Schreibrhythmen

Schreibrhythmen von Görner,  Rüdiger
Mit dem Gehör lesen und mit der Stimmgabel schreiben – das sind die Vorgaben an klangsinnlich ambitionierte Literatur. Von ihr, vom Prozess ihres Entstehens und ihrer Aufnahme handelt dieser Band. In ‚Etüden‘ widmet er sich dem Aufspüren von „Schreibrhythmen“ – dem literarischen Schaffen im Umgang mit musikalischen Formen und der poetischen Verwörtlichung musikalischer Erfahrung. Die in der Romantik wurzelnde Herausforderung für Literatur besteht darin, in der sprachlichen Verhandlung einer wortfernen Kunst eine gedanklich-sinnliche Bereicherung zu erfahren. Was das bedeutet – auch davon handeln diese Studien. Doch wie steht es um die kritischen Mittel? Können wir wirklich mit dem Notenschlüssel Texte entschlüsseln? Welche Art Begriffsarbeit ist zu leisten, um sich einem musikalisch ausgerichteten Text oder einer textorientierten Musik zu nähern? Dissonanzen zwischen der geweckten Erwartung und ihrer Ausführung bei der Beantwortung dieser Fragen sind nicht ausgeschlossen, im Gegenteil.
Aktualisiert: 2019-03-28
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Poetik des Prophetischen

Poetik des Prophetischen von Wacker,  Gabriela
Die Reihe Studien zur deutschen Literatur präsentiert herausragende Untersuchungen zur deutschsprachigen Literatur von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Offen besonders auch für komparatistische, kulturwissenschaftliche und wissensgeschichtliche Fragestellungen, bietet sie ein traditionsreiches Forum für innovative literaturwissenschaftliche Forschung.
Aktualisiert: 2019-04-09
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Das Gedicht als Sühne

Das Gedicht als Sühne von Kleefeld,  Gunther
Die Reihe Studien zur deutschen Literatur präsentiert herausragende Untersuchungen zur deutschsprachigen Literatur von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Offen besonders auch für komparatistische, kulturwissenschaftliche und wissensgeschichtliche Fragestellungen, bietet sie ein traditionsreiches Forum für innovative literaturwissenschaftliche Forschung.
Aktualisiert: 2019-04-09
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Georg Trakl und die literarische Moderne

Georg Trakl und die literarische Moderne von Csúri,  Károly
Die Buchreihe Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte deckt das gesamte Spektrum der germanistischen Literaturforschung ab und umfasst Monographien und Sammelbände über einzelne Epochen vom ausgehenden Mittelalter bis zur Gegenwart. Sie versammelt Beiträge zur Erklärung zentraler Begriffe der Literaturgeschichte, zu einzelnen Autoren und Werken.
Aktualisiert: 2019-04-09
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Unterwegs zur Sprache (1950-1959)

Unterwegs zur Sprache (1950-1959) von Heidegger,  Martin, Herrmann,  Friedrich-Wilhelm von
Die Texte dieses Bandes sind, mit Ausnahme des 1953/54 niedergeschriebenen Gesprächs, Vorträge, die Heidegger zwischen 1950 und 1959 gehalten hat. Alle Texte denken dem Wesen der Sprache nach. In den beiden ersten Texten führt Heidegger sein denkendes Gespräch mit der Dichtung Georg Trakls, im vierten und fünften Text mit der Spätdichtung Stefan Georges. Das Nachdenken dem Wesen der Sprache auf dem Wege des Gesprächs mit den Dichtern erwächst aus der Einsicht in die wesensnahe Nachbarschaft von Dichten und Denken, in der beide "aus ihrem Wesen durch eine zarte, aber helle Differenz in ihr eigenes Dunkel auseinander gehalten" sind. Few philosophers before him have dealt with poetry in a comparably intensive way as Heidegger did in order to uncover a fundamental feature of his thinking. With the exception of the conversation written down in 1953/54, the texts in this volume of the “Gesamtausgabe” are lectures held by Heidegger between 1950 and 1959. In the first two texts, Heidegger leads his hermeneutical conversation with the poetry of Georg Trakl, while the fourth and fifth text deal with Stefan Georges´s late poetry. In these conversations the philosopher thinkingly pursues the essence of language from the insight into the adjacency of poetry and thinking. Heidegger describes this adjacency as being kept apart by a "delicate but bright difference." The question of the respective essence of thinking and poetry thus simultaneously constitutes the quest for the essence of philosophy.
Aktualisiert: 2019-03-11
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Briefwechsel 1914-1925

