Geflüchtete Frauen als Zielgruppe der Arbeitsmarktförderung

Geflüchtete Frauen als Zielgruppe der Arbeitsmarktförderung von Pallmann,  Ildikó, Pfeffer-Hoffmann,  Christian, Ziegler,  Janine
Über die Lebenslagen und -entwürfe von geflüchteten Frauen in Deutschland ist nach wie vor wenig bekannt. Informationen über ihr sozioökonomisches Profil, ihre Bildungserfahrungen und Erwartungen sind nur sehr unzureichend vorhanden. In Bezug auf die Integration in den Arbeitsmarkt spielen geflüchtete Frauen noch immer eine untergeordnete Rolle. Von den Integrationsangeboten der öffentlichen Stellen werden sie im Vergleich zu männlichen Geflüchteten kaum erreicht. Die Fachstelle Einwanderung im Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ bearbeitet als Teil ihrer Aufgabenstellung seit 2015 das Thema Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten. Dabei hat sie einen ihrer Schwerpunkte auf die spezifische Situation geflüchteter Frauen gesetzt und sich im Rahmen mehrerer Publikationen und Veranstaltungen mit dem Thema beschäftigt. Festgestellt wurde dabei u. a. weiterer Untersuchungsbedarf zur Passung zwischen Angeboten zur Förderung der Arbeitsmarktintegration und den Lebenslagen geflüchteter Frauen. Die vorliegende qualitative Fallstudie soll dazu beitragen, diesen Bedarf zumindest teilweise zu decken. Dafür wurde analysiert, welche Kriterien insbesondere aus Sicht der geflüchteten Frauen selbst für eine erfolgreiche Integration in Sprachkurs, Qualifizierung, Ausbildung oder Arbeit entscheidend sind. Untersucht wurde des Weiteren, welche Rolle in diesem Kontext spezifische Maßnahmen der Arbeitsagenturen und Jobcenter für geflüchtete Frauen spielen und wie diese aus Sicht der Zielgruppe gegebenenfalls gestaltet werden müssten, um die Arbeitsmarktintegration der Zielgruppe nachhaltig zu verbessern. Damit dient die Studie auch der Unterstützung der Bundesagentur für Arbeit, die insbesondere in den letzten drei Jahren mit viel Engagement vielfältige spezifische Ansätze zur Unterstützung der Arbeitsmarktintegration geflüchteter Menschen entwickelt und erprobt hat. Die Entwicklung von Angeboten der Arbeitsmarktförderung für heterogene Gruppen mit spezifischen Bedarfen stellt an die Bundesagentur hohe Anforderungen. Die Untersuchungsergebnisse sollen es ermöglichen, für diese Zielgruppen noch differenzierter aktiv zu werden, erfolgreiche Ansätze weiterzuentwickeln bzw. auszubauen sowie bestehende Lücken zu identifizieren. Die qualitative Studie entstand im Zeitraum von September bis Dezember 2018. Befragt wurden deutschlandweit insgesamt 32 geflüchtete Frauen im Rahmen von sechs Fokusgruppen sowie 23 Expertinnen und Experten in Einzel- und Gruppeninterviews. Die ersten Ergebnisse aus den Befragungen wurden in einem Fachgespräch mit verschiedenen Akteuren zur Diskussion gestellt. In der vorliegenden Publikation werden die Ergebnisse dieses Prozesses systematisiert und Empfehlungen ausgesprochen.
