Die Reise des weißen Wals

Die Reise des weißen Wals von Schaub,  Isabelle
Unglaubliches geschieht im Jahr 1966: „Moby Dick vom Rhein“ , ein weißer Wal, der sich von der Nordsee kommend in den Rhein bis Bonn verirrt, sorgt für Aufruhr und bringt die Polizei und sogar den Zoodirektor zur Verzweiflung. Die Medien überschlagen sich. Die Bewohner rätseln, welche Botschaft er ihnen bringen will. War mit ihrer Umwelt noch alles in Ordnung? Woher und warum war er gekommen und hielt sie zum Narren? Bis heute hat der mysteriöse Wal dieses Geheimnis mit sich genommen. Isabelle Schaub nimmt den Leser mit auf die Suche und erzählt, wie es gewesen sein könnte. Was seine Mission war? Wer weiß das schon? Ich habe da aber meine ganz eigene Theorie: Vater Rhein hatte ihn um Hilfe gebeten. Er sollte die Menschen darauf aufmerksam machen, wie sehr sie die Natur vergewaltigten. Vater Rhein war direkt betroffen, es ging um sein Leben! Ein weißer Wal, „Moby Dick vom Rhein”, bringt 1966 eine ganze Landschaft in Aufruhr. Isabelle Schaub enthüllt das Geheimnis seiner Herkunft und lässt uns dieses Spektakel hautnah erleben.
Aktualisiert: 2019-06-05
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Bis die Araber klein beigeben

Bis die Araber klein beigeben von von Leitner,  Gerit
Nasser Zafzafi, Anführer der Protestbewegung Hirak im marokkanischen Rif-Gebirge, die gegen Korruption, Unterdrückung und Machtmissbrauch kämpft, wurde 2018 für den Sacharow-Preis für geistige Freiheit - den Menschenrechtspreis des Europäischen Parlaments - nominiert. Ein seit 100 Jahren verdrängtes Thema – die Folgen von Terror und Gaskrieg der europäischen Großmächte in Nordafrika – kehrte an seinen Ursprung zurück. Denn der 1. Weltkrieg war kaum beendet, da raufte sich Europa zu einem Kolonialkrieg im rohstoffreichen Maghreb zusammen. Einzig Mohammed Abd al-Karim (1882-1963), Anführer der als primitiv geltenden Rifkabylen, wagte den Aufstand für die Freiheit seines Volkes. Er rief 1921 im zwischen Frankreich und Spanien aufgeteilten "Protektorat" eine unabhängige Republik aus. Seine Guerillataktiken waren Vorbild für Che Guevara, Mao Zedong und Ho Chi Minh. Mithilfe von zehntausenden Gasbomben aus deutscher Produktion schlugen Frankreich und Spanien den Aufstand nieder. Der Rif-Krieg dauerte sechs Jahre, seine Folgen wirken bis heute. Gerit von Leitner trägt vergessene Fakten aus Militärarchiven zusammen und webt Geschichte aus der Erzählung von Zeitzeugen – Überlebenden der Kolonialkriege und ihrer Nachfahren - zu einer eindrucksvollen Bild-Text-Collage über ein unbekanntes Marokko.
Aktualisiert: 2019-05-23
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Wenn Glühwürmchen tanzen

