Die Kulturen des europäischen Mittelalters wurden ganz entscheidend durch das Zusammenwirken von Texten und Bildern geprägt. Ein breites Spektrum an aktuellen Forschungsansätzen unterschiedlicher mediävistischer Disziplinen zum Thema bildet dieser Band ab. Die Beiträge befassen sich mit abendländischen und osteuropäischen Denkmälern von der Spätantike bis zum ausgehenden Mittelalter und nehmen dabei auch interkulturelle Phänomene der Migration und der Rezeption von Bildern und Texten in den Blick. In konkreten Fallstudien werden der Facettenreichtum von Bild-Text-Relationen erhellt sowie bisherige Untersuchungsmethoden und Interpretationsmodelle kritisch diskutiert. Darüber hinaus werden laufende Digitalisierungsprojekte zur wissenschaftlichen Erschließung von Bildern und Texten vorgestellt.
Aktualisiert: 2023-06-28
Autor:
Mechthild Dreyer,
Michele C Ferrari,
Ekaterine Aleksander Gedevanishvili,
Katrin Graf,
Henriette Harich-Schwarzbauer,
Liz James,
Karin Krause,
Henry P. Maguire,
Susan Marti,
Drew Massey,
Vivian Nutton,
Ulrich Rehm,
Lukas Rosenthaler,
Barbara Schellewald,
Alfred Stückelberger,
Silke C. Tammen,
Susanne Wittekind,
Andrea Worm,
Anna Zakharova
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Die Kulturen des europäischen Mittelalters wurden ganz entscheidend durch das Zusammenwirken von Texten und Bildern geprägt. Ein breites Spektrum an aktuellen Forschungsansätzen unterschiedlicher mediävistischer Disziplinen zum Thema bildet dieser Band ab. Die Beiträge befassen sich mit abendländischen und osteuropäischen Denkmälern von der Spätantike bis zum ausgehenden Mittelalter und nehmen dabei auch interkulturelle Phänomene der Migration und der Rezeption von Bildern und Texten in den Blick. In konkreten Fallstudien werden der Facettenreichtum von Bild-Text-Relationen erhellt sowie bisherige Untersuchungsmethoden und Interpretationsmodelle kritisch diskutiert. Darüber hinaus werden laufende Digitalisierungsprojekte zur wissenschaftlichen Erschließung von Bildern und Texten vorgestellt.
Aktualisiert: 2023-06-28
Autor:
Mechthild Dreyer,
Michele C Ferrari,
Ekaterine Aleksander Gedevanishvili,
Katrin Graf,
Henriette Harich-Schwarzbauer,
Liz James,
Karin Krause,
Henry P. Maguire,
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Ulrich Rehm,
Lukas Rosenthaler,
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Alfred Stückelberger,
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Die Kulturen des europäischen Mittelalters wurden ganz entscheidend durch das Zusammenwirken von Texten und Bildern geprägt. Ein breites Spektrum an aktuellen Forschungsansätzen unterschiedlicher mediävistischer Disziplinen zum Thema bildet dieser Band ab. Die Beiträge befassen sich mit abendländischen und osteuropäischen Denkmälern von der Spätantike bis zum ausgehenden Mittelalter und nehmen dabei auch interkulturelle Phänomene der Migration und der Rezeption von Bildern und Texten in den Blick. In konkreten Fallstudien werden der Facettenreichtum von Bild-Text-Relationen erhellt sowie bisherige Untersuchungsmethoden und Interpretationsmodelle kritisch diskutiert. Darüber hinaus werden laufende Digitalisierungsprojekte zur wissenschaftlichen Erschließung von Bildern und Texten vorgestellt.
Aktualisiert: 2023-06-28
Autor:
Mechthild Dreyer,
Michele C Ferrari,
Ekaterine Aleksander Gedevanishvili,
Katrin Graf,
Henriette Harich-Schwarzbauer,
Liz James,
Karin Krause,
Henry P. Maguire,
Susan Marti,
Drew Massey,
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Die Colloquia Raurica werden alle zwei Jahre vom Collegium Rauricum veranstaltet. Sie finden auf Castelen, dem Landgut der Römer-Stiftung Dr. René Clavel in Augst (Augusta Raurica) bei Basel, statt.Jedes Colloquium behandelt eine aktuelle geisteswissenschaftliche Frage von allgemeinem Interesse aus der Perspektive verschiedener Disziplinen. Einen Schwerpunkt bilden dabei Beiträge aus dem Bereich der Altertumswissenschaft. Um möglichst vielseitig abgestützte Erkenntnisse zu gewinnen, erörtern die eingeladenen Fachvertreter das Tagungsthema im gemeinsamen Gespräch. Die Ergebnisse des Colloquium werden in der Schriftenreihe Colloquia Raurica publiziert.
