Malerei

Malerei von Kneffel,  Karin
Der Düsseldorfer Malerin Karin Kneffel (geb. 1957) widmen die Kunsthalle Bremen und anschließend das Museum Frieder Burda in Baden-Baden 2019/20 eine bedeutende Retrospektive. In ihren großformatigen, photorealistischen Gemälden spielt die Richter-Schülerin mit den unterschiedlichen Wahrnehmungsebenen zwischen Wirklichkeit und Illusion. Ihre opulenten Motive werden oft durch beschlagene Scheiben, Wassertropfen und spiegelnd glänzende Oberflächen gebrochen, verschleiert und verzerrt, Vorhänge verdecken bisweilen den Blick auf das Dargestellte. In ihren Stillleben und Interieurs tauchen neben Obst, Blumen, Hunden und auffälligen Stoffmustern auch häufig Zitate von für sie wichtigen Kunstwerken auf. Karin Kneffel gewährt mit ihren Bildern Einblicke in ihre persönlichen Kunsträume, doch immer mit dem deutlichen Hinweis auf die Befangenheit des Betrachters. Die Bremer und Baden-Badener Ausstellung ist die seit langem umfangreichste Werkschau der an der Münchner Kunstakademie lehrenden, international gefeierten Vertreterin des Neorealismus. Der Band bietet einen umfassenden Überblick über alle Werkserien und schließt mit einem Werkverzeichnis.
Aktualisiert: 2018-12-13
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Rembrandt Selbstbildnisse

Rembrandt Selbstbildnisse von Bonafoux,  Pascal, Wolf,  Matthias
Die über 80 Selbstportraits in Pascal Bonafouxs neuem Buch zeigen alle Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606–1669), den berühmtesten Maler der Niederlande im 17. Jahrhundert. Kein anderer Künstler ist so bekannt für die Darstellung der eigenen Person wie der in Leiden geborene Sohn eines Müllers, der in seinen 63 Lebensjahren einen kometenhaften Aufstieg zum gefeiertsten Künstler seiner Zeit wie auch den finanziellen Ruin im Alter erlebt hat. Aber wie prekär die Lebenslage auch war, Rembrandt hörte nie auf, sich selbst zu malen. Zunächst als Physiognomie- und Kostümstudien gedacht, entwickeln sich Rembrandts Selbstdarstellungen schnell zu einem gefragten Motiv in Sammlerkreisen und werden in ganz Europa hoch geschätzt als Belege seiner außergewöhnlichen künstlerischen Begabung. Ob jugendlich oder altersweise, ob versteckt im großen Historiengemälde oder kleine Studie, ob Malerei, Radierung oder Zeichnung – des Künstlers Konterfei zieht sich in seinem Werk durch alle Zeiten, Gattungen, Formate und Techniken. Pascal Bonafoux (geb. 1949), ausgewiesener Spezialist für das Selbstportrait in der Kunst und Professor für Kunstgeschichte an der Universität Paris VIII, liefert zum 350. Todestag Rembrandts, den die Kunstwelt am 4. Oktober 2019 begeht, ein neues Standardwerk, das erstmals alle derzeit bekannten und gesicherten Selbstbilder versammelt.
Aktualisiert: 2018-12-13
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In Our Time