Aktualisiert: 2019-05-15
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Epidemiologische Fallstudie zur Bovinen Neonatalen Panzytopenie

Epidemiologische Fallstudie zur Bovinen Neonatalen Panzytopenie von Witt,  Katharina
Die Bovine Neonatale Panzytopenie (BNP) ist eine Krankheit junger Kälber, die erstmalig in Süddeutschland im Jahr 2006 (Anonym 2011, Friedrich et al. 2008) beschrieben wurde. Charakteristisch für das klinische Bild der BNP ist die hämorrhagische Diathese mit Blutaustritt aus der Haut ohne augenscheinliche Verletzungen. Als Ursache für die BNP wird ein alloimmunes Krankheitsgeschehen angesehen, welches durch die Impfung von Kühen mit einem neuartigen BVD-Impfstoff (PregSure® BVD (Pfizer GmbH, Berlin, Deutschland) verursacht wurde. Anders als bei anderen Impfstoffen wurde hier eine Rinderzelllinie in Kombination mit einem neuartigen, hochwirksamen Adjuvans zur Herstellung des Impfstoffes verwendet, sodass geimpfte Tiere Antikörper gegen diese Zellen ausbildeten. Sind gewisse Voraussetzungen erfüllt, kann das dazu führen, dass Kälber mit dem Kolostrum Antikörper aufnehmen, die gegen vom Vater ererbte Zellstrukturen gerichtet sind, was zu dem oben genannten Krankheitsbild führt. Ziel der vorliegenden Studie war es, den Einfluss ausgewählter Faktoren (z.B. Management, Jahreszeit) auf die Entstehung von BNP in Kälbern zu untersuchen. Das Kolostrummanagement, die Anzahl der Kalbungen, die Impfungen bzw. das Impfregime und die Totgeburten der Muttertiere, die jahreszeitliche Verteilung und der genetische Hintergrund der BNP-Fälle wurden bei Rindern der Rasse Deutsch Holstein detailliert untersucht. Zu diesem Zweck wurden epidemiologische Untersuchungen in Form einer retrospektiven Kohortenstudie (Juli 2007 - Juli 2010) in zwei Milchviehbetrieben (AE1; AE2) einer Agrargenossenschaft in Brandenburg mit einem hohen Vorkommen von BNP-Fällen durchgeführt. In dem Studienzeitraum wurden 954 Kälber in der AE1 und 1260 Kälber in der AE2 geboren. 40 von den insgesamt 2214 Kälbern erkrankten an BNP. Die Forschungsergebnisse der Studie zeigten, dass mehrere Faktoren die Chance der Entstehung von BNP erhöhen. Dazu gehörten die Verfütterung von Mischkolostrum (OR = 2,49), die Anzahl der Kalbungen, die Anzahl der Wiederholungsimpfungen und die Jahreszeit. Signifikant häufiger gebaren Muttertiere, die in der zweiten Trächtigkeitshälfte (Monate 5 bis 9) geimpft worden waren, folgend Kälber mit BNP (Fisher Test, p < 0,01). In dem untersuchten Betrieb wurden signifikant mehr Fälle in den Sommermonaten ermittelt als in den Wintermonaten, was auf die Anwesenheit von stechenden Insekten zurückgeführt wurde, welche zu sichtbaren Blutungen der Haut beitrug (Fisher Test, p < 0,001). Dies entspricht den Erkenntnissen anderer Forschungsgruppen (Defra 2011, Friedrich et al. 2009a, Klemt et al. 2010, Pardon et al. 2009a). Die Hypothese, dass die Impfung gegen die Blauzungenkrankheit (BTV) einen Einfluss auf die Entstehung von BNP-Kälbern hat, konnte nicht bestätigt werden. Ein weiterer Forschungsgegenstand der Arbeit war die Abstammung der Kälber. Die Ergebnisse zeigen, dass die Chance für Kälber, an BNP zu erkranken, signifikant erhöht war, wenn sie von einzelnen Bullen abstammten (Fisher Test, p ≤ 0,05). Die Beobachtungen der vorliegenden Arbeit unterstützen die Forschungsergebnisse von Benedictus et al. (2015), wonach Antikörper gerichtet gegen Moleküle des MHC-Klasse I Komplexes aus dem Kolostrum an Stammzellen des Kalbes binden und diese zerstören. Die Vermehrung von Impfviren auf homologen Zellkulturen stellt laut Benedictus et al. (2015) ein Risiko dar, das vermieden werden sollte. Darüber hinaus wird empfohlen, das Kolostrum von Müttern, die Kälber mit BNP geboren haben, zu verwerfen. Gleiches gilt für die weit verbreitete Tränkung von Mischkolostrum, die unterbleiben sollte.
