Warum ist nicht alles schon verschwunden?

Warum ist nicht alles schon verschwunden? von Baudrillard,  Jean, Sedlaczek,  Markus
Das Vermächtnis Baudrillards "Warum ist nicht alles schon verschwunden" ist der letzte Text Jean Baudrillards, der am 6. März 2007 verstarb. Darin unterzieht er nicht nur seine Theorie einer Revision, sondern entwirft ebenso eine neue Bildtheorie wie die Möglichkeit einer kritischen Sicht auf die Digitalisierung des Denkens. In einer überraschenden Denkbewegung führt Baudrillard in diesem dichten, aber luziden Text den Leser von den Modi des Verschwindens bei Mensch und Maschine über den Nachweis des geheimen Fortlebens scheinbar verschwundener Ideologien, Werte und Verbote hin zur Unmöglichkeit der Repräsentation von Realität im Digitalen. Sein Traum "von einem Bild, das die écriture automatique der Singularität der Welt wäre", ist nicht zu verwirklichen in einer Welt, die in allen Bereichen sich selbst überflüssig macht. Baudrillard stellt zuletzt die Frage, woher dann trotzdem die Zerbrechlichkeit und die Verwundbarkeit durch scheinbar bedeutungslose Ereignisse kommt, und zeigt damit den Weg zu einer Kritik der Gegenwart auf, die sich nicht damit begnügt, Antworten zu geben.
Aktualisiert: 2019-03-20
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Die Konsumgesellschaft

Die Konsumgesellschaft von Baudrillard,  Jean
Konsum ist längst mehr als nur ein Anhängsel der Produktion. Vielmehr ist er ein universales Zeichensystem geworden, in dem hedonistische Konsumwünsche und moralische Konsumkritik nebeneinander koexistieren. Insofern integriert Konsum die Gesellschaft und dient ihr zugleich als Spiegelbild, und er ist für die Einzelnen das ideale Medium der Selbst(er)findung. Für Baudrillard konstituiert und charakterisiert der Konsum deshalb die Kultur unserer Gesellschaft; er ist „eine Ordnung von Bedeutungen oder wie das Verwandtschaftssystem in der primitiven Gesellschaft“.
Aktualisiert: 2019-01-15
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Kool Killer oder Der Aufstand der Zeichen

Kool Killer oder Der Aufstand der Zeichen von Baudrillard,  Jean, Metzger,  Hans-Joachim
Die Graffiti machen die Flächen und Wände der Stadt oder die U-Bahnen und Busse wieder zu einem Körper. Indem SUPER-SEX und SUPERKOOL ihre leeren Zeichen ins Fleisch der Wände einritzen, sie tätowieren, machen sie Schluß mit der Raum/Zeit der urbanen Transportmittel. Die U-Bahnzüge sausen vorbei wie Projektile, wie eine bis zu den Augen tätowierte Hydra.
Aktualisiert: 2018-07-02
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Bildwelten-Denkbilder

Bildwelten-Denkbilder von Bachmayer,  Hans M, Bachmayer,  Hans Matthäus, Baudrillard,  Jean, Bischof,  Rita, Bolz,  Norbert, Hoffmann-Axthelm,  Dieter, Kamper,  Dietmar, Loo,  Otto van de, Otto van de Loo,  Otto, Penck,  A R, Platschek,  Hans, Rainer,  Arnulf, Rieger,  Helmut, Rötzer,  Florian, Saura,  Antonio, Simons,  Eberhard, Treusch-Dieter,  Gerburg, Virilio,  Paul
In Fortsetzung einer Dokumentation von Texten zur Kunst, die 1982 erstmalig von der Galerie van de Loo herausgegeben wurde, sollen in diesem zweiten Band einige gegenwärtige Problemfelder der Kunst in ihren kunsthistorischen, soziologischen und philosophischen Konsequenzen thematisiert werden. Nach wie vor ist die Kunst von den Gegensätzen gezeichnet, die sich zu Beginn dieses Jahrhunderts in der künstlerischen Produktion und der ästhetischen Theorie entfaltet haben: Rationalität und Expressivität, Abstraktion und Gegenständlichkeit, Kunst, Anti-Kunst und Leben, Schein und Realität... Kunst steht heute in einem Spannungsfeld des Realen, Imaginären und Symbolischen, das als konkrete Bild- und Zeichenwelt von Graphismen der »körperlichen Nähe« bis zum »Fernsehen« im Bildschirm ihre sinnlichen Spuren hinterläßt... Dem Skandal der Kunst ist daher erneut nachzufragen, um andere bildnerische und reflexive Kategorien zu erschließen, die den falschen Gegensatz von Expression und Konstruktion, von Leidenschaft und Rationalität überschreiten.
Aktualisiert: 2018-11-15
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Das Andere selbst