In Our Time von Kitaj,  R.B.
Mit 17 Jahren fuhr der Maler Ronald Brooks Kitaj (1932–2007) erstmals zur See. Ungefähr zur selben Zeit begann er auch mit antiquarischen Büchern zu handeln. Auf seinen zahllosen Reisen sammelte der selbstdiagnostizierte „Bibliomane“ eine höchst eklektizistische Bibliothek zusammen. Seine Bücher wurden zu ständigen Begleitern, deren Spuren sich durch sein gesamtes künstlerisches Schaffen ziehen. In seinem 1969 erschienenen großformatigen Siebdruck-Portfolio In Our Time: Covers for a Small Library After the Life for the Most Part, was sich ungefähr mit „In unserer Zeit: Bücher für eine kleine Bibliothek größtenteils nach dem Leben“ übersetzen lässt, versammelt der zu dieser Zeit bereits aufstrebende Maler-Star 51 der für ihn wichtigsten Titelillustrationen aus seinem Bücherschatz. Hier stehen Lyrik- und Kunstbände, Revolutionsliteratur, Judaika und Filmbücher Seite an Seite und bilden ein Kaleidoskop aus vielfältigen und komplexen Aspekten sowohl intellektueller als auch ästhetischer Natur, die R.B. Kitajs Kunstuniversum prägten. Unser Buch bildet alle Blätter aus Kitajs Portfolio erstmals vollständig in Farbe ab. Eckhart Gillen, Herausgeber der ebenfalls bei Schirmer/Mosel erschienenen Autobiographie des Malers, gibt Auskunft zu Kitajs speziellem Verhältnis zu Büchern und zur Bedeutung dieses Schlüsselwerks in Kitajs Œuvre. Ein Buch über das Vermächtnis eines Buchliebhabers für alle Büchermenschen.
Aktualisiert: 2018-12-13
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Man redet immer zu viel

Man redet immer zu viel von Cartier-Bresson,  Henri, Kagerer,  Marion
„Ich bin ein visueller Typ. Ich begreife durch die Augen“ – Henri Cartier-Bresson (1908–2004), Meister des entscheidenden Augenblicks und Mythos malgré lui, machte das photographische Bild zur Sprache seiner Wahl. Seinem Bekenntnis treu, hat er ein gewaltiges photographisches Werk in Schwarzweiß geschaffen, das stilprägend für das 20. Jahrhundert wurde, seine Bildbände sind „Bibeln“ der photographischen Zunft. Schriftlich hat er sich nur wenig über seine Tätigkeit geäußert, Worte zu seinen Bildern zu finden überließ er befreundeten Schriftstellern und der Kunstwissenschaft. In Interviews und Gesprächen hingegen gab er freimütig Auskunft – seit seiner epochalen Ausstellung 1947 im New Yorker MoMA war er ein begehrter Interviewpartner von Journalisten und Spezialisten aus aller Welt. Mit Verve und Esprit, Temperament und Humor erzählt er dort von seiner Herkunft, prägenden Einflüssen durch Kubismus und Surrealismus, Lehrjahren im Film bei Jean Renoir, frühen Abenteuerreisen nach Afrika und Mexiko, seiner geliebten Leica-Kamera, Kriegsgefangenschaft und Résistance, der Gründung der Agentur Magnum, Reisen nach Indien, China, Kuba und in die Sowjetunion, der Begegnung mit Gandhi, Fidel Castro und dem Dalai Lama; er spricht über die Lust am Photographieren „auf leisen Sohlen“, Stil und Ethos, Intuition und Geometrie, Komposition und Bildausschnitt, seine Verehrung für die Malerei und die Hinwendung zur Zeichnung im Alter. Dabei rückt er so manche Legende um seine Person zurecht. Unser Band versammelt zwölf große, seit der Erstveröffentlichung meist schwer zugängliche Interviews aus knapp fünfzig Jahren. Angesichts einer Flut von Sekundärliteratur liefert er, im Originalton, authentische Auskunft über Cartier-Bressons Leben und Werk. Als Kaleidoskop einer Autobiographie (die der Photograph nie geschrieben hat) ist er die unerlässliche und spannend zu lesende Ergänzung zu den großen Bildbänden der Cartier-Bresson-Edition bei Schirmer/Mosel.
Aktualisiert: 2018-12-13
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Antlitz der Zeit

