Identitätslinke Läuterungsagenda

Identitätslinke Läuterungsagenda von Almeida,  Dimitri, Borchers,  Dagmar, Diefenbach,  Heike, Grau,  Alexander, Hidalgo,  Oliver, Kostner,  Sandra, Lotter,  Maria-Sibylla, Luft,  Stefan, Manea,  Elham, Palmer,  Boris, Preuss,  Roland, Roos,  Christof, Springer,  Roland
In der neuen Debattenreihe Impulse wird ein Impulstext in mehreren Repliken diskutiert. Im vorliegenden ersten Band geht es um die Frage, warum gerade heute Gruppenidentitäten so vehement vorangetrieben werden. Sandra Kostners Impulstext verortet die Ursachen in der Etablierung einer identitätslinken Läuterungsagenda. Damit ist eine von politisch links stehenden Personen vertretene Form der Identitätspolitik gemeint, die Menschen nicht zuvorderst als Individuen betrachtet, sondern als Träger einer kollektiven Opfer- oder Schuldidentität. Identitätslinke ordnen diejenigen, deren Gruppe in der Vergangenheit unter Ausgrenzungen litt, einem Opferkollektiv zu, das berechtigt ist, von den Trägern der Schuldidentität Läuterungsdemonstrationen einzufordern, die diese zu erbringen haben. Im Impulstext und den Repliken werden die Folgen der identitätslinken Läuterungsagenda für Migrationsgesellschaften diskutiert. Zwei Fragen stehen dabei im Fokus: Wie wirkt sich die identitätslinke Läuterungsagenda auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt aus? Und: Inwiefern trägt sie zur Aufrechterhaltung von kulturell-religiösen Praktiken bei, die insbesondere Mädchen und Frauen die Inanspruchnahme ihrer Freiheitsrechte erschweren? Über diese und weitere Folgen debattieren: Dimitri Almeida, Dagmar Borchers, Heike Diefenbach, Alexander Grau, Oliver Hidalgo, Sandra Kostner, Maria-Sibylla Lotter, Stefan Luft, Elham Manea, Boris Palmer, Roland Preuß, Christof Roos und Roland Springer.
Aktualisiert: 2019-06-04
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Transformation toller Ideen

Transformation toller Ideen von Nowak,  Hannah, Simon,  Claudia
"Das Schwerste an einer Idee ist nicht, sie zu haben, sondern zu erkennen, ob sie gut ist." – Chris Howland (*1928), engl. Entertainer Wie viele großartige Ideen verwerfen Sie, weil sie zu riskant erscheinen? Weil es keine anschauliche Möglichkeit gibt, Ideen adäquat darzustellen und Ordnung in das Gedankenchaos zu bringen, die Inspiration festzuhalten?Genau an diesem Punkt hilft Ihnen das Arbeitsbuch "Transformation toller Ideen" weiter: + Strukturieren Sie eine Idee mit diesem einfach verständlichen Werkzeug. + Stellen Sie die erwarteten positiven Auswirkungen übersichtlich dar. + Antizipieren Sie mögliche negative Konsequenzen der Umsetzung und nutzen Sie diese, um die Idee zur Umsetzungsreife zu bringen.
Aktualisiert: 2019-04-30
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Das Luther-Gen