Briefwechsel 1914-1925 von von Ficker,  Ludwig
In vier Bänden wird der Briefwechsel Ludwig von Fickers aus der Zeit von 1909 bis zu seinem Tode 1967 in reicher Auswahl veröffentlicht. Mit dem Erscheinen dieser Bände ist nun das zu Lebzeiten freiwillig gewählte Inkognito eines Schriftstellers preisgegeben, der bisher, als „Typ“, nie recht zu fassen war. Gerade weil man seinen Namen legendenhaft in die Aura einbegriffen sah, die den Namen seines Freundes Georg Trakl umgibt, glaubte man der unverkennbar eigenen Sehweise und Denkökonomie dieses „Freundes und Förderers“ nicht näher treten zu müssen, von dem man außerhalb der enger befaßten Wissenschaft und eines Kreises von Freunden bestenfalls weiß, daß er in den Jahren von 1910 bis 1954 in Innsbruck die Zeitschrift „Der Brenner“ herausgegeben hat. Jetzt stellt sich heraus: hier ereignet sich in vielfacher Brechung deutschsprachiger Literatur unseres Jahrhunderts. Wenn es so etwas wie „Zeitgeist“ gibt: hier erscheint er – mit wechselndem Gesichtsausdruck – krisengeschüttelte Jahrzehnte hindurch exemplarisch eingefangen. Und es geht nicht nur um die Literatur. Der Briefwechsel spiegelt – „interdiszipliär“ – auch Durchbruchsvorgänge in der Malerei, in der Musik, in der Philosophie und Theologie. Dennoch repräsentiert der Briefwechsel keine Schule oder Richtung. Da ist kein festgefügter geistiger Standpunkt selbstgewiß vorgetragen, keine literarische „Aktion“ absichtsvoll für die Nachgeborenen zum Dokument einer geistigen Bewegtheit, die zwei Weltzusammenbrüche – ohne Anpassung, ohne Resignation – überlebte, somit zum Dokument einer Tradition, die uns – als zukunftsschließende Energie – heute stark anrührt. Das „Eigenständige“ an Ludwig von Fickers Persönlichkeit bestand darin, sich zu anderen, deren eigenständige Begabung er oftmals früher und tiefer witterte als sie selbst, in ein Verhältnis zu setzen, das ihnen die Selbstfindung ermöglichte, zumindest erleichterte. In diesen Briefen schöpft nicht ein autonomes Ich Weisheiten aus einem brunnentiefen Verlies der Lebenserfahrung. Hier stellt sich einer unausgesetzt in Frage, um Begegnungen herzustellen, um Licht in künftige Verhältnisse zu bringen. Deshalb bewegte sich Ficker in seinem brieflichen Austausch immer auf der Höhe der Zeit. „Hora et tempus est“ war das Motto des „Brenner“. DER ZWEITE BAND mit 391 Briefen von 99 Autoren ist wie ein von selbst zum Epitaph für Georg Trakl geraten. Dessen letzte Lebenszeit und Tod sind mit allem verfügbaren Quellenaufwand dokumentiert, auch in den ungeklärten Aspekten. Neben Ficker zeigen sich auch andere erschüttert: die Schwester Grete, Karl Kraus, Oskar Kokoschka, Else Lasker-Schüler und Ludwig Wittgenstein, zu dessen Briefen an Ficker nun erstmals die Antworten vorliegen. Unerbitterlicher Geschehens-Katalysator: der Erste Weltkrieg. Entbehrungen und oft äußerste Gefahr jahrelangen Frontdienstes, und spürbar die Vereinsamung und Sprachlosigkeit, in die er führte. Das vielgestaltige kulturelle Räsonnement der Vorkriegszeit wandelt sich zur pochenden Gewissensfrage nach der eigenen Mitschuld am Verhängnis. Daraus erwächst das Konzept des neuen „Brenner“. Ein Konzept unter dessen Einschluß des Konflikts zwischen so gegensätzlichen Erscheinungen wie Carl Dallago, Theodor Haecker und Ferdinand Ebner. Die Zerreißproben, denen Zeitschrift und Herausgeber sich aussetzen, machen viel von den damaligen Zeit-Widersprüchen faßbar.
Aktualisiert: 2016-11-23
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Georg Trakl und die literarische Moderne

