Die Malerei der Deutschen Renaissance

Die Malerei der Deutschen Renaissance von Bonnet,  Anne-Marie, Kopp-Schmidt,  Gabriele
Die Malerei der Renaissance in Deutschland verdankt ihren Ruhm den großen Namen der Kunstgeschichte: Albrecht Dürer, Lucas Cranach, Albrecht Altdorfer, Hans Holbein, Hans Baldung Grien und Grünewald – jeder von ihnen eine starke und eigenwillige Künstlerpersönlichkeit. Im Dialog mit Italien entdecken sie um 1500 eine atemberaubend sinnliche und tiefsinnige neue Welt, die sie in atmosphärischen Naturbildern, lebensvollen Portraits, in großen Altarschöpfungen und erzählfreudigen Historienbildern zu fassen versuchen. Sie sind am kaiserlichen Hof Maximilians in Wien und Innsbruck tätig, an den deutschen Fürstenhöfen, in den Handelsmetropolen Nürnberg, Frankfurt, Straßburg und im Augsburg der Fugger, bilden Malschulen wie die „Donauschule” und verbreiten ihre neuen künstlerischen Ideen über das damalige Deutschland hinaus bis nach Italien. Die ganze Pracht und Vielfalt, aber auch Abgründigkeit der Malerei und Zeichenkunst nördlich der Alpen entfaltet sich hier auf 166 ganzseitigen Farbtafeln – in den dämonischen Bildern Hans Baldung Griens, dem visionären Isenheimer Altar von Mathis Grünewald, in den Bilderfindungen der Reformation, die der Malerei des 16. Jahrhunderts ihr ganz eigenes, unverwechselbares Gepräge geben. Das von den Kunsthistorikerinnen Anne-Marie Bonnet und Gabriele Kopp-Schmidt verfasste, 2010 erschienene Buch ist inzwischen zu einem Standardwerk der deutschen Kulturgeschichte geworden, das wir jetzt zum Sonderpreis neu anbieten können.
Aktualisiert: 2019-05-27
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Zeiten und Bilder

Zeiten und Bilder von Catoir,  Barbara, Klemm,  Barbara, Lammert,  Norbert
Die Photojournalistin Barbara Klemm (geb. 1939) hat mit ihren Schwarzweiß-Bildern, die sie von 1970 bis 2005 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung aufnahm, ein unvergleichliches bebildertes Geschichtsbuch der Bundesrepublik Deutschland geschaffen. Ob beim legendären Zusammentreffen Leonid Breschnews mit Willy Brandt in Bonn 1973, bei den Protesten gegen die Stationierung von Atomwaffen in Mutlangen 1983 oder in der euphorisierten Menge am Brandenburger Tor am 9. November 1989 – stets ist es der Photographin gelungen, im entscheidenden Moment auf den Auslöser ihrer Leica M zu drücken. So schuf sie Bilder fürs kollektive Gedächtnis, die teilweise – mit Künstlerportraits, Reisereportagen und Museumsbildern – weit über das Politische hinausgehen und immer von gesellschaftlicher Relevanz sind. Ihre Portraits von Politikern, Schriftstellern, Musikern und bildenden Künstlern stehen neben Reportagen über Alltag und Gesellschaft an den Kulminationspunkten der Welt: Ost- und Westeuropa, Russland, Iran, Indien, Vietnam, Namibia, Südafrika, Chile, Peru, Bolivien, Kuba und USA. Scheinbar einfache Mittel – analog, schwarzweiß, ohne Stativ und Blitz, selbstentwickelte Abzüge ohne Beschnitt auf Barytpapier – prägen den Stil dieser passionierten Bildchronistin, deren unverzichtbaren ästhetisch-pädagogischen Beitrag zu unseren Sehgewohnheiten wir zu ihrem 80. Geburtstag mit diesem opulenten Bildband feiern. Herzlichen Glückwunsch, Barbara Klemm!
Aktualisiert: 2019-05-26
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MoMA Highlights

