen im Schach. Der Autor des vorliegenden Buchs, der deutsche Großmeister Wolfgang Uhlmann, ist ein weltweit angesehener Französisch-Experte, der diese Eröffnung über seine gesamte Schachkarriere praktisch erprobt und ihre Theorie bereichert hat. Eine Auswahl von 76 überwiegend eigenen Partien dokumentiert die beachtlichen Erfolge, die er als Schwarzspieler mit seiner Lieblingseröffnung erzielt hat, häufig gegen stärkste Gegnerschaft. Dabei erhält der Leser mit den eröffnungstheoretischen Ausführungen, die in die Partiekommentare integriert sind, eine fundierte Anleitung zur Behandlung dieser Eröffnung. Es ist nicht Uhlmanns Anliegen, eine lückenlose Darstellung von Systemen und Varianten zu liefern, vielmehr stehen Stellungsbeurteilung und Planfindung im Vordergrund. Zugleich wird in dieser Zusammenstellung der Werdegang nachvollziehbar, den der Autor mit seinen bevorzugten Französisch-Varianten genommen hat. Uhlmanns Werk liegt nun in der 4. aktualisierten und ergänzten Auflage vor. Insbesondere hat der Autor fünf neue Partien von anderen Französisch-Spezialisten aus jüngerer Zeit aufgenommen. Der Dresdner IGM Wolfgang Uhlmann (geb. 1935) war von 1958 bis 1989 der stärkste Spieler der DDR und nahm an 11 Schacholympiaden teil (10-mal am Spitzenbrett). Zu seiner besten Zeit gehörte er zur erweiterten Weltspitze und feierte herausragende Erfolge in vielen nationalen und internationalen Turnieren. Nicht zuletzt war er auch als Bundesligaspieler aktiv und ist als Autor zahlreicher Veröffentlichungen hervorgetreten.
Aktualisiert: 2019-01-15
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Sizilianisch – richtig gespielt

Sizilianisch – richtig gespielt von Konikowski,  Jerzy
Nach 1.e2-e4 wird die Fortsetzung 1…c7-c5 bereits 1594 in einem Schachbuch des Italieners Giulio Cesare Polerio (1548-1612) erwähnt und erhielt ihren Namen „Giuoco Siciliano“ im 17.Jahrhundert von seinem Landsmann Schachmeister Gioachino Greco (1600-1634). Erst wurde die Verteidigung wenig in Turnierpraxis angewandt aber systematisch erregte sie im Laufe der Zeit allgemein immer mehr Aufsehen. Besonders nahm ihre Popularität seit der Mitte des 20.Jahrhunderts deutlich zu. Die Sizilianische Verteidigung ist heutzutage die meistgespielte Eröffnung gegen 1.e2-e4 und ihre Beliebtheit steigt unaufhörlich. Der Grund ist, dass hier viele scharfe und komplizierte Stellungen entstehen, mit vielen dynamischen Gegenchancen für Schwarz. Die Verteidigung bietet Spielern jeglicher Spielstärke, vom Amateur bis hin zur Weltspitze, einen breiten Anwendungsbereich. Aus Platzgründen ist es leider nicht möglich, alle Sizilianisch-Systeme in einem Buch vorzustellen. Der Autor hat sich daher entschieden, Ihnen eine der heute populärsten Spielweisen, das Najdorf-System, näher zu bringen. Ohne Zweifel führt dieses System zu kompromisslosem Kampf mit guten Gegenchancen für Schwarz. Der bekannte Schachautor FIDE-Meister Jerzy Konikowski erläutert mit seinem Buch die Geheimnisse der Sizilianischen Verteidigung. Auf der Basis von 18 theoretischen Kapiteln sowie einen praktischen Schlussteil erklärt er die strategischen und taktischen Raffinessen des Sizilianers. Der Leser erhält quasi ein komplettes Schwarzrepertoire gegen den Eröffnungszug 1.e2-e4 in die Hand.
Aktualisiert: 2019-01-15
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Königsindische Verteidigung – richtig gespielt

Königsindische Verteidigung – richtig gespielt von Alexejew,  Jewgeni, Nesis,  Gennadi
Risikofreudige Schachspieler hatten schon immer ein Faible für die Königsindische Verteidigung, die mit ihren scharfen und taktischen Varianten oft ein Feuerwerk an Kombinationen auf dem Schachbrett entstehen lässt. Eine scharfe Waffe war diese Eröffnung in den Händen solcher Koryphäen wie David Bronstein, Jefim Geller, Robert Fischer oder Garri Kasparow. Auch heute wird Königsindisch von vielen Weltklasse-Großmeistern gespielt. Im vorliegenden Buch bringen der russische Landesmeister Jewgeni Alexejew und der Fernschach-Vizeweltmeister Gennadi Nesis dem Leser mit großer Sachkenntnis die wichtigsten und denkwürdigsten königsindischen Partien nahe. Dabei kommentieren sie sehr prägnant alle wichtigen Wendepunkte des Schachkampfes, so dass jeder Leser – gleich welcher Spielstärke – großen Gewinn aus der Lektüre ziehen kann.
Aktualisiert: 2019-01-15
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Englisch – richtig gespielt