Aktualisiert: 2019-05-15
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Reaktivitätsstudien an dem elektronenreichen Pentakis(dimethylamino)cyclopentadienylium Trifluormethylsulfonat

Reaktivitätsstudien an dem elektronenreichen Pentakis(dimethylamino)cyclopentadienylium Trifluormethylsulfonat von Baars,  Sania
Cyclopentadienyl-Anionen sind weitverbreitete Liganden in der Metallorganik. Ihre kationischen Analoga konnten jedoch lange Zeit nicht isoliert werden. Diese Cyclopentadienyl-Kationen wurden als extrem reaktive Spezies mit einem Triplett-Grundzustand postuliert. Experimentell konnten sie EPR-spektroskopisch bei 77 K charakterisiert werden. Die Einführung von Donor- und Akzeptor-Substituenten führte zur Stabilisierung dieser Klasse von Verbindungen durch Ausbildung eines Singulett-Grundzustandes. B. Pluijmaekers konnte erstmals die all-Donor-substituierte Cyclo-pentadienyl-Verbindung Pentakis(dimethylamino)cyclopentadienylium-Trifluormethan-sulfonat [C5(NMe2)5]SO3CF3 (1-OTf) isolieren. Nach der Optimierung der Synthese des dunkelgrünen, unter Inertgas-Bedingungen stabilen 1-OTf war es unter anderem das Ziel dieser Arbeit dessen Reaktivität zu untersuchen. In der Vergangenheit erwiesen sich Liganden mit sterisch anspruchsvollen Substituenten wie 1-OTf als stabilisierende Template für reaktive Spezies. Im Rahmen dieser Arbeit konnte 1-OTf reproduzierbar in einer Größenordnung von 4.86 g mit 84 %iger Ausbeute isoliert und vollständig charakterisiert werden
Aktualisiert: 2019-04-18
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Messung und Interpretation der Oberflächenplasmonen- Resonanzverschiebungen in elektrochemischen Adsorbatsystemen auf Au(111)

Messung und Interpretation der Oberflächenplasmonen- Resonanzverschiebungen in elektrochemischen Adsorbatsystemen auf Au(111) von Schlag,  Karin
In diesem Kapitel wurde die Unterpotentialabscheidung (UPD) und die Volumenabscheidung von Kupfer aus einer 10mM CuSO4 in 100mM H2SO4 auf Au(111) mit der eSPR untersucht. Der Vergleich der Peaks der potentialabhängigen Stromdichte innerhalb der Unterpotentialabscheidung mit denen der CVs aus der Literatur für 111-textuierte Goldoberflächen ergab, dass die verwendeten Goldfilme unterschiedliche Oberflächenstrukturen aufweisen. Zusätzlich zu der unterschiedlichen Ausprägung des Peaks, welcher der Ausbildung der (p3×p3)-Struktur (UPD I) zugeordnet wird, zeigt die Verschiebung der Resonanzkurve bei Potentialen positiv des Potentials der UPD I eine starke Abhängigkeit von der Elektrodenpräparation bzw. Vorgeschichte des CVs. Die Winkelverschiebungen der Resonanzkurve im Bereich der UPD I bis in die Volumenabscheidung sind reproduzierbar. Die im Potential verzögerte Auflösung des zuvor abgeschiedenen Kupfers verursacht auch in der Winkelverschiebung eine Hysterese. Der Vergleich der Winkelverschiebung der Sulfatad- bzw. desorption aus einer kupferfreien und einer kupferhaltigen Lösung zeigt, dass die SPR-Winkelverschiebung in der kupferhaltigen Lösung deutlich kleiner ist. Dies steht im Einklang mit QCM-Messungen der Massenänderung, die zeigen, dass die Oberfläche im untersuchten Potentialbereich nicht frei von Sulfat ist. Weiterhin zeigen diese potentialabhängigen QCM-Messungen einen analogen Verlauf zu den Änderungen der Minimumsverschiebung und der Änderung der Minimumsintensität der Resonanzkurve. Die Bedeckungsänderung an Kupfer zeigt ein analoges Verhalten zu der Änderung der Minimumintensität zwischen der UPD I und der Ausbildung einer vollständigen Monolage (UPD II). Die Sulfatbedeckug wiederum weist das gleiche Verhalten wie die Verschiebung des SPR-Winkels auf. Daher kann qualitativ die Menge des abgeschiedenen Kupfers anhand der Veränderung der Minimumsintensität nachvollzogen werden. Die potentialabhängige Bedeckung des Sulfats führt zu einer Verschiebung des Resonanzwinkels. Die quantitative Interpretation der Prozesse in der elektrochemischen Doppelschicht ist aufgrund des unterschiedlichen Einflusses beider Ionensorten nicht eindeutig. Daher erfolgt eine Interpretation der Verschiebung der Resonanzkurve durch Simulationen. Die Anzahl der Schichten des dafür verwendeten Mehrphasenmodells ergeben sich aus der potentialabhängigen Situation. Die kupferfreie Goldoberfläche und die vollständig mit kupferbedeckte Oberfläche sind einfach zu simulieren. Die Monolage wird als Grenzfall der Volumenphase betrachtet. Die Kupferunterpotentialabscheidung hingegen ist aufgrund