Perspektiven der Geldsoziologie

Perspektiven der Geldsoziologie von Degens,  Philipp, Desan,  Christine, Dodd,  Nigel, Kraemer,  Klaus, Kraushaar,  Wolfgang, Langenohl,  Andreas, Paul,  Axel T., Sahr,  Aaron, Singh,  Supriya
Viele Dinge unseres Alltagslebens sind uns so vertraut, dass wir sie gebrauchen, ohne uns zu fragen, wie sie eigentlich funktionieren. Eines dieser Dinge, von deren Ursprung und Funktion wir uns allenfalls naive Vorstellungen machen, ist das Geld, das für uns erst dann zu einem theoretischen Problem wird, wenn seine Funktionsbedingungen ins Wanken geraten. Erst dann wird ersichtlich, dass sich die gesellschaftliche Bedeutung des Geldes nicht in seiner Rolle als ubiquitäres Tauschmittel erschöpft. Folgen wir dem Geld auf seinen verwickelten Wegen rund um den Globus und verabschieden wir uns von gewohnten Sichtweisen, eröffnen sich neue Perspektiven der Geldsoziologie, in deren Sichtachsen das Geld seine vermeintlich festgeprägte Form verliert und sich ebenso in Bilanzen und Zahlenkolonnen verwandelt wie in Versprechen und soziale Beziehungen.
Aktualisiert: 2019-06-10
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Zugehörigkeiten. Neuvermessung des Politischen

Zugehörigkeiten. Neuvermessung des Politischen von Flügel-Martinsen,  Oliver, Gulowski,  Rebecca, Koloma Beck,  Teresa, Kraushaar,  Wolfgang, Marchart,  Oliver, Mbembe,  Achille, Oppelt,  Martin, Schulze Wessel,  Julia
Die neue Mittelweg 36-Ausgabe unternimmt Probebohrungen im normativen Fundament einer Politik, die Zugehörigkeit in der exklusiven Form der Staatsbürgerschaft regelt und demokratische Vergemeinschaftung nur im nationalstaatlichen Rahmen denken kann.
Aktualisiert: 2019-05-29
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Die bewegte Nation

Die bewegte Nation von Núnez Seixas,  Xosé Manoel
Der spanische Nationalstolz hat durch die Herausforderung der erstarkten katalanischen Unabhängigkeitsbewegung und das problematische Verhältnis des Baskenlandes und Galiciens zum Zentralstaat einen neuen Impuls erhalten. Rechtsradikale Tendenzen, etwa durch die Partei Vox, aber auch die von prominenten Intellektuellen und Politikern vertretenen Position, dass es einen spanischen Nationalismus überhaupt nicht gibt, prägen die gesellschaftliche Auseinandersetzung. Xosé M. Núñez Seixas skizziert die historische Entwicklung Spaniens vom Verlust der einstigen Größe, über den blutigen Bürgerkrieg und die Diktatur Francos bis zu den nationalistischen und patriotischen Diskursen im europäischen Kontext. Er untersucht den spanischen Staatsnationalismus ebenso wie die politischen Konzepte des Patriotismus und Nationalismus und nähert sich so der Frage, was es heute bedeutet, Spanier zu sein.
Aktualisiert: 2019-06-05
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[Kein] Recht im Krieg?

[Kein] Recht im Krieg? von Fazal,  Tanisha M.
Der Entstehung des modernen humanitären Völkerrechts liegt der Wunsch zugrunde, die schlimmsten Auswirkungen des Krieges zu begrenzen. Doch nicht selten konterkarieren unbeabsichtigte Folgen das Unterfangen. Anschaulich verbindet die Autorin historische Erzählung und quantitative Analyse, stellt so Veränderungen in der Praxis des humanitären Völkerrechts anhand von vergangenen und gegenwärtigen zwischenstaatlichen Kriegen und Bürgerkriegen dar und widerlegt Mythen über Krieg und Frieden, Staatlichkeit und Sezession. Sie plädiert dafür, die künftige Rechtssetzung des humanitären Völkerrechts auf eine breitere Wissensgrundlage über konkrete Praktiken zu stellen und angesichts historisch geänderter Konfliktarten – von der Seeblockade des 19. Jahrhunderts zum Cyberwar heutiger Provenienz – die Schutzfunktion dieses Rechts, vor allem auch für die Zivilbevölkerung, deutlich zu verbessern.
Aktualisiert: 2019-06-05
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Prozessuales Denken

Prozessuales Denken von Abbott,  Andrew, Adrian,  Michael
Andrew Abbott, einer der wichtigsten Sozialtheoretiker der Gegenwart, unterzieht Texte von Karl Marx und Max Weber einer kritischen Re-Lektüre – mit überraschenden Einsichten. Marx sieht die Gegenwart, so Abbotts Lesart, nur durch Kräfte der Vergangenheit bestimmt. Wollen wir die Gegenwart verstehen, brauchen wir jedoch beides. Vergangenes und Zukünftiges ist im konkreten Handeln miteinander verwoben. Weber hingegen begreife Wissenschaft als vergangenheitsorientiert und Politik als zukunftsbezogen, trenne beides jedoch zu sehr voneinander. Abbott spricht dagegen von »dichten Gegenwarten«, in denen sich Vergangenheiten und Zukunftsentwürfe verknüpfen. Sie können gleichsam historisch erklärt werden (Wissenschaft) und bilden die Basis für schöpferische Gestaltungen (Politik). Die viel gerühmte und ebenso umstrittene Werturteilsfreiheit der Sozialwissenschaften ist in dieser Perspektive ein Mythos.
Aktualisiert: 2019-06-05
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Brüchige Wahrheit