MoMA Highlights
In diesem Jahr feiert das Museum of Modern Art, New York, sein 90-jähriges Bestehen. 1929 als erstes Museum der USA für moderne und zeitgenössische Kunst gegründet, erlebte es eine Erfolgsgeschichte, die in der Museumslandschaft weltweit ihresgleichen sucht. Acht Erweiterungen waren bisher notwendig, um der stetig wachsenden Sammlung gerecht zu werden. Denn gesammelt wurde – und wird – in allen künstlerischen Disziplinen und Gattungen: Malerei, Skulptur, Zeichnung und Graphik, Photographie, Architektur, Design, Film, Performance und Medien. Aus Anlass des runden Geburtstags und der jüngsten Erweiterung, die die Ausstellungsfläche um 30 % vergrößert und in diesem Herbst eröffnet wird, legt das MoMA eine aktualisierte Neuauflage seines Handbuchs MoMA Highlights vor: 375 farbig abgebildete Werke aus allen Sammlungsbereichen geben, chronologisch geordnet und mit informativen Texten versehen, einen faszinierenden Einblick in die Fülle und Diversität der MoMA-Bestände. Deutlich wird auch die Gleichzeitigkeit vieler künstlerischer und technischer Innovation der letzten 150 Jahre, wenn z. B. Picassos Demoiselles d’Avignon von 1907 in unmittelbarer Nachbarschaft eines der ersten Western der Filmgeschichte zu stehen kommt.
Aktualisiert: 2019-06-06
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Shoot for the Moon

Shoot for the Moon von Boom,  Irma, Burton,  Sarah, Kagerer,  Marion, Walker,  Tim
Im Jubiläumsjahr der Mondlandung nimmt auch Tim Walker (geb. 1970), einer der derzeit gefragtesten Modephotographen der Welt, unseren Erdtrabanten ins Visier. Shoot for the Moon ist bereits die zweite große Monographie dieses phantasievollen Exzentrikers, die bei Schirmer/Mosel erscheint. Mit seinen überbordenden Set-Designs und extravaganten Bildideen begeistert der erklärte Liebling einflussreicher Moderedakteurinnen seit über 20 Jahren die Leser der Vogue und anderer internationaler Hochglanzmagazine. Shoot for the Moon versammelt Tim Walkers wichtigste Bild strecken und Portraitaufträge der letzten Jahre, einschließlich der für das Het Noordbrabants Museum in ‘s-Hertogenbosch konzipierten, aufsehenerregenden Auftragsarbeit zu Hieronymus Boschs Gemälde Garten der Lüste. Das Buch erscheint rechtzeitig zu einer großen Retrospektive im Londoner Victoria & Albert Museum, die im Herbst 2019 Tim Walkers visuelles Genie feiert und den Photographen endgültig in den Modeolymp heben wird.
Aktualisiert: 2019-06-06
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Femme Maison. Das Haus der Künstlerin

Femme Maison. Das Haus der Künstlerin von Angermair,  Michaela, Bourgeois,  Louise, Girard,  Xavier, Jaussaud,  Jean-Francois
Louise Bourgeois (1911–2010), Tochter aus gutbürgerlichem französischen Hause, ging 1938 mit ihrem Mann, dem amerikanischen Kunsthistoriker Robert Goldwater, nach New York, wo sie fortan lebte und arbeitete, drei Söhne großzog und fast 100-jährig starb – weltweit berühmt für ihre Installationen und Skulpturen und hochverehrt als Ikone einer streitbaren, „weiblichen“ Kunst. Bis ins hohe Alter führte sie ein offenes Haus, diskutierte mit jungen Künstlern in ihrer Bibliothek, gab Interviews und gewährte auch Hochglanzmagazinen Phototermine. Sie war 84, als der französische Photograph und Art Director Jean-François Jaussaud, Spezialist für stilvolle Interieurs in aller Welt, die in Vogue, Harper’s Bazaar, dem Times Magazine u.v.a. erscheinen, bei ihr vorsprach. Sie stellte eine einzige Bedingung: sollten ihr seine Bilder nicht gefallen, würde sie sie zerstören. Jaussaud bestand den Test, bekam carte blanche und konnte die folgenden elf Jahre immer wieder Photos machen: in ihrem Atelier in Brooklyn – die Künstlerin unter einer ihrer riesigen Bronzespinnen – und in dem Brownstone-Haus in Chelsea, in dem sie seit Jahrzehnten lebte, umgeben von Erinnerungen aus ihrer Kindheit, von Materialsammlungen, Fundstücken aller Art, Zeichnungen, Malutensilien, Büchern, alten Photographien … Werk und Leben von Louise Bourgeois, der grande dame der Gegenwartskunst, gehen hier bruchlos ineinander über.
Aktualisiert: 2019-06-06
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Austin

