Ein Tag in Worpswede

Ein Tag in Worpswede von Stelljes,  Helmut
2., verbesserte und aktualisierte Auflage. Das ursprüngliche Bauerndorf Worpswede ist seit Ende des 19. Jahrhunderts von Künstlern entdeckt worden und gilt als die berühmteste deutsche Künstlerkolonie. Namen wie Fritz Mackensen, Otto Modersohn, Heinrich Vogeler, Paula Modersohn-Becker und Rainer Maria Rilke stehen stellvertretend für viele andere Künstler und Schriftsteller.Ein Spaziergang durch das Dorf und die umliegende Landschaft, die den Künstlern Inspirationen lieferten, vermittelt dem Besucher die Geschichte dieses Künstlerdorfes. Das Buch möchte zu selbstgewählten Entdeckungstouren anregen und einen kurzen Einblick in die Geschichte Worpswedes und die Kulturlandschaft des Teufelsmoores bieten.
Aktualisiert: 2019-05-22
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Bewegen Beschreiben

Bewegen Beschreiben von Engell,  Lorenz
Kinematographie und moderne Geschichtsschreibung wurzeln im selben gesellschaftlichen und erkenntnistheoretischen Grund. An kaum einem historischen Gegenstand zeigt sich daher die Wechselbeziehung zwischen der Geschichtsschreibung, ihren Voraussetzungen und Methoden einerseits und den von ihr beschriebenen geschichtlichen Bewegungen deutlicher als in der Geschichte der Kinematographie. Um so eigenartiger, daß die Filmgeschichtsschreibung bislang, von eher archivtechnischen Scharmützeln um den Besitz vorgeblicher Sachverhalte einmal abgesehen, eine Theorie ihres Tuns nicht entwickelt hat. Ungebrochener Faktizismus bestimmt noch immer das Bild der Filmgeschichte. Die geschichtliche Eigenbewegung des Films wird, wo sie vorkommt, auf den Status eines Seitenstücks der allgemeinen Sozialgeschichte heruntergedrückt. Die in den vorliegenden Untersuchungen angesetzte Rekonstruktion der frühen Filmgeschichte als Entstehung und Entfaltung eines Sinnsystems entwickelt in enger Auseinandersetzung mit neueren Entwürfen der System- und der Filmtheorie, zeigt jedoch eine Alternative auf. Die filmhistorische Leitfrage lautet dann nicht mehr: „Wie ist es gewesen?“, sondern: „Wie ist es geworden?“ Nicht mehr das stillgestellte Einzelbild, sondern der ununterbrochene Bilderfluß rückt ins Blickfeld. Die Bewegung des spezifisch kinematographischen Eigen-Sinns wird beschreibbar, von ihrer Vorgeschichte im 19. Jahrhundert und ihrem Nullpunkt 1895 als methodisch im Gegenwärtigen verankerten Rückprojektionen bis zu dem Punkt, an dem der Film die Bewegung der Sinnverfertigung in Frage zu stellen beginnt und damit seinerseits die Theorie des Sinns herausfordert. Habil. Köln.
Aktualisiert: 2019-03-15
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M.edium F.oucault

M.edium F.oucault von Ernst,  Wolfgang
In seiner „Archäologie des Wissens“ plädiert Michel Foucault dafür, die vergangene Gegenwart nicht in Form einer künstlichen Welt namens Geschichte zu rekonstruieren. Seine wissensarchäologische Alternative hebt auf das Moment der Kontextlosigkeit der von der Vergangenheit hinterlassenen Monumente ab, zwischen denen nicht durch Wiederauffüllung der Lücken und Zwischenräume ein Sinnzusammenhang rekonstruiert werden soll. Die folgenden Ausführungen versuchen eine Transgression seiner Wissens- zu einer Medienarchäologie, die nicht den metaphorisch-bildlichen Assoziationen der Imagination folgt, sondern die konstitutive Leistung technischer Apparaturen der Speicherung, Übertragung und Berechnung von Daten beschreiben will.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Bildkulturen I

