Ganymed Boarding

Ganymed Boarding von Kornmüller,  Jacqueline, Wolf,  Peter

»Ganymed Boarding« lautet der Titel des Beitrags, den Paulus Hochgatterer zu Correggios Meisterwerk »Entführung des Ganymed« verfasst hat. Sowohl Titel als auch Text sind symptomatisch für diesen Text-Bild-Band: Der genaue, sensible Blick von 17 renommierten zeitgenössischen AutorInnen auf die Alten Meister der Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums in Wien eröffnet neue Sichtweisen und Interpretationen. So wird Kunst lebendig und heutig, werden die Werke und die darin Porträtierten zu »Bündnispartnern – über die Jahrhunderte hinweg« (Franz Schuh). Anders als jede kunsthistorische Interpretation schafft Literatur einen unmittelbareren, einen fantasievolleren und emotionaleren Zugang zum Dargestellten. Wer Angelika Reitzers Text »Ein Kind seiner Zeit« liest, den wird Hieronymus Boschs Darstellung eines Kindes mit Laufstuhl und Windrad nie wieder gleichgültig lassen. Und nicht zuletzt Elfriede Jelineks Beitrag »Prinzessinnen! Brennendes Unterholz!« macht deutlich, dass DiegoVelázquez' Infantinnen auch heute noch brandaktuell sind. Mit Porträtfotos der AutorInnen in unmittelbarer Umgebung der von ihnen beschriebenen Werke von Helmut Wimmer.

Aktualisiert: 2017-03-09
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DER STELLENWERT DES FLIMMERNS

DER STELLENWERT DES FLIMMERNS von Schweizer,  Yvonne

Zeitgenössische Ausstellungsdisplays von Bewegtbildern werden seit einigen Jahren zunehmend in den Disziplinen Kunstgeschichte und Filmwissenschaft thematisiert. Wann und auf welche Weise Bewegtbilder erstmals in Kunstausstellungen auftauchten, blieb hingegen unklar. Die Studie rekonstruiert und analysiert historische Aufführungssettings der drei Geschwistermedien Film, Video und Fernsehen. Sie liefert eine erste Kartographie der heterogenen Modelle und der weitverzweigten Diskurse, die von Ausstellungs- und FilmemacherInnen sowie von Kunstscha enden gleichermaßen ausgetragen wurden. An Displays, die in der BRD entstanden, wie »Exposition of Music. Electronic Television« (1963), »PROSPECT ’71: Projection«, »Projekt ’74« und »documenta 6« (1977) zeigt die Autorin, wie sich der Wandel der Ausstellungsinstitutionen um 1970 positiv auf die Integration von Medientechnologien auswirkte.

Aktualisiert: 2017-03-08
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Kunst aus Papier

Kunst aus Papier von Bardt,  Juliane

Dieses Handbuch bietet erstmals einen wissenschaftlichen Überblick zur zeitgenössischen Papierkunst. Im Mittelpunkt stehen dabei keine Kunstwerke auf Papier wie Druckgraphik oder Zeichnung, sondern plastische Werke aus Papier. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts bearbeiten europäische und nordamerikanische Künstler den vergänglichen Werkstoff Papier, der bis dahin nicht als „kunstwürdig“ erachtet wurde. Im Spiegel der Kulturgeschichte des Papiers werden in diesem Buch die ausgewählten Kunstwerke danach befragt, inwieweit das Material Bedeutungsträger ist. Schöpfen, Formen, Schneiden, Prägen, Falten, Ersetzen, Experimentieren, Zerstören: Jedes Kapitel erläutert eine andere Bearbeitungstechnik, von ihrer Verwendungsweise im Alltag bis hin zu detaillierten Analysen beispielhafter Kunstwerke von Robert Rauschenberg, David Hockney, Andreas von Weizsäcker, Jan Schoonhoven, Leo Erb, Günther Uecker, Henri Matisse, Felix Droese, Lore Bert und Oskar Holweck. Die vorliegende Studie wurde im Jahr 2005 mit dem Förderpreis der Benvenuto Cellini-Gesellschaft für die beste kunstgeschichtliche Dissertation der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a.M. ausgezeichnet.****************This work is the first to offer a scholarly overview of contemporary paper art. It is concerned not with works on paper such as prints and drawings, but with sculptural works made from paper. Since the mid twentieth century European and North American artists have been working in the ephemeral medium of paper, previously considered ‘unfit for art’. In the context of the cultural history of paper, the book investigates the extent to which the material itself carries meaning. Making, forming, cutting, stamping, folding, substituting, experimenting, destroying: each chapter illustrates a different way if working, from everyday applications to the detailed analysis of selected works by Robert Rauschenberg, David Hockney, Andreas von Weizsäcker, Jan Schoonhoven, Leo Erb, Günther Uecker, Henri Matisse, Felix Droese, Lore Bert and Oskar Holweck. In 2005 this study was awarded the Benvenuto Cellini Society’s prize for the best dissertation in art history at the Johann Wolfgang Goethe University in Frankfurt am Main.

