Burgkapellen – Formen, Funktionen und Fragen

Burgkapellen – Formen, Funktionen und Fragen von Andermann,  Kurt, Pfeifer,  Gustav
Spätestens seit der Romantik geht von mittelalterlichen Burgen eine ganz eigene, nun schon seit vielen Generationen ungebrochene Faszination aus. Die Literatur zu Burgen füllt längst ganze Bibliotheken. Die Existenz von Burgkapellen wird dabei zwar zur Kenntnis genommen, aber nur ausnahmsweise einmal eigens thematisiert, und wenn, dann vor allem in bau- und kunstgeschichtlicher Hinsicht. Dabei verdient die Burgkapelle Interesse aus vielerlei Gründen. Der Brixner Tagung ‚Burgkapellen. Formen – Funktionen – Fragen‘ ging es um einen landesgeschichtlichen und multiperspektivischen Vergleich. Daher widmen sich die hier vereinten Beiträge zum einen Grundfragen der Rechts-, Verfassungs-, Sozial- und Frömmigkeitsgeschichte, der Patrozinienkunde, Fragen der Sachkultur, der künstlerischen Ausstattung und der Topographie sowie der Rolle und Funktion von Burgkaplänen. Zum anderen liegt der Schwerpunkt naturgemäß auf Alttirol, aber kontrastierend und vergleichend dazu werden auch die Verhältnisse in Oberitalien, im süddeutschen Raum, in Donauösterreich, Kärnten, England, Burgund, Norddeutschland und Dänemark berücksichtigt, um überregionale Maßstäbe zu gewinnen. So ergibt sich ein facettenreiches Bild, mit dem das verfügbare Wissen über die Burgkapelle, ihre Erscheinungsformen und ihre Funktionen bereichert wird, das aber auch zu weiterführenden Fragen animieren soll.
Aktualisiert: 2017-10-19
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Die Asamkirche Maria de Victoria zu Ingolstadt – Ein Höhepunkt der Kunst des Bayerischen Barock

Die Asamkirche Maria de Victoria zu Ingolstadt – Ein Höhepunkt der Kunst des Bayerischen Barock von Brandl,  Ludwig, Treffer,  Gerd
Historiker und Kunsthistoriker preisen gleichermaßen das Ingolstädter Kleinod Maria de Victoria als „eines der Hauptwerke des bayerischen Barock“ und als Höhepunkt im Schaffen der berühmten Brüder Egid Quirin und Cosmas Damian Asam. Sie nennen das zwischen 1732 und 1736 entstandene Oratorium der Marianischen Kongregation die „glanzvollste unter den Schöpfungen gottesdienstlicher Barockräume“ (Gerd Treffer). In Bezug auf das kolossale Deckengemälde heißt es: „Asams Leistung steht auf einem Blatt der Weltgeschichte der Kunst“ (Adolf Feulner). Das Oratorium ist ein Gesamtkunstwerk höchsten Ranges, voll Sinnhaftigkeit und Kostbarkeit, ein Festsaal, über dem der Himmel offen scheint, und doch ein Werk, das in seiner Sublimität kaum auszuloten ist. In farbiger Pracht zeigt das Deckenfresko die Menschwerdung Gottes, Maria im Tempel, von deren Herzen die Strahlen der Gnade in die erzählfreudig gestalteten Kontinente gesandt werden. Berauschend ist auch die Ausstattung des Oratoriums mit dem prunkvollen Hochaltar und den Professorenstühlen an den Längswänden. Die Schatzkammer birgt mit der Lepantomonstranz die wertvollste Monstranz der Welt.
Aktualisiert: 2017-10-19
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Der schöne Mensch und seine Bilder

