Winckelmann-Handbuch

Winckelmann-Handbuch von Disselkamp, Martin, Testa, Fausto

Das Handbuch präsentiert Leben und Werk Johann Joachim Winckelmanns auf dem Stand der aktuellen internationalen Forschung und eröffnet weiterführende Perspektiven. Im Mittelpunkt stehen die Schriften des Archäologen und Kunstkenners, die in allen Teilbereichen und Aspekten dargestellt werden. Zugleich wird Winckelmann als Figur und mit seinem Werk im deutschen und europäischen Kontext verortet. Die Rezeption in Literatur, bildenden Künsten und Altertumswissenschaft bildet einen weiteren Schwerpunkt des Handbuchs, das durch Abbildungen, Bibliographien und Register abgerundet wird.

Aktualisiert: 2017-02-01
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„Nichts ist, Rom, Dir Gleich.“

„Nichts ist, Rom, Dir Gleich.“ von Disselkamp, Martin

Die frühe Neuzeit war mit tiefgreifenden Umbrüchen konfrontiert. Auf der Suche nach Rettungsideen, die einen Ausweg aus den Wirren der Gegenwart versprachen, stießen Gelehrte, Dichter, Künstler und Fürsten auf das antike Rom, das nur noch in Gestalt von Fragmenten und Ruinen vorhanden war. In antiquarischen Beschreibungen wurde die Stadt als ordnungsstiftendes Vorbildmodell rekonstruiert, als stabiles Raumgefüge, das, vermessen und zu Papier gebracht, in der Lage sein sollte, der Willkür der Zeit standzuhalten. Doch zusammen mit den Beschwörungen intakter antiker Größe entstanden auch Gegenbilder. Ihren Mittelpunkt bildet der Verdacht, dass Rom nicht wiederherzustellen sei, ja sogar die Ahnung, dass die Stadt nicht einmal als Vorbild tauge. Das Buch stellt die glanzvolle Seite wie die ruinöse unter Einschluss mittelalterlicher Rom-Entwürfe in einer exemplarischen Reihe vor. Beide tragen zum Panorama einer zugleich selbstbewussten und verunsicherten Epoche bei.

Aktualisiert: 2017-01-25
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Nachricht von ‚Realis de Vienna‘ Prüfung des Europischen Verstandes durch di Weltweise Geschicht

Nachricht von ‚Realis de Vienna‘ Prüfung des Europischen Verstandes durch di Weltweise Geschicht von Disselkamp, Martin

Parteilich und äußerst polemisch bezieht die "Nachricht von Realis de Vienna Prüfung des Europischen Verstandes durch di Weltweise Geschicht" (1715) Stellung in der frühneuzeitlichen Debatte um die Rangfolge der europäischen Nationen. Ihr Gegenstand ist das Renommee der Deutschen, zumal der Gelehrten, das der anonyme Verfasser durch Negativstereotypen ebenso bedroht sieht wie durch die Franzosennachahmung nach dem Vorbild seines Hauptgegners Christian Thomasius. Die Streitschrift ist der wohl interessanteste Text aus dem Umfeld des clandestinen Philosophen und frühen Radikalaufklärers Gabriel Wagner alias Realis de Vienna. Johann Gottfried Herder hat das Werk in den "Briefen über die Humanität" abwägend diskutiert; im übrigen blieb es bis in die jüngste Zeit fast völlig unbekannt. Ton und Thema lassen den Text, den diese Ausgabe erstmals leicht zugänglich macht, für die Literaturgeschichte und für die Geschichte der Gelehrsamkeit gleichermaßen aufschlußreich werden.

Aktualisiert: 2017-01-20
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Barockheroismus

Barockheroismus von Disselkamp, Martin

Impressive though they are, the monuments to heroic greatness dating from the Baroque period leave us very much in the dark about the actual nature of their subject, at least in political terms. As embodiments of things held to be universally valid, heroes did of course fulfill an important legitimizing function. But in a time of increasing political differentiation, the assertion of a form of integrity transcending individual interests was rapidly losing its convincement potential. Accordingly, 'political' strategies were compelled to trade on the moral superiority of the heroic principle. This made heroism part of a form of political psychology centered on competition and one-upmanship. The book sets out to demonstrate this with reference to ethical works, political writings, courtly manuals, heroic novels, and genealogical literature.

