Die gefundene Dame

Die gefundene Dame von Bamberger,  Johannes, Stalzer,  Lieselotte
Johannes Bamberger ist nicht nur einer von Österreichs besten Bridgespielern, er ist auch ein hervorragender, pointiert formulierender Geschichtenerzähler. Der Band mit sechs Geschichten, in die immer ein Bridgeproblem verwoben oder sogar Erzählanlass ist, eignet sich nicht nur als gelungenes Geschenk für Anhänger des Spiels. Die Welt, die Atmosphäre und die Charaktere in Bridgeclubs werden nachsichtig und detailreich vorgestellt - eine Lesevergnügen auch ohne Kenntnis der Regeln.
Aktualisiert: 2018-05-17
> findR *

Die Emanzipation des Fleisches und ihre Gegner

Die Emanzipation des Fleisches und ihre Gegner von Bittner,  Michael
Um das Jahr 1800 betritt eine Gruppe junger Autoren das literarische Feld, die später unter dem Namen Frühromantik in die Literaturgeschichte eingehen wird. Durch gezielte Provokationen erringen die Dichter und Kritiker die Aufmerksamkeit des Publikums, machen sich aber auch viele Feinde in den Reihen der Spätaufklärung. Gerade die Ideen zur Aufwertung der Sinnlichkeit und Weiblichkeit, wie sie besonders in Friedrich Schlegels Roman „Lucinde“ zum Ausdruck kommen, sorgen für skandalöses Aufsehen und polemische Debatten. Wenige Jahre später ist vom frühromantischen Aufbruch nur noch wenig geblieben. Im Kampf gegen die Napoleonische Fremdherrschaft propagiert die gereifte romantische Bewegung Patriotismus und eine Rückkehr zum Christentum – erotische Dichtungen stehen nun im Verdacht, französische Unmoral zu verbreiten. Während die Autoren der romantischen Bewegung sich von ihrer eigenen Jugend distanzieren, nimmt der Dichter Heinrich Heine in den zwanziger und dreißiger Jahren die Idee des Sensualismus programmatisch wieder auf. Seinem Vorbild folgt eine Avantgarde um den jungen Schriftsteller Karl Gutzkow, die bald unter dem Namen Junges Deutschland bekannt wird. Gutzkows Roman „Wally, die Zweiflerin“, der aufs Neue die freie Liebe und die Emanzipation der Frau diskutiert, erregt einen Skandal wie einst Schlegels „Lucinde“. Die Jungdeutschen eignen sich frühromantische Ideen dabei nicht nur an, sie instrumentalisieren sie auch im literaturpolitischen Kampf gegen die Spätromantik. Und spätromantische Autoren wie Ludwig Tieck und Clemens Brentano sehen sich gezwungen, auf die Provokation durch die jungen Konkurrenten zu reagieren und sich dabei auch mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Michael Bittners Arbeit ist ein Beitrag zur Literaturgeschichte des Sensualismus wie auch zum komplexen Verhältnis von Romantik und Vormärz. Methodisch kombiniert die Arbeit Ansätze der Literatursoziologie Pierre Bourdieus mit einer zeitgemäßen Ideengeschichte.
Aktualisiert: 2018-05-17
> findR *

Eine Frau nach dem Herzen Gottes

Eine Frau nach dem Herzen Gottes von George,  Elizabeth
Gott hat für jede Frau, Ehefrau und Mutter einen exzellenten Plan, wie sie Ihn mit allen Bereichen ihres Leben verherrlichen und eine „Frau nach dem Herzen Gottes“ werden kann. Elizabeth George vermittelt in liebevollem und verständnisvollen Stil ihre biblischen und praktischen Einsichten, wie eine Frau zur Ehre Gottes leben kann: in ihrer persönlichen Beziehung zum Herrn, im Alltag mit ihrem Ehemann und ihren Kindern, mit ihrer Aufgabe als Hausfrau und mit ihrem Dienst in der Gemeinde. Dieses Buch mit Studienleitfaden eignet sich hervorragend zum Studium allein, in einer Zweierschaft oder auch im Frauenkreis. Elizabeth George ist in den USA eine bekannte Autorin zahlreicher Bücher, seit 35 Jahren mit ihrem Ehemann Jim verheiratet, Mutter von zwei Kindern und Großmutter dreier Enkel. U.a. diente sie über 20 Jahre als Mitarbeiterin im Frauenprogramm der Grace Community Church, Kalifornien, wo auch der bekannte Prediger John MacArthur lehrt.
Aktualisiert: 2018-05-17
> findR *

Private Räume zum Thema Wohnen

Private Räume zum Thema Wohnen
Die vorliegende Publikation fasst die 69 Projekte aus der Steiermark zusammen, die der Jury der GerambRose unter dem Titel „Private Räume zum Thema Wohnen“ vorgelegt wurden. Diese kamen aus so unterschiedlichen Richtungen, Bereichen und Nischen wie dem Tourismus, dem studentischen Wohnen, dem Wohnen für betagte Menschen, es waren Stadthäuser dabei, aber auch Klöster und natürlich Einfamilienhäuser. Die größten Innovationsschritte – etwa den Nutzungsmix zwischen (betreutem) Wohnen und sonstigen Nutzungen – haben uns private Bauherrn gezeigt oder Architekten, die selbst zu Projektentwicklern geworden sind. Für die zweitgrößte Stadt Österreichs, mit einem ausgeprägten Profil, wie Graz es aufzuweisen hat, bzw. für das Land Steiermark, das sich seiner Innovationskraft rühmt, ist der derzeitige Zustand des Geschosswohnbaus eine Schande. Der Ruf nach „leistbarem“ Wohnen ertönt vor Wahlen von allen politischen Seiten. Danach wird es schnell wieder still um das Thema. Denn dass Architektur und insbesondere der Wohnbau ein eminent politisches Feld sind, wird sofort klar wenn man die handelnden Personenkreise, die Werkzeuge, die Förderinstrumentalien, die Vergabemodalitäten und sonstige Randbedingungen des Segments untersucht. Wohnen ist ein Menschenrecht. Dass dieses Bedürfnis adäquat befriedigt werden kann ist völkerrechtlich verpflichtend Aufgabe der öffentlichen Hand. Es muss sich also etwas Grundlegendes in dem Räderwerk zwischen Politik und Wohnungsanbietern ändern. Wir hoffen sehr, dass dieses Buch und der gleichnamige Film zu einer inspirierenden Auseinandersetzung mit dem Thema Wohnen sowie zu vielen anregenden Diskussionen führen werden und immer mündigere Bauherrschaften heranwachsen mögen.
Aktualisiert: 2018-05-17
> findR *
MEHR ANZEIGEN