Auswirkungen von Solvency II und IFRS 4, Phase II (Insurance Contracts) auf das Geschäftsmodell der Lebensrückversicherung

Auswirkungen von Solvency II und IFRS 4, Phase II (Insurance Contracts) auf das Geschäftsmodell der Lebensrückversicherung von Jehnichen,  Tim, Wagner,  Fred
Rund zwei Jahrzehnte nach der Deregulierung des Versicherungsmarktes steht die Versicherungsindustrie vor der Modernisierung der Aufsichts- und Bilanzierungsregelungen und damit vor neuen Herausforderungen. Die Einführung von Solvency II soll die Versicherungsaufsicht entsprechend den gestiegenen Anforderungen des freien Marktes an den Kundenschutz unterstützen. Daher werden die Eigenkapitalanforderungen zukünftig an der Risikolage des Versicherungsunternehmens ausgerichtet. Gleichzeitig fordern Investoren größere Transparenz über die tatsächliche ökonomische Situation von Versicherungsunternehmen. Im Endeffekt geht es beiden Ansätzen um die Stärkung des Risikomanagements mit den Zielen des dauerhaften Schutzes der Kundeninteressen beziehungsweise nachhaltiger Wertsteigung. Demzufolge sind sowohl Solvency II als auch IFRS 4, Phase II prinzipienbasiert und bedürfen intensiver Auseinandersetzungen mit dem eigenen Unternehmen (und dessen Risikosituation) bei der Implementierung. Die vorliegende Arbeit analysiert potenzielle Auswirkungen der genannten regulatorischen Änderungen auf das Geschäftsmodell der Lebensrückversicherer. Anhand von Wertschöpfungsketten wird die Zusammenarbeit von Lebenserst- und rückversicherung im heutigen Umfeld und unter Solvency II sowie IFRS 4, Phase II untersucht. Der Autor gibt dabei eine kurze Einführung in die Funktionsweise und Instrumente der Lebensrückversicherung und stellt jeweils die Prinzipien und Komponenten von Solvency II und IFRS 4, Phase II vor. Anhand von Beispielen wird vereinfacht die Wirkung der Rückversicherung unter den jeweiligen Bewertungsansätzen demonstriert. In Zukunft werden sowohl Solvency II als auch IFRS 4, Phase II höchstwahrscheinlich zum Standardrepertoire eines jeden Versicherungsmanagers gehören und Entscheidungsprozesse tiefgreifend beeinflussen. Die Bewertung der Rückversicherung und der erweiterten Leistungen sind dabei wichtige Aspekte. Die Arbeit wendet sich an Entscheidungsträger und Mitarbeiter aus den Bereichen der Unternehmenssteuerung und des Risikomanagements. Ferner ist das Buch dem an der Lebensrückversicherung und deren Leistungen interessierten Leserkreis aus Theorie und Praxis zu empfehlen.
Aktualisiert: 2018-10-18
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Karlsruher Forum 2015: Europäisierung des Haftungsrechts und des Versicherungsvertragsrechts

Karlsruher Forum 2015: Europäisierung des Haftungsrechts und des Versicherungsvertragsrechts von Basedow,  Jürgen, Lorenz,  Egon, Schulte-Nölke,  Hans
Der Band dokumentiert das 57. Karlsruher Forum, das im Februar 2015 in Karlsruhe abgehalten worden ist. Es liefert einen auf das außervertragliche Haftungsrecht und auf das Versicherungsvertragsrecht begrenzten Beitrag zu dem großen Thema der Europäisierung und damit der Harmonisierung des materiellen Rechts der Unionsstaaten. Den ersten der drei Teile des Bandes bildet der Vortrag über die Europäisierung des Haftungsrechts von Hans Schulte-Nölke, OsnabrückAls zweiter Teil folgt der Vortrag von Jürgen Basedow, Hamburg, mit dem Titel „Die Europäisierung des Versicherungsvertragsrechts in der Warteschleife“. Der (abschließende) dritte Teil des Bandes bringt die ausführliche, 70 Seiten umfassende Dokumentation der Diskussion, die hauptsächlich auf die beiden Vorträge bezogen ist.
Aktualisiert: 2018-10-18
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Einfluss von Maklern und Wettbewerb auf Industrieversicherungsmärkten