Aktualisiert: 2023-05-29
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Die Kulturen des europäischen Mittelalters wurden ganz entscheidend durch das Zusammenwirken von Texten und Bildern geprägt. Ein breites Spektrum an aktuellen Forschungsansätzen unterschiedlicher mediävistischer Disziplinen zum Thema bildet dieser Band ab. Die Beiträge befassen sich mit abendländischen und osteuropäischen Denkmälern von der Spätantike bis zum ausgehenden Mittelalter und nehmen dabei auch interkulturelle Phänomene der Migration und der Rezeption von Bildern und Texten in den Blick. In konkreten Fallstudien werden der Facettenreichtum von Bild-Text-Relationen erhellt sowie bisherige Untersuchungsmethoden und Interpretationsmodelle kritisch diskutiert. Darüber hinaus werden laufende Digitalisierungsprojekte zur wissenschaftlichen Erschließung von Bildern und Texten vorgestellt.
Aktualisiert: 2023-05-28
Autor:
Mechthild Dreyer,
Michele C Ferrari,
Ekaterine Aleksander Gedevanishvili,
Katrin Graf,
Henriette Harich-Schwarzbauer,
Liz James,
Karin Krause,
Henry P. Maguire,
Susan Marti,
Drew Massey,
Vivian Nutton,
Ulrich Rehm,
Lukas Rosenthaler,
Barbara Schellewald,
Alfred Stückelberger,
Silke C. Tammen,
Susanne Wittekind,
Andrea Worm,
Anna Zakharova
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Johannes Atrocianus (Grimm), Pädagoge, Dichter, Humanist und Reformationsgegner, wandte sich in seiner Polemik gegen Johannes Oekolampad und dessen Gefolgsleute. Atrocians lateinische Elegien und Epigramme, die 1528/1529 in Basel erschienen und eine kritische Phase der Reformation beleuchten, liegen nun erstmals in einer kommentierten zweisprachigen Ausgabe vor. Die Herausgeber Ch. Guerra, H. Harich-Schwarzbauer und J. Hindermann erschliessen mit der Edition des Gesamtwerks Atrocians, der mit der Druckerwerkstatt Frobens und dem Gelehrtenkreis um Erasmus in enger Verbindung stand, ein einzigartiges Zeitzeugnis zur Geschichte der Reformation am Oberrhein, das auch für die Geschichte Basels, für die Rezeption der antiken Literatur sowie für die Geschichte der Pädagogik wertvolle Einsichten liefert.****************Johannes Atrocianus (Grimm) – pedagogue, poet, humanist and opponent of the Reformation – attacked Johannes Oecolampadius and his followers in his polemic. Atrocian’s Latin elegies and epigrams, first published in Basel in 1528/1529, which shed light on a critical phase of the Reformation, are now published in the first annotated bilingual edition. In their edition of the complete works of Atrocian, who was closely linked to the printing-house of Froben and the circle of scholars around Erasmus, the editors Ch. Guerra, H. Harich-Schwarzbauer and J. Hindermann provide access to a unique document in the history of the Reformation in the Upper Rhine region, which offers valuable insights into the history of Basel and of the Reformation, as well as the reception of classical literature and the history of education.
Aktualisiert: 2019-12-18
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In der europäischen Bildungsdebatte, die nach dem Bologna-Abkommen entbrannt ist,geht es jenseits der reformtechnischen Aspekte auch um die Inhalte und Ziele des Universitätsstudiums. Vor allem stellt sich die Frage, wie eine praxisbezogene, fachspezifische Ausbildung mit einer humanistischen Werten verpflichteten Bildung der Persönlichkeit verbunden werden kann. Wissenschaftler, Künstler und Journalisten setzen sich in diesem Band zunächst mit dem Begriff von Person und Persönlichkeit auseinander, dann mit dem Wert klassischer Bildung und humanistischer Kenntnisse, mit den Möglichkeiten, an der Universität kulturelle und soziale Kompetenzen zu vermitteln, sowie mit der Frage, wie die Persönlichkeitsförderung im Studium praktisch umzusetzen ist und welche Konsequenzen sich daraus für die einzelnen Fachrichtungen sowie für gesellschaftliche Herausforderungen ergeben.