Aktualisiert: 2017-02-05
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Tableau de Berlin

Tableau de Berlin von D'Aprile, Iwan, Disselkamp, Martin, Sedlarz, Claudia

In aller Stille hat nun an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ein Unternehmen begonnen, das schlicht und provozierend den Namen 'AG Berliner Klassik' trägt. Das klingt zunächst nach Germanistik für die Berliner Republik, nach einem neuen Image für die arme Stadt mit ihrem Größenwahn und dem Gefühl, regelmäßig zu kurz gekommen zu sein. Es verbirgt sich aber dahinter eines der interessantesten Vorhaben der gegenwärtigen Literaturwissenschaft. Conrad Wiedemann, der an der Technischen Universität Berlin lehrt, hat es angeregt. Es begann im Goethejahr mit dem Unbehagen darüber, dass zum Ruhme Weimars die kulturelle Blütezeit Berlins zwischen 1786 und 1815, zwischen dem Tod Friedrichs II. und dem Wiener Kongress verdrängt und marginalisiert worden ist. Verzichtet hat man damit darauf, eine "urbane Klassik" zu entdecken. Das stille, abgeschirmte, der Konzentration geweihte Weimar sei, so Wiedemanns erste Polemik, geschichtslos, immobil, "ohne Emanzipationslinie" und eine künstliche Erscheinung: getragen von vier eigens zusammengerufenen, schreibenden Männern, Wieland, Goethe, Herder, Schiller. Nach deren Tod war es dann vorbei. Die Berliner Klassik sei in allem das Gegenteil, auch besitze sie eine organische Vorgeschichte: die vielen Formen und Richtungen der Aufklärung in der Stadt. Berlin scheint im Unterschied zu Weimar die Stadt der Mobilität, der ungewöhnlichen, in hohem Maße autonomen Lebensentwürfe, der raschen Kommunikation und einer besonderen Erotik des Dialogs.

Aktualisiert: 2017-01-30
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Das alte Rom und die Neue Zeit. La Roma antica e la prima età moderna

Das alte Rom und die Neue Zeit. La Roma antica e la prima età moderna von Disselkamp, Martin, Ihring, Peter, Wolfzettel, Friedrich

Erst die Wiederentdeckung der Antike aus dem Geist des Humanismus bei Petrarca macht aus dem Heiligen Rom des Mittelalters das ewige Rom, das zum europäischen Erinnerungsort par excellence wird. Von der Frührenaissance bis zum Spätbarock entwickelt sich Rom im Spannungsverhältnis zur Antike zum kulturellen Orientierungspunkt ganz Europas. In politischer, literarischer und ästhetischer Hinsicht erhebt sich so hinter der wirklichen zugleich die imaginäre Stadt, die als Referenz- und Korrekturmodell mit autoritativem Gewicht und utopischer Tendenz für die europäische Neuzeit unangefochtene Gültigkeit erhält. Als staatliche, moralische und zivilisatorische Instanz wird Rom von nun an rhetorisch verfügbar als Reservoir repräsentativer Bilder, Exempel und Zitate, so dass die Berufung auf Rom geradezu den Charakter einer legitimierenden Kulturtechnik erhält und als Gegenentwurf zu politischer Zersplitterung und zu moralischem Niedergang mit den Mängeln des eigenen Zeitalters kontrastiert. Die Deutsch-Italienische Frankfurter Tagung vom November 2004 hatte sich ein konsequent transdisziplinäres Programm vorgenommen, dessen vielfältige geistesgeschichtliche, literarhistorische und kunstgeschichtliche Dimensionen in den vorliegenden Beiträgen beispielhaft zum Ausdruck kommen und eine Vielzahl weiterführender Aspekte erschließen. Der zweisprachige Band richtet sich daher gleichermaßen an Germanisten, Romanisten, Historiker, Religions- und Kunsthistoriker.

Aktualisiert: 2015-07-14
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