Anziehend – Europas Trachten (Wandkalender 2018 DIN A3 quer)

Anziehend – Europas Trachten (Wandkalender 2018 DIN A3 quer) von CALVENDO,  k.A.

Das perfekte Geschenk. Die ehemals bäuerlichen Trachten, ihre Festtagskleidung, faszinieren auch heute noch (und wieder) die modisch Interessierten. Stoffschnitte und -farben, Kopfbedeckung und Stiefel, Muster und Accessoires unterscheiden sich von Region zu Region, von Land zu Land. Volkstrachten sind ein Teil der Individualität und ein Zeichen der Zugehörigkeit. Lassen Sie sich begeistern von der bunten Vielfalt Europas! Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht.

Aktualisiert: 2017-05-20
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Dorflinden (Wandkalender 2018 DIN A2 quer)

Dorflinden (Wandkalender 2018 DIN A2 quer) von Meise,  Ansgar

"Dorflinden" präsentiert eine Auswahl teils jahrhundertealter Bäume, die in Dörfern eine zentrale Rolle spielten und heute von vergangenen Zeiten erzählen oder noch in ihrer ursprünglichen Funktion genutzt werden - Tanzlinden, Gerichtslinden, Kirchlinden. Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht.

Aktualisiert: 2017-05-21
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Anziehend – Europas Trachten (Wandkalender 2018 DIN A4 quer)

Anziehend – Europas Trachten (Wandkalender 2018 DIN A4 quer) von CALVENDO,  k.A.

Das perfekte Geschenk. Die ehemals bäuerlichen Trachten, ihre Festtagskleidung, faszinieren auch heute noch (und wieder) die modisch Interessierten. Stoffschnitte und -farben, Kopfbedeckung und Stiefel, Muster und Accessoires unterscheiden sich von Region zu Region, von Land zu Land. Volkstrachten sind ein Teil der Individualität und ein Zeichen der Zugehörigkeit. Lassen Sie sich begeistern von der bunten Vielfalt Europas! Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht.

Aktualisiert: 2017-05-20
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Fest der Farben: Holi in Indien (Wandkalender 2018 DIN A4 quer)

Fest der Farben: Holi in Indien (Wandkalender 2018 DIN A4 quer) von CALVENDO,  k.A.

Das perfekte Geschenk. Das Holi-Festival ist ein fröhliches, buntes Frühlingsfest, das in ganz Indien vor allem von Hindus begangen wird. Ausgelassen feiern alle Kasten miteinander und bewerfen sich mit farbigem Wasser. Sie verabschieden den Winter und begrüßen den aufblühenden Frühling. Inzwischen wird Holi auch in Teilen Europas als Party gefeiert. Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht.

Aktualisiert: 2017-05-19
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Fest der Farben: Holi in Indien (Wandkalender 2018 DIN A2 quer)

Fest der Farben: Holi in Indien (Wandkalender 2018 DIN A2 quer) von CALVENDO,  k.A.

Das perfekte Geschenk. Das Holi-Festival ist ein fröhliches, buntes Frühlingsfest, das in ganz Indien vor allem von Hindus begangen wird. Ausgelassen feiern alle Kasten miteinander und bewerfen sich mit farbigem Wasser. Sie verabschieden den Winter und begrüßen den aufblühenden Frühling. Inzwischen wird Holi auch in Teilen Europas als Party gefeiert. Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht.

Aktualisiert: 2017-05-20
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Anziehend – Europas Trachten (Wandkalender 2018 DIN A2 quer)

Anziehend – Europas Trachten (Wandkalender 2018 DIN A2 quer) von CALVENDO,  k.A.

Das perfekte Geschenk. Die ehemals bäuerlichen Trachten, ihre Festtagskleidung, faszinieren auch heute noch (und wieder) die modisch Interessierten. Stoffschnitte und -farben, Kopfbedeckung und Stiefel, Muster und Accessoires unterscheiden sich von Region zu Region, von Land zu Land. Volkstrachten sind ein Teil der Individualität und ein Zeichen der Zugehörigkeit. Lassen Sie sich begeistern von der bunten Vielfalt Europas! Dieser erfolgreiche Kalender wurde dieses Jahr mit gleichen Bildern und aktualisiertem Kalendarium wiederveröffentlicht.

