„Niemand kann den Mann höher schätzen als ich…“

„Niemand kann den Mann höher schätzen als ich…“ von Bruer,  Stephanie-Gerrit, Hanke,  Matthias, Kaufmann,  Sylke, Kunze,  Max, Off,  Carsta, Schade,  Kathrin, Siwczyk,  Birka, Vogl,  Christine
Aus Anlass des 250. Todestages von Johann Joachim Winckelmann veranstalten das Lessing-Museum Kamenz und das Winckelmann-Museum Stendal eine Sonderausstellung zum Verhältnis von Winckelmann und Lessing. Die Schau geht der persönlichen Leistung beider Gelehrter im Bereich der Altertumskunde ebenso nach wie den von Wertschätzung wie kritischer Auseinandersetzung gleichermaßen geprägten Bezugnahmen aufeinander. Ein wesentliches Kapitel ist Lessings Rezeption der winckelmannschen Schriften gewidmet. Seine direkte Auseinandersetzung mit dessen Thesen verdeutlicht dabei das konfliktträchtige Aufeinandertreffen von zwei grundsätzlich verschiedenen methodischen Herangehensweisen an die Bewertung der überlieferten Antiken. Darüber hinaus werden Lessings weitere altertumskundliche Debatten, vor allem seine so polemische wie skandalträchtige Kontroverse mit dem Hallenser Professor Christian Adolph Klotz, einbezogen, die ebenfalls nicht ohne den Bezugspunkt Winckelmann zu verstehen sind und die schon für die Zeitgenossen eine neue Form der wissenschaftlichen Debatte einläuteten. Schau und Katalog rücken diesen Themenkomplex erstmals in den Mittelpunkt einer Sonderausstellung. Die Kooperation der beiden Personalmuseen gestattet dabei eine Betrachtung der Beziehungen der beiden Gelehrten sowohl aus winckelmannscher als auch aus lessingscher Perspektive, ermöglicht aber auch die Einbeziehung verschiedener Fachgebiete.
Aktualisiert: 2018-06-21
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Der Gartenkünstler Hans Schmidt und die Parkanlagen von Burg (Kleine Hefte zur Denkmalpflege 12)

Der Gartenkünstler Hans Schmidt und die Parkanlagen von Burg (Kleine Hefte zur Denkmalpflege 12) von Rüber-Schütte,  Elisabeth
Leben und Werk des Gartengestalters Hans Schmidt standen kürzlich erstmals im Fokus wissenschaftlichen Interesses. Sein reichhaltiger Nachlass, der sich heute im Dessauer Stadtarchiv befindet, wurde im Vorfeld der Neugestaltung seiner Anlagen in Burg für die Landesgartenschau 2018 systematisch erschlossen. Das Ergebnis liegt jetzt auch in Form einer qualitätvollen, ansprechend gestalteten und reich bebilderten Publikation vor, die anlässlich der Landesgartenschau als Band 12 der Reihe »Kleine Hefte zur Denkmalpflege« unter dem Titel »Der Gartenkünstler Hans Schmidt und die Parkanlagen von Burg« erschienen ist. Im Mittelpunkt des Buches steht »Der Gartenarchitekt der Burger Parkanlagen Hans Schmidt im Spiegel seiner Zeit«. Der Beitrag der Gartenarchitektin Katharina Baumgart (Berlin) stellt die Biografie und das Wirken des Gartengestalters auf der Grundlage seines Nachlasses vor. So werden sein Ausbildungsweg, sein Schaffen für seine Heimatstadt Burg und weitere Auftraggeber in Sachsen-Anhalt untersucht, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf den Anlagen der Landesgartenschau 2018 liegt. Abgerundet wird dieser grundlegende Beitrag durch Listen der Publikationen, Manuskripte und Presseartikel Hans Schmidts, einen ausführlichen tabellarischen Überblick über seine Lebensdaten sowie einen umfassenden farbigen Tafelteil, der einen Querschnitt aus Schmidts Nachlass abbildet und insbesondere Entwurfszeichnungen – teils in Form von kolorierten Schaubildern und Zeichnungen – seiner Planungen für Burg und Sachsen-Anhalt umfasst. Den Abschluss bildet das Ex-Libris von Hans Schmidt, das möglicherweise die Pauluskirche in Halle zeigt. Eingerahmt und abgerundet wird dieses Hauptkapitel durch Beiträge zur Entwicklung des Erwerbsgartenbaus in Burg von seinen Anfängen bis zu seiner Blüte im 20. Jahrhundert (Udo Vogt) und einen historischen Überblick über Zeugnisse der Gartenkunst in Sachsen-Anhalt (Heike Tenzer). Auch die Ergebnisse archäologischer Ausgrabungen, die im Vorfeld der Landesgartenschau durchgeführt wurden und die eine Besiedlung des Burger Weinbergs von der Altsteinzeit bis in die Neuzeit belegen, werden in dem Band vorgestellt (Ursula Uhl, Götz Alper). Ein Beitrag zur Landesgartenschau Burg 2018 und der Balance zwischen Substanzschutz und Marketing gibt Einblick in gartendenkmalpflegerische Überlegungen hinsichtlich der touristischen Nutzung historisch wertvoller Gärten und Parks (Heike Tenzer).
Aktualisiert: 2018-06-21
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Die Pattern-Paintings von Christopher Wool

