Petrusliteratur und Petrusarchäologie

Petrusliteratur und Petrusarchäologie von Frey,  Jörg, Wallraff,  Martin
Petrus ist eine zentrale Gestalt des werdenden Christentums. Sie hat einen bedeutenden Zweig der Literatur geprägt, und es gibt schon früh eine ebenso bedeutende Lokaltradition in Rom. Allerdings interagiert das eine mit dem anderen nur punktuell und erstaunlich spät. Der vorliegende Band leuchtet den differenzierten Befund aus neutestamentlicher und kirchenhistorischer Sicht aus. Die Beiträge behandeln die frühe Petrusliteratur innerhalb und außerhalb des Neuen Testaments sowie die archäologische und kirchliche Petrustradition in Rom, wie sie seit dem zweiten Jahrhundert bezeugt ist. Die Frage nach der besonderen Stellung des Bischofs von Rom ist dabei nicht explizit Gegenstand, steht aber im Hintergrund der Untersuchung. Mit Beiträgen von:Vanessa Bayha, Jörg Frey, Peter Gemeinhardt, Christoph Heilig, Michael R. Jost, Thomas J. Kraus, Tobias Nicklas, Benjamin Schließer, Martin Wallraff
Aktualisiert: 2019-06-11
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Die Logik der Liebe

Die Logik der Liebe von Frey,  Jörg, Hartenstein,  Friedhelm, Janowski,  Bernd, Konradt,  Matthias, Schmidt,  Werner H., Zimmermann,  Ruben
Die Schriften des Paulus sind keine systematischen Handlungstheorien. Gleichwohl zeigen sie wiederkehrende Normen, Begründungsstrukturen und überindividuelle Geltungsansprüche. Diese "implizite Ethik" soll anhand eines speziellen Analyserasters deskriptiv erfasst werden, was auch eine Methode der "ethischen Auslegung" biblischer Schriften überhaupt vorstellt. Mittels Anbindung an Terminologie und Theorieniveau gegenwärtiger Ethik-Diskurse kann die biblische Ethik somit nicht nur präziser erfasst werden, sondern auch anschlussfähiger sein für aktuelle Debatten. Die "implizite Ethik" des Paulus eröffnet hierbei überraschende Einsichten. So wird ein Normenpluralismus erkennbar, der an moderne Gesellschaften erinnert; ferner können spezielle Reflexionsformen wie z.B. die "metaphorische" oder "mimetische Ethik" beschrieben werden, die jenseits reiner Argumentation liegen und in den Kontext der Etho-Poietik und Lebenskunst weisen. Weiterhin wird ein Differenzierungsniveau gewonnen, das alte plakative Frontstellung überwinden hilft, wenn z.B. die fortwährende Geltung der jüdischen Thora bei gleichzeitiger Relativierung z.B. gegenüber der "Freiheits"-Norm in einer komparativen Wertehierarchie beschrieben werden kann. Indem Paulus immer wieder zur eigenständigen Entscheidungsfindung ermutigt, erweist sich seine Ethik unerwartet modern. Wenn allerdings die Interessen des Einzelnen mit denen der Gemeinschaft in Konflikt geraten, plädiert Paulus deutlich für eine altruistisch-kommunitaristische Position, die man als 'Heteronomie zweiter Ordnung' bezeichnen könnte. Die Liebe erweist sich dabei als die leitende ethische Grundnorm, die gleichwohl auch in Begründungszusammenhänge eingebunden bleibt. Schließlich kann auch die theologische Basis dieser Ethik jenseits des simplifizierenden Indikativ-Imperativ-Modells differenziert erschlossen und intersubjektiv kommuniziert werden. Das Buch möchte auf diese Weise einen Weg aufzeigen, wo und wie biblische Ethik - weit über Paulus hinaus - theoretisch durchdrungen und gegenwärtig relevant werden kann.
Aktualisiert: 2019-04-29
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Von Ewigkeit zu Ewigkeit