Das Luther-Gen von Döring,  Ole
Wir tun das Richtige aus den richtigen Gründen, indem wir die Aufklärung zur Tugend machen, gegenüber den Menschen Verantwortung üben und die Spiele des Guten mit ganzem Herzen gestalten. Wie würde Martin Luther unsere Welt mit den Augen Willy Brandts sehen? Was dieser Luther uns als konfuzianisch geschulter Weltbürger wahrscheinlich zu sagen hätte, findet sich in Ole Dörings sprachgewaltigem politisch-philosophischen Essay. Das Buch ist nicht nur eine erschütternde Bestandsaufnahme des Geistes unserer politischen Verfassung; es werden auch Wege aufgezeigt, das Auseinanderfallen unserer Welt als Chance zu begreifen. Zehn faszinierende Kapitel hindurch nimmt uns Döring mit auf eine politisch-sprachlich-philosophische Tour de Force, in ironischer Selbstreflexion, voll scharfer Analysen und in brillanter Sprache. Er komponiert aus bescheidenen Taten radikalen Lernens den Mut, menschlich zu bleiben. Mal schmerzhaft, mal mit fröhlichem Urvertrauen – wir sehen in diesem Spiegel deutscher Befindlichkeit einen politischen Augenöffner! Mit seinem Integritätsplan stellt Döring zudem eine neue Theorie vor: Das Wagnis der Arbeit, die Welt ihrem inneren Sinn nach zu denken, verbindet jeden Einzelnen durch das nackte Menschsein und befreit uns zur Verantwortung für die Welt. Ein fesselndes Stück zeitgenössischen Denkens, ein Genuss für den kulturhungrigen Geist.
Aktualisiert: 2019-05-23
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Unerhörte Ostfrauen

Unerhörte Ostfrauen von Händler,  Ellen, Mitsching-Viertel,  Uta
Unerhört – und doch prägend: Das sind sie, die Ostfrauen, die in diesem Buch zu Wort kommen. Schon in den 1960er, 70er und 80er Jahren haben sie Beruf und Familie erfolgreich vereinbart, haben das Kind geschaukelt und im Beruf ihre Frau gestanden. Anders als ihre Geschlechtsgenossinnen im Westen profitierten sie dabei von frauenpolitischen Maßnahmen wie flächendeckender Kinderbetreuung, Ausbildungsförderung oder Haushaltstag – und mit der Wende erschien es einigen, als seien sie in Sachen Gleichberechtigung ins Mittelalter zurückgefallen. Authentisch, emotional und auch trotzig verteidigen die interviewten Frauen ihre Erfahrungen in Ost und West. Entwaffnend offen ziehen sie persönliche Bilanz, berichten über fehlende Anerkennung und Vorurteile, die ihnen im Westen begegnet sind, über ihren Neuanfang nach der Wende und über ihren Erfahrungsvorsprung zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie, den sie in den Westen eingebracht haben. Die Autorinnen versprechen den Leserinnen und Lesern eine interessante, spannende und unterhaltsame Lektüre mit einer Prise Humor.
Aktualisiert: 2019-05-24
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Health Power: Einfach Gesund!

Health Power: Einfach Gesund! von Campbell,  T. Colin, Diehl,  Hans A., Leitzmann,  Claus, Mildenstein,  Klas
In Health Power unternimmt es ein einzigartiges Autorenteam, Ihnen einen Weg durch den unübersichtlichen Dschungel an Ernährungsratschlägen, Gesundheits-Tipps und Mode-Diäten zu bahnen. Sie erfahren auf wissenschaftlich fundierter Basis, dennoch aber in eingängiger und lebensnaher Darstellung, wie einige falsche Grundannahmen und Verhaltensweisen zu chronischen Zivilisationskranheiten führen – die weltweit für 63% aller Todesfälle verantwortlich sind. Und, viel wichtiger noch: Health Power gibt Ihnen das Wissen und eine konkrete Anleitung, wie Sie auf Basis Ihrer Ernährung die richtige Entscheidung für Ihre Gesundheit treffen. Einfach gesund: Essen Sie gesund, werden Sie gesund – und bleiben Sie gesund mit Health Power. Übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre Gesundheit – niemand kann es besser als Sie selbst!
Aktualisiert: 2019-04-12
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In der Innovationsfalle

