Denkmalpflege braucht Substanz

Denkmalpflege braucht Substanz von Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein

Der vom Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein gemeinsam mit dem Bund für Heimat und Umwelt ausgerichtete 83. Tag für Denkmalpflege 2015 stand im Zeichen des dänischen Klassizismus sowie der Architekturentwicklung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts dies- und jenseits der deutsch-dänischen Grenze. Die daran anschließende Jahrestagung der Vereinigung der Landesdenkmalpfleger griff unter dem Motto »Denkmalpflege braucht Substanz« ein für das Selbstverständnis der Denkmalpflege wichtiges Thema auf. Der vorliegende Band gibt neben einer Podiumsdiskussion 30 Vorträge wieder, die gegliedert in vier Themenbereiche »Denkmalsubstanz – Materialität und Authentizität«, »Denkmalsubstanzen jenseits der Materialität«, »Denkmalkunde – Substanz der Denkmalpflege« und » Chancen und Risiken einer europäischen Denkmalpflege« sich dem Thema widmeten. In der Zusammenfassung eines Tagungsbandes stellen sie einen aktuellen Beitrag zu Theorie und Praxis der Denkmalpflege dar. Eingeleitet wird Band durch drei Artikel zur deutsch-dänischen Architekturgeschichte.

Aktualisiert: 2017-04-24
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Fritz Griebel

Fritz Griebel von Buchwald,  Antje

Fritz Griebel (1899–1976) ist einer der bedeutendsten fränkischen Künstler des 20. Jahrhunderts. Umso erstaunlicher ist, dass sowohl sein künstlerisches Schaffen als auch sein Wirken als Direktor der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg nahezu vergessen oder unbekannt sind. Dies war Anlass vorliegender Monographie, die erstmals Leben und Werk Fritz Griebels ausführlich vorstellt. Bereits 1927 waren seine Werke auf der Graphischen Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes in Dresden vertreten. »Sie hat sich den Gedanken zu eigen gemacht, die Auswahl des Besten zu zeigen, das von zeitgenössischen Künstlern an Druckgraphik geschaffen wird.« (Die Ausstellungsleitung). In der Aufnahmejury waren zum Beispiel Otto Dix, Oskar Kokoschka, Käthe Kollwitz, Karl Schmidt-Rottluff und Max Slevogt vertreten. Griebel war sehr am Mythos sowie an der Antike interessiert und maß dem Unbewussten und Traum hohe Bedeutung bei. Sein facettenreiches Oeuvre umfasst Gemälde, Aquarelle, Scherenschnitte, Zeichnungen in Tusche, Kreide, Rötel oder Bleistift sowie Entwürfe für Tapisserien. Seine Scherenschnitte mit ihrer »archetypischen Chiffrierung des Sichtbaren« (Jutta Zander-Seidel) sind von internationaler Bedeutung. Er darf daher als Wegbereiter des modernen Scherenschnitts gelten. Seine Stillleben, Akt- und Landschaftsdarstellungen haben häufig surreale Anklänge. Griebel stellt in seiner Kunst die schwierige Frage: Was ist der Mensch? Erstmals wird Fritz Griebel in seiner Funktion als Professor und Direktor an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg vorgestellt. Ohne sein kulturpolitisches Engagement würde es heute in Nürnberg keine Akademie mehr geben. Denn die Kunstakademie in München sollte alleinige Ausbildungsstätte in Bayern sein. Bisher nicht erforschtes Archivmaterial gibt Einblick in die personellen und administrativen Schwierigkeiten, mit denen Griebel sich konfrontiert sah. Anschaulich wird ein Stück deutsche Akademiegeschichte nach 1945 vermittelt, die von Entnazifizierung, katastrophalen Lebensumständen, aber auch von Hoffnung geprägt war.

Aktualisiert: 2017-04-24
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Bilderhimmel von Hergiswald

Bilderhimmel von Hergiswald von Bitterli,  Dieter

Die Holzdecke der Wallfahrtskirche „Unserer Lieben Frau“ bei Luzern, gestaltet von Kaspar Meglinger im Jahr 1654, ist über und über mit farbigen Symboldarstellungen und geheimnisvollen Sprüchen in lateinischer Sprache versehen. Jede Tafel steht für eine andere Eigenschaft der Mutter Gottes und zeigt einen anderen symbolischen Gegenstand. Feuer, Wasser, Blumen oder etwa das Einhorn als Symbol der Jungfräulichkeit, aber auch Gegenstände aus dem Alltag wie Fernrohr, Uhr, Kompass sind abgebildet. Dieser Bilderhimmel von Hergiswald, der das gesamte Kircheninnere wie ein lichtes Zelt überspannt, ist der größte und bedeutendste Sinnbilder-Zyklus des europäischen Barocks. Die 324 gerahmten Embleme werden in dieser Publikation erstmals seit der jüngsten Gesamtrestaurierung in seiner Gesamtheit abgebildet, beschrieben, enträtselt und kommentiert wird. Die Publikation enthält ausserdem eine reich bebilderte Einführung, zahlreiche zeitgenössische Stiche, ausführliche Register und Pläne.