Antlitz der Zeit von Döblin,  Alfred, Sander,  August
Antlitz der Zeit. 60 Fotos deutscher Menschen war die erste Portraitsammlung, die August Sander (1876–1964) veröffentlichte. 1929 im Münchner Kurt Wolff/Transmare Verlag erschienen, stößt das Buch unmittelbar auf breite mediale Resonanz, wird im Feuilleton der großen Tageszeitungen besprochen, in literarischen Beilagen empfohlen und in Fachzeitschriften hoch gelobt. Unter den Rezensenten finden sich so klingende Namen wie Walter Benjamin, Kurt Tucholsky, Wilhelm Hausenstein, Sanders Malerfreund Franz W. Seiwert, Luise Straus-Ernst bis hin zu Walker Evans in den USA. Antlitz der Zeit war als Vorausschau auf das weit umfassender geplante Portraitprojekt Menschen des 20. Jahrhunderts gedacht, das Sander in den 20er Jahren trotz eines hohen Arbeitspensums als Berufsphotograph systematisch verfolgte. Der Erfolg des Buches bestärkte ihn in seinen künstlerischen Ambitionen, denen der Nationalsozialismus allerdings ein jähes Ende setzte: Antlitz der Zeit fiel der Zensur zum Opfer – wie auch viele seiner prominenten Rezensenten und die meisten der Printmedien, in denen es besprochen worden war. Unser Band ist weit mehr als eine weitere Neuauflage von Sanders Klassiker. Die hier abgedruckten rund 80 zwischen 1929 und 1933 in der Presse veröffentlichten Artikel, die zum Bestand des August Sander Archivs der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur gehören, begleiten die 60 Bildmotive und Alfred Döblins Originaltext der Erstausgabe mit einem vielstimmigen Chor zeitgenössischer Reaktionen.
Aktualisiert: 2018-12-13
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Zeichnungen

Zeichnungen von Handke,  Peter
Reisen, Streifzüge durch die Welt und vor allem Spaziergänge sind eine wichtige Quelle von Peter Handkes Schriftstellertätigkeit. Seit Mitte der 1970er Jahre hat er immer ein Notizbuch bei sich, in das er auch zeichnet, mit Bleistift, Kugelschreiber und Filzstift. Es sind Vignetten mit wundersamen Titeln: „Neugeborene Frösche, ca. zweifach vergrößert“, „Apfel von oben, mit Rest der Blüte / Pilzabdruck“, „Lindenblüte in der Kaffeetasse“. Menschen zeichnet er kaum, dafür Segelboote, Zypressen, immer wieder Pilze, Ameisenhaufen, Igel, mal skizziert, mal füllig gestrichelt, einige fast abstrakt, andere fast realistisch genau, wobei sich die Wirkung mitunter verschiebt – Objekte sehen aus wie Satzzeichen, Schrift wirkt dinglich. 2016 hat er in seinem Aphorismen-Band Vor der Baumschattenwand nachts behutsam einige davon veröffentlicht, sie wirken dort wie Miniaturen in einem Codex. Nachdem Peter Handke, der vor kurzem 75 wurde, sein Notizbuch letztes Jahr erstmals in der Berliner Galerie Klaus Gerrit Friese ausgestellt hat, macht er es nun – als gedrucktes Schirmer/Mosel-Buch – allen Lesern zugänglich. Abgebildet ist immer, gleichsam als Faksimile, das ganze Blatt mit Bild und Schrift. Die Seiten haben eine ungeheure, ganz eigene, entdeckerische Poesie, die der seines schriftstellerischen Werks in nichts nachsteht. Auch wenn Peter Handke darauf besteht, dass das Wort „Zeichnung“ in Anführungsstrichen zu verstehen ist, da er kein ausgebildeter Zeichner sei, gehören diese zauberhaften Zeichenblätter, entstanden zwischen 2007 und 2017, nicht nur zum Schönsten, was es derzeit zu sehen gibt. Sie werfen darüber hinaus ein neues, faszinierendes Licht auf einen der wichtigsten Autoren der Gegenwart.
Aktualisiert: 2018-12-13
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Mit Beuys Evolution denken