Aktualisiert: 2017-05-19
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Kunst und Ethnografie – zwischen Kooperation und Ko-Produktion?

Kunst und Ethnografie – zwischen Kooperation und Ko-Produktion? von Hengartner,  Thomas, Holfelder,  Ute, Schenker,  Christoph, Schönberger,  Klaus

Die in diesem Band versammelten ­Beiträge verweisen auf die Gemengelage zwischen künstlerischer und ethnografischer Forschung, zwischen der Praxis der Feld­forschung und der Kunstbetriebe, zwischen Künstler*innen, Ethnograf*innen und ­hybriden Akteur*innen, die heute dies und morgen etwas anderes sind. Im Fokus ­stehen transdisziplinäre Perspektiven, die die gegenwärtigen entgrenzten gesellschaft­lichen Verhältnisse methodisch und ­epistemisch einzuholen versuchen. Der Band präsentiert die Ergebnisse eines im Rahmen des Projekts «Handyfilme – künstlerische und ethnografische Zugänge zu Repräsentationen jugendlicher Alltagswelten» durchgeführten Workshops. In diesem wurde gefragt, in welcher Weise ein Zusammengehen von Kunst und Ethno­grafie als Ko-Produktion praktiziert werden kann, die sich nicht im Modus einer additiven Kooperation oder einer Kollaboration erschöpft. Ein Grossteil der Beiträge bezieht sich auf dieses zwischen kulturwissenschaftlicher Technikforschung und künstlerischer Forschung angesiedelte Forschungsprojekt. Daneben finden sich zum einen Texte, die das Verhältnis von Kunst und Ethno­grafie grundsätzlich ausloten, zum anderen Darstellungen weiterer künstlerisch-gesellschaftswissenschaftlicher Forschungsprojekte. Alle Beiträge diskutieren neben konzeptionellen Überlegungen die Potenziale und Schwierigkeiten des Zusammenarbeitens von Kunst und Ethnografie. Sie veranschaulichen unterschiedliche Formen im Zusammengehen, Sich-­gegenseitig-Anziehen, aber auch im Sich-Reiben, Separieren und Abstossen.

Aktualisiert: 2017-05-16
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Museum als Ort und Medium der kulturwissenschaftlichen (Forschungs-)Praxis

Museum als Ort und Medium der kulturwissenschaftlichen (Forschungs-)Praxis von Eggmann,  Sabine, Kuhn,  Konrad J.

Das Heft 2017/2 ist dem Museum als Ort und Medium der kulturwissenschaftlichen (Forschungs-)Praxis gewidmet. Im Fokus stehen dabei sowohl neue Formen der Vermittlung, neue Themenstellungen im Museum als auch methodische und theoretische Reflexionen. Von unterschiedlichen Stand­orten aus – vom Freilichtmuseum Schweiz auf dem Ballenberg über das Musée gruérien in Bulle, das vorarlberg museum in Bregenz, das Freilichtmuseum Kommern im Rheinland bis zum Landesmuseum Württemberg in Stuttgart und zum Humboldt-Forum in Berlin – werden aktuelle Planungen und Forschungen zur musealen (Re-)Präsentation vorgestellt und kritisch diskutiert. Neue Fragestellungen, thematische Aktualisierungen und Überlegungen zur zeitgenössischen Aufgabe und Relevanz des Museums setzen Schlaglichter auf die vielfältigen Arbeiten, die im Kontext des kulturwissenschaftlichen Ausstellungswesens heute geleistet werden. Themen wie Migration, Europäisierung und Erinnerungspolitik bilden dementsprechend wichtige Schwerpunkte, mit denen sich das zweite Heft des Schweizerischen Archivs für Volkskunde 2017 auseinandersetzt.

Aktualisiert: 2017-05-16
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Postmigrantische Balkanbilder

