Die Kunstkammer der Herzöge von Württemberg

Die Kunstkammer der Herzöge von Württemberg
Kostbarkeiten und Wunder kann man sammeln! - Wie viele Fürsten legten auch die Herzöge von Württemberg im ausgehenden 16. Jahrhundert eine Kunst- und Wunderkammer an. Neben kostbaren kunsthandwerklichen Arbeiten umfasste die Sammlung auch Exotica, kuriose Dinge, magische Gegenstände, Bronzen, wissenschaftliche Instrumente, Miniaturen und vieles mehr. Diese dreibändige Publikation stellt die Ergebnisse eines mehrjährigen interdisziplinären Forschungsprojektes zur Kunstkammer in Stuttgart vor: Durch die Zuordnung der erhaltenen Objekte zu den in den Archiven erhaltenen Inventaren konnten der jeweilige Eingang in die Kunstkammer, sowie die sich im Laufe der Zeit wandelnden Schwerpunkte der Sammlung rekonstruiert und deren Geschichte kontextualisiert werden. Über 30 einführende Essays und mehr als 330 Objektbeschreibungen stellen die württembergische Kunstkammer, ihre reichen Bestände und ihre wechselvolle Geschichte in ganzer Breite vor.
Aktualisiert: 2017-08-15
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Ästhetik der Objektivität

Ästhetik der Objektivität von Zimmermann,  Anja
Objektivität ist ein Stilmerkmal - strategisch eingesetzt und historisch wandelbar. Die kultur- und geschichtswissenschaftliche Forschung hat die Geschichte der Objektivität zunehmend zum Thema gemacht, dabei aber die Berührungslinien zwischen Kunst und Naturwissenschaft nur wenig beachtet. Tatsächlich aber hatten die Kunsthistoriker, Mediziner, Schriftsteller und Künstler des 19. Jh. ein gemeinsames Thema: die Suche nach dem »wahren Bild«. Was künstlerische Wahrheit sei und was ein wissenschaftliches Verfahren ausmache, wurde in aller Breite sowohl in der Kunst als auch in den Wissenschaften diskutiert. Die beiden kulturellen Figuren des 'Künstlers' und des 'Wissenschaftlers' konturierten sich dabei parallel zu einem zeitgenössischen Geschlechterdiskurs, der in die neue Bestimmung von Objektivität mit einfloss. Der Band behandelt die Vorgeschichte der heutigen Trennung von Kunst und Wissenschaft und ist zugleich ein Beitrag zur Geschichte der visuellen Objektivität.
Aktualisiert: 2017-08-11
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Die Ordnung der Klänge

Die Ordnung der Klänge von Schoon,  Andi
Das Bauhaus wurde 1919 von dem Architekten Walter Gropius gegründet. Die Hochschule für Gestaltung war ein Spiegel ihrer Zeit, aber auch eine »Brutstätte« neuer Ideen. Probleme und Lösungsansätze, welche die gesamte Kunstwelt bewegten, wurden am Bauhaus von Paul Klee, Wassily Kandinsky, László Moholy-Nagy und anderen aufgenommen und weitergeführt. Zu den wichtigsten Anliegen der Bauhaus-Jahre gehörte die Suche nach einer Verbindung der Künste. Synästhetische Verknüpfungen von Farben und Klängen gehörten ebenso zu den gängigen Methoden wie der Versuch, der Malerei eine zeitliche Ebene zu geben, die als musikalisch verstanden wurde. Die Musik diente als Ordnung schaffendes Prinzip. Das Black Mountain College (1933-1957) entwickelte die Visionen des Bauhauses nach dessen Schließung weiter: Die Konzepte der europäischen Moderne erlebten - etwa durch Josef Albers und John Cage - eine neue Deutung unter amerikanischen Bedingungen. Diese Studie zeigt das Bauhaus und das Black Mountain College als Laboratorien zur Erarbeitung interdisziplinärer Fragestellungen, die die wechselhaften Verhältnisse zwischen den Künsten im 20. Jahrhundert prägten - und bis in die zeitgenössische Klanglandschaft nachwirken.
Aktualisiert: 2017-08-11
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Das künstlerische Werk Klaus Heiders