Georg Trakl und die literarische Moderne von Csúri,  Károly
Die Buchreihe Untersuchungen zur deutschen Literaturgeschichte deckt das gesamte Spektrum der germanistischen Literaturforschung ab und umfasst Monographien und Sammelbände über einzelne Epochen vom ausgehenden Mittelalter bis zur Gegenwart. Sie versammelt Beiträge zur Erklärung zentraler Begriffe der Literaturgeschichte, zu einzelnen Autoren und Werken.
Aktualisiert: 2019-04-09
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„Dunkles zu sagen“: Deutschsprachige hermetische Lyrik im 20. Jahrhundert

„Dunkles zu sagen“: Deutschsprachige hermetische Lyrik im 20. Jahrhundert von Waldschmidt,  Christine
Dunkle, den unmittelbaren Zugang verweigernde lyrische Redeweisen haben im 20. Jahrhundert eine nie dagewesene Konjunktur erfahren und in allen real historischen und inszenierten Krisen der Moderne eine anhaltende Attraktivität bewiesen. Vor dem Hintergrund des nicht unerheblichen Beitrags hermetischer Lyrik zu Formenrepertoire und Selbstverständnis moderner Literatur geht der vorliegende Band der Frage nach, welche Rhetorik einer Redeweise zugrunde liegt, die gerade bewusst und betont eine radikale Sinnverweigerung betreibt, welche Mitteilungen sich in dieser Verweigerung einer diskursiv fassbaren Aussage transportieren lassen und wie - jenseits einer Auflösung des Unverständlichen oder einer Affirmation seiner Aura - die besondere Art der Bedeutungskonstitution hermetischer Gedichte zu kennzeichnen ist. Es werden die charakteristischen Strukturen dieser Lyrik sowie ihre weltanschaulichen Implikationen beschrieben: sowohl theoretisch-systematisch in Grundmuster und Gemeinsamkeiten der Ausdrucksweise als auch, in literarhistorischer Perspektive, in den von historischen oder werkspezifischen Bedingungen geprägten Varianten.
Aktualisiert: 2019-01-08
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Maria T. Biographie einer Mutter

Maria T. Biographie einer Mutter von Spat,  Gertrud
Gertrud Spat erzählt in autobiographischer Form das Leben von Maria T., der mutter Georg Trakls. Es ist eine Mischung aus Dichtung und Wahrheit, eine Art Protokoll. ". anrührender, lebensweiser Roman. Gertrud Spat läßt nun die Mutter sich erinnern - und entwirft ein ganz anderes, frisches und liebevolles Bild der Personen." Regula Venske, Der Zeit. "Ein berührendes, informatives und schönes Buch, das wilden Spekulationen und blankem Voyerismus keinen Spielraum läßt." Sylvia Treudl, Buchkultur. "Georg Trakls Leben ist im Detail erforscht, seine Mutter ist ein unbedeutendes Schemen geblieben. Das will Gertrud Spat so einfach nicht stehen lassen und beschreibt deren Leben." Salzburger Nachrichten.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Wortspuren ins Offene

Wortspuren ins Offene von Görner,  Rüdiger
Gedichte brauchen keine Begründung, Diskurse über sie dagegen schon. Gedichte gleichen Sprachereignissen. Sie intervenieren und brechen die Banalitäten der Alltagssprache auf. Gedichte sind gleichzeitig monologisch und dialogisch. Sie widerstehen dem nachlässigen Umgang mit Sprache. Denn bei ihnen kommt es auf jedes Wort und Zeichen an. Gedichte belegen, dass es das gibt, das Andere in der Sprache. Aus seiner jahrzehntelangen Auseinandersetzung mit Lyrik und dem Lyrischen legt der Autor hier eine Auswahl von Arbeiten vor, die gerade auch die stilistische Bandbreite dieses Bemühens dokumentieren möchte, ebenso wie die historischen, poetologischen und vergleichenden Dimensionen in Diskursen über Lyrik. Das Buch stellt die wissenschaftliche Abhandlung neben Vortrag und Essay, Kommentare zum Charakter des Lyrischen neben Kritiken; dies in der Hoffnung auf ein Gespräch der diskursiven Formen über die Essenz des Gedichts. Hierbei soll es weniger um eine explizite Ästhetik der Lyrik gehen noch gar um eine Lyriktheorie, sondern um Wege des Sich-Annäherns an das Lyrische. Dabei steht die Frage nach dem lyrischen Sensorium, dem impliziten Sprachgefühl, das im jeweiligen Gedicht zur Form findet, im Mittelpunkt dieser Arbeiten. Denn die Art, wie wir zur Lyrik stehen, ist der Lackmustest dafür, wie es um unser Verhältnis zur Sprache bestellt ist.
Aktualisiert: 2019-01-08
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