Der Abschluss des Versicherungsvertrages

Der Abschluss des Versicherungsvertrages von Kins,  Christoph, Laux,  Christian, Wandt,  Manfred
§ 5a VVG a.F. ist entfallen, das Policenmodell gehört der Vergangenheit an – der Vertragsschluss im Versicherungsrecht wirft jedoch nach wie vor zahlreiche Probleme auf. Der Autor untersucht die einzelnen Abschlussmodelle auf ihre rechtliche Zulässigkeit hin und betrachtet das Verhältnis zwischen Modell und vorvertraglicher Informationspflicht. So wird der umstrittene Rechtzeitigkeitsbegriff definiert – ein Abschlussmodell verworfen. Auch wird u. a. das Verhältnis von § 7 Abs. 1 VVG zur Billigungsklausel, zur vorvertraglichen Anzeigepflicht und zum Widerrufsrecht erörtert. Die Arbeit wendet sich außerdem modellabhängigen Rechtsfragen zu: - Kann der Vertrag durch das Schweigen des Versicherungsnehmers zustande kommen? - Welche Anforderungen stellt die Verzichtslösung an den Versicherer? - Und wie werden die AVB beim Abschluss am Telefon einbezogen?
Aktualisiert: 2018-10-18
> findR *

Implizite Finanzoptionen

Implizite Finanzoptionen von Herr,  Hans-Otto
Die Bewertung impliziter Optionen in Lebensversicherungsverträgen ist nicht nur im Hinblick auf IAS und Solvency II von erheblicher Bedeutung. Auch der derzeit anhaltend schwache Kapitalmarkt mit niedrigen Zinsen bei gleichzeitig hohen Aktienvolatilitäten macht die Notwendigkeit der Verbindung der modernen Finanztheorie mit den klassischen aktuariellen Methoden offensichtlich. Die Autoren analysieren gängige Finanzoptionen in Lebensversicherungsverträgen und stellt finanzmathematische Bewertungsverfahren vor - mit dem Ziel, dem Aktuar und Produktentwickler neue Ansätze zur Abschätzung der wirtschaftlichen Risiken auf einzelvertraglicher Ebene an die Hand zu geben. Dabei stehen leicht zu implementierende Ansätze, die meist auf Binomialbaum-Methoden basieren, im Vordergrund. Diese erfordern keine komplizierte und aufwändige Unternehmens- oder Portfoliomodellierung. Die dargestellten Methoden basieren auf arbitragefreien Zinsmodellen und sind auf weitere Optionsrisiken übertragbar. In der Praxis können so Kapitalmarktrisiken auf Produktebene relativ leicht und elegant erkannt und durch geeignete Maßnahmen reduziert werden. Dieses Buch ist ein "Muss" für den modernen Aktuar.
Aktualisiert: 2018-10-18
> findR *

Zwangsvollstreckung in Altersvorsorgeansprüche

Zwangsvollstreckung in Altersvorsorgeansprüche von Rupprecht,  Stephanie
Ansprüche aus privaten Altersvorsorgesystemen wie insbesondere der Lebensversicherung sind traditionell begehrte Befriedigungsobjekte der Gläubiger in der Zwangsvollstreckung - sowohl in der Einzelvollstreckung als auch in Unternehmens- und Verbraucherinsolvenzen. Hintergrund ist, dass Gläubiger traditionell größere Zugriffsmöglichkeiten auf private Altersvorsorgeansprüche eines Schuldners haben als auf Alterssicherungsansprüche gegenüber der Gesetzlichen Rentenversicherung, die seit den Anfängen des Sozialstaates, vor über 200 Jahren, vor einem Vollstreckungszugriff besonders geschützt sind. Die Zwangsvollstreckung in Altersvorsorgeansprüche bewegt sich aufgrund ihrer zumeist zeitlich lange anhaltenden Auswirkungen auf die (spätere) Altersversorgung des Schuldners stets in einem besonderen Spannungsfeld verschiedener Interessen. Im Rahmen einer Gegenüberstellung werden die Zugriffsmöglichkeiten auf Ansprüche gegen die Gesetzliche Rentenversicherung, berufsständische Versorgungswerke, Lebensversicherungen, Riester- und Rürupverträge sowie die Betriebliche Altersversorgung in Anspar- und Auszahlungsphase erläutert und untersucht. Auch inwieweit Unterschiede im Hinblick auf Möglichkeit und Umfang des Gläubigerzugriffs auf Alters- und Hinterbliebenenversorgungsansprüche der verschiedenen Vorsorgemodelle bestehen und ob diese in Hinsicht auf das Gleichheitsgebot des Art. 3 I GG gerechtfertigt sind. Zielsetzung des Werkes ist es, die derzeitige Rechtslage sowie ihre dogmatischen Grundlagen darzustellen, sich kritisch damit auseinanderzusetzen und dabei Zusammenhänge und Unterschiede im Hinblick auf die unterschiedlichen Altersvorsorgemodelle aufzuzeigen und die wirtschaftlichen Hintergründe zu erläutern. Angesprochen werden Wissenschaftler, (Fach-)Anwälte, Unternehmensjuristen und Mitarbeiter in Versicherungen, die sich mit Altersvorsorgeansprüchen in Zwangsvollstreckung und Insolvenz beschäftigen.
Aktualisiert: 2018-10-18
> findR *

