Mit den Händen Messen

Mit den Händen Messen von Scherer, Johanna

Selbstbildnisse wurden im 16. Jahrhundert häufig zur Werbung um Patronage und zum Wetteifer mit der Konkurrenz genutzt. Die Studie widmet sich einem Corpus italienischer Beispiele aus der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts und ihrem typologischen Zusammenhang. Gemeinsam ist ihnen insbesondere ein spezifisches Motiv: Die aus dem Bild weisende, in Verkürzung dargestellte Hand, die eine Gestik des Messens ausführt. Durch den Rekurs auf zeitgenössische Kunsttheorien wird verständlich, dass dieses Motiv gezielt das wirkungsästhetische und ‚raumgreifendeʻ Potential der an den flachen Bildträger gebundenen Malerei auslotet. Gleichzeitig wird durch die Gestik die Idee eines individuellen Maßstabs aufgerufen, die mit den Begriffen maniera und giudizio verknüpft ist. Neben dem künstlerischen, spielt auch das ethische Urteilen eine zentrale Rolle, insbesondere bei Selbstbildnissen, die den Künstler gemeinsam mit einem Freund zeigen.

Aktualisiert: 2017-02-20
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Marg Moll – Eine deutsche Bildhauerin 1884-1977

Marg Moll – Eine deutsche Bildhauerin 1884-1977 von Filmer, Werner

Zum 40. Todesjahr der Bildhauerin Marg Moll, die von den Nazis als "entartete Künstlerin" geächtet und mit Ausstellungsverbot belegt wurde, gibt der Autor eine biografische Zusammenfassung ihrer Lebenleistung. Dieser Versuch ist deshalb so schwer, weil fast neunzig Prozent ihrer Arbeiten im Zweiten Weltkrieg verbrannten. Leider auch ihre Fotos und Dokumnetationen zu ihrem Werk. Um die Bildhauerin vor dem Vergessen zu bewahren, ließ die Galerie Weick, Düsseldorf, eine Sonderausgabe auflegen.

Aktualisiert: 2017-02-15
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Von wegen flach!

Von wegen flach! von Ader, Dorothea, Karaca, Funda

In jeder Stadt gibt es ungehobene Schätze. In Offenbach am Main sind das die Lithographien, die sich im Haus der Stadtgeschichte und im Klingspor Museum befinden. Das ist kein Zufall, denn Alois Senefelder, Erfinder des Steindrucks, richtete im Jahr 1800 in der Mainstadt die weltweit erste erfolgreich arbeitende Werkstatt ein. Zuerst ging es um Notendruck, dann erkannten Künstler die Gelegenheit. Während der Schwerpunkt der Lithographien im Haus der Stadtgeschichte auf dem 19. Jahrhundert liegt, stammen diejenigen im Klingspor Museum vornehmlich aus dem 20. Jahrhundert. Damit liegt eine ideale Ausgangslage vor, Blätter aus beiden Sammlungen – als Reminiszenz an das hundertjährige Jubiläum des Hauses der Stadtgeschichte und seiner Vorgängerinstitutionen – der Öffentlichkeit vorzustellen.

Aktualisiert: 2017-02-15
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Paul Gauguin

Paul Gauguin von Cahn, Isabelle, Hollmann, Eckhard

Paul Gauguin gibt 1883 seine verheißungsvolle Bankkarriere auf und beschließt "von jetzt ab male ich alle Tage". Der Mitbegründer des Synthetismus und Wegbereiter des Expressionismus wendet sich von der bürgerlichen Welt ab, verlässst Frau und Kinder und bricht 1891 in die Südsee auf - die Reise finanziert er mit dem Verkauf von 30 Bildern. Seine Gedanken zur Kunst, seine Existenzsorgen, seine Entdeckung der Farbe und seine Suche nach dem Paradies werden in diesem Band durch Auszüge aus Briefen und Zitaten wieder lebendig. Zusammen mit rund 40 Farbabbildungen seiner Werke, seiner Biografie und einem Vorwort durch einen Gauguin-Experten eröffnet der Band dem Leser Gauguin Kosmos.

Aktualisiert: 2017-02-14
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Pietro Testa als Maler

Pietro Testa als Maler von Albl, Stefan

Pietro Testa wurde 1612 in Lucca in der Toskana geboren, übersiedelte um 1628 nach Rom und begann durch das intensive Studium antiker Monumente, der Zeitgenossen und Meister der Vergangenheit, die Grundlagen einer Bildsprache zu legen, die er theoretisch fundierte und bis zu seinem Freitod im Jahr 1650 in erster Linie durch seine Radierungen bekannt machte. In der Kunstgeschichte wurde Pietro Testa bislang hauptsächlich aufgrund seiner Radierungen und Zeichnungen, sowie seiner Beiträge zur Kunsttheorie des 17. Jahrhunderts untersucht. Über seine Aktivität als Maler war bislang nur sehr wenig bekannt. Die vorliegende Publikation untersucht diesen vernachlässigten Aspekt der Kunst Pietro Testas und legt zum ersten Mal einen Corpus seiner Gemälde vor.