Mit Beuys Evolution denken von Harlan,  Volker, Zumdick,  Wolfgang
Der Begriff der Evolution wird in der deutschen Sprache in der Regel in seiner naturgeschichtlich-biologischen Bedeutung gebraucht und bezeichnet dort die Entwicklung der irdischen Natur von den Gesteinen über die Pflanzen zu Tier und Mensch. Joseph Beuys (1921–1986) benutzte diesen Begriff bei der Entwicklung seiner plastischen Theorie in mehreren Dimensionen. Neben die naturgeschichtliche treten die kosmische Geschichte, die geisteswissenschaftliche Geschichte und die Sozialgeschichte der Menschheit. Ausgangspunkt für Volker Harlans Untersuchung ist eine Zeichnung, die Beuys für ihn angefertigt hat und in der er das Ergebnis längerer Diskussionen illustrierend festhält. Die Zeichnung ist auf den 1. Juli 1974 datiert und hat das Format 29,7 x 42 cm. Sie enthält Chiffren und insgesamt 41 Begriffe. Volker Harlan beginnt seine Untersuchung mit einer praktischen Lesehilfe, um dann Schritt für Schritt und philologisch umfassend aus den vielen Äußerungen des Künstlers und weiteren Diagrammen das Weltbild und die Theorie, die Beuys als Bildhauer entwickelt hat, herauszuschälen und zu erläutern: von der dreigliedrigen Gestalt der Pflanze über die drei Phasen der „Plastischen Theorie“ bis zur „Dreigliederung des sozialen Organismus“. Von seinen frühesten Zeichnungen bis zu den bei späteren Vorträgen entstandenen Kreidezeichnungen auf Schultafeln hat Beuys bis zum letzten Atemzug sein gedankliches Konzept vorgetragen, vertreten und propagiert. Es war einzigartig unter den Künstlertheorien der Gegenwart und erlaubte ihm, in alle Felder von Kunst und Gesellschaft vorzudringen, Gehör zu finden und zudem bleibende Werke zu schaffen. Als der künstlerischen Tätigkeit ebenbürtigen „Parallelprozess“ bezeichnete er die Arbeit an der Ausbildung und Verbreitung seiner Begriffe. Historisch steht er damit in der Tradition von Goethes Versuch, Naturwissenschaft und Dichtung, Biologie und Geisteswissenschaft zu verbinden. Darin folgte er u. a. auch den Spuren von Hermann von Helmholtz, Rudolf Steiner und Konrad Lorenz. In ansprechender, eigener Sprache führt Volker Harlan, unterstützt von dem Philosophen Wolfgang Zumdick, den Leser durch das Labyrinth der Beuys’schen Vorstellungen zu den Begriffen, die den Künstler berühmt gemacht haben: den „erweiterten Kunstbegriff“, die „soziale Plastik“ und die fordernde Erkenntnis, dass jeder Mensch ein Künstler sei. Volker Harlan, geb. 1938 in Dresden, studierte Theologie und Biologie. Seit 1965 Pfarrer der Christengemeinschaft in Bochum, lehrte er parallel an verschiedenen Hochschulen. Einen Namen machte er sich mit den beiden Büchern Was ist Kunst? Werkstattgespräch mit Beuys (1986) und Das Bild der Pflanze in Wissenschaft und Kunst: bei Aristoteles und Goethe, in der botanischen Morphologie des 19.u 20. Jahrhunderts und bei den Künstlern Paul Klee und Joseph Beuys (2003). Wolfgang Zumdick, geb. 1957, studierte Germanistik und Philosophie. Er hat mehrere Beuys-Ausstellungen kuratiert und zahlreiche Bücher zu Beuys publiziert, u. a. Joseph Beuys und die Architektur (2013) und Der Tod hält mich wach. Joseph Beuys – Rudolf Steiner, Grundzüge ihres Denkens (2006).
Aktualisiert: 2018-12-13
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Das Alte Berlin