Der schöne Mensch und seine Bilder von Abend,  Sandra, Birnbacher,  Dieter, Ebert,  Michael, Honnef,  Klaus, Körner,  Hans, Scheller,  Jörg, Stercken,  Angela, Ullrich,  Wolfgang, Wilkens,  Manja
DER SCHÖNE MENSCH UND SEINE BILDER: Was macht einen Menschen zu einem schönen Menschen und seinen Körper zu einem schönen Körper? In einer Zeit, in der das Regulativ der „Natürlichkeit“ längst aufgegeben wurde und in der Schönheitsideale inzwischen digital produziert werden, stellt sich die Frage nach den soziokulturellen, medizinischen und medialen Konstruktionsbedingungen von Schönheitsidealen ganz neu. Welchen Anteil nehmen Bilder an der Formatierung und an der Demontage von Schönheitsvorstellungen, wie agieren und wie reagieren sie? All diese Fragen haben sich Kunst- und Kulturwissenschaftler, Philosophen und Fotoexperten gestellt und aus unterschiedlichen Perspektiven beantwortet. Der Band enthält neun Beiträge, deren Autoren zu den prominentesten Fachleuten ihrer Disziplin gehören. Inhalt: Sandra Abend: Marianne – von nationaler Heldin zur erotischen Identifikationsfigur Hans Körner: Kunstkritik als Körperkritik. Die natürliche Schönheit und die gesellschaftliche Schönheit in der französischen Skulptur des 19. Jahrhunderts Wolfgang Ullrich: Kreativität als Pflicht Dieter Birnbacher: Schönheit und Arbeit Jörg Scheller: Ästhetik der Interessanz. Warum die Rede vom Schönheitswahn unterkomplex ist und alternative Körperkulturen mehr Aufmerksamkeit verdienen Manja Wilkens: Muss man als Bundeskanzlerin schön sein? Selbstinszenierung und Fremdwahrnehmung von Angela Merkel Michael Ebert: Chrysalis und Imago. Die Metamorphosen im Bildkonzept der Marilyn Monroe Klaus Honnef: Wie hätte ich anstelle von Paris entschieden? Angela Stercken: Sex Sells – Obsessionen von Schönheit und Technik im Spielfilm der 1960er Jahre. Robert Brownjohn und Jean-Luc Godard
Aktualisiert: 2017-10-19
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Magische Natur. Carl Wilhelm Kolbe d. Ä., Franz Gertsch, Simone Nieweg, Natascha Borowsky

Magische Natur. Carl Wilhelm Kolbe d. Ä., Franz Gertsch, Simone Nieweg, Natascha Borowsky von Borowsky,  Natascha, Gertsch,  Franz, Kolbe d. Ä.,  Carl Wilhelm, Luyken,  Gunda, Nieweg,  Simone
Vier auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Künstler haben eines gemeinsam: die Inspirationsquelle Natur. Es geht ihnen allerdings nicht darum, das, was sie sehen, abzubilden, sondern eigene, neuartige Bilder zu schaffen, die sich durch eine gewisse „Künstlichkeit“ auszeichnen. Carl Wilhelm Kolbe d.Ä. (1759 – 1835) schuf Radierungen, auf denen er wucherndes Blattwerk mit miniaturhaft anmutenden Figuren kombinierte und so das Fantastische der Natur steigerte. Die monumentalen Holzschnitte von Franz Gertsch (geb. 1930) beschäftigen sich mit überdimensionierten Pflanzendarstellungen. Simone Nieweg (geb. 1962) nimmt in ihren Fotografien den Stadtrand in den Blick und untersucht Gärten als „Nutzlandschaften“. Für Natascha Borowsky (geb. 1964) diente ein Küstenstreifen bei Mumbai als Zauberwald, in dem sich Stofffetzen um die Äste schlingen, so dass menschliche Artefakte mit der Natur zu einer Einheit verschmelzen.
Aktualisiert: 2017-10-19
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Der unersättliche Blick. Die Reisen des Landschaftsmalers Adolf Höninghaus

Der unersättliche Blick. Die Reisen des Landschaftsmalers Adolf Höninghaus von Baudin,  Katia, Brügger,  Elisabeth, Emonts-Holley,  Gabriele, Gartmann,  Simone, Köhler,  Sebastian, Martin,  Sylvia, Sitt,  Martina
Adolf Höninghaus (1810–1882) gilt als einer der klassischen Vertreter der Düsseldorfer Malerschule. Auf zahlreichen Reisen in Deutschland und vor allem auf seiner Grand Tour durch Italien fertigte er Studien von der Natur, die noch heute den Betrachter durch ihren unvollendeten Zustand und das malerische Kolorit bezaubern. Mit diesem Band wird erstmals das Leben Adolf Höninghaus rekonstruiert und sein Werk umfassend vorgestellt.
Aktualisiert: 2017-10-19
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Rodin-Lektüren