Postmigrantische Balkanbilder von Ritter,  Christian

Im Social Web inszenieren Jugendliche eine gemeinsame Herkunft aus den westlichen Balkanstaaten auf vielfältige und kreative Art. Dabei entstehen komplexe Fotografien und Collagenbilder. Über diese werden stereotype Zuschreibungen des «Balkanischen» verhandelt und vor dem Hintergrund von Jugendkultur und globaler Populärkultur mit neuen Bedeutungen überformt. Das postmigrantische «doing ethnicity» zeigt sich dabei als eine alltäg­liche soziale Ressource, die eingelassen ist in die Ästhetisierung der Gesellschaft. Das Buch gibt Einblick in die Bild- und Medienwelten postmigrantischer Jugendkulturen im deutschsprachigen Europa, mit Schwergewicht auf der Schweiz. Anhand zahlreicher Beispiele aus dem Social Web wird gezeigt, wie Vorstellungen von Ethnizität und Herkunft im Umgang mit digitaler Fotografie und Online-Kommunikation angeeignet und verhandelt, aber auch reproduziert werden. Im Zentrum stehen die intermedialen Praktiken, mittels deren Symbole und Narrative aus ­jugend- und populärkulturellen Kontexten sowie aus den nationalen Diskursen der westlichen Balkanstaaten zu neuen, (audio-)visuellen Erzählungen des «Balkanisch-Seins» verwoben werden. Die Imagination eines trans­nationalen Balkans als Ort gemeinsamer Herkunft dient als Schablone für die Verhandlung alltäglicher Erfahrungen sozialer und kultureller Stigmatisierung, aber auch als Ressource für die soziale Positionierung im Freundeskreis und nicht zuletzt gegenüber der Mehrheitsgesellschaft. Das Buch lenkt den Blick auf die Ambivalenz von kreativer Anrufung und sozialer Ermächtigung, insbesondere in der Aneignung identitätspolitischer Diskurse.

Aktualisiert: 2017-05-16
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Die Marquesaner und ihre Kunst, Band II: Plastik

Die Marquesaner und ihre Kunst, Band II: Plastik von Steinen,  Karl von den

Die Marquesaner und ihre Kunst; Studien über die Entwicklung primitiver Südseeornamentik nach eigenen Reiseerlebnissen und dem Material der Museen, Band I:Tatauierung; mit einer Geschichte der Inselgruppe und einer vergleichenden Einleitung über den polynesischen Brauch Mit 215 Abbildungen, darunter zahlreiche Originalzeichnungen der Tatauiermeister, nebst 2 Kartenskizzen

Aktualisiert:
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NIGERIA − Die IV. Republik zwischen Demokratisierung, Terror und Staatsversagen (1999−2017)

NIGERIA − Die IV. Republik zwischen Demokratisierung, Terror und Staatsversagen (1999−2017) von Bergstresser,  Heinrich

Der Vielvölkerstaat Nigeria ist einer der einflussreichsten Akteure auf dem afrikanischen Kontinent. Gleichzeitig spielt er in den internationalen Beziehungen und Finanz­organisationen eine immer wichtigere Rolle. Bergstresser nimmt die Entwicklung seit der Demokratisierung von 1999 kritisch unter die Lupe. Er analysiert den Staat und seine ­Eliten, die wirtschaftliche Entwicklung, prekäre Lebenswelten und kreative kulturelle Leistungen. Das Buch ist mit seiner Gegenwartsdiagnose umfassend und voller ­bestechender Einsichten und setzt damit die kenntnisreichen Erkundungen des ersten Bandes über Nigeria fort. Demokratisierung und verantwort­liches Verhalten in der Staatengemeinschaft stehen in Kontrast mit der inneren Verfasstheit des Staates Nigeria. Dazu zählen das Selbstverständnis der tragenden Institutionen und das Staats- und Elitenversagen in fast allen wichtigen Politikfeldern. Nigerias Liberalisierungs- und Deregulierungs­bestrebungen spiegeln den neoliberalen Diskurs der meisten westlichen Demokratien und inter­­na­tionalen Finanz­organisationen. Zugleich aber hat sich die Korruption auf allen gesellschaftlichen Ebenen aus­geweitet und auf der Herrschaftsebene sogar die Form der Staatsplünderung angenommen. Fundamentalistisch-religiöse Tendenzen nehmen in beiden großen Religionen – in Christentum und im Islam – zu. Doch hat diese Dynamik bislang nur innerhalb der islamischen Ökumene Nigerias in Form der Boko Haram zu organisierter Gewalt und zum Terror sowohl gegen kritische Glaubens­brüder als auch gegen Christen und den säkularen Staat geführt.