Das künstlerische Werk Klaus Heiders von Harms,  K. Max. D.
Klaus Heider (1936 - 2013) war ein deutscher Grafiker, Maler, Fotograf und Objektkünstler. Die Hauptthemen seiner Arbeiten sind das Licht, die Zeit und der Raum; daneben schuf der Künstler auch poetische und oft humorvolle Text-Bild-Werke. Das Buch gibt einen umfassenden Überblick über Klaus Heiders Biografie und sein Arbeiten: Von den Pop-Experimenten der 1960er-Jahre, der folgenden Bildreduktion, den ersten Bunkerfotografien in den 1970er-Jahren, den Strandwerken, Neonlichtinstallationen, seinen einzigartigen Glastreppenbauten, bis zu den Fotogrammen des "Universalen kosmischen Lichtbildarchivs" und seinem Künstlerbuch "Kunst über Kunst und Kunst". Heider war von wissenschaftlichen Postulaten (z.B. Neutrinos) und Kunst- und Kunsttheorie für seine Arbeit inspiriert. Ein Bauwerk, welches beide Themen verbindet, ist das Römische Pantheon - dieses Jahrhundertbauwerk wurde zum Bildgegenstand vieler seiner Werke. Klaus Heider war Stipendiat in Rom und Florenz, sowie Professor an der Hochschule für Gestaltung in Pforzheim. Das Wissen über Kunst war Grundlage vieler seiner Werke, er ließ sich inspirieren und nahm teilweise offen Bezug auf die Arbeiten anderer, entsprechend dem Grundsatz, dass Kunst auch immer "Kunst über Kunst" sei. Im Spannungsfeld der Begriffe Inspiration und "Kunst-reflektionistisches" Arbeiten, beleuchtet der Autor das facettenreiche Werk eines einzigartigen Künstlers des ausgehenden 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Abbildungen (einige in Farbe), geben einen umfassenden Eindruck über Klaus Heiders Werk. Ausschnitte der Gespräche mit dem Künstler - welche der Autor über drei Jahre hinweg regelmäßig führen konnte - komplettieren dieses wissenschaftliche, informativ-unterhaltsame Buch und versetzen den Leser unmittelbar in die Welt Klaus Heiders.
Aktualisiert: 2017-08-17
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Arbeitsbesuch: Volkmar Kühn

Arbeitsbesuch: Volkmar Kühn von Hagner,  Udo, Schopplich,  Johann, Schopplich,  Sebastian, Steinbrück,  Uwe
Seit 1968 ist das Schaffen des Bildhauers Volkmar Kühn (1942 gebürtig in Königsee/Thüringen) mit dem ehemaligen Prämostratenserkloster Mildenfurth bei Weida eng verbunden. Aus Anlass seines 75. Geburtstages am 27. Juli 2017 würdigt der Herausgeber im Auftrag des Vogtländischen Altertumsforschenden Vereins zu Hohenleuben e.V. (gegründet 1825) das umfangreiche Schaffen Volkmar Kühns im Kontext der gegenwärtigen Zivilisationskrise. Im Werk Volkmar Kühns wird, gewissermaßen als künstlerische Entsprechung insbesondere zur Verantwortungsethik von Hans Jonas, beständig die gestörte Mensch-Natur-Beziehung, aber ebenso auch die Entfremdung des Menschen seiner selbst thematisiert. Zwei Fotoserien des Fotografen Uwe Steinbrück – „Arbeitsbesuch: Volkmar Kühn“ und „Garten Eden: Zu Gast bei Volkmar Kühn“ – ermöglichen es, die Einzigartigkeit des zur Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten zugehörigen Kloster-Schloß-Komplexes, mit welchem das Werk Volkmar Kühn nunmehr untrennbar verwoben ist, nachzuempfinden. Der Bildband erscheint anlässlich der Sonderausstellung „Volkmar Kühn – Skulpturale Bildwelten“, die vom 5. August 2017 bis zum 15. Januar 2018 im Kloster Mildenfurth gezeigt wird.
Aktualisiert: 2017-08-17
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Die Romantik neu erfinden?