Englisch – richtig gespielt von Karpow,  Anatoli
Zum Inhalt Die Englische Partie ist eine originelle Eröffnung, deren Beliebtheit zunehmend wächst. Auf Grund ihrer Ideenvielfalt wird sie vom Elitegroßmeister bis zum Vereinsspieler gleichermaßen geschätzt. Englisch kam und kommt in allen bedeutenden Turnieren vor; in vielen WM-Kämpfen spielte der Partieanfang 1. c4 eine entscheidende Rolle. Gründe genug, ein Buch über den heutigen Stand der Englischen Partie zu schreiben. Die 3. Auflage wurde um fünf aktuelle Partien ergänzt. Der Autor FIDE-Weltmeister Anatoli Karpow aus Russland hat seine besten Englisch-Partien und die interessantesten Spiele führender Großmeister aus den letzten Jahren ausgewertet und kommentiert. Im vorliegenden Buch gibt er jetzt sein umfangreiches Wissen an alle Anhänger dieser Eröffnung weiter. Die 35 Beispielpartien spiegeln auf anschauliche Weise die wichtigsten strategischen Pläne in der Englischen Partie wider. Vorwort Mein neues Eröffnungsbuch ist der Englischen Partie gewidmet und erlebt bereits seine dritte Auflage. Ohne sie kommt heute kein Schachspieler aus. Wer Schwarz hat, kann seinem Gegner nicht verbieten, 1. c2-c4 zu ziehen. Und mit Weiß? Unter den Großmeistern findet man praktisch keinen, der nicht schon einmal Englisch ausprobiert hat. Natürlich ist es nicht so eine fundamentale Eröffnung wie zum Beispiel Spanisch, Sizilianisch oder das Damengambit. Aber wer lange Theorievarianten umgehen und auf sein eigenes Schachverständnis vertrauen will, der findet keinen besseren Partieanfang als Englisch. Hier gibt es seltener Eröffnungsneuerungen, auf dem Brett entstehen weniger forcierte Varianten. Der Preis eines Zuges ist in der Regel nicht so hoch wie bei den meisten anderen Eröffnungen. Wir erinnern daran, dass solche Schachkoryphäen wie Botwinnik, Smyslow, Petrosjan, Spasski ständig Englisch spielten. Ein häufiger Gast ist dieser Partieanfang auch in den Duellen von Karpow und Kasparow gewesen. In unseren WM-Matches ergaben sich regelmäßig englische Diskussionen. Und schließlich wenden heute junge Supergroßmeister wie Kramnik, Iwantschuk, Gelfand oder Topalow diese Eröffnung mit großem Erfolg an. Sie haben hier kein gewöhnliches Eröffnungshandbuch vor sich, das alle Systeme beinhaltet. Es gibt ja etliche Varianten, die aus der Mode gekommen sind. Die vorliegende Arbeit ist anders aufgebaut. Sie stellt einen Sammelband von interessanten und wichtigen Englisch-Partien dar. Viele haben die Entwicklung der Theorie beeinflußt. Die Spiele sind nach Varianten geordnet und vom Leser leicht zu klassifizieren. Es handelt sich um Partien, die zwischen 1987 und 2004 gespielt wurden. Zählt man die in den Kommentaren angeführten Begegnungen dazu, so übersteigt die Gesamtzahl die der Hauptpartien leicht um das Dreifache. 17 der 35 vorgestellten Partiebeispiele (acht mit Weiß und neun mit Schwarz) stammen vom Autor selbst - Zeichen dafür, wie gern er Englisch spielte und spielt. Das Buch ist damit quasi ein thematischer Sammelband von Partien des 12. Weltmeisters der Schachgeschichte. Ich hoffe, das Buch bringt Schachfreunden verschiedenster Qualifikation und Spielstärke Freude und Nutzen, darunter auch denen, die Englisch bisher noch nicht in ihrem Eröffnungsrepertoire haben. Zum Schluß möchte ich meinem Moskauer Co-Autor Jewgeni Gik für seine große Hilfe und dem Berliner Schachpublizisten Dagobert Kohlmeyer für die Übersetzung ins Deutsche danken. Anatoli Karpow
Aktualisiert: 2019-01-15
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Reti-Eröffnung – richtig gespielt

