Keiner hat auf mich gewartet

Keiner hat auf mich gewartet von Reinboth,  Gudrun
Die elfjährige Nina kehrt nach langem Krankenhausaufenthalt nach Hause zurück, obohl sie noch nicht völlig gesund ist - sie möchte wieder zur Schule gehen. Zu ihrer Enttäuschung muss sie jedoch erleben, dass sich in ihrer Klasse neue Gruppierungen gebildet haben. Auf Nina wartet niemand - nicht einmal ihre ehemaligen Freundinnen. Sie fühlt sich ausgegrenzt und angefeindet. Ihre Eltern und Brüder versuchen ihr beizustehen, aber zuletzt ist sie es selbst, die sich zum Durchhalten entschließen muss. Trotz Enttäuschungen und Schmerzen findet sie dann doch die Kraft, zu lachen und Streiche zu spielen. Denn es ist ihre Kindheit. Sie hat nur diese. Der Roman ist die Fortsetzung von "In meinem Baumhaus wohnen die Raben". Der Reiz dieses Buches besteht darin, daß Lebensweisheiten einfach, verständlich und kindergerecht vermittelt werden. Dabei wird kein Problem verniedlicht, alles bleibt realitätsbezogen,. trotzdem wirkt der Roman spannend und lebendig. Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Sport; Kommission für Kinder- und Jugedliteratur . Die Autorin hat bei dem nicht ganz einfachen Unterfangen, Gefühlswelt und Sprache von Kindern darzustellen, genau den richtigen Ton getroffen. Ihre Nina ist ein Kind von Heute: unsentimental und zu Tode betrübt, egoistisch und verständnisvoll - eben voller Widersprüche. Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien in der GEW; Landesstelle Nordrhein-Westfalen Die typisch menschliche Verhaltensweise, Veränderungen aus Unverständnis mit Ablehnung zu begegnen, statt mit Verständnisbereitschaft, wird am Beispiel Ninas auf vielen Erlebnisebenen dargestellt. Ein wichtiges Buch, das die Gefühle von Kindern ernst nimmt und klar aufzeigt, welche Werte in schwierigen Lebenssituationen wirklich zählen. Jugendmagazin (Hrsg. Arbeitskreis "Das gute Buch") Für die Arbeit an diesem Buch erhielt die Autorin ein Arbeitsstipendium des Förderkreises deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg.
Aktualisiert: 2018-10-09
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Die Menschen lügen

Die Menschen lügen von Agan SVD,  Polykarp Ulin
Eine der ganz großen Bedrohungen für die Welt von heute ist die epidemische Verbreitung von Lügen und Fake News. Diese Bedrohung ist ernst zu nehmen, zumal sich falsche Nachrichten durch Teilen und Retweeten deutlich schneller im Internet verbreiten als wahre Nachrichten. Erschwerend kommt hinzu, dass die größten Fake-Protagonisten Rechtspopulisten und Rechtsextreme sind. Sie versuchen mit verfälschten Informationen die richtigen Menschen (Targeting) zu erreichen, in die richtigen Kanäle (Context) vorzustoßen, die richtige Zeit (Timing) zu finden und einen zielgerichteten Inhalt (Content) darzustellen. Die Beiträge in diesem Sammelband setzen sich mit dem Thema „Wahrheit und Lüge“ auseinander, einem Thema, dem die Akademie Völker und Kulturen in Sankt Augustin eine hohe Bedeutung beimisst. Im einleitenden Artikel zum Rahmenthema spricht Polykarp Ulin Agan SVD von der Zerbrechlichkeit der Wahrheit. Wahrheit ist nicht ohne Grund ein hohes Gut gerade in dieser Zeit voller Fake News. Dennoch ist es beinahe unmöglich, sie in ihrer ganzen Komplexität zu leben geschweige denn zu vermitteln. Stets stößt sie an ihre Grenze bei den Menschen – Menschen, die ihre eigenen Interessen und Vorteile durchsetzen wollen. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die Reichweite und Grenze der Wahrheitspflicht zu zeigen. Eberhard Schockenhoff versucht in seinem Beitrag, die Grenze der allgemeinen Wahrheitspflicht auszuloten und ein theologisches Verständnis für die individuellen Besonderheiten des sittlichen Handelns zu gewinnen. In einem breiteren Kontext, vor allem in dem der Begegnung zwischen den Religionen, bekommt die Wahrheit ein „anderes Gesicht“. Soll jede Religion für sich einen Anspruch auf die absolute Wahrheit erheben oder soll sie, etwa um der Friedensliebe willen, akzeptieren, dass es unterschiedliche Standards von Wahrheit gibt, obwohl diese Standards untereinander inkompatibel sind und nicht gegeneinander aufgerechnet werden können? Reinhold Bernhardt weist einen Weg, um diese Spannung aushalten zu können. Er plädiert dafür, sich der Notwendigkeit einer Differenzierung zwischen Wahrheitsanspruch und Wahrheitsgewissheit in der Diskussion um die Frage nach der Wahrheit in den Religionen gerade im Zeitalter des Pluralismus zu stellen. Die Diskussion um die Wahrheit wird im engeren Blickwinkel auf kasuistische Fälle besonders virulent, verdeutlicht am Beispiel des Umgangs mit den Setzungen des (Straf-)Rechtes. Frank Saliger geht in diesem Zusammenhang der Frage nach, ob im Recht Lügen erlaubt ist oder nicht. Diese Frage ist existenziell bedeutsam zum Beispiel im Hinblick auf die Tatsache, dass ein Strafverteidiger nicht verpflichtet ist, in der Ausübung seines Mandates die vom Strafverfolger ermittelte Wahrheit zum Maßstab seines Handelns zu machen. Auch wenn er sicher ist, dass sein Mandant der Täter ist, darf er einen Freispruch für ihn beantragen. Sowohl im breiteren Kontext als auch in kasuistischen Fällen gilt es, Wahrheit als „Wahrheit“ zu verteidigen. Fidelis Regi Waton SVD präsentiert in seinem Beitrag evidente Vorstellungen der Wahrheit aus der Sicht der Philosophie und beleuchtet sie durch unterschiedliche Theorien. Wahrheit als „Wahrheit“ zu verteidigen ist umso wichtiger in einer Zeit von Fake News, die für Manipulationen und Verschwörungstheorien anfällig ist. Wer sagt in Zeiten von Fake News die Wahrheit und wie kann man wahre Aussagen identifizieren? In diesem Band beleuchten namhafte Experten diese Problematik aus unterschiedlichen Perspektiven: aus der der Wissenschaft, der demokratischen Öffentlichkeit, der Medien und der richterlichen Urteilsfindung sowie aus derjenigen der moralischen Lehren in den Religionen. Polykarp Ulin Agan SVD Direktor Akademie Völker und Kulturen
Aktualisiert: 2018-10-09
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Collegium Sinicum

Collegium Sinicum von Rivinius,  Karl Josef
Während des Ersten Weltkriegs erlitten dieglobalen Missionsaktivitäten eine empfindliche Schwächung. Nach Kriegsende rief Papst Benedikt XV. in der 1919 erschienenen Enzyklika Maximum illud dazu auf, die Evangelisierung wieder beherzt aufzunehmen und zu forcieren. In diesem programmatischen Schreiben verurteilte der Papst die nationalistische Mentalität der Glaubensboten und verlangte die Abkehr vom Imperialismus und hegemonialen Kultur-anspruch. Zugleich reklamierte er die nachhaltige Stärkung und