Einfluss von Maklern und Wettbewerb auf Industrieversicherungsmärkten von Focht,  Uwe, Karten,  Walter, Nell,  Martin
Die Geschäftspraktiken auf Industrieversicherungsmärkten standen in den letzten Jahren wiederholt im Rampenlicht. Am bekanntesten sind die Vorfälle, die mit dem Namen des New Yorker Generalstaatsanwalts Eliot Spitzer verbunden sind, der ein Verfahren wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens gegen mehrere amerikanische Industrieversicherer und Makler einleitete. Aber auch in Deutschland ermittelte das Bundeskartellamt wiederholt gegen Industrieversicherer aufgrund des Verdachts illegaler Preisabsprachen. Diese Befunde sowie die Sektorenuntersuchung der EU-Kommission im Bereich der Industrieversicherung und die Einführung obligatorischer Beratungshonorare zur Vergütung von Versicherungsmaklern in einigen europäischen Ländern verlangen nach einer präzisen theoretischen Analyse der Kartellanfälligkeit von Industrieversicherungsmärkten sowie des Einflusses von Versicherungsmaklern auf den Wettbewerb auf diesen Märkten. In der vorliegenden Arbeit werden daher der Wettbewerb sowie die Bedeutung von Finanzintermediären auf Industrieversicherungsmärkten auf Basis industrieökonomischer Ansätze untersucht. Die zentralen Untersuchungsgegenstände sind dabei der Einfluss von Versicherungsmaklern auf die wettbewerblichen Strukturen von Industrieversicherungsmärkten sowie die Auswirkungen unterschiedlicher Vergütungssysteme. Zudem wird der Frage nachgegangen, inwiefern strategisches Verhalten der Makler zu einer Fehlberatung der Kunden führen kann. Des Weiteren wird analysiert, welche Implikation die Umstellung von einem Courtagesystem auf ein Beratungshonorar für die Nachfrage nach Vermittlungs- und Versicherungsleistungen hat.
Aktualisiert: 2018-10-18
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Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Juli 2005 (1BvR 80/95)

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Juli 2005 (1BvR 80/95) von Albrecht,  Peter, Bartels,  Hans J, Heiss,  Helmut, Scharr,  Michael
„Für die kapitalbildende Lebensversicherung mit Überschussbeteiligung hat der Gesetzgeber bei der Ermittlung des Schlussüberschusses eine angemessene Berücksichtigung der durch die Prämienzahlungen geschaffenen Vermögenswerte vorgesehen“ (VersR 2005, 1127) Die drei Referate im Rahmen der 30. Mannheimer Versicherungswissenschaftlichen Jahrestagung befassen sich mit der Substanz und den möglichen Konsequenzen des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Juli 2005 im Verfahren 1 BvR 80/95. Neben einer eingehenden Würdigung des Urteils aus rechtswissenschaftlicher Sicht wird aus mathematisch-ökonomischer Sicht der Nutzen von Garantien in Altersversorgungsverträgen sowie der Nutzen von Finanzreserven bei der Erzeugung solcher Garantien beleuchtet. Schließlich erfolgt eine detaillierte Darstellung der Vorschläge des GDV zur Umsetzung des Urteils des Bundesverfassungsgerichts.
Aktualisiert: 2018-10-18
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Ärzte zwischen Heilauftrag und Kostendruck