Von Ewigkeit zu Ewigkeit von Frey,  Jörg, Hartenstein,  Friedhelm, Janowski,  Bernd, Konradt,  Matthias, Schmidt,  Werner H., Witte,  Markus
In den Psalmen 33, 37, 49, 73, 78 und 114 wird in unterschiedlicher Weise über das Phänomen "Zeit", über die Geschichte des Gottesvolkes Israel und über die Stellung des Menschen in Raum und Zeit nachgedacht. Die hier gesammelten Auslegungen erhellen die geschichtlichen und geistigen Hintergründe der genannten Psalmen und verdeutlichen die Situation und Funktion ihrer Rede über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dabei zielt die vorgelegte Sammlung sowohl auf eine Bestimmung des Verhältnisses von "Weisheit" und "Geschichte" als auch auf eine Interpretation des biblischen Verständnisses von Gott als dem Herrn über Zeit und Ewigkeit.
Aktualisiert: 2019-04-29
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Berufen, beauftragt, gebildet – Pastorales Selbstverständnis im Gespräch

Berufen, beauftragt, gebildet – Pastorales Selbstverständnis im Gespräch von Bouillon,  Christian, Buda,  Daniel, Frey,  Jörg, Grethlein,  Christian, Hartenstein,  Friedhelm, Haubeck,  Wilfried, Heiser,  Andreas, Iff,  Markus, Janowski,  Bernd, Konradt,  Matthias, Schmidt,  Werner H., Schröter,  Jens, Urban,  Hans Jörg, von Lüpke,  Johannes
Was denn ein Pastor bzw. ein Pfarrer sei und wie er ausgebildet werden müsse, wird gegenwärtig in der wissenschaftlichen Theologie, in Kirchen und in der Gesellschaft diskutiert. Die vorliegenden Beiträge ergeben unter Beachtung historisch-exegetischer, empirischer, normativer und handlungsbezogener Perspektiven und Methoden Ansätze eines ausdifferenzierten Pastorenverständnisses.
Aktualisiert: 2019-04-29
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Narrativität und Theologie im Johannesevangelium

Narrativität und Theologie im Johannesevangelium von Felsch,  Dorit, Frey,  Jörg, Garský,  Zbyněk, Hartenstein,  Friedhelm, Janowski,  Bernd, Konradt,  Matthias, Moser,  Marion, Poplutz,  Uta, Schmidt,  Werner H., Theobald,  Michael, Zimmermann,  Ruben
Die Beiträge zur erzählerischen Gestalt und zur Theologie des vierten Evangeliums erörtern wesentliche Themen der Johannesforschung: die intertextuellen Beziehungen zu den Synoptikern, die Funktion der Schriftzitate in den johanneischen Dialogen, das Bild der Pharisäer in der johanneischen Erzählung, die Aufnahme jüdischer Fest-Traditionen am Beispiel der Rosch haSchana-Tradition, die narrative Gestalt der johanneischen Ethik, die Bedeutung der Gastfreundschaft und den Beitrag der johanneischen Theologie zur christlichen Rede von Gott.
Aktualisiert: 2019-04-29
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Paulusperspektiven

Paulusperspektiven von Frey,  Jörg, Hartenstein,  Friedhelm, Hellholm,  David, Hoffmann,  Matthias, Janowski,  Bernd, John,  Felix, Koch,  Dietrich-Alex, Konradt,  Matthias, Labahn,  Antje, Labahn,  Michael, Meiser,  Martin, Niebuhr,  Karl-Wilhelm, Popkes,  Enno-Edzard, Schmidt,  Werner H., Vegge,  Tor, Wetz,  Christian
Nach wie vor gilt der Apostel Paulus zu Recht als die herausragende Person des frühen Christentums. Die wissenschaftliche Diskussion über den auch streitbaren wie umstrittenen Theologen und Missionar hält ungebrochen an. Der Band vereint Studien anerkannter Fachleute, die einzelnen Aspekten des Lebens, Denkens und Wirkens des Paulus nachgehen sowie seine Rezeption im nachpaulinischen Schrifttum des Neuen Testaments untersuchen. Mit dem Band grüßen Autoren und Herausgeber Dieter Sänger, Professor für Theologie- und Literaturgeschichte des Neuen Testaments an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
Aktualisiert: 2019-04-29
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Hermann Gunkel (1862-1932)