Reti-Eröffnung – richtig gespielt von Bekemann,  Uwe, Konikowski,  Jerzy
Die Réti-Eröffnung wird über die Züge 1. Sg1-f3 d7-d5 2. c2-c4 eingeleitet, soweit sie nicht unter Zugumstellungen auf dem Brett entsteht. Sie führt das Spiel regelmäßig in ruhige und positionell geprägte Stellungen und vermeidet frühe und taktisch dominierte Schlagabtäusche. Damit ist sie eine ideale Wahl für den Spieler, der seine Fähigkeiten besonders im Positionsspiel sieht und vor frühen taktischen Überraschungen geschützt sein möchte. Mit der Réti-Eröffnung geht der Spieler mit Weiß zahlreichen Eröffnungssystemen aus dem Weg, sodass er einen großen Einfluss auf die Partieentwicklung nehmen kann. Über Zugumstellungen können allerdings andere Eröffnungen erreicht werden, die Kenntnis der Übergänge ist – für beide Seiten – wichtig. Dieses Werk richtet sich besonders an den Amateurspieler, dem es ein System mit den folgenden Vorzügen anbietet: 1. Leicht zu erlernen, indem es sich an zentralen Ideen und allgemeinen Aufbauplänen orientiert und lange Variantenketten nicht auswendig gelernt werden müssen. 2. Aufbau eines Spezialwissens durch Konzentration auf bestimmte Fortsetzungen. 3. Solides Stellungsspiel ab der Mittelspielphase und Schutz vor den schon erwähnten scharfen taktischen Überraschungen. 4. Nach Möglichkeit neue und noch nicht ausgetretene Zugpfade, die dem Spieler im Wissen auch einem erfahrenen Gegner gegenüber Chancengleichheit gewähren und Raum für die Erprobung neuer Ideen geben. Unsere Autoren haben dieses Buch unter dem Anspruch geschrieben, gleichermaßen für den Spieler mit Weiß wie mit Schwarz die besten Varianten zu finden, die den beschriebenen Kriterien entsprechen. Auf dieses Buch gestützt finden deshalb beide Seiten in gleicher Qualität ihre Wege ins Mittelspiel. Alle Empfehlungen und im Werk aufgezeigten Pläne basieren auf sorgfältigen Erwägungen, die sich auch den Erkenntnissen aus der Praxis bedienen, nicht nur in den Duellen am Brett, sondern auch auf der Bühne des Fernschachspiels. Analysen, die zumeist durch den Einsatz moderner Spitzen-Engines überprüft worden sind, ergänzen die Beispiele aus dem praktischen Spiel.
Aktualisiert: 2019-01-15
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Italienische Partie – richtig gespielt

Italienische Partie – richtig gespielt von Bekemann,  Uwe, Konikowski,  Jerzy
Die Italienische Partie ist wie eine alte Dame, die fortlaufend zum Tanz gebeten wird. Sie ist so rüstig wie in jungen Jahren und fordert ihrem Partner alles ab. Wohl dem, der auf dem Parkett zu tanzen weiß! Unsere Autoren haben sich an der Rolle des Spielers mit Schwarz orientiert und ein Repertoire zusammengestellt, mit dem er sich nach 1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lc4 Lc5 gegen alle wichtigen weißen Varianten rüstet, solange die Partie nicht in eine fremde Eröffnung wechselt. Gesucht und gefunden haben sie Möglichkeiten für Schwarz, schon in der Eröffnung in Vorteil zu kommen, mindestens aber ein ausgeglichenes Spiel zu erreichen. Auch der Spieler mit Weiß ist gut beraten, die besten Alternativen im Arsenal des Gegners zu kennen, weshalb sich dieses Werk auch an ihn richtet. Soweit sein Spiel zu Weichenstellungen führt, werden ihm ebenso wie seinem Gegenüber Ratschläge zur Zugauswahl gegeben. Konikowski und Bekemann bereichern den Leser mit Zugempfehlungen, Analysen, Plänen und praktischen Beispielen, von denen eine erhebliche Zahl aus dem Fernschach kommt. Dabei haben sie einen Stil entwickelt, der die notwendige sachliche Nüchternheit mit einer unterhaltsamen Komponente kombiniert. Nach dem Studium dieses Buches kann die Musik aufspielen, der Leser ist zum Tanz mit der Italienischen Partie bereit! Dies ist das dritte gemeinsame Werk des Autorenduos Konikowski/Bekemann. Konikowski ist FIDE-Meister und als Autor einer großen Zahl exzellenter Eröffnungsbücher bekannt. Bekemann ist Nationaler Fernschachmeister (Bronze), PR-Manager des Deutschen Fernschachbundes e.V. und Autor von Gambitbüchern.
Aktualisiert: 2019-01-15
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Gefährliche Waffen – Französisch