Wenn Glühwürmchen tanzen von Coto,  Gregorio Ortega
«Tadeusz Bojków, Tadzio? Was für eine abstruse Geschichte! Und Gustav von Aschenbach noch dazu und sicherlich die anderen Protagonisten auch! Echte Menschen. Wahre Geschehnisse. Zuviel, das ist wirklich zuviel! Das übertrifft mein Vorstellungsvermögen.» Unglaublich, was der Literaturprofessor und Thomas Mann-Experte Sebastian Rosslau auf einem Symposium im polnischen Krakau erfährt. Tadzio, der berühmte junge Mann aus Thomas Manns Novelle Der Tod in Venedig hätte tatsächlich gelebt. So erzählt es ihm Witold Zabranski, der polnische Germanist. Hätte er als Literaturexperte nicht davon wissen müssen? Immer tiefer zieht es ihn in eine geistige und erotische Beziehung mit Witold hinein. Das Undenkbare geschieht, als er die privaten Aufzeichnungen von Tadeusz alias Tadzio in den Händen hält. Über dessen Herkunft aus Krakau, den berühmten Sommer in Venedig, seine Karriere als Musiker bei den Berliner Philharmonikern, seiner Flucht vor den Nazis und der Wiederkehr als Soldat der British Army in die Ruinen des zerstörten Berlin. Gregorio Ortega Cotos bewegende literarische Fiktion erzählt so glaubhaft, wie es gewesen sein könnte, dass man es für die wahre Geschichte hält.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Der künstliche Leib

Der künstliche Leib von Stumm,  Emm, Woischwill,  Nicole
Das Weimarer Kino wird bevölkert von Spiegelwesen, Golems und Robotern. Als künstliche Leiber sind diese Geschöpfe Metaphern für das Kino selbst. Seine animistische Energie veranlasst das kleine Ensemble von deutschen Filmemachern wie Paul Wegener, Fritz Lang, Friedrich Wilhelm Murnau, Georg Wilhelm Pabst, Ernst Lubitsch, Robert Wiene und Karl Heinz Martin vor genau einhundert Jahren zu Konstruktionen von fantastischen Psychoarenen. Emm Stumm setzt die Spuren dieser Epoche zu einer neuen DNA zusammen. Ein Buch, das wie der Stummfi lm Text und Bild enthält. Die analogen Fotografien der Berliner Künstlerin Nicole Woischwill bringen den Expressionismus in die Gegenwart. Strikt schwarzweiß gehalten, formen sie neue Leiber, weiche Strukturen eines dunkel verträumten Unterbewusstseins.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Nie derselbe Horizont

Nie derselbe Horizont von Bremme,  Bettina
„Komm, wir haben wenig Zeit!“, raunt Daniel Andrea zu und zieht sie zurück ins Bett. Der Wecker schrillt, die kleine Tochter Laura kann jeden Moment die Schlafzimmertür aufreissen, und in wenigen Stunden startet ihr Flugzeug in die Zukunft. Der argentinische Psychologe Daniel und die deutsche Fotoreporterin Andrea sind auf der Suche nach einer gemeinsamen Zukunft, einem Ort, einem Rhythmus. Nach Jahren in Berlin wagen sie einen Neuanfang in Barcelona. Neun Monate am Anfang des 21. Jahrhunderts, in denen der improvisierte Alltag und ein unerwarteter Besuch aus dem krisengeschüttelten Argentinien das Leben der Protagonisten in eine räumliche und emotionale Achterbahn verwandeln. „Nie derselbe Horizont. Berlin – Buenos Aires – Barcelona“ ist eine Liebesgeschichte in drei Metropolen im Umbruch. Ein bewegtes Panorama ineinander verschränkter Lebenswege in einer sich rasant globalisierenden Welt.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Kleine Himmel

Kleine Himmel von Buschhorn,  Natalie, Helbig,  Brygida
Willi, der Galiziendeutsche Halbwaise, 1939 in den Warthegau umgesiedelt, kommt nach dem Krieg in das nun polnische Stettin. Er heiratet die ebenfalls aus ihrer ostpolnischen Heimat vertriebene Basia, die 1941 als Sechsjährige von den Sowjets nach Kasachstan verschleppt worden war. Ein neues Leben soll beginnen, aber die Vergangenheit lässt sie nicht ruhen. Davon erzählt uns Zuzanna, ihre Tochter, die erst spät ihre väterlichen Wurzeln entdeckt und inzwischen in Deutschland lebt, aus der Sicht einer Migrantin, deren Vater Deutscher und Pole zugleich ist und deren Eltern beide Flüchtlinge und Umsiedler waren, nur aus unterschiedlichen „Lagern“. In wunderbar poetischer, warmer und ironischer Sprache nimmt uns Brygida Helbig mit auf die Suche nach den Wunden und verborgenen Schätzen ihrer Wurzeln, eingebettet in die Nachbeben mitteleuropäischer Geschichte. Eine neue Stimme der 1960er-Generation die unsere tradierte Überlieferung in Frage stellt.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Moribund