der unbekannten optischen Eigenschaften des Kupfers schwierig, wenn nur eine 2/3 Bedeckung der Goldoberfläche mit Kupfer vorliegt. Daher werden zwei Grenzfälle betrachtet, um die optischen Eigenschaften dieser Schicht für die Simulation zu ermitteln. Für diese beiden Grenzfälle werden jeweils zwei Szenarien betrachtet. Anhand der damit simulierten Verschiebungen des Resonanzwinkels im Vergleich mit den experimentellen Werten, ergeben sich zwei mögliche Szenarien für die UPD I. Das könnte zum einen das Pentahydrat des Kupfersulfatkristalls oder zum anderen die Kupferschicht mit 2/3 der Elektronendichte einer vollständigen Monolage, die nur 3Å dünn ist, sein. Beide Szenarien führen zu dem experimentell bestimmten Anstieg des SPR-Winkels im Potentialbereich von der UPD I zur UPD II. Für die Volumenabscheidung wird ein Fünfphasenmodell verwendet, bei dem die Dicke der Kupferschicht variiert. Anhand der Simulationen und der experimentellen Daten der SPR-Winkelverschiebung und der gemessenen Ladungsdichte kann die Schichtdicke der einzelnen Lagen des Kupfers zu 5,8Å bestimmt werden.
Aktualisiert: 2019-04-18
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Prekär in Berlin – Zusammenhänge zwischen Arbeitsmarktintegration und Wohnungsnotfällen bei EU-Zugewanderten

Prekär in Berlin – Zusammenhänge zwischen Arbeitsmarktintegration und Wohnungsnotfällen bei EU-Zugewanderten von Pfeffer-Hoffmann,  Christian
Berlin sieht sich mit einer steigenden Wohnungs- und Obdachlosigkeit konfrontiert. EU-Bürgerinnen und EU-Bürger, die in wachsendem Maße mit der Hoffnung auf eine gute Arbeit nach Berlin zuwandern, sind von diesem Problem in besonderem Maße betroffen. Welche Zusammenhänge bestehen bei EU-Zugewanderten zwischen ihrer Arbeitsmarktintegrati on und dem Risiko der Wohnungslosigkeit? Um dieser Frage nachzugehen, werden in diesem Buch zahlreiche Faktoren beleuchtet, die zur Prekarität der Arbeits- und Wohnverhältnisse von EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern beitragen. Anschließend werden Handlungsempfehlungen zur Prävention von prekärer Arbeit und von Wohnungsnotfällen gegeben.
Aktualisiert: 2019-04-18
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Messsystem zur Rauschanalyse von magnetoresistiven Sensoren

Messsystem zur Rauschanalyse von magnetoresistiven Sensoren von Nording,  Felix Maria
In this thesis a measuring system for the analysis of the dominant noise sources and noise processes of magnetoresistive (MR-) magnetic field sensors is developed, presented and characterized. The most important magnetoresistive sensors are the AMR-, GMR-, and TMR-sensors. The intrinsic noise processes of these sensors are determined by the physical processes at the microscopic and macroscopic level and restrict the detection limits. A characterization and analysis of these noise processes is necessary to specify the detection limit, to understand the sensor physics and to improve the sensor characteristics. The investigation of noise is a complex measurement task. The intrinsic signals depend on the sensor and environmental conditions (magnetic working point, temperature, etc.) and are superimposed and disturbed by the noise sources of the measurement electronics. For this reason, the characterisation of the output noise is processed in a very low-noise, shielded and stable measurement environment. For the analysis of interaction and interdependencies of the noise sources, the measurement system features the analysis as a function of the temperature, the sensor supply, the bias magnetic field and the magnetic working point. In this context, the temperature system with a temperature range of ±175 °C and the current source for the generation of ultra-low noise and dynamic magnetic fields in a 3-axis Helmholtz-coil system are highlighted. Additionally and independently of the MR-sensors, a GMI-electronics was integrated in the measurement setup, which features the analysis and the characterization of in-house manufactured GMI-elements in an open and closed loop. After the characterisation of the measurement system, measurements on commercially available AMR-, GMR-, and TMR-sensors are performed. Therefore, an overview of the magnetic noise of different AMR-sensors is presented and a noise source analysis of a sensor is carried out. The measurement results of different GMR- and TMR-sensors show a pronounced 1/f- noise and reveal the problems of these technologies directly.