Ärzte zwischen Heilauftrag und Kostendruck von Rabe,  Annette
Die Finanzierbarkeit des deutschen Gesundheitssystems wird seit vielen Jahren kontrovers diskutiert. Die Ausgaben für das Gesundheitswesen haben in den vergangenen Jahren beträchtlich zugenommen. Während auf der einen Seite die Ausgaben sowohl der privaten als auch der gesetzlichen Krankenversicherung anstiegen, mussten die Krankenkassen auf der anderen Seite – insbesondere aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit – massive Einnahmeausfälle hinnehmen. Vor diesem Hintergrund sah sich der Gesetzgeber mehr und mehr dazu gezwungen, durch verschiedene Maßnahmen die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung zu begrenzen. Es besteht die Gefahr, dass diese Maßnahmen vielfach Anlass geben können, indizierte ärztliche Behandlungen aus wirtschaftlichen Gründen zu unterlassen. Wen trifft in diesem Fall die Haftung, wenn der Patient infolgedessen schwerwiegende gesundheitliche Schäden erleidet, die ihn beeinträchtigen oder sogar zu seinem Tode führen? Im vorliegenden Buch werden die sich hieraus ergebenden Haftungsfragen untersucht und Überlegungen zum Fortentwicklungsbedarf des Arzthaftungsrechtes angestellt.
Aktualisiert: 2018-10-18
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Standpunkte – Beiträge renommierter Persönlichkeiten der Versicherungswirtschaft in Leipziger Seminaren

Standpunkte – Beiträge renommierter Persönlichkeiten der Versicherungswirtschaft in Leipziger Seminaren von Wagner,  Fred
Dieser Band setzt die Reihe über Beiträge von renommierten Praktikern im Hauptseminar des Instituts für Versicherungslehre der Universität Leipzig fort. Diese Aufsätze umfassen die Themen und Inhalte, die die Autoren den Studierenden präsentiert haben und die anschließend diskutiert wurden. Die Reihenfolge entspricht der Chronologie der Vorträge in Leipzig. Überblick: Robert Buchberger, Geschäftsführer der ROLAND Assistance GmbH: Assistance in Deutschland – Entwicklungen und Potenziale Marcus Haep, Leiter aktuarielles Finanzcontrolling, Zurich Gruppe Deutschland, Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG: Methoden zur Bewertung von Lebensversicherungsbeständen Dr. Gertrud Demmler, Mitglied des Vorstands der Siemens Betriebskrankenkasse: Kooperationen von privaten Krankenversicherern und Betriebskrankenkassen – Potenziale und Herausforderungen aus Sicht der Siemens Betriebskrankenkasse Wolfgang Faden, CEO Germany, Allianz Global Corporate and Specialty AG: Risk Engineering im Spannungsfeld zwischen den Angeboten des Industrieversicherers und den Erwartungen der Industriekunden Dr. Joerg Schwarze, CRO und Mitglied des Vorstands des ARAG-Konzerns: Risikomanagement bei Banken und Versicherungsunternehmen – Ein Vergleich Dr. Thomas Varain, Partner und Swiss Insurance Sector Head der KPMG AG: Kapitalanlagebewertung in Zeiten der Krise Peter Heesen, Bundesvorsitzender des dbb Beamtenbund und Tarifunion: Die Zukunft der Beamtenversorgung – Der Weg vom sogenannten Ärgernis zu einer Erfolgsstory Dr. Klaus Friedrich, Leiter Vertriebsinnendienst der Skandia Lebensversicherung AG: Die Zukunft der Vergütungssysteme im Versicherungsvertrieb – unter besonderer Berücksichtigung der Honorarberatung Dr. Wilm Langenbach, Director der McKinsey & Company, Inc.: Die Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft Dr. Klaus Endres, Executive Vice President sowie Head of Business Development and Ac-quisitions bei AXA Liabilities Managers, Paris: Run-off Management in der Assekuranz – Geschäftsmodell und Erfolgspotenziale Dr. Stefan Ziegler, Mitglied des Vorstands der Diakonie Michaelshoven e.V.: Ethik in der Assekuranz Dr. Stefan Nellshen, Vorstand der Bayer Pensionskasse VVaG: Risiken und Risikomanagement bei Einrichtungen der betrieblichen Altersversorgung (EbAV), insbesondere Pensionskassen
Aktualisiert: 2018-10-18
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Deutscher SCOR-Preis für Aktuarwissenschaften 2013