Aktualisiert: 2017-02-13
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Die Kieler Garnisonskirchen

Die Kieler Garnisonskirchen von Auge, Oliver, Beuckers, Klaus Gereon, Groß, Sören, Hannig, Charlott, Lowartz, Jens, Priewe, Katharina

Keine andere Stadt in Deutschland weist heute noch vier bestehende Garnisonskirchen auf. Alle vier wurden in der Generation um 1900 erbaut. Sie stehen in enger Verbindung zur rasanten städtebaulichen Entwicklung Kiels, welche die Stadt der Ansiedlung der Kaiserlichen Marine und dem Reichskriegshafen verdankt. Bis heute sind die Kirchen städtebaulich prägnant. Die kunsthistorische Forschung hat sich den Kieler Garnisonskirchen bisher nur vereinzelt gewidmet, obwohl sie architektonisch anspruchsvolle Positionen im Ringen zwischen einem traditionsgebundenen Historismus und der Moderne verkörpern. In einer Zeit, in der viel über angemessene kirchliche Bauformen und Bautypen diskutiert wurde, spiegeln die Kieler Garnisonskirchen diese Reformbemühungen beispielhaft wider. Der vorliegende Band widmet sich vor allem der Pauluskirche am Niemannsweg in Düsternbrook, der katholischen Garnisonskirche St. Heinrich, der überregional besonders bedeutenden Petruskirche in der Wik sowie der Rolle der Marinebauten im Kieler Stadtgefüge. Er spürt in sechs wissenschaftlichen Aufsätzen architektonischen Einflüssen und Konzeptionen wie auch Fragen der Kirchenausstattung und dem denkmalpflegerischen Umgang nach. So gelingt ein in vielen Aspekten überraschender, die bisherigen Kenntnisse erweiternder Blick auf ein bedeutendes Stück Kieler Stadtbaugeschichte. Mit Beiträgen von Oliver Auge, Klaus Gereon Beuckers, Jens Lowartz, Charlott Hannig, Sören Groß und Katharina Priewe.

Aktualisiert: 2017-02-13
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Jahrbuch 2015 MHK

Jahrbuch 2015 MHK von Küster, Bernd

Die Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK) steht in einer rund 600-jährigen Tradition des Sammelns, Bewahrens und Gestaltens. Durch landgräfliche und kurfürstliche Sammelleidenschaft sind hier über die Jahrhunderte hinweg mannigfaltige und bedeutende Kunstschätze zusammengekommen, welche unverändert an ihrem historischen Ort erhalten sind. Mit dem Jahrbuch 2015 präsentiert die Museumslandschaft nun das siebte Jahrbuch, das die landeseigenen Sammlungen und die vielfältigen Aktivitäten der MHK vorstellt.

Aktualisiert: 2017-02-13
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Die Malerei der Antike und ihre Farben

Die Malerei der Antike und ihre Farben von Scheibler, Ingeborg

Die antiken Kulturen haben uns eine bemerkenswerte Vielfalt an Spuren farbiger Malerei hinterlassen. Ingeborg Scheibler führt den Leser durch zweitausend Jahre Koloritgeschichte, beginnend mit den Wandmalereifunden, die in der späten Bronzezeit ein Vulkanausbruch auf Thera konservierte, und endend in der römischen Kaiserzeit, in der ein solches Ereignis die Vesuvstädte heimsuchte. Im 5. Jahrhundert v. Chr. vollzog sich erstmals der Schritt zur illusionistischen Darstellungsweise, der ohne einen neuartigen Umgang mit der Farbe nicht möglich gewesen wäre. Er bestimmte die Entwicklung der Malerei in den folgenden Jahrhunderten. Bessere Konservierungs-, Analyse- und Reproduktionsbedingungen machen es heute möglich, die Farbe als integrierenden Bestandteil der Malerei zu würdigen und in die Interpretation einzubeziehen. Unter welchen Aspekten das erfolgen kann und bereits erforscht wurde, versucht die vorliegende Studie auf anschauliche Weise darzustellen. Mit ihr liegt erstmalig ein Überblickswerk zur Farbgestaltung in der antiken Malerei vor.

Aktualisiert: 2017-02-16
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