Aktualisiert: 2017-03-08
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Ikonische Formprozesse

Ikonische Formprozesse von Engel,  Franz, Lauschke,  Marion, Schiffler,  Johanna

Der Begriff "ikonische Formprozesse" umfasst jene Phänomene, die Übergänge zwischen natürlichen und symbolischen Formen herstellen. So erzeugt z.B. die brandversehrte Oberfläche einer Bronze Effekte abseits des Schauplatzes künstlerischer Intention. Die Genese des Bildes im Werk- wie auch im Wahrnehmungsprozess ist immer auch ein Rückgang ins Unbestimmte. Der Band liefert Bausteine für eine Theorie ikonischer Formprozesse.

Aktualisiert: 2017-03-04
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Glaubensbekenntnis in Glas, Licht und Farbe

Glaubensbekenntnis in Glas, Licht und Farbe von Spieker,  Brigitte, Spieker,  Rolf-Jürgen

In einer 2. erweiterten Auflage erscheint als Einzelveröffentlichung eine Biographie des Gelsenkirchener Künstlers Walter Klocke, der Glasmalerei und Mosaiken für mehr als120 Kirchen schuf, darunter bedeutende Dome und Propsteikirchen. In vielen Kirchen Deutschlands - und sogar auf den Philippinen und in Taiwan - sind bis heute seine prächtigen, leuchtenden Kirchenfenster zu sehen.

Aktualisiert: 2017-03-06
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Dunkler Wald und weites Meer

Dunkler Wald und weites Meer von Schneidereit,  Gerhard M.

Die gewichtige Stellung der Künstlerkolonie Ahrenshoop auf dem Darß in Mecklenburg-Vorpommern hat in der Vergangenheit den Blick auf die Entwicklung der Malerei in den benachbarten Orten der Ostseehalbinsel stark eingeschränkt. Bestenfalls sind die Künstler, die in den Ostseebädern Prerow und Zingst und in den Boddendörfern Wieck und Born arbeiteten, der Künstlerkolonie Ahrenshoop zugerechnet worden. Der in Born auf dem Darß ansässige Sammler Gerhard M. Schneidereit unternimmt es mit diesem Buch erstmals, die Eigenständigkeit und Besonderheit der auf dem Darß entstandenen Arbeiten zusammenzufassen und zu beschreiben. Dabei stellt er heraus, dass diese Kunstwerke stark von den geografischen Gegebenheiten der Landschaft, wie dem urwüchsigen Wald des Darß, der Ostseeküste und den stillen Winkeln der Boddendörfer geprägt sind. Die Maler, die hier ab 1859 arbeiteten, suchten die Abgeschiedenheit und den Rückzug aus den lauter werdenden Städten oder von den politischen Ereignissen des 20. Jahrhunderts. Alexej Jawlensky, Marianne von Werefkin und Erich Heckel gehören zu den be- kanntesten Malern, die hier 1911 ihren eigenen Stil weiterentwickelten. Davor und danach haben sich eine Vielzahl weiterer Maler, wie Kurt Haase-Jastrow, Herrmann Eschke, Ernst Arnold Lyongrün, Henry Luyten, Max Lingner, Bernhard Hopp, Robert Geßner, Max Schwimmer, Kar l Holfeld, Peter Keler und etliche andere der Moderne ebenso der Landschaft angenommen und sie für die Entwicklung ihrer Kunst genutzt. Damit setzt dieses Buch den entscheidenden Anfang einer Neubewertung der Malerei auf dem Darß und schließt Lücken in der regionalen Kunstgeschichte.

Aktualisiert: 2017-03-01
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Einführung in die Kunstgeschichte

Einführung in die Kunstgeschichte von Blickle,  Ursula, Hochleitner,  Martin, Lichtenauer,  Barbara, Tietjen,  Friedrich, Wagner,  Anselm