Das Andere selbst von Baudrillard,  Jean, Buchgeister-Niehaus,  Monika, Engelmann,  Peter, Schmidt,  Hans-Walter
In diesem Schlüsselwerk, das die zentralen Thesen seiner Bücher durchmisst, sie korrigiert und wiederbelebt, versetzt sich Jean Baudrillard in die Position eines imaginären Reisenden, der seinen Schriften begegnet wie verschollenen Manuskripten und sich dabei bemüht, die Gesellschaft, die sie beschreiben, in Ermangelung beweiskräftiger Dokumente, wiederauferstehen zu lassen. Diese Schrift gibt einen retrospektiv aufgenommenen Überblick über das Werk Jean Baudrillards und umreißt dabei zentrale Begriffe wie Simulation, Verführung, Transparenz und Obszönität. Seine Sprache verführt die Dinge, reißt sie in den Strudel einer rauschhaften Bewegung, um zu verhindern, dass sie unter der Hülle eines verhärteten Sinns erstarren. Damit simuliert seine Theorie bewusst die Strategien einer Welt der beschleunigten Kommunikation, welche angesichts der obszönen Präsenz der Bilder und der totalen Information zunehmend verödet. In dieser Situation kann adäquate Theorie keine Sinnbildung sein, sondern nur eine "Herausforderung an das Reale", ein "Blitzstrahl der Verführung, der die polaren Sinnkreisläufe zum Aufschmelzen bringt".
Aktualisiert: 2018-11-01
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Der Geist des Terrorismus

Der Geist des Terrorismus von Baudrillard,  Jean, Engelmann,  Peter, Ott,  Michaela, Sedlaczek,  Markus
Warum fällt es uns so schwer, den abscheulichen Terroranschlag auf das World Trade Center in New York am 11.September 2001 zu verstehen? Im Versuch einer Antwort konfrontiert uns Baudrillard mit dem Unbewussten der westlichen Zivilisation: Haben wir nicht alle schon einmal von der Zerstörung der Macht geträumt? Haben wir nicht von diesem Geschehen geträumt, auch wenn wir es nie bewusst gewollt haben? Der Terrorismus hat unseren (Alb-)Traum in die Tat umgesetzt. Er hat das weithin sichtbare Symbol, das Zentrum der bestehenden Ordnung, das World Trade Center zerstört. Dort klafft nun eine Wunde, die wir nicht ertragen. Unser System akzeptiert nicht den Tod, vor allem keine Opfer an solch einem symbolischen Ort. Die Zerstörung eben eines Symbols, welches für sich genommen eine ganze Ordnung repräsentiert, verweist auf das Wesen des Terrorismus.
Aktualisiert: 2017-07-12
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Die Intelligenz des Bösen

