Geistliche Begleitung – Eine Orientierung für die Praxis

Geistliche Begleitung – Eine Orientierung für die Praxis von Köster,  Peter
Viele Menschen suchen nach den verborgenen Quellen gläubiger Lebensgestaltung, nach einem „Ort“, wo sie Lebensdeutung und Lebenshilfe erfahren und sich ihnen die Chance bietet, im Glauben Mensch zu werden, zu wachsen und zu reifen. Geistliche Begleitung muss im Kontext der gegenwärtigen gesellschaftlichen und kirchlichen Wandlungsprozesse als ein Dienst an den Menschen verstanden werden, die danach suchen, wie Geschehen und Erleben ihrer Alltagswirklichkeit zu gläubiger Erfahrung und Lebensgestaltung werden kann. Dabei sind die komplexen Zusammenhänge von menschlicher Entwicklung und geistlichem Wachstum nicht außer Acht zu lassen. 3. verbesserte Auflage
Aktualisiert: 2018-06-20
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Liederbuch

Liederbuch von Bachmann,  Thomas
Die Sammlung enthält Text, die Bachmann für die Leipziger Gruppe "nurso-chanson", die seit 2008 existiert, geschrieben hat. Bachmann zeigt sich in seinen Texten als aufmerksam und kritischer Beobachter zwischenmenschlicher und gesellschaftlicher Beziehungen. Christel Hartinger schrieb zu diesem Band: "Ein merk-würdiges Buch. Ein Liederbuch ohne Noten. Lied- und Songtexte erhalten die Chance, nur in ihrer Sprachgestaltung zu bestehen, ohne dabei ein Gedicht sein zu müssen. Diese Texte übermitteln uns ohne ihre Melodien - oft sehr leidenschaftlich, manchmal mit hellsichtigem Spott, hin und wieder unterkühlt - eine Nachrichtfülle von Lebenslust und Lebenslast, gemacht für Zustimmung oder Zweifel, für Tröstung, aber auch für Distanz."
Aktualisiert: 2018-06-20
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Streifzüge

Streifzüge von Hoffmann,  Peter, Hoffmann,  Renate
In steter Regelmäßigkeit legt die Autorin Feuilletons und Gedichte vor, denn mit ausdauernder Stetigkeit reist sie umher und schreibt danach nieder, was sie sah und was ihr widerfuhr. Getreu der Fontane-Erkenntnis, dass einer nur sehe, was er auch wisse, fügt sie nach dieser Methode dem Angelesenen eigene Beobachtungen und Reflexionen hinzu. Auf wundersame Weise bereichert sie so sich und den Leser gleichermaßen. Renate Hoffmann reiste quer durch Deutschland und den Kontinent, und wenn man die Orte aneinanderfügt, so bekommt man rasch mit, wo sie in den verflossenen zwei, drei Jahren Urlaub machte. Nebenbei demonstriert sie auf unaufdringliche Weise, dass Urlaub nicht die zwingende Verpflichtung ist, sich auf einer Liege am Pool faul zu räkeln. Es gibt überall genügend zu entdecken. So man es denn möchte und eben auch kann, weil man den Blick und das Gespür dafür besitzt.
Aktualisiert: 2018-06-20
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Nun, ich lebe noch

Nun, ich lebe noch von Brüning,  Elfriede
Die Autorin Elfriede Brüning ist vermutlich weltweit die älteste aktive Schriftstellerin. Sie begann mit dem Schreiben in der späten Weimarer Republik und trat damals dem Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller (BPRS) bei. Ihr General- und Lebensthema - das Schicksal "kleiner Leute" - schlug sie bereits in ihrer ersten Prosaarbeit an, die sie 1933, vor 80 Jahren, fertigstellte. Das Buch durfte bei den Nazis nicht erscheinen und kam erst 1970 in der DDR heraus. Mit den hier vorgelegten Tonbandprotokollen kehrte Brüning zu ihren journalistischen Wurzeln zurück. Diese Interviews wurden 1990 zwar in der DDR noch gedruckt, aber gelangten nicht mehr in den Buchhandel. Die 15.000 Exemplare kamen von der Druckerei gleich in die Papiermühle, weil sich angeblich niemand für dieses Thema interessierte. Elfriede Brüning leitete die Neuauflage dieses Prosabandes mit einem 2013 geschriebenen Vorwort ein, in welchem sich die bekennende Kommunistin mit dem Stalinismus auseinandersetzt. Sie übergab es dem Verlag mit der Bemerkung, dies sei der allerletzte Text, den sie verfasst habe, nun sei es genug. - Das wird man noch sehen.
Aktualisiert: 2018-06-20
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Icke, meine und andere Tatorte