Aktualisiert: 2019-04-18
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Untersuchungen zur Versorgungslage von Milchkühen mit Aluminium, Barium und Strontium

Untersuchungen zur Versorgungslage von Milchkühen mit Aluminium, Barium und Strontium von Löbl,  Sascha Scarlet
Evaluation of the aluminum, barium and strontium status in dairy cows Aluminum, barium and strontium are accidental trace elements. They have no physiological meaning for cattle. In contrast to essential trace elements, they are neither necessary for accretion and milk production nor for preserving health. However, forage (food) contains them. Therefore, they are absorbed and metabolized along other nutrients. There is no deficiency syndrome described for accidental trace elements. However, there are intoxications depicted for humans. Similar to essential trace elements, aluminum, barium and strontium posses metabolic cycles and mass balances. For these elements there is only little published regarding cattle, 90Sr* being one exception. No cattle reference values are described for aluminum, barium and strontium. The data of this work is useful for further evaluations. There are the following foci in this thesis: (1) Descriptive data analysis of the aluminum, barium and strontium concentrations in serum, plasma, whole blood, urine, hair and feces (2) Comparison of the element concentrations in different sample media (3) Evaluation of the influence of lactation status, season (quarter), year of investigation and German state on the element concentrations (4) Creation of reference values (5) Comparison of concentration ratios in various sample media from accidental and essential trace elements including sulfur The analyzed samples derive from the herd management of the Klinik für Klauentiere, Freie Universität Berlin. Therefore, randomized dairy cow herds from the newly-formed German states were chosen. Samples are pooled with a target pool size of n = 10. The pool value correspondents to the average derived from the analysis values for each single dairy cow. Each clinically healthy and multipara dairy cow is randomly chosen. They are grouped regarding lactation status (3 - 0 weeks ante partum, 0 - 1 week, 3 - 5 weeks, 15 - 18 weeks post partum; for herds < 200 cows there are different groups: 3 - 0 weeks ante partum, 0 - 5 weeks, 6 - 20 weeks post partum). 1574 serum pool samples, 1571 plasma pool samples, 1550 whole blood samples, 2019 urine pool samples, 693 hair pool samples and 79 feces pool samples were analyzed by ICP-OES (IDEXX VetMed Labor Ludwigsburg). The intra-day coefficient of variation for the concentration of the three elements in various sample media ranged from 0.7 % to 13.5 %. The inter-day coefficient of variation ranged from 0.6 % to 19.2 %. The same samples were analyzed before regarding copper, iron, zinc, selenium, manganese, molybdenum and sulfur concentrations. These analyses are part of the previously established herd management database. In this thesis they were used for the comparison of the aluminum, barium and strontium concentrations with the concentrations of essential trace elements. The statistical analyses was performed by SPSS 24 (SPSS, IBM, USA). They contain the comparison of averages by t-test for paired samples and performing of ANOVA post-hoc tests for evaluation of the effect from lactation status, year of investigation, season and German state. Furthermore, rank correlation analyses were conducted. Subsequently, reference values were estimated based on the 2.5 percentile and on the 97.5 percentile. Aluminum, barium and strontium concentrations vary strongly in various sample media (Al serum 0 - 119 μg/l, plasma 0 - 250 μg/l, urine 0 - 148 μg/l, hair 0 - 8207 μg/kg, feces 94 - 1694 mg/kg TM; Ba serum 3.4 - 48 μg/l, plasma 11 - 95 μg/l, whole blood 7.7 - 46 μg/l, urine 22 - 642 μg/l, hair 0 - 34 mg/kg, feces 24 - 93 mg/kg TM, Sr serum 37 - 306 μg/l, plasma 38 - 333 μg/l, whole blood 28 - 245 μg/l, urine 73 - 3080 μg/l, hair 0 - 29 mg/kg, feces 48 - 236 mg/kg TM). The methodology for the determination of the aluminum concentration in whole blood seems unclear. Therefore, this concentration is not suggested for further application. The factors lactation status, season (quarter), year of investigation and German state may influence significantly the results. Nevertheless, quantitative differences are only minor. Therefore, the use of uniform reference values is suitable. The analysis of concentration ratios in various sample media shows pronounced distribution differences for the accidental trace elements aluminum, barium and strontium in comparison to the essential trace elements and sulfur. Molybdenum behaves like an accidental trace element in accordance to its physiology. In conclusion, the absorption of the investigated accidental trace elements is probably passive and only minor. For avoiding intoxications absorbed aluminum, barium and strontium will be strongly eliminated by the kidneys. Clinical diagnostics of the nutritive supply status for essential and accidental trace elements is performable by the evaluation of the concentration in each forage or in the total mixed feed ration (TMR). Furthermore, the analysis of feces is suitable. The analysis of the metabolic supply status for accidental trace elements is different to the one for essential trace elements since in case of accidental trace elements only intoxications are important. Therefore, the analysis of urine samples is most suitable. Additionally, the analysis of blood samples is suitable for the determination of intoxications since there is also a high aluminum, barium and strontium concentration increase.