Rodin-Lektüren von Brabant,  Dominik
Die Modernität der Bildhauerkunst Auguste Rodins wurde immer wieder als Zusammentreffen von Gegensätzen beschrieben: Die neuartige Darstellung des menschlichen Körpers als lebendiger Organismus begegnet dem kalkulierten Einsatz des Fragments; der gesteigerte Kult um die bildhauerische Originalität steht im Kontrast zur Reproduktibilität zahlreicher Plastiken. Doch wie sind diese Schauplätze der Debatte um Rodins Modernität entstanden? Wie wurde das Werk des französischen Bildhauers zur ikonischen ›Verkörperung‹ der Moderne? Diese Studie verfolgt am Beispiel einiger exemplarischer Schlüsselmomente die Herausbildung eines vielstimmigen Diskurses, an dem Kunstkritiker wie Gustave Geffroy, Schriftsteller wie Rainer Maria Rilke, Philosophen wie Georg Simmel und Günther Anders sowie Kunsthistoriker wie Leo Steinberg und Rosalind Krauss mitgeschrieben haben. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen dabei die Argumentationsweisen, die theoretischen Einsätze und die methodischen Vorgehensweisen der Autoren: Deren höchst divergente Zugänge zu dem Bildhauer und seinem Werk erstrecken sich von der Kunstkritik des Naturalismus und des Symbolismus über die Lebensphilosophie, die Soziologie um 1900, die philosophische Kulturkritik und die konservative Nachkriegskunstgeschichte bis zur amerikanischen Moderne- und Postmodernedebatte. In den Diskussionen um Rodin, in der jede neue Lektüre frühere Deutungen aufgreift, neu perspektiviert und dadurch umschreibt, begegnet der Leser einem dichten Netzwerk an Entwürfen einer Moderne auf der Suche nach sich selbst. Dabei zeigt sich, dass die polaren Gegensätze seines Schaffens – Lebendigkeit und Materialität, Original und Kopie, Präsenz und Repräsentation – seit den Anfängen der Diskussionen in den 1870er-Jahren eng verflochten waren, als Momente einer immer schon ambivalenten Moderne.
Aktualisiert: 2017-10-19
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Erzbischof Ernst von Wettin und das „Frühe Hallesche Heiltum“

Erzbischof Ernst von Wettin und das „Frühe Hallesche Heiltum“ von Ahn,  Jürgen von
Vom einst größten Reliquienschatz auf deutschem Boden - dem "Halleschen Heiltum" - ist fast nichts mehr erhalten. Dennoch erlaubt die ausgezeichnete Bild- und Schriftquellenlage nicht nur eine weitgehende Rekonstruktion des Schatzes, sondern auch einen tiefen Einblick in dessen Genese. In der Forschung gilt dieser Reliquien- und Kunstschatz seit jeher als Leistung des prunkverliebten Kardinals Albrecht von Brandenburg, was nicht zuletzt auch Luthers bekannten , Auseinandersetzungen mit dem "Abgott zu Halle" zu verdanken ist. Dieses Bild muss jedoch revidiert werden. Ernst von Wettin, von 1476-1513 Erzbischof zu Magdeburg, war es, der die Idee eines neuen Reliquienschatz hatte, systematisch sammelte und ihn mit allen nötigen Rahmenbedingungen ausstattete. Hierbei spielt die Tatsache, dass er vor der großen Zäsur in Bezug auf den Heiligen- und Reliquienkult - der Reformation - verstarb, eine wichtige Rolle. Noch frei von Kritik der neuen Lehren konnte er einen Schatz von größtem spirituellen und materiellen Wert zusammentragen. Tradition, Imagination und Innovation bilden bei Ernst von Wettin eine Sammlung, die sich als das "Frühe Hallesche Heiltum" definieren lässt. Die vorliegende Arbeit stellt den wenigen, oft nur in Teilen erhaltenen und in den folgenden Jahrhunderten stark überformten deutschen Kirchenschätzen das "Frühe Hallesche Heiltum" als bedeutendes Ensemble zur Seite. Seine begrenzte chronologische und topografische Verortung gewährt darüber hinaus exemplarisch neue Einblicke in die Kunst-, Kirchen- und Kulturgeschichte des ausgehenden Mittelalters und der beginnenden Frühen Neuzeit.
Aktualisiert: 2017-10-19
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