Gedächtnisparagone – Intermediale Konstellationen

Gedächtnisparagone – Intermediale Konstellationen von Berns,  Jörg Jochen, Bittrich,  Ursula, Böhme,  Hartmut, Bös,  Eva, Dickhaut,  Kirsten, Ernst,  Wolfgang, Heiser,  Sabine, Holm,  Christiane, Hülk-Althoff,  Walburga, Kittner,  Alma-Elisa, Knape,  Joachim, Neumann,  Birgit, Oesterle,  Guenter, Penzel,  Joachim, Reck,  Hans Ulrich, Reulecke,  Jürgen, van Laak,  Lothar
Die Erforschung von Erinnerungskulturen hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten zunehmend auf deren Medialität konzentriert und den konstruktiven Anteil hervorgehoben, den Medien bei der Repräsentation von Vergangenheit übernehmen. Sobald diese spezifische Leistungsfähigkeit zum Gegenstand von Medienkonkurrenzen wird, entsteht ein Gedächtnisparagone. Dabei macht der Vergleich die memorialen Mechanismen und Potenziale der Medien sichtbar und verhandelbar. Das Referenzmodell zu diesem produktiven Konkurrenzverhältnis bildet der klassische Paragone, der Wettstreit der Künste von Leonardo da Vinci bis zu Gotthold Ephraim Lessing, in dem immer auch die Gedächtnisfunktion von Text, Bild und Ton debattiert wurde. Die hier versammelten Beiträge gehen dieser kontroversen intermedialen Konstellation von antiken Traumdarstellungen nach. Das Themenspektrum reicht von mittelalterlichen Andachtsbüchern über barocke Opern und Medaillen um 1800 bis zur gegenwärtigen Medienkunst.
Aktualisiert: 2019-04-23
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„Modell“ Waisenhaus?

„Modell“ Waisenhaus? von Eißing,  Thomas, Heiser,  Sabine, Süßmann,  Johannes, v. Engelberg,  Meinrad, Zaunstöck,  Holger
Das unter Denkmalschutz stehende Bauensemble der Franckeschen Stiftungen steht seit 1998 auf der Vorschlagsliste für das Unesco-Welterbe. Die Geschichte der einzigartigen Bauten hat sich in den letzten Jahren zu einem spannenden Forschungsfeld entwickelt. Ziel dieser Publikation ist es, den Blickwinkel zu erweitern: neue wissenschaftliche Ergebnisse sollen dazu beitragen, das nach wie vor – trotz jüngerer Bemühungen – weitgehend unkartierte Terrain der europäischen Sozial-, Fürsorge- und Bildungsarchitektur der Vormoderne weiter zu vermessen. Daher war es ein Anliegen der dieser Veröffentlichung zugrunde liegenden Tagung »Die andere Seite des Barock – Sozialfürsorge und Bildungsbauten im 17. und 18. Jahrhundert«, vermehrt interdisziplinäre Aspekte vor allem der Fürsorgearchitektur in den Mittelpunkt zu rücken und neu zu betrachten. Diesem Anliegen trägt der Band Rechnung: In den Themenfeldern Kultur-, Bau-, Architektur-, Sozial- und Religionsgeschichte werden neue Befunde und Thesen zu den etablierten Forschungsmeinungen der Architektur- und Kulturgeschichte des 17. und 18. Jahrhunderts zueinander in Beziehung gesetzt und diskutiert sowie Perspektiven für künftige Forschungen formuliert. Für die gebaute Realität des hallischen Pietismus, in der auf spektakuläre Weise materielles und immaterielles Kulturerbe sinnstiftend verschmelzen, wird daher der Begriff des »Modells« gewählt: Das »Modell Waisenhaus«, so die These dieses Bandes, formulierte durch seine Gestalt einen Anspruch auf Originalität, der erkennbar anders und zugleich maßstabsetzend sein sollte. Zahlreiche Abbildungen sowie ein Personen- und Ortsregister illustrieren, kontextualisieren und erschließen den Band.
Aktualisiert: 2019-03-07
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Dionysos

