Fichtelgebirge

Fichtelgebirge
15 Fernradwege, neun Fernwanderwege und viele kürzere Strecken zeugen von einem gut ausgebauten Netz, um Radfahren, Mountainbiken, Wandern und Nordic Walking im Fichtelgebirge zu ermöglichen. Das Mittelgebirge zeichnet sich durch interessante Felsformationen aus, dem sich der Fernradweg „Bayerns steinreiche Ecke“ widmet. Neu: ein Teil des Jakobswegs führt durch das Hohe Fichtelgebirge. Wissenswertes zur Region ist informativ auf der Rückseite der Rad- und Wanderkarte Fichtelgebirge zusammengefasst.
Aktualisiert: 2019-04-01
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Zur Geschichte der Werksiedlung Weidenberg

Zur Geschichte der Werksiedlung Weidenberg von Piwernetz,  Dieter
Nach der Vertreibung der Gablonzer Glas- und Schmuckwaren-Hersteller aus ihrer alten Heimat suchten maßgebliche Vertreter der Heimatvertriebenen aus dem Bezirk Gablonz schon Ende 1945 nach einem geeigneten Ort für eine gemeinsame Ansiedlung der Gablonzer Glas und Schmuckwarenindustrie, um eine Zerstreuung der Gablonzer Unternehmer, Arbeiter und Heimarbeiter in ganz Bayern zu vermeiden. Gefördert durch den Marshall-Plan entstand in Weidenberg im Landkreis Bayreuth ein zentraler Standort für die Gablonzer Glas- und Schmuckwaren-Industrie. Der Verein Werksiedlung Weidenberg e. V.“ wurde am 19.5.1953 aus der Taufe gehoben, das „Glas-Knopf-Museum“ Weidenberg, dessen Träger der Verein ist, in einem Festakt am 12. und 13. Juli 1997 eröffnet.
Aktualisiert: 2019-01-14
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Myrten für Dornen

Myrten für Dornen von Taegert,  Jürgen Joachim
Im Jahr 1937, am Höhepunkt des Kirchenkampfes, stellte die gebürtige Lessauerin Margarete Schilling ihr evangelisches Marterl auf der Bocksleite über Weidenberg auf. Es formuliert den Widerspruch vieler Christen gegen Hitlers gewaltbereite Selbstvergottung. Bei der Auswahl der aussagekräftigen Bibelsprüche half seinerzeit beliebte Pfarrer Georg Redenbacher, der in Weidenberg von 1919-1949 amtierte. Im Projekt "Myrten für Dornen" kommt die sperrige allgemeine Zeitgeschichte dieser dunklen Jahre in packender Nahaufnahme exemplarisch zur Sprache. Das bewegende und wohl weltweit einzigartige Zeichen des "kleinen Widerstandes von unten" im Dritten Reich wird zum Ausgangspunkt einer spannenden Zeitreise in die bislang kaum erforschte jüngere Geschichte des oberfränkischen Marktortes Weidenberg. Diese zweite Folge (368 S., 259 Abb., davon viele farbig) des sorgfältig recherchierten Geschichtsprojektes schildert den Werdegang von Pfarrer Redenbacher, der noch vom letzten Bayerischen König ins Amt gerufen wurde, und beleuchtet die vorausgehende Sozial- und Kulturgeschichte des Marktortes. Das Weidenberger Leben war noch in Redenbachers Zeit von verbreiteter Armut geprägt. Den Kontrast dazu bildet die imposante Markgrafenkirche auf dem Gurtstein und ihre spannende Baugeschichte, die in den aussagekräftigen Epitaphien greifbar wird. Ihre Pfarrer haben stets an allen Freuden und Nöten der Bevölkerung Anteil genommen. Als charaktervoller Seelsorger und Vorsitzender des wirkungsstarken Verschönerungsvereins ist auch Pfarrer Redenbacher damals bestrebt, die Gemeinde geistlich, kulturell und sozial voranzubringen.
Aktualisiert: 2018-12-18
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Myrten für Dornen