Aktualisiert: 2023-03-20
Autor:
Hans-Jörg Bullinger,
Thomas Eberle,
Dieter Euler,
Karl Frey,
Therese Fuhrer,
Peter Gomez,
Gerhart von Graevenitz,
Henriette Harich-Schwarzbauer,
Ernest W. B. Hess-Lüttich,
Uwe Jean Heuser,
Stephanie Hrubesch-Millauer,
Margarete Jarchow,
Vincent Kaufmann,
Holm Keller,
Bernhard Kytzler,
Achatz von Müller,
Julian Nida-Ruemelin,
Jürgen Oelkers,
Herbert Pietschmann,
Ulrike Pluschke,
Lutz von Rosenstiel,
Ingolf Schedel,
Sascha Spoun,
Andreas Thier,
Dieter Thomä,
Jean-Paul Thommen,
Hans Weiler,
Brigitta-Sophie von Wolff-Metternich,
Werner Wunderlich
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Die Leistungen der spätantiken Philosophin Hypatia in Wissenschaft, Philosophie und in der Öffentlichkeit Alexandrias beeindruckten ihre Zeitgenossen. Autoren beleuchteten die Persönlichkeit und das Wirken der gelehrten Frau vom ausgehenden vierten bis ins sechste Jahrhundert. Ihnen verdankt sich eine vielstimmige Hypatia-Rezeption im wissenschaftlichen Diskurs, in der Literatur und jüngst auch im Film. Die griechischen sowie die lateinische Quelle zu Hypatia werden in dieser Studie vorgelegt, übersetzt und mit historisch-philologischer Genauigigkeit sowie nach textwissenschaftlichen Kriterien erstmals systematisch analysiert. Die Autorin legt Wert auf die kontextuelle Interpretation der sehr unterschiedlichen Quellen, zu denen u.a. literarische Briefe, ein Epigramm sowie Berichte in Philosophie- und Kirchengeschichte zählen. Anhand von intertextuellen Bezügen erhellt das Buch, in welche Traditionen sich die Texte zu Hypatia einreihen. Vorherrschende, stereotypisierte Zuschreibungen an die Philosophin werden hinterfragt. Ausgehend von der Prämisse, dass Texte Wirklichkeit herstellen, nimmt die Studie die Frage auf, welche Vorstellungen und Bilder Hypatias die spätantiken Autoren entwerfen.
Aktualisiert: 2020-09-01
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Der Humanist Johannes Atrocianus (Grimm), Pädagoge, Dichter, Humanist und Reformationsgegner, wandte sich in seiner Polemik gegen Johannes Oekolampad und dessen Gefolgsleute. Atrocians lateinische Elegien und Epigramme, die 1528/1529 in Basel erschienen und eine kritische Phase der Reformation beleuchten, liegen nun erstmals in einer kommentierten zweisprachigen Ausgabe vor. Die Herausgeber Ch. Guerra, H. Harich-Schwarzbauer und J. Hindermann erschliessen mit der Edition des Gesamtwerks Atrocians, der mit der Druckerwerkstatt Frobens und dem Gelehrtenkreis um Erasmus in enger Verbindung stand, ein einzigartiges Zeitzeugnis zur Geschichte der Reformation am Oberrhein, das für die Geschichte Basels und der Reformation, für die Rezeption der antiken Literatur sowie für die Geschichte der Pädagogik wertvolle Einsichten liefert.****************Johannes Atrocianus (Grimm) – pedagogue, poet, humanist and opponent of the Reformation – attacked Johannes Oecolampadius and his followers in his polemic. Atrocian’s Latin elegies und epigrams, first published in Basel in 1528/1529, which shed light on a critical phase of the Reformation, are now published in the first annotated bilingual edition. In their edition of the complete works of Atrocian, who was closely linked to the printing-house of Froben and the circle of scholars around Erasmus, the editors Ch. Guerra, H. Harich-Schwarzbauer und J. Hindermann provide access to a unique document in the history of the Reformation in the Upper Rhine region, which offers valuable insights into the history of Basel and of the Reformation, as well as the reception of classical literature and the history of education.