Förderung des einheimischen Klerus in den Missionsländern. Diese Postulate und Maxime wurden zuerst in China mit einer Bevölkerung von damals über vierhundert Millionen Menschen umgesetzt.Seit den zwanziger Jahren beobachtete man im Vatikan nämlich mit zunehmender Sorge die konfliktträchtigen Entwicklungen und gesellschaftlichen Verwerfungen in dem Land. Angesichts massiver xe-nophober und antichristlicher Strömungen und Agitationen rechneten Kenner des Szenarios über kurz oder lang mit dem Verbot der Tätigkeit der ausländischen Missionarinnen und Mis-sionare. In etlichen päpstlichen Verlautbarungen und Weisungen der obersten kirchlichen Missionsbehörde – der Propaganda Fide –sowie durch wegweisende römische Maßnahmen, etwa die am 28. Oktober 1926 durch Papst Pius XI. im Petersdom vorgenommene Konsekra-tion von sechs chinesischen Bischöfen, wurde eine klare Linie vorgegeben mit dem mittelfris-tigen Ziel, die verantwortliche Leitung der Kirche in einheimische Hände zu legen. Dem be-sagten Zweck diente vor allem das 1938 vom Apostolischen Delegaten Mario Zanin in Peking gegründete Collegium Sinicum Ecclesiasticumfür besonders begabte und befähigte chinesische Priester. Durch ihre zeitgemäße, umfassende und profunde wissenschaftliche Ausbildung, die sie vor allem an der von der Steyler Missionsgesellschaft geleiteten Fu-Jen-Universität erhielten, sollten sie auf diesen verantwortlichen Dienst vorbereitet werden. Zeitkontext, Genese, Entwicklung und Ende dieser hoffnungsvollen Bildungsinstitution bilden den Gegenstand vorliegender Studie.
Aktualisiert: 2018-10-09
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In meinem Baumhaus wohnen die Raben

In meinem Baumhaus wohnen die Raben von Reinboth,  Gudrun
Zwanzig Jahre hat der Vater als Ingenieur im Betrieb gearbeitet, nun wird er entlassen. Alle Versuche, eine neue Arbeitstelle zu finden, scheitern. Für die zehnjährige Nina ist das Baumhaus im Garten ein Ort der Geborgenheit – nun muss sie es aufgeben. In Tagebuchform erzählt Nina von ihren Erlebnissen, welche die Veränderungen in ihrem Leben mit sich bringen, als ihr Vater seine Arbeit verliert. Die Empfindlichkeiten und Gereiztheiten nehmen zu, die Eltern beginnen zu resignieren. Aber gerade in Schwierigkeiten wird ihr bald klar, was für sie und ihre Familie wichtig ist. 'Ein wichtiges Buch, das die Gefühle von Kindern ernst nimmt.' Jugendmagazin, hrsg. vom Arbeitskreis 'Das gute Buch' 'Ein wundervoll geschriebenes Buch, das mit Klischees gründlich aufräumt.' Die neue Bücherei, München
Aktualisiert: 2018-10-09
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Im Namen der Mafia

Im Namen der Mafia von Gratzl,  Ludwig
Zwei Morde, wo die sterblichen Überreste in jeweils eine Kühltruhe versteckt und eingemauert wurden, führen die Polizei zu einer Hauptverdächtigen, welche geflüchtet ist. Als sie verhaftet wird, macht sie sich durch ihr Schweigen noch tatverdächtiger, verspricht aber nach der Geburt ihres Kindes alles zu berichten. Bald stellt sich heraus, dass auch die Mafia im Spiel ist und die Landesnervenklinik Gugging bietet der Verdächtigen ein Zuhause. Im Laufe der Zeit decken die Polizisten in zwei Lokalen Drogenhandel und Geldwäsche auf, sowie zwei weitere Morde. Ein alter Mafioso vertraut sich der Polizei an, aus Angst um sein Leben.