Moribund von Amm,  Aron
„Hach, ich weiß auch nicht, der amerikanische Traum, ich krieg‘s einfach nicht zusammen. Wie ein Puzzle, bei dem immerfort Teile fehlen.“ Mit fünfzehn wird Isaac zum Vollwaisen und zieht bei den Stahls aus der Chefetage der Aero Company ein, die ihm einen Managerposten beim heimischen Baseballklub organisiert. Nach dem 11. September 2001, der den Flugzeugbauer schwer trifft, und dem Verkauf des NBA-Teams von Seattle nach Oklahoma, wandelt sich Isaacs Karriere jäh vom Beinahe-Millionär zum Tellerwäscher. Miles Kaze ist ein gewöhnlicher Jugendlicher mit gewöhnlichen Problemen. Bis er kurz vor seinem 18. Geburtstag von einem Wachmann erschossen wird. Der nachfolgende Prozess fällt mit den Anfängen der Bewegung Black Lives Matter zusammen. Auf tragische Weise sind die Schicksale beider Familien verknüpft. Aber Isaac und Miles sind nicht die Einzigen, von denen „Moribund“ erzählt. Wir begegnen einem UPS-Fahrer, einem Senatoren-Kandidat, einer Meeresforscherin, einer politischen Aktivistin, Gefängnisinsassen und einem Geschädigten der Trump University. Aron Amms Helden bilden einen vielstimmigen Chor, der das heutige Amerika besingt: von 9/11 bis 11/9, vom Anschlag auf die Zwillingstürme bis zum Wahlsieg Donald Trumps. Von der Globalisierung zum Protektionismus. Vom New-Economy-Boom zur Lehman-Pleite. Von der alleinigen Supermacht zum taumelnden Riesen.
Aktualisiert: 2019-03-15
Autor:
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Tanzen in Odessa

Tanzen in Odessa von Draghincescu,  Rodica, Kaminsky,  Ilya, Sitzmann,  Alexander
Ein Dichter wird nicht in ein Land hineingeboren. Ein Dichter wird in die Kindheit hineingeboren. Die Kindheit hört nicht auf, sobald man an seinem sechzehnten Geburtstag einen Pass ausgestellt bekommt. Was hat es mit dieser Stadt der Kindheit auf sich, die in allen von uns bestehen bleibt, unabhängig davon, wohin wir uns wenden? Zuerst einmal ist sie ein geographischer Ort: Odessa war natürlich die Stadt, die nach Odysseus benannt wurde, und Heimat vieler Schriftsteller. Jetzt ist es ein Ort, an dem es mehr Denkmäler für tote Schriftsteller gibt als tatsächlich lebende Autoren. Aber Dichtung ist immer noch in den Straßen zugegen, weil Odessa eine multinationale Stadt ist. Das ist das Odessa, das ich noch immer in mir trage. Wie ich es definiere? Ein Teil von mir würde gern sagen, es ist ein Mythos. Und diese Stadt ist tatsächlich ein Mythos. Ich habe sie vor zwanzig Jahren verlassen, bin dennoch oft zurückgekommen, und wenn ich durch ihre Straßen gehe, bin ich verblüfft, wie viel und zugleich wie wenig sich verändert hat. Andererseits ist Odessa überhaupt kein Mythos. Es ist ein Ort, an dem echte Menschen leben, eine große russischsprachige Stadt in der Ukraine, einem Land, das sich momentan mit einem sehr viel größeren Imperium im Krieg befindet, einem Krieg, der Sprachen als Vorwand benutzt, um Häuser zu bombardieren. Und dennoch… mitten in diesem Schmerz,…gibt es immer noch Lachen, es gibt immer noch Straßenmusiker, es gibt immer noch diesen Dialekt, der sich weigert, die russische Sprache der Offiziellen ernst zu nehmen, der seine eigene, ganz verschiedene Musik anbietet. Diese Musik, das ist für mich Odessa. Aus dem Gespräch Ilya Kaminskys mit Rodica Draghincescu in diesem Buch
Aktualisiert: 2019-03-15
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Parataxe