Aktualisiert: 2019-10-11
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Aktualisiert: 2019-12-06
Autor:
Helmut Berneder,
Richard Corradini,
Raphaela Czech-Schneider,
Maximilian Diesenberger,
Sabine Fick,
Judith W. George,
Henriette Harich-Schwarzbauer,
Udo Hartmann,
Walter Pohl,
Almut-Barbara Renger,
Christian Rohr,
Robert Rollinger,
Stefan Schmal,
Kordula Schnegg,
Thomas Späth,
Timo Stickler,
Julia Hörmann-Thurn und Taxis,
Christoph Ulf,
John Vanderspoel,
Otta Wenskus
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Veränderung, Verwandlung, Gestaltwandel – diese Kernbegriffe beschreiben nicht nur das Programm der in Ovids Metamorphosen versammelten Götter- und Heroengeschichten, sie umreissen zugleich das schöpferische Leben und Fortwirken von Literatur überhaupt. Ovids Werk vergegenwärtigt ein reichhaltiges mythologisches und kulturelles Wissen, dessen Bedeutung in der dichterischen Gestaltung von Transformationen, von Übergängen und des dynamischen Zusammenhangs aller Dinge liegt. Als 'carmen perpetuum' betreiben die Metamorphosen die unablässige Neu- und Umgestaltung einer Welt, die im Werden ist, solange über sie Geschichten erzählt werden.
Die interdisziplinären Studien dieses Bandes porträtieren Ovids Dichtung in ihrem vielschichtigen Eigenleben wie auch in ihrem künstlerisch produktiven Nachleben. Die Rezeption der Metamorphosen über die Zeiten hin und in die verschiedensten Sprachen, Kulturkreise und Medien hinein zeigt eindrucksvoll, dass dieses Hauptwerk Ovids als Schauplatz und Kompendium einer elementaren künstlerischen Gestaltungskraft erkannt und produktiv aufgenommen worden ist. Verwandlungen sind als das poetische Lebenselixier schlechthin in der europäischen Literatur der Neuzeit erst durch die schöpferische Auseinandersetzung mit Ovid fassbar geworden. Die hier vorgelegten Studien zeigen dies am rhetorischen Bildungsbestand des lateinischen Mittelalters und in der dramatisch-allegorischen Mythenrezeption der europäischen Neuzeit; sie beleuchten die Wirkungsgeschichte der Metamorphosen sowohl in philologischer wie literarhistorischer, in musikdramatischer wie in filmästhetischer Dimension. Das Prinzip der Verwandlung ist denn auch das verbindende Wesensmerkmal all jener Kulturtechniken des Besingens, Erzählens und Inszenierens von Geschichten, die von Ovids Stoffen und Figuren ihren Ausgang nehmen.
Mit Beiträgen von Matthias Bauer, Harm den Boer, Hélène Casanova-Robin, Laure Chappuis Sandoz, Ina Habermann, Henriette Harich-Schwarzbauer, Alexander Honold, Bettine Menke, Barbara Feichtinger, Volker Mertens, Seraina Plotke, Monika Schmitz-Emans, Stephen Wheeler.
Aktualisiert: 2020-02-21
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Die Kulturen des europäischen Mittelalters wurden ganz entscheidend durch das Zusammenwirken von Texten und Bildern geprägt. Ein breites Spektrum an aktuellen Forschungsansätzen unterschiedlicher mediävistischer Disziplinen zum Thema bildet dieser Band ab. Die Beiträge befassen sich mit abendländischen und osteuropäischen Denkmälern von der Spätantike bis zum ausgehenden Mittelalter und nehmen dabei auch interkulturelle Phänomene der Migration und der Rezeption von Bildern und Texten in den Blick. In konkreten Fallstudien werden der Facettenreichtum von Bild-Text-Relationen erhellt sowie bisherige Untersuchungsmethoden und Interpretationsmodelle kritisch diskutiert. Darüber hinaus werden laufende Digitalisierungsprojekte zur wissenschaftlichen Erschließung von Bildern und Texten vorgestellt.
Aktualisiert: 2023-04-28
Autor:
Mechthild Dreyer,
Michele C Ferrari,
Ekaterine Aleksander Gedevanishvili,
Katrin Graf,
Henriette Harich-Schwarzbauer,
Liz James,
Karin Krause,
Henry P. Maguire,
Susan Marti,
Drew Massey,
Vivian Nutton,
Ulrich Rehm,
Lukas Rosenthaler,
Barbara Schellewald,
Alfred Stückelberger,
Silke C. Tammen,
Susanne Wittekind,
Andrea Worm,
Anna Zakharova
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Die Colloquia Raurica werden alle zwei Jahre vom Collegium Rauricum veranstaltet. Sie finden auf Castelen, dem Landgut der Römer-Stiftung Dr. René Clavel in Augst (Augusta Raurica) bei Basel, statt.Jedes Colloquium behandelt eine aktuelle geisteswissenschaftliche Frage von allgemeinem Interesse aus der Perspektive verschiedener Disziplinen. Einen Schwerpunkt bilden dabei Beiträge aus dem Bereich der Altertumswissenschaft. Um möglichst vielseitig abgestützte Erkenntnisse zu gewinnen, erörtern die eingeladenen Fachvertreter das Tagungsthema im gemeinsamen Gespräch. Die Ergebnisse des Colloquium werden in der Schriftenreihe Colloquia Raurica publiziert.