Die Romantik neu erfinden? von Herding,  Klaus
Unverkennbar beruft sich Gegenwartskunst vielfach auf die Romantik. Will man darin nicht einfach eine rückwärtsgewandte Strömung erblicken, stellt sich die Frage, wo die Berührungspunkte liegen. Trägt romantische Kunst, als Weltbefragung und Selbsterkundung verstanden, ein Potential in sich, das auch für heutige Kunst produktiv werden kann? Mit der Analyse ausgewählter Werke von Caspar David Friedrich und Spitzweg, Ingres und Doré, William Hunt und James Whistler, Feininger und Max Ernst, bis hin zu Joseph Beuys, Anselm Kiefer und Gerhard Richter werden zahlreiche Verbindungen nachgewiesen. Was sich über zweihundert Jahre als tragfähig erwiesen hat, sind weniger die Motive romantischer Kunst als vielmehr ihr Potential, mit schöpferischer Unruhe die Welt zu verändern. Damit eröffnet sich eine neue Sicht auf ein Gebiet, das uns allzu vertraut erschien.
Aktualisiert: 2017-08-07
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Der Gothaer Tafelaltar

Der Gothaer Tafelaltar von Janssen,  Roman, Trümper,  Timo
Mit seinen 162 Tafeln stellt der Gothaer Tafelaltar nicht weniger als das bildgewaltigste Werk altdeutscher Malerei dar. Gleich einer monumentalen Bilderbibel entführt er seine Betrachter in die Welt der Heiligen Schrift, von der Schöpfungsgeschichte über die Kreuzigung bis zur Wiederauferstehung. Dabei folgen seine zahlreichen Inschriften auf kunstvoll gestalteten Kartuschen der Evangelienharmonie Jakob Beringers von 1527 bzw. der Bibelübersetzung Martin Luthers von 1522, so dass es sich zugleich um ein wichtiges Zeugnis der Reformation handelt. Und dies mit klar ­didaktischem Anspruch: Auf unterschiedlichen Ebenen zwischen Bibelzitat, pointierter Zusammenfassung, reimendem Merkvers und anschaulicher Darstellung wird der neue Glaube vermittelt. Geschaffen von Heinrich Füllmaurer (um 1497–1548) und seinem Umkreis um 1538, entstand der Gothaer Altar nur wenig früher als der verwandte Mömpelgarder Altar (Wien) desselben Künstlers. Nach umfangreicher Restaurierung, bei der neue Erkenntnisse zu Tage traten, entfaltet der Gothaer Tafelaltar nun wieder seine eigentliche Farbenpracht. Begleitend zur Neupräsentation im Herzoglichen Museum Gotha, gibt der vorliegende Katalog den Altar nicht nur bilder- und kenntnisreich wieder, sondern bietet zum ersten Mal eine vollständige Transkription seiner Inschriften.
Aktualisiert: 2017-08-17
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Genoveva von Brabant

Genoveva von Brabant von Dingerdissen,  Ulf
Die Frage, wie der Romantik Gestalt verliehen werden könne, beantworteten viele bildende Künstler des 19. Jahrhunderts mit der fiktiven Genoveva von Brabant. Diese literarische Figur erlaubte es ihnen, abstrakte Ideen der romantischen Ästhetik- und Kunsttheorie zu visualisieren. Erstmalig wird ein Überblick über das beliebte Thema gegeben, an dem sich beispielhaft Konzeptionen romantischer Kunst zwischen 1800 und 1914 nachvollziehen lassen.
Aktualisiert: 2017-08-17
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Dresdener Kunstblätter

Dresdener Kunstblätter
Das Museum als Ort besitzt eine eigene Ästhetik, jeder Raum beeinflusst, ob dem Besucher bewusst oder nicht, das Erleben der Werke. Aber auch die »Menschen im Museum« prägen den Raum. Unabhängig davon, ob man Museen als kontemplativen Raum, »Bildungsanstalt«, kulturelles Archiv oder als sozialen Knotenpunkt des Austausches versteht – sie sind Orte für einzigartige Entdeckungen. Aus dem Inhalt: Doreen Paula: Die Dresdener Gemäldegalerie als Gesellschaftszimmer, Eine Stippvisite in den 1820er Jahren · Harald Marx: Das Kunstgespräch als literarisch-journalistische Form der Kritik und das Gemälde »Pandora« von Traugott Leberecht Pochmann · Konrad Lindner: Hegels Kunstreisen nach Dresden · Klara Nemeckova, Kerstin Stöver: Das Dresdener Kunstgewerbemuseum als interaktiver Ort · Agnes Matthias, Thomas Theye: Zu einigen Ambrotypien aus der Südsee · Janice Bretz, Kerstin Küster: Reflexionen im Dresdener Albertinum, Die »9 Stehenden Scheiben (879-3)« von Gerhard Richter Die Hefte sind im Abonnement für 4,50 Euro erhältlich. Abonnement-Anmeldung unter Tel.: (0351) 440780 bzw. E-Mail: verlag@sandstein.de
Aktualisiert: 2017-08-17
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Backsteinbaukunst Band 6