Die Pattern-Paintings von Christopher Wool von Waldmann,  Kirsten
Die Pattern Paintings des Malers Christopher Wool werden in diesem Buch erstmals umfassend kunsthistorisch analysiert. Unter Berücksichtigung der von Wool selbst zitierten dialektischen Figur des "Yes but..." arbeitet die Autorin heraus, wie der Maler eine Neubestimmung des Potenzials des Bildes vornimmt, indem er historisch-reflexive Konzepte mit wahrnehmungsphysiologischen und -psychologischen Vorgängen verknüpft. Neben der Deutung der Bilder als metapikturale Kritik und dialektische Selbstverortung in der Geschichte der jüngeren US-amerikanischen Abstraktion werden Wools Werke auch als Ausdruck einer urbanen Lebenshaltung und als Bezugnahme auf die urbane Realität verstanden.
Aktualisiert: 2018-06-18
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Metropolitan Jewish Cemeteries of the 19th and 20th Centuries in Central and Eastern Europe

Metropolitan Jewish Cemeteries of the 19th and 20th Centuries in Central and Eastern Europe von Klein,  Rudolf
This is the first comprehensive work on metropolitan Jewish cemeteries in Central and Eastern Europe on an international level. Based on a comparative analysis of numerous examples, from the Baltic to the Balkans, and from Russia to Germany, it touches upon art history, architecture and planning, landscaping, Jewish studies, and on general and modern Jewish history. An important aspect of this work is the cultural background of Jewish funerary art: Christian-Jewish dialogue, the inter-Jewish influence between different European regions, including the impact of the Reform Movement that started in Germany and spread across the whole continent, and the Ashkenazi-Sephardi dialogue in some parts of the old continent. It is also the first work which touches upon the entirety of issues related to Jewish burial places of the 19th and 20th centuries: urban level, morphology of cemeteries, gavestone typology, stylistic analysis, symbols and inscriptions – language, content, typography – tahara and ceremonial halls, wells, benches, pergolas, row-and section-markers and gravel holders. The book presents cemeteries that have survived until today in their substantial parts, as well as slightly or markedly ruined cemeteries representing a special value in artistic, landscaping or historic aspects, or from the point of view of memorising strategies of the lost Jewish population and its tangible heritage. This book is intended for a wide variety of readers: municipal decision makers, urban planners, architects and restorers, cemetery management and maintenance, art historians, scholars of Jewish studies, and the wider public interested in Jewish heritage and funerary culture of the 19th and 20th centuries.
Aktualisiert: 2018-06-14
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Was muss das Museum? Was kann das Museum? Ein Streitgespräch zwischen Ulrike Lorenz und Wolfgang Ullrich

Was muss das Museum? Was kann das Museum? Ein Streitgespräch zwischen Ulrike Lorenz und Wolfgang Ullrich
„Wenn das Museum nicht mehr Agent des Werks oder des Künstlers, sondern eine Agentur für Öffentlichkeit ist, müssen wir unsere Begrifflichkeiten, unser Selbstverständnis, unsere Methoden entsprechend ändern.“ (Ulrike Lorenz) „Die Qualität von Museumsdirektoren bemisst sich nicht mehr daran, welche Neuerwerbungen sie tätigen, sondern welche neuen Funktionen sie dem Museum eröffnen und welche neuen Milieus der Gesellschaft sie erreichen.“ (Wolfgang Ullrich)
Aktualisiert: 2018-06-07
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Transfer Bernwaldsäule

Transfer Bernwaldsäule von Brandt,  Michael, Höhl,  Claudia, Prinz,  Felix, Scharf-Wrede,  Thomas
Die Bernwardsäule zählt zu den bedeutendsten Plastiken des Mittelalters, daher sind mit dem EinSetzen der historischen Forschung im 19. Jahrhundert zahlreiche Bilder entstanden. Ihre dunkle Farbe und die schmale, runde Form stellten eine besondere Herausforderung für die Herstellung von Nachbildern dar, wofür auch damals neue Bildmedien und Drucktechniken genutzt wurden. • Begleitband zur Ausstellung im Dommuseum Hildesheim vom 5. Mai bis 5. August 2018 • Rezeption der Bernwardsäule als wichtiger Beitrag zur Mediengeschichte des 19. Jahrhunderts
Aktualisiert: 2018-06-16
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Die Geschichte des Nachhaltigen Designs

Die Geschichte des Nachhaltigen Designs von Brocchi,  Davide, Draser,  Bernd, Fuhs,  Karin-Simone, Maxein,  Michael
'Nachhaltiges Design verlangt nach einem Bewusstwerden der eigenen Kommunikations- und Gestaltungsleistung – und ihrer Wirkung auf Gesellschaft und Umwelt .' Welche Haltung braucht Gestaltung? Nachhaltiges Design unterscheidet sich von konventionellem durch die Tatsache, dass es den ökologischen, sozialen, kulturellen und emotionalen Kontext in die Designkonzeption und -planung einbezieht und sich nicht allein auf die Objektgestaltung konzentriert. Nachhaltiges Design vermittelt zwischen Menschen und Umwelt und betrachtet das Subjekt der Gestaltung nicht als übergeordnet. Während die moderne Entwicklung die Umwelt nach einer menschlichen Idee formt und die biologische und kulturelle Vielfalt im Extremfall auf eine Monokultur reduziert, zielt die kulturelle Evolution auf eine ständige Anpassung der Ideen an ihre Umwelt und an deren dynamische Komplexität. Nachhaltigkeit zielt auf eine kulturelle Evolution anstelle einer nur modernen Entwicklung von Gesellschaft. Produkt- und Kommunikationsdesign müssen zu Triebfedern dieser kulturellen Evolution werden.
Aktualisiert: 2018-06-12
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