Die Publikation "Einführung in die Kunstgeschichte" vereint aktuelle Arbeiten von 16 deutschen, englischen, französischen, kanadischen, österreichischen und schwedischen KünstlerInnen, die sich unmittelbar mit der Repräsentation von Beispielen der Kunstgeschichte beschäftigen. Obwohl "Kunst immer schon eine Kunst gewesen ist" (Heinz Schütz) erscheint es interessant, die ausgewählten Werke nicht nur in ihrer Spezifität und ihrem Verhältnis zu entsprechenden künstlerischen Konzepten seit den 1960er Jahren vorzustellen, sondern vor allem auch im Kontext einer sich zunehmend verändernden Rezeption historischer Kunstreproduktionen zu positioniern. Gleichzeitig vermittelt das Gesamtprojekt über die konkrete Präsenzvon Werken der Kunstgeschichte ein komplexes Modellan Diskursen der Gegenwartskunst. Die Referenz der Kunstgeschichte wird als Thema und als konzeptuelle Entscheidung verschiedener künstlerischer Projekte zur Diskussion gestellt. Texte: Martin Hochleitner: Einführung in die "Einführung in die Kunstgeschichte"/ Friedrich Tietjen: Bilder vom Bild. Fotografie, Grafik und die Reproduktion der Kunst/ Anselm Wagner: Kunstgeschichte und Fotografie. Anmerkungen zu einer schwierigen Beziehung.

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Handbuch der illustrierten Vergil-Ausgaben 1502-1840

Handbuch der illustrierten Vergil-Ausgaben 1502-1840 von Suerbaum,  Werner

In diesem „Handbuch der illustrierten Vergil-Ausgaben 1502-1840“ hat der Autor, ein bekannter Vergil-Experte und Bibliograph, alle über 550 Editionen oder Übersetzungen Vergils, die mindestens einen Holzschnitt oder Kupferstich (dann meist als Frontispiz) enthalten, ermittelt und in einem ausführlichen Katalog (mit Rubriken wie Beschreibung, Würdigung, Abhängigkeiten, Bibliographie, Zugänglichkeit) vorgestellt. Im Mittelpunkt steht die Analyse der etwa 70 größeren Illustrations-Zyklen zur Aeneis, die in der Regel 12, in mehr als einem halben Dutzend Fällen aber auch zwischen 50 und 138 Bilder aufweisen. Für die meisten dieser Szenen- oder Titelbilder werden gedruckte Abbildungen oder, worauf der Schwerpunkt liegt, über das Internet erreichbare Digitalisate nachgewiesen. Die eigentliche Basis sind die eigens für dieses Werk angefertigten Digitalisate von Vergil-Illustrationen aus den reichen Beständen der Bayerischen Staatsbibliothek München (BSB). Etwa 4000 solcher Bilder auf weit über 6000 digitalisierten Seiten sind auf den beiden beigefügten DVDs erstmals in kompakter Form zugänglich. Das durch mehrere Indizes (darunter einen Sujet-Katalog) bereicherte Werk entwickelt Grundzüge einer Geschichte und Typologie der Vergil-Illustration und erschließt ein fast unbekanntes, aber wichtiges Feld der Vergil-Rezeption. Der 1933 geborene Verfasser, emeritierter Ordinarius für Lateinische Philologie an der Universität München, ist nicht nur durch mehrere größere kommentierte Bibliographien zur römischen Literatur ausgewiesen (so zu Vergil 1980, zu Tacitus 1990, in den beiden ersten Bänden der vorliegenden Reihe zu Ennius 2003 und zu Cato Censorius 2004, auch innerhalb des von ihm herausgegebenen und zum größeren Teil verfassten 'Handbuch der lateinischen Literatur der Antike, Band 1: Die archaische Literatur', 2002), sondern auch durch mehr als zwei Dutzend wissenschaftlicher Publikationen zu P. Vergilius Maro (70 –19 v. Chr.), darunter eine Einführung in dessen Hauptwerk, die Aeneis (1999). Von seinem Interesse für die Rezeption Vergils in der Kunst zeugen mehrere Aufsätze und besonders seine fünf Beihefte zur Münchener Ausstellung 'Vergil visuell' von 1998. The author of this guide to illustrated Vergil editions from 1502-1840, a noted Vergil expert and bibliographer, has examined the more than 550 editions of Vergil which contain at least one woodcut or engraving (mostly as a frontispiece) and presents them here in a comprehensive catalogue, with descriptions, evaluations, bibliographies and location details. The focus of the study is an analysis of some 70 major cycles of illustrations to the Aeneid, which generally consist of 12 pictures but in more than half a dozen cases contain between 50 and 138 pictures. Reproductions of most of these illustrations and frontispieces are available in printed works or in digital form via the Internet, where the emphasis of this study lies. The actual basis of the study is the digitization of Vergil illustrations from the rich holdings of the Bavarian State Library in Munich (BSB), specially prepared for this project. Some 4000 images on more than 6000 digitized pages can be accessed for the first time in compact form on the accompanying DVDs. With its several indexes (including a subject catalogue), this work sets out the foundations for a history and typology of Vergil illustrations and opens up and almost unknown but important field of Vergil reception.

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