Austin von Foster,  Carter E., Kelly,  Ellsworth
Kurz vor seinem Tod schenkte der amerikanische Künstler Ellsworth Kelly (1923–2015) dem Blanton Museum of Art in Austin, Texas, das Designkonzept für sein monumentalstes und vielleicht bedeutendstes Werk, ein Gebäude aus Stein mit leuchtend bunten, geometrisch angeordneten Glasfenstern, einer totemähnlichen Holzplastik und vierzehn schwarzweißen Marmortafeln. Austin – Kelly betitelte seine Werke gern nach dem Ort, für den sie bestimmt waren – ist das einzige Gebäude, das der Künstler je entwarf, obgleich seine Interesse an architektonischen Formen bis zu seinen Anfängen in den 1940er Jahren in Paris zurückreicht. Als säkularer Ort der Freude und Kontemplation konzipiert, ist Austin mittlerweile ein neues Wahrzeichen der Stadt. Ellsworth Kelly: Austin dokumentiert die lange Entstehungsgeschichte des Werks, von den ersten Entwürfen und Modellen bis zur Vollendung am heutigen Standort (an der die Mayer’sche Hofkunstanstalt in München mit der Produktion der Glasfenster maßgeblich mitgewirkt hat). Der ausführliche Essay von Carter E. Forster, stellvertretender Direktor und Kurator am Blanton Museum of Art, präsentiert Archivmaterial, Zeichnungen, historische Photographien und viele Werke Kellys, die während der konzeptionellen Arbeit an Austin entstanden sind.
Aktualisiert: 2019-06-06
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Tom Waits von Matt Mahurin

Tom Waits von Matt Mahurin von Mahurin,  Matt, Waits,  Tom
Tom Waits und Matt Mahurin verbindet eine über dreißigjährige, kongeniale Partnerschaft, der Mahurin, amerikanischer Photograph und Illustrator, dessen Illustrationen in Time, Newsweek, Mother Jones, Rolling Stone, Esquire und der New York Times zu sehen waren, jetzt eine Hommage in Buchform widmet. Mahurin hatte Tom Waits seit den 1970er Jahren für Zeitschriften und Plattencover portraitiert und Videos mit ihm gedreht, als er auf die Idee kam, 100 ungenutzte Negative zum Ausgangspunkt seiner eigenen, surreal-poetischen und düster-clownesken Phantasie zu machen. Klassische Photoportraits und Aufnahmen von Waits im Konzert stehen neben Zeichnungen, Gemälden und Computerillustrationen, zu denen Mahurin durch Waits-Songs wie „Hell Broke Luce“, „What’s He Building“, „Goin‘ Out West“ oder „The Black Rider“ inspiriert wurde – phantastische Szenen, in denen Waits mehr Muse als Musiker ist. Ergänzt wird dieses Panoptikum durch ein Gedicht von Waits und Texte von Mahurin über die Zusammenarbeit der beiden.
Aktualisiert: 2019-06-06
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Rembrandt Selbstbildnisse

Rembrandt Selbstbildnisse von Bonafoux,  Pascal, Wolf,  Matthias
Die über 80 Selbstportraits in Pascal Bonafouxs neuem Buch zeigen alle Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606–1669), den berühmtesten Maler der Niederlande im 17. Jahrhundert. Kein anderer Künstler ist so bekannt für die Darstellung der eigenen Person wie der in Leiden geborene Sohn eines Müllers, der in seinen 63 Lebensjahren einen kometenhaften Aufstieg zum gefeiertsten Künstler seiner Zeit wie auch den finanziellen Ruin im Alter erlebt hat. Aber wie prekär die Lebenslage auch war, Rembrandt hörte nie auf, sich selbst zu malen. Zunächst als Physiognomie- und Kostümstudien gedacht, entwickeln sich Rembrandts Selbstdarstellungen schnell zu einem gefragten Motiv in Sammlerkreisen und werden in ganz Europa hoch geschätzt als Belege seiner außergewöhnlichen künstlerischen Begabung. Ob jugendlich oder altersweise, ob versteckt im großen Historiengemälde oder kleine Studie, ob Malerei, Radierung oder Zeichnung – des Künstlers Konterfei zieht sich in seinem Werk durch alle Zeiten, Gattungen, Formate und Techniken. Pascal Bonafoux (geb. 1949), ausgewiesener Spezialist für das Selbstportrait in der Kunst und Professor für Kunstgeschichte an der Universität Paris VIII, liefert zum 350. Todestag Rembrandts, den die Kunstwelt am 4. Oktober 2019 begeht, ein neues Standardwerk, das erstmals alle derzeit bekannten und gesicherten Selbstbilder versammelt.
Aktualisiert: 2019-04-01
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