Bildkulturen I von Zika,  Anna
In einer Gegenwart, die von inflationär verbreiteten Bildern ebenso besessen wie überfordert scheint, könnte das individuelle - künstlerische oder private, stille oder bewegte - Bild von Bedeutungsverlust bedroht sein. Während die Disziplin der "Bildwissenschaft" seit den 1990er Jahren suggeriert, es gebe eine Wissenschaft vom Bild an sich, betrachtet die Autorin in zwei Einzelbänden historische und aktuelle "Bildkulturen" auf ihren je eigenen Gehalt an Wissen und Geschichte. Bildkulturen I erörtert eine Auswahl von Problemstellungen (z.B. Repräsentation, Ordnung, soziale Distinktion) und ästhetischer Kategorien (z.B. das Schöne, das Erhabene), die zur Entwicklung von visuellen Programmen beitragen. Der Gebrauch von Bildern - zur Stimulation, Dekoration oder Argumentation - findet einen vorläufigen Höhepunkt in der Bildwerdung des Individuums selbst z.B. durch Strategien modischer Inszenierung in "performativen Kulturen". Das Themenspektrum reicht dabei von der barocken Hoftafel über das "lebende Bild" (Tableau Vivant) bis zur zeitgenössischen Modefotografie. Die Texte entstanden zum größten Teil seit der Berufung der Autorin als Professorin an den Fachbereich Gestaltung der Fachhochschule Bielefeld 2001.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Fritz Schmoll genannt Eisenwerth (1883-1963)

Fritz Schmoll genannt Eisenwerth (1883-1963) von Küppers,  Barbara
Weitgehend unerforscht blieb bislang das vielseitige Œuvre von Fritz Schmoll genannt Eisenwerth. Geboren in Wien und aufgewachsen in Darmstadt, verbrachte Fritz Schmoll den Großteil seines Lebens in München, wo er vor 1914 im Sinne der Obrist-Debschitz-Schule, einer damals überaus fortschrittlichen Kunst- und Kunstgewerbeschule, auf nahezu allen Gebieten des Jugendstil-Kunstgewerbes als Künstler und Pädagoge wirkte. Der Erste Weltkrieg brachte eine künstlerische Neuorientierung. Ausgehend von kunstgewerblichen Kleinplastiken wandte sich der künstlerisch vielseitige Designer fortan der Bildhauerei zu. Nach Absolvierung einer Steinmetzlehre und eingehender autodidaktischer Betätigung in den zwanziger Jahren war Fritz Schmoll bis zuletzt für die verschiedensten Auftraggeber in nahezu allen Bereichen der Skulptur und Plastik tätig. Die vorliegende Arbeit stellt erstmalig eine Untersuchung des gesamten Œuvres dar. Im Gegensatz zum kunstgewerblichen Werk blieb vor allem das spätere bildhauerische Schaffen Schmolls in der Forschungsliteratur bisher nahezu unberücksichtigt. Auf der Basis der Einordnung in das künstlerische Umfeld sowie des im Rahmen dieser Arbeit erstellten Werkkataloges führt die Untersuchung zu einer zusammenfassenden Würdigung des Gesamtwerkes von Fritz Schmoll genannt Eisenwerth.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Kritik als Spiegel der Kunst

Kritik als Spiegel der Kunst von Kluge,  Dorit
La Font de Saint-Yenne (1688-1771) gilt als Schlüsselfigur in der Entwicklung der französischen Kunstkritik des 18. Jahrhunderts. Seine Réflexions (1747) stehen für den Beginn einer neuen Textsorte, für die La Font nicht nur ein theoretisches Grundgerüst sondern mittels einer Salonkritik gleichzeitig eine erste praktische Umsetzung liefert. Inhaltlich geht der Text weit über die Kunstkritik hinaus und ist eher als Kunstreflexion begrifflich zu erfassen. Die Réflexions werden in ihren Aussagen zur Ästhetik, Kunsttheorie, -praxis sowie -kritik analysiert und zur Situation vor 1747 in Beziehung gesetzt. Den zeitgenössischen wie auch den heutigen Lesern bietet der Text eine allumfassende Sicht auf die Kunst in Frankreich um die Mitte der 1740er Jahre ebenso wie auf deren historische Bedingungen und Entwicklungschancen. Neben den Réflexions wird das Gesamtwerk La Fonts, das bei Weitem nicht nur kunstkritische Schriften umfasst, auf die Weiterführung und Differenzierung der in den Réflexions angelegten Gedanken hin untersucht. La Fonts Schriften riefen umfangreiche und bis in die 1760er Jahre fortwährende Reaktionen der Zeitgenossen hervor, die La Font wiederum in seinen Texten verarbeitete. Er wurde zum Katalysator für die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst, zum Initiator der Metakritik und zum Vorbild für andere Kunstkritiker und Literaten. Sein Schaffen findet Berührungspunkte bzw. Fortsetzungslinien in den Werken von Bachaumont, Le Blanc, Fréron, Cochin, Rousseau und Diderot. In Bezug auf Diderot wird das Werk von La Font grundsätzlich neu bewertet und abgegrenzt.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Hermann Bahr / Secession