Das Alte Berlin von Struth,  Thomas, Zille,  Heinrich
Heinrich Zille (1858–1929) hat sein Berliner „Milljöh“ nicht nur mit spitzer Feder, sondern auch in Hunderten von Photographien festgehalten. Als gelernter Lithograph verfügte er über das nötige technische Wissen, und als ebenso passionierter wie genauer Beobachter nahm er wahr – und auf –, was der flüchtige Blick übersieht oder lieber ausblendet: die Zustände in den Berliner Armenvierteln, Hinterhöfe, Bretterzäune und Müllhalden, die Destille an der Straßenecke, Kinderspielplätze und den Sonntagsrummel, das Treiben der Marktfrauen und Abbruchszenarien. Die Prunkbauten des wilhelminischen Berlin sucht man bei Zille vergebens, auch die damals „branchenüblichen“ malerischen Winkel der boomenden Millionenstadt. Die frühesten Photographien gehen auf die Zeit um 1890 zurück. Zille, der seine Aufnahmen als Vorlagen für die Zeichnungen und graphischen Blätter verwendete, die ihn so populär machten, hatte als Photograph keine künstlerischen Ambitionen. Dafür sprechen schon seine Motive, die zu seiner Zeit alles andere als „bildwürdig“ waren, und das Desinteresse, das seinen Photographien jahrzehntelang entgegengebracht wurde. Erst mit unserem 1975 erschienenen Buch Heinrich Zille – Photographien Berlin 1890–1910 wurde er als Pionier der sozialdokumentarischen Photographie und als einer der ersten „Street Photographer“ der Photogeschichte entdeckt.
Aktualisiert: 2018-09-01
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Berlin Berlin

Berlin Berlin von Larsson,  Bernd
Ein historisches Dokument von besonderer Bedeutung ist das große Photo-Portrait von Berlin, das der schwedische Photograph Bernard Larsson (geb. 1939) im Zeitraum von 1961 bis 1964 erstellte, in den ersten vier Jahren nach dem Bau der Mauer, die die Stadt in zwei Teile teilte. Sein schwedischer Pass erlaubte es ihm, sowohl im Osten als auch im Westen der Stadt zu photographieren und die Lebensumstände der Bürger ganz Berlins zu dokumentieren. „Völker der Welt, schaut auf diese Stadt!“ waren die berühmten Worte des Regierenden Bürgermeisters von Westberlin, Ernst Reuter, als die Sowjetunion 1948 mit einer Versorgungsblockade den ersten Versuch machte, Westberlin zur Aufgabe zu zwingen. Die Völker der Welt schauten dann 1989 wieder gebannt auf die Stadt, als die Mauer nach 28 Jahren schließlich fiel. Es bleibt Bernard Larssons Verdienst, die Konfrontation der Blöcke im Moment ihrer schärfsten Zuspitzung für die Menschen in Ost und West für immer festgehalten zu haben. Larsson erlangte später weiteren Ruhm, als er die Westberliner Studentenrevolte der Jahre 1967/68 photographierte. Das berühmte Bild des erschossenen Benno Ohnesorg stammt ebenfalls von ihm. Mit diesem Berlin-Portrait, das die Stadt in einer besonderen Situation zeigt, schließen wir unsere Berlin-Trilogie zunächst ab.
Aktualisiert: 2018-11-01
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Selbstportrait

Selbstportrait von Angermair,  Michaela, Corbijn,  Anton
Als der heute weltbekannte Photograph und Filmemacher Anton Corbjn (geb. 1955) als Teenager darüber sinnierte, wie er der provinziellen Enge seiner Heimat im Süden von Rotterdam entkommen könne, lieh er sich die Kamera seines Vaters, um sich bei einem Rockkonzert einen Platz in der Nähe der Bühne zu sichern – eine Weltkarriere nahm scheinbar unverhofft ihren Anfang. Diese Begebenheit und seinen Werdegang zu dem Photographen der Rock- und Punkmusikszene, zum gefragten Autor von Musikvideos und Buchprojekten sowie zum Spielfilmregisseur schildert Corbijn hier voller Bescheidenheit und noch immer verwundert, wie es scheint, über die Wendungen, die sein Leben genommen hat. Die französische Autorin Marie-Noël Rio (geb. 1943) hatte Corbijn unter Jack Londons Motto „Was mir das Leben bedeutet“ um ein Gespräch gebeten und den Meister der Bilder für ein meisterhaftes Selbstportrait in Worten gewinnen können – authentisch, liebenswert und voller überraschender Entdeckungen. Ein Muss für jeden Corbijn-Fan!
Aktualisiert: 2018-11-01
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