Bücherverbrennung

Bücherverbrennung von Steinherr,  Ludwig, Szirtes,  George
George Szirtes, unter anderem mit dem T. S. Eliot Preis ausgezeichnet, ist eine der wichtigsten Stimmen in der englischen Gegenwartslyrik. Der Gedichtzyklus "Bücherverbrennung" stellt eine virtuose und sprachgewaltige Variation über Elias Canettis Roman "Die Blendung" dar. Szirtes, der wie Canetti aus einer osteuropäischen jüdischen Familie stammt und wie dieser als Flüchtling nach London kam, greift in seinen Gedichten das Roman-Motiv des aufkeimenden Faschismus in Wien auf. In surrealen und rasenden Sprachkaskaden lässt er die drohende Apokalypse einer Feuersbrunst auflodern, in der am Ende Bücher und Menschen in Flammen stehen. Dies ist George Szirtes’ erster Gedichtband in deutscher Übersetzung.
Aktualisiert: 2019-06-05
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Wege des Schicksals

Wege des Schicksals von Buss,  Cinzia
Zwei außergewöhnliche Erzählungen über Freundschaft, Veränderungen und starke Persönlichkeiten, die sich durchsetzen und sich allen Widrigkeiten zum Trotz selbst treu bleiben. Ric und Sandy sind beste Freunde, jedoch gefährden rätselhafte Ereignisse die heile Welt der beiden. Auch Agathe lebt in einer vermeintlichen Idylle, bis sie eines Tages wegen einer Erbschaft ins Visier krimineller Machenschaften gerät und fliehen muss. Alle drei Protagonisten erfahren, was es bedeutet, über den eigenen Schatten zu springen, neue Wege einzuschlagen und über sich selbst hinauszuwachsen.
Aktualisiert: 2019-06-05
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Die Affäre Abel

Die Affäre Abel von Zawalinski,  Simon
Kurz nach dem Tod des wohlhabenden Unternehmers Jochen Abel taucht unerwartet ein neues Testament auf. Die Umstände seines Ablebens rufen Armin Steinacker, Hauptkommissar des Frankfurter Morddezernats, auf den Plan. Was für Steinacker erst wie ein eindeutiger Mordfall scheint, entpuppt sich zunehmend als ein undurchdringliches Netz aus kriminellen Verknüpfungen: Von der italienischen Mafia bis nach Israel, vom Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart hängen internationale Organisationen, Geheimdienste und einflussreiche Persönlichkeiten in Seilschaften aus Macht- und Geldgier. Sie tun alles, um den Mörder zu schützen …
Aktualisiert: 2019-06-05
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Alfred

Alfred von Drews,  Jürgen
Was geschieht mit einem durch und durch gutartigen Menschen, der den Krieg verabscheut, das Töten anderer Menschen für die eigene Person ausschließt, der aber durch Schicksalswege, auf die er keinen Einfluss hat, dazu gezwungen werden soll, gegen sein eigenes Gewissen, gegen seine tiefste innere Überzeugung zu handeln? Alfred liebt andere Menschen, seine Eltern, die Geschwister, seine Freunde, er liebt sein Leben, in dem auch ein Hund mitspielt. Dem Tötungszwang entzieht er sich, indem er für die Dauer des kollektiven Wahns der Welt entflieht. Ein Zufall kommt ihm dabei zu Hilfe. Ein Zufall aber beendet auch seine anschließende, abenteuerliche Wanderung durch ein vom Krieg zerstörtes Europa.
Aktualisiert: 2019-05-31
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Kriegsbüchl aus dem Westen

Kriegsbüchl aus dem Westen von Queri,  Georg
Georg Queri wollte den Ersten Weltkrieg nicht vom Wirtshaus in München aus verfolgen, in dem seine Stammtischbrüder eifrig am »Weltverteilen« waren, und machte sich deshalb im September 1914 an die Westfront nach Lothringen auf. Seine dort gemachten Beobachtungen und Erfahrungen schilderte er ein Jahr später - meist in anekdotischer Form - im »Kriegsbüchl aus dem Westen«. Mit großer Offenheit und auch Betroffenheit registrierte Georg Queri schnell die Auswüchse des Kriegs, und dem Leiden und der Tapferkeit der bayerischen Soldaten gehörte seine ganze Sympathie. Als er im November 1917 von der Front zurückkehrte, hatte der Krieg für Queri gar nichts »Heiliges« mehr.
Aktualisiert: 2019-05-23
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Bayrisches Komödiebüchl

Bayrisches Komödiebüchl von Queri,  Georg
Das im Herbst 1918 erschienene »Bayerische Komödienbüchl« ist die einzige Komödiensammlung des ein Jahr nach Erscheinen verstorbenen Starnberger Journalisten und Volksschriftstellers. Es enthält zehn eher zum Lesen gedachte kurze Szenen aus dem Alltagsmilieu der Bauern und Kleinbürger. Das Buch ist deshalb mit zahlreichen Illustrationen von Paul Neu versehen, der die meisten Bücher von Queri illustriert hat. Die Neuausgabe übernimmt alle Zeichnungen des Originals.Kernstück bilden die seit 1911 in den "Münchner Neuesten Nachrichten" erschienen Söckinger Komödien, Wirtshausgespräche über Kriegsahnungen der Bauern, die treffsicher die Volksmeinung der Vorkriegszeitzeit widerspiegeln.Mit diesem Bändchen wird die von Michael Stephan herausgegebene Queri-Edition im Allitera Verlag fortgesetzt.
Aktualisiert: 2019-05-23
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Bauernerotik und Bauernfehme in Oberbayern