Hermann Bahr / Secession von Bahr,  Hermann, Pias,  Claus
In seinen Aufsätzen aus den Jahren 1897 bis 1900 begleitet Hermann Bahr die Entstehung der Wiener Secession. Ausführlich kommentiert er die ersten sechs Ausstellungen und führt durch das weltberühmte Secessions-Gebäude von Joseph Maria Olbrich. Im internationalen Vergleich mit Jugendstil, Secession und Art Nouveau in München, Berlin und Paris arbeitet Bahr den Eigensinn der österreichischen Secession heraus und versucht ihre Anliegen gegen ihren eigenen Erfolg zu retten. Daneben stehen Aufsätze gegen den Ringstraßen-Historismus und zur erneuten Vereinigung von Kunst und Handwerk im Vorfeld der 'Wiener Werkstätten', sowie längere Auseinandersetzungen mit dem Japonismus und dem ästhetischen Erziehungsprogramm Alfred Lichtwarks.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Hausbau und obrigkeitliches Handeln in den nassauischen Landesteilen von 1465 bis 1866

Hausbau und obrigkeitliches Handeln in den nassauischen Landesteilen von 1465 bis 1866 von Fritzsche,  Wolfgang
Ziel der Arbeit ist es, darzustellen, welchen gesetzgeberischen Einfluß nassauische Landesherren auf den Profanbau genommen haben, welche Methoden der Durchsetzung ihnen und ihren Behörden zur Verfügung standen und welche sie anwendeten. Dabei interessiert vor allem die Frage, ob und in welchem Umfang sie bei der Durchsetzung auf Widerstand in der Bevölkerung stießen. Da sich die Forschung bisher diesem Thema kaum zugewendet hat, gründet der Autor seine Arbeit wesentlich auf eigene Archivstudien und Feldforschungen.
Aktualisiert: 2019-03-15
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Das Frauenbild bei Franz von Stuck

Das Frauenbild bei Franz von Stuck von Gross-Roath,  Claudia
Frauendarstellungen spielen eine zentrale Rolle in den Arbeiten Franz von Stucks, und besonders sein bekanntestes Werk "Die Sünde", das den Typus der Femme fatale darstellt, prägt unseren Blick auf die Frau um 1900. Claudia Gross-Roath befaßt sich mit dieser bedeutenden Werkgruppe innerhalb des Stuckschen Œuvres, sie ordnet und systematisiert die große Anzahl der Bilder nach ihren Inhalten und Quellen und geht unter anderem der Frage nach, inwieweit das von Stuck vermittelte Frauenbild seiner Zeit gemäß war. Sehr intensiv betrachtet sie anhand der Münchener Malerei und Literatur der Jahrhundertwende auch den Sonderfall der Femme fatale und untersucht die besondere Bedeutung dieses Frauentyps für die Arbeiten Stucks. Neben der konkreten Beschäftigung mit den einzelnen Bildern bietet die Arbeit eine umfassende Biographie Stucks, die sein Leben nicht nur anhand zahlreicher Briefe aus seinem Bekannten- und Freundeskreis neu beleuchtet. Im Anhang befindet sich eine Überarbeitung des von Heinrich Voss in den 70er Jahren verfaßten Werkverzeichnisses, das durch 83 Bilder ergänzt wurde. Glossare erläutern die gemalten Frauengestalten aus der christlichen und der griechisch-römischen Mythologie und lösen Allegorien auf. Von Stuck porträtierte Zeitgenossinnen werden in 23 kurzen Biographien vorgestellt. Diss. Bonn 1998.
Aktualisiert: 2019-03-15
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