Aktualisiert: 2018-10-09
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Klinische Bedeutung von Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung im Sechs-Minuten-Gehtest bei operabler chronisch thromboembolischer pulmonaler Hypertonie

Klinische Bedeutung von Herzfrequenz und Sauerstoffsättigung im Sechs-Minuten-Gehtest bei operabler chronisch thromboembolischer pulmonaler Hypertonie von Stille,  Philipp
6.1 Hintergrund Eine chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie (CTEPH) entsteht zumeist auf Grundlage einzelner oder rezidivierender Lungenembolien. Durch intraluminales Narbengewebe erhöht sich der Widerstand im pulmonal-arteriellen Gefäßsystem. Unbehandelt geht dies mit einer chronischen Rechtsherzbelastung einher und führt langfristig zu einer Rechtsherzinsuffizienz mit reduzierter Lebenserwartung. Die pulmonale Endarteriektomie (PEA) stellt eine potentiell kurative Therapie der operablen Form der CTEPH dar. Neben weiteren Untersuchungen gehört der 6MWT zur prä- und postoperativen Diagnostik, welcher derzeit vorrangig der Bestimmung der Gehstrecke nach sechs Minuten (6MWD) dient. Die 6MWD ermöglicht eine Einschätzung der funktionellen Leistungsfähigkeit, des Schweregrads der CTEPH sowie der Prognose des Langzeitergebnisses nach der PEA. Zusätzlich können im 6MWT pulsoxymetrisch die Herzfrequenz (HR) sowie die periphere Sauerstoffsättigung (SpO2) bestimmt werden. Die klinische Bedeutung dieser Parameter und einer belastungsabhängigen Hypoxämie (EID) sowie des prädiktiven Werts für das Outcome nach der PEA ist im Vergleich zur 6MWD bislang deutlich weniger untersucht. 6.2 Methoden Das Studiendesign sah ein prospektives Screening aller Patienten vor, die innerhalb des Zeitraums vom 1. März 2013 bis 21. März 2014 zur Durchführung einer PEA in der Abteilung für Thoraxchirurgie der Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim vorstellig wurden. Der 6MWT, ein Rechtsherzkatheter, eine Spiroergometrie, eine Echokardiographie und eine Lungenfunktionsuntersuchung wurden vor und ein Jahr nach der PEA durchgeführt. Die Hauptkriterien der Studie waren die Untersuchung der SpO2 und der HR während des 6MWT als Parameter zur Schweregradabschätzung sowie als Surrogatparameter des Operationsoutcomes ein Jahr nach der PEA. Messparameter des 6MWT waren neben der 6MWD die SpO2, die HR sowie der Borg-Dyspnoe-Score. Die chronotrope Reaktion (∆HR) errechnete sich aus der Differenz von HRmax und HRRuhe und die HRR mit der Formel (HRmax - HRRuhe) / (220 - Alter - HRRuhe) * 100. Die Veränderung der SpO2 (∆SpO2) errechnete sich aus der Differenz von SpO2 max und SpO2 Ruhe. Die EID wurde definiert als Abfall der SpO2 ≤ 88 % während des 6MWT. 6.3 Ergebnisse Die 37 eingeschlossenen Patienten wiesen vor der PEA einen mPAP von 43,2 ± 8,7 mmHg, einen pulmonalen Gefäßwiderstand (PVR) von 605,5 ± 228,7 dyn*sek*cm-5, einen Herzindex (CI) von 2,4 ± 0,5 l/min/m2, eine 6MWD von 404,7 ±148,4 m sowie eine maximale Sauerstoffaufnahme von 12,3 ± 3,4 ml/min/kg auf. Die PEA führte zu signifikanten Verbesserungen der pulmonalen Hämodynamik. Der mPAP sank auf 28,9 ± 10,1 mmHg, der PVR auf 328,1 ± 241,4 dyn*sek*cm-5 und der CI auf 2,7 ± 1,3 l/min/m2. Eine signifikante Assoziation konnte zwischen ∆HR und dem PVR ein Jahr nach der PEA festgestellt werden (r = 0,43, p = 0,01). In der multivarianten Analyse ergab sich ein Zusammenhang der HRR während des 6MWT mit der residualen CTEPH ein Jahr nach der PEA mit einer Hazard-Ratio von 1,06 (95 % Konfidenzintervall 1,02 - 1,1, p = 0,01). Eine EID trat zwar bei fast 33 % des Patientenkollektivs auf, jedoch konnten keine signifikanten Assoziationen zum Outcome der PEA festgestellt werden. 6.4 Schlussfolgerung Die vorliegende prospektive Studie konnte erstmalig eine klinische Relevanz zusätzlicher Parameter im 6MWT neben der 6MWD bei operabler CTEPH demonstrieren. Anhand der ausgewerteten Daten konnte gezeigt werden, dass eine EID während des 6MWT häufig bei Patienten mit operabler CTEPH auftritt, jedoch nicht mit dem pulmonalen hämodynamischen Outcome ein Jahr nach der PEA assoziiert ist. Andererseits konnte ein Zusammenhang des präoperativen Basisparameters ∆HR während des 6MWT mit dem hämodynamischen Outcome ein Jahr nach der PEA festgestellt werden. Darüber hinaus deuten die Ergebnisse an, dass die HRR während des präoperativen 6MWT von klinischer Signifikanz ist. Soweit bekannt, war diese die erste Studie, die diese spezifischen Parameter während des 6MWT bei einem hochselektierten Kollektiv mit operabler CTEPH untersucht hat und einen prognostischen Wert für das postoperative Outcome darstellen konnte.