Icke, meine und andere Tatorte von Schwill,  Ernst-Georg
Schwill, der Wasserträger der Tatort-Kommissare aus Berlin, plaudert aus dem Nähkästchen. Kann er locker: Seit 1954 steht er schließlich vor der Kamera. Da war an den ARD-Tatort noch nicht einmal zu denken. Im Lauf seines Schauspielerlebens kamen durchaus etliche Tatorte auf Theaterbühnen, in Filmstudios und vor Fernsehkameras zusammen. Und über einige berichtet er hier. Pointiert, vergnüglich und zur Erbauung seiner Leserinnen und Leser. Und die skurrilen Figuren, mit denen Kollege Boris Aljinovic die Tatort-Drehbücher veredelt, fand er so bemerkenswert, dass er diese zur Illustration seines Buches verwendete. Mit Originalzeichnungen von Boris Aljinovic und einem Vorwort von Gisela "Gise" Steineckert
Aktualisiert: 2018-06-20
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Opa, erzähl mal

Opa, erzähl mal von Wuschech,  Heinz
Der Sportarzt Wuschech ist bekannt wie ein bunter Hund. Zu seinen Freunden zählen Prominente und weniger bekannte Zeitgenossen, und über manchen hat er auch schon geschrieben. So über Alexander Schalck-Golodkowski, der 2012 seinen 80. Geburtstag feierte und dem er ein ganzes Buch widmete. Nun ist Wuschech selbst so alt und meint, es seien noch immer nicht alle Geschichten erzählt und aufgeschrieben. Einige Episoden, die der Nachwelt erhalten bleiben sollten, sind hier wiedergegeben: heitere und nachdenkliche, ernste wie tragische, aber meist erzählt mit jenem typischen Augenzwinkern, das den Autor als Markenzeichen begleitet. Er ist eine geborene Frohnatur, was vielleicht auch erklärt, weshalb er, allen Wirren und Ärgernissen des Lebens zum Trotz, mit Würde und Anstand so alt werden konnte.
Aktualisiert: 2018-06-20
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Unsere Straße

Unsere Straße von Petersen,  Jan
In der Nazizeit wurden viele antifaschistische Bücher geschrieben. Alle entstanden im Exil: bis auf das von Jan Petersen. Stephan Hermlin: 'Jan Petersen hat viele Jahre in einer Arbeiterstraße Charlottenburgs gelebt, in der Wallstraße, die die Nazis Maikowskistraße nannten. Maikowski war einer ihrer berüchtigten Obermörder, den sie selber erschossen, um ihn als Opfer der Roten ausgeben zu können …' Jan Petersen gehörte dem Bund proletarisch-revolutionärer Schriftsteller an. 1933, in der Illegalität, war er deren Kopf, ehe er ins Exil musste. In jener Zeit schrieb er auch das 'einzige antifaschistische Buch, das im Herzen Hitlerdeutschlands' entstand. Es sollte zu einem Weltbestseller werden. Darin berichtete Petersen über den Widerstandskampf der Menschen in einer Straße in Berlin-Charlottenburg, die damals Wallstraße hieß und heute nach Zille benannt ist. Ein Nazi hatte am Abend des 30. Januar 1933 dort einen SA-Führer und den Polizisten Zauritz erschossen. Danach wurden 52 Antifaschisten aus der Straße verurteilt, einer gar zum Tode. Richard Hüttig war der erste Politische, der in Plötzensee gehenkt wurde. Petersen informiert in seiner 'Chronik' die Welt über das 'andere Deutschland', das es auch gab.
Aktualisiert: 2018-06-20
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