In der Innovationsfalle von Behrmann,  Malte
Malte Behrmann liefert spannende, verblüffende und unmittelbare Einsichten zu einem problembehafteten Themenkomplex: Innovation in Deutschland. Als Insider schildert er anhand exemplarischer Eindrücke, wie sich die Innovationsstrukturen in Deutschland angesichts der Digitalisierung selbst blockieren. Gerade auch an digitale Immigranten gerichtet, berichtet er von einem Deutschland, das trotz vordergründig guter Konjunktur ein tieferliegendes Innovationsproblem hat. Innovation ist nicht allein die Fortsetzung von Forschung oder ein technisches Phänomen; auch Geschäftsmodell und Design können innovative Kräfte entfalten, wie Behrmann argumentiert. Alle diese innovativen Kräfte werden in Deutschland aber weitgehend allein gelassen, und so wird eine Unternehmensgründung und damit die Umsetzung der Idee erschwert. Hinzu kommt, dass Gründerpersönlichkeiten häufig ungewöhnliche Menschen mit wenig geradlinigen Lebensläufen sind. Schon deshalb sind sie, wie Behrmann aufdeckt, hierzulande von der etablierten Förderung ausgeschlossen. Denn die Innovationsförderung ist entgegen der landläufigen Meinung lückenhaft und greift allzu häufig nicht; Forschungsförderung orientiert sich zudem zu stark am Staatsmarkt und an staatlichen Vorgaben statt an der Wirklichkeit. Gründer, das macht Behrmann deutlich, werden von Staat und Gesellschaft weit weniger unterstützt als gemeinhin angenommen; die Effizienz der Förderung ist zudem mitunter extrem schlecht. Was wir aber brauchen, um als Innovationsstandort auch nur mittelfristig bestehen zu können, ist ein innovations- und gründerfreundliches Klima, eine Gründerwelle, in der Eigeninitiative ernst genommen wird. Malte Behrmann dokumentiert in seinem vorliegenden Buch nicht nur Schwachpunkte der Innovationsförderung, sondern legt auch dar, wie die Förderstrukturen verändert werden müssen, um zukunftsfähig zu werden.
Aktualisiert: 2019-04-12
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Gastfreundschaft der Kulturen

Gastfreundschaft der Kulturen von Heinrichs,  Johannes
In keinem anderen europäischen Staat ist die Debatte um die eigenstaatliche kulturelle Identität so schwierig zu führen wie in Deutschland. Vor dem Hintergrund des Narrativs des Multikulturalismus unternimmt Johannes Heinrichs gegen Parteipolitik, gegen politisches Lagerdenken und gegen die allgemeine Hysterie den Versuch einer nüchternen, dem Denken verpflichteten Untersuchung dessen, was eine deutsche Primär- oder gastgebende Kultur ausmacht. Dabei stellt er als Thesen auf, für die er eine genaue Begründung bietet: · Multikulturelle Gesellschaft im Sinne einer völligen Parität verschiedener Kulturen unter Aufgabe von Sprachgebieten ist weder realistisch möglich noch eine wünschenswerte Form menschlichen Miteinanderlebens. Multikultur ohne die Unterscheidung von gastgebender Kultur und Gastkultur wäre in Kürze eine Unkultur. · Ein vertieftes, aufgeklärtes Bewusstsein kultureller Identität hat mit Nationalismus nichts gemeinsam. Im Gegenteil, es ist Voraussetzung für Multikultur. Eine gastgebende Kultur, derer sich die Gastgeber bewusst sind, ist nach Heinrichs sogar Voraussetzung für die Integration von Immigranten einschließlich ihrer je eigenen (Gast-)Kulturen. Das Bewusstsein um die Rolle der gastgebenden Kultur bedeutet dabei keineswegs ein nationalistisches Überlegenheitsgefühl, sondern schlicht den unerlässlichen Gemeinschaftsgeist, der sich in Sitten und Gebräuchen äußert, zuerst und zuvörderst in der Verwendung einer gemeinsamen Sprache. Von Einwanderern ist daher auf Dauer eine kulturelle Integration zu verlangen – was jedoch nicht bedeutet, dass sie ihre mitgebrachten Kulturen zu verleugnen bräuchten. Diese genießen als Sekundärkulturen Gastrecht in der gastgebenden Primärkultur, auch wenn die Einzelnen als solche nicht bloß Gäste bleiben. Solche sich aus der Vernunft ergebenden Grundregeln werden sowohl von linken Multikulti-Ideologen wie von rechten Nationalisten missachtet – aber zugleich auch von Mitte-Politikern noch immer ignoriert. Das vorliegende Buch stellt die zweite, um zwei Essays und ein Resümee erweiterte Neuauflage der Erstausgabe von 1994 dar, die so klar- und weitsichtig verfasst wurde, dass sie in beinahe schon unheimlicher Weise aktuell ist, nicht zuletzt durch die Migrationskrise. Johannes Heinrichs' Analyse von kultureller Identität, in der er den Begriff einer gastgebenden Primärkultur Jahre vor der Leitkulturdebatte einführte, leistet einen grundlegenden und wichtigen Beitrag zu einer Versachlichung der Diskussion um Einwanderung und »Leitkultur«. Als Ergänzungen sind folgerichtig beigefügt · der Aufsatz Kulturelle Solidarität – der unerkannte Kern des Migrationsproblems, in welchem Heinrichs Pflichten zur sowie Bedingungen und Voraussetzungen für kulturelle Gastfreundschaft analysiert, · ein kritischer offener Brief an Bassam Tibi anlässlich der aktualisierten Neuauflage von Tibis Buch Europa ohne Identität (2016), mit dessen Erstausgabe dieser im Jahr 1998 den Begriff der Leitkultur geprägt hat, · ein Resümee »Ergebnisse und Ergänzungen«.
Aktualisiert: 2019-05-23
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Die Zukunft der Menschheit