Aktualisiert: 2019-03-05
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Einfluss von Testosteron auf Proteinurie und Nephropathie in Rattenmodellen chronischer Nierenerkrankungen

Einfluss von Testosteron auf Proteinurie und Nephropathie in Rattenmodellen chronischer Nierenerkrankungen von Unland,  Johannes
Influence of testosterone on proteinuria and nephropathy in the rat models of chronic renal disease Albuminuria associated with chronic renal disease is the most important poly-genetic characteristic for the origin of cardiovascular as well as renal diseases. Many studies have revealed that androgens such as testosterone are of paramount importance for the progression of chronic renal disorders. For example, there is an enhanced de-cline of renal functions in male compared to female patients leading to an accelerat-ed formation of proteinuria as well as albuminuria. Due to their genetically determined mode animal models such as MWF as well as Dahl/SS-rats can be employed to show the correlation between albuminuria and their hormonal balance. The aim of this work was to verify whether it is possible to influence albuminuria in combination with different accompanying phenotypic characteristics such as blood pressure by castration. By this procedure testosterone should have been eliminated nearly com-pletely. The studies were performed in MWF and Dahl/SS-rats using Wistar rats as control group. Further the inhibition of all testosterone receptors in combination with castration and hormone replacement therapy was investigated. In preliminary studies to this work, three different aspects were covered. Firstly, physiological values of tes-tosterone in every rat strain were evaluated. Secondly, it could be shown that castra-tion of MWF as well as Dahl/SS-rats has independent from its timing a protective ef-fect towards the origin of an albuminuria. Already one week after castration a signifi-cant decline of an albuminuria could be detected even in rats with a progressed renal disorder. Thirdly, it was evaluated whether physiological values of testosterone could be achieved by its substitution to be able to perform the hormone replacement thera-py. On the basis of the preliminary studies a group design could be elaborated and used within this work. As a double controlled study a hormone substitution after cas-tration in parallel with the inhibition of testosterone receptors by flutamide - a selec-tive antagonist against androgens receptor - was performed. A clear and significant decline of an albuminuria could be shown within the castrated groups in both rat populations - namely MWF and Dahl/SS. Castration was performed at 10 weeks of age. The treatment with flutamide revealed that this decline was solely due to effect of testosterone. An effect on blood pressure in all examined study groups did not show a significant change concluding that testosterone does not have a detectable effect on blood pressure. Nevertheless, a direct correlation of presence and absence of testosterone and renal clearance of albumin could be impressively demonstrated within this work. After castration, the degree of albuminuria decreased about 50%. This effect could further be dramatically increased by additional inhibition of testos-terone receptors. In addition, different other phenotypic characteristics were evaluat-ed. The determination of a biomarker for renal function called cystatin C did not re-veal a significant difference between the different study populations. The histological-ly determined parameters showed a regression of renal impairment in castrated as well as testosterone and flutamide medicated study groups. Renal impairment mark-ers Kim1 and Ngal were determined molecular genetically. Results here also showed that values significantly decreased after castration and subsequent medication with testosterone as well as flutamide. The values obtained were comparable to values of the control Wistar group. Interestingly, Kim1 also showed decreasing values after pure castration. The obtained results of the performed study provide significant evi-dence that albuminuria in MWF as well as Dahl/SS-rats could be decreased after nearly complete elimination of testosterone production and inhibition of testosterone receptors. In addition, histological markers as well as molecular markers such as Ngal and Kim1 support these findings by testifying a decline in renal impairment. The results of this set the stage for potential translations of these findings into individual and standardized therapeutic strategies for treatment or prevention of renal diseases in humans.