Myrten für Dornen von Taegert,  Jürgen Joachim
Im gleichen Jahr 1937, in dem im Kampf der Bekennenden Kirche die gebürtige Lessauerin Margarete Schilling ihr eindrückliches evangelisches Bekenntnismarterl auf der Bocksleite über Weidenberg aufstellte, um ihr Gottvertrauen dem ausufernden Führerkult gegenüberzustellen, erreichte die Hitlermanie in Deutschland ihren ersten Siedepunkt. Bis dahin war Hitler für viele Kritiker aufgrund seiner missglückten Künstlerkarriere der "Anstreicher". Doch insbesondere seine außenpolitischen Erfolge ließen die anfangs in der internationalen Presse weit verbreitete Verspottung Hitlers verstummen. Zunehmend musste auch in Weidenberg jedermann mit Denunziation und blindwütiger Reizbarkeit rechnen, der es wagte, die unsichtbar gezogenen roten Linien der Hitler-Diktatur zu überschreiten. Denn die "Lehrjungen" und "Amtswalter" Hitlers regierten rigide wie absolutistische Provinzfürsten. Mit dem Projekt "Myrten für Dornen" setzt der Verfasser seine Arbeiten zur Erforschung der sperrigen Hitlerzeit fort, die sich bis heute jeder Einordnung in den "normalen" Gang von Geschichte widersetzt und die vielerorts immer noch tabuisiert wird. Das auf sechs Folgen angelegte Geschichtsprojekt hat seinen historischen Schwerpunkt in der Beschreibung der ereignisreichen 30 Jahre von 1919-1949, in denen Pfarrer Georg Redenbacher in Weidenberg wirkte, greift aber bei der Betrachtung der geschichtlichen und soziokulturellen Entwicklungslinien und der früheren Lebensverhältnisse weit darüber hinaus bis in die Anfangszeit des Weidenberger Bürger- und Kirchentums. Das Projekt will einen fundierten Beitrag leisten, die blinden Stellen der Geschichtsbetrachtung für den Bereich der Marktgemeinde Weidenberg aus der Sicht der Betroffenen aufzuarbeiten und die Bedeutung der NS-Zeit exemplarisch zu verstehen. Die dritte Folge (364 S., 250 Abb.) des Projektes "Myrten für Dornen" über die Weidenberger Kirchen- und Ortsgeschichte 1919-49 widmet sich dem Phänomen, dass das protestantische Oberfranken sich als Sprungbrett und frühe Hochburg für Hitler und seine Vasallen erweist. Beschrieben wird beispielhaft das Emporkommen der Nationalsozialisten im Marktort und ihr erster Durchbruch im Jahr 1929 bis zum Ende der demokratischen Selbstverwaltung 1935. Sorgfältig geschildert werden Initiatoren, Helfer und der Umgang mit Gegnern beim unaufhaltsamen Eindringen des Nationalsozialismus in den Alltag der Menschen. Ein Blick auf Medizin und Pharmazie in dieser Zeit rundet die Darstellung dieser Zeit ab.
Aktualisiert: 2018-12-18
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Myrten für Dornen