Die Zukunft der Menschheit von Khalisi,  Emil
Wir leben in Europa in einer privilegierten Welt, in der wir die Ressourcen der Erde – oft zum Nachteil anderer – nahezu vollständig aufgebraucht haben. Als Menschheit gestalten wir sogar den gesamten Planeten um: Wir ändern das Klima, unterwerfen die Tierwelt und modifizieren die Landschaft nach eigenen Wünschen. Der Astrophysiker Emil Khalisi nimmt den Leser auf eine faszinierende Reise durch die Lebensgeschichte der Erde mit und wagt eine Zukunftsprognose. Die Vergangenheit ist dabei illustrativ auf ein Kalenderjahr umskaliert. Am 31.12. des bisherigen erdgeschichtlichen Jahres tritt der moderne Mensch gegen 23:45 Uhr in Erscheinung. Wie wird es nun weitergehen? Was wird die Zukunft für die Menschheit bringen? Sowohl der bisherige Werdegang als auch die Prognose für die Zukunft basieren auf astronomischen, chemischen und biologischen Grundlagen, angereichert mit vielfältigen philosophischen Denkanstößen. Zum Schluss wird dem Leser die beklemmende wie auch wachrüttelnde Aufgabe gestellt, sich selbst die Frage zu beantworten, welche Bedeutung ihm in der einzigartigen Schöpfung zukommt.
Aktualisiert: 2019-04-12
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Islamische Geschichte und deutsche Islamwissenschaft

Islamische Geschichte und deutsche Islamwissenschaft von Tibi,  Bassam
Fragen zum Islam sind in der politischen Debatte und im europäischen Alltag gegenwärtiger und drängender denn je. Zwar erfreut sich die deutsche Islamwissenschaft mitsamt ihren Untergliederungen in Arabistik, Turkologie, Iranistik etc. unter dem politischen Einfluss der islamischen Migration nach Europa einer zunehmenden Bedeutung durch die Gewährung immenser Drittmittel; sie ist jedoch seit ihren Anfängen in ideologischen Sichtweisen gefangen, aus denen sie sich bis heute nicht befreit hat. Die deutsche Islamwissenschaft ging vom Stereotyp des homo islamicus aus, einem starren kulturellen Image des Anderen, des Fremden, der in den rassistischen Anfängen unter Carl Heinrich Becker als unterlegener Untermensch gezeichnet und im gegenwärtigen anderen Extrem als ausschließlich positiv und in einer sogenannten Kultur der Ambiguität lebend betrachtet wird. Beide Sichtweisen, Verteufelung wie Verherrlichung des vermeintlichen homo islamicus, sind Schöpfungen der deutschen Islamwissenschaft, die mehr mit den deutschen Wissenschaftlern als mit ihrem Forschungsgegenstand zu tun haben und in der Folge wenig zu einem wirklichen Verständnis der islamischen Zivilisation beitragen. Ein solches erfordert neben einer ideologiefreien Herangehensweise insbesondere auch die Betrachtung der islamischen Geschichte im Rahmen einer historischen Sozialwissenschaft. Islamforschung muss mehr sein als eine Auseinandersetzung mit Theologie und Philologie, und kolonialistische Sichtweisen auf Muslime – gleich, ob negativ oder positiv – sind weder wissenschaftlich noch sinnvoll. Tibi fordert daher nicht weniger als einen Paradigmenwechsel in der Auseinandersetzung mit der islamischen Zivilisation: Zum einen eine vollständige Entkolonialisierung, zum anderen methodisch und inhaltlich das Anwenden historisch-sozialwissenschaftlicher und religionskritischer Analysen, die nicht den Anderen unzulässig auf sein ewigwährendes Anderssein festlegen, sondern Wandel miteinbeziehen. Tibis augenöffnende Analyse ist aktueller denn je und taucht viele Ereignisse des Tagesgeschehens in ein ganz anderes Licht. So betrachtet er in einem ausführlichen Schlusskapitel auch die gegenwärtigen Migrationsbewegungen aus dem islamischen Raum in einem welthistorischen Kontext.
Aktualisiert: 2019-04-12
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Islamische Geschichte und deutsche Islamwissenschaft

