Der unsichtbare Mensch

Der unsichtbare Mensch von Brodnig,  Ingrid
Von hasserfüllten Postings über Facebook bis hin zur Enthüllungsplattform Wikileaks: Die Anonymität ist zu einem zentralen Thema des 21. Jahrhunderts geworden. Wann ist die Geheimhaltung der eigenen Identität berechtigt und notwendig? Und wann wird sie als schützender Mantel missbraucht? Seit jeher, in absoluten Systemen oder Krisenzeiten, kann Anonymität lebensnotwendig sein. Derzeit stellt uns der Balanceakt zwischen dem schützenswerten Recht auf Privatsphäre und dem Bedürfnis nach einem respektvollen Zusammenleben vor neue Herausforderungen. Gerade im Netz zeigt sich die Schattenseite der Namenlosigkeit, in Onlineforen wütet die anonyme Masse. Denn die scheinbare Unsichtbarkeit im Netz enthemmt virtuelle Diskussionen maßgeblich. Ingrid Brodnig, netzpolitische Redakteurin in Wien, hat die Geschichte der Anonymität aufgearbeitet und erklärt, wie das Internet die Debatte nun zusätzlich anheizt. Sie liefert keine einfachen Antworten, sondern brauchbare Vorschläge, wie man sowohl Cyberaktivisten schützen als auch moderne Heckenschützen entwaffnen kann. Mit einem Vorwort von Viktor Mayer-Schönberger, Oxford Internet Institut.
Aktualisiert: 2019-01-07
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Totenkult und Geschichtsschreibung

Totenkult und Geschichtsschreibung von Dörk,  Uwe W.
Totenkult und Geschichtsschreibung werden heute keineswegs zufällig auseinandergehalten. Historiographie ist kritisch, Totenkult der Ehre verpflichtet. Diese Trennung hat aber ihre eigene Geschichte. Von der Antike bis in die Aufklärung hinein diente die Geschichtsschreibung der Sicherung des ›Nachlebens‹ und war Teil totenkultischer Praktiken. Seit dem Spätmittelalter entfaltete sie jedoch eine eigentümliche emanzipatorische Kraft: Verhalf sie zunächst den Laien, sich vom klerikalisierten Totenkult zu lösen, wurde sie seit der Aufklärung zu einem Instrument der Emanzipation von Tradition schlechthin. Mochten Taten früher aus der Vergegenwärtigung großer Toter motiviert sein, so weigert sich gerade das Jahrhundert des Historismus, seinen Geist dem Totenhaus der Geschichte zu überlassen (Hegel). Historische Kritik war zu einer Waffe in der Hand der Lebenden geworden, um die Toten zu richten, Bestehendes zu vernichten und eine neue Welt zu errichten (Marx, Nietzsche). Insofern hatte die Geschichtsschreibung - obgleich sie schon am Ende des 19. Jahrhunderts antiquiert erschien - an der Entstehung dessen, was sie in Abgrenzung zur Tradition als Moderne bezeichnet hatte, einen konstitutiven Beitrag geleistet, der weit über begriffliche und ästhetische Dimensionen hinausgeht.
Aktualisiert: 2019-01-07
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Theta-Balance

Theta-Balance von Lemmrich,  Christine, Rohr,  Wulfing von
"Theta-Balance" von Christine Lemmrich ist ein speziell aufbereitetes eBook mit multimedialen Elementen: Es wurden die Übungen zum Anhören integriert! Theta-Heilung ist eine neu entwickelte, tiefgreifende, effektive und schnell wirksame mentale Methode, die Ursachen von psychischen Problemen und Störungen erfassen und auflösen kann. Man kann sie auch als eine Form geistiger Heilung bezeichnen. Theta-Balance ist Ganzheitsarbeit, also die Verbindung von Theta-Behandlung, psychotherapeutischen Methoden und klassischer Aufstellungsarbeit. Damit stellt sie eine faszinierende neue Vorgehensweise dar. Die Autorin verwendet diesen von ihr weiterentwickelten Ansatz, um die Ursachen psychosomatischer Symptome von Erkrankungen zu erkennen und zu heilen. Theta-Balance bietet ideale Möglichkeiten zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte, und kann außerdem zu einem ganz neuen, befreiten Lebensgefühl führen. Ein Ansatz, der in seiner Wirksamkeit weit über die ursprüngliche Theta-Methode hinausgeht.
Aktualisiert: 2019-01-07
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Carthago. Band 4