Bauernerotik und Bauernfehme in Oberbayern von Queri,  Georg
Georg Queri geriet mit dieser 1911 als Privatdruck erschienenen volkskundlichen Sammlung von erotischen Volksliedern wegen »Verbreitung unzüchtiger Schriften« (§ 184 Reichsstrafgesetzbuch) ins Visier der Polizeibehörden. Heute gilt sein sachkundiges und nicht unkritisches Werk als »ein wichtiger Meilenstein in der Literatur des Haberfeldtreibens«. Das Haberfeldtreiben war bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein alter Volksbrauch im bayerischen Oberland, bei dem vermummte Banden in Selbstjustiz mit deftigen Liedern die sexuellen Praktiken und Verfehlungen der dörflichen Mitbewohner besangen, was aber zuletzt in Verlogenheit, Obszönität und Verbrechen entartete. Queri hat in jahrelangen Recherchen solche oft nur mündlich überlieferten Habererverse gesammelt und veröffentlichte sie erstmals zusammen mit erotischen Schnaderhüpferl, die in vorangegangenen Liedersammlungen immer unterschlagen wurden.
Aktualisiert: 2019-05-23
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Der Wöchentliche Beobachter von Polykarpszell

Der Wöchentliche Beobachter von Polykarpszell von Queri,  Georg
Die 1911 erstmals erschienenen Geschichten spiegeln mit liebevoller Ironie und oft bissigem Humor die bäuerliche Welt eines kleinen bayerischen Dorfes. Georg Queri (1879-1919) lässt immer wieder autobiographische Bezüge einfließen, die er als Gerichtsreporter der »Münchner Neuesten Nachrichten« und seit März 1908 als Chefredakteur des »Starnberger Land- und Seeboten« gewonnen hat. Sein genauer Blick auf die Menschen, seine Vertrautheit mit den Nuancen des bairischen Dialekts und seine geschickte Erzähltechnik machen das Buch auch heute noch zu einem wahren Dokument bayerischer Literatur.
Aktualisiert: 2019-05-23
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Die weltlichen Gesänge des Egidius Pfanzelter zu Polykarpszell

Die weltlichen Gesänge des Egidius Pfanzelter zu Polykarpszell von Queri,  Georg
Georg Queri gehörte mit seiner volkskundlichen Sammlung von über 20000 Vierzeilern (mit Schwerpunkt auf erotischen Schnaderhüpferln) nicht nur zu den besten Kennern des oberbayerischen Volksliedes. Mit den 1909 erstmals erschienenen »Weltlichen Gesängen« profilierte sich Georg Queri selbst als Mundartdichter, in denen er mit deftiger Komik jeglicher Verklärung und Idealisierung des bäuerlichen Lebens eine deutliche Absage erteilte. »Seine Lieder und Gedichte hören sich an, als wäre wirklich ein Bursch vom Land am Werk, so ungekünstelt und einfach wirken sie, obwohl sie in Wirklichkeit überaus kunstvoll sind, aber die Raffinesse der Gestaltung und des Ausdrucks sieht man ihnen nicht mehr an; die Wortwahl scheint ganz simpel und beiläufig und doch sitzt jedes Wort, ist schlicht und treffsicher zugleich. Mundartverse, die so tun, als wüßten sie nichts von ›Dichtung‹, das hat es in dieser Form bisher kaum gegeben, da ist Queri Kunst gelungen.« (Hans Pörnbacher)
Aktualisiert: 2019-05-23
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Die Schnurren des Rochus Mang

Die Schnurren des Rochus Mang von Queri,  Georg
Die 1910 erstmals erschienenen »Schnurren des Rochus Mang« gehören wie »Die Weltlichen Gesänge des Egidius Pfanzelter« (1909) und »Der Wöchentliche Beobachter von Polykarpszell« (1911) zu den satirischen und humoristischen Schriften Georg Queris. Mit dieser Sammlung von kurzen und unterhaltsamen Erzählungen, die einem fiktiven Dorfbader mit Namen Rochus Mang als einem typischen Vertreter der dörflichen Welt in den Mund gelegt werden, weist sich Queri erneut als einer der besten Vermittler bairischer Sprache und Lebensart aus. Viele dieser Schnurren wurden und werden bis heute weiter erzählt. So hat auch Oskar Maria Graf die Geschichte »Vom Hirnpecker« in sein frivoles »Bayrische Dekameron« (1928) aufgenommen. Auch Graf zeigte sich ebenso wie Georg Queri von dem oft stark erotischen Charakter und der prallen Lebenslust der Schnurre fasziniert.
Aktualisiert: 2019-05-23
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