Deutscher SCOR-Preis für Aktuarwissenschaften 2013 von Zietsch,  Dietmar
Den SCOR-Preis für Aktuarwissenschaften verleiht die SCOR Gruppe in Zusammenarbeit mit der Universität Ulm seit 1998 jährlich an junge Wissenschaftler, die sich im Rahmen ihrer Studien mit praktischen versicherungsmathematischen Aufgabenstellungen beschäftigt haben. Im Ausschreibungsjahr 2013 sind Themen zu vielfältigen Gebieten der Versicherungswirtschaft bearbeitet worden. Das Spektrum reicht von hochaktuellen Fragestellungen der Lebensversicherung über die der Sach- und Krankenversicherung bis hin zu den allgemeinen finanzwirtschaftlichen Bereichen. Der Band enthält die Kurzzusammenfassungen von zehn ausgewählten Arbeiten aus der Gesamtheit der Einreichungen. Besonders hervorzuheben sind in diesem Band die prämierten Arbeiten · Tobias Burkhart: Analyse der Ausgleichseffekte in der Deutschen Lebensversicherung - (1. Preis) · Annika Gauß: Wind Speed Simulation and Insurance Products for Wind Farm Investors (Simulation von Windgeschwindigkeiten und deren Absicherung für Windpark-Investoren) - (2. Preis) · Franz Ramsauer: Pricing of Variable Annuities - Incorporation of Policyholder Behaviour (Preisfindung von Fondsgebundenen Lebensversicherungen unter Berücksichtigung des Kundenverhaltens) - (3. Preis) Die übersichtlich gehaltenen Kurzbeiträge erlauben einen guten Überblick über die aktuellen Themengebiete der Versicherungsmathematik und vermitteln vielfältige Anregungen für Studium und Praxis.
Aktualisiert: 2018-10-18
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Smarte und Dezentrale Solare Fernwärme.

Smarte und Dezentrale Solare Fernwärme. von Elci,  Mehmet
In dieser Arbeit wird ein dezentrales solares Fernwärmesystem mit gebäudeintegrierten Kollektoren untersucht und bewertet. Die Bewertung findet hinsichtlich der Wärmeverteilverluste im Wärmenetz, der Stromnetz-Interaktion und der Wirtschaftlichkeit statt. Um die Signifikanz der Ergebnisse evaluieren zu können, wird ein Referenzsystem mit untersucht. Das Referenzsystem ist ein Standard Fernwärmesystem, in welchem eine Heizzentrale die einzige Wärmequelle ist.
Aktualisiert: 2018-10-18
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Die Folgen der Finanzkrise für Regulierung und Eigenkapital – Evolution oder Revolution in der Versicherungsbranche?

Die Folgen der Finanzkrise für Regulierung und Eigenkapital – Evolution oder Revolution in der Versicherungsbranche? von Körber,  Torsten, Rudschuck,  Norman, Schulenburg,  J Matthias von der, Schwarzbach,  Christoph, Weber,  Stefan
Im Gegensatz zum Bankensektor sind die direkten Folgen der Finanzkrise für die Versicherungswirtschaft relativ gering. Die indirekten Folgen der Wirtschaftskrise hingegen machen den Versicherern mehr zu schaffen. Eine anhaltende Niedrigzinsphase und die Probleme einzelner Staaten bereiten vor allem in der Lebens- und Rentenversicherung Probleme. Hinzu kommt die Umsetzung der europäischen Aufsichtsreform Solvency II ab 2013, die voraussichtlich auch für die Versicherer eine erhöhte Eigenkapitalunterlegung der eingegangenen Risiken fordern wird. In vier Kapitel werden die Beiträge der gleichnamigen Tagung, die am 03. November 2010 in Hannover stattfand, dokumentiert: 1. Eigenkapitalanforderungen unter Solvency II: Auswirkungen auf Versicherungs-Altbestände und deren n Abwicklung 2. Black-Scholes, marktkonsistente Bewertung und Risikomaße 3. Die Griechenlandkrise – Credit Risk jetzt auch am europäischen Staatsanleihenmarkt? 4. Versicherungsaufsicht und Eigenkapital-Anforderungen – Was lernen wir für die nächste Krise? Der Tagungsband ist von besonderem Interesse für Mitarbeiter in Unternehmen, die sich an verantwortlicher Stelle mit Fragen des Risikomanagements und der Kapitalanlagen beschäftigen.
Aktualisiert: 2018-10-18
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