Die Intelligenz des Bösen von Baudrillard,  Jean, Engelmann,  Peter, Winterhalter,  Christian
Baudrillards Reflexionen zu Politik, Kunst und den neuen Technologien beschreiben die Entwicklung hin zu einer scheinbar kontrollierbaren Realität wie auch die Umkehrung dieser Struktur gegen sich selbst – die Manifestation einer Intelligenz des Bösen. Das Realitätsprinzip ist im Zuge einer Totalisierung der Welt durch die Guten im Verschwinden begriffen. An dessen Stelle tritt eine virtuelle Realität, eine integrale Realität, die scheinbar vollkommen, kontrollierbar und ohne Widerspruch ist. Doch bringt diese fatale Logik des Exzesses zugleich das verdrängte Andere hervor: das Übermaß an Gesundheit den Virus, das Übermaß an Sicherheit neue Bedrohungen und so weiter. Hierin liegt die Intelligenz des Bösen, die bösartige Umkehrung der Struktur gegen sich selbst. Wie schon in Der Geist des Terrorismus gelingt Baudrillard auch mit diesem Buch ein faszinierendes Psychogramm unserer Weltordnung zu Beginn des 21. Jahrhunderts.
Aktualisiert: 2018-11-07
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Lasst euch nicht verführen!

Lasst euch nicht verführen! von Baudrillard,  Jean, Leiby,  Martin S.
"Wenn es manchmal den Anschein macht, als seien Baudrillards Bücher schwierig zu lesen, so bedeutet das nur, daß man sie in ihrer Absicht zu verführen nicht begriffen hat. Baudrillard will keinen Sinn verabsolutieren oder eine Finalität (Wahrheit) erreichen, sondern spielen, herausfordern, verführen.“ (Aurel Schmidt, Basler Magazin)
Aktualisiert: 2018-07-02
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Die Macht der Verführung

Die Macht der Verführung von Baudrillard,  Jean, Knoefel,  Thomas, Sander,  Klaus
Die Macht der Verführung: Sie unterläuft die Wahrheit und die Kräfte der Produktion, sie erledigt, parodiert den Sinn und lockt uns ins Spiel. Die Macht der Verführung ist die Macht des Weiblichen. Das Weibliche aber ist unwiderstehlich: der reine Schein - substanzlos, mysteriös, ungeheuer. So beginnt Baudrillard uns die Geschichte der Verführung zu erzählen, eine Geschichte, die immer wieder beginnt, die nie zum Ende kommt. Es geht nicht um Sex. Es geht nicht um Lust. Das Sexuelle ist flach und banal, nur Physiologie, Mechanik, Sport - die Verführung dagegen eine Herausforderung, ein Duell, "geheime Distanz", eine Beziehung der Überbietung, der Entgegnung. Sie favorisiert das Schwache, kreist um leere Begriffe, arbeitet mit Magie und Zauber. Die Verführung ist ritueller Tausch: "Ich kann nur verführen, wenn ich schon verführt bin, und niemand kann mich verführen, ohne selbst schon verführt zu sein." Baudrillard, der Verführer, führt uns durch alle Arten der Verführung: Die Verführung Gottes, der Götter, der Toten, der Frau, des Spiels. Aber was für arme, schwache Zeiten für die Verführung: Wir sind eine Kultur der "ejaculatio praecox" - Triebabfuhr und Befriedigung stehen auf dem Programm! Es ist die Zeit der Wahrheitsapostel und Sinnstifter, der Produzenten, Klone, der Liebe, des Universellen. Gegen diese Übermacht evoziert Baudrillard das Schicksal, die Leidenschaft, das Flüchtige, den Tod! Doch die Macht der Verführung ist auch und gerade dort, wo die Verführung ausgeschlossen, gebannt, exorziert werden soll. Jean Baudrillard, der große französische Theoretiker spricht hier deutsch. Gelegentlich fällt er für einige, wenige Sätze in seine Muttersprache, um diese dann gleich zu übersetzen: Selten waren Suchbewegungen des Denkens, war Sprachfindung plastischer, präsenter. Und in den Lücken, dem Abgrund zwischen den Sprachen kommt das Unaussprechliche, Namenlose zum Vorschein. So wird die Stimme Baudrillards selber zum Instrument der Verführung: rhapsodisch, beschwörend, lockend. Das uralte Lied. Die Verführung stirbt nie!
Aktualisiert: 2019-01-09
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