Aktualisiert: 2019-03-14
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Modell zur Implantation von Implantaten zur körpereigenen Regeneration von Anulus fibrosus Defekten am Schaf

Modell zur Implantation von Implantaten zur körpereigenen Regeneration von Anulus fibrosus Defekten am Schaf von Ostach,  Pia Katharina Sophia
Model for the implantation of implants stimulating the body’s own mechanisms for repair and regeneration of ovine annulus fibrosus defects. The surgical management of herniated discs often involves removal of the prolapsed tissue and subsequent replacement of the nucleus pulposus. Invasive surgical access via the annulus fibrosus frequently leads to further tissue defects and consequently to additional damage to the existing damage of the annulus fibrosus. Numerous experimental studies on the treatment of degenerative and traumatic changes in intervertebral discs report results of surgical treatment with the aim of repair and regeneration of the nucleus pulposus. The success of these therapeutic methods largely depends on the functional restoration of the annulus fibrosus, since only an intact annulus fibrosus can resist the pressure from inside the intervertebral disc and thus prevent recurrent herniation. Therapeutic methods taking advantage of the regenerative potential of the annulus fibrosus are referred to as Annulus Fibrosus Tissue Engineering. They are based on the implantation of various different scaffolds and cells fostering repair and regeneration. The aim of this study was to assess the suitability of the model under review to test the suitability of the absorbable implants used for the treatment of annulus fibrosus defects. In the present study, for the first time, an implant in combination with a human recombinant chemokine TECK (CCL25) and in combination with PRP was tested for its bio-compatibility and stability in an in vivo test for annulus fibrosus defect healing in a sheep model. Since the chemokine TECK is a human recombinant chemokine, the effect of this specific chemokine on ovine annulus fibrosus cells was studied in vitro in a chemotaxis assay and also in a 3D cell culture before testing in vivo. In vitro, the human recombinant chemokine TECK was able to dose-dependently induce migration of ovine annulus fibrosus cells, which was significant at concentrations of 750nM and 1000nM. Hence, the receptor ligand of the human recombinant chemokine TECK not only binds to human cells, but also to the chemokine receptor of ovine annulus fibrosus cells. In addition, in 3D cell culture, the ovine annulus fibrosus cells were able to generate proteoglycans in the presence of human recombinant chemokine TECK. In combination with PRP, the ovine annulus fibrosus cells generated almost no proteoglycans. For the first time, the suitability of the human recombinant chemokine TECK for use in animal experiments on sheep could be demonstrated with these in vitro experiments. In the following animal experiment, 3.5mm x 3.5mm defects were set via a retroperitoneal approach to the annulus fibrosus of the lumbar intervertebral discs of 30 experimental ovine animals. The experimental animals were randomized into 5 groups of 6 (groups A to E). Group A (empty defect), where a defect was set in the annulus fibrosus and subsequently not covered with an implant, was the control group to study the body's own repair and regeneration mechanisms. In groups B to E, the defect was covered with various combinations of implants and therapeutic substances. A macroscopic and histological evaluation was carried out 3 months after surgery. The assessed model is suitable for testing absorbable implants as this thesis shows, that: • the sheep was an acceptable model for the study of new surgical therapies with implants for the repair and regeneration of annulus fibrosus defects, since the proportional anatomical conditions are comparable with humans and the same surgical techniques (instruments and implants) were used as would be under clinical conditions for humans. In summary, the model and surgical techniques are transferable to humans. The assessed model is suitable to demonstrate this. • the retroperitoneal access as well as the defect setting with scalpel and tweezers was reproducible in all animals with increasing efficiency. • the attachment method with sutures at the four corners of the implant reliably prevented dislocation of the absorbable implants. • the explantation, anatomical preparation, and preparation of specimens were reproducible. • histological hematoxylin / eosin staining proved to be a reliable diagnostic tool to study implant bio-degeneration, recurrent herniation rates, and, thus, defect stabilization. For future use of the assessed model in new studies however, the implant attachment method should be modified to allow for clinically safe, reproducible application and easy integration of the method into existing surgical protocols. A surgical application aid should be used for the challenging application of sutures, since in each instance several attempts to correctly place the implant were required. Also, hematoxylin / eosin staining as used in the assessed model did not allow conclusions as to the quality of the regenerated tissue, and, thus, not as to the effectiveness of the applied therapeutic substances on tissue repair and regeneration. Only quantitative effects could be assessed. The hypothesis, whether human recombinant chemokine TECK (CCL25), in addition to the demonstrated in vitro effect, also has an in vivo effect on defect healing of ovine annulus fibrosus cells, could not be assessed with the methods under review. Hence, for future use of the model, defects of equal size should be set in all animals, and the study of the defect content should also be in the focus of further research. Since the model is suitable in principle, with defects set of equal size, a classification system for quantitative analysis of tissue repair and regeneration between groups of animals as well as relative to the chemokine TECK used can be developed.