Backsteinbaukunst Band 6 von Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Für all jene, die Denkmalpflege und historisches Ziegelmauerwerk interessiert oder die sich für den Erhalt dieser Bauweise in der zeitgenössischen Architektur stark machen, versammelt der Dokumentationsband VI Beiträge der Backsteinbaukunstkongresse 2016 und 2016, die seit zwölf Jahren in Wismar stattfinden. Die Schwerpunkte dabei: Wissenschaftler aus den Nachbarländern Dänemark und Lettland lenken im Ostseeraum den Blick auf die europäische Kulturgeschichte. Andere wählen mit Sicht auf Nepal oder Albanien den globalen Ansatz. Vorträge zur energetischen Ertüchtigung historischer Klinkerbauten zeigen Grenzen und Möglichkeiten in Zeiten des Klimawandels. Restauratoren berichten aus ihrer Praxis.
Aktualisiert: 2017-08-10
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Antike Mode, Band 1

Antike Mode, Band 1 von Pogorzelski,  Ritchie
Der vorliegende Band beleuchtet erstmals die Entwicklung der antiken Mode in der griechisch römischen Welt anhand von kolorierter Skulptur und analysiert unter Berücksichtigung zentraler literarischer und archäologischer Zeugnisse die Gewandformen und ihre Trageweise. Die antike Mode war stets ein Zeichen gesellschaftlicher und religiöser Zugehörigkeit. Aufgrund der getragenen Kleidung war für jeden ersichtlich, welchem sozialen Rang oder Beruf man angehörte. Im Blickpunkt dieses Bandes stehen nicht die Webtechniken oder die neuesten archäologische Funde von Stoffresten, sondern der Facettenreichtum antiker Kleidung. Wie sah die Kleidungsmode jener Epochen aus? Was gab es für Kleidungsstücke und wie wurden sie benannt? Durch nachträgliche Kolorierung von Skulpturen und Reliefs werden die archäologischen Zeugnisse wieder zum Leben erweckt und Vasenbilder sowie antike Quellentexte zum Sprechen gebracht. Modische Veränderungen werden anhand der verschiedensten Gewandformen und der Trageweisen wieder verständlich. So ergeben die Untersuchung von Skulpturen, Mosaiken, Schriftquellen, Vasen- und Wandmalereien neue überraschende Ergebnisse, die so noch nie gezeigt wurden. Mit diesen neuen Forschungsergebnissen schließt der Band eine markante Forschungslücke und ist für jeden, der sich für antike Geschichte und Mode interessiert eine Quelle der Information.
Aktualisiert: 2017-08-10
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Christian Jankowski: Spiel mir das Lied der Kunst

Christian Jankowski: Spiel mir das Lied der Kunst von Pöverlein,  Judith
Der 1968 in Göttingen geborene Christian Jankowski gilt als Künstler, der die Allgegenwärtigkeit des Massenmediums Fernsehen zum Hauptgegenstand seiner Werke macht. Seine konzeptuellen Arbeiten aus den Bereichen Performance, Aktionskunst, Video und Installation, aber auch Film und Fotografie setzen an der Dichotomie zwischen Spiel und Ernst sowie Humor und Kritik an. Bis zur Unkenntlichkeit verwischt Jankowski die Grenzen an den Schnittstellen zwischen Fernseh- und Kunstwelt, indem er sich der Formate und Möglichkeiten der Massenmedien bedient, um sie mit neuen Inhalten aufzuladen. Eine Castingshow für den idealen Jesusdarsteller? Wahrsager, die über den künstlerischen Erfolg des jungen Jankowskis befragt werden? Kunstwerke, die im TV von professionellen Verkäufern angepriesen werden? Der Künstler in der Schaffenskrise, der sich in therapeutische Behandlung oder auf Kur begibt? Dies sind nur einige der Szenarien, die Jankowski zur Persiflierung des Kunstbetriebs und der Künstlerfigur entwirft. Dabei schlüpft er selbst in die Rolle des Protagonisten vor der Kamera oder wählt Laien aus, die seine Konzepte als Co-Autoren ausführen und um ihren persönlichen Erfahrungsschatz erweitern. Doch eine Reduzierung von Jankowskis Kunst auf Spiel und Humor greift zu kurz. Situationskomik und Humor sind für den Künstler selbst nur Begleiterscheinungen seiner Werke, vielmehr stehen der Mediendiskurs, die Durchdringung von Medienrealität und Alltag respektive die Medialisierung, der Einsatz des Rollenspiels oder das Phänomen Kunst ohne Künstler im Vordergrund. Diese Publikation stellt die erste wissenschaftliche Monographie zu Christian Jankowskis vielschichtigem Gesamtwerk dar, das sich von seinem Frühwerk Anfang der 1990er Jahre bis zur Leitung der Manifesta 11 als Künstlerkurator im Jahr 2016 erstreckt. Sie beleuchtet sein Werk hinsichtlich der Rückbesinnung auf Magie, Religion und Spiritualität an der Schwelle zum digitalen Zeitalter und stellt Jankowski in eine Reihe mit Künstlern wie Martin Kippenberger, Harun Farocki oder Christoph Schlingensief.
Aktualisiert: 2017-08-03
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Die Steinerne Bibel