Myrten für Dornen von Taegert,  Jürgen Joachim
Im Jahr 1937, dem fünften Jahr von Hitlers Herrschaft und am Höhepunkt des Kirchenkampfes, stiftete die gebürtige Lessauerin Margarete Schilling ein übermannsgroßes evangelisches Marterl mit Granitsockel und Metallkreuz und ließ es auf der Bocksleite oberhalb von Weidenberg aufstellen. Sechs aufgesetzte bzw. eingemeißelte Verse aus der Luther-Übersetzung der alttestamentlichen Profeten und ein Liedvers aus dem Evangelischen Gesangbuch formulierten einen leidenschaftlich vorgetragenen Widerspruch gegenüber dem totalitären Anspruch des nach göttlicher Allmacht heischenden Diktators Adolf Hitler und riefen zum Vertrauen auf gegenüber einem Gott, der auch der Menschenverachtung eines vermeintlich "tausendjährigen Dritten Reichs" Grenzen setzt. Dieses bewegende und wohl weltweit einzigartige Zeichen des "kleinen Widerstandes von unten" im Dritten Reich wird zum Ausgangspunkt einer spannenden und exemplarischen Zeitreise in die bislang kaum erforschte jüngere Geschichte des oberfränkischen Marktortes Weidenberg. Vorgestellt werden in Folge 1 des Projektes "Myrten für Dornen" (408 Seiten, 116 Abb.) das Bekenntnismarterl und seine Stifterin, sowie andere grundlegende Geschichtsquellen aus sechs Jahrhunderten, darunter die vollständige Weidenberger Pfarrbeschreibung von 1914, die Kirchen- und Ortsgeschichte von Pfarrer J.M. Einfalt von 1896 und die Geschichte der neun Steinkreuze um Weidenberg. Die weiteren Folgen des auf sechs Bände angelegten Geschichtsprojektes beleuchten in Lebensbildern den Alltag und die Entscheidungen der Menschen in Weidenberg in der Zeit von Pfarrer Georg Redenbacher 1919-1949. Historischer Hintergrund sind die vorausgehende Sozial- und Kulturgeschichte des Marktortes und insbesondere der Aufstieg und das Wirken der Nationalsozialisten bis Kriegsende, der Kirchenkampf und die ersten Nachkriegsjahre.
Aktualisiert: 2018-12-18
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Myrten für Dornen

Myrten für Dornen von Taegert,  Jürgen Joachim
Als die gebürtige Lessauerin Margarete Schilling im Jahr 1937 am Höhepunkt des Kirchenkampfes ihr eindrückliches Bekenntnismarterl auf der Bocksleite über Weidenberg aufstellt, um damit ihrem Vertrauen auf den Gott der Bibel Ausdruck zu geben, der auch der Menschenverachtung eines "tausendjährigen Dritten Reichs" Grenzen setzt, da ahnt sie noch nicht, dass nur drei Jahre später die ersten Weidenberger Mitbürger unter den Todesopfern dieser Willkürherrschaft sein würden. Denn mit dem Beginn des II. Weltkrieges eröffnet Hitler auch den ungehemmten Krieg gegen die eigene Bevölkerung. Mit Sterilisation und Euthanasiemorden an über 300.000 Mitbürgern lässt er "lebensunwertes" Leben aus der "Volksgemeinschaft" eliminieren -, doch es ist nur die "Fingerübung" für den unmittelbar anschließenden millionenfachen Mord an den Juden. Darüber hinaus werden mit Hilfe von Gestapo und Volksgerichtshof auch diejenigen vernichtet, die ein Widerwort gegen das Regime riskieren. Beim jährlichen Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus fehlten in Weidenberg bislang die Namen der Euthanasieopfer und der von der Gestapo Verfolgten unter den Ortsbewohnern. Erst nach der Wiedervereinigung wurden längst verloren geglaubte, erschütternde Gestapo- und Psychiatrie-Akten zugänglich, die hier erstmals ausgewertet werden. Das Projekt "Myrten für Dornen" zur Weidenberger Kirchen- und Ortsgeschichte beleuchtet in seiner fünften Folge (336 S., 201 Abb.) exemplarisch das Geschick von drei Mitbürgerinnen, die damals dem zentral organisierten "T-4-Programm" sowie der anschließenden dezentralen Euthanasie und der politischen Verfolgung vor dem Volksgerichtshof zum Opfer fielen. So wird eine wichtige Forschungslücke geschlossen und den heute Lebenden die Erinnerung und bewusste Anteilnahme ermöglicht
Aktualisiert: 2018-12-18
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Fichtelgebirge

Fichtelgebirge
15 Fernradwege, neun Fernwanderwege und viele kürzere Strecken zeugen von einem gut ausgebauten Netz, um Radfahren, Mountainbiken, Wandern und Nordic Walking im Fichtelgebirge zu ermöglichen. Das Mittelgebirge zeichnet sich durch interessante Felsformationen aus, dem sich der Fernradweg „Bayerns steinreiche Ecke“ widmet. Neu: ein Teil des Jakobswegs führt durch das Hohe Fichtelgebirge. Wissenswertes zur Region ist informativ auf der Rückseite der Rad- und Wanderkarte Fichtelgebirge zusammengefasst.
Aktualisiert: 2019-03-14
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