Aktualisiert: 2019-03-28
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Zusammenhang zwischen Tiergerechtheit und Lahmheit in neun Milchkuh haltenden Betrieben des Freistaates Sachsen

Zusammenhang zwischen Tiergerechtheit und Lahmheit in neun Milchkuh haltenden Betrieben des Freistaates Sachsen von Englisch,  Annemarie Mady
Relation between animal suitability and lameness in nine dairy cow operations in Saxony, Germany One of the major challenges regarding animal welfare and economics in modern dairy farming is the high lameness prevalence in dairy cow herds. This study aimed at identifying relations between animal suitability (housing and management conditions) and lameness in dairy cows. Based on the findings, evidence-based strategies to reduce the lameness prevalence were suggested. Furthermore, the identified risk indicators were used to develop a benchmarking system for lameness across farms. The proposed system shall serve as a feasible instrument to assess animal welfare and animal suitability within the framework of the farm’s internal control as required by the German Animal Welfare Act. 605 cows from 18 housing groups (fresh cows and high yielding) of nine conventional dairy farms across Saxony, Germany, were scored for locomotion according to the five-point-scale system of Sprecher et al. (1997) during the summer period of 2013. Cows with locomotion scores 3 and higher were classified as lame. The Animal Suitability Index (German Tiergerechtheitsindex) TGI 200/1994 by Sundrum et al. (1994) as well as other environmentally-based criteria and a questionnaire were used to assess animal suitability. Out of originally 119 variables, five variables were chosen by means of a four-stage selection procedure for the univariate and multivariate statistical modelling. The relation of these variables with lameness was tested in different three-level nested logistic regression models with cow as unit of analysis. The final model consisted of four variables: type of bedding in the cubicles, cleanliness of the lying surfaces, cubicle diagonal (distance from neck rail to rear curb), and type of floor in combination with the size of the traffic area per cow. Deep bedding in cubicles was non-significantly associated with lower lameness-odds compared to rubber mats. Lying surface cleanliness scores of 3 (moderate) and 4 (clean) were associated with a significantly lower lameness risk than a cleanliness score of 2 (intermediate). When the cubicle diagonal was between 195 and 200 cm, there was a lower tendency (non-significant) for lameness than for shorter or longer cubicle diagonals. Lameness was less frequent among cows that walked on floors that were partly or completely covered by rubber mats compared to cows that walked on hard floors (concrete or asphalt). This association was significant in combination with a traffic area between 2.12 and 3.21 m² per cow. In combination with a traffic area of 4.08 to 6.90 m², there was only a non-significant tendency for no lameness. Based on these results, exemplary strategies to improve animal suitability have been suggested which can help to reduce lameness prevalence. This study combines scores of an index system, which is used for animal welfare assessment on organic farms in Germany, and other environmentally-based and management-based indicators for animal suitability in a risk analysis for lameness. The developed system can be used for the farm’s internal control as required by the German Animal Welfare Act. At the same time, it serves as a benchmarking tool for dairy farms and offers evidence-based approaches for the prevention of lameness. Further research is necessary to validate the suggested risk indicators in longitudinal studies. In addition, it should be tested in long-term interventional studies whether benchmarking and continuous follow-up can help to improve animal suitability and reduce the prevalence of lameness in dairy farms.
Aktualisiert: 2019-04-25
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