Die Gefahrerhöhung in der Kraftfahrzeughaftpflicht- und Kaskoversicherung

Die Gefahrerhöhung in der Kraftfahrzeughaftpflicht- und Kaskoversicherung von Albrecht,  Peter, Bartels,  Hans-Jochen, Brand,  Oliver, Kortüm,  Ulrike
Die Autorin befasst sich mit dem Verhaltensgebot der Nichtvornahme einer Gefahrerhöhung und den Besonderheiten, die diesbezüglich in der Kraftfahrtversicherung bestehen. Benutzt ein Kraftfahrer beispielsweise dauerhaft Reifen mit einem abgefahrenem Reifenprofil, erhöht dies die Gefahr eines Unfalls. Da der Eintritt eines Versicherungsfalles somit wahrscheinlicher wird, ist es dem Versicherer nicht zumutbar, an die Bedingungen des geschlossenen Vertrages gebunden zu bleiben. Um sicherzustellen, dass das Gleichgewicht zwischen der Leistungspflicht des Versicherers und der ihm dafür vom Versicherungsnehmer geschuldeten Prämie während der Vertragsdauer gewahrt wird, werden dem Versicherungsnehmer Verhaltensgebote auferlegt. Des Weiteren stehen dem Versicherer bei Vorliegen eines gefahrerhöhenden Verhaltens verschiedene Reaktionsinstrumente zu. Durch die Überarbeitung des VVG im Jahre 2008 haben sich diese Rechte erheblich verändert, insbesondere ist der Versicherer nun dazu berechtigt, die Prämie an die veränderten Verhältnisse anzupassen. Die Arbeit richtet sich an alle Mitarbeiter/-innen in der Versicherungswirtschaft, die sich mit der Kraftfahrzeughaftpflicht- und Kasko-versicherung befassen sowie an interessierte Versicherungsnehmer.
Aktualisiert: 2018-10-18
> findR *

Die Verbandzusammenschlüsse in der privaten Lebensversicherung

Die Verbandzusammenschlüsse in der privaten Lebensversicherung von Ehler,  Hans
Der im Jahr 1911 gegründete Reichsverband der Privatversicherung e.V. ist der Vorläufer des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) e. V. und gehört zu den späten Verbandsgründungen im Wirtschaftsleben des Deutschen Reichs. Diese Chronik des Reichsverbands der Privatversicherung e.V. dokumentiert die Ereignisse und Entwicklungen in der deutschen Privatversicherung. Als im späten 19. Jahrhundert im Bereich von Industrie, Handel und Landwirtschaft politisch einflussreiche Berufs- und Interessenverbände entstanden, beschränkte sich die Interessenvertretung der Versicherungsgewerbe auf wenige schwache, ständig durch Mitgliederschwund bedrohte Spartenorganisationen. Ein überkommenes Spartendenken hinderte den Reichsverband auch nach seiner Gründung zunächst daran, im Bereich von Politik und Öffentlichkeit eine Anerkennung als Spitzenverband zu erfahren. Erst die Überwindung der Folgen des Versailler Friedensvertrages und die Auswirkungen des Währungsverfalls ließen ihn in eine Führungsrolle hineinwachsen. Mit einer Anpassung an die wirtschaftspolitischen Vorstellungen der Nationalsozialisten versuchte der Reichsverband, seine Arbeitsgrundlagen auch in der Zeit des Dritten Reiches zu erhalten. Dies sollte ihn jedoch nicht vor seiner Auflösung im Jahre 1938 bewahren. Zu dieser Zeit waren die Aufgaben der privatwirtschaftlichen Versicherungsverbände auf die im Rahmen der Zwangsorganisation der gewerblichen Wirtschaft errichtete Reichsgruppe "Versicherungen" übergegangen.
Aktualisiert: 2018-10-18
> findR *