Aktualisiert: 2023-03-27
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Die Leistungen der spätantiken Philosophin Hypatia in Wissenschaft, Philosophie und in der Öffentlichkeit Alexandrias beeindruckten ihre Zeitgenossen. Autoren beleuchteten die Persönlichkeit und das Wirken der gelehrten Frau vom ausgehenden vierten bis ins sechste Jahrhundert. Ihnen verdankt sich eine vielstimmige Hypatia-Rezeption im wissenschaftlichen Diskurs, in der Literatur und jüngst auch im Film. Die griechischen sowie die lateinische Quelle zu Hypatia werden in dieser Studie vorgelegt, übersetzt und mit historisch-philologischer Genauigigkeit sowie nach textwissenschaftlichen Kriterien erstmals systematisch analysiert. Die Autorin legt Wert auf die kontextuelle Interpretation der sehr unterschiedlichen Quellen, zu denen u.a. literarische Briefe, ein Epigramm sowie Berichte in Philosophie- und Kirchengeschichte zählen. Anhand von intertextuellen Bezügen erhellt das Buch, in welche Traditionen sich die Texte zu Hypatia einreihen. Vorherrschende, stereotypisierte Zuschreibungen an die Philosophin werden hinterfragt. Ausgehend von der Prämisse, dass Texte Wirklichkeit herstellen, nimmt die Studie die Frage auf, welche Vorstellungen und Bilder Hypatias die spätantiken Autoren entwerfen.
Aktualisiert: 2023-04-12
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Neue Interpretationen paganer und christlicher Dichter
Aktuelle Paradigmen der Literatur- und Kulturwissenschaft, die Ausdruck unterschiedlicher Wissenschaftskulturen sind, haben den Blick auf die Poesie der Spätantike deutlich verändert. Der Tagungsband bringt ein breites Spektrum moderner Methoden zur Anwendung und zeigt Perspektiven für die Forschung auf diesem Gebiet auf. Ausgehend von der Prämisse, dass die spätantike Dichtung Teil eines kulturellen Systems ist, in dem sie sich entworfen und das sie mitgestaltet hat, werden Form und Funktion der Gedichte in ihrem Zusammenhang untersucht und in einen weiteren gesellschaftlichen Kontext gestellt. Die einzelnen Beiträge bieten neue Interpretationen zu den Werken paganer und christlicher Dichter wie Iuvencus, Avian, Ausonius, Claudian, Paulinus von Nola, Dracontius, Venantius Fortunatus, aber auch zu kleineren Dichtungen, wie den Laudes Domini oder dem Doppelgedicht Metrum in Genesin / Carmen de Evangelio.
Aus dem Inhalt:
J. Charlet, Claudien et son public
H. Harich-Schwarzbauer, Prodigiosa silex. Serielle Lektüre der Carmina minora Claudians
M. Guipponi-Gineste, Poétique de la réflexivité chez Claudien
A. Burnier, Décrire à la première personne : L’instande d’énonciation dans la Moselle d’Ausone et le neuvième Natalicium de Paulin de Nole
N. Rücker, Ausonio possis considere portu (Verg. Aen. 3,378). Ausonius, Paulinus, Ovid und Vergil: Spätantike Briefdichtung neu gelesen
J. Uden, The Failure of Fable: Art and Law in Avianus
P. Schierl, Tu casti rectique tenax. Gottes- und Kaiserlob in den Laudes Domini
F. Consolino, Priamo, Pompeo e Giovanni Battista. Caratteri e limiti dell’allusività in Giovenco 3,33-72
K. Pollmann, Populus surgit melior? Dekadenz und Fortschritt im pseudo-hilarianischen Doppelgedicht Metrum in Genesin – Carmen de Evangelio
N. Hecquet-Noti, Entre exégèse et épopée: Présence auctoriale dans Juvencus, Sédulius et Avit de Vienne
D. Shanzer, Poetry and Exegesis: Two Variations on the Theme of Paradise
L. Galli Milic, Stratégies argumentatives dans la Satisfactio de Dracontius
L. Chappuis Sandoz, ‹Ci-gît la gracieuse Vilithute …›. Construction sociale et religieuse de la femme dans les épitaphes de Venance Fortunant (carm. 4)
M. Roberts, Venantius Fortunatus and the Uses of Travel in Late Latin Poetry
Aktualisiert: 2019-10-30
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