Aktualisiert: 2018-10-09
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Drachensommer

Drachensommer von Reinboth,  Gudrun
Im Siebenquellental, hoch in den Bergen, nahe dem Dörfchen Siebentrost, hat eine kleine, freundliche Saurierart überlebt. Jeden Frühling werden dort neue 'Drachen'-Kinder geboren, die unbefangen bis ins Dorf kommen und dort, zur Freude der Kinder allerhand Unfug anstellen. Die Erwachsenen freuen sich zwar weniger, aber als im Siebenquellental ein Freizeitpark gebaut werden soll, möchten sie doch nicht, dass die Drachen dadurch zugrunde gehen. Sehr schnell begreifen die Kinder, dass die kleinen Drachen nur überleben können, wenn sie für die übrige Welt ein Geheimnis bleiben. Viele kleine und große Tricks sind nötig, um das Drachental unter Naturschutz zu stellen. Besonders Mia und Annika, in deren Familie ein verwaistes Drachenkind Zuflucht gefunden hat, bemühen sich mit Hilfe ihrer Eltern und Freunde um den Schutz der Drachen. Rezensionen: 'Naturschutz, Liebe zu Tieren und Pflanzen, Umweltbewusstsein - diese Themen verpackt die Autorin ausgesprochen gekonnt und erfolgreich in eine liebevoll und spannend erzählte Geschichte von kleinen Drachen. (.) Besonders gefällt, dass die Autorin es versteht, die kleinen Drachen freundlich und liebenswert zu gestalten, ohne sie zu vermenschlichen. Mit jedem Gedanken vermittelt sie dem Leser die Einsicht von der Notwendigkeit eines artgerechten Lebens. Dass sie dies gerade am Beispiel eines Fantasietieres, des kleinen Dinos, verdeutlicht, spricht mit Sicherheit die kindlichen Leser besonders an. So stellt das Buch geradezu die Idealform von erzählender Literatur und Sachbuch dar. Gut gemacht!' Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur & Medien (Rheinland-Pfalz)
Aktualisiert: 2018-10-09
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Kopfjäger

Kopfjäger von Timm,  Uwe
'Um es gleich zu sagen: Ich werde gesucht.' Peter Walter, des millionenschweren Betrugs mit Warentermingeschäften angeklagt, hat sich mit Frau und Tochter an die spanische Costa del Sol abgesetzt. Hier hat er Zeit, seinen Hobbys zu frönen und sein Leben Revue passieren zu lassen. Vom Fassadenputzer zum Broker und Geschäftsführer einer eigenen Anlagefirma hat es der Sohn einer Hamburger Friseuse und vieler Väter gebracht. Abonnentenwerber und Drücker war er, bevor er einem Headhunter in die Finger geriet und sein nobles Büro mit Alsterblick bezog. Sein rasanter Aufstieg wird zum Zustandsbericht aus dem 'Inneren des Landes' Ende der 80er Jahre: Alles scheint möglich.
Aktualisiert: 2018-10-09
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