Parataxe von Bahlsen,  Joey, Hoyer,  Birger, Jankowski,  Martin
In welchen Sprachen schreibt Berlin? Die Schätze der vielsprachigen Gegenwartsliteratur Berlins werden im stadtsprachen magazin veröffentlicht und gesammelt: Wir präsentieren die Arbeit von 20 Übersetzer*innen und 30 Autor*innen aus 15 Sprachen aus dem Bereich der polylingualen und transkulturellen Literatur. Frische Weltliteratur aus Berlin! stadtsprachen magazin www.stadtsprachen.de Mit Texten von Jùmọké Bọlanle Adéyanju | Esther Andradi | María Cecilia Barbetta | Clementine Ewokolo Burnley | Patricia Cerda | Bora Ćosić | Thế Dṻng | Federico Federici | Iunona Guruli | Brygida Helbig | Orsolya Kalász | Dora Kaprálová | Kenan Khadaj | Ilia Kitup | William Cody Maher | Steve Mekoudja | Ian Orti | Eugene Ostashevsky | Sharon Dodua Otoo | Cia Rinne | Andrea Scrima | Rajvinder Singh | Ewa Maria Slaska | Donna Stonecipher | Elsye Suquilanda | Menekşe Toprak | Kinga Tóth | Ekaterina Vassilieva | Érica Zíngano | Nell Zink
Aktualisiert: 2019-03-15
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Dies wird die Hypnose des Jahrhunderts

Dies wird die Hypnose des Jahrhunderts von Holland,  Peter, Kalász,  Orsolya, Nemes,  Márió Z.
Zwischen Elegienrauschen und Dunkelstrahlung, zwischen Mythologie und Soziographie, zwischen der erdrückenden Enge eines Nachkriegsbunkers und den unendlichen Weiten des Weltalls bewegt sich die Lyrik dieser Anthologie. Die eigene Familiengeschichte findet darin ebenso Platz wie die Wiederbelebung des politischen Gedichts; das Anthropozän wird durchleuchtet, Welten jenseits des Menschen werden sichtbar. Gedichte der jüngsten, nach 1980 geborenen Generation, geschrieben in den letzten 10 Jahren, bieten Einblicke in die lebendige und vielfältige ungarische Lyrikszene, ihre Themen und Poetiken. Die große ungarische Tradition trifft auf die internationale literarische Moderne und Gegenwart, die Zerrüttungen der Wendezeit und des Posthistorischen spiegeln sich in den aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. Dies wird die Hypnose des Jahrhunderts ist ein System kommunizierender poetischer Gefäße, dessen Texte einander ergänzen, aufnehmen, kommentieren und fortschreiben. Erstmals seit 20 Jahren gibt es wieder einen repräsentativen Überblick über die neueste Lyrik, nicht nur aus Ungarn, sondern aus dem gesamten ungarischen Sprachraum, von Siebenbürgen bis Serbien. János Áfra | András Bajtai | Tímea Bíró | Réka Borda | Kornélia Deres | Renátó Fehér | Richárd Fekete | Tímea Gulisio | Zita Izsó | Tibor Juhász | Ágnes Kali | Ákos Fodor Kele | Lili Kemény | Tamás Korpa | Dénes Krusovszky | Lidi Kupcsik | Gábor Lanczkor | Zoltán Lesi | Márió Z. Nemes | Bálint Németh | Sándor Attila Pál | Márton Simon | Mátyás Sirokai | Örs Székely | Petra Szőcs | Anna Terék | Kinga Tóth | Tímea Turi | Ádám Vajna | Kamilla Vida | Péter Závada | Anna Zilahi
Aktualisiert: 2019-03-15
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