Aktualisiert: 2017-05-15
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HinGabe

HinGabe von Kaiser,  Thomas, Lefferts,  Leedom, Wernsdörfer,  Martina

The Vessantara Jātaka is the tale of Buddha’s last life, before he was reborn as the historical Buddha 2,500 years ago. In this earlier existence as Prince Vessantara he demonstrated evidence of the highest virtue that constitutes an enlightened one: generosity. Vessantara gave away everything dear to him – in the climactic scene even his wife and children. In North-East Thailand the Vessantara tale is celebrated annually as Bun Phra Wet; pha Phra Wet – ‘Vessantara cloths’ – form the visual framework for this festival: hand-painted scrolls, which can reach lengths of up to one hundred metres. Devotion presents, for the very first time, a selection of six full-length Vessantara scrolls and and explores a contemporary multimedia celebration of an ancient Buddhist text.

Aktualisiert: 2017-05-13
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La vitrine du pays

La vitrine du pays von Bierschenk,  Thomas, Brandecker,  Nora, Drotbohm,  Heike, Kastenholz,  Raimund, Krings,  Matthias, Lentz,  Carola, Oed,  Anja

Aus der Einleitung: Die weiß getünchte Fassade des togoischen Außenministeriums, seine imposanten Mauern, die weiten Flure und großzügigen Veranden lassen viele Besucher dieses Gebäude fast ein wenig ehrfürchtig betreten. Bei diesem Ministerium handle es sich um die "vitrine du pays", um das „Schaufenster des Landes“, wie Regierungsvertreter, Professoren der togoischen Verwaltungshochschule und die togoischen Diplomaten selbst immer wieder betonen. Diese klangvolle Bezeichnung für eine Institution der öffentlichen Verwaltung scheint den erhabenen Anblick des prächtigen Gebäudes nur allzu gut widerzuspiegeln. Als das „Schaufenster des Landes“ sei das Außenministerium von großer Bedeutung, u.a. um Vertretern ausländischer Regierungen, internationaler Organisationen und potenziellen Investoren einen guten ersten Eindruck von Togo zu präsentieren, wie in den Vorlesungen der Diplomatenausbildung, in der togoischen Presse und in Gesprächen mit der Führungsebene des Ministeriums vermittelt wird. Die gute personelle Ausstattung scheint der großen Bedeutung des Ministère des Affaires Étrangères et de la Coopération (MAEC), so der vollständige Name des togoischen Außenministeriums, Rechnung zu tragen. Seit 2008 wurden etliche gut ausgebildete Absolventen des Studiengangs Diplomatie der togoischen Verwaltungshochschule École Nationale d’Administration (ENA) sowie einige Absolventen verschiedener Fachrichtungen der Universität in Lomé eingestellt. Die Mitarbeiter der Führungsetage des Ministeriums eilen von einem Termin zum nächsten und auf den schweren Schreibtischen ihrer Büros stapeln sich die Akten. Doch bei genauerem Hinsehen zeigen sich feine Risse in der Fassade der vitrine du pays und die Außenmauern des imposanten Gebäudes scheinen an zahlreichen Stellen zu bröckeln. Betritt man die untere Etage des noch aus der Kolonialzeit stammenden Haupttraktes des Außenministeriums, findet man sich schnell in einem der recht dunklen, kärglich ausgestatteten Büros der Referenten wieder. Die Mitarbeiter berichten, es fehle an Mobiliar, an technischer Ausstattung, an Büroräumen für die zahlreichen neuen Referenten und häufig sogar an Tinte und Druckerpapier. Zudem müsse das Außenministerium mit einem wesentlich kleineren Funktionsbudget haushalten als andere togoische Ministerien. Den Referenten des MAEC werden kaum inhaltliche Arbeitsaufgaben übertragen, der Großteil der Mitarbeiter ist von der Gestaltung und der Umsetzung der togoischen Außenpolitik völlig entkoppelt und manchmal bekommt ein Referent über mehrere Tage hinweg keine einzige Akte zur Bearbeitung vorgelegt. Ein togoischer Diplomat brachte den Mangel an Aufgaben und Beschäftigung, die daraus resultierende Langeweile und die intellektuelle Unterforderung in seinen Arbeitsalltag mit dem einprägsamen Satz auf den Punkt, „L’esprit dort ici“. Das togoische Außenministerium erscheint also zunächst einmal als ein Paradoxon. In diesem personell gut ausgestatteten Ministerium, dessen große Bedeutung immer wieder betont wird, „machen“ die meisten Mitarbeiter keine Außenpolitik, sondern häufig auf den ersten Blick rein gar nichts, und für die wenigen anfallenden Aufgaben ist noch nicht einmal die grundlegende Büroausstattung vorhanden. Neben der großen Anzahl von Mitarbeitern, die völlig unterbeschäftigt sind, gibt es andere, die sehr überlastet wirken. Diese widersprüchliche Situation erscheint nicht nur dem außenstehenden Beobachter, sondern auch den Mitarbeitern des Außenministeriums selbst schwer nachvollziehbar. Mit den Worten „Je ne comprends pas pourquoi ils nous embauchent et ensuite ils nous ne donnent pas de travail“ (Interview, 06.07.2012), fasste ein junger Diplomat sein Unverständnis hinsichtlich dieser Gegebenheiten zusammen. Die beschriebenen Widersprüche zeigen sich im MAEC im Vergleich zu anderen Ministerien in Togo besonders deutlich, da die Diskrepanz zwischen der rhetorischen Überhöhung seiner Bedeutung auf der einen Seite und der schlechten Ausstattung des Ministeriums und der Unterbeschäftigung der meisten Mitarbeiter auf der anderen Seite im Außenministerium besonders drastisch ist. Der emische Begriff der vitrine du pays transportiert sehr treffend beide dieser sehr unterschiedlichen Seiten des togoischen Außenministeriums. Dies gilt obwohl die lokalen Akteure selbst diese Metapher für ihr Ministerium ausschließlich positiv konnotiert verwenden. Doch hinter einem aufwändig dekorierten Schaufenster verbirgt sich ja manchmal auch nur ein Geschäft mit einem recht unattraktiven oder einem wenig umfangreichen Warenangebot. Oder eben ein Außenministerium, in dem kaum Außenpolitik gemacht wird.