Die Steinerne Bibel von Andraschek-Holzer,  Ralph, Cerveny,  Wilhelm, Hofmann,  Werner
An der Außenwand der Apsis der nördlich der Stadt Hollabrunn (Niederösterreich) gelegenen Kirche von Schöngrabern befindet sich ein besonderes Denkmal: Die Reliefdarstellungen, die nach derzeitigem Forschungsstand in das 13. Jahrhundert datiert werden, bilden eine Bibel in Stein, als „biblia pauperum“ gedeutet, eine bebilderte Predigt, deren Grundgedanke der Kampf des Guten mit dem Bösen ist.
Aktualisiert: 2017-07-12
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Die Autonomie des Betrachters – Das Zusammenspiel von Methode und Intuition im Erschließen von Werken der bildenden Kunst

Die Autonomie des Betrachters – Das Zusammenspiel von Methode und Intuition im Erschließen von Werken der bildenden Kunst von Schmatjko,  Klaus J.
Nur zu oft erwartet der Betrachter vor einem Kunstwerk, daß es sich ihm ohne eigenes Zutun spontan erschließt. Doch häufig verweigern sich ihm die Werke, nicht nur die der zeitgenössischen Kunst. Diese Untersuchung nimmt sich daher vor, Möglichkeiten und Nutzen für ein bewußteres Vorgehen des Betrachters zu untersuchen. Einerseits wird dafür ein systematischer Ansatz verfolgt, der auf Aspekte wie externe Bezüge, emotionale Wirkungen und die Formen des Kunstwerks zurückführt. Diese partiellen Sichtweisen verlangen notwendig unterschiedliche Methoden der Betrachtung, die anhand zahlreicher Werkbeispiele untersucht werden. Für das Zusammenwirken der Aspekte läßt sich der Bezug zum Wirklichkeitsverständnis und den Lebensformen des Betrachters herstellen, vor deren Hintergrund er das Werk beurteilt. In vielem kann die Argumentation dabei auf Vorstellungen aus der Philosophie zum Verständnis von Sprache zurückgreifen. Auf der anderen Seite wird untersucht, wie sich das Kunstwerk durch Intuition erschließt, ins¬besondere wenn der vorausgehende Blick auf die Werkaspekte durch deren wechselseitige Unstimmigkeit irritiert. Doch das Ergebnis solcher – im Grunde methodenfreier – Intuition läßt sich wiederum rational anhand der genannten Werk¬aspekte fassen, so wie ja die künstlerische Fiktion im Werk auch auf das Faktische zurückgreift. Damit entwickelt sich schließlich eine enge Verknüpfung der beiden polaren Zugänge, die ein umfassenderes Erschließen des jeweilgen Werkes erwarten läßt. Die vorgestellten Werkbeispiele bestätigen dies. Für den Betrachter schließlich wirken Irritation und Intuition oft modifizierend auf seine Lebenspraxis zurück. Gerade durch das bewußte Erschließen des Kunstwerks erfährt er sich selbst auf gleicher Ebene und autonom dem Werk – und dem Künstler – gegenüber.
Aktualisiert: 2017-07-20
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