Hermann Gunkel (1862-1932) von Frey,  Jörg, Hammann,  Konrad, Hartenstein,  Friedhelm, Janowski,  Bernd, Konradt,  Matthias, Schmidt,  Werner H., Schnelle,  Udo, Schorch,  Stefan, Smend,  Rudolf, Waschke,  Ernst-Joachim
Hermann Gunkel gehört zu den großen Gelehrten, die für das 20. Jahrhundert das wissenschaftliche Fundament zur Auslegung der biblischen Texte und ihrem religionsgeschichtlichen Verständnis gelegt haben. Er zählt zu den bedeutendsten Alttestamentlern der Theologischen Fakultät in Halle. Aus Anlass seines 150. Geburtstages fand am 23. Mai 2012 ein wissenschaftliches Kolloquium in Halle statt, dessen Beiträge von Konrad Hammann, Udo Schnelle, Stefan Schorch, Rudolf Smend, Ernst-Joachim Waschke in diesem Band veröffentlicht werden.
Aktualisiert: 2019-04-29
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Geben und Nehmen

Geben und Nehmen von Ebner,  Martin, Fischer,  Irmtraud, Frey,  Jörg, Fuchs,  Ottmar, Hamm,  Berndt, Janowski,  Bernd, Koerrenz,  Ralf, Leppin,  Volker, Oberhänsli-Widmer,  Gabrielle, Sattler,  Dorothea, Schmid,  Konrad, Thomas,  Günter, Vollenweider,  Samuel, Welker,  Michael, Wolter,  Michael
Der Dreiklang von Geben, Annehmen und Erwidern durchzieht nicht nur die biblischen Texte, sondern auch die Theologie- und Kirchengeschichte: Gottes Gabe wird nicht nur gegeben, sondern zugleich vom Menschen angenommen und schließlich erwidert. JBTh 27 (1212) entfaltet diese Thematik ausführlich unter dem Titel »Theologie der Gabe«. Im Jahr 1925 erschien der bis heute einfl ussreiche Aufsatz »Die Gabe« von M. Mauss (1872-1950), dem Begründer der französischen Ethnologie. Mauss hatte darin nicht nur eine Sozialtheorie der Gabe, sondern auch eine Gabentheorie der Kultur entworfen: Indem, so der Tenor, eine Gabe nicht nur gegeben, sondern auch angenommen und erwidert wird, ist sie »ein fait social total, das alle und alles involviert« (I. Därmann, Theorien der Gabe, Hamburg 2010, 26). Bis hinein in die gegenwärtigen Debatten über die Prinzipien des Zusammenlebens bildet Mauss einen Dreh- und Angelpunkt. JBTh 27 (2012) greift diese Diskussion auf, weil nicht nur die biblischen Texte, sondern auch die Theologieund Kirchengeschichte vom Dreiklang Geben, Annehmen und Erwidern durchzogen sind. Um dabei den Anschluss an die kultur- und literaturwissenschaftliche Diskussion herzustellen, werden Beiträge von J. Anderegg und St. Moebius an den Anfang gestellt, die der Semantik und der Soziologie der Gabe gewidmet sind. Darauf folgen biblisch-theologische Beiträge von A. Grund, Chr. Eberhart, I. Fischer, M. Theobald, H. Löhr und K.-H. Ostmeyer zum Gabetheorem im Alten und Neuen Testament sowie kirchen- und theologiegeschichtliche Beiträge von V. Leppin, G. Schneider-Ludorff und B. Hamm zum Thema vom Spätmittelalter bis zum 17. Jahrhundert. Weitere Aspekte kommen in den systematisch-theologischen Beiträgen von M. Wendte, V. Hoffmann, O. Bayer und U. Link-Wieczorek hinzu. Den Schluss bilden die praktisch-theologischen Beiträge von N. Peter und A. Odenthal sowie der judaistische Beitrag von M. Morgenstern. Zielgruppe Studierende und Lehrende der Theologie und Religionspädagogik, an Biblischer Theologie Interessierte, PfarrerInnen, ReligionslehrerInnen, LehrerInnen.
Aktualisiert: 2019-04-29
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