Aktualisiert: 2017-05-13
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Der Ursprung der Chimäre

Der Ursprung der Chimäre von Severi,  Carlo

Der Ursprung der Chimäre ist eine bahnbrechende Studie über die rituellen und bildlichen Überlieferungen derjenigen Völker, die aus der Perspektive einer westlichen Moderne vor allem als »schriftlos« angesehen wurden. Das Buch argumentiert gegen eine wirkmächtige Tradition, die das kulturelle Gedächtnis dieser Völker als ungeordnet und unbeständig einschätzt, weil es auf so flüchtige Medien wie Ornamente, Körperkunst und Masken angewiesen war. Aber wie unterscheiden sich solche Erinnerungsformen tatsächlich von den uns vertrauten? Severis Buch entwirft nichts Geringeres als eine Anthropologie des Gedächtnisses und vermisst dabei die Grenzen zwischen oralen und Schriftkulturen gänzlich neu. In faszinierender Weise beschreibt es die Beziehungen zwischen dem narrativen und dem rituellen Sprechen in Gesellschaften, die sich auf das gesprochene Wort stützen und dabei das Erinnerungswürdige von dem unterscheiden, was dem Vergessen anheimzugeben ist. Indem es den Spuren dieser nicht-westlichen Gedächtniskunst folgt, erlaubt uns Severis Buch, auf neue Weise über das Wesen kultureller Unterschiede nachzudenken. Eine anthropologisch fundierte Wissenschaft der Imagination, die Praktiken des Erinnerns und Einbildens jenseits der herkömmlichen Denkweisen als Zusammenspiel von Sprachgebrauch, Erwartungshaltungen, rituellen Energien und individuellen Zukunftsprojektionen begreift, ist der Fluchtpunkt dieser ethnographischen Entdeckungsreise.Severi nimmt die klassischen Forschungen von Augustus Pitt-Rivers, Aby Warburg und Franz Boas auf, erweitert sie aber durch eine Fülle ethnographischer Materialien und weitreichender Thesen, die nicht nur die Reflexion über Kunst und Kommunikation, sondern auch die Theorien von Kultur und Semantik neu beleben werden. Das Buch gibt uns damit eine Möglichkeit der vergleichenden Untersuchung zurück, die längst verloren gegangen schien: Anthropologie, Geschichte und Ästhetik als Wissenschaften von Imagination und Gedächtnis so miteinander ins Gespräch zu bringen, dass wir mehr über unser Dasein in der Welt erfahren.

Aktualisiert: 2017-05-12
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