Die Prämienzahlung im Versicherungsrecht

Die Prämienzahlung im Versicherungsrecht von Ganster,  Bastian, Laux,  Christian, Wandt,  Manfred
Das Recht der Prämienzahlung ist ein zentraler Gegenstand des Versicherungsvertragsrechts. Gleichwohl stehen entscheidende Regelungen seit langem in der Kritik und es existieren zahlreiche offene Fragestellungen. Die Thematik stand trotz ihrer Bedeutung nur zum Teil im Fokus der VVG-Reformdebatte. Das Werk untersucht verschiedene Problemfelder des bisherigen Prämienzahlungsrechts, bewertet kritisch die Änderungen durch die VVG-Reform 2008 und gibt Anstöße für die zukünftige Entwicklung, wobei zahlreiche Fragestellungen des alten VVG auch nach der Reform weiterhin ungeklärt oder zumindest bei der Anwendung und Auslegung des neuen Rechts zu beachten sind. Schwerpunkte der Untersuchung liegen unter anderem auf der Erst- bzw. Einmalprämienzahlung, dem Einlösungsprinzip und den verschiedenen Klauseln, der Prämienfälligkeit, den notwendigen Belehrungserfordernissen und den Auswirkungen des neuen Widerrufsrechts. Zur umfassenden Beurteilung wird ein Grundlagenteil zur Prämienzahlung vorangestellt, der das wirtschaftliche Verständnis von Prämie und Versicherungsschutz und deren Zusammenhang erleichtert.
Aktualisiert: 2018-10-18
> findR *

Funktionsausgliederungsverträge im Versicherungsunternehmen

Funktionsausgliederungsverträge im Versicherungsunternehmen von Barton,  Christian, Wagner,  Fred
Das Thema „Outsourcing“ ist in aller Munde. Angesichts der Effizienzbestrebungen in der Assekuranz geht auch der Trend in der deutschen Versicherungswirtschaft klar in Richtung Auslagerung von Unternehmensfunktionen auf eigenständige rechtliche Einheiten. Rechtsanwalt Christian Barton betrachtet das Thema Outsourcing ganzheitlich: Im ersten Teil der Arbeit erläutert und bewertet er aus Sicht des Praktikers die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen für Funktionsausgliederungen – die Regelungen in § 5 Abs. 3 Nr. 4 sowie § 53d VAG. Anschließend zeigt er detailliert Chancen und Risiken der Auslagerungen aus ökonomischer Sicht auf. Der Fokus liegt dabei auf dem Transaktionskostenansatz, woraus Empfehlungen zur Frage der Ausgliederbarkeit von Unternehmensfunktionen im Versi-cherungsunternehmen abgeleitet werden. Die Verknüpfung von juristischen mit ökonomischen Aspekten einer Funktionsausgliederung macht diese Arbeit zu einem unerlässlichen Begleiter für all diejenigen, die sich mit dem Thema Outsourcing im Versicherungsunternehmen nicht nur rechtlich, sondern auch wirtschaftlich beschäftigen.
Aktualisiert: 2018-10-18
> findR *

Das Informationsmodell im VVG unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die AGB-Kontrolle