Dionysos von Franken,  Norbert, Gödde,  Susanne, Grassinger,  Dagmar, Guenther,  Timo, Heiser,  Sabine, Henrichs,  Albert, Isler-Kerényi,  Cornelia, Kästner,  Ursula, Leege,  Oliver, Maischberger,  Martin, Schlesier (Hg.),  Renate, Schlesier,  Renate, Scholl,  Andreas, Schöne-Denkinger,  Angelika, Schwarzmaier (Hg.),  Agnes, Schwarzmaier,  Agnes, Staatliche Museen Berlin,  Staatliche Museen Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz,  Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Vonderstein,  Mirko
Dionysos, der "fremde" oder der "kommende" Gott, der viele Gegensätze in sich vereinte, faszinierte nicht nur die Griechen, sondern ist auch noch in der Moderne einer der interessantesten antiken Götter. Zu seinen Wirkungsbereichen gehörten Wein und Ekstase, oft verbunden mit Musik, Tanz und ausgelassener Sexualität, aber auch die Maske und das Theater. Als Mysteriengott versprach er zudem Seligkeit im Jenseits.
Aktualisiert: 2019-01-04
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Das Frühwerk Lucas Cranachs des Älteren

Das Frühwerk Lucas Cranachs des Älteren von Heiser,  Sabine
Das Frühwerk Lucas Cranach d. Ä. unterzieht die Autorin in exemplarischen Analysen einer kritischen Revision. Sie untersucht die Produktionsbedingungen für einen nach Wien zugereisten Künstler im Umfeld der dortigen Universität und findet Erklärungsmodelle für die außergewöhnlichen Bilderfindungen Cranachs. Das Wiener Frühwerk Lucas Cranachs d. Ä., das dieser vor seiner 1504 beginnenden Tätigkeit als Hofmaler in Wittenberg schuf, wurde von der kunsthistorischen Forschung erst spät entdeckt. Die Grundlagen hierzu wurden 1899 in einer epochemachenden Ausstellung in Dresden gelegt. Vor diesem wissenschaftsgeschichtlichen Hintergrund werden die Produktionsbedingungen für einen zugereisten Künstler in Wien um 1500 beleuchtet. Im Umfeld von Residenz und Universität finden sich denn auch die Erklärungsmodelle für Cranachs Wiener Arbeiten. Einen besonderen Schwerpunkt bilden hierbei die buchgraphischen Arbeiten für den Drucker Johannes Winterburger. Eine Gruppe von Gemälden, die sich u.a. durch außergewöhnliche Bilderfindungen auszeichnet, wird im Kontext ihres Entstehungsmilieus und ihres funktionsgeschichtlichen Zusammenhangs exemplarisch untersucht. Im Zentrum stehen die 1502 datierte Wiener Hieronymustafel für Johannes Fuchsmagen, für den Cranach auch die Illustrationen zu einer Kalenderhandschrift schuf, die »Münchener Kreuzigung« von 1503 und das 1504 datierte Berliner Tafelbild der »Ruhe auf der Flucht«. Für die Gattung Porträt wird Cranachs neue Erfindung des Bildnisses in der Landschaft anhand des »Reuss-Diptychons« analysiert.
Aktualisiert: 2015-12-08
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Gedächtnisparagone – Intermediale Konstellationen

Gedächtnisparagone – Intermediale Konstellationen von Heiser,  Sabine, Holm,  Christiane
Die Erforschung von Erinnerungskulturen hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten zunehmend auf deren Medialität konzentriert und den konstruktiven Anteil hervorgehoben, den Medien bei der Repräsentation von Vergangenheit übernehmen. Sobald diese spezifische Leistungsfähigkeit zum Gegenstand von Medienkonkurrenzen wird, entsteht ein Gedächtnisparagone. Dabei macht der Vergleich die memorialen Mechanismen und Potenziale der Medien sichtbar und verhandelbar. Das Referenzmodell zu diesem produktiven Konkurrenzverhältnis bildet der klassische Paragone, der Wettstreit der Künste von Leonardo da Vinci bis zu Gotthold Ephraim Lessing, in dem immer auch die Gedächtnisfunktion von Text, Bild und Ton debattiert wurde. Die hier versammelten Beiträge gehen dieser kontroversen intermedialen Konstellation von antiken Traumdarstellungen nach. Das Themenspektrum reicht von mittelalterlichen Andachtsbüchern über barocke Opern und Medaillen um 1800 bis zur gegenwärtigen Medienkunst.
Aktualisiert: 2018-09-24
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