Aktualisiert: 2017-04-21
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Einführung in die Kunstgeschichte

Einführung in die Kunstgeschichte von Blickle,  Ursula, Hochleitner,  Martin, Lichtenauer,  Barbara, Tietjen,  Friedrich, Wagner,  Anselm

Die Publikation "Einführung in die Kunstgeschichte" vereint aktuelle Arbeiten von 16 deutschen, englischen, französischen, kanadischen, österreichischen und schwedischen KünstlerInnen, die sich unmittelbar mit der Repräsentation von Beispielen der Kunstgeschichte beschäftigen. Obwohl "Kunst immer schon eine Kunst gewesen ist" (Heinz Schütz) erscheint es interessant, die ausgewählten Werke nicht nur in ihrer Spezifität und ihrem Verhältnis zu entsprechenden künstlerischen Konzepten seit den 1960er Jahren vorzustellen, sondern vor allem auch im Kontext einer sich zunehmend verändernden Rezeption historischer Kunstreproduktionen zu positioniern. Gleichzeitig vermittelt das Gesamtprojekt über die konkrete Präsenzvon Werken der Kunstgeschichte ein komplexes Modellan Diskursen der Gegenwartskunst. Die Referenz der Kunstgeschichte wird als Thema und als konzeptuelle Entscheidung verschiedener künstlerischer Projekte zur Diskussion gestellt. Texte: Martin Hochleitner: Einführung in die "Einführung in die Kunstgeschichte"/ Friedrich Tietjen: Bilder vom Bild. Fotografie, Grafik und die Reproduktion der Kunst/ Anselm Wagner: Kunstgeschichte und Fotografie. Anmerkungen zu einer schwierigen Beziehung.

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Ars Phantastica und andere Kunstrichtungen

Ars Phantastica und andere Kunstrichtungen

Die Kunst der „Ars Phantastica“ entführt in traumhafte Weltschöpfungen und andere Realitäten. Bevölkert von amorphen Mischwesen und vegetabilen Strukturen zeigen die unterschiedlichen Grafiken und Gemälde aus den 1960er bis 1980er Jahren die tiefe Auseinandersetzung mit der menschlichen Existenz. Gezeigt werden Gemälde, Grafik und plastische Arbeiten von u. a. Werner Korb, Hellmut Neukirch, Ludwig Grub und Thomas Duttenhöfer aus der Sammlung der Keramikerin Lotte Reimers (* 1932).

Aktualisiert: 2017-04-13
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Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut Heft 1/2017

Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut Heft 1/2017

Die Fachzeitschrift des Verbandes der Restauratoren (VDR), die „Beiträge zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut“, repräsentiert die Vielfalt der Restaurierungsfachgebiete und berücksichtigt darüber hinaus restaurierungsgeschichtliche und kunsthistorische Fragestellungen. Die von Restauratoren der verschiedensten Fachrichtungen verfassten Beiträge wenden sich an Fachleute aus der Restaurierung und den benachbarten Disziplinen, aber auch an interessierte Kenner. Inhalt: Gemälderestaurierung, Zeitgenössische Kunst, Kunsttechnik, Steinrestaurierung, Neues Bauen, Naturkundliche Objekte

Aktualisiert: 2017-04-13
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Swiss Pop Art

Swiss Pop Art von Prange,  Oliver

Die Pop Art ist eine der wichtigsten Strömungen der Nachkriegskunst. Laut, bunt und energiegeladen prägte sie die 1960 Jahre. Weltweit etablierten sich Pop-Art-Formen. So auch in der Schweiz. ‚Du‘ zeigt Swiss Pop Art und ihre Künstler in Zusammenarbeit mit der entsprechenden Ausstellung des Aargauer Kunsthauses.

Aktualisiert: 2017-04-12
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Im Bildsturm

Im Bildsturm von Habenicht,  Georg

Bild – Quelle – Kunst enthalten verschlüsselte Vergangenheit und sind gleichzeitig auch der Schlüssel zu ihr: Ein Paradoxon, dem Kunsthistoriker und Historiker auf ihrer Suche nach Wahrheit methodisch durch ,intermodalen Konsistenztest‘ sowie ,Begehung‘ Schritt um Schritt beikommen können. Georg Habenicht umrundet in seinen kunst- und geschichtsphilosophischen Reflexionen die zentralen Begriffe Bild – Geschichte – Wahrheit. Er unternimmt eine Standortbestimmung der aktuellen Kunst- und Geschichtswissenschaft und bezieht Position: Wieviel ,These‘ verträgt Wissenschaft? Und wieviel ,Quelle‘ braucht sie? Wann ist das ,Bild‘ auch ,Kunst‘? Wozu Bildwissenschaft?

Aktualisiert: 2017-04-12
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Künstlerinnen

Künstlerinnen von Herzog,  Markwart, Heudecker,  Sylvia, Münch,  Birgit Ulrike, Tacke,  Andreas

Künstlerinnen. Der Begriff schließt in dem vorliegenden Band sämtliche künstlerischen Tätigkeitsbereiche ein: vom Dilettieren im Verborgenen hin zu unternehmerischem Broterwerb, etwa als Werkstattleiterin, oder im höfischen Kontext bzw. an Kunstakademien. Trotz intensiver historischer Genderforschung verläuft die Beschäftigung mit den Viten wichtiger Künstlerinnen weit weniger produktiv. Schon vor Jahrzehnten wurden die kulturellen Praktiken offen gelegt (wie durch Linda Nochlin, 1971: „Why have there been no great women artists?“), die Künstlerinnen zu einem ›Sonderfall‹ degradierten und ›unsichtbar‹ machten. Die vereinzelte Aufmerksamkeit, die einige Persönlichkeiten fanden, änderte daran nichts. Für die Künstlersozialgeschichte bleibt das Thema der vormodernen Künstlerin ein hochinteressantes Forschungsfeld, welchem hier – mit Ausblick in die Moderne – nachgegangen wird.

Aktualisiert: 2017-04-07
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