Gefährliche Waffen – Französisch von Watson,  John
Suchen Sie eine verschärfte Abwechslung zu Ihren normalen Eröffnungen ? Möchten Sie etwas Aufregendes und Neues ausprobieren ? Möchten Sie erfahrene Gegner überraschend aus dem Gleichgewicht bringen ? Nur zu - hier bei John Watsons Gefährliche Waffen Französisch liegen Sie genau richtig ! Gefährliche Waffen ist eine völlig neu konzipierte Reihe von Eröffnungsbüchern. Ziel ist, mit dem Leser die zahlreichen schlagkräftigen Ideen einer Eröffnung zu entdecken und daraus Gefährliche Waffen zu entwickeln. Wer auf diesen Pfaden unterwegs ist, kann leicht auch mal einen spielstärkeren spieler aus dessen Eröffnungsbahn werfen. Dies gelingt vor allem dann, wenn der andere das Pech hat Gefährliche Waffen noch nicht zu kennen. Die von Französich-Experte John Watson hier vorgestellten Waffen der Französischen Verteidigung sind innovativ, brandgefährlich und unglaublich raffiniert. Auch einige zu Unrecht verworfene Varianten werden neu entdeckt. Der internationale Meister John Watson ist ein angesehener Autor. Zahlreiche Preise hat er bereits gewonnen. Seine Bücher werden von Lesern und Kritikern gleichermaßen gelobt.
Aktualisiert: 2019-01-15
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Skandinavisch – richtig gespielt

Skandinavisch – richtig gespielt von Konikowski,  Jerzy
Die Skandinavische Verteidigung ist schon seit Ende des 15. Jahrhunderts bekannt und erfreut sich großer Beliebtheit bei Spielern aller Klassen. Der Leser und Spieler bekommt ein komplettes Repertoire mit Schwarz gegen den Zug 1.e2-e4 in die Hand. Im Buch werden nicht nur die klassischen Varianten erörtert, sondern auch die Gambitspiele, die in der Skandinavischen Verteidigung vorkommen können. Der bekannte Autor und FIDE-Meister Jerzy Konikowski versucht mit seinem Buch die Geheimnisse dieser Verteidigung zu erfassen. Vorwort Die Skandinavische Verteidigung scheint ebenso alt zu sein wie das moderne Schach überhaupt, das nämlich im 15. Jahrhundert eine Wandlung vollzogen hatte. Das Spiel war schneller geworden, die von nun an weitreichende Dame mächtiger, und der in früheren Zeiten unbekannte Doppelschritt des Bauern spitze den Kampf unter Umständen nun schon nach wenigen Zügen stark zu. So wundert es nicht, dass die erste Erwähnung, man könne den Aufzug des weißen Königsbauern gut mit 1.d7-d5 beantworten, beim spanischen Meister und Theoretiker Juan Ramirez de Lucena beziehungsweise in dessen berühmtem Lehrwerk aus dem Jahr 1497 zu finden ist. Aber erst deutlich jüngere Untersuchungen und Analysen durch den russischen Meister Carl Friedrich von Jänisch (1813-1872) und den englischen Meister Howard Staunton (1810-1874) bescherten der Eröffnung breite Anerkennung und viele Anhänger. Und während des 1858 bereits weltweit verfolgten Wettkampfes zwischen dem Amerikaner Paul Morphy (1837-1884) und dem Breslauer Schachmeister Adolf Anderssen (1818-1879) war es eben jener Letztgenannte und prominenteste Vertreter der Alten Welt, der die Eröffnung in einer bedeutsamen Begegnung zweimal anwandte. Besonders verdient machte sich später Jaques Mieses (1865-1954) um die Popularität der Skandinavischen Verteidigung. Der deutsche Meister wandte sie nicht nur konsequent in seiner Turnierpraxis an, sondern fasste seine Erfahrungen schließlich in einer Eröffnungsmonographie zusammen, die im Jahre 1918 in Berlin unter dem Titel Die skandinavische Partie erschien. Diese Namenstaufe deutet darauf hin, dass es vor oder zu Mieses' Zeiten offensichtlich eine Reihe weniger namhafter Spieler und Analytiker aus Nordeuropa gab, bei denen 1.e4 d5 hoch im Schwange war. Seitdem durchschritt Skandinavisch viele Höhen und Tiefen, ohne dass die Liebe zu dieser Eröffnung jemals ganz nachgelassen hätte. Dass sie immer wieder aufflammt, dafür sorgen regelmäßig nicht nur die Partien der vielen Amateure oder Klubspieler, sondern ebenso die immer neuen Ideen der Meister und Großmeister. Doch wie begründen sie alle diesen Hang zu einer Eröffnung, bei der die schwarze Dame Hals über Kopf ins Zentrum eilt und damit scheinbar unumstößliche Eröffnungsprinzipien verletzt? Was lockt den Kenner, Regeln wie "Bring die Dame nicht zu früh ins Spiel!" und "Zieh mit keiner Figur zweimal!" so offensichtlich zu missachten?………………….
Aktualisiert: 2019-01-15
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