Das Informationsmodell im VVG unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die AGB-Kontrolle von Koch,  Robert, Mattern,  Isabel, Werber,  Manfred, Winter,  Gerrit
Die Autorin befasst sich mit der Frage, inwieweit die Stärkung des Informations- und Beratungsschutzes des Versicherungsnehmers durch die Umsetzung der Vermittlerrichtlinie und die VVG-Reform ein Umdenken im Hinblick auf die Kontrolle Allgemeiner Versicherungsbedingungen erfordert. Einleitend gewährt der Band u.a. einen Überblick über die historische Entwicklung des Verbraucherschutzes hin zur Entdeckung des europarechtlich geprägten Informationsmodells mit seiner marktwirtschaftlichen Ausrichtung. Skizziert und anhand höchstrichterlicher Entscheidungen veranschaulicht wird der Meinungsstand zur Reichweite der Inhaltskontrolle leistungsbeschreibender Versicherungsbedingungen. Den Aspekt der Schutzbedürftigkeit des Versicherungsnehmers vertieft die Autorin mit einer ausführlichen Analyse der bestehenden Informationsasymmetrien auf dem Versicherungsmarkt. Illustriert werden dabei auch die Auswirkungen der mit der Europäisierung des Vers-cherungsrechts verbundenen wettbewerbsfördernden Deregulierung auf die Informationsposition des Verbrauchers. Gegenstand der Untersuchung bildet sodann die Entwicklung der informationellen Schutzvorschriften seit der Deregulierung im Jahr 1994. Dabei werden die gesetzlichen Neuerungen aufgrund der Vermittlerrichtlinie und der VVG-Reform in den Jahren 2007 und 2008 im Hinblick auf ihre Schutzfunktion unter Berücksichtigung des aktuellen Meinungsstandes eingehend beleuchtet und kritisch hinterfragt. Angesichts des erweiterten Informations- und Beratungsschutzes des Versicherungsnehmers wird sowohl für eine Änderung der Systematik der AGB-Kontrolle als auch für eine Beschränkung des Kontrollumfangs durch eine der Inhaltskontrolle vorzuschaltende Transparenzprüfung plädiert. Die Arbeit leistet einen Beitrag zur Diskussion um die AGB-Kontrolle und richtet sich aufgrund der Praxisrelevanz dieser Thematik nicht nur an Wissenschaftler, sondern auch an Praktiker.
Aktualisiert: 2018-10-18
> findR *

Perspektiven der deutschen Versicherungswirtschaft im europäischen Wettbewerb

Perspektiven der deutschen Versicherungswirtschaft im europäischen Wettbewerb von Looschelders,  Dirk, Michael,  Lothar
Nahezu alle Lebensbereiche werden heute von europäischen Regelwerken erfasst. Das Versicherungsrecht stellt da keine Ausnahme dar, sondern steht sogar im besonderen Fokus der EU-Kommission. Erklärtes Ziel ist es, ein einheitliches Rahmenwerk für einen europaweiten Versicherungsmarkt zu schaffen, der es Versicherern erlaubt, innerhalb der EU frei zu operieren. Gleichzeitig soll damit der Verbraucherschutz auf einem einheitlich hohen Niveau gewährleistet werden. Die bislang noch deutlich erkennbaren nationalen Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherungsmärkten werden daher künftig weiter nivelliert. Für deutsche Versicherungsunternehmen wird es dadurch leichter, im Ausland Fuß zu fassen. Das Gleiche gilt umgekehrt aber auch für ausländische Anbieter, die den deutschen Markt für sich erschließen wollen. Der vorliegende Band beinhaltet drei Vorträge, die anlässlich der Reihe „Schlossgespräche“ in Kooperation der Heinrich-Heine Universität mit der Industrie- und Handelskammer gehalten wurden. Die Beiträge geben aus wissenschaftlicher, unternehmerischer und Brüsseler Sicht einen Überblick über Stand und Perspektiven der europäischen Harmonisierungsbestrebungen und die damit zusammenhängenden Chancen und Risiken für die deutsche Versicherungswirtschaft. Der Beitragsband richtet sich an Praktiker aus der Versicherungsbranche, Fachanwälte und Wissenschaftler.
Aktualisiert: 2018-10-18
> findR *
MEHR ANZEIGEN