Islamische Geschichte und deutsche Islamwissenschaft von Tibi,  Bassam
Fragen zum Islam sind in der politischen Debatte und im europäischen Alltag gegenwärtiger und drängender denn je. Zwar erfreut sich die deutsche Islamwissenschaft mitsamt ihren Untergliederungen in Arabistik, Turkologie, Iranistik etc. unter dem politischen Einfluss der islamischen Migration nach Europa einer zunehmenden Bedeutung durch die Gewährung immenser Drittmittel; sie ist jedoch seit ihren Anfängen in ideologischen Sichtweisen gefangen, aus denen sie sich bis heute nicht befreit hat. Die deutsche Islamwissenschaft ging vom Stereotyp des homo islamicus aus, einem starren kulturellen Image des Anderen, des Fremden, der in den rassistischen Anfängen unter Carl Heinrich Becker als unterlegener Untermensch gezeichnet und im gegenwärtigen anderen Extrem als ausschließlich positiv und in einer sogenannten Kultur der Ambiguität lebend betrachtet wird. Beide Sichtweisen, Verteufelung wie Verherrlichung des vermeintlichen homo islamicus, sind Schöpfungen der deutschen Islamwissenschaft, die mehr mit den deutschen Wissenschaftlern als mit ihrem Forschungsgegenstand zu tun haben und in der Folge wenig zu einem wirklichen Verständnis der islamischen Zivilisation beitragen. Ein solches erfordert neben einer ideologiefreien Herangehensweise insbesondere auch die Betrachtung der islamischen Geschichte im Rahmen einer historischen Sozialwissenschaft. Islamforschung muss mehr sein als eine Auseinandersetzung mit Theologie und Philologie, und kolonialistische Sichtweisen auf Muslime – gleich, ob negativ oder positiv – sind weder wissenschaftlich noch sinnvoll. Tibi fordert daher nicht weniger als einen Paradigmenwechsel in der Auseinandersetzung mit der islamischen Zivilisation: Zum einen eine vollständige Entkolonialisierung, zum anderen methodisch und inhaltlich das Anwenden historisch-sozialwissenschaftlicher und religionskritischer Analysen, die nicht den Anderen unzulässig auf sein ewigwährendes Anderssein festlegen, sondern Wandel miteinbeziehen. Tibis augenöffnende Analyse ist aktueller denn je und taucht viele Ereignisse des Tagesgeschehens in ein ganz anderes Licht. So betrachtet er in einem ausführlichen Schlusskapitel auch die gegenwärtigen Migrationsbewegungen aus dem islamischen Raum in einem welthistorischen Kontext.
Aktualisiert: 2019-04-12
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Qualität bei Verlagen wie zum Beispiel bei ibidem-Sachbuch

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