Carthago. Band 4 von Bec,  Christophe, Jovanovic,  Milan
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts löst die Verknappung der Öl- und Erdgasressourcen eine weltweite Krise aus, die einen Wettlauf zur Entdeckung der letzten Vorkommen in Gang setzt. Die Menschen beginnen, die letzten unbekannten Gebiete des Planeten zu erforschen, die Meerestiefen. Bei der Bohrung in einer Unterwasserhöhle werden die Taucher von einem lebenden Fossil angegriffen, einem Megalodon, dem prähistorischen Vorfahren des weißen Hais - das größte Meeresraubtier, das jemals auf Erden lebte! Und dies ist nicht die letzte ausgestorbene Spezies, die die Ozeanographin Kim Melville entdeckt... Eine wissenschaftliche Sensation. Und eine Entdeckung, die das ökologische Gleichgewicht des Planeten und das Überleben der Menschheit in Frage stellen könnte.
Aktualisiert: 2019-01-07
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Logische Untersuchungen

Logische Untersuchungen von Husserl,  Edmund, Ströker,  Elisabeth
Husserl war ursprünglich davon ausgegangen, dass die Logik die Aufklärung ihrer eigenen Grundlagen aus der Psychologie zu erwarten habe. Fragen und Zweifel, wie sich die unbestreitbare Objektivität und strenge Allgemeingültigkeit logischer Wahrheiten denn psychologisch begreifen lasse, führten ihn jedoch aus dem Bannkreis solcher Begründungsversuche heraus: Mit seinen "Prolegomena zur reinen Logik", dem ersten Teilband der "Logischen Untersuchungen", legte Husserl 1900 eine kritische Abrechnung mit dem logischen Psychologismus vor, deren Ergebnisse bis heute unbestritten sind. In den sechs Detailstudien des zweiten Teilbandes (1901) findet das in den "Prolegomena" grob umrissene Programm der "Logischen Untersuchungen" eine erste positive Bearbeitung. Sie bieten zugleich die Grundlinien der phänomenologischen Methode Husserls, die auf immer mit seinem Namen verbunden bleiben wird. Insbesondere die V. Untersuchung "Über intentionale Empfindungen und ihre Inhalte" ist für Husserls spätere Phänomenologie und die phänomenologische Philosophie von grundlegender Bedeutung. Husserl selbst hat jedoch die VI. Untersuchung über "Elemente einer phänomenologischen Aufklärung der Erkenntnis" als die in phänomenologischer Hinsicht wichtigste angesehen. Die Ausgabe folgt dem Text der kritischen Edition in den Husserliana mit den Nachweisen der Abweichungen zwischen der 1. und der 2. Auflage. Die Einführung und die umfassenden Register erleichtern die Erschließung des Werks.
Aktualisiert: 2019-01-07
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Die Zehn Gebote

Die Zehn Gebote von Beckstein,  Günther
Günther Beckstein beschreibt, welche Bedeutung die Zehn Gebote für seinen politischen Alltag haben. Denn: "Wenn Gott der Schöpfer ist, dann steht es ihm ganz einfach zu, mir als seinem Geschöpf zu sagen, was richtig und was falsch ist." Das Wissen um die Verantwortung vor Gott hat Beckstein auch in der politischen Öffentlichkeit immer wieder herausgestellt, genauso seine Prägung durch den Christlichen Verein junger Menschen (CVJM). Stand: 1. Auflage 2011
Aktualisiert: 2019-01-08
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