Brüchige Wahrheit von Halfbrodt,  Michael, Revault d‘Allonnes,  Myriam
Der Begriff Post-Wahrheit beschreibt, dass die öffentliche Meinung weniger von objektiven Gegebenheiten als vom Appellieren an die Emotion und vom persönlichen Glauben bestimmt wird. Aktuelle Effekte werden bei der Wahl von Trump und der Brexit-Abstimmung besonders sichtbar. Die politische Philosophin setzt sich kritisch mit dem politischen Regime der Wahrheit, dem Verhältnis von Fakten und Meinungsbildung sowie jenem von Demokratie und öffentlicher Meinung auseinander. Einen besonderen Platz nehmen Foucaults Konzepte der parrhesía (des Wahr-Sprechens) sowie der Gouvernementalität ein, d. h. die Erscheinungsformen neuzeitlicher Regierung, die das Verhalten von Individuen und Kollektiven steuern. Diese kluge Auseinandersetzung mit der öffentlichen Konstitution von Wahrheit und die daraus abgeleiteten Erkenntnisse dechiffrieren entscheidende Grundlagen der aktuellen populistischen Debatten.
Aktualisiert: 2019-06-05
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Gewalt erklären!

Gewalt erklären! von Hoebel,  Thomas, Knöbl,  Wolfgang
Gewalt ist ein soziales Ereignis, das alltäglich ist, auch wenn sich Regionen der Welt mitunter massiv in ihren Gewaltniveaus unterscheiden. Und doch wird Gewalt – zumindest in den westlichen Gesellschaften – als Rätsel oder exotisches Geschehnis wahrgenommen, mit Auswirkungen, die selbst noch in den Sozialwissenschaften zu beobachten sind. Denn die Gewaltforschung tut sich einigermaßen schwer, Gewalt zu erklären, wenn nicht sogar der Versuch der Erklärung dezidiert zurückgewiesen wird. Erklärungen, die jeweils bei den Motiven von Akteuren, bei situativen Interaktionsdynamiken oder gesellschaftlichen Bedingungskonstellationen ansetzen, können allein nicht überzeugen. Die Autoren schlagen vor, an prozessualen Erklärungen von Gewalt zu arbeiten, die den Blick auf die Vorgänge der Verursachung richten, um so der wissenschaftlichen Diskussion um Gewalt einen neuen methodischen Impuls zu geben.
Aktualisiert: 2019-06-05
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Im Brennglas der Situation. Neue Ansätze in der Gewaltsoziologie

Im Brennglas der Situation. Neue Ansätze in der Gewaltsoziologie von Collins,  Randall, Fujii,  Lee Ann, Hartmann,  Eddie, Hoebel,  Thomas, Knöbl,  Wolfgang, Kraushaar,  Wolfgang, Leuschner,  Vincenz, Malthaner,  Stefan, Schützeichel,  Rainer, Wolters,  Laura
Das Interesse der jüngeren sozialwissenschaftlichen Gewaltforschung war in den vergangenen Jahren vornehmlich auf die möglichst detaillierte Beschreibung konkreter Gewaltsituationen gerichtet. Seit einiger Zeit jedoch mehren sich die Stimmen, die Skepsis an der Leistungsfähigkeit des situationistischen Paradigmas artikulieren und methodische Neuerungen einfordern. Höchste Zeit also, einmal kritisch in Augenschein zu nehmen, was Im Brennglas der Situation sichtbar wird – und was nicht.
Aktualisiert: 2019-04-02
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Kriegsschuld und demokratischer Neuanfang

Kriegsschuld und demokratischer Neuanfang von Eichenberg,  Julia, Greiner,  Bernd, Hacke,  Jens, Kießling,  Friedrich, Kraushaar,  Wolfgang, Müller,  Tim B.
Friedrich Kießling: Vergesst die Schulddebatte! Die Forschung zum Ersten Weltkrieg überwindet liebgewonnene Denkblockaden / Bernd Greiner: Casino Royale. Barbara Tuchmans Klassiker über die Anfänge des Ersten Weltkriegs / Tim B. Müller: Krieg und Demokratisierung. Für eine andere Geschichte Europas nach 1918 / Jens Hacke: 'Volksgemeinschaft der Gleichgesinnten'. Liberale Faschismusanalysen und die Wurzeln der Totalitarismustheorie / Julia Eichenberg: In fremden Uniformen. In Polen wird ein vergessener Krieg wiederentdeckt / Von Nachbarn, Töchtern und Pistolen. Ein Streitgespräch über die Annexion der Krim / Aus der Protest-Chronik
Aktualisiert: 2019-03-15
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Theorien des Kapitalismus

Theorien des Kapitalismus von Adloff,  Frank, Graf,  Friedrich Wilhelm, Knöbl,  Wolfgang, Kocka,  Jürgen, Kraushaar,  Wolfgang, Lenger,  Friedrich, Rotkopf,  Marie, Welskopp,  Thomas
Wie funktioniert der Kapitalismus und wann und wie wird er einmal enden? Solche Fragen, wie sie heute wieder allenthalben vernehmbar sind, mögen zwischenzeitlich etwas aus der Mode gekommen sein, doch sind sie so alt wie der Kapitalismus selbst und immer schon Teil der Debatte über seine Gegenwart und Zukunft. Was haben uns frühere Versuche, ihm theoretisch auf die Schliche zu kommen, heute zu sagen?
Aktualisiert: 2019-04-02
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